
von niobe87
Guten Abend die Damen und Herren,
es ist wieder Feuer gegen Eis-Tag.
Heute gibt es eine weitere Serie von potentiell gestörten Jugendlichen, die euch hoffentlich gut gefallen wird...
Mein herzlichen Dank an:
Marry63
Los geht's....
Kapitel 4 – Neugier gegen Ohnmacht
Draco grinste süffisant.
Einfach niemand konnte ihm wiederstehen. Er schnaubte leicht über seine Auffassungsgabe.
Er sog die Luft scharf ein und beruhigte seinen Herz- und Pulsschlag. Er bekam immer das, was er wollte. Und wann er es wollte.
Schnellen Schrittes und mit wutverzerrtem Gesicht kam Potter auf ihn zu.
Draco lachte angesichts dieser gespielten Wut, dem Ärger, den er förmlich spüren konnte, während er lässig ein Bein über das andere legte.
Potter stand nun direkt vor ihm und bebte vor Zorn. Sein Brustkorb hob und senkte sich kraftvoll, seine Hände waren zu Fäusten geballt und seine Augen zu Schlitzen verengt.
Insgesamt ein sehr reizvolles Bild, dachte Draco. Sehr niedlich.
Sein Blick blieb an dem geschundenen Gesicht hängen. Er hatte ihm ganz schön zugesetzt. Eine große Wunde zog sich über Potters Wange, vermutlich von der harten Wand im Korridor. Seine Haut war etwas blass und tiefe Augenringe hatten Potters Erscheinungsbild schon etwas verändert. Doch das Auffälligste war wohl, die pure Wut, die in sein Gesicht geschrieben war. Potters Kieferknochen mahlten und seine Augen blitzen ihm gefährlich entgegen. Draco musst leicht lächeln.
Als Potter jedoch einen Arm hob und zum Schlag ansetzte, verging ihm das Lachen sehr schnell. Leider war sein restlicher Körper noch immer von Potters Erscheinungsbild gelähmt, so dass er nicht mal die Hände vor den Kopf halten konnte, als die Faust in Windeseile auf ihn zu schnellte.
Ein derber und heftiger Schlag traf genau seine Wange, so dass Dracos Kopf automatisch zur linken Seite geschleudert wurde.
Kurz sah er Sternchen auffunkeln und dann wurde es für einige Sekunden schwarz.
Wow, der hatte gesessen.
Er spürte, wie durch die Wucht von Potters Faust das ganze Blut aus seinem Gesicht gedrückt wurde, doch schon Sekunden später spürte er, dass all das Blut zurückkam und sich in seiner Wange zu konzentrieren schien. Er brauchte sie nicht zu berühren. Er wusste, dass sie sofort anschwoll und er vermutete sogar, dass seine Wangenknochen gesplittert sein könnten.
Doch dafür war später noch Zeit genug. Madam Pomfrey hatte sicher einen Heilungstrank parat, so dass er, obwohl der Schmerz nicht gerade erträglich war, den Kopf wieder auf Potter richtete und sich eine Strähne des goldblonden Haares aus der Stirn wischte.
Er konnte diese Reaktion durchaus verstehen, hatte sie dennoch nicht erwartet.
Seine Kieferknochen schmerzten, so dass er den Unterkiefer leicht hin und her bewegte und diesen mit einer Hand umfasste, um den Schmerz vielleicht ein wenig zu lindern.
Er wusste, was Potter dachte, konnte fühlen, wie er die Hand schon wieder heben wollte, um ihm noch eine Zweite, vielleicht auf die andere Wange, zu verpassen.
Er nahm es ihm nicht übel. Doch als Potter die Hand tatsächlich zu einem erneuten Schlag hob, war Draco einfach schneller.
Im Flug fing er die Hand ab und drehte sie blitzschnell zur Seite, natürlich nicht ohne den Arm leicht zu verdrehen, so dass Potter, weil er sein ganzes Gewicht in die Faust gelegt hatte, das Gleichgewicht verlor und nach vorne wankte.
Tatsächlich hatte Draco es geschafft, ruhig und konzentriert, den Bezwinger Lord Voldemorts mit nur einer Handbewegung quasi in die Knie zu zwingen, denn etwas unsanft krachte er auf Dracos Schoß und blickte Sekunden später etwas verdutzt in sein Gesicht.
