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Fanfiction

Feuer gegen Eis - Kapitel 8 - Betäubung gegen Stimmungsschwankung

von niobe87

Und es geht munter weiter.
Ihr seid sicher schon ganz gespannt darauf, wo Harry eigentlich genau aufwacht und was passiert ist.

Vielen Dank an die Kommischreiber: Fwuuper, Marry63, Daughter of the Darkness und Gini




Kapitel 8 – Betäubung gegen Stimmungsschwankung


Als Harry erwachte, wusste er weder wo er war, noch was geschehen war.
Sein Kopf hämmerte, während sein Blick sich verschwommen umsah.
Die Bilder wurden jedoch nicht schärfer und es wirkte, als würde er alles durch eine dreckige Linse betrachten.
Doch auch das genügte schon, um ihm klar zu machen, dass er in einem völlig fremden Bett eines völlig fremden Zimmers lag, unter einer völlig fremden Decke und auf einem völlig fremden Kissen.
Es roch nach Schokolade und nach Kaffee und irgendwie nach etwas wie Moschus.
Während er seinen Blick zu klären versuchte, überlegte er, was letzte Nacht geschehen war.
Er hatte keine Ahnung.
Er wusste noch, wie sie auf dieser Party aufgekreuzt waren, wie sie sich an auf die Box gesetzt hatten, wie Blaise einem Jungen hinterher gegangen war und wie Malfoy ihn geküsst hatte.
Er schloss die Augen einen Moment und rief sich die Erinnerung zurück in sein Gedächtnis.
Der ganze Nebel und die laute Musik hatten ihm jedes Gefühl für Realität genommen.
Er hatte nur diese brennend warmen Lippen gespürt und die flinke Zunge, die ihn heraus gefordert und geneckt hatte.
Doch dann war alles merkwürdig unklar und nur noch sehr dunkel in seiner Erinnerung.
Was war nur geschehen?
Hatte er zu viel Alkohol getrunken? Hatte ihn jemand verprügelt? Warum war er in einem fremden Bett? Hatte er etwa...?
Er wusste von nichts mehr.
Langsam öffnete er die Augen und stützte sich mit den Unterarmen auf der weichen Matratze ab, um sich etwas aufzurichten.
Doch sein Kopf brummte so sehr, dass eine Hand automatisch an seinen Haarschopf fuhr und versuchte, eine Beule zu ertasten.
Doch da war nichts. Keine Beule, keine Wunde. Nichts, was von einem Kampf herrühren konnte.
Plötzlich konnte er eine Bewegung vor sich ausmachen.
Er sah, wie sich eine Hand in sein Sichtfeld schob. Mit seiner Brille in der Hand.
„Danke.“, murmelte er und wagte nicht aufzusehen, während er so sachte versuchte, wie es ihm nur möglich war, die Gläser vor seine Augen zu rücken.
Das Bild wurde klarer, wenn auch ein leichter, milchiger Schleier, sowie seine Kopfschmerzen, blieben.
Seine Neugier gewann die Oberhand, so dass er den Kopf langsam hob und ein großes, eichenhölzernes Bett ausmachen konnte, das mit grünem Samt bedeckt war.
Er war in eine große, kühle Decke eingewickelt, die durch den grünen Bezug sanft bedeckt wurde.
Zu beiden Seiten stand je ein weiteres Bett, während direkt vor ihm noch drei weitere große Betten standen.
Alle, allerdings, waren frisch bezogen und leer, so dass er unverhohlen weiter umhersehen konnte und ein großes Slytherin-Emblem über einer großen dunklen Tür, die vermutlich in den Gemeinschaftsraum führte, entdeckte.
Die Kerker.
Er war unten in den Kerkern.
Was, zur Hölle, machte er unten in den Kerkern? Bei den Slytherins? Was hatte er letzte Nacht getrieben, dass er in einem Schlafsaal der Slytherins aufwachte?
Etwas blitzte und er sah, dass vor jedem der einzelnen Betten kleine Tische standen, auf denen silberne Krüge, wahrscheinlich mit Wasser gefüllt, sanft im Licht der aufgehenden Sonne glitzerten.
