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Fanfiction

Feuer gegen Eis - Kapitel 11 – Dominanz gegen Unterwürfigkeit

von niobe87

Kapitel 11 – Dominanz gegen Unterwürfigkeit

Als Harry auf dem Weg in die Kerker war, fühlte er wieder dieses unglaubliche Gefühl von Macht und Stärke.
Und er war sich sicher, dass er sich dieses Mal nicht so leicht unterkriegen lassen würde.
Er war felsenfest entschlossen, alle Antworten aus Malfoy rauszupressen und er hatte sich Einiges einfallen lassen, um an diese zu kommen. Okay, er dachte auch daran, was er jetzt eigentlich vorhatte und was schon allein beim Gedanken daran für enorme Platzengpässe in seiner Hose sorgte.
Er dachte dabei an seinen Schultasche und die „Utensilien“, die sich darin befanden.
Doch das Wichtigste war, dass der Anfang passte, wenn er das nicht hinbekommen würde, dann wäre sein ganzer Plan für die Katz.
Doch er glaubte auch, dass er den Überraschungsmoment auf seiner Seite hatte und demnach Malfoy so überrumpelt sein würde, dass es gar nicht schief laufen konnte.
Also schlenderte er in aller Seelenruhe weiter durch die Gänge bis zu den Sälen der Slytherins.
Als er die Räumlichkeiten betrat, sorgte dies für Einiges an Aufsehen, war doch der Anblick eines Gryffindors hier unten relativ selten.
Einige schrieen erschrocken auf, Andere starrten ihn böse an, wieder Andere bekamen einfach nur große Augen, Einige lachten und ein paar Wenige kamen angriffslustig auf ihn zu.
„Stopp!“, sagte Harry, wusste er doch, dass es immer einige Slytherins gab, die sich zu gern mit ihm anlegten. „Ich will nur zu Malfoy. Wir haben eine kleine Rechnung offen, die ich jetzt gern begleichen würde.“
Seine Stimme war kalt und fast ein wenig grausam. Viele rückten eingeschüchtert zurück, taten, als wäre es ganz normal, dass man mit ihrem Prinzen etwas klären musste.
Doch der hartnäckige Kern war keineswegs davon begeistert, dass Harry anscheinend ein Attentat auf ihn vorhatte. Drohend kamen sie weiter auf ihn zu.
Doch Harry lächelte abwertend.
„Ich warne euch. Mein Zauberstab ist direkt an meinem Arm, so dass ich euch raten würde, lieber zurückzutreten und mir zu sagen, wo Malfoy steckt.“
Wieder wichen Einige zurück, doch noch immer standen 3 Leute dicht vor ihm, als wäre es ihnen ziemlich egal, wo Harry seinen Zauberstab hatte.
„Okay! Ihr wollt also nicht hören...“
Blitzschnell rutschte sein Zauberstab an der rechten Hand aus seinem Ärmel und legte sich beruhigend in seine Hand. In der nächsten Sekunde blitzte und funkte es und in der darauffolgenden Sekunde war es mucksmäuschenstill, während die 3 Slytherins sich vor Schmerz krümmend auf dem Boden kugelten.
„Und ich dachte schon, es wäre umsonst gewesen, gegen Voldemort zu kämpfen.“, knurrte Harry und betrachtete das Knäuel vor ihm mit schief gelegtem Kopf.
Er sah auf und nahm einen Erstklässler ins Visier.
„Du!“, sagte er schneidend, so dass der Kleine sich mächtig erschreckte, „Wo ist Draco Malfoy?“
„Ich...Mr. Potter, Sir...ich weiß nicht...“
Gott, war er so furchteinflößend? Der hörte sich ja an wie Dobby.
„Sag es!“
„Wahrscheinlich oben, in seinem Schlafsaal.“
„Geht doch.“, sagte Harry nickend und machte sich auf dem Weg nach oben.

Draco hatte sich gerade frische Sachen angezogen.
Seine Haare waren noch ganz nass, als er sich auf sein Bett setzte und gerade seinen Zauberstab ansetzte, um es zu trocknen, als die Tür mit einem leichten Knarren aufging.
Etwas überrascht blickte er in die grünen Augen von Potter. Er stand auf und wollte eigentlich nach dem Grund dieses eher ungewöhnlichen Besuches fragen, doch irgendwie schien er nicht schnell genug zu sein, denn der Gryffindor kam in Windeseile auf ihn zu und zog ihn fest zu sich, um ihn hart und verlangend zu küssen.
Draco wusste nicht, was in den letzten Tagen mit Potter passiert war, doch es schien sich gut auf seine Gemütsstimmung auszuwirken.
Draco wusste plötzlich nicht mehr, wo genau eigentlich oben und unten war, weil eine Zunge sich kraftvoll Einlass erzwang und immer wieder in seine Mundhöhle eintauchte.
Ruckartig wurde er auf sein Bett geworfen und konnte nur noch kurz einen Blick auf Potters glühende Wangen werfen, bevor er wieder leidenschaftlich geküsst wurde und tief in die Kissen gedrückt wurde.
Ihm fehlte die Luft zum Atmen, als seine Hände nach oben gepresst wurden, irgendwo in die Nähe der Bettpfosten.