Sofort begann er sich zu wehren, diesmal etwas kräftiger und vehementer als im Korridor, doch immer noch zu schwach, um Draco zu entwischen.
Draco packte seine Handgelenke und drückte ihn noch fester auf seinen Schoß.
Etwas erzürnt, weil Potter sich noch immer wehrte, sah er in die leuchtend grünen Augen und Potter beruhigte sich ein wenig.
Durch Harrys Venen pumpte das Blut.
Er war noch immer wütend und rachelüstern gegenüber dem Slytherin, hatte er ihm doch gerade mal einen Schlag verpassen können.
Doch der Kraft, mit der seine Handgelenke jetzt gepackt wurden, konnte er einfach nichts entgegensetzen. Seine Knochen wurden gequetscht und schmerzten so stark, dass er fast aufschreien wollte, hätte er eine solche Energie doch niemals in den Händen Malfoys erwartet.
Er wusste, dass er noch immer zu schwach und verletzt war, um sich richtig wehren zu können. Oder zumindest vermutete er dies, denn plötzlich saß er ganz ruhig auf Malfoys Beinen und blickte in die sturmgrauen Augen seines Gegenübers.
Neugier vermischte sich mit der ganzen angestauten Wut und Harry konnte sich keinen Zentimeter mehr rühren.
Kerzengerade saß er auf den Knien seines ehemaligen Feindes und konnte einfach nichts mehr tun. Gespannt achtete er auf jegliche Bewegung des Slytherin. Doch dieser sah ihm einfach nur in die Augen, so dass Harry weder fähig war zu sprechen, noch sich loszureißen.
Eine Weile atmete er heftig, während der Slytherin ganz ruhig unter ihm saß. Und während er selbst dessen Augen fixierte, ja beinahe sogar taxierte, schien Malfoy in seinen eigenen Augen zu versinken.
Etwas Unbehagen breitete sich in seinem Körper aus. Er wusste weder, was Malfoy vorhatte, noch wie er darauf reagieren sollte.
Dann begann Malfoy zu flüstern.
„Hast du schon mal einen Jungen geküsst?“
In diesen Worten lag so viel Gefühl, dass Harry eine Gänsehaut bekam und seine Gesichtszüge von hellauf erzürnt zu überrascht wechselten.
Diese Stimmlage hätte er Malfoy nie zugetraut, dachte er noch, bevor er eigentlich registrierte, was dieser genau gesagt hatte.
Eine Weile blieb er stumm, versuchte diese ganz eigenartigen Gefühle in seinem Körper unter Kontrolle zu bekommen. Schock, Überraschung, Neugier, Ekel. All diese Empfindungen bildeten ein einziges Knäuel in seinem Magen. Dann schüttelte er, ohne Vorwarnung und ohne Kontrolle über seinen Körper, leicht den Kopf.
Ausdruckslos sahen sie einander an. Harry konnte nicht denken. Sein Blick war auf das leicht angehobene Gesicht unter ihm gerichtet. Sein Blick wechselte auf einmal zwischen den Augen des Blonden und dessen Lippen, die er plötzlich ausdrücklich interessant fand, wie sie so zartrosa im Licht der Kerzen glitzerten. Er wusste nicht, was nun los war. Er wusste überhaupt nichts mehr.
Immer wieder huschten Malfoys Worte in seinem Hirn umher.
Eine Hand des Slytherin lockerte sich etwas, während sie das Handgelenk fast zeitgleich losließ, so dass Harry die Finger krümmte, um wieder Gefühl in diese zu bekommen.
Die Hand wanderte leicht und zart an seiner Schulter nach oben und legte sich in seinen Nacken, so dass sich die Härchen dort leicht aufstellten, während sich die Augen beider noch immer anfunkelten und Harrys Blick immer öfter zu diesen aufregenden, männlichen Lippen huschten.
In Malfoys Blick lag so etwas wie Berechnung. Und hätte Harry dies rechtzeitig gesehen, hätte er vielleicht noch einen Rückzieher machen können. Doch so...
Ganz langsam, wie in Zeitlupe, und als ob Malfoy so viel Gefühl und Wärme in seine Bewegung legen wollte, wie es ihm möglich war, zog er ihn zu sich herunter.
