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Fanfiction

Der Auftrag - Plötzliche Wendung

von johnprewett

Da bin ich wieder mit dem von euch so sehnsüchtig erwarteten Chap. Und lasst euch gesagt sein: es wird noch einmal spannend! Viel Spaß!



Etwa eine Woche nach diesen Ereignissen hatte Hermine beschlossen, einen kleinen Einkaufsbummel zu machen, um für Weihnachten einzukaufen. Sie verließ gerade ein Geschäft, in dem sie eingekauft hatte. Sie fühlte sich so glücklich wie noch nie im Leben. Sie hatte lange überlegen müssen, was man jemandem wie Harry schenken könnte. Ein gutes Buch vielleicht? Doch sie hatte eine viel bessere Idee gehabt. Während sie überlegte, ob ihre Überraschung funktionieren würde, schlenderte sie die Winkelgasse entlang, die jetzt kurz vor Weihnachten gut besucht war. In all dem Trubel sah sie Familien mit ihren Kindern, die mit leuchtenden Augen die Schaufenster betrachteten und sich schon auszumalen schienen, was sie denn zu Weihnachten kriegen würden. Hermine schmunzelte, als sie dies sah. Denn in diesem Augenblick musste sie nicht nur an ihre eigene Kindheit zurückdenken, sondern auch an ihre Zukunft. Gerade stellte sie sich vor, wie sie und Harry mit einem kleinen Kind an der Hand durch die Winkelgasse flanierten und die farbenfrohen Schaufenster bestaunten. Vielleicht würden sie auch einmal zu diesen Eltern gehören, die mit ihren Kindern in den Läden nach Geschenken suchten.
Hermine war so in Gedanken vertieft, dass sie die Gefahr, die auf sie lauerte, nicht bemerkte. Sie bemerkte nicht, wie ihr jemand beharrlich folgte. Er ließ sie nicht aus den Augen. Es war eine Menge los und so bemerkte sie nicht, was um sie her geschah. Sie spürte plötzlich, wie sie von hinten gepackt wurde. Etwas stupste gegen ihren Rücken und sie keuchte auf. Ein Zauberstab. Etwas am Gebaren dieser Person sagte ihr, dass dieser jemand kein guten Absichten hatte, der sie nun langsam und unauffällig in eine der Seitengassen trieb. Der Lärm wurde immer leiser, bis sie von niemandem von den Passanten gesehen werden konnten. Sie konnte den Atem der Person, welche sie gepackt hatte, auf ihrem Nacken spüren.
„Schön Sie wiederzusehen, Miss Granger.“
Ihr Inneres gefror zu Eis. Es war Tom Ennis. Der Mann, auf den sie bereits in Schweden gestoßen war. Angst schnürte ihr die Kehle zu. Der Schnitt, den Harry ihm beigebracht hatte, war deutlich zu erkennen. Zumindest von dem, was sie von Ennis sehen konnte. Wo kam er her? War er nicht im Gewahrsam des Ministeriums? Wie war er entkommen? Was hatte er jetzt mit ihr vor?
„Ennis.“, keuchte sie entsetzt.
„Wie das Leben so spielt.“
„Fasst... fasst mich nicht an.“
„Beruhigt Euch. Ich habe etwas ganz besonderes mit Ihnen vor, Miss Granger. Dafür brauche ich Euch unversehrt.“
„Wie seid ihr entkommen?“ Ennis lachte leise.
„Das ist doch jetzt vollkommen unwichtig, oder? Nur, dass ich hier bin und sie in meiner Gewalt habe. Ihr lieber Verlobter wird alles tun, was ich will.“
„Warum sollte er?“
„Weil er absolut alles für Euch tun würde. Ich weiß es. Und weil er etwas besitzt, was mir gehört. Und so wie die Dinge stehen, besitze ich nun etwas, was er vermissen wird. Jetzt haltet still!“
Er sprach einige Worte, die sich wie ein Zauberspruch anhörten. Ihr wurde schwarz vor Augen und sie sank zu Boden. Alles ging sehr schnell.