Er hatte in der letzten Zeit schon über ein baldiges Wiedersehen mit Potter nachgedacht, aber er hätte nicht im Entferntesten mit einer solchen Aktion gerechnet.
Wieder einmal wurde er von Potter getäuscht, der so gar nicht nach Mustern vorgehen zu schien.
Vielleicht war das hier wieder eine Art Aussetzer oder auch nur Geilheit.
Draco wusste es nicht, aber es war ihm auch egal, denn gerade jetzt legte Potter sich auf ihn, so dass er sein volles Gewicht auf sich spüren konnte.
Hände, wo waren die Hände?
Auch das wusste Draco nicht, aber er spürte, wie sein Blut sich konzentriert in eine Richtung bewegte.
Nämlich nach unten.
Raus aus seinem Kopf und rein in seine Lenden.
Denken: Silber, Machen: Gold.
Heftig begann er zu stöhnen, als ein Fuß sich seinen Umhang nach oben schob, direkt an seiner Wade entlang.
Er hatte überhaupt keine Zeit seine Augen zu öffnen, weil Potter ihn einfach nicht freigab.
Keine Ahnung, was hier los war.
Doch dann...
Er hörte ein mechanisches Klicken und spürte, wie Potter sich abrupt erhob und auf seinen Bauch setzte.
Er wollte die Arme heben, doch irgendwie...
Sein Hände! Sie waren an den Bettpfosten gefesselt!
Was war denn nun schon wieder los?
„Potter, wenn ich Fesselspiele gewollt hätte...“, setzte er in unterkühlter Malfoymanier an, doch der Gryffindor schnitt ihm das Wort ab.
„Sei still, Malfoy!“
Draco wunderte sich noch, warum so viel Endgültigkeit und Kälte in dessen Stimme lag, als Potter irgendwas mit seinem Zauberstab anstellte und aus seiner Tasche ein schwarzes Band in seine Hand flog.
„Sag mal, wie redest du denn mit mir? Und was soll das hier eigentlich werden?“
Draco war verwirrt, nervös und dementsprechend auch panisch.
Was hatte Potter vor?
War das hier eines seiner kleinen, kranke Spiele? Was wollte er? Macht? Kontrolle?
„Das wirst du gleich sehen.“, sagte Potter verschlossen und mit einem süffisanten Grinsen auf dem Gesicht. „Oder...nun ja...vermutlich eher fühlen.“
Und während Draco noch versuchte, aus dieser Antwort schlau zu werden, sah er was Potter mit dem schwarzen Tuch vor hatte.
„Nein, Potter, lass den Scheiß.“, knurrte er bedrohlich.
„Ich glaube, du bist nicht in der richtigen Position, mir zu drohen, Malfoy.“
Und dann legte Potter das schwarze Tuch über seine Augen, was zu sofortigen Flüchen, Wutausbrüchen und Notwehrmaßnahmen bei Draco führte. Er knurrte, schrie, trat zu, wollte sich losreißen.
Doch prinzipiell nutzte ihm nichts dergleichen, da seine Hände gefesselt waren, Potter durch seine sitzende Position seine Beine lahm legte und er zu allem Überfluss nun nichts mehr sehen konnte.
Resigniert, nach dem Potter die Hände hinter seinem Hinterkopf hervorgeholt hatte, ließ er sich zurück in die Kissen fallen. Er legte den Kopf etwas schräg, um über seine Ohren so viel wie möglich aufzunehmen.
„Also, Potter? Was soll das?“, fragte er ruhig.
„Na, wie fühlt es sich an, so machtlos zu sein, Draco?“
Ein kurzer Stich angesichts der Erwähnung seines Namens, dann fühlte es sich an, als wäre ein Eimer eiskalten Wassers über ihn gekippt worden, was nicht an Potters Zauberstab lag, sondern eher an seinen Worten.
„Ach das ist es, was du willst?“, fragte er verstehend. „Rache..“
„Nein, Malfoy...“, sagte Harry und Draco konnte förmlich spüren, wie seine Lippen sich zu einem Lächeln verzogen. „Ich will nur Antworten.“
Draco nickte und versuchte gleichzeitig wieder Herr der Lage zu werden.
Er wollte nicht Teil von Potters kranken Spielchen werden. Wer weiß, was er alles anstellen würde, um seine Antworten zu bekommen. Und was wollte er überhaupt für Antworten? Wenn es wieder um irgendwelche Zukunftspläne ging, dann wäre das hier sein Ende. Er hatte nämlich keine parat.
Andererseits könnte das hier auch ziemlich spannend werden. Immerhin würde Potter ihn vermutlich nicht schlagen oder blutig kratzen.
Wobei...
„Okay. Du willst Antworten. Wie lauten die Fragen?“, sagte Draco leise, nickte in die Richtung, in der er den Gryffindor vermutete und versuchte sich nicht nur seine Würde zu bewahren, sondern auch seine Nervosität vor dem Unbekannten unter Kontrolle zu bekommen. Das Letzte, was er jetzt gebrauchen konnte, waren schwache Nerven, die zu viel von ihm selbst preisgaben.
„1. Warum wolltest du mich?“, schnitt Potters Stimme seine Gedanken ab.
Nicht schon wieder...
