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Fanfiction

Wie erobere ich die Fledermaus?! ehemals Heiße Nächte - Teil 5 - Heißer geht schon nicht mehr ~ * ~ Part 1

von lumos

Hallo Allerseits,
es tut mir Leid. Ich habe dieses Forum in den letzten Monaten total vergesen. Ihr bekommt heute ein Kapitel - in wenigen Tagen das nächste und dann erhaltet ihr zeitgleich wie das andere Forum den aktuellsten Part.


Vorweg will ich euch noch sagen !!!! , dass ich ab nun keinen Tag-Nacht-Zyklus machen werde. Erstens habe ich keine Überschriften mehr und zweitens würde die Geschichte endlos lang und zwischenzeitlich uninteressant werden, wenn ich weiterhin jeden Tag ausschreiben werde. Deswegen wird es Zeitsprünge geben, wobei dieser hier noch zeitlich passend ist!!!!!!



Teil 5 - Heißer geht schon nicht mehr  ~ * ~  Part 1             ca. 3250 Wörter


Schnell, viel zu schnell kommt der nächste Morgen für zu spät ins Bett gegangene und eingeschlummerte.


Severus
„Arg, geh weg, verschwinde“, brumme ich unter meiner Decke hervor, doch das Zupfen an ihr und dieser piepsende hohe Ton, der ständig meinen Namen und irgendwas anderes fiept, will einfach nicht verschwinden. Wenn nicht definitiv mein Name rauszuhören wäre, käme ich fast auf den Gedanken, einen Tinitus bekommen zu haben. Genervt schlage ich meine Bettdecke zurück und blicke direkt in das Gesicht meiner Hauselfe, die ein giftgrünes Kleidchen trägt, dass  mit vielen kleinen Feen bestickt ist. Wie kommt sie bloß immer wieder an diese grausige Bekleidung. Bekleidungsgeschäfte führen zwar schon Einiges an Geschmacksverirrungen, aber bestimmt nicht so etwas wie sie immer trägt. Das ist am frühen Morgen eine absolute Folter für jedes Auge und sollte verboten werden!

„Was ist so wichtig, dass du mich so früh aufweckst?“, will ich etwas grantig von ihr wissen. Schließlich war ich im Gegensatz zu den letzten Träumen gerade in einem sehr schönen mit Harry versunken.

„Entschuldigen Sie Master Severus, Sir, aber es ist ein Brief für Sie angekommen und es ist auch schon sehr spät. Wenn Master jetzt nicht aufsteht, wird er mehr als eine Unterrichtsstunde verpassen“, berichtet Twinka etwas schüchtern weiterhin im Tinitusmodus.

„Was?“, entfährt es mir, während ich die Decke komplett beiseite schmeiße und aus dem Bett springe. „Wieso hast du mich denn nicht eher geweckt, Twinka?“, will ich von ihr wissen. Eigentlich weckt sie mich ja nicht, aber wenn ihr schon auffällt, dass ich spät dran bin, hätte sie mich um einiges eher darauf aufmerksam machen können.

„Twinka hat versucht Master Severus, Sir, zu wecken, doch Sir hat zu tief und fest geschlafen und Twinka nicht gehört“, verteidigt die Kleine ihre Handlungen.

„In Ordnung, ich mache mich schnell fertig und du besorgst mir in der Zwischenzeit ein Sandwich und einen extra starken Kaffee. Stell beides in meinem Büro auf den Tisch und leg den Brief dazu“, rufe ich ihr noch zu, während ich ins Bad eile. Zwar könnte ich mich frisch zaubern, doch halte ich nichts von dieser Art Zauberei. Lieber benetze ich meine Haut mit richtigem erfrischenden Wasser und werde dadurch schneller wach. Das dauert zwar länger, aber selbst die besten Reinigungszauber sind nicht so gründlich wie reales Wasser und Seife.

