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Fanfiction

Der Auftrag - Ein düsteres Geheimnis

von johnprewett

Und weiter gehts. Hoffe, euch gefällt das neue Chap. Ich würde mich über ein paar Kommis von euch freuen.



Nur ein paar Minuten später hastete Harry Potter bereits durch das Atrium hinunter zur Aurorenzentrale. Ob es Hermine gut ging? Ennis wollte seine Aufzeichnungen wiederhaben. Also durfte er ihr nichts antun. Das war seine einzige Hoffnung. Doch er wusste auch, wozu Ennis im Stande war. Er mochte sich nicht vorstellen, was geschehen würde, wenn Ennis ungeduldig wurde. Schließlich langte er endlich unten in der Aurorenzentrale an. Dort kam ihm Ron bereits entgegen.
„Was machst du denn hier? Ich dachte, du hast Urlaub.“ Er runzelte die Stirn, als er den gehetzten Ausdruck in Harrys Gesicht erkannte. „Was ist denn los?“
„Weißt du, seit wann Ennis wieder auf freiem Fuß ist?“, fragte Harry ohne Umschweife.
„Woher weißt du…?“ Harry hielt ihm das Pergament und den Lapislazuli hin.
„Er hat Hermine.“
„Was?“, rief Ron. Harry drängte seinen Freund.
„Also, was ist passiert?“ Ron runzelte die Stirn.
„Das war ne ganz schöne Schlamperei. Die müssen nicht richtig auf ihn geachtet haben. Jedenfalls hat einer von ihnen, die das überlebt haben, ausgesagt, dass Ennis ungewöhnlich ruhig war. Einer ist zu ihm rein in die Zelle. Plötzlich hat Ennis ihn angegriffen und die anderen attackiert. Keine Ahnung, wie er es schaffen konnte, an den anderen vorbei zu kommen. Jedenfalls haben wir einen Toten und einen Schwerverletzten zu beklagen.“ Ron seufzte. „Erzähl schon. Was ist mit Hermine passiert?“
„Ennis hat mir das hier geschickt. Mit ihrer Kette.“ Ron besah sich den Brief und schloss die Augen vor Entsetzen.
„Verdammt. Das hatte ich befürchtet. Und nun?“
„Und nun? Ich gebe ihm die Aufzeichnungen zurück. Du hast sie doch noch, oder?“
„Ja. Natürlich. Aber wir haben sie noch nicht durchgesehen.“
Harry und Ron setzten sich an Rons Schreibtisch und besahen sich Ennis` Aufzeichnungen genauer. Wie zuvor Harry war auch Ron entsetzt über das, was er da las. Je weiter sie mit der Lektüre fortfuhren, desto bleicher wurde er. Schließlich, als sie zu Ende gelesen hatten, legten sie die Seiten nieder.
„Also hat er Versuche gemacht? An sich selbst und an... an lebenden Menschen?“ Harry nickte.
„Ja. Er hat Menschenversuche durchgeführt und mit Zutaten experimentiert. Dann hat er hier die Ergebnisse genau notiert. Die meisten haben seine Versuche nicht überlebt.“
„Aber warum hat er das getan?“, fragte Ron entgeistert. „Der ist doch krank. Warum macht er so etwas?“