Harrys Herz schlug heftig gegen seine Brust. Keine Ahnung, was zu tun war. Er wusste ja nicht mal, was jetzt geschah.
Sein Blick klebte an Malfoys Lippen und er ließ es zu, dass der Druck in seinem Nacken ihn noch näher an sein Gesicht brachte.
Er spürte, wie warmer Atem über seine Lippen strich, fühlte diese unglaubliche Hitze, die Malfoy ausströmte, sah, dass sich Malfoys Augen schlossen.
Er tat es ihm nach.
Als ihre Lippen sich berührten, fühlte er erst nichts, dann Wärme, unglaubliche Hitze, Blitze in seinen Lenden, während sich ein gewaltiges Kribbeln in seinem Körper ausbreitete und er wieder aus seinem „Wachkoma“ zu erwachen schien.
Seine freie Hand drückte sich gegen Malfoys Schulter und versuchte die Lippen, das Gesicht, den Körper von sich zu stoßen. Doch wie schon zuvor, hatte er keine Chance gegen Malfoys eisernen Griff.
Vehement stemmte er sich gegen den Oberkörper des Blonden, der sich wie eine steinerne Wand keinen Zentimeter bewegte.
Im Gegenteil, die andere Hand, die noch soeben an seinem Handgelenk geklammert hatte, ließ dieses los und wanderte an seiner Hüfte auf seinen Rücken.
Beide Hände zusammen, bewirkten, durch sanften, aber bestimmten Druck, dass Harry irgendwie noch näher an Malfoy rückte und er nun beinahe auf seinem Bauch saß.
Und langsam verebbte seine Gegenwehr und sein Arm fiel schlaff herunter, während er erst jetzt spürte, dass ihre Lippen so perfekt aufeinander passten, als wären sie nur dafür geschaffen worden.
Seine Oberlippe wurde sanft von Malfoys umschlossen. Ein angenehmes Gefühl ging von ihnen aus, als Malfoy begann sanft an seinen Lippen zu saugen.
Er schmeckte etwas Kaffee und etwas wie Schokolade, dachte er zumindest.
Dann spürte er wie sich seine Lippen wie von selbst öffneten, um Malfoys Einlass zu gewähren.
Als dessen Zunge seine sanft anstupste, stach ihm der Gedanke, dass es Malfoy war, fast zu deutlich ins Auge. Doch diese Tatsache blendete er einfach in diesem Moment aus.
Auch Harry begann, die Mundhöhle des Anderen zu erforschen, indem er immer wieder mit seiner Zunge in diese eintauchte.
Währenddessen glitten beide Hände Malfoys zu seinem Hinterkopf, verwickelten sich in seinem strubbeligen Haar, strubbelten es noch mehr durch und zogen ihn noch einige Zentimeter weiter zu ihm.
Harry wusste nicht, wo ihm der Kopf stand. Oben war unten, unten war oben...Alles war wie verdreht. Die ganze Welt stand Kopf, während er sich näher an Malfoy drängte, um nicht plötzlich durch diesen Dreh des Raumes von seinem Schoß zu rutschen.
Alles fühlte sich so falsch an. Und doch wollte er mehr von dieser Versuchung kosten.
Heiße und kalte Schauer liefen über seinen Rücken, während er immer tiefen in einen Strudel aus Empfindungen gezogen wurde.
Er verlor sich in diesem Kuss. Und so wie es schien, tat Malfoy dies auch.
Weg waren alle Zweifel, alle Scheu, jeglicher Ekel.
Es war einfach nur geil, diese Lippen zu spüren, die markanten, herben Gesichtszüge mit den eigenen Händen zu ertasten, während er wusste, dass es ein Mann war, den er da küsste.
Seine Hände nahmen Malfoys Gesicht, strichen sanft über die erhitzte, weiche Haut, spürten die Schwellung seiner Wange, an der er Schuld gewesen war.
Leicht drückte er seine Finger tiefer in die Haut, so dass Malfoy kurz zuckte, leicht stöhnte und sich ein kleines Lächeln auf Harrys Lippen stahl, dass sofort von dem Slytherin in Besitz genommen wurde, so wie seine Mundhöhle, seine Zunge...einfach alles.
