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Fanfiction

Feuer gegen Eis - Kapitel 2 - Leere gegen Erfüllung

von niobe87

Guten Abend,

Ich will nicht viel drumherum reden, aber jetzt musste das Passwort her, weil ich das keinem Minderjährigen zutrauen kann.

Danke an Marry63 und Doddo für die lieben Kommentare.

Und weiter geht's.


Kapitel 2 – Leere gegen Erfüllung

Harry lehnte an der Wand und spürte, wie der Alkohol seinen Körper immer noch durchflutete.
Er legte den Kopf an die kalten Steine, was seinem Hinterkopf eine angenehme Kühlung verschaffte und richtete den Kopf dann Richtung steinerner Decke.
Er hatte die Augen geschlossen und ließ die Worte Malfoys in sein Hirn dringen.
„Keine Chance, Malfoy.“, sagte er und lächelte abwesend, war jedoch vollkommen im Hier und Jetzt.
Er war definitiv nicht schwul.
Absolut nie und nimmer würde er sich auch nur einem männlichen Wesen auf mehr als 2 Meter Abstand nähern.
Es schmeichelte ihm ungemein, dass Malfoy an ihm Gefallen gefunden hatte und dennoch fand er dessen Worte lächerlich, war er doch eben weder schwul noch an Malfoy interessiert. Wenn ihn jemand gehört hätte, überlegte Harry, dann wäre er das Gespött der ganzen Schule.
Diese Gedanken rissen ihn wieder zurück zu seiner jetzigen Situation, war dergleichen doch zumindest Anlass für sein Gespräch mit Ginny vorhin gewesen.
Doch nicht nur, dass er sich nicht für Malfoy und seine Neigung interessierte, es kamen auch noch die ganzen ungeklärten Angelegenheiten zwischen ihnen beiden dazu, so dass Malfoy der Letzte war, den er jetzt eigentlich in seiner Nähe haben wollte.

Eigentlich war es Ginny, die jetzt hier sein sollte. Die Malfoy auslachen sollte, für die Dummheit seiner Worte, Harry an sich reißen sollte und ihm dann zeigen sollte, dass Harry IHR Freund war.
Doch Ginny war nicht hier. Und sie würde auch nicht kommen.
Und das wiederum, war der ausschlaggebende Punkt für Harry, sich genau in diesem Augenblick unendlich traurig und einsam zu fühlen. Die Kälte, die er für kurze Zeit mit Feuerwhiskey bekämpfen konnte, kehrte urplötzlich in seinen Körper zurück und ließ in wieder anfangen zu zittern, so dass er seine Arme vor der Brust verschränkte, um seine Hände an seinen Oberarmen zu reiben. Aber die Kälte verschwand einfach nicht. Im Gegenteil, sie fraß sich durch seine Venen, durch seine Muskeln, unter seine Haut.
Er ließ den Kopf nach unten sinken und seufzte, während er versuchte die Tränen, die schon salzig in seinen Augen brannten, zu verscheuchen.
Er atmete tief und geräuschvoll ein und fühlte sich dann sicher genug, um Malfoy wieder in die Augen zu sehen.
Dieser stand ruhig und gelassen vor ihm und schien zu beobachten, was genau Harry tat.

Obwohl Draco keinen Alkohol getrunken hatte, fühlte er sich im Augenblick unglaublich leicht und selbstsicher. Potters Worte waren wie Musik in seinen Ohren, hatte er doch schon so oft Ähnliches gehört, um dann später dieselbe Stimme stöhnend an seinem Körper wiederzufinden.
Dementsprechend war er keineswegs enttäuscht oder niedergeschlagen.
Im Gegenteil, er fühlte sich bestärkt und ermutigt noch einen Schritt weiter vor zu gehen.
Allerdings fühlte er, auch auf diese Distanz, dass Potter irgendetwas quälte. Doch er hatte keine Lust sich mit seinen Problem zu beschäftigen.
Er hatte eher Lust, sich mit Potters Körper zu beschäftigen.
Er sah Potter noch einmal tief in die Augen und wagte dann den letzten Schritt hin zu der Hitze, die Potter ausstrahlte und die ihn magisch anzog.
Er roch den herben Duft, den der Gryffindor ausströmte, während ihm gleichzeitig der Geruch nach Alkohol ins Gesicht schlug und er sah, wie Potters Brust sich ruhig hob und senkte, während Draco ihm nun so nah war, dass ihre Umhänge sich leicht berührten.
Als Harry seine Arme nach unten sinken ließ, streifte dessen Unterarm sanft über sein Hand, so dass Draco zu beben begann und seine Hände gelassen neben Potters Kopf abstützte und ihm tief in die Augen sah.