Moment! Sonne? Unten in den Kerkern?
Schnell drehte er den Kopf zu seiner Rechten und erblickte ein riesiges, magisches Fenster, mit dünnem Holzrahmen und einer schweren, steinernen Fensterbank durch das das starke, wärmende Sonnenlicht den ganzen Raum durchflutete.
Er konnte nur schwerlich erkennen, dass ein kleiner Vogel vor dem Fenster auf und ab hüpfte, weil das Sonnenlicht ihn zu stark blendete.
Also schloss er die Augen, um all seine Kraft und Konzentration auf diese zu bündeln und öffnete sie dann wieder.
Doch statt des warmen Sonnenlichtes, dass er soeben noch erblickt hatte, sah er nun Malfoy.
Malfoy, der am Fenster lehnte und ihn mit einer Mischung aus Hochmut und Ungläubigkeit ansah.

„Na? Fertig, Herr Detektiv?“
Draco beobachtete Harry nun schon eine ganze Weile.
Er schien keinerlei Ahnung zu haben, wo er war und was er hier zu sehen bekam.
Normalerweise war Draco nicht der Typ, der Schüler in sein Heiligstes, den Schlafsaal, den er mit Blaise teilte, ließ.
Doch die gestrige Nacht ließ einfach keine andere Wahl zu.
„Wo bin ich?“, fragte Harry, während er sich den Kopf rieb.
„In meinem Schlafsaal.“, sagte Draco gelassen.
Harry schluckte. Er schien dergleichen schon erwartet zu haben. Immerhin, dass Slytherin-Emblem und die Einrichtung ließen nichts anderes zu.
„Wie bin ich hierher gekommen?“, fuhr Harry weiter fort.
„Na, was meinst du, Potter?“, fragte Draco und lehnte sich mit verschränkten Armen fester gegen das Fenster, um die letzte Nacht Revue passieren zu lassen.
Er war so schrecklich müde.
Die ganze Nacht hatte er an diesem Fenster gesessen und kaum ein Auge zu getan.
Man könnte annehmen, dass es wegen Potter gewesen war. Doch dies war vielleicht nur ein winziger Teil, den Draco sich noch nicht einmal eingestehen wollte, der zu seiner Misere beigetragen hatte.
Potter lag in seinem Bett.
Die ganze Nacht hatte er dort ruhig und geborgen geschlafen, während Draco kein Auge zumachen konnte.
„Ich habe dich hergebracht.“, sagte Draco ruhig. „Zusammen mit Blaise.“
„Warum? Was ist passiert?“, fragte der Gryffindor etwas überrascht und geschockt.
„Keine Ahnung.“, sagte Draco wahrheitsgemäß. „Ich vermute, jemand hat dir etwas ins Glas gemischt.“
Draco rieb sich mit einem Ärmel über die müden, brennenden Augen.
Er wusste nicht, ob er noch in der Lage war, Potter die ganze Sache zu erklären. Wobei er ja selbst nicht recht wusste, was passiert war.
Doch er versuchte, sich in dessen Lage zu versetzen und schätzte, dass er wohl dasselbe wissen wollte, wenn er in einem fremden Bett ohne Erinnerung aufwachen würde.
„Ins Glas gemischt?“, fragte Harry leise. Es glich fast einem Hauchen, wie er ungläubig jede Silbe aussprach.
Draco nickte.
„Du bist nach deiner ersten Flasche Bier unglaublich wütend aufgesprungen und wild durch die Gegend gelaufen.“, fing Draco zu erklären an, was ihm unglaublich schwer fiel, da die Müdigkeit ihn zu übermannen drohte.
„Wir haben versucht, dich zurück zu halten, aber du hast mich weggestoßen und Blaise einen ordentlichen Schlag verpasst. Es hat ewig gedauert, bis ich dich gefunden hatte. Ich glaube, du wolltest gerade mit dem kleinen Ravenclaw abhauen, der uns angesprochen hatte und dem Blaise hinterher gegangen war.“
„Was?“, schrie Harry nun beinahe.