Beide begannen sich mit ihren Zungen gegenseitig zu reizen und zu necken, während sie sich immer wieder für den Bruchteil einer Sekunde lösten, um die Position oder Seite zuwechselten.
Harry saugte ein letztes Mal leicht an diesen zarten, weichen Lippen und löste sich dann langsam von ihm.
Er hatte keine Ahnung, wo er war, warum er hier war und was gerade passiert war. Es war als hätte er einen Trank, der vergessen lässt, getrunken.
Alles drehte sich ein bisschen und der Gedanke, dass er soeben nicht nur einen Jungen, sondern auch noch Malfoy geküsst hatte, drang nur sehr langsam in sein Hirn.
Etwas irritiert blickte er in Malfoys Augen, die zuerst seinen Hemdkragen zu fixieren schienen und dann mit ein wenig Enttäuschung und Trotz darin in seine schauten.
Er wollte mehr. Er wollte nicht, dass das alles war.
Und das zeigte er auch.
Draco blickte trotzig in Potters dunkelgrüne, funkelnde Augen und erkannte, dass dessen Brille etwas schief saß.
Seine Hände hoben sich automatisch und rückten sie erst zurecht, überlegten es sich aber dann anders und nahmen sie ab.
Ohne Brille sah der Gryffindor viel markanter, männlicher aus und ließen Draco wohlige Schauer über den Rücken laufen.
Noch irritierter als zuvor blinzelte Potter jetzt kräftig, schien aber trotzdem nicht mehr zu sehen.
Also rückte dieser noch ein wenig näher, um Dracos Gesicht anscheinend besser sehen zu können.
Und wenn er es nicht schon vorher registriert hatte, so hatte Potter spätestens jetzt bemerkt, wie erregt Draco war.
Verwirrt schaute der Gryffindor in seinen Schoß und, während Draco seinem Blick folgte, schien der Goldjunge zu spüren, was er eigentlich mit ihm anstellte.
Potter biss sich unbewusst auf die Unterlippe, so dass Draco fast wahnsinnig wurde.
Sanft und abschätzend leckte er sich über die Lippen und überlegte, wie weit er wohl gehen könnte.
Immerhin, er war erstaunt, dass Potter sich zu dem Kuss hatte überzeugen lassen.
Doch überrascht war er gewesen, als Potter auch noch darauf eingegangen war. Draco hatte mit allem gerechnet. Zurückweisung, Gewalt, Drohungen, doch nicht mit einem leidenschaftlichen, intensiven Kuss, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen würde.
Scheiße, wer hätte denn geahnt, dass Mr. Hetero himself so gut küssen konnte?
Draco fluchte über die Reaktion, die Potter auf seinen Körper ausübte, und versuchte wieder Kontrolle über sich zu bekommen.
Doch Bilder, Bildfetzen, Schreie, Stöhnen traten vor sein inneres Auge und als Potter sich auch nur ein wenig rührte, schien er fast jegliche Selbstbeherrschung zu verlieren.
„Verdammt, Potter, bleib gefälligst ruhig sitzen.“, knurrte er, während sich seine Hände wieder in dessen Nacken legten und ihn nun etwas bestimmter zu sich zogen.
Wieder küsste er den Gryffindor und diesmal wurde der Kuss noch fordernder, noch tiefer, als zuvor.
Draco wusste, dass er den Goldjungen ziemlich bald von sich stoßen musste, wenn nicht noch ein Unglück passieren sollte.
Doch was dann geschah, konnte nicht einmal Draco erahnen.
Potter wurde irgendwie mutiger, sicherer und noch viel heißer als bisher, denn er entließ Dracos Lippen aus seinen und küsste sein Kinn.
Seine Hände hatten Dracos Gesicht wieder umschlossen und drückten es sanft nach oben, seinen Lippen entgegen.
Seine Zunge strich sanft über seine Gesichtszüge, hin zu seinem Ohrläppchen, in dass er leicht biss, so dass Draco den Kopf automatisch in eine von Potters Händen gleiten ließ.
Genüsslich schloss er die Augen und biss sich auf die Unterlippe, um ein Stöhnen zu unterdrücken.
Er spürte die Zunge an seinem Hals, dann in seiner Halsbeuge.
Er spürte Finger an seinem Oberkörper und wusste, dass Potter die Knöpfe seines Umhanges öffnete.