Harry fand diese Situation so unwirklich, so unreal, dass er schon wieder lächeln musste. Malfoy war so dermaßen hartnäckig, dass es schon fast wehtat.
Er versuchte dem Blick standzuhalten, doch er war weder in der Lage dazu, noch war er fähig sich auch nur einen Zentimeter von Malfoy wegzubewegen, was aber kaum an dessen Anziehungskraft liegen konnte, sondern eher an der Tatsache, dass der Alkohol langsam Spuren in seinem Körper hinterließ, die ihn bewegungsunfähig machten. Es war einfach zu viel gewesen.
Also lehnte er den Kopf wieder an die Wand, um den Schwindelgefühl, dass sich langsam durch sein Hirn zog, entgegenzuwirken.
Dann, ganz plötzlich, spürte er etwas an seinem Hals. Etwas heißes, feuchtes.
Ehe er registrierte, dass Malfoys Zunge sich ihren Weg über seine Haut suchte, hatte Harry schon den Mund leicht geöffnet und leise aufgestöhnt.

Das war genau das, was Draco erreichen wollte.
Leicht hatte er sich nach vorn gelehnt und seinen Mund über die zarte Haut, die sich über Potters Hals spannte, gleiten lassen, bis er jegliche Rücksichtnahme vergaß und leicht darüber leckte, um diesen unglaublichen Geschmack nach Mehr genießen zu können.
Ein verwirrtes Keuchen und ein ebenso verwirrter Blick kamen ihm entgegen und ließen ihn leicht und berechnend grinsen.
Als er wieder die Augen des Gryffindor suchte und einen fast traurigen und irritierten Potter fand, stockte er kurz, fasste sich aber gleich wieder und fuhr unbeeindruckt fort, die Haut seines Gegenübers zu erkundigen.

Der Alkohol, die Küsse auf seiner Haut und Malfoys keuchender Atem verstärkten das Schwindelgefühl in Harrys Körper und er erste Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn, weil er krampfhaft versuchte, den Slytherin von sich weg zu drücken. Er hatte diesen an den Schultern gepackt und sich mit aller Kraft gegen ihn gelehnt, doch Malfoy schien sich noch nicht mal einen Zentimeter rückwärts zu bewegen. Im Gegenteil, je heftiger Harry versuchte, ihn von sich zu stoßen, desto näher rückte Malfoy an ihn heran und nahm seinen gesamten Hals in seinen Besitz.
Harry spürte dessen strubbeliges Haar, sein hartes Kinn, die warmen Wangen und vor allem die feuchte Zunge unterhalb seines Ohres.
Es ekelte ihn an.
Dass ein männlicher Mund sich an ihm zu schaffen machte, ließ ihn hart schlucken und die Augen zusammenkneifen. Er wollte es nicht. Er wollte DAS einfach nicht.
Die Frage war nur, warum, zur Hölle, er sich nicht wehrte.
In Harrys Kopf schrie eine Stimme „Geh! Verschwinde von hier!“, doch er war unfähig auch nur einen Schritt zu gehen. Nicht nur, weil Malfoy ihn in einer Art Klammergriff hatte, sondern weil seine Beine sich zudem wie Blei anfühlten und sich einfach nicht in Bewegung setzten.
Und Malfoy schien das zu spüren, denn Harry wusste, dass der Slytherin immer hartnäckiger in seinem Tun wurde.
Langsam erreichte die Zunge sein Kinn und fuhr die Konturen seines Gesichtes nach.
Doch etwas viel Erschreckenderes lenkte ihn von Malfoys Treiben oberhalb seines Körpers ab.
Panisch öffnete Harry die Augen und schaute an sich herunter.
Eine Hand. Da war eine Hand irgendwo an seinem Bauch.

