
von niobe87
Hallo, ihr Lieben...
Es ist Dienstag! Und ich hab ein neues Kapitel für euch!
Jaja, ich erwähnte es bereits. Es geht in einem ordentlichen Tempo weiter.
Vielleicht noch mal kurz zur Sprache.
Erstens liebe ich es, wenn Draco und Harry so aggressiv miteinander reden und zudem lege ich damit die Weichen für alles Weitere. (Dazu später mehr.)
Meinen lieben Dank an Gini für den Kommentar.
Ich führe ein paar Kommigrenzen ein.
Also, wenn ich jeweils 15, 30, 50, 75 und 100 Kommentare lese, dann bekommt ihr automatisch ein neues Kapitel von mir, unabhängig davon, ob es Dienstag ist oder nicht.
Und nun ganz viel Spaß mit dem ersten Kapitel.
Kapitel 1 – Der Spion
Harry Potter und Draco Malfoy, beide unglaublich attraktiv, waren wohl das verruchteste Paar, das Hogwarts jemals hervorgebracht hatte.
Meistens sah man sie händchenhaltend durch die Schule spazieren.
Aber nicht, wie man meinen konnte, total verliebt, mit kitschigen Kosenamen, immer gut drauf und Everybody’s Darling.
Wenn man sie sah, dann erstarrte meist jegliches Tun um sie herum.
Wenn sie die Große Halle zum Essen betraten, dann blickten viele auf, in der Hoffnung irgendeine leidenschaftliche Geste zu erhaschen.
Wenn sie in einem Korridor verschwanden, wurde mit spitzen Ohren gelauscht, um nach Sekunden Stöhnen und Schreie zu hören.
Wenn sie aus einem Klassenzimmer kamen, wurde getuschelt, wer wohl diesmal wen flachgelegt hatte.
Noch nie sind sie vom Lehrpersonal erwischt wurden, noch nie von Schülern verpetzt wurden.
Oh ja, Draco und Harry liebten es, ihre Mitschüler zu manipulieren.
Und Manipulation funktionierte nun einmal nicht, wenn man den Unterwürfigen nicht ab und zu mal einen Brocken vor die Füße warf.
Man sollte jetzt nicht denken, dass die beiden auf alle anderen Schüler mit tiefer Verachtung hinabblickten.
Sie hielten sich keineswegs für besser, als alle anderen.
Sie wollten mit ihrem Verhalten nur aus der Reserve locken.
Denn die beiden hatten etwas entdeckt, was man als Hogwarts größtes Geheimnis bezeichnen konnte. Zumindest war es für die beiden so.
Eines Tages, die beiden waren gerade mal 2 Monate zusammen, entdeckten sie einen Raum, der noch einiges mehr zu bieten hatte, als der Raum der Wünsche.
Sie gingen, tief in Gedanken, durch die Gänge und Harry stockte plötzlich, als er eine Tür entdeckte, die an dieser Stelle nicht hätte sein dürfen.
Schnell zog er die Karte des Rumtreibers hervor und bemerkte stirnrunzelnd, dass auf dieser nichts von irgendeiner Tür zu sehen war.
Draco zuckte die Schultern, aber Harry schüttelte den Kopf und ging zielstrebig auf die Tür zu, Draco zog er an seiner Hand mit sich.
Als sie den Raum betraten, hätte man es krachen hören müssen, so tief fielen ihre Kinnladen nach unten.
Sich umschauend traten sie ein und blickten auf ein riesiges Bett, das mit schwarzen Lacken aus Seide bespannt war und dessen Kissen im sanften Licht der Kerzen glänzten.
Doch das war noch nicht das Geheimnis des Raumes. Dann wäre ja jeder Hufflepuff-Schlafsaal ein Geheimnis Hogwarts.
Erst als Draco Harry heftig mit dem Ellenbogen in die Seite stieß, wandte dieser, mit den Gedanken schon wieder bei Sex, den Blick auf den riesigen Bildschirm an der Wand.
Es stellte sich heraus, dass dieser Bildschirm jeden Raum, jeden Korridor, jedes Fleckchen Hogwarts per Tastendruck preisgab.
Wie ein überdimensionales Überwachungssystem, das niemand kannte.
Nach einigen Testläufen, in denen sie abwechselnd durch die Korridore und Räume liefen, mal hier, mal da die Hand hoben und die Wände nach versteckten Kameras absuchten, wurde ihnen ziemlich schnell klar, mit was genau, sie es zu tun hatten.