„Oh bitte, Potter...Das hatten wir doch schon...Langweilst du dich nicht langsam?“, fragte er und konnte sich ein dominantes Grinsen nicht verkneifen. Doch das Lachen verging ihm, als er im Bruchteil einer Sekunde spürte, wie ihm die Klamotten vom Leib gerissen wurden. Potter hatte keine Gnade. Stück für Stück riss er die Sachen von seinem Körper und Draco glaubte, es ein paar Mal unangenehm reißen zu hören, was wohl einen Besuch bei Madam Malkins unabdingbar machen würde.
„Potter, verdammt! Willst du jetzt meine kompletten Klamotten zerreißen, wenn ich nicht antworte oder massakrierst du mich?“, knurrte Draco.
„Warum wolltest du mich?“, wiederholte Potter und schien sich keineswegs beirren zu lassen.
„Gott, dass du dir nicht selbst auf die Nerven gehst.“, fluchte Draco und rollte unter dem schwarzen Tuch mit den Augen.
Doch dann berührte irgendetwas seinen Bauch und Draco dachte schon, er wurde jetzt mit Massageöl bestraft, aber nach dem Bruchteil einer Sekunde begann die Stelle förmlich Feuer zu fangen und es brannte und juckte schrecklich, es lief in seinen Bauchnabel und begann fest zu werden.
Wachs! Das war heißes Wachs!
„Potter?! Tickst du jetzt völlig aus? Weißt du, wie das weh tut?“
„Wieso wolltest du mich?“
„Scheiße, du bist so krank! Lass den Scheiß und bind mich los, damit ich dir eine reinhauen kann.“
Vollkommen panisch wand er sich unter dem Gryffindor und spürte, wie jedes Mal, wenn er die Antwort verwehrte, weitere Wachstropfen auf seinen Bauch, seine Brust, seinen Hals, überall hin tropften und seinen Körper lähmten.
Er bog den Rücken durch und dachte, fast keine Luft zu bekommen, als ein weiterer Tropfen ihn traf.
„Wieso, Malfoy?“
„Scheiße...“, fluchte er ergeben. „Na, schön. Blaise hat mich gezwungen.“
„Lügen hilft dir in dieser Situation nicht.“, sagte Potter so leise, dass Draco förmlich hören konnte, wie der nächste kochend heiße Tropfen sich in seiner Haut versenkte.
„Glaubst du im Ernst, dass ich dir das abkaufe? Meinst du nicht, ich habe bemerkt, dass Blaise auf mich steht? Meinst du, ich sehe nicht, wie er mich ansieht? Lass den Quatsch und beantworte meine Frage.“
Okay, das war ihm selbst neu. Darüber musste er später, irgendwann, mal nachdenken.
Er atmete tief durch und überlegte, dass er ihm die Antwort nicht länger verwehren konnte, wenn er nicht noch Brandverletzungen dritten Grades davon tragen wollte.
„Gut! Du willst wissen, warum es ausgerechnet du warst?“, fragte Draco sehr laut und spürte, wie sein Herz begann heftig gegen seine Brust zu schlagen.
Er hörte, wie Potter leise atmete und wie still und angespannt dieser plötzlich war.
„Also!“, Draco holte tief Luft. „Ich wollte dich, weil du eben du bist.“
Stille.
„Aha...“, antwortete Harry ziemlich trocken und anscheinend vollkommen unbeeindruckt.
Klare Gedanken. Er braucht klare Gedanken. Er versuchte, sein Hirn ein wenig zu ordnen.
„Nein, ich...So war das nicht gemeint. Ich...also, es warst eben du. Der Retter der Zaubererwelt, der Goldjunge, der Bezwinger Lord Voldemorts. Verstehst du, was ich sagen will?“, stotterte Draco und sein Herz wummerte unbändig gegen seine Rippen. Mal sehen, was Potter dazu zu sagen hatte.
„Dann war ich also nichts weiter als eine Eroberung. Der Gipfel der Lust oder Geilheit oder was auch immer da in deinem kranken Hirn vorging? Es ging dir nur um dich und deinen Rang bei den Slytherins?“, fragte Harry mit leicht hysterischem Unterton.
„Nein!“, protestierte Draco laut und bangte um sein Leben und um Harrys Gnade. „Nun ja, am Anfang vielleicht...“
Potter schien mit sich zu ringen und Draco wusste nicht, ob seine Antwort den Goldjungen befriedigen würde.
Einen Moment war es still, doch dann spürte er, wie wieder etwas seinen Bauch berührte. Kurz dachte er, noch mehr Wachs würde sich über seinen Körper ergießen, doch er stellte relativ schnell fest, dass es sehr viel angenehmer war.
Scheinbar schien Harry sich über seinen Bauch zu küssen.
Ja, jetzt konnte er dessen weiche Lippen spüren und auch die Zunge, die ihn ab und zu sanft anstubste.
Zentimeter für Zentimeter arbeitete der Gryffindor sich nach oben und Draco streckte sich ihm willig entgegen. So sanft und zart liebkost zu werden, war nichts im Vergleich zu den brennenden Schmerzen des Wachses. Aber er vermutete, dass er erst durch das Wachs und seine verbundenen Augen so viel mehr Gefallen an diesen kleinen Küssen fand.
