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Unbreakable Truth - Kapitel 8. Aufregung mitten in der Nacht

von Sisilia D.S.

Die letzten Tage waren sehr schnell vergangen. Während Harry es sich in seiner Wohnung so richtig gemütlich gemacht hatte, renovierte Sisilia weiter ihre Wohnung und begann nach und nach die alten Kisten auszusortieren.
So war sie schließlich total übermüdet ins Bett gefallen und auch sofort eingeschlafen. Doch dann, kurz vor Mitternacht, wurde sie von einer eindringlichen Stimme geweckt.
„Sisilia?“
Sie murmelte etwas, drehte sich um und zog die Decke über den Kopf. Doch die Stimme hörte nicht auf und wurde immer nachdrücklicher.
„Sil? Sisilia, bitte wach auf!“, sagte die ihr vertraute Stimme noch drängender und Sisilia öffnete blinzelnd und verschlafen die Augen.
„Was ist denn?“ murmelte sie und richtet ihren Blick auf das Bild über sich, aus dem die Worte gesprochen worden waren.
„Sisilia, Harry scheint irgendetwas vorzuhaben. Er hat einen Brief bekommen, den er wieder und wieder gelesen hat und er ist gerade dabei, sich anzuziehen. Ich denke, es wäre wohl besser, wenn du nachsiehst was er vorhat. Ich habe kein gutes Gefühl dabei“, erklärte ihr Großonkel eindringlich und auch Sisilias Eltern blickten leicht nervös auf ihre Tochter hinunter, die sich mit einem Male aufsetzte und auf das Bild über sich starrte.
„Harry plant etwas?“, fragte sie, doch ohne eine Antwort abzuwarten, sprang sie aus dem Bett und begann sich ebenfalls anzuziehen. Sie wählte dunkle Kleidung und steckte ihren Zauberstab in den Gürtel ihrer Hose.
„Er ist aufgeregt mit dem Brief im Zimmer herumgelaufen und hat etwas gemurmelt, dass er das überprüfen muss, auch wenn es eine Falle sein könnte. Ich mache mir Sorgen, dass der Junge sich in Gefahr begeben könnte“, erklärte Albus’ Portrait mit besorgter Miene.
„Keine Angst, ich werde ihn nicht aus den Augen lassen“, sagte Sisilia knapp und verschwand sogleich nach unten. Noch im Gehen, griff sie nach ihrem Umhang, legte ihn sich über die Schulter und verließ das Haus. Immer im Schatten der Bäume bleibend, beobachtete sie die Haustüre von Harry, die sich keine zwei Minuten später öffnete und ein sich sorgfältig umblickender Harry den Kopf heraus streckte.
Leise schloss er die Türe von außen, ging in Richtung Gartentor davon und disapparierte nahe eines dichten Busches vor dem Grundstück.
Schnell lief Sisilia in die Wohnung von Harry. Er hatte die Tür nicht verschlossen und so musste sie nur den Knauf drehen, um hineinzukommen. Sie betrat das Wohnzimmer, das durch das Feuer im Kamin erhellt wurde und sah sofort den Brief auf dem Tisch liegen.
„Ja, das ist der Brief“, sagte plötzlich eine Stimme aus der Richtung des Kamins. Kurz zuckte Sisilia zusammen und sah leicht wütend auf das Bild ihres Großonkels, das über dem Kamin hing.
„Du sollst mich nicht immer so erschrecken!“, flüsterte sie, nahm den Brief auf und las ihn. Sie wurde blass und sah wieder zu Dumbledore. „Er kann doch nicht alleine dorthin gehen!“, fluchte sie jetzt leise und drehte sich wieder zum Gehen um.
„Sisilia, wo gehst du hin?“, wollte Dumbledore nun wissen, doch seine Großnichte antwortet ihm nicht. Sie hatte die Adresse, zu der Harry hinwollte, auf dem Schreiben gelesen und wollte keine Sekunde mehr verlieren, vielleicht konnte sie ihn ja noch zurückhalten. „Viel Glück“, rief ihr das Bildnis noch hinterher, bevor sie die Türe hinter sich ins Schloss zog und dem jungen Mann auf demselben Weg folgte.

Sie tauchte an einem ihr völlig unbekannten Ort auf, an dem es stockfinster war, und drückte sich in den Schatten eines Baumes, während sie nach Harry Potter Ausschau hielt.
Zuerst konnte sie keinen Menschen sehen und ging, ihre Hände an dem Baume entlang gleitend um diesen herum, bis sie plötzlich eine Bewegung wahrnahm. Es handelte sich um eine Person, die sich auf ein Gebäude zu bewegte, welches ihr zuvor nicht aufgefallen war. Sie konnte gerade noch sehen wie Harry, den sie erst auf den zweiten Blick erkannte, die Stufen zum Eingang des Hauses hoch huschte und hinein glitt.
Sich im Schatten der Bäume haltend, folgte sie ihm bis zum Haus. Einmal musste sie sich hinter einen Busch ducken, weil eine weitere Gestalt den Weg an ihr vorbei zum Haus hoch rauschte, mit schnellen Schritten die Stufen empor rannte und in dem Haus verschwand.
Mit dem Rücken an die Wand gelehnt, stand sie einem Moment lang da und lauschte angestrengt in die Stille hinein.
Als sie sicher zu sein glaubte, dass keiner mehr in der Nähe war, drückte sie sich von der Wand weg und wollte ebenfalls das Haus betreten. Doch in dem Moment, als sie gerade einen Schritt gegangen war, packte sie eine kräftige Hand an der Schulter und riss sie zurück. Die dunkle Gestalt drückte sie hart mit dem ganzen Körper wieder gegen die Hauswand und presste fest ihre Hand auf Sisilias Mund.
Instinktiv versuchte diese sich zu wehren und den ihr Unbekannten wegzudrücken, doch er war zu kräftig, und noch bevor sie mehr zu ihrer Verteidigung versuchen konnte, sah sie aus den Augenwinkeln, wie eine weitere Person den Weg heraufgeeilt kam und das Haus betrat, wie die Vorherige, vollkommen in Schwarz gekleidet und das Gesicht unter einer Kapuze versteckt.
Geschockt begriff sie, dass sie direkt in die Arme des Kapuzenträgers gelaufen wäre, wenn sie der Unbekannte nicht aufgehalten hätte, der sie immer noch festhielt.
Leicht zitternd spürte sie den warmen Atem des Fremden an ihrer Wange, so nah war dieser ihr und leise flüsternd begann der Mann dann zu sprechen.
„Keinen Ton, man könnte Sie hören“, zischte er an ihr Ohr und sie riss überrascht die Augen auf, denn sie wusste sofort, wem diese Stimme gehörte, und als der Mann vorsichtig seine Hand von ihrem Mund nahm und seine Kapuze etwas zurückzog, war sie mehr als perplex.
„Mr. Snape?“, ihre Stimme klang überrascht und sie sah ihn fragend an. Was machte er hier? Was ging hier vor sich?
„Was zum Teufel suchen Sie hier?“, zischte er leise und blickte sich nervös um.