Als Potter am untersten Knopf angekommen war, öffnete Draco die Augen und sah höchst konzentriert in die Augen des Gryffindor, der seinen Blick einfing und sofort wieder Besitz von seinen Lippen ergriff und ihn in einen tiefen Kuss verwickelte.
Sein Oberkörper drückte sich an seine Hals, den Bund von Potters Hose spürte er irgendwo oberhalb seines Bauchnabels.
Draco hatte überhaupt keine Zeit Luft zu holen, denn in einem Zug, wurde ihm der Umhang erst von der einen, dann von der anderen Schulter gezogen.
Potter war schon wieder an seinem Oberkörper und machte sich an den Knöpfen seines Hemdes zu schaffen, so dass Draco sich zu Kontrolle zwingen musste.
Er atmete tief ein und ergriff Potters Hände, so dass dieser sich von seinen Lippen löste und ihn etwas böse ansah.
„Potter, lass es. Sonst bereust du es noch!“ Eigentlich verfluchte er sich für diese Worte, wollte er doch so sehr, was auch immer Potter vorhatte.
Doch irgendetwas veranlasste ihn dazu, vorsichtiger zu sein, Potter Zeit zu geben, ihn nach seinen Vorstellungen zu bekommen, ihn abhängig von sich selbst zu machen.
Doch der Gryffindor machte ihm einen Strich durch die Rechnung, der sich sanft zurück auf Dracos Schoß gleiten ließ.
„Klappe. Hab nen Aussetzer.“, nuschelte der Retter der Zaubererwelt, was Draco überraschte, lähmte, fast wahnsinnig machte.
Dass Potter sich ihm so wollend und leidenschaftlich hingab, musste Draco nutzen. Und Potter schien dies zu erahnen, denn wenn er bei klarem Verstand gewesen wäre, dann hätte er sicher schon längst das Weite gesucht.
Also ließ er dessen Hände los, während Potter schon wieder an seinem Hals war, heiß darüber leckte und die Spur dann kräftig nach blies, um bei Draco eine heftige Gänsehaut auszulösen.
Er riss Dracos weißes Hemd förmlich auf, einige Knöpfe sprangen in alle Richtungen davon, und begann seinen Oberkörper zu erforschen und zu ertasten.
Seine warmen Hände glitten über seinen Oberkörper, während seine Lippen eine von Dracos Brustwarzen erhaschten und diese leicht umschlossen, so dass Draco die Augen wieder schloss und den Kopf in den Nacken warf. Seine Hände vergruben sich erneut in Potters Haaren und zitternd versuchte er dessen Kopf nicht all zu forsch an sich zu drücken.
Während die Zunge sich noch immer an der Brustwarze zu schaffen machte, strich eine seiner Hände über die Andere, während die zweite Hand irgendwo neben Draco war, um Potters Körper zu stützen.
Heiß und kalt lief es Draco über den Rücken, während heftige Schauer ihn immer wieder erfassten und sich mit Potters Wärme mischten.
Die eine Hand wanderte tiefer an seinem Bauch herunter und rutschte schnell und unerwartet unter den Bund seiner Hose.
Keuchend sah Draco auf, doch Potter ließ ihm keine Chance.
Er drückte ihn tiefer in die Couch und küsste ihn heftig und verlangend, während sein Körper sich von Dracos Schoß erhob, um mit der Hand tiefer in seine Hose zu rutschen.
Stöhnend spürte Draco, dass das Ausmaß an Potters Neugier unbekannte Höhen erreichte, denn, fast schon, als würde er dies häufiger tun, strich er beherzt über die Beule in seiner Hose, während seine Lippen sich an einer seiner Brustwarzen festgesaugt hatten.
Harrys Finger kribbelten, während er Malfoy berührte und seine Lippen brannten, während er Malfoy küsste.
Sein Gehirn hatte ausgesetzt. Er konnte nicht mehr denken. Wollte es nicht mehr. Er wollte fühlen, fühlen wie er noch gefühlt hatte und erleben, was er mit Ginny noch nie erlebt hatte.
Diese neuen Empfindungen und Erfahrungen heizten ihn zu mehr an, ließen ihn mutiger werden und nahmen ihm gleichzeitig die Luft zum Atmen.