Malfoy musste sich das Grinsen verkneifen.
Das war zu herrlich.
Er genoss die Kontrolle, die er über Potter hatte und war gleichzeitig stolz auf seine Eroberung.
Unerwartet hatte er seine Hand unter Potters Shirt geschoben, um von zarter, warmer Haut empfangen zu werden, unter der sich harte Muskeln verbargen.
Während die Hand wie von selbst nach oben wanderte, verbannte sie jegliche Gedanken aus Dracos Kopf und ließ ihn fühlen. So intensiv und betörend wie schon lange nicht mehr.
Irgendwie war es anders, als die anderen Male, bei denen er etwas mit Männern hatte.
Er war sehr viel nervöser, scheuer und doch um Einiges erregter, was selbst einem Blinden in diesem Moment aufgefallen wäre.
Bei einer „normalen“ Eroberung würde er schon längst auf Kissen und Decken liegen und das bekommen, was er wollte.
Doch hier schien sein eigener Körper vorsichtiger zu sein, um Potter weder zu überfordern, noch zu verschrecken.
Warum ihm das so wichtig war, wusste Draco nicht. Doch es interessierte ihn eigentlich auch nicht.
Während er mit der Hand sanft über Potters Bauch strich, spürte er die schnellen Atemzüge, das pochende Herz, die Gänsehaut, die Potters Haut erfasste.
Gott, war das geil.

Mit einem Mal war Harry stocknüchtern, als sein Körper in eine 180 Grad-Drehung gezwungen wurde und er sein Gesicht gegen die Wand gepresst vorfand.
Da war kein Gefühl, keine Zärtlichkeit.
Nicht, dass Harry das von Malfoy erwartete oder gar wollte, doch die Kälte die von dem blonden Slytherin ausging, fraß sich förmlich unter seine Haut.
„Was, verdammt noch mal, soll das, Malfoy? Nimm deine Finger von mir.“, presste er hervor, während er versuchte, seine Wange von der Wand zu schieben, was ihm solche Schmerzen bescherte, dass er dachte, die kalten Steine würden ihm die komplette Haut aufreißen.

Draco wollte nur noch fühlen.
Ihm war alles egal.
Scheiß auf den Retter der Zaubererwelt, scheiß auf Etikette, scheiß auf „Es langsam angehen lassen!“.
Er presste seinen Körper und somit auch seinen Schritt heftig gegen den Gryffindor und legte seinen Kopf auf dessen Schulter.
„Was knurrst du so rum, Potter? Bis eben hat es dich noch nicht gestört...“, wisperte er leise und verheißungsvoll.
Sanft und doch kräftig biss er dem Gryffindor in die Schulter, so dass dieser gequält aufstöhnte und sich total verkrampfte.