„Ich bitte dich. Nicht so laut.“, sagte Draco gereizt, da dieser Schrei ihm ein gehöriges Stechen in seinem Hinterkopf eingebracht hatte, das nun partout nicht verschwinden wollte. Allerdings war er doch froh, zu hören, dass Harry ihm mit letzter Nacht nicht verletzen wollte, sondern anscheinend wirklich nicht Herr seiner Sinne gewesen war.
„Tut mir Leid.“, sagte Potter aufrichtig. „Ich kann mich an überhaupt nichts erinnern.“
„Das glaube ich dir gern.“
„Und ihr habt mich hierher gebracht? In deinen Schlafsaal?“
„Unseren.“, nickte Draco. „Blaise und ich haben ihn für uns allein, da ein kleiner Zwischenfall vor Kurzem unsere Reihen sehr gelichtet hat.“
Harry nickte knapp, wollte er sich doch anscheinend nicht dafür verantwortlich machen, dass Draco nun fast allein schlief.
„Gott...“, setzte Harry an und starrte auf seine Hände, die er sachte in seinen Schoß gelegt hatte. „Scheiße...“
„Hast du irgendwas beim Trinken geschmeckt?“, fragte Draco.
Harry schüttelte den Kopf.
„Ich war nur, glaube ich, auf einmal sehr zornig und wütend.“
„Das haben wir bemerkt.“, sagte Draco und nickte kurz, weil er sich nur zu gut an den Faustschlag erinnern konnte, der seinen besten Freund mitten ins Gesicht getroffen hatte. „Blaise durfte ja nun auch in den Genuss deiner Rechten kommen.“
Harry sah bemitleidenswert zu ihm auf.
„Es tut mir Leid.“, sagte er und schüttelte den Kopf. „Ich...ich...“
Er schien mit den Worten zu ringen, doch Draco tat dies mit einer Handbewegung ab.
„Schon gut. Es ist ja nicht das erste Mal, dass er eine verpasst bekommen hat.“, sagte Draco ruhig. „Wir vermuten, dass einer der Barkeeper ein Auge auf dich geworfen hat und dir deshalb etwas ins Glas gemischt hat.“
Und sollte ich diesen Typen erwischen, dachte Draco, dann werde ich ihn mit meinen eigenen Händen erwürgen.
Harry nickte.

Das war alles einfach unglaublich.
Irgendwelche Drogen in seiner Flasche, auf einer Slytherin-Party.
Er schüttelte den Kopf. Er war heilfroh, dass alles gut ausgegangen war.
Natürlich, der Schlag gegen Blaise war nicht sonderlich gut gewesen, doch er hoffte auf Vergebung, während er damit kämpfte, was passiert wäre, wenn Draco ihn nicht zurückgehalten hätte.
Er hätte mit so einem Charakterzug nicht gerechnet. Wirklich nicht.
Er selbst schien nichts weiter als tierische Kopfschmerzen zu haben, während sein restlicher Körper noch etwas lahm schien.
Doch ansonsten war er froh, die ganze Zeit in einem wohlbehüteten Bett geschlafen zu haben.
„Habe ich die ganze Nacht geschlafen?“, fragte er nun, während Röte ihm ins Gesicht stieg.
„Ich habe dich nicht angefasst.“, sagte Malfoy arrogant und sah so aus, als wäre er gekränkt. Dennoch wunderte sich Harry, wie schnell dieser seine Gedanken erraten hatte.
Er beobachtete, wie Draco den Kopf gegen die wahrscheinlich kühlende Scheibe lehnte und die Augen schloss.
Er wollte ihn nicht so verletzlich, so angegriffen sehen. Er ertrug es nicht, dass er sich Sorgen machte.
Und schon gar nicht ertrug er es, dass Malfoy anscheinend die ganze Nacht vor dem Fenster verbracht hatte, ohne auch nur ein Auge zugemacht zu haben.
„Gibt es hier ein Bad?“ Ich würde gern...“
„Die Tür raus, die Treppe runter und dann die Tür gleich geradeaus.“, sagte Draco, die Augen noch immer geschlossen, den Kopf noch immer am Fenster angelehnt.
