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Fanfiction

Wie erobere ich die Fledermaus?! ehemals Heiße Nächte - Teil 4 – Es wird verdammt heiß ~ * ~ Part 1 4530 Wörter

von lumos

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Teil 4 - Es wird verdammt heiß ~ * ~ Part 1 4530 Wörter

Harry
*Hmmm, habe ich gut geschlafen. So richtig erholsam und auch völlig entspannt fühle ich mich.* Und während ich mich strecke, fällt mir dank der Nachwirkungen auch schnell wieder ein, wieso, richte mich auf und suche das Zelt mit meinen Augen ab. Doch den, den ich erhofft habe zu finden, ist nirgendwo zu sehen. Noch nicht mal ein noch so kleines Anzeichen von ihm, dass er hier gewesen war, ist zu entdecken. Das einzige was davon zeugt, ist der pochende Schmerz in meinem Gesäß, da wir letzte Nacht etwas stürmisch waren. *Das ... das verstehe ich nicht, wieso ist Sev weg? So spät ist es doch noch nicht und ... gestern da ... wieso ist er weg?*, schüttele ich verwirrt meinen Kopf und versuche die Situation zu begreifen.

Traurig erhebe ich mich und stelle fest, dass ich nur meine gestrige Kleidung hier liegen habe und ich gänzlich nackt geschlafen habe. So nehme ich mir eine der Decken und wickle mich in sie hinein, bevor ich Dobby rufe und ihn bitte, mir einen Satz frischer Kleidung und meine Schulsachen her zu bringen. Dieser überschlägt sich fast beim eifrigen Verbeugen vor Glück, dass er mir einen Gefallen tun kann. Ich kann ihm immer wieder sagen, dass er das nicht machen soll, doch stoße ich auf taube Ohren. Dobby ist und bleibt ein eifriger Hauself, ob frei oder nicht frei scheint egal zu sein.

Nachdem er mir beides gebracht hat, gebe ich ihm meine gestrige Kleidung zum Waschen mit und wünsche mir anschließend ein Badezimmer. Die benötigten sanitären Gegenstände erscheinen dort, wo kurz zuvor das Becken mit seinem sprudelnden Inhalt noch war und so nehme ich meine Sachen und begebe mich in diesen Bereich. Ich will schon meine Garderobe auf einem Schemel ablegen, als ich kurz in meiner Handlung stocke, während mein Blick auf einen Spiegel fällt. Schnell lege ich alles beiseite und stelle mich etwas seitlich mit dem Rücken davor, um anschließend über meine Schulter in den Spiegel sehen zu können.

*Was ist denn das?* Vorsichtig ertaste ich den Flecken auf meiner Schulter, der wie ein Bissmal aussieht. *Ein Bissmal! Sev hat mich also tatsächlich während er kam markiert und in meine Schulter gebissen. Na toll, wie soll ich das denn den Anderen aus meinem Schlafsaal erklären? Was soll ich da sagen? `Ich habe mich von Snape flachlegen und markieren lassen und dabei richtig Spaß gehabt!´ Wobei, glauben würden sie es mir vermutlich eh nicht, also wäre es gar nicht so abwegig die Wahrheit zu sagen, wenn es soweit kommen sollte.*

Nachdem ich mich mit dieser Markierung abgefunden habe, dusche ich schnell und begebe mich schließlich fertig angezogen und minimal gestylt, wobei ich dank meiner Haare kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehe, auf den Weg in die Große Halle, denn wenn ich noch Frühstücken will, sollte ich jetzt los. Über Severus Abwesenheit kann ich mir später auch noch Gedanken machen, wobei es mich schon verletzt, dass er nicht den Anstand besessen hat bis jetzt dazubleiben oder mir wenigstens eine Nachricht zu hinterlassen.

In der Halle angekommen erblicke ich meine Freunde an unseren Stammplätzen und während ich auf sie zugehe, linse ich unauffällig zum Lehrertisch. Merkwürdigerweise ist Severus auch hier nicht anwesend, schließlich muss er doch eigentlich schon einige Zeit vor mir weggewesen sein, wieso ist er dann jetzt nicht hier? Ist etwas passiert? Ist es ihm unangenehm, mit mir geschlafen zu haben? Das ist doch alles komisch!