Als Harry an diesem Abend nach Hause zurückkehrte, war er glänzender Laune. Gerade war er von seinem Einkauf zurück gekommen. Er hatte, wie Hermine sicherlich auch, für Weihnachten eingekauft und freute sich nun noch mehr auf das herannahende Fest. Viel Zeit bis Heiligabend war nicht mehr. Das Haus war herrlich dekoriert, der erste Schnee fiel bereits und er hatte seinen Auftrag erfüllt. Eigentlich konnte er zufrieden sein. Ennis war in Haft und ihm und das Ministerium hatte ihm Urlaub zugesichert, sodass er nun mit Hermine über Weihnachten und Neujahr alleine sein konnten. Alles war perfekt. Jetzt freute er sich auf ein wunderschönes Abendessen mit seiner Hermine.
„Hermine. Ich bin wieder da.“
Er erhielt keine Antwort. Erneut rief er. Wieder keine Antwort. Langsam hängte er seinen Mantel an einen der Hake n im Flur und runzelte die Stirn. War dies ein Scherz? Hatte sie gar eine Überraschung für ihn vorbereitet? Doch dann hätte ihr Mantel an einem Haken im Flur hängen müssen. Oder hatte sie ihn einfach woanders hingelegt? Etwas seltsames ging hier vor. Er konnte es fühlen. Wohl eine volle Minute stand er einfach nur da und versuchte die Atmosphäre des Hauses in sich aufzunehmen. Dann wusste er, was es war: über dem ganzen Haus lag eine tödliche Stille. Seine Hände wurden kalt. Rasch zog er seinen Zauberstab.
„Hallo? Hermine?“
Niemand antwortete. Ahnungsvoll ging er langsam vom Flur in die Küche, in der Hoffnung, dort einen Hinweis zu finden. Nichts. Er ging hastig von Raum zu Raum. Sein Rufen verhallte ungehört. Das Haus blieb still, als ob es die Unsinnigkeit seiner Rufe verspotten wollte. Dann langte er im Wohnzimmer an. Der Kamin war kalt und leer. Er stutzte. Da lag etwas auf dem kleinen Tisch zwischen den beiden Sesseln vor dem Kamin. Es war ein Blatt Pergament. Vielleicht war dies eine Nachricht von Hermine. Etwas, dass erklärte, warum Hermine noch nicht zurück war.
Ob etwa Ennis...? Aber nein. Der war ja in Gewahrsam des Ministeriums und würde sicher bald nach Askaban geschickt werden. Doch eine seltsame Unruhe zog in ihm auf. Irgendetwas stimmte hier nicht. Er konnte es fühlen. Harry ergriff das Pergament. Auf ihm lag ein kleiner Lapislazuli. Der gehörte Hermine. Schließlich begann er zu lesen.


Hallo, Harry

Deine Freundin befindet sich gegenwärtig in meiner Obhut. Wenn Du sie lebend wiederhaben willst, dann komme heute um Mitternacht zum Friedhof in West Ham, Grange Road Ecke Upper Road. Allein. Im hinteren Teil befindet sich eine kleine Kapelle, die nicht mehr genutzt wird. Dort werden wir uns treffen. Es wäre ein guter Zug von Dir, wenn Du meine Aufzeichnungen gleich mitnehmen würdest. Nur im Tausch gegen diese werde ich Deiner Freundin das Leben schenken.

Mit freundlichem Gruß
Tom Ennis



Das Pergament glitt zu Boden und er taumelte zurück. Er spürte, wie er in den Sessel sank. Mit geschlossenen Augen saß er da und weigerte sich zu begreifen. Doch hier hatte er den Beweis, dass Ennis in Freiheit sein musste. Dass er Hermine in seiner Gewalt hatte. Seine schlimmsten Befürchtungen hatten sich bestätigt. Er mochte sich nicht vorstellen, was er mit ihr machen würde, wenn er seiner Forderung nicht nachkam. Was sollte er nur tun? Doch im Grunde wusste er es bereits. Er hatte keine Wahl. Er musste der Forderung von Ennis nachkommen oder er würde Hermine nie wieder sehen. Allein der Gedanke daran ließ ihn beinahe verzweifeln. Schwerfällig erhob er sich aus dem Sessel. Wie betäubt ging er zurück in den Flur und nahm seinen Mantel vom Haken. Dann machte er sich auf den Weg ins Ministerium. Hier konnte ihm jetzt nur noch einer helfen: sein bester Freund Ron Weasley.
Immerhin war er, wie Harry selbst, ein Auror. Und er musste an Ennis` Aufzeichnungen herankommen, wenn er Hermine wiederhaben wollte. Diese wurden jedoch sicher verwahrt. So ohne weiteres würde man ihm nicht erlauben, sie gegen Hermine einzutauschen. Doch er musste. Und wenn er dabei seinen Job verlor, war es ihm auch egal. Wenn er es nicht tat, würde er den Menschen verlieren, ohne den er sich sein Leben nicht mehr vorstellen konnte.




Bald gehst weiter. Versprochen. Ich würde mich sehr über ein paar Kommis von euch freuen. Mein Thread könnte auch mal wieder einen Beitrag vertragen.


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Emma ist eine natürliche Schönheit – wenn sie also die ,normale‘ Hermine in ihrer Schuluniform spielt, müssen wir ihr Aussehen unter dem Make-up eher herunterspielen. Aber der Weihnachtsball erfordert natürlich das genaue Gegenteil – da konnten wir uns mit dem Make-up richtig austoben.
Amanda Knight, Maskenbildnerin