Bald kannten sie die Richtungen, die der Bildschirm anzeigte, wussten, dass zeitnah übertragen wurde, hatten sogar einige Lieblingskorridore und Schlafsäle in die Fernbedienung eingespeichert und kamen fast täglich zu ihrem Spion, um die Hogwartsschüler zu beobachten.
Nachdem die beiden ihre Mitschüler einige Zeit beobachteten, stellten sie ziemlich bald fest, dass die „Programme“ in den späten Abendstunden um Einiges interessanter waren, als das bisweilen langweilige Treiben am Tag.
Da sie in jeden Raum sehen konnten, entging ihnen natürlich nicht, was nachts in den Betten Hogwarts passierte. Und wie sich herausstellte, waren, vor allem in den höheren Jahrgangsstufen, viele Schüler nicht immer so brav, wie sie sich tagsüber gaben.
Flashback
Gedankenversunken starrte Draco auf den Bildschirm.
Snape schien einen neuen Trank brauen zu wollen. Er selbst hatte noch nie von einem Trank gehört, dessen essenzieller Bestandteil getrocknete Staubzwiebeln waren. Doch er hatte soeben genau gesehen, wie Snape in einem Klassenzimmer in den Kerkern eben diese Zutat in einen brodelnden Kessel geworfen hatte und nun eifrig auf ein kleines Pergament kritzelte.
Draco zoomte etwas näher an den Tränkemeister heran, um vielleicht ein paar Wortfetzen aufzutreiben, doch je näher er ranging, desto verpixelter wurde das Bild.
„Blöde Technik…“, murrte er, woraufhin er leises Geraschel vernahm.
„Fantastisch. Da erwacht man nach einem guten Fick nichts ahnend und sieht als Erstes die alte Fledermaus überdimensional groß vor sich.“, schnaubte Harry, der sich langsam aus den Kissen stemmte.
Langsam ging er auf die Couch zu, ließ sich genüsslich fallen und streckte die Beine.
Er legte sich der Länge nach auf das Sofa und den Kopf auf Dracos Schoß, dessen Lippen ein leichtes Lächeln umspielte, wie Harry feststellte, als er nach oben sah.
Wie in Trance und als würde er es häufiger Tun, legte Draco eine Hand auf Harrys Haar und wickelte einige Strähnen um seine Finger.
Er sah weiter auf Snape und versuchte zu erahnen, welchen Trank er neu erfinden wollte, als Harry ihm mit den Worten „Das ist langweilig!“ die Fernbedienung aus der Hand riss und den Kanal wechselte.
Ein Korridor voller Menschen erstreckte sich vor ihnen. Viele rempelten sich im Vorbeigehen an, Andere schwatzen fröhlich, während sie über kurz oder lang in irgendwelchen Klassenzimmern verschwanden.
„Hey!“, empörte Draco sich und nahm die Fernbedienung an sich. Er drückte den „Snape“-Knopf und wieder fand er den Tränkemeister über seinem Kessel grübelnd vor.
„Vergiss es.“, knurrte Harry mit einem fiesen Blick zur alten Fledermaus, bevor er Draco die Fernbedienung abnahm. Doch dieser hatte schon mit so etwas gerechnet und krallte seine Finger fester um das Stück Metall, so dass beide sich nun wie kleine Kinder um die Fernbedienung stritten, immer mal wieder einen Knopf erwischten und ungewollt durch das Programm zappten.
Endlich schaffte Draco es mit einem gewaltigen Ruck, die Fernbedienung aus Harrys Klammergriff zu befreien und mit einem zufriedenen Lächeln wollte er sich wieder seinem Programm widmen, als Harry ihn aufhielt.
„Warte…“, zischte dieser und Draco riss die Fernbedienung erneut hoch, als er Harrys Hand spürte, die sich auf seinen Oberarm legte.
Er sah zu ihm hinunter und Harry starrte mit zusammengekniffenen Augen, nicht wie Draco dachte, auf die Fernbedienung oder ihn selbst, sondern auf den großen Bildschirm vor ihnen.
Langsam und irritiert folgte Draco seinem Blick und musste selbst schnell die Augen zusammenkneifen.
Er runzelte die Stirn, weil er dachte sich verguckt zu haben.
Sein Kopf schnellte nach vorne, als er in den dunklen, kahlen Korridor blickte.
Er war sehr eng und einer der Geheimgänge, die hinter einem Teppich verborgen waren, so dass er leer schien.