Sisilia brauchte noch einen Moment. Sie wusste nicht, ob sie ihm die Wahrheit sagen sollte, doch als sie ihm in die Augen blickte, hatte sie das sichere Gefühl, dass sie ihm vertrauen konnte. Wenn er nicht auf ihrer Seite wäre, hätte er sie ja auch in die Falle tappen lassen können, was er aber nicht getan hatte.
„Ich bin Harry gefolgt. Er ist bei Nacht und Nebel hier her appariert. Er ist in das Haus gegangen“, erklärte sie ihm fast schon hektisch, da sie sich Sorgen um den Jungen machte. In Snapes Augen blitze es kurz auf, als er das hörte und dann nickte er.
„Gut, sehr gut. Dann hat er den Brief bekommen. Machen Sie sich keine Sorgen, ich werde nach Potter sehen. Sie warten hier“, sagte er eindringlich in einem strikten Ton, der zeigen sollte, dass er keinen Widerspruch dulden würde.
„Ich komme nachher wieder zu Ihnen und werde Ihnen alles erklären“, murmelte er, zog sich eine Maske vor das Gesicht und die Kapuze wieder tiefer ins Gesicht. Dann verschwand er ohne ein weiteres Wort ebenfalls in dem Haus.
Nachdenklich sah Sisilia ihm hinterher und schüttelte dann entschlossen den Kopf. Wenn dieser Snape wirklich glaubte, sie würde hier untätig herumstehen und warten, bis er irgendwann wieder auftauchte, dann hatte er aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Sie ging noch ein Stück weiter, sah sich kurz um und keine Sekunde später saß auf der Stelle, wo gerade noch eine Frau gestanden hatte, eine Eule mit rotbraunem Gefieder, das dieselbe Farbe hatte wie die Haarfarbe von Sisilia.
Die Eule breitete die Flügel aus und hob vom Boden ab. Geschmeidig, ja beinahe elegant flog sie auf das Haus zu und umrundete es, immer auf der Suche nach Licht hinter einem der Fenster oder einem vergessenen offenen Fenster.
Es brannte nur in einem Raum im Erdgeschoss Licht. So landete sie fast geräuschlos auf einer Fensterbank und blickte durch die Scheibe, in einen sehr großen und schönen Raum im viktorianischen Stil, in dem um die 20 Leute standen. Alle trugen schwarze Umhänge und ihre Todessermasken vor dem Gesicht. Sie standen in kleinen Gruppen beieinander und unterhielten sich. Leider konnte sie von hier aus nicht hören, was die Männer sagten und sie beschloss, nochmals einen Weg ins Haus zu suchen.
Kräftig stieß sie sich ab, spreizte das Gefieder und schwang sich mit kraftvollen Flügelschlägen wieder hinauf Richtung Himmel. Im Gleitflug näherte sie sich dann dem Gebäude, so gut sie konnte und untersuchte jedes Fenster, ob es vielleicht nicht richtig geschlossen worden war. Doch weder im Erdgeschoss noch im ersten Stock war etwas offen. Sie wollte schon fast wieder abdrehen und zurück zu dem Fenster im Erdgeschoss fliegen, als sie nach einer großzügig geflogenen Kurve auf dem Dach eine Luke erblickte, die ein Stück offen stand.
So leise wie möglich landete sie auf dem Dach und hüpfte vorsichtig, immer darauf achtend nicht abzurutschen, auf die Luke zu. Das Dachfenster war arretiert und nicht gerade sehr weit offen, doch wenn sie sich anstrengen würde, konnte es schaffen, sich hindurchzuquetschen, was sie auch sofort, ohne weiter darüber nachzudenken, versuchte.
Sie musste sehr kräftig drücken und schieben und erst als sie die Flügel durch den Spalt gedrückt hatte, ging der Rest wieder leicht und sie purzelte kopfüber in den dunklen Raum unter sich.
Nur dadurch, dass sie schnell ihre Flügel ausbreitete, konnte sie verhindern, dass sie mit dem Kopf hart auf den Boden knallte. Dennoch zuckte sie erschrocken zusammen, da ihre Landung nicht ganz geräuschlos von statten gegangen war. Sie blieb einen Moment sitzen und lauschte, aber scheinbar hatte sie keiner gehört.
Erleichtert atmete sie auf und sah sich nach einer Türe um, doch erst beim zweiten hinsehen bemerkte sie einen kaum wahrnehmbaren Lichtstreif. Dort war die Türe nur angelehnt. Sie hüpfte drauf zu und schob die Türe mit dem Schnabel noch ein Stück weiter auf, sodass sie ohne Problem durchkam. Sie fand sich auf einer hohen, schmalen Treppe wieder und blickte nach unten. Es war nichts von dort zu hören und so flog sie einfach den wirklich sehr engen Stufengang hinunter, bis sie einen Flur im ersten Stock des Hauses erreichte und mitten im Gang wieder landete. Es war alles ruhig hier oben. Anscheinend hielten sich doch alle unten im Haus auf.
Aus der Ferne konnte sie nun ein unruhiges Gemurmel hören und immer wieder den Kopf nach allen Richtungen wendend, folgte sie den Geräuschen, welche sie auf eine Art Empore führten, von der aus man hinunter in den Raum blicken konnte, in dem sich die Todesser versammelt hatten.
Es war ein sehr hoher Raum, mit alten Gemälden an den Wänden, Teppichen und goldenen Kerzenleuchtern. Nur wenige Kerzen brannten in ihren Halterungen und im Kamin, an der Seite brannte noch ein kleines Feuer.
Ein langer Tisch stand an der Seite und drei der Personen hatten daran Platz genommen und tuschelten leise miteinander. Die Menschen dort unten sahen wirklich gespenstisch aus, dachte sie, während sie noch einmal über ihre Köpfe hinwegblickte bis einer den Kopf hob und nach oben sah.
Blitzschnell hüpfte die Eule in eine dunkle Ecke, nahe bei dem Geländer der Empore, welches aus weißem Marmor gearbeitet war. Doch weiterhin neugierig blickte Sisilia. allerdings jetzt zwischen den Sprossen hindurch. auf die Gestalten und immer wieder suchte sie den Raum nach einem Zeichen von Harry oder Snape ab, doch sie konnte keinen von beiden sehen.
Ein eiskalter Schauer nach dem anderen jagte über ihren Rücken, bei dem Gedanken, wer dort unten alles womöglich stehen konnte, von dem man nicht wusste, dass er zu „IHM“ gehörte.
Diese Masken sahen schauderhaft aus und selbst wenn man nicht wusste, was für Menschen sich da unten eingefunden hatten, musste jedem sofort klar sein, dass diese Schwarzen nichts Gutes im Schilde führten.
Wieder ging ihr Blick über die Köpfe der Leute dort unten, als sie plötzlich aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahrnahm. Sie hob den Kopf und blickte an das andere Ende der Empore, wo sie etwas gesehen zu haben glaubte, starrte aber ins Leere.
Doch ihr Gefühl sagte ihr, dass sie sich nicht getäuscht hatte. Da war irgendetwas oder irgendwer.