Ich brauche auch nicht lange, da stürme ich angezogen in mein Büro, schlinge das Essen und den Kaffee hinunter und greife nach den Unterlagen für diese Stunde und dem Brief. Mit zügigen Schritten, aber ohne, dass es aussieht, als würde ich mich beeilen, weil ich zu spät dran bin, begebe ich mich zu meinem Klassenraum. Schließlich bin ich nie zu spät, die anderen höchstens zu früh und öffne die Türe, trete ein und stoße die Tür mit meinem Fuß hinter mir krachend zu, damit auch alle meine Anwesenheit registrieren. Ich will schon die Klasse anherrschen, dass sie sich setzen und den Trank brauen sollen, den ich bereits  gestern nach der letzten Stunde an die Tafel geschrieben habe, da sehe ich, dass ich das nicht mehr brauche und verharre verdutzt vor meinem Tisch. Meine achte Stufe, bestehend aus meinem Haus und Gryffindor, wobei Miss Parkinson zusätzlich zu ihrer neuen farbenfrohen Frisur unnatürlich neongrüne Haut hat und permanent flennt, braut mehr oder weniger gewissenhaft am Veritaserum.

Sie schauen nur kurz überrascht auf, als sie durch das Knallen der Tür erschreckt werden. Schnell habe ich mich gefangen und gehe übergangslos in meinen Lehrermodus über, so als wäre es das Natürlichste und nichts anderes, dass ausgerechnet diese beiden Häuser friedlich brauen, ohne dass die Kessel fliegen. Entweder muss ich etwas ganz Entscheidendes verpasst haben, oder dieser grausige Weckton hat meinem Gehirn geschadet.

„Wie ich sehe, haben Sie bereits, wie ich das von Ihnen erwartet habe, angefangen, sehr gut.  Machen Sie weiter, währenddessen werde ich Ihre Aufsätze verteilen.“ Während ich dies erledige blicke ich in jeden Topf, wo ich hin und wieder ein gutes bisheriges Ergebnis sehe. Sogar Harrys ist nicht so schlecht, doch muss er zu viel von dem Dystakraut und zu wenig Maganblatt hinzugegeben haben, was ich ihm auch gleich mitteile und sage ihm, wodurch er seinen Fehler korrigieren kann. Drei Tische weiter sieht das Gebräu um einiges schlimmer aus.

„Wer von ihnen ist fast fertig?“, will ich von meiner Klasse wissen, schließlich habe ich noch nicht alle Reihen durch. Miss Granger, Draco und Mister Zabini melden sich. „Gut, der erste von ihnen dreien wird sich zu Mister Longbottom begeben und für die restliche Zeit den Trank noch mal mit ihm zusammen Schritt für Schritt von vorne brauen und Sie werden gut aufpassen!“, und mit den letzten Worten wende ich mich an den besagten Übeltäter, der erschrocken zusammenzuckt, aber geflissentlich nickt.

„Ja, Sir“, fiept dieser in einer Tonlage, die nahe an der meiner Hauselfe heranreicht. Reicht offensichtlich nicht aus, dass diese schon Tinitus verdächtig ist. „Gut, dann vernichten Sie dieses Gebräu, säubern Ihren Platz und besorgen sich alle benötigten Zutaten aus dem Vorratsschrank neu.“ *Ich muss krank sein!*, stelle ich fest, *denn sonst bin ich doch auch nicht so ... freundlich. Grausiges Wort und Vorstellung. Wenn das so weiter geht, sehe ich mich schon bald in einem von Twinkas Kleidern, allerdings wären diese dann vergrößert,  durch die Gegend hüpfen und Blümchen verteilen. Ich sollte mich dringend von Poppy untersuchen lassen!*

Weiterhin drehe ich meine Runden, wobei ich den ein oder anderen Schüler daran hindere, eine große Dummheit zu begehen. Dies geht noch bis zum Ende der Stunde so, so dass ich keine Zeit habe, einen Blick in den Brief zu werfen. Ich weiß noch nicht mal von wem er ist, geschweige denn, was in ihm drin steht. Während die Schüler ihre Sachen schleunigst zusammen packen, stehe ich hinter meinem Tisch und starre auf den Umschlag, der noch an Ort und Stelle liegt, auf dem mein Name prangt und die Handschrift eine meiner Fragen beantwortet.