Doch Harry und Draco hatten schon längst entdeckt, was im Verborgenen bleiben sollte.
Terry Boot und Seamus Finnigan standen eng umschlungen an die kalte Steinwand gepresst, während sie sich tief und leidenschaftlich küssten.
„Was zur Hölle…?“, entkam es ihm, als er die Beiden weiter in ihrem Treiben beobachtete und bemerkte, wie Seamus dem keuchenden Terry den Umhang von den Schultern streifte.
Er sah kurz zu Harry, dessen Augen sich auf das Bild vor ihm geheftet hatten, während ein berechnendes Grinsen seine Mundwinkel umgab.
„Wer hätte das gedacht?“, flüsterte der Gryffindor leise und kühl, während dieses erregende Funkeln wieder in seine Augen trat, welches Draco bisher nur einmal gesehen hatte. Nach Harrys erstem Blow Job.
Kurz wurden die Augen größer und verengten sich gleich wieder, woraufhin Draco den Kopf wieder zum Bildschirm richtete, auf dem Terry gerade dabei war Seamus die Hose aufzuknöpfen.
Mit offenem Mund sah Draco zu, wie Terry sich hinkniete und über die sich abzeichnende Beule in Seamus‘ Hose strich.
Er merkte kaum, wie Harry sich aufrappelte und schluckte hart, als seine geöffneten Lippen in einen intensiven Kuss gezwungen wurden.
Kurz löste er sich und sah in die funkelnden Augen Harrys.
„Das macht dich doch nicht etwa an, den beiden zuzusehen, oder?“, hauchte er.
„Ich glaub, mir knallt gerade eine Sicherung durch.“, flüsterte Harry tief und rau, so dass Draco ein bedrohliches Knurren hören ließ.
Wieder verfielen beide in einen heftigen, gierigen Kuss.
Heftig zuckte Draco zusammen, als seine Wirbelsäule auf die harte Lehne des Sofas knallte und schnappte nach Luft, während Harry ihn aus seinen Shorts befreite.
Mit einem Seitenblick zu Terry und Seamus überbrückte Draco die Zeit, die Harry brauchte, um ihn in einen erneuten Kuss zu verwickeln.
Hart wurde ihm in die Lippe gebissen, was ein Stöhnen bei ihm verursachte, welches Harry sofort ausnutzte, um zwei seiner Finger in Dracos Mund zu schieben.
Kurz saugte er daran, umspielte die Finger mit seiner Zunge, bevor Harry sie ihm auch schon wieder entzog und wild und ungezügelt sein Loch umspielte, bevor er sie tief in ihn eindringen ließ.
„Oh Gott…“, stöhnte Draco, während Harry ihm in den Nacken biss und fest an seinem Hals lutschte.
„Harry reicht vollkommen…“
Immer schneller bewegten sich die Finger, die geschickt wieder und wieder seine Prostata trafen und ihn zum Schreien brachten.
Dann wurden ihm die Finger entzogen, was ihm ein weiteres Knurren entlockte.
„Du willst doch nicht, dass die beiden vor uns fertig werden, oder?“, fragte Harry mit einem dreckigen Grinsen, woraufhin Draco sich wieder dem Bildschirm zuwandte und sah, dass Terry von Seamus an die Wand gedrängt wurde.
„Willst du jetzt einen verdammt Wettbewerb daraus machen?“, schrie Draco, dessen Nerven zum Zerbersten gespannt waren, dessen ganzer Körper unter unkontrollierbaren Beben stand und dessen Schwanz nach Erlösung schrie, weil die Bilder, Harrys Hände, Lippen, alles viel zu viel für ihn waren.
Dann, ohne Vorwarnung, stieß Harry hart und tief in ihn.
„OH SCHEISSE!“, brüllte Draco, der das von Anfang an derbe und schnelle Tempo kaum aushielt.
Er bäumte sich auf, bog sich Harry entgegen, der ihn mit jedem Stoß weiter an den Abgrund brachte.
Wieder wurde sein Mund zu einem Kuss eingefangen, in den er wild hinein stöhnte.
Harry zog das Tempo an, fickte ihn tief und hart, wie beide es wollten und sein Blick wechselte immer wieder von Dracos Augen zum Bildschirm.
„Scheiße…“, keuchte Harry. „Verdammter Höllenritt…“
Draco liebte es, wenn Harry fluchte, während er ihn hart nahm.