Langsam und leise schlug er die Decke zurück und wanderte zu den Duschen, um sich frisch zu machen und den Schmutz, der seinen Körper behaftete, abzuwaschen.
Erfrischt und wach stand er im Gemeinschaftsraum der Slytherins und war froh, dass zu dieser Zeit noch jeder zu schlafen schien.
Er wollte eigentlich zurück in den Gryffindorturm, damit er sich in Ruhe mit der letzen Nacht auseinandersetzen konnte, doch ein innerer Drang zwang ihn, den Raum zu durchqueren, die Treppen wieder nach oben zu gehen und noch einmal die Tür zu Dracos Schlafsaal zu öffnen.
Er lächelte leicht, als er sah, wie Draco in sein eigenes Bett gefallen sein musste und nun mit ausgestreckten Armen quer über der Decke lag, schon im tiefsten Schlaf.
Er sah niedlich aus, wenn er schlief, dachte Harry.
So friedlich.
Harry brachte es nicht übers Herz, ihn so da liegen zu lassen.
Immerhin hatte er die letzen Stunden am Fenster verbracht, während er dessen Bett in Anspruch genommen hatte.
Lächelnd ging er auf den Blonden zu, schob eine Hand unter dessen Bauch, um die Decke dann hervorzuziehen.
Er schaffte es irgendwie, den Slytherin so zu drehen, dass er gerade auf seinen Kissen lag, indem er eine Hand unter dessen Kopf geschoben hatte und die andere unter dessen Knie gerutscht war.
Nun legte er die Decke sanft über den Körper Dracos bis hin zu den Schultern.
Sofort drehte der Slytherin sich um und rollte sich auf die Seite, weil er, wie Harry annahm, so am besten schlafen konnte.
Harry beugte sich zu ihm herunter und wollte ihm eigentlich aus einer Laune heraus einen Kuss auf die Wange geben, doch er besann sich und stoppte kurz vor dessen Wange, während er den ruhig Klängen, die dessen Atem verursachte, lauschte.
Er leckte sich sachte über die Lippen und erhob sich dann wieder.
Harry drehte sich langsam um und wollte den Schlafsaal gerade verlassen, als sein Handgelenk gepackt wurde.
Er drehte sich um und konnte ein Auge Dracos erkennen, der Rest wurde von den Kissen verschlungen.
Sachte zog dieser ihn zurück, so dass er etwas unbeherrscht auf das Bett zurückfiel.
Die Hand, die sich eben noch um sein Handgelenk gelegt hatte, fuhr nach oben über seine Brust und zwang ihn, sich hinzulegen.
Draco wollte, dass er blieb?
Harry legte sich sachte ins Bett und drehte sich auch auf die Seite, so dass er Draco den Rücken zukehrte. Dennoch ließ er es zu, dass die Hand, die seine Brust umfasst hatte, ihn noch näher an den Blonden zog.
Harrys Herz wummerte gegen seine Brust und er vermutete, dass der Slytherin das hören und spüren konnte.
Doch dessen Atem, den Harry genau hörte, wurde alsbald ruhiger und gleichmäßiger, so dass er selbst sich entspannte und auch noch einmal tief einschlief.

Als Draco erwachte, konnte er sehen, wie die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand. Doch viel interessanter fand er den Rücken, der sich vor ihm langsam hob und senkte und der zu einem schlafenden Harry Potter gehörte.
Draco vermutete, dass Potter sich immer noch von den Drogen erholte und er deshalb noch einmal so lange und ruhig geschlafen hatte.
Er drückte sich näher an den Gryffindor und genoss den herben Geruch, der von diesem ausging und der sich mit den ganzen Gerüchen von Rauch, Alkohol und Party der letzten Nacht mischten.
Seine Hand lag noch immer über dessen Brust, doch sie verweilte dort sachte und ruhig. Auch hatte sich ein Bein über Potters Beine geschlungen, so dass dieser in einer Art Klammergriff von Draco gefangen war.