Ich sitze kaum, als Ron mich mit der Frage bombardiert, wo ich denn letzte Nacht gewesen sei? Ich hätte gar nicht im Schlafsaal geschlafen. *Was für ein Schnellmerker Ron heute Morgen mal wieder ist!*

„Ich konnte nicht schlafen und bin spazieren gegangen und bin dann unterwegs eingeschlafen, Ron“, erkläre ich ihm und hoffe, dass er mir die Flunkerei abnimmt, was aber nicht danach aussieht.

„So, eingeschlafen also, sicher doch!“, zwinkert mein bester Freund. „Hey Alter, du hast doch nicht etwa eine Freundin, von der du uns nichts erzählst?“, kommt die verschmitzte Frage.

„Nein, Ron, das habe ich nicht!“, verteidige ich mich und muss dabei noch nicht mal die Wahrheit zurechtbiegen.

„Hmpf, aber wenn du eine Freundin hast, sagst du es mir doch?!“, mampft er von sich gebend, während er sein Essen verschlingt.

„Ron, du bist definitiv der Erste, der es erfährt, wenn ich eine Freundin habe!“, versichere ich ihm, wobei ich eine extra Betonung auf die weibliche Form lege. So kann ich es mir noch überlegen, wann ich ihm erzähle, dass ich die männliche Variante dieses Wortes bevorzuge.

„Dann ist ja gut, Kumpel“, und schwups ist der nächste Löffel in seinem Mund, während Mine zu dem Thema gar nichts sagt und mich nur kurz musternd betrachtet, als ob sie irgendetwas suchen würde, es nur noch nicht greifen könnte. Ich habe so das Gefühl, dass sie etwas sagen möchte, doch unterlässt sie es, da sie wohl der Ansicht zu sein scheint, dass das nur mich etwas angeht, bis ich ihnen davon berichte. Da die Diskussion vorbei ist, nehme ich mir nun auch etwas zum Frühstück und schenke mir eine heiße Schokolade ein.

„Was ist mit dir? Wo warst du? Seit gestern Abend muss was vorgefallen sein, da du sicher nicht einfach woanders eingeschlafen bist, sonst würdest du nicht dieses Glitzern mit einem leichten Schimmer von Wehmut in den Augen haben, Harry!“, wispert Lina leise zu meiner Linken. Vor ihr ist auch wirklich nichts zu verheimlichen, aber gut, sie weiß schließlich auch etwas mehr als Mine, geschweige denn Ron.

„Würdest du?“ und mit einem leichten Kopfnicken deute ich zu den anderen. Lina versteht sofort und da sie in Abhör- und Verschleierungszauber viel besser ist als ich und sogar besser als Hermine, schwingt sie kurz unterm Tisch ihren Stab und fordert mich anschließend mit einem unmissverständlichen Blick auf, ihr alles zu beichten. So erzähle ich ihr die abgeschwächte Variante von letzter Nacht und auch davon, dass Severus heute Morgen schon weg war und wie enttäuscht ich darüber bin. Je weiter ich in meinem Bericht komme, umso mehr Unglaube steht in ihrem Gesicht geschrieben. Dieser zweifelnde und besorgte Gesichtsausdruck irritiert mich schon etwas, denn schließlich war sie es, die mir sagte, dass ich durchaus Chancen bei Severus habe. Wieso ist sie denn jetzt über den Ablauf der gestrigen Nacht so irritiert? Nachdem ich geendet habe sieht sie mich noch einen langen Moment skeptisch an.


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Lina
*Wie bitte? Das kann doch nicht Harrys Ernst sein! Das muss ein Jux sein und er will nun sehen, wie ich darauf reagiere. Severus ist alles andere als bereit und in der Lage einen One-Night-Stand zu haben, denn wenn ihn schon bei einem Blow-Job seine Erinnerungen und Ängste blockieren, wie soll dann Geschlechtsverkehr ablaufen? Und nach Harrys Bericht muss er, wenn die Nacht so verlief, sich fallengelassen und hemmungslos gewesen sein. Da ist etwas ganz gewaltig faul an der Geschichte, allerdings ist Harry sehr überzeugt von der Nacht, was nicht zusammen passt. Hmm, ich werde schon noch hinter dieses Phänomen gelangen und wenn ich dafür etwas an Severus Seele „kratzen“ muss. Aber vielleicht kann man das alles schon eher aufklären!*


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Harry
„Harry, versteh mich bitte nicht falsch, aber bist du dir sicher, dass die Nacht auch wirklich so ablief und ihr beide euch ... vergnügt habt?“, spricht Lina ihre Zweifel mir gegenüber aus.

