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Fanfiction

Der Auftrag - Sehnsucht

von johnprewett

Und schon gehts weiter mit Kapitel drei. Hoffe, es gefällt euch. Ich würde mich sehr über Kommis freuen. Übrigens könnte mein Thread mal wieder einen Beitrag vertragen ;)




Die Tage vergingen nur quälend langsam. Zuerst ein Tag, dann zwei, dann eine ganze Woche. Zwei Wochen. Während Hermine versuchte, sich mit einem Buch abzulenken, schweifte ihr Blick immer wieder zu dem Bild, wo sie beide ihr zuwinkten. Sie sah nach draußen, wo der Schnee vom Himmel herab rieselte. Wo mochte Harry jetzt wohl sein? War ihm womöglich etwas zugestoßen? Er war einer der besten Auroren, die das Ministerium hatte. Doch die Ungewissheit machte sie verrückt. Mit jeder Faser ihres Körpers schrie sie nach ihm, sehnte sich nach seiner Nähe. Sie vermisste ihn so sehr. Missmutig legte sie das Buch, welches sie gerade versucht hatte zu lesen, beiseite und ihr Kopf sank zurück in die Sessellehne. Während sie ins Feuer starrte, dachte sie an die vergangenen Tage, die sie ohne Harry hatte auskommen müssen.
In wenigen Tagen war Weihnachten. Wie einige ihrer Kollegen im St Mungo hatte sie nun Urlaub, doch sie wusste nichts mit sich anzufangen. Als Heilerin im St Mungo war sie einigermaßen beschäftigt gewesen. Doch nun konnte sie sich nicht mehr ablenken. Sie hatte darum gebeten, länger zu arbeiten, doch ihre Vorgesetzten hatten es ihr nicht gestattet.
Ohne Harry war sie ganz alleine in ihrem Haus. Sie sehnte sich so sehr nach ihm, dass es schon wehtat. Sie wollte ihn bei sich haben. Ihn lieben, ihn spüren. Ihr Verlangen nach ihm war so groß, dass sie es schon fast nicht mehr ertragen konnte. Manchmal, wenn sie alleine in ihrem Bett lag, ging die Phantasie mit ihr durch und sie stellte sich vor, wie sie sich liebten. Sie erinnerte sie an ihre heißen Nächte. Wie sehr sehnte sie sich nach seinen Küssen und seinen zarten Berührungen. Ihre rechte Hand fuhr fahrig über den Lapislazulianhänger, den Harry ihr kurz vor seiner Abreise gegeben hatte. Langsam fielen ihr die Augen zu. Das letzte, an was sie dachte, war ihr Harry.

Langsam fuhren seine Hände über ihren Körper. Sie konnte sich nicht bewegen. So war sie seinen Berührungen hilflos ausgeliefert. Doch eigentlich wollte sie das ja. Die Art und Weise, wie er ihre Brüste verwöhnte, brachte sie fast um den Verstand. Er war einfach göttlich. Niemand das so gut, wie ihr Harry. Seine Zunge glitt tiefer und tiefer, während seine Hände auf ihren Brüsten liegen blieben und diese massierten. Ein Stöhnen entwich ihr und sie reckte ihrem Liebsten ihr Becken entgegen, als er begann, ihr Allerheiligstes zu erforschen. Seine heiße Zunge drang in sie ein und ließ sie auf keuchen. Eine unglaubliche Hitze kam in ihr auf. Er behandelte sie so gekonnt, dass sie es nicht mehr lange würde aushalten können.

Sie schreckte hoch. Immer noch saß sie in dem Sessel vor dem Kamin. Verwirrt schüttelte sie den Kopf. Jetzt träumte sie auch noch von ihm. Doch es war nicht nur ein einfacher Traum gewesen. In diesem Traum hatte sie sich seinen Berührungen hingegeben. Sie sehnte sich so sehr nach ihm, dass sie nun von ihm träumte.
`Hermine, du wirst langsam verrückt.` Sie musste herausfinden, ob es ihm gut ging.