„Das habe ich mich zuerst auch gefragt. Sieh dir mal seine Familie an.“ Harry holte ein Stück Pergament aus der Akte hervor, welche er während seiner Jagd auf Ennis angefertigt hatte. „Als mir damals klar wurde, dass es Ennis sein musste, hinter dem wir her waren, habe ich versucht, alles über seine Familie herauszufinden. Sieh nur.“ Ron beugte sich über Harrys Notizen. Ron las vor:
„Charles Ennis, sein Großvater, Beruf Heiler, Todesursache Selbstmord. Paul Ennis, sein Vater, Beruf Heiler, sitzt in Askaban wegen Mordes. Henry Baker, sein Onkel, Beruf Heiler, wurde wegen Mordes gesucht, Todesursache Selbstmord.“
„Er ist wie seine Vorfahren. Es sind alles brillante Köpfe gewesen, aber mit einem entscheidenden Nachteil. Unter der sauberen Oberfläche verbarg sich ein Verbrecher. Also hat er nach einem Weg gesucht, dass er nicht mehr den Drang zum Morden verspürt. Verstehst du? Er versuchte, den für seine mörderischen Triebe verantwortlichen Teil seines Gehirns auszuschalten.“
„Wie will er das denn machen? Mit einem Trank, mit dem man den Wahnsinn heilen kann?“, fragte Ron ungläubig.
„Ja, so ungefähr. Zumindest für eine gewisse Zeit. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Trank auf lange Sicht hin helfen kann. Aber regelmäßig eingenommen glaube ich schon, dass es hilft. Denk nur an diesen Crouch mit dem Vielsafttrank.“
„Ja, das weckt Erinnerungen.“, sagte Ron. „Aber woher hatte er all das Wissen?“
„Ennis ist ein Experte auf dem Gebiet der Kräuterkunde und Zaubertränke und war auch eine Zeit lang Heiler im St. Mungo, bis...“
„Bis du ihm auf die Schliche gekommen bist.“ Harry nickte.
„Und jetzt hat er Hermine.“ Er sah zu Ron auf. „Ich muss damit zum vereinbarten Treffpunkt.“
„Du willst ihm die Aufzeichnungen doch nicht wirklich übergeben. Kingsley reißt uns den Kopf ab.“
„Und wenn schon. Wenn Hermines Leben auf dem Spiel steht, bin ich zu allem bereit. Was würdest du tun, wenn Luna an Hermines Stelle wäre.“ Ron sah ihn aufgebracht an.
„Ich hoffe, dass so ein Fall niemals eintreten wird.“ Er atmete tief durch. „Hör zu. Hermine ist auch meine Freundin. Tu, was du tun musst.“
Harry nickte. Ron erhob sich und wünschte ihm viel Glück. Natürlich wäre er am liebsten mitgekommen. Doch wenn außer Harry noch ein weiterer Auror aufgetaucht wäre, so würde dies Hermines Todesurteil bedeuten. Rasch sah Harry auf die Uhr. Er hatte noch zwei Stunden, bis die Übergabe stattfinden würde. Er packte die Pergamente zusammen und steckte sie in die Innentasche seines Umhangs. Dann machte er sich zum Treffpunkt auf. Es war zwar noch reichlich Zeit. Doch Harry wollte lieber kein Risiko eingehen.