„Lina, ich werde doch wohl wissen, wann ich Sex hatte und wann nicht, außerdem kannst du mir glauben, dass man am nächsten Tag noch spürt, wenn man, wie du es sagst, sich mit Severus vergnügt hat, wenn du verstehst was ich meine“, erwidere ich entrüstet.

„Das mag sein, Harry, dass du das Gefühl und etwas Sitzprobleme hast, aber dennoch!“

„Du willst mir also nicht glauben?“, frage ich sie mit etwas Enttäuschung in meiner Stimme, schließlich hatte ich mir von ihr mehr Zuspruch erhofft.

„Es ist nicht, dass ich dir nicht glauben will, aber es fällt mir sehr schwer das nachzuvollziehen. Da es nicht zu Severus passt, dass er einfach so mit dir schläft und dann am nächsten Morgen verschwunden ist. Es lässt sich überhaupt nicht mit ihm vereinbaren, dass er mit dir geschlafen hat“, höre ich sie doch tatsächlich antworten.

„Hey, was soll das denn bitteschön heißen? So unansehnlich bin ich auch nicht“, verteidige ich mich. Genervt stöhnt sie auf.

„Das meine ich doch nicht! Du weist genau, dass du dich gemausert hast. Ich weiß von Draco, dass Severus nicht der Typ dafür ist, gleich beim ersten Treffen mit dem anderen im Bett zu landen oder wie bei euch im Wasser. Das hat Draco gestern versucht dir zu sagen.“

Über dieses konsequente Abstreiten bin ich schon etwas ärgerlich, schließlich war ich im Gegensatz zu ihr in der vergangenen Nacht dabei und beteiligt! Aber eins kann ich noch machen, um sie zu überzeugen.

„Hier, sieh dir das an!“, und damit schiebe ich meinen Umhang und das T-Shirt beiseite, so dass sie gute Sicht auf meine Schulter hat. „Und was sagst du dazu? Bilde ich mir vielleicht nur ein, dass Sev seine Spuren auf meiner Haut hinterlassen hat“, will ich hartnäckig und leicht eingeschnappt von ihr wissen.


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Lina
Überrascht öffne und schließe ich meinen Mund und sehe vermutlich so aus, wie ein Fisch auf dem Trockenen. Denn damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. So rücke ich näher an meinen Sitznachbarn heran und taste die verfärbte Stelle seiner Haut, die auf einen Biss deutet, ab. Wie war das noch mal? Severus hat Harry beim Akt in die Schulter gebissen. Jetzt, nachdem ich dieses Mal gesehen und Harrys Bericht vorher gelauscht habe, bin ich mehr als verwirrt, aber um der Sache so schnell wie möglich auf den Grund zu kommen, gibt es nur eines, was er machen kann!


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Harry
„Das ist in der Tat merkwürdig“, stimmt Lina mir zu. „Vielleicht solltest du heute Abend mit ihm darüber reden, dann wirst du mehr wissen und erfahren wieso er nicht mehr da war. Unter Zeitdruck kann er nicht gestanden haben, da er schließlich bis jetzt nicht zum Frühstück erschienen ist. Aber ich bleibe dennoch dabei, dass die ganze Geschichte einen Haken hat, den wir übersehen oder nicht wissen können. Rede heute mit ihm darüber! Taste dich vorsichtig an das Thema heran und dann frage ihn, allerdings sollte ich erst mal einen Illusionszauber über dieses Mal darüber legen. Könnte sonst unnötige Fragen von den anderen hervorrufen.“

