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Fanfiction

Der Auftrag - Gefangen

von johnprewett

Endlich ist das nächste Chap da. Ich hoffe, ihr habt eure Freude dran. Viel Spaß!



Als Hermine wieder zu sich kam, fand sie sich auf dem Boden liegend. Der Stein unter ihr war kalt. Eine Decke war über sie gebreitet. Der Schein einer Lampe blendete sie. Als sie aufsah, bemerkte sie, dass sie in einer Nische durch eine Gittertür eingesperrt war. Rasch erhob sie sich und ging langsam auf die Tür zu. Sie versuchte sie zu öffnen. Es gelang ihr nicht. Und mit dem Zauberstab konnte sie sich auch nicht befreien. Ennis musste ihr diesen abgenommen haben. Ein Lachen ließ sie zusammenfahren.
Den Mann, der dort auf der anderen Seite des Gitters stand, erkannte Hermine sofort. Tom Ennis. Der Mann, der so viele Menschen umgebracht hatte. Der, der sie selbst hatte umbringen wollen. Harry hatte ihn überwältigen und verhaften können. Mit leiser Genugtuung sah sie den Schnitt auf Ennis` Wange, den Harry ihm bei ihrem letzten Aufeinandertreffen beigebracht hatte.
Jetzt fand sie sich hier erneut in seiner Gewalt. Doch diesmal wusste sie, dass Ennis ihr nichts tun konnte. Denn Harry hatte ihm seine Aufzeichnungen, was immer das sein mochte, abgenommen. Sie wusste nicht, weshalb diese Sachen für Ennis so wichtig waren. Doch sie waren ihm offenbar so wichtig gewesen, dass sie ihn davon abgehalten hatten, sie sofort zu töten.
„Ah. Sie sind wieder zu sich gekommen. Wie geht es Ihnen?“
„Was wollen Sie von mir?“ Ein Lächeln stahl sich auf sein Gesicht.
„Von Euch eigentlich nichts. Vielmehr was Euer Verlobter in seinem Besitz hat. Meine Aufzeichnungen. Er wird sie mir im Tausch gegen Euch zurückgeben. Bis der Augenblick des Austausches gekommen ist, werdet ihr hier schön warten, wie es sich für eine anständige Dame geziemt. Und macht Euch keine Illusionen. Harry Potter wird Euch hier nicht finden. Wir sind hier in einem Kellergewölbe. Ihr könnt also schreien, soviel Ihr wollt.“ Damit wandte er sich zum Gehen und entzündete seinen Zauberstab. Die Blendlaterne ließ er stehen. „Ich lasse Euch ein wenig Licht da, damit Ihr Euch im Dunkeln nicht so einsam fühlt. Bis bald.“
Er verschwand. Das Licht seines Zauberstabs wurde immer schwächer, bis es schließlich hinter einer Biegung verschwand. Dann waren seine Schritte nicht mehr zu hören.
Was sollte sie nur tun? Sie musste hier raus. Was waren das für Aufzeichnungen, die Harry hatte und welche Ennis so sehr begehrte? Was konnte diesem Menschen so wertvoll sein, dass er es wagte, Harry herauszufordern? Was hatte er damit nur vor? Doch es gab dringenderes, worüber sie sich Gedanken machen sollte. Sie musste hier raus. Später war immer noch Zeit, um darüber nachzudenken. Sie musste fliehen, bevor der Handel abgewickelt werden konnte.
Dann sah sie wie gebannt auf die Laterne. Wenn sie an den Draht, der als Henkel diente, herankommen und diesen für das Schloss verwenden könnte. Verzweifelt streckte sie ihren Arm nach der Laterne aus. Geschafft. Sie zog die Laterne langsam zu sich her und versuchte, den Draht zu entfernen. Nach einigen vergeblichen Versuchen gelang es ihr endlich. Dann machte sie sich über das Schloss her. Ein Lächeln erhellte ihre Züge. Sie war nicht so hilflos, wie Ennis vielleicht annahm. Es dauerte nicht lange, da klickte das Schloss und Hermine seufzte erleichtert und öffnete die Gittertür. Sie war frei. Nun, noch nicht ganz. Rasch befestigte sie den Draht wieder an der Laterne und trat aus ihrem Gefängnis hervor. Dann sah sie sich um.
Zu ihrer Linken erkannte sie in einer weiteren Nische eine weitere Blendlaterne und Streichhölzer. Die Decke war gewölbt und niedrig. Die Wände feucht. Langsam tastete sie sich voran. Mehrere Gänge zweigten in verschiedene Richtungen ab. Wohin sie wohl führten? Würde sie den richtigen Weg nach draußen finden? Sie leuchtete in verschiedene Gänge hinein, ohne etwas Ungewöhnliches zu entdecken. Dann entschied sie sich für einen kleinen Gang zu ihrer Linken. Aber er war nicht sonderlich groß und endete an einer Steinmauer. Links und rechts waren mehrere übereinanderliegende Nischen in die Wände eingelassen. Sie ging wieder zurück und folgte dem Hauptgang. Die Luft war erstaunlich frisch. Ein Luftzug streifte ihre Wange. Reflexartig sprang sie zur Seite, ließ aber vor Schreck die Laterne fallen. Glas splitterte und auf einmal umgab sie vollkommene Dunkelheit.
Sie versuchte Gleichmäßig zu atmen, auch wenn ihr die Panik die Kehle zuschnürte. Es gelang ihr nicht. Was war das gewesen? Nichts geschah. Erst ganz allmählig begann ihr Gehirn wieder vernünftig zu funktionieren. Sie erinnerte sich an die Nische bei der Zelle, in die Ennis sie gesperrt hatte. Dort war eine Laterne gewesen. Sie musste irgendwie im Dunkeln zurück finden. Langsam und vorsichtig tastete sie sich an der Wand entlang. Ging sie überhaupt in die richtige Richtung? Hatte sie etwas übersehen? Aus Angst in plötzlicher Leere zu stehen, wagte sie es nicht, die Hände von der Wand zu lösen. Nun würde die Abzweigung kommen. Hier musste es sein. Sie tastete nach der Nische in der Wand. Doch da war nichts.