Er wurde bei diesen Berührungen fast wahnsinnig. Sein Körper fing Feuer, an den Stellen, wo diese göttlichen Lippen ihn berührten und er vergaß den Schmerz so schnell, dass er sich ihnen immer lauter stöhnend entgegenbog.
Ab und zu erwischte Harry einen Wachstropfen und er schien sich dazu entschieden zu haben, diese mit seinen Fingernägeln von seiner Haut zu kratzen, denn er spürte ein sanftes Brennen und das Abblättern der Kerzentropfen.
Als er eine seiner Brustwarzen erreichte, entfuhr dem Blonden ein tiefes Raunen und er spürte, wie sich Unmengen von Blut auf den Weg Richtung Lenden machten. Mal wieder.
Seine Brustwarze wurde von diesen göttlichen Lippen umschlossen, während eine Hand an seiner Hüfte einige Reste des Wachses abrieb.
Das und die Tatsache, das Potter noch immer auf ihm saß, sorgten dafür, dass der Goldjunge schon ziemlich bald merken würde, was er mit Draco anstellte.
Wieder entwich ein leises Keuchen seinen Lippen und er drückte sich tief in die Kissen.
Er verstand relativ schnell, worum es bei diesem Spiel ging.
Richtige Antwort: Belohnung, falsche Antwort: Bestrafung.
Was war denn nur mit Harry los? Vor einer Woche noch, hätte nicht mal Draco selbst auch nur im Mindesten erahnen können, was aus dem Gryffindor mit ein wenig Leidenschaft und Malfoy-Charme werden konnte.
Wie ein Tier ergriff er Besitz von Dracos Körper, als hätte er nie etwas anderes getan. Er schien genau zu wissen, wie er den Blonden packen musste, damit er zu Wachs in seinen Händen wurde.
„Okay.“, sagte Potter plötzlich und richtete sich auf, was Draco nur daran bemerkte, dass er keine Liebkosungen mehr auf seinem Körper spüren konnte. „Aus deiner Antwort auf meine 1. Frage ergibt sich meine 2. Frage.“
Draco schluckte hart. Na das konnte ja noch heiter werden.
„Wenn du nur anfänglich so über mich gedacht hast, was denkst du dann jetzt?“
Draco stöhnte.
„Keine Ahnung.“, druckste er herum und spürte, wie etwas Blut zurück in seine Wangen schoss. Er wollte sich nicht damit beschäftigen. Sich mit seinen Gefühlen auseinander zusetzen konnte nur Probleme mit sich ziehen.
„Falsche Antwort.“, sagte Harry schneidend und schien irgendetwas aus seiner Tasche zu hexen.
„Oh oh...“, war das Letzte, was Draco noch hervorbrachte, bevor etwas ziemlich hart und kalt auf ihn schlug.
Ein Peitschenschlag durchzog die Luft und sorgte für ein ordentliches Klingeln in seinen Ohren, dass ihn so schnell nicht wieder verlassen würde.
Er zog die Bauchmuskeln an, was den Schmerz natürlich nur noch verstärkte.
„Das hast du gerade nicht wirklich getan, oder Potter?“, fragte er überrascht und geschockt zugleich.
„Du hast mir gerade nicht wirklich eine neunschwänzige Katze auf den Bauch geschlagen, oder?“, brüllte er jetzt fast und kämpfte mit Tränen, die sich angesichts des Schmerzes ihren Weg bahnten.
„Genau das habe ich.“, antwortete der Gryffindor kalt. „Und das werde ich auch weiterhin tun, wenn du mir meine Frage nicht beantwortest.“
„Scheiße, Potter. Bist du total irre? Woher hast du den ganzen Kram eigentlich?“
Mehr viel ihm wirklich gerade nicht ein. Immerhin war es sehr erstaunlich, dass ein Hogwarts-Schüler, zudem noch ein Gryffindor, solche Sachen bei sich trug.
Normalerweise empfand Draco solche Spielchen als sehr anregend und aufregend. Doch ein wenig mehr Zurückhaltung und weniger Härte während des Zuschlagens wären schon angebracht gewesen.
„Ich glaube, das tut hier nichts zur Sache. Beantworte meine Frage.“
Und wieder schnellten die vielen Lederstreifen auf seinen Bauch, diesmal noch einen Ticken härter.
Mit verbundenen Augen fühlte sich alles nur noch intensiver und schmerzvoller an, so dass Draco gequält aufstöhnte und oben von unten nicht mehr unterscheiden konnte.
„Wie war die Frage?“, presste er hervor.
„Was denkst du jetzt?“
Er spürte, wie es in seinem Bauch hämmerte, wie der Schmerz sich durch jede Zelle seines Körpers wühlte und ihn von innen zerfraß.
Er versuchte sich zu konzentrieren, indem er mehrere Male tief durchatmete.
„Jetzt...jetzt ist es anders.“, sagte er keuchend und wand sich vor Schmerz.
„Etwas genauer, wenn es geht.“, sagte Harry zornig und anscheinend überhaupt nicht glücklich über diese Antwort.
„Man, Potter, lass mich doch Luft holen...“, schrie er gequält, was ihm prompt einen noch härteren Schlag einbrachte.