„Bist du wegen meines Briefes zu spät gekommen?“, ertönt plötzlich direkt neben mir eine Stimme, die mich aus meinen Gedanken reißt. Als ich aufblicke,  bemerke ich, dass nur noch Harry da ist, der direkt neben mir steht. Er ist mir so nah, dass sich unsere Körper fast berühren und das macht mich innerlich nervös. Nach außen hin versuche ich es so gut wie möglich zu vertuschen. Wieder einmal frage ich mich, wie es kommt, dass ich in meiner Wachsamkeit so nachgelassen habe und nicht bemerke, dass jemand so nah an mich herangetreten ist, ohne dass ich es registriere.

„Was, nein, ich habe ihn noch gar nicht gelesen. Da kam ich noch gar nicht dazu.“

„Oh, ähm, okay, es bleibt doch bei unserem gemeinsamen Mittagessen, oder?“, will er wissen.

„Ich werde da sein und du solltest nun gehen, sonst kommst du zu spät zur nächsten Stunde.“

„Ja, richtig, bis später, Severus.“

Kaum ist er aus der Türe, greife ich neugierig geworden nach dem Briefumschlag, öffne ihn und hole das Blatt Pergament heraus. Mit zittrigen Fingern falte ich es auseinander. *Verdammt, wieso zittern die nur? Es ist doch nur ein Brief. Nur ein Brief, nichts weiter. Du hast schon viele Briefe gelesen, Severus, also reiß dich zusammen!*


/// Geliebter Severus!
Ich hoffe es macht dir nichts aus, dass ich dich so anspreche, aber so fühle ich für dich und seit dem gestrigen Abend noch mehr. du wunderst dich vermutlich, wieso ich dir den Brief schreibe und da sind wir schon zwei, denn ich habe keine wirkliche Erklärung dafür. Mir ist gerade danach, dir diesen Gruß zu schreiben,  dir mitzuteilen, wie glücklich ich darüber bin, dass du mir eine Chance gibst dein Herz für mich zu gewinnen. Wie glücklich ich über jede Minute bin, die wir zu zweit verbringen, da du dann du selbst bist und nicht Professor Snape. Er mag auch ein wichtiger Teil von dir sein, doch habe ich das Gefühl, dass diese Facette von dir nicht der überwiegende Teil ist, sondern der andere, den du in der Öffentlichkeit erfolgreich versteckst. Den Teil von dir, in den ich mich schleichend über Monate hinweg verliebt habe, wobei ich zugeben muss, dass ich hin und wieder diese fiese Seite an dir sehr ..., na ja, du weißt was ich meine, finde.
Ich weiß, dass es noch vieles gibt, was ich von dir nicht weiß und doch freue ich mich darauf, all das nach und nach zu entdecken, denn das macht dich aus. Jede Einzelheit, die dich als Person ausmacht, möchte ich kennen lernen. Ich freue mich schon sehr auf unser gemeinsames Mittagessen und die nächsten drei Monate und hoffe, dass sie ein Anfang für eine sehr lange gemeinsame und vor allem glückliche Zeit sind.