Sie musste lange so da gestanden haben. Sie wagte sich nicht vor und nicht zurück. Mit ausgebreiteten Armen an der Wand versuchte sie langsam einen Fuß vor den anderen zu setzen. Nur, um überhaupt irgendetwas zu tun. Sie tastete sich langsam und vorsichtig vorwärts. Auf einmal griff ihre vordere Hand in die Luft. Sie erstarrte. Was sollte sie nun tun? Ihre Hände glitten nach oben und unten. Doch sie fühlte nur Luft. Mit ihren Fußspitzen tastete sie sich immer weiter vor, immer in Erwartung eines Abgrunds.
Niemand konnte ihre Erleichterung beschreiben. Ihre Finger berührten kaltes Metall, einen Drahtbügel und Glas. Eine Laterne. Sie hatte in eine Nische in der Wand gegriffen und in ihrer Verwirrung die Nische für einen weiteren unbekannten Gang gehalten. Sie musste sich, da sie in der Dunkelheit nichts sehen konnte, mit der Entfernung verschätzt haben. Erleichtert tastete sie nach den Streichhölzern.
Als sie die Laterne entzündet hatte, folgte sie wieder dem Hauptgang. Sie ging immer weiter. Der Gang machte eine scharfe Biegung. Unwillkürlich sah sie sich um. Hinter ihr flackerte nur ihr eigener unruhiger Schatten. Vor ihr teilte sich der Gang. Spontan entschied sie sich für den rechten. Immer weiter ging sie den Gang entlang, bis sie vor einer Tür anlangte. Sie war mit starken Beschlägen versehen und aus solidem Eichenholz gefertigt. Der Gang war hier zu Ende. Langsam trat sie darauf zu. Sie war nicht verschlossen.
Als sie eintrat, erkannte sie, dass die Tür nicht aus dem Keller führte. Vor ihr lag ein großer Raum, den ihre Laterne nur ungenügend erhellte. Ein länglicher Tisch und das Ende eines eisernen Bettgestells waren zu erkennen. An einer Wand stand ein großer Schrank, wie es den Anschein hatte. Außerdem zwei Gaslampen und ein Waschtisch. Sie ging weiter. Mit zitternden Händen öffnete sie den Wandschrank. Er war voll mit Fläschchen, die Zaubertränke, Zutaten und seltsamen Kräuter enthielten. Auch mehrere Kessel gab es hier. Als Heilerin erkannte Hermine nur zu gut, wo sie sich hier befinden musste.
`Ein Labor.`, dachte sie.
Was wollte Ennis damit nur? Sie wusste, dass er selbst einst Heiler im St. Mungo gewesen war. Doch warum hatte er in diesem Keller ein Tränkelabor? Vielleicht war es sogar der Keller seines eigenen Hauses. Es ergab keinen Sinn. In einem Regal standen einige Bücher. Die Titel sagten ihr, dass es sich hierbei um Zaubertrankbücher handeln musste.
Ihr Blick fiel weiter auf einige Papiere, die auf einem kleinen Schreibpult lagen. Sie erkannte auf den ersten Blick, dass es sich hierbei um medizinische Protokolle handelte. Es waren nur wenige Aufzeichnungen. Offenbar hatten diese Seiten als Vorlage für etwas Größeres und Umfangreicheres gedient. Doch für was? Sie überflog die paar Seiten. Doch was sie dort las, konnte sie nicht fassen. Die Pergamente glitten ihr aus den Händen. Sie war den Tränen nahe. Ihre Hände zitterten unkontrolliert. In diesem Moment begriff sie, was Ennis vorhatte. Sie wusste nun, an was für einer grausamen Sache er arbeitete.
Ihr Blick fiel auf das Bettgestell. Dort lag ein regloser menschlicher Körper. Das Gesicht war von einem Tuch bedeckt. Vorsichtig zog Hermine das Tuch weg. Sie zuckte zurück. Fast hätte sie die Laterne fallen lassen. Im Schein der Lampe erkannte sie einen Leichnam. Die Augen waren noch offen, die Gesichtszüge seltsam verzerrt. Es sah ganz danach aus, als wäre dieses Opfer einen qualvollen Tod gestorben. Erst jetzt erkannte sie die Riemen, mit denen der Körper an das Bett gefesselt worden war. Voller Entsetzen wandte sich Hermine ab. Doch die Augen, die sie starr angesehen hatten, sah sie noch immer vor sich.
Was war dieser Ennis nur für ein Mensch? Wenn man ihn denn als einen Mensch bezeichnen konnte. Die ganze Zeit über hatte sie keine Ahnung gehabt, und höchst wahrscheinlich auch Harry nicht, dass Tom Ennis ein noch größerer Mörder war, als sie bisher wusste. Sie unterdrückte mit aller Macht den in ihr aufsteigenden Brechreiz. Ihre Knie zitterten. Sie wollte nur noch raus. Einfach raus aus diesem Alptraum. Sie hastete dem Ausgang zu wie jemand, der aus der Hölle flieht. Stolpernd bewegte sie sich auf die Tür zu und stieß diese auf. Diesmal nahm sie bei der Abzweigung den linken Gang. Der schwerste Teil lag noch vor ihr. Denn der Herrscher dieser Unterwelt war noch irgendwo dort oben.



So, das wars mal wieder. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Würde mich sehr über Kommis freuen.


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