
von Arphelia
Nun endlich das neue Kapitel, dieses Mal etwas schneller. Ich hoffe es gefÀllt. Mehr möchte ich nicht verraten, lest selbst ;)
Mel
Das tut mir Leid *tröst* ja das erinnert sehr daran und du hast mich ertappt Dramas sind so toll xD
Melina :)
Schön, dass du so geduldig mit mir warst und sooo lange gewartet hast :) Danke fĂŒr das Lob, ich bemĂŒhe mich es immer spanned zu machen.
Raum der WĂŒnsche
Da hast du wohl recht xD
Rose
Danke, schön, dass es dir gefallen hat.
Okay danke, hatte schon Angst, dass mir alle Leser abhauen.
Widmung
Ich widme dieses Kapitel allen fleiĂigen Lesern und Kommischreibern. Danke :)
Nun wĂŒnsche ich euch viel SpaĂ beim Lesen.
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âUnd wie wars? Was hat er gesagt?â, fragte Rose ihre Freundin Shenay ungeduldig. Shenay setzte sich jedoch erstmal neben sie, als sie den Gemeinschaftsraum erreicht hatte und atmete durch.
âNaja⊠ich hab ein bisschen mit ihm geredet.â, fing die Asiatin an zu erzĂ€hlen, wĂ€hrend sie aufgeregt ihre HĂ€nde knetete. âIch weiĂ nicht was sie mit ihm gemacht hat, aber er hatte keine guten Erinnerungen an dich und meinte, er wĂ€re mit ihr ein Paar und das schon eine Weile. Aber er stand nicht unter der Wirkung eines Liebestrankes, zumindest hatte er keine Anzeichen dafĂŒr.â
Rose konnte kaum glauben, was Shenay ihr da erzĂ€hlte. Immer mehr Wut kochte in ihr auf. Lorcan hatte nur LĂŒgen als Erinnerungen.
âSie hat sein GedĂ€chtnis verĂ€ndert!â, rief Rose wĂŒtend und stand auf.. Doch schon nach kurzer Zeit wurde sie von ihrer Freundin am Arm wieder auf das Sofa zurĂŒck gezogen. Ohne sich zu wehren lieĂ sie sich plumpsen.
âDas wissen wir doch gar nicht.â, versuchte die Schwarzhaarige sie zu beruhigen, denn diese war der Meinung, dass es keinen Sinn machte, da impulsiv und unĂŒberlegt heran zu gehen.
âAberâŠâ, versuchte Rose zu widersprechen, doch Shenay fiel ihr ins Wort. âIch denke mal, sie hatte kein Problem ihm etwas einzureden, so labil wie sein Erinnerungsvermögen zur Zeit ist, ist das kein Wunder. Wir mĂŒssen abwarten, bis es ihm wieder besser geht und hoffen, dass die beiden nicht zu weit gehen.â
Der VertrauensschĂŒlerin gefiel der Vorschlag gar nicht. Sie verschrĂ€nkte ihre Arme vor der Brust und schnitt ein grimmiges Gesicht. âIch will nicht einfach nur warten und zusehen, wie sie sich an Lorcan ran macht und er es auch noch zu lĂ€sst, weil er denkt, dass er sie liebt. Das halte ich nicht ausâŠâ, versuchte sie verzweifelt ihrer Freundin ihre Situation klar zu machen. Doch diese blieb abermals ruhig.
âIch weiĂ was du meinst. Aber wir mĂŒssen abwarten und dann im richtigen Moment zuschlagen. Tu es fĂŒr Lorcan⊠und denk daran, dass er nicht weiĂ was er tut. Komm wir gehen Abendessen.â, versuchte sie ihr GegenĂŒber etwas zu beruhigen und stand auf.
Rose stand nachdenklich vor dem Fenster im Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Es war frĂŒh am Morgen. Sie wusste nicht wie frĂŒh, aber die Sonne war noch nicht aufgegangen. Es dĂ€mmerte nur ganz langsam am Horizont. Sie war froh, dass noch keiner im Raum war und sie in Ruhe nachdenken konnte. Lorcan vermisste sie sehr, besonders nachdem sie wusste, was Sarah ihm angetan hatte. Die letzten Tage waren die Hölle fĂŒr sie gewesen. Immer wenn sie die Slytherin mit ihm gesehen hatte, war sie so schnell wie möglich gegangen um das nicht zu sehen. Der Gemeinschaftsraum war fast der einzige Raum in welchem sie Ruhe vor den beiden hatte, denn da konnte Sarah zum GlĂŒck nicht hin. WĂ€re ja noch schöner⊠dachte sie sich grimmig.
Lysander, Lorcans Bruder, hatte ihr am vorherigen Tag erzĂ€hlt, dass Lorcan an diesem Tag eine Nachuntersuchung bei Mrs. Paul hatte. Vielleicht konnte sie seinen Zustand bessern, sodass er sich wieder an alles erinnern konnte. In ihrem Inneren hoffte sie es sehr, doch ihr Verstand sagte ihr, dass dies nicht so schnell passieren wĂŒrde.