In ehrvoller Liebe, dein Harry ///

Immer wieder muss ich diese Zeilen von vorne beginnen. Sie sind so schön und berühren mich an einer Stelle, wo ich dachte, dass niemand mehr dort wirklich Einzug halten könnte. Bis zu den Sommerferien war ich der Annahme, dass meine Gefühle für diesen jungen Mann nur so eine Art Schwärmerei seien. Als dann die Schlacht vorbei war und ich ihn einige Wochen nicht mehr sah, wusste ich, dass da von meiner Seite aus mehr war. So musste ich meine Meinung korrigieren. Und nun versucht mir mein Körper überdeutlich und auch mein Herz mitzuteilen, dass es da jemanden gibt, dem ich es schenken könnte. Jemanden, der es und auch mich zu schätzen weiß.

Diese Erkenntnis macht mich sehr glücklich, doch hält dies nicht lange an, denn schon schweifen meine Gedanken weiter, zu Dingen, die alles zerstören. Sie wandern erneut, wie letzte Nacht, zum Dunklen Lord und wie Harry wohl auf die Wahrheit reagieren wird. Wie er mich entgeistert und schließlich angewidert ansehen wird, mich beleidigen, die Worte des Briefs zurücknehmen und schließlich sich umdrehen und davongehen wird. Dieser Gedanke schmerzt mich sehr und ehe ich es verhindern kann, löst sich eine Träne aus meinen Augen und läuft meine Wange hinab. Schnell wische ich sie weg, bevor meine eintretenden Schüler, aus dem achten Jahrgang von Huffellpuff und Ravenclaw etwas mitbekommen. Wobei es mir anscheinend nicht ganz gelingt, meine kalte Maske perfekt aufzusetzen, da mich einige etwas irritiert ansehen, als sie eintreten. Bevor sie auf dumme Gedanken kommen, herrsche ich sie an, sich schleunigst auf ihre Plätze zu begeben und teile ihnen mit, dass für die jetzigen Stunden das Veritaserum ansteht und sie sich das Rezept vor Braubeginn von der Tafel abschreiben und dann loslegen sollen. Alles Benötigte würden sie im Vorratsschrank finden und schon wuseln sie wie aufgeschreckte Hühner auf ihre Plätze.


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Lina
„Und, wie war's und vor allem, was hat er vorhin gesagt?“, will ich neugierig von Harry wissen.

„Nicht viel“, erhalte ich die wenig informative Antwort.

„Wie, nicht viel? Komm schon, lass dir nicht alles aus der Nase ziehen. Ich brauche Details, Informationen!“ Harry meint doch nicht, dass er mich damit abspeisen kann. Schließlich fand ich es beim Frühstück schon unerfreulich, dass Mine und Ron der Meinung waren ihre volle Aufmerksamkeit mal wieder uns  schenken zu müssen. Sonst wäre ich darüber begeistert gewesen, nur das Timing von ihnen ist mehr als schlecht! Besonders, nachdem wir gestern so sang und klanglos verschwunden waren und auch nicht zum Abendessen erschienen sind, wurden sie neugierig und Mine vor allem misstrauisch.

Nachdem Draco vor der Tür auf mich gewartet hatte, haben wir es Harry und Severus gleich getan und außerhalb der Halle, unten am See, etwas gegessen, dass Twinka so nett war, uns zu bringen. Das war herrlich gewesen und mit jeder weiteren Minute, die ich mit Dray verbringe, verliebe ich mich ein Stückchen mehr in ihn. Er ist einfach fantastisch und der perfekte Mann für mich, da gibt es keinen Zweifel!

Aber dennoch könnte Harry mir so langsam erzählen wie der gestrige Abend war und was Severus zu seinem Brief gesagt hat, den Harry ganz allein verfasst hat. Das Einzige, was ich heute schon erfuhr, war, das er ein „Ja“ auf seine Frage erhalten hat und er somit um unseren Professor werben darf. Jetzt liegt es bei den Beiden, ob aus ihnen etwas wird. Dennoch will ich alles wissen und welche Stunde eignet sich für so ein Gespräch besser als Geschichte der Zauberei. Wir sitzen ganz hinten, wo Draco zu meiner Linken sitzt und seine Ohren gespitzt hat. Allerdings nicht in Richtung Unterricht und neben Harry schnarcht Ron, der einen Baum nach dem nächsten im Akkord abholzt. Zumindest klingt es so. Der Vorteil daran ist, dass niemand auf uns achtet und wir uns somit unbehelligt unterhalten können, da Hermine eifrig alles mitschreibt, was Bins von sich gibt und kein Ohr für Anderes übrig hat.

