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Fanfiction

Keine Rose ohne Dornen - Kapitel 18 - Das Spiel ist aus!

von Arphelia

Nun endlich das neue Kapitel, dieses Mal etwas schneller. Ich hoffe es gefällt. Mehr möchte ich nicht verraten, lest selbst ;)

Mel
Das tut mir Leid *tröst* ja das erinnert sehr daran und du hast mich ertappt Dramas sind so toll xD

Melina :)
Schön, dass du so geduldig mit mir warst und sooo lange gewartet hast :) Danke für das Lob, ich bemühe mich es immer spanned zu machen.

Raum der WĂĽnsche

Da hast du wohl recht xD

Rose
Danke, schön, dass es dir gefallen hat.
Okay danke, hatte schon Angst, dass mir alle Leser abhauen.

Widmung
Ich widme dieses Kapitel allen fleiĂźigen Lesern und Kommischreibern. Danke :)

Nun wĂĽnsche ich euch viel SpaĂź beim Lesen.

----------------

„Und wie wars? Was hat er gesagt?“, fragte Rose ihre Freundin Shenay ungeduldig. Shenay setzte sich jedoch erstmal neben sie, als sie den Gemeinschaftsraum erreicht hatte und atmete durch.
„Naja… ich hab ein bisschen mit ihm geredet.“, fing die Asiatin an zu erzählen, während sie aufgeregt ihre Hände knetete. „Ich weiß nicht was sie mit ihm gemacht hat, aber er hatte keine guten Erinnerungen an dich und meinte, er wäre mit ihr ein Paar und das schon eine Weile. Aber er stand nicht unter der Wirkung eines Liebestrankes, zumindest hatte er keine Anzeichen dafür.“
Rose konnte kaum glauben, was Shenay ihr da erzählte. Immer mehr Wut kochte in ihr auf. Lorcan hatte nur Lügen als Erinnerungen.
„Sie hat sein Gedächtnis verändert!“, rief Rose wütend und stand auf.. Doch schon nach kurzer Zeit wurde sie von ihrer Freundin am Arm wieder auf das Sofa zurück gezogen. Ohne sich zu wehren ließ sie sich plumpsen.
„Das wissen wir doch gar nicht.“, versuchte die Schwarzhaarige sie zu beruhigen, denn diese war der Meinung, dass es keinen Sinn machte, da impulsiv und unüberlegt heran zu gehen.
„Aber…“, versuchte Rose zu widersprechen, doch Shenay fiel ihr ins Wort. „Ich denke mal, sie hatte kein Problem ihm etwas einzureden, so labil wie sein Erinnerungsvermögen zur Zeit ist, ist das kein Wunder. Wir müssen abwarten, bis es ihm wieder besser geht und hoffen, dass die beiden nicht zu weit gehen.“
Der Vertrauensschülerin gefiel der Vorschlag gar nicht. Sie verschränkte ihre Arme vor der Brust und schnitt ein grimmiges Gesicht. „Ich will nicht einfach nur warten und zusehen, wie sie sich an Lorcan ran macht und er es auch noch zu lässt, weil er denkt, dass er sie liebt. Das halte ich nicht aus…“, versuchte sie verzweifelt ihrer Freundin ihre Situation klar zu machen. Doch diese blieb abermals ruhig.
„Ich weiß was du meinst. Aber wir müssen abwarten und dann im richtigen Moment zuschlagen. Tu es für Lorcan… und denk daran, dass er nicht weiß was er tut. Komm wir gehen Abendessen.“, versuchte sie ihr Gegenüber etwas zu beruhigen und stand auf.

Rose stand nachdenklich vor dem Fenster im Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Es war früh am Morgen. Sie wusste nicht wie früh, aber die Sonne war noch nicht aufgegangen. Es dämmerte nur ganz langsam am Horizont. Sie war froh, dass noch keiner im Raum war und sie in Ruhe nachdenken konnte. Lorcan vermisste sie sehr, besonders nachdem sie wusste, was Sarah ihm angetan hatte. Die letzten Tage waren die Hölle für sie gewesen. Immer wenn sie die Slytherin mit ihm gesehen hatte, war sie so schnell wie möglich gegangen um das nicht zu sehen. Der Gemeinschaftsraum war fast der einzige Raum in welchem sie Ruhe vor den beiden hatte, denn da konnte Sarah zum Glück nicht hin. Wäre ja noch schöner… dachte sie sich grimmig.
Lysander, Lorcans Bruder, hatte ihr am vorherigen Tag erzählt, dass Lorcan an diesem Tag eine Nachuntersuchung bei Mrs. Paul hatte. Vielleicht konnte sie seinen Zustand bessern, sodass er sich wieder an alles erinnern konnte. In ihrem Inneren hoffte sie es sehr, doch ihr Verstand sagte ihr, dass dies nicht so schnell passieren würde.
„Alles okay Rose?“, wurde sie plötzlich von hinten angesprochen und schrak auf. Damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Sie blickte hinter sich und erkannte dort Roxanne stehen. Diese blickte sie mit ihren schwarzen Augen gespannt an. „Es ist doch noch dunkel und fast mitten in der Nacht. Was machst du hier unten?“, fragte die schwarze Hexe sie weiter. Rose lächelte leicht und sah zu ihrer Cousine.
„Naja… ich konnte nicht mehr schlafen.“, erklärte sie und bemerkte jetzt erst wie müde sie eigentlich war. „Und du?“, fragte sie zurück.
Roxanne zuckte mit den Schultern. Erst jetzt bemerkte Rose, dass ihre Cousine noch im Schlafanzug dastand. „Ich konnte auch nicht mehr schlafen…hatte einen Alptraum.“, erzählte sie und ein Schaudern ging durch ihren Körper.
„Komm wir setzen uns an den Kamin und du erzählst mir von deinem Traum.“, schlug Rose lächelnd vor. Roxanne nickte zustimmend