„Scheiße, Malfoy! Hör auf damit! Das ist nicht mehr witzig!“, brüllte er und hoffte, dass irgendjemand im Schloss ihn hörte, um ihm zu Hilfe zu eilen.
Doch es kam niemand.
Da stand er nun. Harry Potter, gefangen im eisernen Griff Malfoys und keiner konnte ihm helfen.
Und das Schlimmste war, dass Harry langsam das Gefühl kam, dass Malfoy genauso wenig aufhören wollte, wie dessen untere Körperregion, die sich hart und sehr real an seinen Po drückte.
„Wer redet denn hier von Spaß?“, hörte er die kalte, fast grausame Stimme hinter ihm, während der dazugehörige Körper sich noch fester an ihn drückte, damit er auch ja mitbekam, wie geil Malfoy auf ihn selbst war.
Malfoys Hände fassten um seine Taille und umschlossen seinen Gürtel. Langsam, fast wie in Zeitlupe, wurde die Schnalle geöffnet und noch langsamer wurde der Druck, den ein Gürtel normalerweise auf den Unterleib ausübte, von ihm genommen.
Alles verlief so dermaßen langsam, dass es ihn fast schockte, als der Gürtel mit einem Ruck aus seinen Laschen gezogen wurde und irgendwo scheppernd zu Boden fiel.
Sein Hose saß plötzlich so unglaublich locker, dass er glaubte, sie würde ihm runter fallen.
Doch was kümmerte ihn diese verdammte Hose, wo er doch Malfoys Erregung fest an seinem Allerwertesten spürte.
Diese seltsame Empfindung ließ ihn zusammenzucken und er bat, um alle Kraft, die er bekommen konnte, um das hier heil zu überstehen.

Draco konnte sich kaum noch halten vor Extase.
Sein Körper bebte beim Gedanken an das Kommende und seine Hosen wurde immer enger, angesichts der Tatsache, dass er sich fest an Potters Hintern presste.
Scheiße, dachte er, als ein erneuter Blitz durch seine Lenden zuckte, weil Potter sich fast absichtlich in seine Richtung drückte.
Unruhig fuhr er mit den Händen unter den Bund von Potters Hose und strich über die feste Muskulatur seiner Beine, um kurz über seinen Schritt zu gleiten, was Potter eine Mischung aus Keuchen und Fluchen entlockte, und dann die Hose des Gryffindor nach unten gleiten zu lassen.
Potters Po, der in eine blaue Boxershorts gesteckt worden war, blitzte ihm entgegen und ließ ihn leicht lächeln und sich auf die Lippen beißen.
„Okay. Das geht zu weit.“, hörte er Potter gehetzt schreien und spürte gleichzeitig wie er sich mit aller Kraft gegen Draco stemmte, doch dieser würde sich hüten, jetzt, wo es spannend wurde, einfach aufzuhören.
Im Gegenteil, mit einer Leichtigkeit drückte er sie beide wieder zurück an die Wand und begann seinen Schritt mit kreisenden Bewegungen an Potter zu reiben.
„Von wegen! Du fängst doch gerade an, es zu genießen!“, knurrte er Potter ins Ohr und öffnete die Knöpfe seiner eigenen Hose.
Er spürte, dass er bald die Kontrolle über sich und seinen Körper verlieren würde, was ihm genug Anlass dazu gab, sich schnell Hose, sowie Unterwäsche, auszuziehen und seiner Erregung Luft zu machen.

Harry konnte gar nicht glauben, was da gerade passierte.
Du fängst doch gerade an, es zu genießen!, hallten Malfoys Worte in seinem Kopf wider und während er sich fragte, ob das wirklich stimmte, spürte er die Hände des Blonden erneut an seinen Beine, wie sie unter seine Shorts fuhren und diese hastig herunter zogen.
Er flehte zu Gott, flehte um Kraft in seinen Beinen, die endlich beginnen würden, sich in Bewegung zu setzen, flehte um Gnade, weil er weder ertragen konnte, was da gerade passierte oder was noch kommen würde, noch verstehen konnte, warum er nicht fortlief.
Er konnte nichts sehen, konnte nichts hören oder fühlen. Kurz dachte er, Malfoy hätte sich zurück gezogen.
Doch da hatte er sich geirrt.

Endlich!, dachte Draco, als er sein hartes und bereits pulsierendes Glied an Potters nacktem Po rieb.
Wie lange hatte er darauf gewartet? Darauf, Potter zu erobern? Darauf, ihn so hilflos vor sich zu haben? Darauf, endlich Macht über ihn zu haben?
Seine Hände umfassten die Pobacken des Gryffindor, um sie leicht auseinander zuziehen.
Sein Herz schlug heftig gegen seine Brust, seine Augen schlossen sich ganz automatisch, denn er wollte diesen ersten Stoß genießen.
Dann setzte er die Spitze seiner Erregung an Potters Eingang.