„Was ist nun? Wie war es?“

„Es war sehr schön. Wir haben viel geredet und währenddessen gegessen. Ich habe dabei noch nicht mal wirklich bemerkt, wie die Sonne im Meer versank und er war über dein Geschenk ziemlich überrascht, aber er hat sich gefreut und zumindest war er, soweit ich es sah, gerührt. Anfänglich wusste ich nicht, wie ich die Stille zwischen uns brechen sollte, doch da half mir dann dein und mein Geschenk. Wir haben eigentlich den ganzen Abend fast ausschließlich über die Möglichkeit der Verarbeitung von Basiliskenschuppen und anderen seltenen Zutaten geredet. Erst kurz bevor wir den Raum verlassen haben, habe ich ihn gefragt und er hat mich auf eine Antwort eine Weile warten lassen. Aber dann hat er doch noch ja gesagt. Anschließend habe ich ihn zu seinen Räumen begleitet und geküsst, zwar leider nur auf die Wange, aber es war ein schöner Moment,“ berichtet mir mein bester Freund flüsternd und mit strahlenden Augen.

„Und was hast du jetzt für die nächsten drei Monate geplant?“, will ich neugierig von ihm wissen.

„Nun, wenn er nichts dagegen hat, werden wir jeden Schultag gemeinsam zu Mittag essen. Dann können wir uns besser kennen lernen und wenn es meine Zeit zulässt, also wenn ich mit meinen Hausaufgaben voran komme, würde ich gerne so viel Zeit wie möglich mit ihm noch abends verbringen. Sev erzählte, dass er, wenn er nicht Hausaufgaben korrigieren muss, für Poppy Tränke braut oder hoffnungslose Fälle zum Nachsitzen hat, in seinem Privatlabor experimentiert. Ich könnte ihm z.B. dann bei Kleinigkeiten helfen. Was die Wochenenden angeht habe ich vor, mit etwas Unterstützung von dir und Draco, mit Sev etwas außerhalb des Schlosses zu unternehmen. Dafür brauche ich aber jemanden, der mich vor den anderen Schülern deckt.“

„Natürlich helfen wir dir“, mischt sich Draco nun in das Gespräch ein. „Ich hätte auch ein paar Vorschläge, was ihr an den Wochenenden unternehmen könnt.“

„Danke, Draco! Das Angebot nehme ich gerne an“, strahlt Harry.


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Harry
So langsam kann ich Draco immer besser leiden, denn wie es scheint ist er doch gar nicht so übel, wie er sich immer nach außen hin gibt. Da er Severus besser kennt und weiß was er gerne macht, kann ich seine Hilfe gut gebrauchen. Wir hätten schon viel eher mit den Streitereien aufhören sollen. Sicherlich werden noch die einen oder anderen Streitgespräche auf uns zukommen, aber das ist dann doch etwas anderes als bisher.

„Harry, was hat Severus eigentlich zu eurem Treffen, nicht letzte Nacht, sondern die vorletzte Nacht gesagt?“ Einen kurzen Moment muss ich überlegen, was Lina meint, doch dann fällt es mir siedend heiß ein und ich spüre, wie meine Wangen warm werden.

„Das ... das habe ich total vergessen. Wir haben uns so intensiv über Tränke und seine Forschung unterhalten, dass mir das vollkommen entfallen war.“

„Das kann auch nur dir passieren. Na, jetzt hast du ja drei Monate Zeit um ihn deswegen anzusprechen.“

„Was denn für ein Treffen? Habe ich etwas verpasst?“, klinkt Draco sich erneut in das Gespräch ein.