Hunderte von Kilometern entfernt im tiefsten Winter saß Harry im Schatten des Schankraumes eines Gasthauses. Vor wenigen Tagen war Tom Ennis hier gesichtet worden und hier war er laut seinen Informationen auch abgestiegen. Harry hatte sich unter falschem Namen ein Zimmer genommen und sich ein gutes Versteck ausgesucht. Wenn, dann würde er ihn zuerst sehen. Hier im Schatten verborgen würde Ennis ihn sicher nicht vermuten. Langsam, wobei er jeden Gast genau musterte, ließ er seine Blicke durch den Raum schweifen. Methodisch, fast emotionslos, glitt sein Blick umher.
Er wusste zwar nicht, warum, doch plötzlich tauchte vor ihm das Bild von Hermine auf. Ihre sinnlichen Lippen, ihre klaren Augen, ihr wunderschönes Haar, ihre langen Beine, ihre weichen Brüste, ihre zarten Schultern, ihre zarte Haut,... Sie war so wunderschön. Er liebte einfach alles an ihr. So lange war er nun schon von ihr getrennt. Mit ganzem Herzen sehnte er sich nach dieser Frau. Er liebte sie über alles und wollte in eben diesem Moment nichts anderes, als ihre warmen Lippen auf seinen zu spüren. Er wollte nichts anderes, als in ihren Armen zu liegen. Sich ihr hingeben. Seiner großen Liebe.
Er schüttelte rasch den Kopf. Nein, er durfte seinen Auftrag nicht gefährden. Seine Blicke glitten wieder umher. Als er zu dem Schluss gekommen war, dass Ennis nirgends in diesem Raum war, dachte er nach, während er an seinem Bier nippte. Er schaute nach draußen in die eisige Kälte. Kein Mensch war draußen zu sehen. Wo war dieser Ennis nur? Und was hatte er als nächstes vor?
Doch aus irgendeinem Grund schweiften seine Gedanken wieder zu Hermine ab. Mit einem Mal überkam ihn Angst. Obwohl er nicht sagen konnte, woher er es wusste, konnte er doch nicht umhin sich vorzustellen, wie Hermine die Geduld verlor und sich hierher aufmachte, um bei ihm zu sein. Doch das war absurd. Woher sollte sie denn wissen, wo genau er war? Schweden war groß. Und außerdem würde Hermine sich sicher nicht der Gefahr aussetzen, hierher zu kommen. Er hatte ihr genau klargemacht, was sie hier erwarten würde, sollte sie ihr gemeinsames sicheres Heim verlassen.
Während er zusah, wie sich der Schankraum allmählig leerte, sah er den Gästen dabei zu, wie sie sich einer nach dem anderen erhoben und sich entweder auf den Weg zurück ins Dorf machten oder nach oben in ihre Zimmer gingen. Als er sich erhob, war er der letzte. Ein ungutes Gefühl machte sich in seinem Magen breit. Langsam ging er die Treppe hinauf und verschwand in seinem Zimmer. Er sah den Schatten nicht, der an ihm vorbeischlich und der Schatten sah ihn nicht. Sie verpassten sich um die Dauer eines Herzschlages.