Ohne Nachzudenken rutschte seine Hand von Harrys Brust über seine Schulter auf den Rücken, den er kurz berührte und die Hand dann weiter nach unten schob, direkt unter das Hemd Harrys.
Die Hand fuhr langsam nach oben, über die warme Haut, die sich ihm sachte entgegen drückte.
Potter schien allmählich aufzuwachen.
Doch Draco ließ sich keinesfalls davon stören, sondern schob das Hemd nach oben, um die zarte Haut des Gryffindor freizulegen.
Harry drückte den Rücken durch und schob Draco seine Schulter entgegen, was dieser nutze, um das Hemd bis zu Potters Hals zu schieben und seine Lippen auf seine Schulterblätter zu senken und sanfte Küsse auf das sich langsam erhitzende Fleisch zu verteilen.
Ohne Umstände beförderte Potter sein Hemd noch im Halbschlaf von seinem Oberkörper und ließ es achtlos am Kopfende liegen, während seine Hände nach hinten glitten, um über das Bein, dass noch immer auf seinen ruhte, zu streichen.
Potters Kopf legte sich in seinen Nacken, so dass er seinen Hals preisgab und Draco diesen sofort in Besitz nahm.
Sanft leckte seine Zunge über die Halsschlagader und ertastete den schnellen Puls, während seine Hände geschmeidig nach vorn wanderten, um Potters Brust zu ertasten und sich sanft unterhalb seines Brustkorbes tief in dessen Fleisch zu drücken.
Mit einem kräftigen Ruck drehte er den Oberkörper Harrys auf den Rücken, so dass er nun mit seinem Mund an seine Arme kam und feurig über die leichten Wölbungen leckte, die unter seinen Liebkosungen zuckten.
Kurzerhand biss er Harry in die Schulter, was diesem ein tiefes Knurren entlockte.
Der Gryffindor schloss die Augen, während er immer noch geistesabwesend über Dracos Bein strich, wahrscheinlich nur, um zu spüren, dass der Blonde auch wirklich da war.
Genüsslich sog Harry die Luft ein, als Draco sich von der Seite leicht über ihn beugte und seiner empfindlichen Brustwarze immer näher kam.
Als Draco diese erreicht hatte, leckte er hart darüber und spürte die Reaktion Potters alsbald eintreffen.
Sein Brustkorb hob sich mit einem Mal so kräftig, dass dessen Brust sich in Dracos Gesicht drückte, was dieser begeistert registrierte und weiter in seinem Spiel ging.
Er biss leicht in Potters Brustwarze, so dass dieser vor Schreck und Erregung zugleich, heftig zusammenzuckte, die Augen aber nicht öffnete, sondern sich mit einem weiteren Zungenschlag von Draco beruhigen ließ.
Tief nahm er das empfindliche Fleisch in seinen Mund und saugte leicht und verführerisch daran, so dass Harrys Mund zum ersten Mal ein leises Keuchen entfloh.
Wieder bog er den Rücken durch und reckte sich Draco entgegen, so dass Draco leichtes Spiel hatte und sich weiter über ihn beugte, um mit seinen Lippen über das Schlüsselbein zu fahren und die sehnige Haut zu erhitzen. An Harrys Halsbeuge angekommen biss er wieder in die Haut, so dass dieser den Kopf soweit es ging zur anderen Seite lehnte, um Draco noch mehr Angriffsfläche zu bieten, während der Rest seines Köpers in eine Starre verfallen war, die nur durch gelegentliches Zucken und Zittern durchbrochen wurde.
Anscheinend wusste der Gryffindor nicht, was zu tun war, was Draco etwas wunderte, war er doch neulich auf der Couch so mutig und selbstsicher gewesen.
„Potter?“, nuschelte Draco gegen den Hals, der sich immer stärker gegen seinen Mund und seine Lippen drückte.
„Hm?“, keuchte dieser, als Draco fortfuhr, mit seiner Zunge über alles zu streichen, was er erreichen konnte.
Er fuhr den Hals weiter nach bis zu den markanten Zügen von Harrys Kinn, dann stoppte er und zwang Harry damit ihn verwirrt und etwas verstört anzublicken.