„Wie soll ich mich denn konzentrieren, wenn ich vor Schmerzen kaum atmen kann?“, fuhr er unbeirrt fort, wenn sein Bauch auch langsam taub wurde.
Er hörte das Knallen der Peitsche immer wieder geistig in seinem Ohr und war froh, dass Potter ihm einige Sekunden Zeit ließ.
„Ich weiß nicht genau, was gerade mit mir los...ist.“, keuchte er, während erste Tränen die Augenbinde durchtränkten und diese sich feucht um seine Augen legte, ihm aber irgendwie eine angenehme Kühlung verschaffte und den Anker, der auf seinem Kopf zu liegen schien, ein wenig anhob.
„Keine Ahnung, was du mit mir anstellst. Du machst mich komplett verrückt.“
Er wusste nicht, wie diese Worte auch nur ein bisschen Wirkung auf den Gryffindor zeigen konnten, aber plötzlich spürte er sanfte Fingerspitzen, die zart über die erhitzte und vermutlich rote Haut strichen und den Schmerz erheblich linderten, so dass Draco eine Gänsehaut bekam.
Und dann wollte es einfach aus ihm raus.
Er wusste nicht, wann er sich diese Worte gedanklich zurecht gelegt haben musste oder was ihn dazu veranlasste, sie genau jetzt und genau so auszusprechen, aber er tat es einfach.
„Ich genieße es, wenn du in meiner Nähe bist. Ich genieße es, auf dich zu warten, deine Haut zu berühren, dich zu küssen, deine Lippen zu spüren, dir zuzusehen, wenn du gedankenverloren aus dem Fenster schaust, dich schlafen zu sehen, dich um den Verstand zu bringen...Ich genieße das alles und das tut mir gut. Und wenn du nicht da bist, überlege ich, wie ich das Schicksal dazu bringe, dass du wieder an meiner Seite auftauchst.“
Heftig atmete er ein und aus. Jetzt war es raus. Unwiderruflich, absolut standfest und ihm selbst schlugen die Worte so fest ins Gesicht, dass die Schläge der Peitsche ziemlich lasch wirkten.
Jetzt würde er niemandem, und schon gar nicht dem Gryffindor über ihm, je wieder in die Augen sehen können.
„Und jetzt sag du mir, warum ich jemanden, der dich lüstern oder verträumt ansieht, am liebsten erwürgen möchte.“
Es herrschte Stille.
Draco wusste nicht, was gerade passierte. Er überlegte nur, warum er das gerade gesagt hatte. Es entsprach der Wahrheit, aber wieso hatte er es gesagt. Die tränennasse Augenbinde brannte auf seinen erhitzten Wangen, die bei seiner kleinen Rede eben Feuer gefangen hatten.
Und Potter tat nichts. Gar nichts.
Draco war sich nicht mal sicher, ob er gerade noch atmete.
Jetzt würde er vermutlich, wo die Worte raus waren, (kontrollierter und geordneter als er gedacht hatte) in einen Strudel aus Schmerz und Verzweiflung rutschen, aus dem er nicht wieder herauskommen würde.
Seine Gefühle offen darzulegen, bedeutete für Draco Schwäche. Absolutes Fehlverhalten. Angrifffläche für jeden. Angriffsfläche für Harry.
Als die Hände auf seinem Bauch sich plötzlich in Bewegung setzten, zuckte er kurz zusammen.
Langsam glitten sie über seine schmerzgepeinigte Haut und kamen auf den Schultern zum Liegen.
Und wieder genoss er jede Berührung, die er aufsaugen konnte.
Er lehnte den Kopf weit zurück und gab ein leises Keuchen von sich.
Und dann spürte er, wie sein noch vom Keuchen leicht geöffneter Mund durch zarte Lippen verschlossen wurde.
Dieser Kuss war so atemberaubend und stürmisch, dass Draco dachte, er wäre direkt im Paradies gelandet.
Doch die Schmerzen, die seinen Körper fluteten, zeigten ihm nur, dass er in der Hölle sein musste, denn so etwas hatte er noch nie gefühlt.
Und er bemerkte, wie schmal doch der Grad zwischen Himmel und Hölle war, auf dem er sich gerade befand und zwischen Schmerz und Lust in der Schwebe hing.
Als der warme Mund sich löste und weiter nach unten an sein Kinn, seinen Hals, sein Schlüsselbein fuhr, spürte er, wie sein Körper sich entspannte.
Seine Bauchmuskeln entkrampften, die Tränen stoppten und wichen einer Leidenschaft, die wohl nur der Gryffindor in einer solchen Situation in ihm wecken konnte.
Doch schon als er bemerkte, wie sich diese Berührungen dem Ende neigten, ahnte er, dass die nächste Frage auf ihn wartete.
„Draco...“, hauchte Harry und Draco spürte, wie die noch feuchte Haut unter dem sanften Windhauch zu beben begann. „Wieso fühle ich dasselbe, wie du?“
Und diesmal brauchte Harry keine Folterinstrumente, um ihm Schmerzen zu bereiten.
Dieser Stich ging mitten in sein Herz. Glühend bohrte er sich hinein und Draco wusste, dass es diesmal nicht an der Art lag, wie Harry seinen Namen aussprach.