Er wollte mehr. Mehr von diesen Berührungen, mehr von diesen überraschenden Reaktionen, die in seinem eigenen Körper ausgelöst wurden, mehr von diesem Malfoy, den er durch seine Anwesenheit und seinen neu gewonnenen Mut, was den Kontakt zu Männern anging, fast völlig wehrlos machte.
Er hatte nicht gewusst, dass Malfoy so leidenschaftlich sein konnte. Es war fast, als hätte er einen völlig neuen, ihm vollkommen fremden Menschen vor sich.
Und dabei war es doch nur Malfoy.
Langsam begann Draco die Kontrolle über seinen Körper zu verlieren.
Er spürte schon kaum mehr, was Potter mit seinem Oberkörper anstellte, da sein gesamtes Blut sich auf den Weg in seinen Schoß machte, um Reaktion auf Potters Berührungen zu geben.
Er spürte, dass der Bund seiner Hose sich weiter lockerte und nahm verschwommen wahr, dass Potters Hand von seinem Oberkörper abließ, um den Knopf seiner Hose zu öffnen.
Scharf sog er die Luft ein, als Potter gekonnt von seinem Schoß rutschte und den Reißverschluss seiner Hose langsam herunter zog, während sein Blick an seinen Augen hängen blieb.
Wie Potter da so vor ihm kniete und den Kopf gesenkt hatte, seine Augen jedoch in seine Eigenen blickten, ließen Draco irgendwie vergessen, wer Potter wirklich war.
Er keuchte heftig, als Potters Hände zu seinen Seiten in die Hose glitten und diese quälend langsam von seinen Hüften zog. Sein Becken hob sich automatisch, so dass der störende Stoff fast wie von selbst unter seine Knie rutschte und den Blick Potters auf seine weißen, prall gefüllten Shorts richtete.
In Potters Augen blitzte es gefährlich, als dieser noch einmal kurz in Dracos Augen sah, um dann eine Hand auf seine Erregung zu legen und sie bestimmt durch den weißen Stoff hindurch zu massieren.
Die Blitze, die durch seine Körper schossen, wurden intensiver und versetzten ihm immer häufiger einen Stich, so dass sein Hirn fast völlig abschaltete.
Was er jetzt wollte, waren Potters Lippen, seine Zunge, tief in seinem Schoß.
Doch Potter tat ihm diesen Gefallen nicht, da er viel zu sehr damit beschäftigt war, seine Shorts zu fixieren und beide Hände an Dracos Hüften zu platzieren und sich unter den Stoff zu schieben.
Draco atmete heftig aus, als sich sein Becken wieder hob und seine Erregung endlich aus seiner Unterwäsche befreit wurde und kühle Luft diese umspielte.
Fast zeitgleich fiel Potter erneut über ihn her.
Seine Hände legten sich zu beiden Seiten auf seine Oberschenkel und strichen sanft und Gänsehaut verursachend über die erhitzte Haut, während Potter sich erhob und nach vorne lehnte.
Draco hielt die Luft an.
Er spürte die feuchte Zungen an der Spitze seiner Erregung und wäre beinahe explodiert, hätte er sich nicht tiefer in die Couch gelehnt und verlangend gestöhnt.
Seine Augen kniffen sich zusammen und er ließ all die Empfindungen zu, die jetzt auf seinen Körper prasselten.
Sanft leckte die Zunge über seine Eichel und dann begierig über den Schaft, so dass Draco erneut tief stöhnte und den Kopf nach hinten warf, um ihn auf die Lehne der Couch zu drücken.
„Scheiße, ja...“, hauchte er, während Potter wieder über sein Glied leckte und sich sanft daran festsaugte. Eine Hand umschloss seinen bereits pulsierenden Stahl und nahm ihm jegliche Luft aus seinen Lungen, die er nun stoßweise aus sich herauspresste.
Die Hand begann, sich langsam auf und ab zu bewegen und umschloss den Schaft fester, während Potters Mund sich gänzlich, um seine Erregung schloss.
Draco war mit seinen Nerven am Ende. Er wusste nicht mehr, wo wer war und wer er war. Alles was er wusste, war, dass Potter ihn um seinen Verstand brachte.
Zaghaft ließ Potter seinen harten Stahl in seine Mundhöhle gleiten, um fest daran zu saugen, so dass Draco völlig den Verstand verlor.