Sein Gesicht war direkt über dem des Gryffindor und die smaragdgrünen Augen blitzten ihm entgegen.
„Was hast du?“, fragte er leise, fast flüsternd, aber nicht ohne eine Spur Kälte in der Stimme, da er sich nichts sehnlicher wünschte, als dass der Gryffindor ihn endlich einmal berühren würde.
„Ich...keine Ahnung...ich...wirklich nicht...“, stotterte dieser irgendwie zusammen, während sein Gesicht leicht rot schimmerte.
„Aber als du bei mir warst...neulich...“, wisperte der Blonde und wurde von einem zarten Hauch, der durch Potters Ausatmen verursacht wurde, getroffen.
„Aussetzer.“, murmelte Potter lediglich.
Draco verstand, konnte sich aber nicht vorstellen, dass Potters Stimmung und Haltung so schnell wechseln konnte, als dass er einen wirklichen Aussetzer gehabt haben konnte.
Er schloss die Augen und wusste selbst keinen Rat.
„Warum hast du Angst?“, fragte er schneidend und war erleichtert, dass er endlich das aussprechen konnte, was ihm schon die ganze Zeit im Kopf umherschwirrte.
„Ich...“, begann er wieder. „Der Korridor...“
Potter schluckte hart und kniff die Augen zusammen und Draco wusste nicht, was plötzlich los war.
Er erinnerte sich an die Nacht, als sie beide im Korridor gestanden hatten und ihrer Lust nachgegangen waren.
„Aber...“, er stockte, „Du hattest doch einen...“
„Draco!“, sagte Harry etwas genervt und verdrehte die Augen, was Draco mehr als irritierte, weil Harry abermals seinen Namen benutzte und so abfällig mit ihm sprach.
„Das heißt noch lange nicht, dass es toll war.“, fuhr der Gryffindor fort.
„Wie bitte?“, verletzt in Stolz und Würde stützte sich Draco ab und erhob sich, so dass er sich auf seine Knie setzen konnte.
Harry, so plötzlich von dem Blonden freigegeben, erhob sich in eine sitzende Stellung, während seine Hände sich in seinen Schoß legten und er Draco anklagend ansah.

Eben noch verwirrt von den Empfindungen, die auf seinen Körper einströmten, saß Harry nun noch verwirrter und auch verlegen auf dem Bett und überlegte, was er jetzt sagen sollte.
„Du hast mich benutzt.“, sagte er ruhig und doch vernahm er den kalten Unterton in seiner Stimme, der ihn angesichts seiner Lage, mehr als verdutzte.
„Benutzt?“, Draco schien völlig irritiert. „Ich dachte, du...“
Und schon wieder musste Harry Draco ins Wort fallen.
„Du dachtest, es hätte mir gefallen? Es hätte mir gefallen, wie du nicht nur meinen Körper, sondern auch meine Seele verletzt hast?“
„Was...ich...“, stotterte der Slytherin.
„Verdammt Draco!“, fuhr Harry gereizt fort und gewann allmählich Stärke und Kraft aus Malfoys Verwirrung und Schock. „Du hast mich dazu gezwungen! Du hast mir mehr als weh getan!“
Dann herrschte Stille.
Draco schüttelte den Kopf vor Ungläubigkeit. Aber in seinem Blick lag mehr als Schock. Es war pure Ahnungslosigkeit.

Vor Harrys innerem Auge traten wieder einige Bildfetzen aus dieser einen schrecklichen Nacht und er spürte, wie sein Körper von einem gewaltigen Beben erfasst wurde, so dass er den Kopf senkte und er sich mit den eigenen Händen haltsuchend in seine Hose krallte.
Da war Angst.
Angst, dass jedes weitere Mal genauso schmerzhaft und hässlich ablaufen würde, wie das erste Mal.
Da war Schmerz.
Alles verzehrender körperlicher Schmerz, den Harry nur sehr ungern zurück in sein Gedächtnis ließ, doch welcher nicht einmal halb so schlimm war, wie sein gebrochener Stolz, der durch Draco in kleine Stücke gesprengt worden war.
Und da war Hass.