„Vermutlich hast du Recht. Ich sollte wegen letzter Nacht mit ihm reden, dann werde ich erfahren, wieso er heute Morgen nicht mehr da war und mich einfach liegengelassen hat. Schließlich trage ich den Beweis seiner Anwesenheit auf meiner Schulter“, stimme ich ihr zu und richte, nachdem sie einen Illusionsspruch über die Stelle gelegt hat, meine Kleidung wieder. Nachdenklich mache ich mich über mein Frühstück her, während sie den Zauber der Privatsphäre aufhebt. Da es inzwischen ziemlich spät geworden ist, muss ich mich beeilen, um nicht zu spät zu kommen. Doch noch bevor ich damit fertig bin, ertönt ein spitzer Schrei zwei Tische weiter, zu dem sich unverzüglich ein zweiter gesellt, woraufhin es eine Premiere gibt. Im Normalzustand sieht man nie einen Slytherin in der Öffentlichkeit die Mundwinkel in die Höhe ziehen, geschweige denn lachen. Doch in diesem Moment ist das gesamte Slytherinhaus, bis auf zwei Personen, krampfhaft darum bemüht, nicht vor unterdrücktem Lachen die Mundwinkel zu verziehen und manchen der Erst- und Zweitklässler gelingt es beim besten Willen nicht, den äußeren Schein zu wahren und lachen lauthals los. Der Grund über diese Heiterkeit stürmt soeben mit feuerrotem Gesicht und merkwürdiger Frisur und Haarfarbe aus der Halle. Die einst weißblonden schulterlangen Haare sind gegenwärtig ein interessanter Mix aus vielen verschiedenen grellen Farbnuancen bestehend aus Rot, Grün, Türkis, Gelb, Blau, Lila, Pink, Orange und noch ein paar mehr, die ich in der Schnelle nicht zuordnen kann. Diese „Pracht“ würde vermutlich auch noch in der Nacht leuchten, so wie sie aussahen und nur eine Sekunde später folgt eine weitere weibliche Person mit derselben Haarkreation. Kaum haben die anderen Häuser registriert, was der Auslöser der Schlangenheiterkeit ist, können auch sie sich nicht mehr halten und grölen lauthals los, aber auch nur solange, bis unsere Hauslehrerin für Ruhe sorgt und alle zügig weiteressen und dabei über das Geschehene diskutieren.

„Waren das nicht ...?“, fragt Hermine perplex.


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Lina
„... mein liebster Bruder und diese Krankheit von Parkinson, ja, das waren sie! Was geht hier vor sich?“, bestätige ich Mines Vermutung perplex, bevor diese sie gänzlich aussprechen kann. Dabei sieht sie den Beiden nachdenklich und stirnrunzelnd hinterher.

„Egal was, das ist auf jeden Fall eine schicke Frisur für die Beiden“, kommt es trocken von Ron, der uns mit einem wissenden Funkeln in den Augen anblickt. Er tauscht kurz mit Mine einen tiefen Blick, der ausnahmsweise nichts Unanständiges ausdrücken soll. Was genau weiß ich allerdings nicht, doch sie scheint zu wissen, was er wiederum meint.

„Wollt ihr beiden uns vielleicht aufklären?“, hake ich nach, schließlich will ich nicht unwissend bleiben.

„Also, da gibt es die Bienchen und die Blü ... aua, schon gut“, mosert mein Gegenüber, der einen unsanften Rippenstoß von seiner Freundin kassierte und sich über die getroffene Stelle streicht. „Okay, sagen wir es mal so, die Chaostwins haben erneut zugeschlagen und sie haben offensichtlich viele helfende Schuppen ä... Schlangenhände“, beantwortet der Rothaarige doch noch meine Frage.

„Ich verstehe immer noch nicht so recht, was George und Fred denn mit meinem Bruder und der ollen Parkinson zu tun haben sollen?“, verlange ich zu erfahren.

„Oh, das ist einfach. Wir waren doch gestern kurz mal nach dem Mittagessen weg. Wisst ihr noch?“

„Ja, aber wir dachten, dass ihr in der Zeit eine Besenkammer aufgesucht und den jeweils anderen ausgiebig inspiziert habt.“

„Lina, es gibt auch andere Dinge außer Das. Wir haben gestern einen kurzen Brief abgeschickt, in dem wir den Zwillingen berichteten, wie du und Draco zueinander stehen und das diese Entwicklung deinem Vater ein Dorn im Auge ist und wer dafür verantwortlich ist, dass er hier auftauchte“, berichtet Ron.