Doch bevor sie sich noch weitere Gedanken machen konnte, betrat eine weitere Kapuzengestalt den Raum unter ihr, schritt mit schnellen Schritten und wehendem Umhang mitten durch die Todesser hindurch und blieb am Kopfende des länglichen Raumes stehen.
Sofort kehrte eine gespenstische Stille in dem Raum ein, und alle drehten sich erwartungsvoll zu dem Neuankömmling um.
Dieser begann nicht gleich zu sprechen, sondern musterte erst einmal alle hier in dem Raum, so, als wollte er überprüfen, ob auch wirklich alle da waren.
„Wie ich sehe, haben sich alle eingefunden und auch noch pünktlich. Sehr schön! Der Dunkle Lord wird mehr als erfreut sein, wenn ich ihm davon berichte“, erklärte er und Sisilia blieb im ersten Moment der Atem weg, als sie die Stimme erkannte, die gerade sehr von sich überzeugt zu den Anhängern Voldemorts gesprochen hatte.
Es war kein anderer als Severus Snape.
„Der große letzte Krieg hat begonnen. Wir sind dabei, die Zaubererwelt von den Unreinen und Unwürdigen zu säubern, doch was wir nun noch brauchen, sind ein paar von unseren alten Kämpfern und Mitstreitern. Deshalb hat der der Dunkle Lord beschlossen, dass wir die restlichen Männer befreien, die sich noch in Askaban befinden. Lestrange und Macnair werden einen Plan ausarbeiten, wie wir dort hineinkommen und am einfachsten unsere Leute da rausholen. Damit es aber nicht so auffällt, würde ich vorschlagen, alle Leute aus dem Gefängnis zu holen. Bietet ihnen erst einmal an, sich in „Seine“ Dienste zu stellen; oder - nehmen sie an, nehmt sie mit, wenn nicht, lasst sie dort, verschließt die Türe aber nicht, sodass sie selber auch fliehen und somit noch mehr Chaos anrichten können“, erklärte er ihnen. Keiner wagte es auch nur einen Ton zu sagen, während der ehemalige Zaubertränkelehrer sprach. Sie hatten offenkundig alle eine gewisse Erfurcht vor ihm. Wieder riss Sisilia den Kopf herum, doch diesmal weil sie glaubte, ein Geräusch aus der Ecke wahrgenommen zu haben, in der sie vorhin eine Bewegung zu sehen geglaubt hatte.
Ohne den Blick von der Ecke zu nehmen, lauschte sie wieder nach unten.
„Den Zeitpunkt, wann die Befreiung stattfinden wird, werdet ihr auf die übliche Art und Weiße erfahren“, erklärte er knapp mit sehr kühler Stimme.
„Macnair und Bellatrix, ihr beide werdet den Plan zuerst mir zukommen lassen, wenn ihr fertig seid. Ich will ihn mir noch einmal ansehen, bevor ihr ihn dem Dunklen Lord unterbreitet“, fügte er noch an.
Bellatrix trat einen Schritt nach vorn.
„Wieso sollten wir ausgerechnet dir den Plan zeigen? Du musst nicht meinen, nur weil du Dumbledore erledigt hast, kannst du alles entscheiden“, fuhr sie ihn an.
„Es tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen. Es war nicht meine Entscheidung, sondern die des Lords. Er vertraut mir und er will, dass ich alles noch mal überprüfe. Oder willst du dich gegen die Entscheidung deines Herrn stellen? Wenn dir daran etwas nicht gefällt, dann geh zu ihm und sag es ihm. Andernfalls halte dich daran. Verstanden?“, sagte Snape kalt. Bellatrix schnaubte hörbar auf, doch erwiderte sie nichts mehr. Snape hingegen nickte und sah noch einmal in die Runde, als wollte er prüfen, ob noch jemand etwas zu sagen hätte. Doch dem war nicht so und er wollte dann auch schon mit seiner Rede schließen, als ihm noch etwas einfiel.
„Ach ja, Lucius Malfoy gehört mir, verstanden? Um seine Befreiung werde ich mich persönlich kümmern.“
Sein Tonfall klang so bestimmt, dass keiner der Anwesenden wagte, zu widersprechen und Sisilia war so erstaunt darüber, wie viel Respekt dieser Mann unter seinesgleichen hatte, und wie selbstsicher und dominant er hier wirkte, dass in ihr doch einige Zweifel aufkamen, ob sie ihm nicht zu Unrecht vertraut hatte. Was, wenn er sie genauso belog wie ihren Großonkel?
Sie kam nicht weiter in ihrem Denken, denn mit einem Mal tauchte in der anderen Ecke die Spitze eines Zauberstabes mitten in der Luft auf. Einen kurzen Moment brauchte Sisilia, bis sie begriff. Dort drüben befand sich tatsächlich jemand und ihr wurde schlagartig klar, wer dort sein musste.
Harry Potter unter seinem Tarnumhang!
Was hatte der Junge vor? Er würde doch nicht etwa ... Erschrocken sah sie, wie der Zauberstab nach oben zu schweben schien, was ihr zeigte, dass er wohl aufgestanden sein musste.
Sie konnte auf keinen Fall zulassen, dass Harry sich mit den vielen Todessern da unten gleichzeitig anlegen würde, er hätte alleine gegen das große Aufgebot keine Chance. Selbst zu zweit würden sie nicht lebend aus diesem Haus entkommen.
Sie musste etwas tun, doch was konnte sie anstellen, ohne dass die Männer dort unten auf sie aufmerksam werden würden?
Wie aus einem Reflex heraus hob sie ab und flog auf Harry zu, ihre Krallen ergriffen seinen Zauberstab und einen Meter neben ihm landete sie wieder, den Stab in den Krallen. Der Junge war so überrascht, dass er im ersten Augenblick nicht reagierte, doch dann sah Sisilia sein Gesicht unter dem Tarnumhang, als er diesen etwas zur Seite schob und die Eule vor ihm musterte. Auf allen Vieren robbte Harry nun leise zu ihr heran, immer darauf achtend, unter seinem Umhang zu bleiben. Doch in dem Moment, als er nach seinem Zauberstab greifen wollte, flatterte sie kurz auf und noch einen Meter von ihm zurück.
Potters Gesicht verzerrte sich wütend, er warf kurz einen Blick hinunter zu den Todessern, die langsam aber sicher, nach und nach wieder verschwanden.
Die Eule schüttelte den Kopf, als der Junge nun etwas schneller auf sie zukam und ihr den Zauberstab entreißen wollte.
Sie musste nur solange, bis die Letzten das Haus verlassen hatte, Harry daran hindern eine Dummheit zu machen, so hüpfte sie erneut ein ganzes Stück zurück, doch diesmal zurück in den Gang des ersten Stocks, um ihn aus dem Schussfeld zu bringen.
Mit ihren empfindlichen Eulenohren konnte sie ihn wütend aufschnauben hören und im Hintergrund die letzten Schritte, durch den Raum und die Eingangshalle, die offenbar das Haus verließen.