âAlles okay Rose?â, wurde sie plötzlich von hinten angesprochen und schrak auf. Damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Sie blickte hinter sich und erkannte dort Roxanne stehen. Diese blickte sie mit ihren schwarzen Augen gespannt an. âEs ist doch noch dunkel und fast mitten in der Nacht. Was machst du hier unten?â, fragte die schwarze Hexe sie weiter. Rose lĂ€chelte leicht und sah zu ihrer Cousine.
âNaja⊠ich konnte nicht mehr schlafen.â, erklĂ€rte sie und bemerkte jetzt erst wie mĂŒde sie eigentlich war. âUnd du?â, fragte sie zurĂŒck.
Roxanne zuckte mit den Schultern. Erst jetzt bemerkte Rose, dass ihre Cousine noch im Schlafanzug dastand. âIch konnte auch nicht mehr schlafenâŠhatte einen Alptraum.â, erzĂ€hlte sie und ein Schaudern ging durch ihren Körper.
âKomm wir setzen uns an den Kamin und du erzĂ€hlst mir von deinem Traum.â, schlug Rose lĂ€chelnd vor. Roxanne nickte zustimmend
Satt schob Rose ihren Teller vom FrĂŒhstĂŒck weg. Sie hatte nicht viel gegessen, aber genug um fĂŒr sie im Moment satt zu werden. Shenay hatte um einiges mehr gegessen, aber diese war schon froh, wenn ihre Freundin wenigstens irgendwas aĂ. Die meisten anderen SchĂŒler hatten nun auch ihr FrĂŒhstĂŒck beendet und fĂŒr Lorcan war es nun auch Zeit fĂŒr seine Nachuntersuchung. Rose war froh, dass sie nur nachmittags Unterricht hatte und so auf die Nachricht von Lysander warten konnte.
Die Ravenclaw beobachtete, wie Lorcan zusammen mit Lysander aufstand und sich die beiden sich auf den Weg aus der GroĂen Halle machten. Rose wusste, dass die Heilerin seit dem Unfall versuchte seine Erinnerungen wieder zu rekonstruieren, doch dies geschah leider nur StĂŒck fĂŒr StĂŒck. Hoffnungsvoll sah Rose den Zwillingen hinterher und dann wieder zu Shenay. âIch hoffe er wird sich erinnernâŠâ, seufzte sie und sah zu ihrer Freundin, die ihr ein aufmunterndes LĂ€cheln schenkte.
Nervös mit den Fingern auf ihre verschrÀnkten Armen tippend stand Rose ungeduldig in der Eingangshalle. Hier hatte sie sich mit Lysander verabredet, wenn die Untersuchung zu Ende war. Sie sah sich um und erkannte ihren Lieblingscousin auf sie zu kommen. Freudig umarmte sie Albus, als er nun endlich bei ihr war.
âRose, was machst du denn hier? Hast du keinen Unterricht?â, fragte er sie und sah sie mit groĂen Augen an. Sie schĂŒttelte den Kopf.
âNein, ich habe heute Vormittag keinen Unterricht, nur heute Nachmittag.â, erklĂ€rte sie ihm und sah wĂ€hrenddessen an ihm vorbei zur Treppe an der sie Lysander erwartete.
âIch warte⊠naja⊠wie die Untersuchung mit Lorcan liefâŠâ, druckste sie etwas herum und löste ihre Arme aus der verschrĂ€nkten Haltung. Traurig sah sie Albus an. Wenn sie nur daran dachte, fing ihr Herz sofort an zu schmerzen. Das Bild als Sarah und Lorcan sich kĂŒssten bekam sie einfach nicht aus dem Kopf. Seufzend versuchte sie das Bild wegzuschieben und sah Albus wieder an.
âDas mit Sarah⊠was ist das?â, fragte der Schwarzhaarige vorsichtig und sah dabei leicht verwirrt aus. Er war nicht der einzige der davon mitbekommen hatte. Es war ja auch nicht zu ĂŒbersehen gewesen.
âSie⊠naja er ist sehr labil was Erinnerungen angeht und sie hat ihm wenn du es so willst ins Gewissen geredetâŠâ, versuchte sie die Situation zu erklĂ€ren. âIch kann nichts tun, solange er nicht seine wahren Erinnerungen zurĂŒck hat. Und ich hoffe die bekommt er heute wieder zurĂŒck.â
Albus hatte ihr aufmerksam zugehört und nickte, sagte jedoch nichts darauf.
âUnd bei dir? Ist bei dir alles klar?â, fragte sie den jungen Potter. Sie hatte so viel um die Ohren gehabt, dass sie kaum noch dazu kam mit ihm zu reden. Das tat ihr ziemlich leid, denn Albus war immerhin ein guter Freund von ihr. Er nickte.
âJa alles klarâŠâ, meinte er und drehte sich dann um, denn genau in diesem Moment kam Lysander die Treppen hinunter. âDa kommt Lysanderâ, meinte Rose und ging gespannt zu dem Gryffindor. Dieser hatte ein leichtes LĂ€cheln auf den Lippen.