Eigentlich müsste ich den Beiden dafür böse sein, dass sie meine Probleme und Sorgen weiter getratscht haben, doch da die Zwillinge für Harry und mich wie Brüder sind, sehe ich davon mal ab. Und wenn ich genau überlege ...

„Du meinst ... Dracos Paket!“, kommt mir schließlich der Geistesblitz.

„Jep! Aber wir sollten lieber das Thema wechseln, wenn es nicht auffallen soll, dass wir etwas wissen. Ich weiß nicht inwieweit die Lehrer das genauso amüsant und gerecht finden wie wir“, mischt sich nun auch Mine in das Gespräch mit ein.

So beeilen wir uns, da nun die Zeit ziemlich fortgeschritten ist, in unseren Unterricht zu kommen. Leider ist jetzt allerdings eine der wenigen Stunden, genau genommen sind es vier Unterrichtsfächer pro Woche, in denen wir nicht mit den Schlangen zusammen haben. So muss ich bis nach dem Mittag warten, bis ich wieder Drays Nähe genießen kann und sei es nur, dass er während des Unterrichts neben mir steht oder sitzt.



Später erneut in der Großen Halle:
So ziehen sich für mich die Stunden quälend langsam dahin, da ich ihn schon sehr vermisse. Wir lassen uns gerade auf unsere Plätze nieder, da öffnen sich erneut mit einem kräftigen Schwung die Flügeltüren und herein kommen die Slytherins, die wieder einmal ihre Geschlossenheit demonstrieren. Vorne weg werden sie von Dray angeführt, dessen Augen kurz liebevoll auf mir verweilen, ehe sie wieder eisig die anderen betrachten. Wie man nicht übersehen kann, konnte Madam Pomfrey den beiden Leuchtkeksen nicht helfen, denn sie werden rigoros von ihrem jeweiligen Jahrgang in die Halle zum Mittag bugsiert. Ich wusste ja, dass Draco sein Haus im Griff hat, aber dass sie so zu ihm stehen! Nun ich lasse mich immer wieder gerne überraschen.


Genauso wie jetzt, eine ¾ Stunde später, als die Schlangen mit dem Essen schon fertig sind und der gesamte Abschlussjahrgang zu uns herüber kommt. Wobei? Eigentlich nicht ganz, denn Parkinson sitzt noch am Tisch, nachdem sie versucht hat sich heulend an Dracos Arm zu klammern und er sie rigoros mit einem eiskalten Blick abgewimmelt hat. So schmollt sie nun doppelt vor sich hin.

„Engelchen, seid ihr alle fertig? Dann könnten wir gemeinsam zur nächsten Stunde gehen“, erklingt Dracos liebevolle Stimme.

„Ich glaube schon, Moment Dean, Seamus, Lavender, Parvati, Neville, seid ihr fertig? Die Slytherins fragen, ob wir nicht gemeinsam mit ihnen zum nächsten Unterricht gehen möchten.“ Auf diese Frage ernte ich überraschte Gesichter, doch alle Angesprochenen nicken und erheben sich. Harry, Ron und Mine brauche ich nicht fragen, da es selbstverständlich ist, dass sie mitkommen. So geht der letzte Jahrgang fast vollständig von Slytherin und Gryffindor friedlich zusammen zu Pflege magischer Geschöpfe, wobei Millicent Bulstrode sich in ein Gespräch über Make-Up Tipps zwischen Lav und Parv, wie ich sie gedanklich nenne, einklinkt und Theodor Nott sich nach einer Frage die Unterschiede zwischen Quidditch und Fußball von Dean haarklein erklären lässt. Seamus verdreht dabei seine Augen und stöhnt genervt auf, schließlich hat Dean, wie er mir vor einigen Monaten vorjammerte, bereits im ersten Schuljahr seinem Freund dieses Thema bis ins kleinste Detail erörtert und danach Seamus Wissen immer wieder mit Freuden aufgefrischt, so dass dieser es nicht mehr hören kann.