Scheiße! Scheiße! Scheiße!
Panisch versuchte Harry irgendeinen Fluchtweg zu finden, der ihn gerade noch rechtzeitig aus dieser Lage rausholen würde.
Doch weder seine Beine, die er schon aufgegeben hatte, noch sein Hirn konnten ihn jetzt noch retten.
Er spürte etwas Heißes und Pralles an seinem Po. Es fühlte sich ekelhaft an. Es fühlte sich nicht richtig an. Es fühlte sich komisch an.
Harry wusste nicht, was er fühlen sollte.
Doch schon wenige Sekunden später, wollte er nicht mehr fühlen. Er wollte nie wieder fühlen.
Malfoy drängte sich an ihn und versenkte sich dann in ihm. Mit einem Mal und so schnell, dass Harry dachte, es wäre nur halb so schlimm.
Doch dieser Bruchteil einer Sekunde, der Harry dies glauben ließ, wurde verdrängt durch die schlimmsten Minuten seines Lebens.
Schmerzen. Unerträgliche Schmerzen durchfluteten seinen Körper, lähmten ihn und ließen ihn laut aufschreien.
Der Muskelring, den Malfoy gerade durchbrochen hatte, schien irreparabel zerstört. Sein Unterleib war taub und seine Beine wären einfach eingeknickt, wenn er nicht mit den Knien an die Wand gepresst wurden wäre.
Sein Bauch fühlte sich an, als hätte ein Zug ihn überrollt.
Doch das war nichts im Vergleich zu seinem Herzen.
Es blutete, trieb ihm Tränen in die Augen und fühlte sich an, als würde es gleich aus seiner Brust ausbrechen.
Sein Stolz, der in seinem Herz ruhte, war gebrochen und das letzte bisschen Würde, was er sich noch bewahrte, nachdem seine Freundin ihn mit einer Frau betrogen hatte, wurde mit jedem weiteren Mal, in dem Malfoy wieder und wieder zustieß, mehr und mehr aus ihm herauskatapultiert.
Seine Augen brannten, seine Wangen waren feucht und seine Stimme brach.

Draco genoss das Gefühl tief in ihm zu sein.
Jedes Mal stieß er noch heftiger und tiefer zu, was ihm so unendliche Lust bereitete, dass er die Welt um sich herum vergaß.
Er krallte seine Hände tief in das zarte Fleisch von Potters Hüften, um ihn noch näher an sich zu drücken. Er roch den männlichen Geruch nach Mut und Verzweiflung. Er leckte über die heiße Haut, die nach Salz schmeckte und fühlte, wie nah er seinem Höhepunkt schon war.
Er hatte die Augen geschlossen und nahm jeden Laut von Potter gierig auf. Noch waren es Schreie und Hilferufe.
Noch...

Harry konnte nicht mehr.
Er wusste, sobald Malfoy sich zurückziehen würde, würde er zusammenbrechen, unfähig auch nur einen weiteren Schritt zu gehen.
Und er erwartete diesen Augenblick. Er hoffe darauf, dass Malfoy bald gehen würde. Ihn zurücklassen würde.
Und dann...
Harry hatte nicht damit gerechnet, und doch ließ der Schmerz plötzlich nach.
Es schien, als hätte sein Körper sich langsam an das erzwungene Eindringen Malfoys gewöhnt. Die Taubheit ließ nach, er spürte, wie sich Malfoys Nägel unter seine Haut schnitten und ein komisches Gefühl machte sich in ihm breit.
Er wusste nicht, was da langsam begann, den Schmerz zu übertönen, doch ein leichtes Kribbeln zog sich durch seinen Körper.
Harry vermutete, dass sein Körper langsam Reaktion auf die Nötigungen gegen ihn zeigte. Doch als sein Unterleib sich freudig zusammenzog wusste Harry, dass dies eine Reaktion auf Malfoy war, die er nie erwartet hätte.
Das Kribbeln verstärkte sich von Mal zu Mal und Harry bemerkte, dass es von Malfoys Stößen ausgelöst wurde.
„Scheiße...“, fluchte er leise, wobei seine Stimme noch immer heiser und rau vom Schreien klang. Er hielt die Luft an, um das Kribbeln, dass sich langsam in ein Ziehen verwandelte, noch zu verstärken.