„Irgendwie schon. Während du die Rosen in Severus Räume gebracht hast, ist Harry in den Raum der Wünsche gegangen und irgendwie, wieso auch immer, ist Severus später, als Harry noch anwesend war, auch in den Raum gekommen.“

„Was, wirklich? Und er hat dir kein Nachsitzen wegen der Sperrstunde aufgebrummt? Respekt, was hast du gemacht um dem zu entgehen?“

Ehe ich auch nur nachdenken konnte, rutscht mir auch schon eine Antwort raus, „Mit ihm geschlafen“ und schlage beide Hände vor meinen Mund. Draco sieht mich daraufhin sehr skeptisch an und verlangt von mir im strengen Tonfall genau zu erzählen, wie es dazu gekommen war. Es fällt mir schwer zu berichten was geschehen war, doch letzten Endes tue ich es, auch wenn meine Geschichte etwas stockend über meine Lippen kommt. Das Minenspiel von Draco zu beobachten, dass er sich erlaubt, ist ziemlich interessant, weil es zeugt von Zweifel über Unglaube bis hin zu was? Ja, was eigentlich, als ich mit meiner Schilderung zum Ende komme, sitzt der Kerl neben Lina und versucht tatsächlich ein Schmunzeln zu unterdrücken. Beleidigt gifte ich ihn an, was denn daran so lustig sei?

„Mensch, Potter!“

„Harry“, korrigiert Lina ihn.

„Harry ... das kann auch nur dir passieren. Oh man, die Magie des Raumes ist viel umfassender als nur einen gewünschten Ort zu erschaffen und sich den Bedürfnissen der wünschenden Person anzupassen. Du wirst mir das vermutlich nicht glauben, aber der Raum wurde von Salazar Slytherin höchstpersönlich erschaffen und das ausschließlich für seine persönlichen Zwecke. Und wenn ich persönliche Zwecke sage, dann meine ich das auch so. Dieser Raum war Salazars persönliches `Spielzimmer´, in dem er sich entweder allein oder mit Partnern vergnügte. Jeder Slytherin weiß, dass es so einen Raum gibt, doch ist das Wissen über die Lage des Ortes im Laufe der Jahrhunderte verlorengegangen. Du glaubst gar nicht wie viele Slytherins sich schon auf die Suche zur Entdeckung dieses Raumes gemacht haben, aber das ist ein anderes Thema. Der Hauptpunkt ist, dass Salazar den Raum so erschaffen hat, dass er ihm seine speziellen Wünsche erfüllt und das so, dass diese Wünsche eine nachhaltige Wirkung haben. Der Raum ist so entwickelt, dass er die Hormone, die ein Mensch aussendet analysiert und wenn er Endorphine registriert setzt er  die Träume und Wünsche des Menschen in die Realität um. Deshalb hat Salazar damals einen Trank entwickelt, der ihn nach der Einnahme automatisch in schöne Träume versetzt, die der Raum aufgreift, vertieft und weiterführt. Wobei leider auch das Rezept dieses außergewöhnlichen Trankes verloren gegangen ist und es nur noch Geschichten über ihn gibt. So hat der Raum dir deinen Traumwunsch erfüllt und für dich, solange wie der Traum andauerte, Severus erschaffen. Und wie ich bereits erklärte, wirkt sich alles gewünschte nachhaltig aus, weswegen du gestern die ganze Zeit über unruhig auf deinem Stuhl hin und her gerutscht warst und dieser Fleck deine Schulter ziert“, grinst Draco süffisant bei der Anspielung auf Harrys Gesäß.