Hass auf den Menschen, der ihm jegliches bisschen Würde genommen hatte und ihn zu einem durchgedrehten, verwirrten und ängstlichen Monster gemacht hatte, der weder seine eigenen Gefühle und Wünsche unter Kontrolle hatte und der nicht mehr wusste, was er eigentlich wollte.
Aber irgendwie war da auch Neugierde.
Neugierde, angeregt von den heißen Spielchen und feurigen Berührungen, die ungeahnte Empfindungen in ihm hervorriefen.
Da war Erregung.
Erregung auf eine Art und Weise, die er noch nie zuvor bei Ginny gespürt hatte und die er noch nie so willentlich und herbeisehnend ausleben wollte.
In Harry tobten mit einem Mal die Gedanken und Gefühle, die unausgesprochen durch seinen Körper schossen und ihn weder Denken noch Atmen ließen.
„Draco! Ich kann unmöglich glauben, dass du gedacht hast, ich hätte es genossen!“, sagte Harry und ignorierte, dass er noch nie erregter oder leidenschaftlicher war.
„Ich glaube nicht, dass dein erstes Mal so schmerzhaft gewesen sein kann, wie es meines war.“, fuhr Harry unbeirrt fort.
„Ich...also...was das angeht...hab ich...leider keinerlei Erfahrung.“, gestand Draco ein.
„Bitte?“, fragte Harry schockiert.
„Also, ich meine...ähm...was den passiven Part angeht.“
Harry schloss die Augen und bat um Kraft.
Einen Malfoy sich jemals so unwohl in seiner eigenen Haut fühlen zu sehen, ließ ihn beinahe laut auflachen. Wie Malfoy sich da so klein wie möglich machte und ihm nicht in die Augen sehen konnte...
Allerdings war er sehr verwundert, dass Draco bisher immer der aktive Part bei seinen Affären gewesen war. Er musste doch wenigstens einmal...
Doch wahrscheinlich war er zu stolz und dominant dazu, dachte Harry.
„Gut, dann erwarte auch nicht, dass du fühlen kannst, wem was gefällt und wie es jemandem gefällt.“, sagte Harry prompt und sah wie Draco erschrocken den Kopf hob.
„Jetzt hör mal zu, Potter!“, fauchte er ihm entgegen. „Es ist mir vollkommen egal, was du fühlst und was nicht.“
Da war er wieder. Der alte Malfoy. Eiskalt und arrogant.
Diese Stimmungsschwankungen gingen ihm allmählich auf die Nerven.
Doch er konnte sich nicht beschweren, da er selbst momentan so unberechenbar und schwankend in seinen Gefühlen und auch Taten war, dass er Malfoy wohl um Einiges mehr nervte.
„Und was, bitte, veranlasst dich dazu, zu denken, dass ich jetzt noch bleiben würde?“, fragte Harry kühl und sah das Blitzen in Dracos Augen.
„Weil du es willst.“, war die Antwort.
Harry zog eine Augenbraue nach oben und schnaubte.
„Und diese Reaktion bestätigt meine Meinung. Du wärst schon längst weg, wenn du nicht hier sein wolltest.“, sagte Draco und grinste süffisant.
Doch Harry konnte sich nicht rühren.
Draco hatte recht. Jeder normale Mensch wäre einfach gegangen, hätte ihm vielleicht noch eine reingehauen, aber wäre spätestens danach gegangen.
Warum tat er es nicht?
„Na komm schon, Potter.“, presste Malfoy hervor. „Geh schon. Ich halte dich nicht auf!“
Und wieder rührte Harry sich nicht.
Er konnte es einfach nicht und hasste sich dafür. Was hatte er erwartet? Dass Malfoy auf einmal ein zahmes Kätzchen werden würde und ihm unterwürfig in den Schoss kriechen würde?
Nein, er hatte eigentlich erwartet, dass dieser sich eingestehen würde, wie sehr ihm die letzten Tage zugesetzt hatten. Dass er ein wenig einfühlsamer werden würde, ihm die nächsten Schritte überlassen würde.