Und da war sie. Da war die Reaktion, die Draco wollte, die ihn zu mehr anspornte.
Dadurch, dass Potter offenbar die Luft angehalten hatte, spannte er auch unbewusst seine Bauchmuskulatur an, was ihm nicht nur bewies, dass der Gryffindor langsam Gefallen an seinem Spielchen fand, sondern was ihn auch noch näher an den Rand des Abgrundes brachte.
Er warf den Kopf in den Nacken, angesichts der Tatsache, dass er Potter jetzt noch viel intensiver und näher spüren konnte.
Er wollte, dass Potter stöhnte. Wollte, dass er sich ihm freiwillig entgegenbog, wollte, dass er um Mehr bettelte. Deshalb löste er eine Hand von ihm und fuhr nach vorn. Er strich, so sanft es ihm sein jetziger Zustand noch erlaubte, über die angespannte Haut unterhalb des Bauchnabels.
Langsam fuhr seine Hand noch ein Stück tiefer, bis er den langen Schaft ertastete, darauf entlang fuhr und fordernd über die Spitze strich.
Potters Beine knickten noch weiter ein und Draco versuchte mit aller Kraft sie beide zu stützen, sie zu halten. Mit einer so heftigen Reaktion hätte er nicht gerechnet, doch als Potter den Hals in den Nacken warf und rau und tief aufstöhnte, lief ihm selbst ein Schauer über den Rücken, der alles bis dahin Geschehene in den Schatten stellte.

Was, zur Hölle, war denn das?, fragte Harry sich wieder und wieder. Es war Zugegebenerweise das Einzige, was er jetzt noch denken konnte.
Als Malfoy mit seiner rauen Hand über seine Erregung gestrichen hatte, hatte Harry sich plötzlich nicht mehr unter Kontrolle.
Er stöhnte hemmungslos und lustvoll auf und vergaß, dass es Malfoy war, der ihm eben diese Lust bereitete. Sein Kopf lag noch immer in seinem Nacken und er hatte die Augen geschlossen, um zu spüren, woher diese körperliche Reaktion kam.
Immer wieder spürte er Malfoys Hand an seinem bereits harten Glied und er wandelte zwischen Lust und Scham, war es doch so falsch sich einem Mann hinzugeben.
Und dann traf Malfoy einen Punkt tief in ihm, der ein Feuerwerk vor seinen Augen explodieren ließ.
Er sah Sterne vor seinen Augen aufblitzen und spürte, dass seine Erregung sich hart gegen die kühle Wand presste.
Wieder stöhnte er auf und wieder traf Malfoy den Punkt, der ihn fast seiner Sinne beraubte. Er wollte dieses extatische Gefühl noch einmal spüren. Es war, als würde etwas die Leere in seinem Körper füllen, den Hunger nach Geborgenheit stillen und ihm das geben, was er genau in diesem Moment brauchte.
Malfoy nahm seine Hände von Harrys Körper und zog sich ein Stück aus ihm zurück, worauf er irritiert die Augen öffnete und erst sehen konnte, dass der Blonde beide Hände neben seinen Schulter an der Wand abstützte und dann sehen wollte, warum diese unglaubliche Wärme, die vom Körper des Slytherin ausging, langsam schwächer wurde.
Harry warf alle Zweifel, alle Einwände, alle Bedenken über Bord und drängte sich Malfoy entgegen, fasste nach den Händen des Blonden, die nun an der Wand lehnten, um sie beide zu stützen und legten seine eigenen Hände darauf, um sie zu ergreifen, sich Halt suchend an sie zu klammern und Malfoy an sich heran zu holen. Er drängte seinen Unterkörper noch näher an Malfoy und wieder spürte er, dass dieser genau den Punkt traf, der all die schlechten Gefühle aus seinem Körper und seinem Hirn verscheuchte.