Satt schob Rose ihren Teller vom FrĂĽhstĂĽck weg. Sie hatte nicht viel gegessen, aber genug um fĂĽr sie im Moment satt zu werden. Shenay hatte um einiges mehr gegessen, aber diese war schon froh, wenn ihre Freundin wenigstens irgendwas aĂź. Die meisten anderen SchĂĽler hatten nun auch ihr FrĂĽhstĂĽck beendet und fĂĽr Lorcan war es nun auch Zeit fĂĽr seine Nachuntersuchung. Rose war froh, dass sie nur nachmittags Unterricht hatte und so auf die Nachricht von Lysander warten konnte.
Die Ravenclaw beobachtete, wie Lorcan zusammen mit Lysander aufstand und sich die beiden sich auf den Weg aus der Großen Halle machten. Rose wusste, dass die Heilerin seit dem Unfall versuchte seine Erinnerungen wieder zu rekonstruieren, doch dies geschah leider nur Stück für Stück. Hoffnungsvoll sah Rose den Zwillingen hinterher und dann wieder zu Shenay. „Ich hoffe er wird sich erinnern…“, seufzte sie und sah zu ihrer Freundin, die ihr ein aufmunterndes Lächeln schenkte.

Nervös mit den Fingern auf ihre verschränkten Armen tippend stand Rose ungeduldig in der Eingangshalle. Hier hatte sie sich mit Lysander verabredet, wenn die Untersuchung zu Ende war. Sie sah sich um und erkannte ihren Lieblingscousin auf sie zu kommen. Freudig umarmte sie Albus, als er nun endlich bei ihr war.
„Rose, was machst du denn hier? Hast du keinen Unterricht?“, fragte er sie und sah sie mit großen Augen an. Sie schüttelte den Kopf.
„Nein, ich habe heute Vormittag keinen Unterricht, nur heute Nachmittag.“, erklärte sie ihm und sah währenddessen an ihm vorbei zur Treppe an der sie Lysander erwartete.
„Ich warte… naja… wie die Untersuchung mit Lorcan lief…“, druckste sie etwas herum und löste ihre Arme aus der verschränkten Haltung. Traurig sah sie Albus an. Wenn sie nur daran dachte, fing ihr Herz sofort an zu schmerzen. Das Bild als Sarah und Lorcan sich küssten bekam sie einfach nicht aus dem Kopf. Seufzend versuchte sie das Bild wegzuschieben und sah Albus wieder an.
„Das mit Sarah… was ist das?“, fragte der Schwarzhaarige vorsichtig und sah dabei leicht verwirrt aus. Er war nicht der einzige der davon mitbekommen hatte. Es war ja auch nicht zu übersehen gewesen.
„Sie… naja er ist sehr labil was Erinnerungen angeht und sie hat ihm wenn du es so willst ins Gewissen geredet…“, versuchte sie die Situation zu erklären. „Ich kann nichts tun, solange er nicht seine wahren Erinnerungen zurück hat. Und ich hoffe die bekommt er heute wieder zurück.“
Albus hatte ihr aufmerksam zugehört und nickte, sagte jedoch nichts darauf.
„Und bei dir? Ist bei dir alles klar?“, fragte sie den jungen Potter. Sie hatte so viel um die Ohren gehabt, dass sie kaum noch dazu kam mit ihm zu reden. Das tat ihr ziemlich leid, denn Albus war immerhin ein guter Freund von ihr. Er nickte.
„Ja alles klar…“, meinte er und drehte sich dann um, denn genau in diesem Moment kam Lysander die Treppen hinunter. „Da kommt Lysander“, meinte Rose und ging gespannt zu dem Gryffindor. Dieser hatte ein leichtes Lächeln auf den Lippen.
„Die letzten Behandlungen haben wirklich etwas gebracht. Er kann sich wieder an alles Erinnern… doch auch an die Sache, mit Sarah. Er war ziemlich verwirrt davon und wollte auch nicht mit mir mitkommen. Ich glaube er ist jetzt im Schlafsaal um sich etwas auszuruhen. Das war denke ich doch recht viel für ihn.“, erzählte der Zwilling ihr mit einem aufmunterndem Lächeln auf den Lippen. Rose wusste nicht so recht was sie sagen sollte. Sie war froh, dass Lorcan sich wieder erinnern konnte, doch auf der anderen Seite war sie traurig, dass er nicht mitgekommen war. Waren sie sich inzwischen vielleicht schon zu fremd geworden? Sie seufzte und sah zu Lysander.
„Danke, ich werde später vielleicht mal nach ihm sehen.“, meinte sie lächelnd, umarmte Lysander, danach Albus und ging die Treppe hinauf.