Die Kellertür stand seltsamerweise einen Spalt auf. War Ennis zurückgekommen? Plötzlich hörte Hermine Stimmen. Ganz nahe bei ihr. Die eine war unverkennbar die von Tom Ennis. Die andere kannte Hermine nicht. Sie lauschte angestrengt, ohne einen Laut von sich zu geben. Es waren zwei Schatten, die vom Licht an die Wand geworfen wurden. Mehr konnte sie nicht erkennen.
„Sie sind also wieder zurück, Sir.“, sagte die ihr völlig unbekannte Stimme. Sie klang schüchtern und ängstlich.
„Wie Sie sehen.“ Das war Ennis. Eine kurze Pause folgte. Dann: „Warum wollten Sie denn in den Keller?“ Die Antwort des anderen klang etwas unsicher.
„Das… das kann so nicht mehr weitergehen, Sir. Mussten Sie denn ausgerechnet Miss Granger entführen?“
„Was haben Sie denn auf einmal, Boltman? Doch nicht etwa Gewissensbisse?“
„Nein.“, sagte der Mann namens Boltman rasch. „Aber es gab bereits Gerüchte, bevor Sie fortgingen.“
„Ach, wirklich? Was für Gerüchte denn?“
„Das… das hier Menschen verschwinden.“ Ennis Antwort klang nicht im Mindesten beunruhigt. Wenn man genau hinhörte, klang es fast schon hämisch.
„Wie bedauerlich. Sie wirken diesen Gerüchten doch entgegen. Nicht wahr, Boltman?“
„Wie sollte ich das denn machen?“ Sie konnte Ennis aufseufzen hören.
„Sie enttäuschen mich. Es wäre in Ihrem eigenen Interesse.“ Boltman klang verunsichert.
„Ich… verstehe nicht ganz.“
„Ich werde es Ihnen erklären. Vom gesetzlichen Standpunkt aus gesehen würde man mich wohl als Mörder betrachten.“
„Ich… ich weiß nicht, Sir.“ Doch Ennis fuhr fort.
„Und was denken Sie, wie man Sie bezeichnen würde? Ich werde es Ihnen sagen: als Helfershelfer.“
„Ich? Aber ich habe doch nur getan, was Sie mir aufgetragen haben, Sir.“, sagte Boltman aufgebracht.
„Und Sie wissen genau, warum ich diese Experimente machen musste. Nicht wahr?“
„Aber… aber ich wollte nicht, dass ich da mit…“
„Nun, Neugierde ist nicht gerade gesund, Boltman.“
„Was haben Sie jetzt vor?“
„Nun, ich werde den Tausch noch heute Abend über die Bühne bringen. Wenn ich meine Aufzeichnungen habe, können wir aus der Stadt verschwinden. Potter hin oder her.“
„Und wohin werden wir gehen?“
„Ich werde vielleicht nach Paris gehen. Die Stadt ist groß genug. Wenn auch nicht ganz ungefährlich. Aber dort wäre ich für eine gewisse Zeit sicher.“
„Und ich?“, fragte Boltman erwartungsvoll.
„Darüber werde ich noch nachdenken. Machen Sie sich keine Sorgen, Boltman. Heute Abend brauche ich ein letztes Mal Ihre Hilfe. Danach können Sie sich aussuchen, ob Sie meine Dienste verlassen oder mitkommen wollen.“
Sie hörte auf einmal Schritte. Zuerst dachte sie, sie würden auf die Kellertür zukommen. Doch dann hörte sie, wie jemand eine Treppe hinaufstieg. Die andere Gestalt verharrte eine Weile, soweit Hermine dies am Schatten an der Wand erkennen konnte, bis auch dieser sich entfernte. Stille breitete sich aus. An der Kellertür wartete sie, wie es ihr vorkam, eine halbe Ewigkeit. Grauen hielt sie gefangen. Ennis hatte einen Helfer. Und nun würden sie gemeinsam alles für ihren Austausch vorbereiten. Doch dazu durfte es nicht kommen. Sie musste hier raus. So schnell wie möglich. Nichts war zu hören. Also öffnete sie die Kellertür ein wenig weiter und spähte hinaus. Niemand war zu sehen.
Vorsichtig schlich sie vorwärts. Hinter der Tür lag eine hohe Eingangshalle, welche sich über zwei Stockwerke erstreckte. Der Raum wurde von einem Kronleuchter in mattes Licht getaucht. Oben lief ringsherum eine hölzerne Gallerie. Die Fenster wurden von den Vorhängen verdeckt, sodass niemand hineinsehen konnte. Sie schlich in die Halle und suchte den Ausgang. Dann sah sie die Tür. Langsam ging sie darauf zu und kam dabei an einer Türöffnung vorbei.
Plötzlich wurde sie von hinten gepackt. Jemand verschloss ihr den Mund, sodass sie nicht schreien konnte. Doch etwas sagte ihr, dass es nicht Ennis war, der sie da so festhielt. Der jemand, es musste Boltman sein, hielt sie fest. Sie war verloren.
`Jetzt ist es aus.`, dachte sie panisch.



So, das war Chap Nummer 9. Keine Sorge. Bald geht es weiter. Aber nun würde ich mich über ein paar Kommis von euch freuen ;)


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Ich war neulich bei Topshop und eine Frau, die dort arbeitete sagte zu mir: 'Witzig, du siehst genauso aus wie das Mädchen, das Hermine spielt!' - 'Äh ja, weil ich es bin.' - 'Bitte? Was? Wie bitte!?'
Emma Watson