Und was macht Draco? Der hält meine Hand und bemüht sich ein Gespräch mit Ron und Hermine zu führen. Ist er nicht süß?! Nur sage ich ihm das lieber nicht, schließlich sind Maloys nie süß und sicherlich trifft das auch auf Malfoys zu.
Am Unterrichtsort angekommen, werden wir sogleich von einem strahlenden Hagrid begrüßt, der es sogar ausnahmsweise schafft, die Unterrichtseinheit interessant und nicht lebensgefährlich zu gestalten. Das ist eine schöne Abwechslung zu seinen sonstigen Stunden, in denen mir eins von seinen lieben Tierchen, die nur spielen wollen, aufgrund eines feurigen Schluckaufs, eine Kurzhaarfrisur in der Fünften verpasst hatte. Während der Stunde reicht Draco mir unauffällig zwei kleine Pergamentblätter hinüber. Den Text, der sich auf einem von beiden befindet, soll Harry auf das andere schreiben und dann zurückreichen. So gebe ich sie ihm weiter und erkläre nach einem überraschten Blick, was er damit machen soll. Er sieht sie sich an und Verständnis zeichnet sich in seinen Gesichtszügen ab. Schnell erledigt Harry das Verlangte und kurz darauf kann ich Draco beides wieder zurückgeben, der sie zufrieden einsteckt.

Da dies für heute unsere letzten Unterrichtsstunden waren und sich unsere Hausaufgaben in Grenzen halten, kommt mir auf dem Weg zurück ins Schloss eine tolle Idee.

„Sagt mal, was haltet ihr alle davon unsere Hausaufgaben an den See zu verlegen? Bei dieser Hitze ist eine Abkühlung zwischendurch bestimmt angenehm!“, will ich von den anderen wissen. Die beäugen kurz die Mitglieder des jeweils anderen Hauses und stimmen mir schließlich zögerlich, aber nickend zu.

„Gut, dann holt sich jetzt jeder seine Schwimmutensilien und wir treffen uns am See wieder“, bestimmt Dray und wir trennen uns, nicht ohne einen kleinen Kuss von ihm für mich. Die Schlangen begeben sich in die Kerker und wir Löwen steigen die Treppen zum Turm hoch.

„Lina, meinst du wirklich, dass das so eine gute Idee ist?“, will Lavender zweifelnd von mir wissen, während eine der Treppen in die richtige Richtung schwingt.

„Wie war dein Make-up-Tipps austauschen mit Millicent?“, stelle ich ihr eine Gegenfrage.

„Oh, das war toll und so was von informativ, da Millicent so einiges Nützliches gewusst hat. Sie hat uns sogar erklärt wie wir...“, abrupt hört sie auf und blickt mich kurz nachdenklich an. „Aber das willst du gar nicht wissen! Ich verstehe schon, vielleicht wird es ja doch lustig mit ihnen. Sie waren während des Endkampfes auf unserer Seite, also können sie nicht so übel sein, wie sie sich nach außen hin präsentieren.“

„Bestimmt und jetzt kommt, wir sollten uns beeilen, denn eins weiß ich gewiss über Slytherins und das ist, dass sie nicht gerne warten.“

So beeilen wir uns, alles nötige zusammen zu suchen und Harry bittet Dobby, nach einem kleinen Tipp von mir, Decken, Getränke und etwas zu knabbern an den See zu bringen. Der Hauself macht große Augen, als er hört, dass wir uns mit Slytherins treffen, doch versichert er Harry mehrmals, alles zu organisieren. Ginny, die das mitbekommt, fragt uns sofort, ob sie auch dabei sein dürfte und so ergreift auch Neville die Gunst der Stunde und schreibt seiner Luna kurz ein paar Zeilen. Da Hedwig auf ihrer Stange im Jungenschlafsaal schläft, wird sie geweckt und zur Arbeit angetrieben. Mit einem empörten Schrei schwingt sie sich aus dem Fenster und segelt zum Ravenclawturm hinüber.