Er wusste nicht, warum er plötzlich so verletzt war und sein Herz blutete.
Vielleicht war es die Tatsache, dass im noch nie jemand so aufrichtig gesagt hatte, was er empfand und dass es kein Hass war, der ihm entgegengebracht wurde.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass sein Erzfeind, der junge Mann, mit dem er sich immer eine Freundschaft gewünscht hatte, es war, der ihn so sehr vergessen ließ, was Hass und Angst war, weil er ihn so pur nahm, wie er war und weil er ihm etwas entgegenbrachte, wenn ihm etwas nicht passte.
Oder es konnte auch daran liegen, dass Harry die wirklich erste Person war, die mehr für ihn selbst bedeutete, als irgendwer sonst.
„Ich weiß es nicht, Harry.“, flüsterte er so leise, dass er seine Worte selbst kaum hören konnte.
Dröhnende Stille lag auf seinen Ohren.
„Das war das erste Mal, dass du meinen Namen gesagt hast.“, stellte Harry eher trocken fest, was Draco mit einem mal genauso bewusst wurde, wie ihm.
Doch was ihm wohl am deutlichsten bewusst wurde, war die Kälte, die Harry dabei gänzlich aus seiner Stimme verbannt hatte.
Anscheinend war der Gryffindor doch nicht so dominant und gefühlskalt, wie Draco es eben verängstigt und geschockt wahrgenommen hatte.
Vielleicht gab es da einige Momente oder auch eine Nische in Harrys Kopf, die er zu gern mal auslebte, vielleicht war es aber auch die gepeinigte Seele eines Menschen, der seit seiner Kindheit zum Kampf bereit sein musste, die Harry ausleben musste, um ein Trauma zu bewältigen.
Aber zu wissen, dass er relativ schnell wieder „normal“ werden konnte, beruhigte Draco sehr.
Und dann hielt er es nicht mehr aus. Harry beruhigt und zufrieden zu wissen, machte ihn auch zufrieden, worauf er sich wieder der ganzen Situation, in der sie gerade waren, bewusst wurde.
Er auf dem Bett, gefesselt, mit verbundenen Augen, Harry über ihm...
„Bitte, ich halt das nicht mehr aus. Mach die Handfesseln los. Ich will dich endlich wieder berühren, dich küssen, dich sehen...“, bettelte er und bemerkte, wie einfach es war, über solche Dinge zu reden, wenn der erste Schritt getan war und einem dasselbe entgegengebracht wurde und während Harry sich wieder über ihn beugte und ihn küsste, spürte er, wie dieser leicht in den Kuss hinein lächelte.
Es war zum Wahnsinnigwerden. Das konnte doch nicht sein Ernst sein.
Erst gab er hier das wohl ehrlichste und berührendste Geständnis ever ab und dann durfte er sich noch immer keinen Zentimeter rühren.
„Ich bin noch nicht bereit, deine Fesseln zu lösen. Aber du darfst mich trotzdem berühren.“, sagte er und Draco spürte das sanfte und doch verschmitzte Lächeln, dass Harry aufgelegt hatte.
Ein Gutes hatte es doch, wenn man nicht sehen konnte. Man konzentrierte sich umso mehr auf seine anderen Sinne. Und da Draco genau wusste, wie Harry mit einem Lächeln auf den Lippen sprach, oder was er tat, wenn er sprach, konnte er ihn trotz Augenbinde deutlich über ihm sehen.
Lange konnte er dieses Bild jedoch nicht aufrecht halten, denn der Gryffindor bewegte sich und das Bild verwischte. Langsam und bedacht rutschte Harry nach oben und stoppte, als er seine Brust erreicht hatte, auf die er sich sanft setzte.
Draco wusste, was ihn jetzt erwartete und, gegen aller Meinungen, wollte er es so sehr.
Er wusste nicht, wann Harry sich ausgezogen hatte, doch er spürte nackte Haut auf seiner und hob den Kopf, um tatsächlich die empfindliche Spitze von Harrys Erregung mit den Lippen zu berühren.
Sofort begann Potter zu keuchen, worauf Draco unter der Augenbinde eine Augenbraue hob.
„Potter, das ist doch nicht etwa dein erster Blowjob?“, fragte er ungeniert und ungläubig.
„Doch....“, hauchte dieser leise und rückte noch näher an ihn heran, so dass Draco die Eichel mit seiner Zunge erreichte und leicht darüber leckte.
Er spürte den aromatischen Geschmack, den nur Potters erregte Haut mit sich brachte und wurde schnell ziemlich scharf auf mehr. Doch noch zählte Kontrolle.
Wieder bebte Potter über ihm.
„Na, dann lass mich mal dafür sorgen, dass du ihn so schnell nicht vergessen wirst.“
Obwohl sein Nacken steif wurde und er den Kopf wohl morgen nicht mehr bewegen konnte, leckte er einige Male über den Schaft und nahm ihn dann der Länge nach in sich auf.
„Scheiße...“, hörte er das gequälte Stöhnen des Gryffindor, das ihn fast den Verstand kostete. Harry so in sich zu spüren, ließ ihn beinahe wahnsinnig werden. Dazu das kehlige Stöhnen und dieses unkontrollierte Zucken und Draco bemerkte, wie er hart wurde.