Sanft fiel der Schnee draußen auf die Felder. Eine Flocke nach der anderen. Schon den ganzen Nachmittag. Den Unterricht hatte Rose erfolgreich hinter sich gebracht. Nun saß sie an der Bettkante von Lorcan’s Bett. Er lag darin und schlief seelenruhig. Rose hatte es bisher noch nicht über sich gebracht ihn zu wecken.
Als Rose gedankenverloren aus dem Fenster geschaut hatte, bewegte sich Lorcan plötzlich. Er schien sehr überrascht, dass Rose neben ihm saß und schreckte auf.
„Rose… ähm was machst hier?“, fragte er sie verschlafen und zog seine Bettdecke bis zum Hals hinauf. Rose schreckte ebenfalls etwas zurück, denn sie hatte nicht damit gerechnet, dass er sich bewegen würde.
„Ich… hm ich wollte nach dir schauen. Tut mir Leid, ich kann auch wieder gehen.“, antwortete das Mädchen verlegen und war schon dabei aufzustehen, doch Lorcan hielt sie an ihrem Arm fest und so setzte sie sich wieder hin, mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Lysander hat mir erzählt, dass du dich wieder erinnern kannst.“ Lorcan nickte auf diese Aussage und lächelte leicht, doch dann verfinsterte sich seine Miene.
„Ich kann mich tatsächlich wieder erinnern.“, entgegnete er immer noch nickend, aber sie gleichzeitig traurig anblickend. „Es tut mir Leid… das mit Sarah… ich wusste ja nicht…“, sprach der Ire traurig und sah nun nicht mehr sie sondern seine Decke vor sich an. Doch Rose lächelte ihn aufmunternd an.
„Ich bin dir deswegen nicht böse, eher Sarah. Sie hat dich immerhin manipuliert, da konntest du ja nichts für.“, beruhigte sie ihn und er sah sie wieder an. Lorcan beugte sich langsam vor, legte seine Hand in ihren Nacken und gab ihr einen sanften Kuss. Rose erwiderte den Kuss und schloss ihre Augen. Genau das war es was sie vermisst hatte. Sie wollte, dass dieser Kuss nie wieder aufhörte.
Als sie sich langsam voneinander lösten sah sie Lorcan an. „Du liebst mich immer noch? Oh ich hatte ja solche Angst.“, fragte die Ravenclaw ihn und sah ihn mit großen Augen an. Der Vertrauensschüler nickte lächelnd. „Ja, das tue ich. Für Sarah hab ich nie etwas empfunden.“ Rose konnte kaum glauben was er sagte und umarmte ihn stürmisch. Doch eins wusste sie, das würde sie Sarah heimzahlen…
„Lorcan, ruh dich weiter aus, ich muss noch etwas erledigen.“, meinte das Mädchen nun plötzlich und sprang auf. Lorcan sah sie verwirrt an, nickte dann aber zustimmend. „Okay wir sehen uns morgen.“ „Bis morgen…“ Schon war Rose verschwunden auf der Suche nach Sarah.

Rose hatte ihr Abendessen beendet. Sie war immer noch sehr glücklich darüber, dass Lorcan sich wieder erinnern konnte. Das sah man ihr auch an, denn sie war so glücklich wie schon lange nicht mehr. Freudig plauderte sie mit ihren Freundinnen am Ravenclawtisch, ließ Sarah am Slytherintisch jedoch nicht aus den Augen. Als diese aufstand und sich auf den Weg aus der Großen Halle macht, stand Rose ebenfalls auf. So unauffällig folgte sie der Blonden bis in die Kerker. Dort wo keiner die beiden beobachten konnte blieb die Ravenclaw stehen und rief: „Sarah bleib stehen! Das Spiel ist aus!“


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Die Entschlüsselung der Namen ist gut und schön, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass dem zuviel Bedeutung beigemessen wird. Überspitzt gesagt, könnte Malfoy auch Müller-Lüdenscheid heißen, er würde aber dieselbe finstere Figur bleiben.
Klaus Fritz