„Glaubst du ich bin so lebensmüde und halte meine Schwester von ihrem Freund fern?“, meinte Ron gleichmütig auf Ginnys Frage, wobei er nicht immer so ruhig geblieben war, wenn es um seine Schwester ging. Es hatte eine große Diskussion und ein langes Gespräch zwischen ihm und Blaise gegeben, als er erfuhr, wer ein Auge auf seine kleine Schwester geworfen hatte. Inzwischen billigt er `großzügigerweise´ diese Verbindung, wobei er nicht wirklichen Kontakt mit dem Slytherin hat. Ihm reicht es, dass die Jüngste in der Familie von einem Ohr zum anderen strahlt, sobald dieser Name fällt. Das sagt ihm, dass sie glücklich ist und von ihrem Freund gut behandelt wird, mehr will er nicht wissen. So sind wir schließlich eine mehr, die den Gemeinschaftsraum verlassen.

Wir kommen gerade in der Eingangshalle an, da zischt auch schon ein roter Wirbelwind an mir vorbei und schmeißt sich mit einem gerufenen „Blaise“ in die Arme der besagten Person, die gerade durch den Durchgang, der zu den Kerkern führt, tritt.
Schnell schnappe ich mir meinen eigenen Freund und gemeinsam schlendern wir schließlich hinab zum See, wo wir uns eine abgelegene freie Stelle suchen und kaum, dass wir unsere Taschen abgelegt haben, macht es zweimal Plopp. Dobby steht daraufhin mit einer anderen Hauselfe, die in einem Babyrosa Kleidchen steckt, das mit Herzchen versehen ist, vor uns. Sie verbeugen sich kurz, wobei die andere Hauselfe sich vor meinem Freund verbeugt.

„Twinka hat Karte für ihren Master auf seinem Schreibtisch abgelegt, Master Draco, Sir. Dobby, der von Master Potter Sir, denselben Auftrag wie Twinka bekam, hat mit ihr zusammen alles für die jungen Sirs und Misses organisiert“, piepst die Kleine los.

„Das hast du richtig gemacht. Danke, Twinka!“ Schnell verbeugt sich die Kleine vor Dray und es bedarf nur weniger Augenblicke, da haben sie und Dobby auf dem Platz einen großen Sonnenschutz beschworen und Decken und Kissen darunter verteilt, sowie Knabbersachen und Getränke in den Schatten mit einem Kühlhaltungszauber gestellt, die bereits von Goyle und Crabbe in Augenschein genommen werden. Bei beiden Hauselfen bedanken wir uns noch, was die Elfen zum Strahlen bringt und daraufhin verschwinden sie mit zwei Plopps.

„Na, das nenne ich Service“, ist Rons typischer Kommentar, als er den Platz überblickt und zu den beiden Slytherins schielt, die sich bereits über ein paar der Snacks hermachen.

„Und was machen wir jetzt?“

„Ich finde, dass wir uns als Erstes um die Hausaufgaben kümmern sollten“, wirft Hermine schnell ein, bevor jemand einen anderen Vorschlag machen kann. „Dann haben wir anschließend genügend Zeit zum faulenzen!“

Die anderen stöhnen und da sind sich Slytherins und Gryffindor in einer Ansicht völlig einig: „Hermine ist eine Sklaventreiberin!“ Da sie keine Widerworte zulässt, lassen wir uns murrend auf die Decken und Kissen nieder und holen unsere Schulutensilien heraus.
Doch die Hausaufgaben sind irgendwie ganz angenehm zu erledigen. Immer, wenn einer eine Frage hat, stellt er sie in die Runde und sie wird dann eifrig erörtert, wobei es ziemlich lustig zugeht und häuserübergreifend stattfindet. Selbst Hermine muss zugeben, dass ihr diese Art zu lernen Spaß macht, denn sie lernt wirklich noch etwas, was ihr Hauptanliegen ist. Schneller als üblich, trotz Diskussion, werden wir alle fertig und selbst Neville strahlt wie ein Lumos mit der Sonne um die Wette. Er war derjenige gewesen, der uns überhaupt zum Diskutieren gebracht hatte. Zaghaft hatte er seine Frage in den „Raum“ gestellt und Theodor hatte ihm geantwortet, worauf ein ergänzender Einwand nach dem anderen gekommen war. Jetzt hatte er alle seine Aufgaben pünktlich fertig und hatte den Inhalt auch noch verstanden. Wobei Lunas Einwürfe die amüsantesten waren, um herzhaft zu lachen und das Beste daran war, dass sie einem das noch nicht einmal übel nahm. Sie war, kurz nachdem wir saßen, zu uns gestoßen, wobei sie uns fragte ob der Schutz uns vor Dragnas, was auch immer das sein mag, schützen soll, denn das wäre dann eine sehr uneffektive Methode.