Erst als sie die Haustüre ins Schloss fallen hörte, ließ sie den Zauberstab fallen, wendete sich um und flog wieder die Stufen auf den Dachboden hinauf, über den sie ins Haus gelangt war. Doch diesmal löste sie kurzerhand von innen die Verriegelung, indem sie dagegen flog und stieß dann das Dachfenster ganz auf. Sie flog in die dunkle Nacht davon, zog noch ein paar Runden über das Dach des Hauses hinweg und versuchte etwas auszumachen. Doch sie konnte nur noch sehen, wie Harry aus dem Haus rannte, vor diesem stehen blieb und leise vor sich hinzufluchen begann.
Er war sehr wütend, als er wieder disapparierte, doch Sisilia grinste erleichtert in sich hinein und flog hinters Haus, wo sie sich wieder zurück verwandelte und Ausschau nach Snape hielt, der ja noch mit ihr hatte sprechen wollen.

Es dauerte auch nicht sehr lange, bis sie eine leise Stimme vernahm, die ihren Namen rief. Sie verließ den Schutz der Dunkelheit und trat ihm entgegen.
Er nahm sofort seine Kapuze ab und starrte sie einen Moment eindringlich an.
„Ich bin noch da, wie Sie sehen, Mr. Snape“, erklärte sie schmunzelnd.
Er packte ihren Arm und zog sie etwas näher an die Hauswand, raus aus dem Lichtschein des Mondes, der sie gerade noch getroffen hatte.
„Sie wollten eine Erklärung, warum ich Potter hierher gelockt hatte?“, begann er ohne Umschweife.
„Allerdings, die wollte ich. Warum haben Sie Harry zu diesem Treffen der Todesser geladen? Wollten Sie, dass ihn jemand schnappt und Voldemort ausliefert?“, fragte sie direkt und ließ ihn nicht aus den Augen.
„Wenn Sie meinen, die Antworten schon alle zu kennen, dann kann ich ja wieder gehen“, gab er mit einem scharfen Unterton von sich und drehte sich schon weg, doch Sisilia ergriff seinen Arm und hielt ihn fest.
„Es tut mir leid. Reden Sie. Ich werde Sie auch nicht mehr unterbrechen“, antwortete sie ihm leise und musterte sein nun leicht amüsiertes Gesicht. Zuerst wollte sie dazu noch etwas sagen, verkniff es sich dann aber doch und blickte ihn nur abwartend an.
„Überaus freundlich von Ihnen, Miss Dumbledore. Nun, es gab einen ganz bestimmten Grund, warum ich Mr. Potter glauben machen musste, dass sein Freund Mr. Weasley ihm die Nachricht hat zukommen lassen mit dem Hinweis, dass er etwas Interessantes in diesem Haus hier finden würde. Hätte ich ihm nur die Nachricht geschickt, dass der Dunkle Lord etwas Bestimmtes plant, hätte er es mir nicht wirklich geglaubt. Ich denke Sie haben inzwischen mitbekommen, dass der Junge nur das glaubt, was er wirklich gesehen und mitbekommen hat. Leider ist er immer noch total blind für Dinge, die nicht so ganz offensichtlich sind. Das ist etwas, was weder ich, noch Professor Dumbledore wirklich geschafft haben ihm beizubringen: Zwischen den Zeilen zu lesen. Nun, deshalb hielt ich es für besser, wenn Potter das Treffen hier mit eigenen Augen zu sehen bekommt.“
Er schloss seinen Bericht damit und wartete auf Sisilias Reaktion, die auch prompt kam.
„Nur, mein lieber Mr. Snape, haben sie etwas Grundlegendes vergessen: Harry hat so einen Hass auf Sie und die Anhänger Voldemorts, dass er beinahe den Fehler begangen hätte, Sie und ihre ... Freunde anzugreifen, wenn ich ihn nicht im letzten Moment davon hätte abhalten können.“
„Er wollte was? Ist er völlig verrückt geworden? Das hätte er nicht überlebt. Wir waren mindestens 20 Leute. Er wäre nie und nimmer da rausgekommen“, seine Stimme bekam einen wütenden und gleichzeitig besorgten Klang. „Und woher wissen Sie das?“, hakte er noch nach.
„Das, Mr. Snape, bleibt mein Geheimnis. Aber ich habe zum Glück bemerkt, wie Harry unter dem Tarnumhang seinen Zauberstab gezogen hatte und drauf und dran war, Ihnen einen Fluch entgegen zu schicken“, erklärte sie und glaubte in der Dunkelheit zu erkennen, wie sein sowieso schon blasses Gesicht noch blasser wurde. Erst nach einer kurzen Pause sprach er weiter.
„Dann haben Sie das Gespräch auch gehört?“
„Ja, allerdings. Voldemort will seine Leute aus Askaban heraus holen. Und Sie haben vor, Ihren Freund persönlich zu befreien“, erklärte sie vollkommen emotionslos, sodass sie in seinen Augen sehen konnte, wie er überlegte, was sie nun wohl tun würde.
„Sie wissen, dass ich das dem Ministerium melden muss?“, fragte sie direkt.
„Natürlich. Aber ich gehe davon aus, dass Potter das schon macht, über den Phönix Orden versteht sich“, gab er gelassen zurück.
„Dann glauben Sie, dass es den Orden immer noch gibt?“
„Ja sicher, warum sollte es ihn nicht mehr geben? Sie werden einen andern gewählt haben, der sie führt, aber ich wüsste nicht, warum sie ihn auflösen sollten. Sie haben alle ein gemeinsames Ziel und Ihr Onkel hat die Weichen ziemlich gut gestellt. Seine Leute müssen nur noch den Zug am Fahren halten.“ Er klang sehr sicher, sodass Sisilia nicht mehr nachhakte.
„Aber Sie sagten doch, dass Sie selber Mr. Malfoy herausholen wollen. Ist das nicht extrem gefährlich? Haben Sie keine Angst, dass man Sie erwischt? Wenn Sie diese Information schon dem Ministerium zukommen lassen?“
„Nein. Ich habe keine Angst. Ich habe einen guten Plan und ... eine gute Unterstützung“, erklärt er schmunzelnd, aber die Art wie er das gesagt hatte und sein Blick überzeugten sie, dass sie nicht nachfragen brauchte, da er nichts weiter dazu sagen würde.
„Erstaunlich. Entweder Sie vertrauen mir wirklich oder Sie sind ein großer Narr. Das Ministerium wird zusätzlich Wachen aufstellen und das Gefängnis noch stärker bewachen als zuvor“, gab sie zu bedenken.
„Ich weiß. Vielleicht bin ich ja ein Narr“, seine Lippen kräuselten sich und seine Augen nahmen einen eigenartigen Glanz an, als er das sagte.
„Gut, Sie sind erwachsen. Sie müssen wissen, was sie tun“, brummte sie jetzt, weil sie immer noch nicht verstand, was er vorhatte.
„Gut, dann wäre jetzt wohl alles geklärt, Miss Dumbledore. Oder haben Sie noch eine Frage?“, wollte er wissen.
„Ja, aber darauf werden Sie mir sowieso keine Antwort geben.“
„Das haben Sie vollkommen richtig erkannt. Ach ja, ich wollte Ihnen noch gratulieren, Sie haben den Schutzzauber für Ihr Haus wirklich hervorragend hinbekommen“, lobte er sie, deutete einen knappe Verbeugung an und verschwand im dichten Unterholz. Sie wollte ihn noch aufhalten und folgte ihm ein kleines Stück, doch er war von einer Sekunde auf die andere verschwunden.