Und wieder wurde Malfoy in seinem Tun bestätigt und zugleich war er überrascht, wie schnell er Potter dazu bringen konnte, ihm entgegenzukommen.
Und als ein weiteres tiefes Stöhnen sich den Weg zu seinem Ohr bahnte, musste auch er laut stöhnen, weil er wusste, dass er es nicht mehr lange aushalten würde, sich in diesem heißen Körper, über welchen er vollständige Kontrolle hatte, zu versenken.
Er löste sich von Potters Händen, die seine fest umschlossen hatten und legte beide Hände um den Bauch des Gryffindor, um ihn wieder fester an ihn zu pressen und wieder tiefer in ihn zu stoßen.
Doch eine Hand löste sich wie automatisch, um Potters Erregung wieder zu massieren.
Er sah wie Potter die Hände in die steinerne Wand krallte und sich einzelne Fragmente dieser lösten und sachte auf den Boden rieselten. Der Kopf des Gryffindor war so weit in den Nacken gelehnt, dass Draco die zusammengepressten Augenlider sehen konnte.
Und dann ohne Vorwarnung zog sich Potters Muskulatur zusammen und engte seine eigene Erregung so plötzlich ein, dass er selbst mit einem lauten Aufschrei von einem so gewaltigen Orgasmus übermannt wurde, dass er fast das Gleichgewicht verlor und zu Boden stürzte.

Es war so plötzlich gekommen.
Ehe er sich versah, wurde seine Erregung wieder von Malfoy gepackt und gerieben und der Punkt, der ihm unendliche Lust bereitete, immer und immer wieder von Malfoy getroffen, so dass ihn ein heftiger Höhepunkt erfasst hatte und er laut stöhnend und schreiend in Malfoys Hand gekommen war.
Er spürte fast zeitgleich, dass auch Malfoy zu seinem Orgasmus gelangt war und fühlte wie dessen Sperma in ihn gepumpt wurde.
Genauso plötzlich wie sein Höhepunkt gekommen war, hatte Malfoy sich auch schon aus ihm zurück gezogen.
Schweigend zog dieser sich an, während Harry immer noch mit einer Art Ohnmacht zu kämpfen hatte.
Er stand an der Wand, hatte die Hände noch immer an diese gepresst und versuchte wieder Kontrolle über seine Atmung zu bekommen. Er hörte wie Malfoy schnell den Reißverschluss seiner Hose nach oben zog und er drehte den Kopf leicht zur Seite, um erkennen zu können, was Malfoy genau tat.
Langsam stützte er sich von der Wand ab und bückte sich, um Hose und Boxershorts gleichzeitig aufzuheben.
Er atmete tief durch und zog sich an, während er spürte, dass Malfoy schon wieder näher kam.
Der Blonde legte seinen Kopf auf Harrys Nacken, so dass Harry erschöpft und doch plötzlich errötend zur Seite sah.
„Salazar.“, sagte er leise.
Dann verschwand er in den dunklen Tiefen der Gänge.


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Zwischen Harry, Ron und Hermine gibt es Unterschiede, zum Beispiel im Vokabular. Ron ist der britische "lad", etwas bildungsfern, wie wir hier sagen würden, jedenfalls der Welt der Theorie und Metaphysik nicht sonderlich zugetan. Sein Vokabular ist etwas gröber und eingeschränkter als das Hermines, die mehr die Intellektuelle ist und sehr elaboriert sprechen kann, jedenfalls wenn sie in Laune ist. Harry liegt dazwischen, mit Sympathien für Ron, wenn es darum geht, vermeintlich hochgestochenes Gerede zu verulken. Aber keiner spricht wirklich lax oder fehlerhaft.
Klaus Fritz