Allerdings waren es auch genau diese prägnanten Merkmale, die ihn nur noch weiter animierten, so dass er sanft, aber bestimmt begann, daran zu saugen.
Wieder stöhnte Harry heftig über ihm und dann wurde ihm die Augenbinde vom Kopf gerissen.
„Ich will dir dabei in die Augen sehen.“, keuchte der Gryffindor und schmiss die Binde weit hinter sich.
Draco, geblendet von dem gleißenden Licht, dass ihn nun empfing, war ein paar Sekunden verwirrt, einen so großen Körper vor sich zu finden.
Doch das hielt ihn nicht davon ab, mit dem, was er gerade tat, fortzufahren.
Einige Male schloss er die Augen, doch dann als er spürte, dass das Gewicht auf seiner Brust nachließ und Potter sich etwas aufrichtete und die Hände an die Bettpfosten heftete, musste Draco die Augen einfach offen halten, um diesen Augenblick auf ewig in sein Gedächtnis zu brennen.
„Gott...“, schrie der Gryffindor, während Draco den Druck verstärkte und ihm so noch mehr Keuchen entlockte.
Langsam konnte Harry dem Drang der Triebe wohl nicht mehr nachgeben, so dass sein Becken sich rhythmisch bewegte und Draco nicht mehr viel Arbeit hatte.
Doch er genoss das Gefühl, Potters Glied so tief in seinem Mund zu haben, denn es gab ihm das Gefühl von Macht, dass er in den letzten Augenblicken verloren zu haben schien, wieder zurück.
Wieder verstärkte er seine Bemühungen und es war Harrys Blick, der ihn um den Verstand brachte. Dieses Glitzern und Funkeln war das, was dazu ausreichte, dass er auch gleich kommen würde, wenn er es jetzt nicht beenden würde.
Also leckte er noch einmal hart über die gesamte Härte und saugte sich dann so fest, dass er den Orgasmus des Gryffindor gierig erwartete. Er spürte, wie es in seinen Lenden brodelte und wie seine eigene Erregung pulsierte und zuckte.
Es dauerte auch nicht sehr lange, bevor Harrys Sperma in ihn gepumpt wurde.
„Draco!“, schrie Harry und es war vorbei.
Draco kam mit einem leisen und kontrollierten Raunen und ergoss sich selbst auf seinen Bauch.
Heftig atmend blickte er nach oben und sah, dass Harry in eine Art Starre verfallen war, den Kopf weit in den Nacken gelehnt und dann leckte er sich so verführerisch über die Lippen, als würde er jede einzelne der letzten Sekunden noch einmal Revue passieren lassen.
Draco schloss fix und fertig und ein wenig genervt die Augen, wurde ihm doch klar, welche Wirkung Harry auf ihn hatte.
Langsam kletterte Harry von ihm herunter und blickte auf Dracos feuchten Bauch.
Er zog eine Augenbraue nach oben.
„Ich glaube, du wirst diesen Blowjob auch so schnell nicht vergessen.“, sagte er und grinste süffisant.
Resigniert nickte Draco und öffnete die Augen, um zu sehen, wie sich der Gryffindor wieder auf seinen Bauch setzte, nachdem er ihn mit seinem Zauberstab gereinigt hatte.
„Nein, warte, noch nicht...“, stöhnte Draco und spürte die Nachwirkungen seines Orgasmus nur noch intensiver.
Langsam setzte Harry zarte Küsse auf seinen Bauch und leckte einige Male auf die noch gereizte Haut.
„Mach die Fesseln los, Harry. Ich kann nicht mehr.“, sagte er flehentlich.
„Ich kann die Fesseln noch nicht lösen. Noch sind wir nicht fertig.“, antwortete dieser und erntete einen ungläubigen Blick von Draco.
„Es kommt noch mehr?“, fragte er völlig fertig.
Harry nickte, während er sich zwei Finger in den Mund schob.
Mit der anderen Hand schob er ein Bein Dracos nach oben und platzierte sich, noch immer an seinen Fingern leckend, zwischen den Oberschenkeln.
„Was...?“, setzte Draco an, doch Harry war einfach schneller.
Er setzte die Finger an seinen Eingang und schob sie vorsichtig hinein.
„Scheiße...“, brüllte Draco vor Schmerz. „Lass den Scheiß. Du hast keine Ahnung, was du da tust.“
Panisch überlegte Draco fieberhaft, wie er da wieder raus kam. Das konnte nicht wirklich Harrys Ernst sein.
Was das anging, war er noch vollkommen unberührt und er wollte es irgendwie auch bleiben.
Er war der Dominante, er würde sich nicht zu so etwas degradieren lassen. Niemals.
„Ich kann nur Ahnung bekommen, wenn ich übe. Also sei still, Draco und lass mich machen.“, antwortete Harry hart und begann die Finger leicht in Draco zu bewegen, was den Schmerz zwar nicht besser machte, ihn aber auch nicht verschlimmerte.
So etwas Eigenartiges hatte er noch nie gefühlt. Irgendwie befremdend und komisch, als würde sich sein Körper gegen jedes weitere Eindringen der Finger wehren.
Er lehnte sich weit zurück und er fühlte sich so hilflos, dass er ganz ruhig und ohne eine Mine zu verziehen, dalag.
