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Fanfiction

Der Auftrag - Showdown Teil 1

von johnprewett

Wir nähern uns nun langsam aber sicher dem Ende zu. Der Showdown. Ich hoffe, das Chap gefällt euch. Würde mich über eure Kommis sehr freuen.



`Jetzt ist es aus.`, dachte sie panisch.
„Shh. Ruhig. Ich will Ihnen nichts tun. Seien Sie ruhig.“
Langsam löste sich die Hand von ihrem Mund wieder und sie drehte sich um. Ein Mann mittleren Alters in schäbiger Kleidung stand vor ihr. Sie erkannte ihn wieder. Denn Boltman hatte zeitweise im St. Mungo als Ennis` Assistent gearbeitet und sie selbst hatte ihn dort einige Male gesehen. Und die ganze Zeit über war er Ennis` Helfer gewesen. Nun saß sie in der Falle. Doch dann geschah etwas, was sie nicht erwartet hatte.
„Wenn Sie fliehen wollen, sollten Sie es jetzt tun.“ Hermine klappte der Mund auf.
„Warum…?“
„Keine Zeit für Erklärungen. Sie müssen fort.“
„Warum tun Sie das für mich?“ Boltman sah sie nicht an, als er antwortete.
„Er hat schlimme Dinge getan. Und ich schäme mich, ihm dabei geholfen zu haben. Sie müssen fort, bevor er noch mehr Unheil anrichtet.“ Hermine nickte. Als sie gemeinsam der Tür zustrebten, brach es aus ihr heraus:
„Wie sind Sie denn an ihn geraten? Warum haben Sie ihm geholfen?“
„Es ist mir sehr unangenehm, aber… Ennis gab mir die Macht über andere Menschen. Solche Neigungen hatte ich schon von klein auf. Doch er hat mich nie vollständig in seine Pläne eingeweiht. Einmal bin ich zufällig in sein Labor gegangen…“
Seine Stimme verlor sich. Hermine wusste, was Boltman meinte. Offenbar hatte er zuerst nicht die geringste Ahnung gehabt, was er mit seiner Hilfe fĂĽr diesen Menschen erreicht hatte. Nun jedoch versuchte er, von seinem Herrn wegzukommen.
„Warum verhelfen Sie mir zur Flucht?“
„Ich kenne Sie vom St. Mungo. Sie waren immer sehr freundlich zu mir. Und als er Sie hierher gebracht hatte, war mir sofort klar, dass ich Sie retten muss. Wer weiß, was er mit Ihnen vorhat.“
Plötzlich hörten sie beide gleichzeitig etwas knacken. Sie blickten auf. Oben auf der Treppe stand niemand anderer als Tom Ennis. Mit einem Blick erfasste er die Situation. Langsam kam er die Treppe hinunter. In seiner Hand hielt er einen Spazierstock mit einem versilberten Knauf. Hermine und Boltman wichen zurück. Angst stieg in ihr hoch. Ennis` kalte Augen ruhten einen Moment auf ihr, bis er sich Boltman zuwandte. Er verlagerte seinen Spazierstock von der rechten in die linke Hand.
„Ich verstehe. Ihr habt Miss Granger etwas zu erzählen gehabt, nicht wahr?“
„Ich… nein, Sir…“
„Genug!“, sagte Ennis kalt. Noch ehe jemand von ihnen etwas sagen konnte, fuhr Ennis` Hand zum Griff des Spazierstockes und zog daran. Es war ein Stockdegen. Das Metall glitzerte im Licht der Hall. Der Degen war Nadelspitz. Und die Spitze zielte genau auf Boltmans Herz.
„Sir, ich…“
„Kein Wort mehr! Binde ihr die Hände zusammen! Na los! Nimm die Gardinenkordel!“ Unbeholfen trat Boltman einige Schritte vor. Mit zitternden Händen fesselte er sie. „Sehr gut.“
Mit dem Degen in der Hand trieb Ennis Boltman nun in den Nebenraum. Nur ihre Schatten fielen noch durch die offene Tür. Für einen Moment überkam Hermine der verrückte Gedanke an Flucht. Doch Angst und Grauen hielt sie gefangen und ihre Beine wollten ihr nicht gehorchen. Dann machte Ennis mit dem Arm eine schnelle Bewegung. Vom Stockdegen durchbohrt sank Boltman zu Boden. Ennis zog die Waffe wieder aus dem wie leblos daliegenden Körper, säuberte mit einem Tuch die Waffe und schob sie wieder in den Spazierstock.
„Verräter.“, murmelte er. Dann kam er wieder zurück. „Und nun zu Ihnen, Miss Granger. Sieht so aus, als hätte ich Sie maßlos unterschätzt. Ihr Verlobter kann stolz auf so eine Frau wie Sie sein. Aber Sie kommen hier nicht heraus. Es gibt kein Entkommen.“
Wie gebannt sah sie auf Ennis` Spazierstock. Dann in den Nebenraum, wo sie Boltman liegen sehen konnte. Ennis folgte ihrem Blick.
„Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen, dass Sie das mit ansehen mussten. Aber er wollte mich nun einmal verraten.“ Die Gleichgültigkeit, mit der Ennis dies sagte, machte Hermine Angst. Wie kaltblütig dieser Mensch war. Unbarmherzig und berechnend.
„Aber keine Sorge. Ich brauche Sie lebend und in einem Stück. Ansonsten wird Ihr Verlobter mir meine Aufzeichnungen nicht wiedergeben. Geschweige denn, dass er mich nicht am Leben lassen würde.“
„Darauf wette ich.“, fauchte Hermine wütend. Ennis lachte nur. Ein Stöhnen drang aus dem Nebenraum zu ihnen herüber. Ennis sah sich überrascht um.
„Was denn? Lebt er etwa noch?“
Stirnrunzelnd kehrte er in den Nebenraum zurück. Offenbar drehte er den Körper Boltmans um, zog die Klinge erneut aus dem Stock und stach erneut zu. Nachdem er seine Waffe ein weiteres Mal gesäubert hatte, kam er wieder zu ihr zurück.
„Erstaunlich zäh der Kerl. Aber er wird uns jetzt nicht mehr stören.“
Hermine musste einsehen, dass sie verloren hatte. Sie konnte ihm nicht entkommen. Ennis legte den Spazierstock auf einen nahen Beistelltisch und zog nun etwas aus seiner Umhangtasche. Es waren ein Fläschchen und ein Tuch. Dieses tränkte er nun mit der seltsamen Flüssigkeit. Chloroform. Wie merkwürdig, dass Ennis so etwas besaß. Normalerweise wurde so etwas nicht von einem Heiler eingesetzt.
„Was haben Sie nur vor?“ Ennis lächelte.
„Mir zurückholen, was mein ist. Und jetzt haltet still.“
Dann, bevor sie es verhindern konnte, stürzte sich Ennis auf sie und drückte ihr das Tuch auf Mund und Nase. Sie versuchte sich zu wehren. Doch schon spürte sie die Wirkung des Chloroforms. Ihr wurde schwarz vor Augen und sie glitt zu Boden. Sie war ohnmächtig. Alles war verloren.