Tief ausatmend zuckte sie mit den Schultern und machte sich auf den Heimweg. Doch erst, als sie das Ende des Grundstückes erreicht hatte, konnte sie disapparieren, was sie jedoch sehr verwunderte, da Snape so schnell weg gewesen war.

Harry war ebenfalls zurück und als Sisilia durch ein Fenster in sein Wohnzimmer schaute, in dem Licht brannte, sah sie ihn am Tisch sitzen und einen Brief schreiben. Sie war sich sicher, dass er unter anderem auch an jemand aus dem Orden schreiben würde. Dass er das Ministerium direkt anschreiben würde, das glaubte sie nun weniger. Nicht nachdem sie wusste, das Scrimgeour und Harry nicht die besten Freunde waren.
Auch Sisilia ging zurück ins Haus und bevor sie sich schlafen legte, ließ sie dem Ministerium tatsächlich eine Nachricht zukommen. Allerdings anonym und sie teilte ihnen nur mir, dass sie gehört hätte, dass die Todesser planten, ihre Leute aus Askaban heraus zu holen. Dann ging sie wieder schlafen. Schnell schlief sie auch gleich wieder ein, doch überkam sie ein seltsamer und aufregender Traum:

Tief dunkel war es um sie herum und es dauerte einen Moment, bis sich ihre Augen an die Schwärze der Nacht gewöhnt hatten und sie endlich etwas erkennen konnte.
Langsam schritt sie über eine Wiese, auf der überall hohe Birken und Ahornbäume standen, deren Blätter im leichten Wind säuselten. Sehr weit konnte sie in der Dunkelheit nicht sehen, vielleicht zwei oder höchstens drei Meter, zu sehr verschluckte die Finsternis jedes Detail um sie herum. Ein komisches Gefühl beschlich sie, eine Art Angst, gepaart mit großer Neugier, als sie zwischen den Bäumen ein Haus erkannte. Es war ein sehr großes ausladendes herrschaftliches Haus. Zwei Stockwerke besaß es und ein sehr steiles Giebeldach. Es wirkte wie ein Märchenschloss, sehr gut gepflegt und man konnte sehen, dass es keinem Armen gehörte.
Am Eingang hin führte eine breite helle einladende Treppe aufwärts, und auf diese steuerte Sisilia, sich immer wieder nach allen Seiten hin umsehend, zu.
Vorsichtig schlich sie sich heran und lauschte immer wieder in die Stille. Nichts war zu hören, keine Grille oder sonst ein Nachttier verursachte in diesem Moment ein Geräusch, nur die Blätter auf den Bäumen, die sich im sanften Wind bewegten, raschelten leise und monoton vor sich hin.
Acht gebend, keine unnötigen Geräusche zu verursachen, erreichte sie das Haus und lehnte sich mit dem Rücken gegen die kalte Steinmauer des Gebäudes. Kurz zögerte sie, doch dann beschloss sie, sich im Haus umzusehen.
Langsam, jeden Schritt bedenkend, stieg sie die Stufen nach oben und griff nach dem Knauf der Türe. Zu ihrer Überraschung war diese nicht verschlossen. So betrat sie leise das Haus.
Die große Eingangshalle wirkte sehr düster und nur spärlich konnte sie die Umrisse einiger Möbel darin erkennen. Mit einem kurzen Blick in die Runde sah sie, dass die einzige Lichtquelle ein Spalt in einer Tür am anderen Ende der Halle war, aus der man auch leises Murmeln vernehmen konnte.
Sie erschrak fürchterlich, als sie hinter sich Schritte die Treppe herauf eilen hörte. Ohne groß nachzudenken, öffnete sie eine kleine Türe neben sich, die zu einem Abstellraum führte, schlüpfte hinein und versteckte sich darin. Aus Neugierde ließ sie einen kleinen Spalt offen und spähte hinaus.
Doch dann presste sie erschrocken ihre Hand auf den Mund, als sie die Gestalt sah. Es war ein großer kräftiger Mann, der einen schwarzen Umhang trug, dessen Kapuze er tief in das hinter einer weißen Knochenmaske versteckte Gesicht gezogen hatte. Der Mann eilte, ohne sie oder die nur angelehnte Türe zu bemerken, an ihr vorbei, durch die ganze Halle und betrat den Raum, in dem sich dem Gemurmel nach einige Leute aufhalten mussten.
Einen Augenblick zögerte Sisilia, doch dann schlich sie wieder aus ihrem Versteck hervor und langsam auf die Türe zu, in der der unheimliche Kerl verschwunden war.
Im selben Moment, als sie die Hand gegen die Tür legen wollte, um sie noch ein kleines Stück weiter aufzustoßen, sodass sie hineinblicken konnte, packte sie irgendjemand von hinten.
Der Griff um ihre Mitte und die Hand, die sich hart über ihren Mund legte, waren eines. Die Person hinter ihr war so kräftig, dass sie keine Chance hatte, sich gegen sie zu wehren. Grob wurde sie rückwärts gezerrt, von der Türe weg, fast durch die ganze Eingangshalle zurück, bis zu einer anderen kleineren Türe, die nur angelehnt gewesen war. Einen kurzen Moment wurde Sisilia sogar hochgehoben, sodass sie den Kontakt zum Boden verlor und in das Zimmer gehievt.
Rabiat stieß der Mann, es konnte nur ein Mann sein, sie gegen die Wand und drückte die Türe mit seinem Fuß leise ins Schloss.
Sofort presste er sich mit seinem Körper gegen den ihren, eine Hand immer noch über ihren Mund gelegt, sodass sie nicht schreien konnte.
Sisilia starrte mit weit aufgerissenen Augen gegen die Tapete und ihr Körper zitterte jetzt leicht. Was wollte der Kerl von ihr und vor allem, was würde er nun mit ihr tun?
Sie spürte seinen heißen Atem in ihrem Nacken und da er sich einen Moment lang überhaupt nicht mehr rührte, hatte sie Zeit sich etwas zu beruhigen und zu versuchen, einen klaren Gedanken zu fassen. Was tat er jetzt? Lauschte er nach, ob sie auch keiner gehört hatte?
Langsam nahm er den Druck etwas von ihr und wich leicht zurück, aber nur soviel, dass er sie mit seiner freien Hand zu sich herumdrehen konnte.
Hätte der Kerl jetzt seine Hand von ihren Lippen genommen, hätte sie mit großer Sicherheit einen lauten Schrei ausgestoßen. Der Mann vor ihr trug die gleiche Maske wie derjenige, der kurz vor ihr diesen Saal betreten hatte. Sie sah widerlich aus, wie eine Totenfratze.
„Shhh, keinen Ton, dann wird Ihnen nichts passieren“, zischte der Mann ihr kaum hörbar zu.
Immer noch zitternd nickt Sisilia mit dem Kopf und langsam, sehr langsam, nahm der Kerl seine Hand weg.
„Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir?“, fragte Sisilia, als sie die Worte wieder gefunden hatte, doch der Mann antwortete ihr nicht.
Auch in diesem Raum war es mehr als finster und es war verwunderlich, dass sie überhaupt etwas erkennen konnte, auch wenn es nicht viel war. Die helle Maske schien unter der dunklen Kapuze fast zu leuchten und die dunklen, nahezu schwarzen Augen hinter den Schlitzen glitzerten eigenartig, als sie dort hinein blickte.
„Bitte, lassen Sie mich gehen!“, forderte Sisilia ihr Gegenüber auf und wollte an ihm vorbei zur Türe gehen.
Doch er schüttelte nur den Kopf und drängte sie wieder gegen die Wand. Erschrocken starrte sie erneut in seine Augen, die sie nun ganz genau zu mustern schienen. Mit einem Male spürte sie seine Finger, die er an ihre Schläfe gelegt hatte und mit denen er sachte bis zu ihren Wangenknochen nach unten strich, an ihren Gesichtskonturen entlang glitt und zielstrebig seine Fingerkuppen, die sehr zart waren, zu ihren Lippen wandern ließ.
Ein merkwürdiges Gefühl überkam Sisilia mit einem Male. Sie spürte den Wunsch, davon zu laufen, und dennoch war sie nicht fähig, sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Ihre Augen hingen immer noch an diesen schwarzen, wie tiefe unendliche Höhlen wirkenden Augen.
Die Finger des Mannes strichen zart über ihre vollen Lippen, zuerst über die Obere, der geschwungenen Kontur folgend, um dasselbe bei der Unterlippe zu wiederholen.
Als er dann mit seinem Finger zwischen den beiden Lippen entlang strich, öffnete sie wie auf einen unsichtbaren Befehl hin ihren Mund und ließ es zu, dass er seinen Finger hineingleiten ließ. Wie automatisch begann sie, daran zu saugen und ihre Zunge um ihn zu winden.
Was um alles in der Welt tat sie da?
Wieder überkam sie der Wunsch, ihn von sich zu stoßen und wegzulaufen, so schnell sie ihre Beine tragen konnten, doch stattdessen tat sie etwas ganz anderes. Es war paradox. Ihr Kopf gab etwas anderes vor, als das, was ihre Hände nun taten.
Langsam hob sie diese an und legte sie auf seine Schultern, ließ die Finger immer weiter zur Mitte wandern und unter seinen Umhang gleiten. Der feste Stoff unter ihren Fingern fühlte sich irgendwie … erotisch an.
Was um alles in der Welt hatte sie für Gedanken, schoss es ihr durch den Kopf. Doch unaufhörlich wanderten ihre Finger über den Stoff seiner Jacke und begannen, wie von ganz alleine, die Knöpfe zu öffnen und dann ihre Hand darunter zu schieben. Überdeutlich konnte sie nun die Hitze spüren, die von seiner Haut ausging und sich fast magisch auf ihre Finger übertrug und bis zu ihrem Leib zu wanderte.
Das Stöhnen, das in diesem Moment sehr leise aber überdeutlich über seine Lippen kam, elektrisierte sie förmlich.
Er zog seinen Finger wieder aus ihrem Mund und strich nun mit beiden Händen gleichzeitig über ihren Hals und weiter über ihre Schultern nach unten …
Seine Hände glitten nun ebenfalls unter ihren Umhang und legten sich zuerst zögerlich über ihre weichen Erhebungen. Diesmal keuchte sie auf und als sie spürte, wie er mit den Daumen über ihre sich unter dem Stoff aufrichtenden Knospen strich, öffnete sie ihren Mund und presste den Kopf gegen die Wand hinter sich. Sanft massierte er ihr Fleisch an dieser Stelle einige Zeit lang, was sie wiederum dazu animierte, die Wanderschaft ihrer Hände fortzusetzen. Inzwischen hatte sie aufgehört, sich zu fragen, was hier passierte und warum sie nicht einfach davon lief.
Seine wenigen Berührungen hatten ihren Körper in solch eine Verzückung versetzt, dass sie nicht mehr fähig war, klar zu denken, geschweige denn rational zu handeln. Sie hatte nur noch einen Wunsch, der ihren Körper in Flammen setzte: Sie wollte ihn haben!
Immer tiefer glitt ihre rechte Hand, streifte über den Hosebund und wanderte über den Stoff der Hose, die genau so erotisierend auf sie wirkte, wie schon der Stoff seiner Jacke zuvor. Ihre Finger glitten über die leichte Erhebung in seinem Schritt, woraufhin sie wieder dieses tiefe, männliche und sie fast verrückt machende Stöhnen von ihm zu hören bekam.
Nicht nur dieser Ton aus seiner Kehle steigerte ihre eigene Erregung, die sich wie heiße Lava in ihrem Körper auszubreiten schien, auch nicht seine fordernden Berührungen ihrer Brüste ließen sie heftig erschaudern, sondern vor allem die Tatsache, dass seine Fleisch gewordene Lust unter ihren Fingern immer weiter anwuchs und sich der knisternde Stoff seiner Hose immer mehr um ihn spannte.
Langsam wanderten seine Hände tiefer, strichen über ihren Bauch, unaufhaltsam zu ihrer Mitte, und leise keuchend presste er seine Finger auf die Stelle, die bei ihr im Moment am heftigsten pochte.
Sie konnte nicht anders, als mit ihren Hüften seinen Fingern entgegen zu kommen, während er fordernd, fast schon zu hart darüber rieb.
Keuchend schloss sie die Augen, massierte ihn aber immer noch weiter, bis sein heftiger Atem ihr verriet, dass er sich damit nicht mehr lange zufrieden geben würde.
Kaum hatte sie den Gedanken zu Ende gedacht, schob er ihren Rock auch schon nach oben und ließ seine inzwischen fast heiß glühenden Hände darunter wandern. Immer höher strichen die Finger an ihren Innenschenkeln nach oben, ihrer Lustquelle entgegen.
Mit einem etwas lauteren Seufzen wurde ihr mit einem Mal klar, dass sie gar keinen Slip trug, als seine Finger ungehindert zwischen ihre heißen Lippen gleiten konnten und sofort damit begannen, ihre Tiefen auszuloten.
Wie von Geisterhand öffnete sie ihre Beine etwas, sodass er sie ungehindert erreichen konnte, und für den Bruchteil einer Sekunde flammte in ihr ein letztes Mal der Wille auf, ihr Tun auf der Stelle zu beenden. Doch als seine Finger den Vorstoß in sie wagten, war es endgültig um ihre Abwehr geschehen.
Erneut stöhnte sie laut auf, doch in diesem Moment legte er wieder seine freie Hand über ihre Lippen, um zu verhindern, dass die andern sie hören würden.
Vor Erregung und Verlangen zitternd, versuchte sie jetzt seine Hose zu öffnen, immer wieder ihr Tun unterbrechend, wenn er begann, ihren Venushügel mit den Fingerspitzen zu bearbeiten.