Es einfach über sich ergehen lassen, war wohl eine treffende Bezeichnung für Dracos jetzigen Zustand.
Doch das war noch lange nicht alles.
Erst als er die Finger nicht mehr spürte, hob er den Kopf.
Der Gryffindor rückte noch näher an ihn heran und Draco spürte dessen gesamte Härte an seinem Eingang.
„Das wagst du nicht.“, knurrte er bedrohlich, um die aufkommende Panik runterzuschlucken.
Doch es war schon zu spät.
Sekunden später überschlug sich Dracos Welt und er konnte und wollte nicht mehr.
Er dachte, dass der gesamte Schmerz des Abends nicht mehr zu toppen wäre, aber das hier schaffte es eindeutig.
„Das...ist...zu viel. Hör auf.“, krächzte er, während der Schmerz ihn erneut zu übermannen und in eine Ohnmacht zu treiben schien
„Ganz ruhig. Das wird gleich.“
„Aahh...“, stöhnte er heftig, als Harry sich wieder aus ihm zurückzog und erneut vorstieß. Ganz sanft und langsam, aber dennoch schmerzhaft.
Und wieder war da dieses befremdliche Gefühl, dass seinen ganzen Körper auf Abwehr stellte.
Ein paar Mal noch drang Harry immer wieder in ihn ein und Draco dachte, er würde sterben.
Er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, außer, dass er das nie wieder wollte und er fragte sich, wie Menschen so etwas gut finden konnten.
Da war kein Gefühl, keine Leidenschaft, nichts. Nur Schmerz und das Gefühl, als würde er mal dringend auf die Toilette müssen.
Aber irgendwann ließ der Schmerz tatsächlich nach und Draco hatte nur noch dieses unangenehme Gefühl.
Harrys Stöße wurden schneller und gezielter.
Und plötzlich befand Draco sich wieder im Paradies, als sein Unterleib sich so heftig und verlangend zusammenzog, dass er dachte, er würde gleich ohnmächtig werden.
„Verdammt...“, stöhnte er.
Sterne funkelten vor seine Augen, es kribbelte glühend heiß in seinen Lenden und er konnte nichts anderes mehr als stöhnen.
Als der Gryffindor das Tempo noch weiter anzog, fühlte Draco, dass er gerade ins Nirvana gestoßen wurde und er konnte keine klaren Linien mehr erkennen.
Alles verschwamm so unendlich, dass er sich fast von den Bettpfosten riss.
„Bitte...“, flehte er. „Mach mich los.“
Ein erneutes Stöhnen und ein mechanisches Klicken und Draco konnte seine steifen Arme wieder bewegen.
Sofort flogen die Arme nach oben und zogen Harry zu sich runter, um ihn so hart und verlangend zu küssen, dass beide unkontrolliert in den Mund des anderen stöhnten.
Langsam fanden sie einen Rhythmus, der sie beide an den Rand des Abgrundes brachte, während Harry die Enge zu genießen schien und Draco jedes Mal mehr Kontrolle verlor, wenn Harry den Punkt in ihm traf, der ihn alles andere vergessen ließ.
Er schlang seine Arme hilfesuchend um den Gryffindor, kratzte tiefe Spuren in seine Haut und war unfähig auch nur einen Gedanken zu fassen.
Eine Hand wanderte nach oben und vergrub sich in den rabenschwarzen Haare, um sie zu durchwühlen und dann kam die Hand auf Harrys Wange zum Liegen, um ihn wieder verlangend zu küssen.
Danach war es vorbei mit irgendwelchen Bewegungen.
Draco konnte sich kaum noch rühren, während Harry das Tempo immer weiter steigerte und härter und tiefer zustieß. Währendessen spürte Draco, wie sich Harrys Hände verlangend über seinen Körper wanderten, ihn streichelten, ihn liebkosten und ihn wahnsinnig machten. Ab und zu erhaschte Draco einen Zungenschlag oder einen leichten Kuss Harrys, der sich nun auch kaum mehr zügeln konnte.
Gedankenverloren und unkoordiniert strich er über seine Körper, keuchte an seinem Hals und schloss immer wieder die Augen, um der Flut an Reizen auszuweichen.
Auch Draco kniff immer wieder die Lider zusammen, um dem Strudel der Empfindungen zu entkommen, doch auch der starke Halt, der ihm Harrys Körper brachte, konnte nicht verhindern, dass mehr und mehr Sterne vor seinem inneren Auge auffunkelten und ein Kribbeln in seinem gesamten Körper begann, dass sich durch jede Faser in ihm zog.
Sein Gehirn lief komplett auf Stand-by, während er spürte, wie Potter seine Erregung umfasste und sie umspielte und heftig rieb, so dass er nicht mehr lange brauchen würde.
„Harry...“, stöhnte er halb fluchend, halb glücklich und dann zog sich seine Beckenmuskulatur mit einem weiteren Stoß Harrys zusammen, so dass er schreiend zum Höhepunkt kam und Harry so unendlich einengte, dass dieser mit einem lauten Ruf seines Namens auf ihm zusammenbrach.


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Jany Temime, Kostümbildnerin, über die Haare Prof. Trelawneys