Sein Becken presste sich Potter automatisch entgegen und Draco versuchte nicht einmal, diesen Trieb zu unterdrücken, so dass er zeitweise kräftig in Potters Mund stieß.
Stöhnend krallte Draco sich wieder in das rabenschwarze Haar und sah auf, um Potter dabei beobachten zu können.
Dieser hatte die Augen fest geschlossen und konzentrierte sich einzig und allein auf Dracos Körper.
Das Glied, das tief in seinem Mund steckte, die Hüfte, die er versuchte in die Couch zu drücken.
Draco sah wieder an die Decke und wurde für einen kurzen Moment abgelenkt, als sein Blick etwas am obersten Treppenansatz bemerkte.
Ehe er registierte, dass dort jemand stand und er eine dunkle Gestalt ausmachen konnte, hatte er schon erahnen können, wer sie da beobachtete.
Er konnte nur ein Funkeln in dessen Augen ausmachen, sonst konnte er nur die Silouette von Blaise erkennen.
Dieser hatte eine Hand an der Wand abgestützt und lehnte den Kopf nun ein wenig weiter vor, so dass
Draco sein Gesicht sehen konnte.
Ein verführerisches Grinsen umspielte sein Lippen und Draco vermutete, dass Blaise drauf und dran war, mit einzusteigen, als ein weiterer heftiger Stoß sein Mark erschütterte und er stöhnend noch tiefer in das Sofa sank..
Seine Augen blitzen Blaise gefährlich entgegen und er schüttelte den Kopf, während sein Mund die Worte „Verschwinde! Er gehört mir!“ formten.
Mit einem berechnenden Kopfschütteln verschwand Zabini.
Als er sich von diesem Schockmoment erholt hatte, spürte Draco, wie nah er seinem Höhepunkt schon war und gab dem Drang nach Alles zu wollen, so dass er sich vor beugte, Potters Gesicht in seine Hände nahm und ihn hochzog.
Er warf ihn förmlich auf die Couch, so dass Potter mit dem Bauch zuerst in die Kissen fiel und Draco fast zeitgleich über ihn herfiel.
Schwindel erfasste Harry, als er bäuchlinks auf dem Sofa landete und sofort Malfoys Körper auf seinem spürte.
Er bemerkte, wie ihm der Umhang von den Schultern gerissen wurde und wie Malfoy sich dicht an ihm drängte, so dass Harry dessen Erregung, die er noch so eben in seinem Mund hatte, an der Innenseite seiner Oberschenkel spüren konnte.
Dies schien ihn aus seiner Trance erwachen zu lassen, denn plötzlich verkrampfte sich sein Körper und seine Gedanken huschten ein paar Stunden zurück und ließen die Bilder aus dem Korridor wieder vor sein Innerstes treten.
Er spürte, wie Malfoy seinen Haarschopf packte und seinen Kopf etwas nach oben zog, um seine Zunge auf seinem Hals zu platzieren und bestimmend darüber zu lecken.
Wieder versuchte Harry sich loszureißen und wieder scheiterte er mangels Kraft und Atem, welche ihm durch das Gewicht auf seinem Körper genommen wurden.
„Malfoy! Nein...“, keuchte er und wollte das Kommende vermeiden. Den Schmerz würde er nicht noch einmal ertragen können.
Doch Malfoy ließ nicht von ihm ab.
Hände schoben seinen Umhang und das darunter liegende Hemd nach oben, so dass Malfoys Hände Besitz von seinem Rücken nahmen und ein betörender Duft nach Männlichkeit und Sex in sein Gesicht schlug und er für einige Sekunden vergaß, warum er sich wehrte.
Doch sein Hirn setzte alsbald wieder ein und erneut versuchte er sich hochzustemmen. Allerdings erneut auch ohne Erfolg.
„Bitte...“, hauchte er und versuchte sich zu befreien. Und er spürte, dass sein Flehen Wirkung zeigte, denn Malfoy erhob sich ein Stück von ihm und verharrte für einen Moment in dieser Position, so dass Harry Hoffnung schöpfte.
„Malfoy! Bitte...Das im Gang war schon zu viel für mich. Ich bitte dich...Draco...“
Seine letzten Worte gingen in einem erstickten Schluchzer unter, da Tränen sich ihren Weg bahnten und ihm die Erinnerungen an das letzte Mal die Luft zum Atmen abschnürten.