Doch dann endlich, sie wusste nicht, wie lange sie dazu gebraucht hatte, konnte sie ihre Hand in seine Hose gleiten lassen und ergriff seinen harten, sich ihr entgegenrichtenden Schaft. Überrascht keuchte sie unter seiner Hand, die immer noch ihren Mund verschloss, auf, als ihr klar wurde, dass er noch besser ausgestattet war, als sie schon durch den Stoff seiner Hose hatte spüren können.
Hin und her gerissen von dem Verlangen, ihn in sich zu spüren und der Angst, er könnte ihr vielleicht wehtun, begann sie dennoch ihn fordernd zu massieren.
Der Atem unter seiner Maske ging merklich schneller und auch seine Finger begannen nun, sie verlangender zu reiben. Doch dann hielt er inne und musterte ihr Gesicht für einen Moment. Er nahm seine Hand von ihrem Mund, näherte sich ihrem Ohr und hauchte heiser mit heißem Atem hinein.
„Keinen Mucks jetzt“, forderte er sie auf, klemmte den Stoff ihres Rockes in dessen Bund und sank dann vor ihr auf die Knie.
Erstaunt verfolgte Sisilia das mit ihren Blicken und sah ihn fragend an.
Er schaffte es, sie wusste auch nicht wie, die Maske nach oben zu schieben, aber so, dass sie sein Gesicht nicht erkennen konnte und presste seine Lippen gegen ihre bereits glühende Scham.
Verlangend begann er sie dort zu küssen und seine Zunge drängte sich zwischen sie. Anscheinend genügte ihm das noch nicht, denn zuerst drängte er ihre Beine etwas auseinander, und dann legt er eines davon über seine Schulter.
Da Sisilia sowieso mit dem Rücken an der Wand lehnte, war das kein Problem, denn sie hatte immer noch einen sicheren Stand dabei.
Seine Zunge drängte sich immer tiefer, glitt geschickt über ihren Lustpunkt, um gleich wieder in sie zu dringen, so tief, wie es ihm nur möglich war. Bevor sie nun wieder laut aufkeuchte, presste sie selber eine Hand auf den Mund und verschloss ihn dadurch.
Je mehr er so mit ihr spielte, sie reizte, desto mehr bekam sie das Gefühl, dass ihre Knie weich wurden und sie hatte Angst sich nicht mehr lange auf ihren Beinen halten zu können.
Ihr war so, als würde er sie trinken und je intensiver er dies tat, umso heftiger stieg das Feuer in ihrem Becken an und sie spürte, dass er nicht mehr viel würde tun müssen, um ihren Höhepunkt herbeizuführen. Das zeigte sie ihm auch, indem sie ihm immer wieder entgegen kam und ihre Hand in den Stoff seines Umhangs an seiner Schulter krallte.
Doch mit einem Male löste er sich von ihr, wischte sich mit dem Ärmel über die Lippen und noch bevor sie sein Gesicht erkennen konnte, schob er erneut die Maske davor.
Sisilia war inzwischen so sehr erregt, dass sie schon beinnahe wütend war, dass er gerade in dem Moment aufgehört hatte, so kurz davor.
Ihr Brustkorb hob und senkte sich, ihre Augen glühten förmlich und ihr Innerstes schrie nach mehr und auch nach Rache. Langsam glitten ihre Hände über seinen Umhang, strichen zart darüber, während sie ihn musterte, doch packte sie den Kragen seines Umhangs, riss ihn herum und warf ihn gegen die Wand, an der sie zuvor noch gelehnt hatte.
Selbst durch die Maske konnte sie seine Überraschung erkennen, doch zu ihrer Verwunderung tat er nichts, sondern sah sie einfach nur abwartend an.
Langsam kam sie jetzt näher, streckte ihre Hand aus und wollte nach dieser hässlichen Maske greifen, um sie ihm vom Gesicht zu reißen. Doch er hatte ihre Absicht sehr schnell erkannt und packte ihre Handgelenke, noch bevor sie sein Gesicht erreicht hatte. Nur kurz schüttelte er den Kopf und schob ihre Hände jetzt wieder unter seine offene Jacke.
Einen kurzen Moment überlegte sie, ob sie es noch mal versuchen sollte. Doch sie war sich sicher, er würde es garantiert wieder verhindern. Aber dann hatte sie eine andere Idee, wie sie sich an ihm rächen konnte.
Kurz schenkte sie ihm ein viel versprechendes Lächeln und ließ ihr Hände über ihn gleiten, die wieder ihren Weg nach unten suchten. Die Hose schob sie ein Stück nach unten und ohne zu zögern strich sie mit den Fingern über seine Männlichkeit, die nichts von ihrer Härte verloren hatte und schloss ihre Hand darum. Mit auf und ab Bewegungen begann sie ihn nun zu reizen und beobachtete durch die Schlitze seine Augen, von denen sie aber nur hin und wieder ein Glitzern erkennen konnte.
Langsam, fast quälend langsam, ließ sie die Hand über ihn gleiten und dann sank sie in Zeitlupe auf die Knie. Mit einem kurzen Blick nach oben stellte sie fest, dass er ihr nachsah und sie beobachtete bei dem, was sie vorhatte. Mit einem Schmunzeln näherte sie sich jetzt der Spitze seines Schaftes.
Im schwachen Schein des Mondlichtes, das von draußen herein drang, konnte sie eine kleine glitzernde Perle auf der Spitze erkennen, die sie genussvoll mit der Zungenspitze ableckte.
Sie spürte, wie er kaum merklich zusammenzuckte und mit sich kämpfte, um nicht laut aufzustöhnen. Jetzt hatte sie den Spieß herumgedreht. Mal sehen, was er wohl dazu sagen würde, wenn sie es mit ihm jetzt genauso machte, wie er mit ihr.
Während sie ihn mit ihrer Hand weitermassierte, legte sie jetzt die Lippen um die Spitze seines Schaftes und begann an dieser sanft zu saugen. Abwechselnd kreiste immer wieder ihre Zunge um das empfindliche Ende und reizte ihn immer mehr.
Sie versuchte ihn so tief es ihr möglich war, in ihrem Mund aufzunehmen, doch bei der Größe konnte sie das nicht ganz schaffen.
Inzwischen hatte er seine Hände in ihre Haare gekrallt und versuchte ihr immer wieder seinen Rhythmus aufzudrängen, doch je mehr er das versuchte, um so mehr stemmte sich dagegen. Sehr deutlich spürte sie, wie sie ihn immer weiter auf das Ziel zu trieb, je verlangender sie ihn mit ihren Lippen, ihrer Zunge und ihrer Hand bearbeitete. Sie bewunderte seine Beherrschung und seine Fähigkeit, seine Erregung nur in der Heftigkeit seines Atems auszudrücken. Doch schon dies alleine reichte ihr, um zu erkennen, dass sie nicht mehr viel hätte tun müssen, um ihn auf den Gipfel der Lust zu treiben und auch darüber hinaus.
In dem Moment, als seine Hand erneut in ihr Haar greifen wollte, löste sie sich von ihm und stand auf, wobei sie ihn mit funkelnden Augen ansah. Er brauchte einen Moment, um zu begreifen, doch dann schien ihm klar zu sein, warum sie einfach aufgehört hatte.