Langsam betrat Harry den Friedhof. Dunkelheit und Schneegestöber. Vorsichtig ging er eine kleine Allee entlang. Ein eisiger Wind fegte über die Gräber. Nichts war zu hören. In der Ferne sah er ein kleines halb verfallenes Gebäude, welches etwas abseits stand. Es war offensichtlich, dass es schon lange nicht mehr genutzt wurde. Vor der Tür zögerte Harry. Könnte dies hier eine Falle sein? Das hätte er vielleicht geglaubt, wenn er sich nicht sicher gewesen wäre, dass Ennis um jeden Preis seine Aufzeichnungen wiederhaben wollte. Und er wusste, dass er alle Chancen zunichte machen würde, sie wieder zu bekommen, wenn er versuchte, Harry reinzulegen. Er öffnete die Türen und trat ein, nachdem er sich vergewissert hatte, dass niemand ihn sah. Doch wer sollte schon bei diesem Wetter um diese Uhrzeit hier vorbeikommen?
Der Raum war stockdunkel. Harry hob den Zauberstab und murmelte „Lumos“. Nahebei waren zwei große Kerzenleuchter. Er entzündete sie und auch die Kerzen auf dem Altar, um etwas Licht zu haben. Dort legte er auch die Aufzeichnungen von Ennis vor ein eisernen Kreuz, welches an den Seiten seltsam spitz zulief. Er setzte sich auf die Steinstufen. Ungeduldig schaute er auf seine Uhr. Die Zeit verging nur langsam. Gedankenverloren ließ er seinen Blick durch den Raum streifen. Über ihm schwebte an einer eisernen Kette ein Leuchter, welcher an der Unterseite spitze gefährliche Stacheln aufwies.
Etwas weiter hinten in der Ecke war etwas, was aussah wie ein niedriger gemauerter Brunnenschacht. Er war mit einem groĂźen Holzdeckel verschlossen worden. Neugierig ging Harry darauf zu, schob den Deckel beiseite und sah hinunter. Er war breit sehr tief. Erst viel weiter unten konnte er den steinigen Boden erkennen. Offenbar war dieser Brunnen, nachdem er ausgetrocknet war, aufgegeben und verschlossen worden.
Plötzlich horchte er auf. Etwas ging draußen vor sich. Schritte, die näher kamen. Die Tür flog auf und ein Mann trat herein. Im Lichtschein erkannte er Tom Ennis. Die Narbe, die er ihm verpasst hatte, war deutlich zu erkennen. In seinen Armen trug er eine bewusstlose junge Frau. Sie war wunderschön. Schnee klebte in ihren braunen Haaren. Es war...
„Hermine.“, keuchte Harry.
„Keine Sorge, es geht ihr gut.“, sagte Ennis und legte sie neben den Altar ab. „Ich hab sie nur betäubt, damit ich sie ungestört hierher bringen konnte.“ Harry sah Ennis fragend an. „Chloroform. Die Muggel sind gar nicht so dumm, wie wir manchmal denken. Und ein Schockzauber hätte nicht lange genug geholfen. Einen Zaubertrank konnte ich leider nicht auftreiben, welcher dieselbe Wirkung gehabt hätte. Aber das ist jetzt unwichtig.“
Ennis richtete sich auf und sah Harry offen ins Gesicht. „Ihr habt meine Aufzeichnungen mitgebracht?“
„Da liegen sie.“, sagte Harry und deutete auf den Altar. Mit leuchtenden Augen ging Ennis darauf zu. Harry überlegte. Sollte er ihn gewinnen lassen? Nein! Mit zwei Schritten war er bei ihm und hielt ihm den Zauberstab an die Kehle. Ennis erstarrte. Seine Hände sanken nieder und er lächelte kalt.




So, bald gehts weiter. Aber zuerst wĂĽrde ich mich ĂĽber ein paar Kommis von euch freuen.


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