Kurz entschlossen legte Hermine das Buch beiseite und erhob sich. Dann warf sie sich schnell einen Mantel über und verließ das Haus. Die Aurorenzentrale würde sicher regelmäßig Berichte von Harry bekommen. Sicher würden sie wissen, wie es ihm ging. Kurz blickte sie sich um, ob jemand sie beobachtete. Dann drehte sie sich auch schon im Kreis und disapparierte. Es dauerte nicht lange, bis sie im Atrium angekommen war. Um diese Uhrzeit herrschte ein reger Betrieb, weshalb man nicht allzu viel Notiz von ihr nahm. Doch das war ihr gerade recht. Denn im Moment hatte sie andere Sorgen.
Als sie die Aurorenzentrale betrat, musste sie feststellen, dass hier nicht weniger los war als oben im Atrium. Dieselbe Hektik und Betriebsamkeit. Sie wusste jedoch, dass dies nichts Ungewöhnliches war. Denn Harry hatte ihr schon einmal seinen Arbeitsplatz gezeigt. Danach hatte sie nur zu gut verstanden, weshalb er lieber an Einsätzen teilnahm als hier im Büro zu hocken und Berichte zu schreiben.
„Hermine, was machst du denn hier?“
Das war Ron Weasley. Auch er arbeitete hier und Hermine war noch nie so froh ihn zu sehen wie jetzt. Er kam rasch auf sie zu mit einem verwunderten Gesichtsausdruck. Wenn ihre Augen ihn nicht trogen, dann sah Ron ziemlich müde aus. Warum nur? Er war nicht gerade der, der freiwillig Überstunden machte.
„Hallo, Ron. Ich wollte mich nur nach Harry erkundigen.“ Ron hob die Brauen.
„Hermine! Du weißt, dass ich dir keine Einzelheiten über seinen Auftrag verraten darf.“
„Ja, das weiß ich. Aber ich habe seit zwei Wochen nichts mehr von ihm gehört. Habt ihr etwas über ihn erfahren?“ Ron sah sie skeptisch an. „Ich werde ganz bestimmt nichts verraten. Jetzt sag schon.“
Offenbar war Ron klar, dass Hermine hartnäckig bleiben würde, bis er mit der Sprache herausrückte.
„Also gut.“ Sie gingen gemeinsam zu seinem Schreibtisch, wo es sich besser plaudern ließ. „Wir wissen, dass er sicher in Stockholm angekommen ist. Von dort aus ist er weiter nach Norden gereist. Jetzt ist er im Grenzgebiet zwischen Schweden und Norwegen. Offenbar hat er dort den Mörder gesehen und ist ihm dicht auf den Fersen. Das war vor einer Woche. Seither haben wir nichts mehr von ihm gehört.“ Hermine riss erschrocken die Augen auf. „Mach dir keine Sorgen. Ich kenne Harry. Dem geht es sicher gut.“
„Aber wenn er seit einer Woche nicht mehr geantwortet hat...?“
„Das ist nicht so ungewöhnlich. Berichte zu verschicken ist nicht so einfach, wenn man hinter einem so gefährlichen Killer her ist. Das würde auffallen. Außerdem wäre es nicht das erste Mal, dass wir nichts von ihm hören und er dann einfach hier rein spaziert mit der Zielperson im Schlepptau.“
„Wo, glaubst du, ist er jetzt?“ Ron zeigte ihr eine Karte, die auf seinem Schreitisch ausgebreitet war.
„In einem kleinen Dorf nahe der norwegischen Grenze.“ Er zeigte ihr den Ort auf der Karte. Dann sah er sie misstrauisch an. „Du hast doch nicht etwa vor, dorthin zu gehen?“ Er las die Antwort in ihren Augen. „Das wirst du nicht tun! Hast du gehört? Es ist zu gefährlich!“
„Ich muss, Ron.“
„Nein, musst du nicht! Ich werde das nicht zulassen.“
„Ich dachte, wir sind Freunde.“, sagte Hermine erhitzt.
„Eben weil wir Freunde sind will ich nicht, dass du diesem Mörder in die Arme läufst.“
„Aber ich könnte Harry von Nutzen sein.“
„Nein, Hermine. Zum einen würdest du dich in große Gefahr bringen. Der Mörder, hinter dem Harry her ist, ist gefährlich. Kein verblödeter Kleinkrimineller, dem bei seinen Machenschaften der Zauberstab ausgerutscht ist. Sondern ein kaltberechnender Serienkiller. Und zum anderen könntest du Harrys Auftrag behindern. Es ist zu gefährlich.“
„Ich weiß, was ich tue, Ron. Und ich werde nach Harry suchen. Vielleicht ist ihm etwas zugestoßen und braucht meine Hilfe.
„Aber...“
„Ron, ich kann auf mich selbst aufpassen.“ Ron seufzte. In seinem inneren schien er mit sich zu kämpfen.
„Ich weiß, ich kann dich nicht aufhalten. Aber sei vorsichtig. Achte darauf, wem du vertraust und von wem du dir da helfen lässt.“
„Das werde ich, Ron.“
„Von mir weißt du das nicht, ok? Das ist streng geheim.“ Sie lächelte.
„Auch wenn ich nichts von dir weiß, vielen Dank.“
Ron sah seiner Freundin mit einem flauen Gefühl im Magen hinterher, wie sie davon hastete. Er hatte ein ganz mieses Gefühl bei der ganzen Angelegenheit. Wenn Hermine sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann machte sie das auch. Doch Ron fürchtete, dass, wenn es um Harry ging, sie jede Vorsicht vergessen und alles tun würde, um ihn wiederzubekommen. Das schlimmste war jedoch, dass er ihr keinen Vorwurf machen konnte. Wenn Luna in Gefahr wäre, würde er dasselbe wie Hermine tun.
`Hoffentlich geht das gut.`, dachte er sich. `Wenn ihr etwas zustößt, reißt Harry mir den Kopf ab.`




So, das wars auch schon. Geht bald weiter. Versprochen. Würde mich riesig über Komis freuen.


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