Er musterte sie einen Augenblick, so als würde er nachdenken - das vermutete sie wenigstens, denn mehr als einen Ausschnitt seiner Augen konnte sie ja nicht sehen. Doch dann packte er ihre Arme und schob sie nach hinten, auf einen großen Schreibtisch zu und drückte sie dagegen. Fast hätte Sisilia laut aufgekeucht, als er ohne zu zögern ihre Beine auseinander drückte und sich sogleich dazwischen drängte. Überdeutlich spürte sie seine mächtige Erregung, die er gegen ihre Scham presste und sie damit zu stimulieren begann. Zuerst ging ihr Blick nach unten, doch dann sah sie wieder in seine Augen, teils ängstlich, teils erwartungsvoll.
Aber dann hatte sie nur noch den einen Wunsch, dass er sich endlich mit ihr vereinigen, sie ausfüllen und sie in den Wahnsinn treiben würde. Sie gierte danach, ihn endlich in sich zu spüren.
„Bitte!“ keuchte sie kaum hörbar auf.
Dies ließ sich ihr Gegenüber nicht zweimal sagen und, die Hände an ihrer Hüfte, hob er sie auf die Tischplatte und drängte seinen harten, pochenden Schaft in ihre feuchte Enge hinein. Er tat es nicht roh, sondern langsam, die ganze Zeit ihr Gesicht beobachtend.
Im ersten Augenblick überkam sie etwas Angst, doch dann merkte sie, dass er ohne Probleme in sie dringen konnte, bis er ganz in ihr war und sie vollkommen ausfüllte.
Einen Moment wartete er noch, genoss es ihre Enge um sich zu spüren, doch dann begann er, sich zu ihr nach vorn beugend, sich in ihr zu bewegen. Immer wieder stieß er in sie, zuerst vorsichtig und zaghaft, doch schon sehr schnell änderte sich das und seine Stöße wurden kurz und hart, sodass er ihren ganzen Körper dabei zum Erbeben brachte.
Je heftiger er das tat, umso schwerer fiel es ihr, nicht laut aufzustöhnen, und als ihr dann doch einmal ein Keuchen entfuhr, presste er wieder seine Hand auf ihren Mund, während seine andere Hand sich immer noch fast schmerzhaft in ihre Hüfte bohrte.
Langsam aber stetig steigerte er sein Tempo und Sisilia konnte nun nicht mehr umhin, als sich heftig unter ihm zu winden. Überdeutlich erkannte sie den herannahenden Höhepunkt, der das Gefühl in ihrem jetzt schon bebenden Körper zur Explosion bringen würde. Immer wieder spürte sie den harten, pochenden Schaft in sie gleiten, und jetzt konnte sie nicht mehr anders, als ihre Augen zu schließen und sich dem vollkommen hinzugeben.
Mit einem Male bäumte sich ihr Körper zitternd unter ihm auf, und während sie sich für ein paar Sekunden verkrampfte und sich ihre Muskeln um ihn heftig zusammenzuziehen begannen, schloss sie, heftig gegen seine Hand keuchend, die Augen.
Er drosselte sein Tempo nicht, änderte auch nichts an seinem Rhythmus, als sie den Gipfel der Lust erreicht hatte. Was dazu führte, dass dieses heftige und herrliche Gefühl in ihr nicht gleich wieder abklang. Im Gegenteil, sie hatte das Gefühl, es würde noch weiter ansteigen, was aber doch gar nicht möglich war.
Mit einem kaum hörbaren tiefen Knurren begann nun auch sein Körper heftig zu zucken, und mit ein paar weiteren aber weniger heftigen und unkontrollierten Stößen, ergoss er sich heiß und feurig in ihr. Sie konnte es sehr genau spüren, wie sich sein, wie ihr schien, kochender Beweis seiner Liebe in ihr ausbreitete.
Mit einem Mal hatte sie den unsäglichen Wunsch, zu sehen, wer der Mann war, der sie auf diese unorthodoxe Art und Weise verführt, ja sogar regelrecht genommen hatte. Ihre Hand schoss nach oben zu seinem Gesicht und ergriff den Rand, dieser widerlichen Maske, um sie ihm vom Gesicht zu reißen.
Doch im selben Moment, als sie das harte Material zwischen ihren Fingern spürte, krachte eine Tür auf …

Sisilia saß mit einem Male im Bett und blickte sich keuchend um. Es was dunkel um sie herum, und es kostete sie ein paar Sekunden, bis sie begriff, wo sie war und dass das alles gerade nur ein Traum gewesen war. Doch was für ein Traum.
Wieder polterte etwas an ihrem Fenster und erschrocken fuhr sie herum.
„Nur der Fensterladen“, sagte sie erleichtert und ließ sich total aufgewühlt wieder ihr Kissen fallen.
Ihre Gedanken wanderten wieder zurück zu dem Traum, während der Wind draußen den Fensterladen immer wieder leise quietschend hin und her schwang.
„Verdammt“, murmelte sie leise. Dieser Traum war so verdammt echt gewesen, sie konnte das leise Vibrieren ihres Körpers immer noch überdeutlich spüren, und doch war es vollkommen unmöglich, dass es echt gewesen war.
Sie lag hier in ihrem Haus, in ihrem Zimmer, in ihrem Bett. Und es kam keiner rein, den sie nicht hier haben wollte, denn schließlich lagen die Schutzzauber jetzt auf dem Haus.
Nach wenigen Minuten stand Sisilia auf und ging hinunter in die Küche. Sie hatte einen total trockenen Mund und musste unbedingt etwas trinken. Sie nahm sich einen Saft, und ohne ein Glas zu benutzen, setzte sie den Tetrapack an die Lippen und trank einen großen Schluck.
Kurz zuckte sie zusammen, als etwas Weiches, Haariges um ihre Beine strich und sich mit einem leisen Miauen bemerkbar machte.
„Du meine Güte, Pidi (das war die Abkürzung von Prinz Devil, die sie gewählt hatte)“, sagte sie und starrte auf den schwarzen Kater, der sich nun vor sie hinsetzte und fragend zu ihr nach oben starrte.
„Hast du auch Durst?“, fragte sie ihn, während sie ihn eingehend musterte und er gab ihr sogar eine knappe miauende Antwort.
„Bei der Hitze auch kein Wunder“, sagte sie leise, nahm noch einen Schluck und stellte den Saft wieder weg, aber nur, um die Milch zu holen und es dem Kater in ein Schüsselchen zu leeren.
„Ich geh wieder schlafen“, sagte sie mehr zu sich selber als zu dem Tier und stieg die Stufen erneut nach oben.
Ein Blick auf das Bild über ihrem Bett zeigte ihr, dass ihre Eltern auch die Augen geschlossen hatten und Albus und Abe waren gar nicht da.
Gähnend schlüpfte sie wieder unter die Decke und rollte sich seitlich ein, während sie ihr Kissen in die Arme nahm. Es dauerte nicht lange und sie schlief wieder ein. Sie merkte nicht einmal, dass der Kater ihr gefolgt war, sich am Fußende des Bettes hingelegt hatte und sie noch eine ganze Zeit beim Schlafen beobachtete.


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