Was war denn jetzt kaputt?
Draco wusste beim besten Willen nicht, warum er sich jetzt aufsetzte. Auch wusste er nicht, warum Potter jetzt in den Kissen lag und schluchzte, vermutlich auch weinte.
Und am wenigsten wusste er, warum seine Hand auf Potters Rücken wanderte und diesen sanft streichelte, während dessen Schultern unaufhörlich zuckten.
Potter stemmte sich nach oben und setzte sich, mit dem Rücken zu Draco auf seine Knie, so dass er nun auf der Couch hockte, während er scheinbar versuchte, seine Gefühlswelt wieder auf Vordermann zu bringen.
Nachdem dieser sich ein wenig beruhigt hatte, konnte Draco seiner Neugier nicht widerstehen und seine Hand wanderte von Potters Rücken zu seiner Schulter, um ihn sanft umzudrehen und direkt in das tränenverschmierte Gesicht zu blicken.
Dies versetzte ihm einen schmerzlichen Stich in seiner linken Brusthälfte und Draco verengte die Augen zu Schlitzen, um wenigstens erahnen zu können, was, zur Hölle, jetzt eigentlich genau los war.
Potter strich mit einem Ärmel über seine Augen.
„Tut mir Leid.“, sagte dieser heiser. „Hab die Kontrolle verloren.“
Starr wie Eis konnte Draco nur ungläubig in die grünen Augen seines Gegenübers blicken.
War das ein Spiel?
Ein Spiel, bei dem Draco die Regeln nicht kannte?
Etwas irritiert registrierte er, wie Potter auf seinen Schoss zurückkroch und sein Gesicht in dessen Hände nahm.
Potter blickte ihm tief in die Augen, um die Lider dann zu senken und Dracos Gesicht zu sich zu ziehen und ihn zu küssen.
Und Draco dachte tatsächlich fast zu vergehen.
So zärtlich, gefühlvoll und sanft (oder was auch immer das war) geküsst zu werden, war ihm noch nie passiert.
Potter strahlte so viel Wärme aus, dass Draco unter ihm fast verbrannte.
Was war denn heute nur los? Was war mit Potter los? Und noch viel wichtiger: Was war mit ihm los?
Doch Draco wollte sich später darüber Gedanken machen, da Potters Hände irgendwie schon wieder gefährlich nahe an seiner Erregung waren und über seinen Bauchnabel strichen.
Er sog die Luft stark ein und ließ es zu, dass Potter den Schaft erneut umfasste, worauf Dracos Lenden erneut Purzelbäume schlugen.
All die Erregung kehrte mit einem Schlag zurück und erfasste Draco so heftig, dass er begann heftig zu zittern.
Potter hockte noch immer auf seinem Schoß und sah tief in Dracos Augen, doch dieser ließ sich von den harten Reibungen ablenken und drückte sich wieder tief in die Kissen des Sofas.
Stöhnend kniff er die Augen zusammen und ließ es zu, dass Potter ihn heftiger massierte, sein Glied auf- und abpumpte und sich in seine Schulter krallte, während Dracos Arme Potters Schultern gepackt hatten und sich darin vergruben angesichts der plötzlich wiederkehrenden Leidenschaft zwischen ihnen beiden.
Draco spürte, dass er gleich kommen würde und spürte, wie Potter seinen Griff verstärkte und seine Berührungen intensivierte.
Sein Hirn hatte erneut abgeschalten, während er immer wieder tief aufstöhnte.
Er bemerkte, wie sich jede Faser seines Körpers auf „Orgasmus“ einstellte und sein Unterleib sich heftig zusammenzog.
„Sieh mich an.“, knurrte Potter über ihm, so dass Draco den Kopf hob, die Augen öffnete und in die glitzernden Augen Potters blickte.
Er bemerkte, wie seine Wangen glühten, sein Mund sich öffnete und er keuchte und stöhnte.
Potter wischte ihm eine Strähne des feuchten Haares aus der Stirn, strich mit der Hand über seine Wange, die schmerzlich unter dessen Berührung brannte, während Draco noch einmal tief und lang aufstöhnte, um dann in Potters Hand zu kommen.
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