âDie letzten Behandlungen haben wirklich etwas gebracht. Er kann sich wieder an alles Erinnern⊠doch auch an die Sache, mit Sarah. Er war ziemlich verwirrt davon und wollte auch nicht mit mir mitkommen. Ich glaube er ist jetzt im Schlafsaal um sich etwas auszuruhen. Das war denke ich doch recht viel fĂŒr ihn.â, erzĂ€hlte der Zwilling ihr mit einem aufmunterndem LĂ€cheln auf den Lippen. Rose wusste nicht so recht was sie sagen sollte. Sie war froh, dass Lorcan sich wieder erinnern konnte, doch auf der anderen Seite war sie traurig, dass er nicht mitgekommen war. Waren sie sich inzwischen vielleicht schon zu fremd geworden? Sie seufzte und sah zu Lysander.
âDanke, ich werde spĂ€ter vielleicht mal nach ihm sehen.â, meinte sie lĂ€chelnd, umarmte Lysander, danach Albus und ging die Treppe hinauf.
Sanft fiel der Schnee drauĂen auf die Felder. Eine Flocke nach der anderen. Schon den ganzen Nachmittag. Den Unterricht hatte Rose erfolgreich hinter sich gebracht. Nun saĂ sie an der Bettkante von Lorcanâs Bett. Er lag darin und schlief seelenruhig. Rose hatte es bisher noch nicht ĂŒber sich gebracht ihn zu wecken.
Als Rose gedankenverloren aus dem Fenster geschaut hatte, bewegte sich Lorcan plötzlich. Er schien sehr ĂŒberrascht, dass Rose neben ihm saĂ und schreckte auf.
âRose⊠Àhm was machst hier?â, fragte er sie verschlafen und zog seine Bettdecke bis zum Hals hinauf. Rose schreckte ebenfalls etwas zurĂŒck, denn sie hatte nicht damit gerechnet, dass er sich bewegen wĂŒrde.
âIch⊠hm ich wollte nach dir schauen. Tut mir Leid, ich kann auch wieder gehen.â, antwortete das MĂ€dchen verlegen und war schon dabei aufzustehen, doch Lorcan hielt sie an ihrem Arm fest und so setzte sie sich wieder hin, mit einem LĂ€cheln auf den Lippen.
âLysander hat mir erzĂ€hlt, dass du dich wieder erinnern kannst.â Lorcan nickte auf diese Aussage und lĂ€chelte leicht, doch dann verfinsterte sich seine Miene.
âIch kann mich tatsĂ€chlich wieder erinnern.â, entgegnete er immer noch nickend, aber sie gleichzeitig traurig anblickend. âEs tut mir Leid⊠das mit Sarah⊠ich wusste ja nichtâŠâ, sprach der Ire traurig und sah nun nicht mehr sie sondern seine Decke vor sich an. Doch Rose lĂ€chelte ihn aufmunternd an.
âIch bin dir deswegen nicht böse, eher Sarah. Sie hat dich immerhin manipuliert, da konntest du ja nichts fĂŒr.â, beruhigte sie ihn und er sah sie wieder an. Lorcan beugte sich langsam vor, legte seine Hand in ihren Nacken und gab ihr einen sanften Kuss. Rose erwiderte den Kuss und schloss ihre Augen. Genau das war es was sie vermisst hatte. Sie wollte, dass dieser Kuss nie wieder aufhörte.
Als sie sich langsam voneinander lösten sah sie Lorcan an. âDu liebst mich immer noch? Oh ich hatte ja solche Angst.â, fragte die Ravenclaw ihn und sah ihn mit groĂen Augen an. Der VertrauensschĂŒler nickte lĂ€chelnd. âJa, das tue ich. FĂŒr Sarah hab ich nie etwas empfunden.â Rose konnte kaum glauben was er sagte und umarmte ihn stĂŒrmisch. Doch eins wusste sie, das wĂŒrde sie Sarah heimzahlenâŠ
âLorcan, ruh dich weiter aus, ich muss noch etwas erledigen.â, meinte das MĂ€dchen nun plötzlich und sprang auf. Lorcan sah sie verwirrt an, nickte dann aber zustimmend. âOkay wir sehen uns morgen.â âBis morgenâŠâ Schon war Rose verschwunden auf der Suche nach Sarah.
Rose hatte ihr Abendessen beendet. Sie war immer noch sehr glĂŒcklich darĂŒber, dass Lorcan sich wieder erinnern konnte. Das sah man ihr auch an, denn sie war so glĂŒcklich wie schon lange nicht mehr. Freudig plauderte sie mit ihren Freundinnen am Ravenclawtisch, lieĂ Sarah am Slytherintisch jedoch nicht aus den Augen. Als diese aufstand und sich auf den Weg aus der GroĂen Halle macht, stand Rose ebenfalls auf. So unauffĂ€llig folgte sie der Blonden bis in die Kerker. Dort wo keiner die beiden beobachten konnte blieb die Ravenclaw stehen und rief: âSarah bleib stehen! Das Spiel ist aus!â
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