Harrys Hände klammerten sich fest in seine Schultern und das Tempo, in dem er Draco jetzt fickte, war schon fast unmenschlich und kaum zum Aushalten.
So hatte Harry ihn noch nie genommen.
„Jetzt komm schon, Dray. Lange halte ich das nicht mehr aus.“, presste der Gryffindor hervor, während sich ein zarter Schweißfilm auf seiner Stirn gebildet hatte, und knabberte kurz an seinem Ohrläppchen, was ihm, zu dem sich anbahnenden Orgasmus, eine gewaltige Gänsehaut verpasste.
Er schlang die Arme fest um den Nacken des Gryffindor und zog ihn tief zu sich nach unten, um sein Stöhnen direkt an dessen Ohr zu platzieren.
Es schüttelte ihn von allen Seiten, als er den Orgasmus hereinbrechen spürte und als er kam, hauchte er Harrys Namen an dessen Schläfe.
Zu mehr war er nicht fähig.
Auch Harry kam und ergoss sich tief in ihm. Doch er brüllte Dracos Namen so laut, dass er an den Wänden abprallte und noch ein paar Mal nachhallte.
Er stieß noch einige Male sanft zu, um die Nachwehen des Orgasmus auszukosten, um sich dann endgültig aus Draco zurückzuziehen und ihn sanft zu küssen.
Draco strich ihm eine verschwitzte Strähne aus den Augen.
„Ich liebe es, wenn dir ne Sicherung durchknallt.“, flüsterte er lächelnd, was auch den Gryffindor zum Lachen brachte.
Beide rappelten sich schließlich ein wenig auf, so dass Draco nun mit dem Kopf auf Harrys Schoß lag und seine südlichen Regionen entspannen konnte.
Beide beobachteten, wie Seamus gerade zu den finalen Stößen überging und sich heftig in Terry hinein hämmerte, als Terry auch schon gegen die Wand spritzte.
„Du weißt, du bist das Sündigste, Verruchteste, Attraktivste und Liebenswerteste, das ich jemals besitzen durfte…“, hauchte Harry. „Aber solche Bilder sind selbst für mich zu viel.“
Draco stutzte.
Versuchte Harry Potter ihm gerade zu erklären, dass er in seinem Kopf nicht fremdgevögelt hatte?
„Man, Potter, mich macht die Scheiße genauso an.“, sagte er genervt.
„Ach ja?“
2 Stunden, 2 Blow Jobs, 2 gesehene Ficks und 1 gefühlten Fick später saßen Harry und Draco auf der Couch und kuschelten.
„Weiß du, ich bin zwar schwul, aber einen McLaggen zu sehen, der da irgendeine Schnalle in den Umkleidekabinen rannimmt, macht selbst mich heißer, als geplant.“, sagte Draco leise, während seine Hand unter Harrys Pullover die entspannte Haut streichelte.
„Du findest McLaggen heiß?“
„Sieh ihn dir an. Er hat ein verdammt großes Ego und denkt, dass er jeden Ball halten kann – er sollte mal mit einem Verwechslungszauber lahmgelegt werden - aber er hat trotzdem einen verflucht heißen Körper. Und ficken kann er auch.“
Skeptisch sah Harry ihn an.
„Soll ich ein Date vereinbaren?“, fragte er kühl.
„Eifersüchtig, Baby?“, fragte Draco süffisant grinsend.
„Naja, wenn du ihn so heiß findest und er so gut ficken kann…“
„Hey.“, hauchte er und kniff kurz in Harrys Brustwarze, so dass dieser ihn mit einem bösen Blick anfunkelte. „Erst mal weißt du, dass ich dir gehöre. Dir und keinem Anderen. Und dann sollte dir klar sein, dass du vorhin bei Seamus abgegangen bist…“
Harry grinste.
„Stimmt. Scheiße…“
Er kratzte sich kurz im Nacken, bevor er seine Nase in Dracos Haar wühlte.
„Obwohl es mich anmachen würde, wenn du jemand anderen vögeln würdest…“, hauchte er mit einem dreckigen Grinsen.
„Ist das so?“, fragte Draco und erwiderte das Grinsen.
„Aber nur, wenn ich dabei bin…“
„Schon klar.“, antwortete Draco und sein Grinsen wurde breiter.
Oh ja, er konnte sich denken, wie sehr Harry das gefallen würde. Mal sehen, ob sich da mal was ergab.
Flashback Ende
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