Doch alles, was er jetzt erkennen konnte, war, wie gefühlskalt Malfoy doch war. Und wie schwach er selbst war, weil er nicht die Kraft aufbringen konnte, einfach zu gehen.
Diese Schwäche wie ein auf ein großes Stück Pergament geschrieben und vor seinen Augen wedelnd zu erkennen, ließ Harrys Herz ein wenig tiefer rutschen.
Wieso hatte er es erst jetzt bemerkt?
„Scheiße, Malfoy. Du bist ein...ein...“ Er rang um Worte, doch ihm fiel nicht so recht ein, was Malfoy war, weil er immer noch mit diesen Gefühlsschwankungen des Blonden und mit seiner, ihn wie ein Schlag treffender Schwäche kämpfte.
„Ein was?“, fiel Malfoy ihm dazwischen. „Ein Idiot? Ein Arsch? Ein gefühlskaltes Schwein? Sag es ruhig. Ich werde dich schon nicht umbringen.“
Malfoy sah ihn ruhig, wenn auch etwas abwertend an.
Es blitzte Harry durch den Kopf und er sprach es aus, bevor er registrierte, was genau er sagte.
„Du bist ein verdammt guter Küsser.“
Genervt rollte Harry mit den Augen und verfluchte sich für sein Mundwerk.
„Das habe ich jetzt nicht wirklich gesagt?“
Verständnislos schüttelte Harry den Kopf und wollte sich selbst für seine Dummheit schlagen.
Doch jetzt, wo er registriert hatte, wo seine momentane Schwäche lag, nämlich bei Draco Malfoy, dem Eisprinzen von Slytherin und dessen Anziehungskraft auf ihn selbst, und gerade dabei war, sich von diesem Schock zu erholen, musste er diese auch noch durch seine Worte bestätigen und nach außen tragen.
Kurz geschockt sah Draco auf und beide Augenpaare trafen sich, während es knisterte und sie plötzlich wieder in eine Gemütsstimmung wechselten, die sicherlich keiner von beiden zu Beginn dieses „Gespräches“ erwartet hatte.
Ein kleines, diabolisches Grinsen stahl sich auf Dracos Lippen, der langsam wieder auf Harry zukrabbelte und Harry, ohne ihn auch nur im Mindesten zu berühren, wieder in eine liegende Position drängte, um sein Gesicht vor seines zu schieben.
„Also können wir dann jetzt weitermachen?“, fragte Malfoy und leckte sich sachte über die Lippen und schien keine Antwort zu erwarten, da er ohne Vorwarnung seine Lippen auf Harrys senkte.
So versanken sie beide in einen tiefen, leidenschaftlichen, alles vernichtenden Kuss, der beide so unerwartet traf, dass sie heftig zu atmen begannen und leicht in den Mund des Anderen keuchten.
„Scheiße...“, fluchte Harry erneut, als sie sich kurz lösten und er ein gewisses Kribbeln in seinen Lenden spürte, dass durch das Gefühl dieser brennenden Lippen und durch diese funkelnden, sturmgrauen Augen verursacht wurde.
„Ich weiß...“, hauchte Draco und setzte seine Lippen erneut auf seine eigenen.
„Soll ich dir zeigen, wie viel Spaß es machen kann?“, hauchte der Slytherin erneut und sah ihm fest in die Augen, so dass Harry den Blick senkte und spürte, wie das Blut in seine Wangen schoss, weil er sich so eingeschüchtert fühlte und den Worten des Blonden nicht so recht Glauben schenken konnte.
„Soll ich dich zum Stöhnen bringen?“, knurrte Malfoy über ihm so tief und rau, dass Harry spürte, wie sehr allein diese Worte ihn erregten.
Er rang mit sich und seinen Gefühlen.
Während er sich auf die Lippen biss und dem Blonden nur einen kurzen, glühenden Blick schenken konnte, tobte in ihm ein Kampf zwischen Schmerz und Erregung, die letztendlich durch das wilde Pochen in seiner Hose und dem Klang von Malfoys Stimme entschieden wurde.
„Sag nur, dass du es willst. Dann werde ich dir zeigen, wie weit du zu gehen bereit bist.“


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