„Du hast es im erregten Zustand erhalten in dem du Endorphine ausgesandt hast, von daher sieht der Raum diese Körperverletzung wohl nicht als negativ an. Wieso du allerdings im Zelt aufgewacht bist und nicht im Wasser, lässt mich nur spekulieren, wobei es dafür zwei Möglichkeiten gibt. Erstens, Severus hat auf seinem Kontrollgang durchs Schloss einen Abstecher in den Raum gemacht, schließlich war er an dem Abend dran und hat dich im Wasser gefunden und dann ins Zelt gebracht. Oder die Magie des Raumes hat erkannt, dass du besser im Zelt aufgehoben bist und dich dorthin schweben lassen. Such dir eine von beiden Varianten aus!“

„Du ... du meinst dass ... dass das alles nur ein Traum war, ein realer Traum und womöglich Severus mich da so ohne alles vorgefunden hat? Oh, bei Merlin!“ erschüttert halte ich mir meine Hände vor mein Gesicht und verberge damit zum Teil meine glühend warmen Wangen. Das darf nicht sein, das darf alles nicht sein, bitte lass es nicht sein! Das war doch so real gewesen und das Ziepen in meinem Hintern am nächsten Tag doch auch. War das alles eine Illusion des Raumes. Wie gut, dass ich völlig vergessen habe, Severus darauf anzusprechen, aber dennoch… wo ist die Schlucht zum reinspringen, wobei apropos Tiefe, nach einem Blick auf die Uhr sehe ich, dass es so langsam Zeit wird.

„Hmm, du, die Stunde ist gleich um. Bins wird es nicht merken, wenn ich verschwinde. Allerdings brauche ich jemanden, der dafür sorgt, dass Mine und Ron nicht nach mir suchen.“

„Keine Sorge, ich mache das schon. Sei nur leise, wenn du abhaust.“

„Danke!“

Schnell packe ich meine Sachen und schleiche mich leise aus dem Raum, schließlich muss ich noch für einen netten Aufenthalt auf dem Astronomieturm sorgen, aber auch um vor Dracos spöttischem Blick zu flüchten, den er mir zum Abschied schenkt. Dort angekommen, rufe ich als erstes Dobby, den ich darum bitte, für zwei Personen etwas Essen zu besorgen, aber vorher wieder einen Schattenspender auf der Plattform zu errichten. Schließlich ist die Temperatur nicht wesentlich gesunken und hier oben ist es sehr heiß. Während mein kleiner Freund weg ist, verwandle ich so gut wie möglich Blätter, die der Wind hier herauf getragen hat, in eine gemütliche Sitzgelegenheit mit Tisch unter dem Schattenspender. Die alte Gonny würde in Ohnmacht fallen, wenn sie das sähe. Es dauert auch nicht lange, da macht es erneut Plopp und Dobby steht mit einer großen Platte voller Essen und gekühlten Getränken vor mir, die für fünf Personen reichen könnte. Ich nehme sie ihm ab, bedanke mich und verteile das herrlich duftende Essen auf dem erschaffenen Tisch, so dass nur noch Severus fehlt. Nervös schreite ich von einem Eck zum Nächsten und hoffe, dass er bald erscheint, wobei ich immer wieder auf meine Uhr sehe und feststellen muss, dass die Zeit mich heute nicht mag, denn die Zeiger scheinen fest zu hängen. Nach jedem Blick frage ich mich wo er bleibt, denn nach Abrechnung des Weges, hätte er inzwischen schon längst da sein müssen. Hoffentlich ist nichts passiert oder er hat es sich mit seinem Erscheinen anders überlegt...


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So, dann kommt jetzt zwischen diesem Part und Part II der Zeitsprung.
Außerdem teile ich Part II in drei Abschnitte nochmals auf und poste ihn somit in 3 Einheiten!


Bis zum nächsten Mal!
lumos


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Das, was Harry so liebenswert macht, sind, glaube ich, seine charakterlichen Stärken, die wir selbst gerne hätten, und es sind auch seine Schwächen, die wir nur allzu gut verstehen.
Rufus Beck