„So, Granger, wie steht's? Kannst du dich auch ohne Bücher amüsieren? Eine heiße Wasserschlacht wartet auf uns“, kommt es im herausfordernden Tonfall von Theodor Nott.

„Klar kann ich das! Wer gegen wen?“, fordert Mine mit erhobenem Haupt zu erfahren.

„Na Jungs gegen Mädchen, was glaubst du denn.“

„Ach, ihr wollt euch blamieren, na dann los. Mädels, die machen wir platt!“, fordert Mine uns auf, worauf sie ein zustimmendes „Immer doch!“ von der weiblichen Front erhält und von der männlichen „Träumt weiter!“.

Schnell sind wir bis auf unsere Badekleidung ausgezogen und laufen ins kühle Nass. Es ist einfach herrlich. So schön erfrischend bei dieser unerträglichen Hitze und zum Glück benötige ich keinen Handgelenksverband mehr. Doch eigenständig komme ich nicht sehr weit, da schieben sich schon Dracos kräftige Arme unter meine Achseln durch und halten mich fest, während kurz darauf Harry nach meinen Beinen greift und ich werde auf drei ins Wasser geschleudert. Mit einem erschrockenen Japsen gehe ich unter. *Na wartet Jungs, das bekommt ihr wieder! Attacke!* und so stürze ich mich auf den mir am nächsten stehenden und lauthals über mich lachenden Rotschopf, während Mine Draco seine Tat zu vergelten versucht, der von ihr völlig überrumpelt wird und rücklings ins Wasser fällt und schließlich wie ein begossener Pudel japsend auftaucht. Rache ist süß!


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Dumbeldore
Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, während ich die ausgelassene Horde dort unten im See beobachte. Schon vorhin gefiel mir der Anblick, als sie friedlich miteinander lernten und Hausaufgaben machten, aber dieses unbeschwingte miteinander rumalbern gefällt einem alten Mann wie mir noch viel besser. Ja, so sollte es sein, und nicht dieser Kampf zwischen den Häusern. Die Häuser sind doch nur da, um den Schülern ein gesichertes Umfeld und einen Familienersatz über die Schulzeit zu sein, aber Freundschaften sollten auch häuserübergreifend entstehen und gefestigt werden.

Doch das Einzige, was meine gute Laune trübt, ist der Brief auf meinem Tisch, der vorhin ankam und sich auf zwei von ihnen bezieht. So drehe ich mich wieder um und setze mich, um eine Antwort zu verfassen, dass ich niemanden verdächtigen, geschweige denn bestrafen oder gar rausschmeißen werde, solange keine ausreichenden Beweise vorliegen und dass die Situation nicht so gravierend war, wie er es darstellt. Es wären eben Kinder, da kommt so etwas um Spaß zu haben schon mal vor und es sei kein tätlicher heimtückischer Angriff, wie er es darstellt, gewesen. Es wäre auch niemand wirklich zu Schaden gekommen, da die Farben schließlich wieder herauswachsen würden, dementsprechend nichts Ernstes wäre!

Tief seufzend versiegle ich den Brief und kurz darauf bringt ihn Fawkes an seinen Bestimmungsort. Bevor mich trübe Gedanken ereilen können, begebe ich mich erneut zum Fenster und blicke auf dieses friedliche miteinander, dass das Herz eines alten Mannes, wie ich einer bin, erwärmt. Zeitgleich frage ich mich welchen Ausgang der heutige Abend für zwei mir sehr ans Herz gewachsene junge Männer nehmen wird?

Oft bereue ich es die Bitte gestellt zu haben, doch sah ich in dem Moment keine bessere Lösung. Es musste schnell gehandelt und nicht erst alles Für und Wider abgewägt und erörtert werden. Wir brauchten dringend einen Spion in den Dunklen Reihen, den Severus bis zum ersten Fall Voldemorts hervorragend gemimt hatte und dass die Malfoys überlaufen würden, war zu dem Zeitpunkt nicht abzusehen gewesen... LEIDER!


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