
von niobe87
Hallo meine Lieben,
eine neue Woche ist angebrochen und zudem ist es Dienstag. Also stehe ich bereit mit einem neuen Kapitel.
Ich wünsche euch viel Spaß damit.
Kapitel 7 - Überall blaue Augen
Der nächste Tag verging ohne weitere Wolfsangriffe, Kuschelattacken oder Abenteuer, da die beiden den ganzen Tag Unterricht hatten.
Harry hatte am Morgen die Einhornhaare zu Snape gebracht, während Draco ihn bei Professor Sprout entschuldigt hatte, für die paar Minuten, die er eventuell zu spät kommen würde.
Wie zähes Wachs zog sich der Tag dahin, während sie nur ab und an mal auf den Wolf zu sprechen kamen.
Harry wunderte sich, warum Draco so gedankenversunken war und die gesamte Große Halle jedes Mal, wenn sie zu einer Mahlzeit kamen, möglichst penibel mit seinen Augen absuchte.
Aber er wurde erlöst von seinem Rätsel raten, als sie zum Abendessen die Große Halle erneut betraten.
Diesmal gingen sie beide an ihre Haustische, doch bevor sie das taten, stoppte Draco ihn an der Eingangstür, indem er Harrys Handgelenk umfasste und abrupt stehen blieb.
Wie vom Donner gerührt starrte er auf den Ravenclawtisch, während Harry versuchte dessen Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
"Hey! Hallo? Draco? Was ist?", fragte Harry und schnippte mit den Fingern vor Dracos Nase herum. Dieser verengte die Augen zu Schlitzen und seine Atmung setzte einen Augenblick aus.
"Da hast du deinen Wolf.", zischte er und endlich folgte Harry seinem Blick und sah ein junges Ravenclaw-Mädchen, dass sich lachend ihrer Freundin zugewandt hatte und ihr irgendetwas ins Ohr flüsterte.
Und dann traf es ihn wie einen Schlag. Diese blauen Augen...
Das war das Mädchen, das er vor ein paar Tagen noch vor der Großen Halle gesehen hatte.
Mit ihren wilden braunen Haaren, den frechen Gesichtsausdruck und genau den blauen Augen, mit denen er auch gestern von dem Wolf angesehen wurde.
Dieses Blau war einfach unverwechselbar.
Tief wie zwei Ozeane funkelten ihre Augen nun zu ihnen beiden hinüber und verharrten kurz auf Harry und Draco.
Harry wusste nicht, was der davon halten sollte, als er zum Gryffindortisch ging, bevor Draco ihm noch einen funkelnden Blick schenkte und ihn kurz auf den Mund küsste, um sich dann an den Slytherintisch zu begeben.
Plump ließ Harry sich fallen und schnappte sich das erstbeste, was ihm in den Weg kam.
Er biss in das Stück Toast, dass er nun in der Hand hatte und besah sich das Mädchen, dass sich gerade über ein Glas Kürbissaft hermachte, als ihr Blick auch schon auf seinem zum Liegen kam.
Sie setzte das Glas ab, während Harry den Toast beiseite legte und die Augen nicht von ihren lassen konnte.
Das Blau funkelte bis zu ihm hinüber und bestätigte ihm, dass sie das Wolfsmädchen war, was ihn gestern überfallen hatte.
Sein Blick huschte kurz zu Draco, der im selben Moment, den Blick vom Rücken des Mädchens nahm und auch ihn ansah.
Schnell sah er wieder zu der Ravenclaw, die ganz deutlich bemerkt zu haben schien, zu wem Harry gesehen hatte, die Hände auf die Tischplatte stemme und sich zu Draco umsah, der ihren Blick einfing.
Dracos Gesichtsausdruck war mehr als verschlossen. Zugeschnürter Turnschuh kam dem schon sehr nahe.
Doch Harry wusste inzwischen ganz genau, was los war, wenn Draco so schaute.
Er konnte förmlich sehen, wie es in Dracos Hirn arbeitete. Das zusätzliche Aufblitzen seiner Augen sorgte für ein mulmiges Gefühl in Harrys Magen.
Oh nein, Baby, dachte er, Eifersucht ist hier völlig fehl am Platz.
Das Mädchen erhob sich und verließ den Tisch. Dabei tippte sie im Vorbeigehen Roger Davis an und nickte mit dem Kopf Richtung Ausgang, als dieser sich verwundert umdrehte.
Harry und Draco sahen sich an.
Harry konnte erkennen, wie Draco eine Augenbraue hochzog, was bedeutete, dass er mehr als überrascht war.
Kaum merklich nickte Harry auch Richtung Ausgang und beide erhoben sich fast zeitgleich, um am großen Portal aufeinander zutreffen. Schweigend verhakten sich ihre Hände ineinander und sie marschierten raus aus der Großen Halle.
Ein Glück für beide, dass Ginny Weasley gerade vorbeikam, denn stumm nickte Draco in ihre Richtung, so dass sie auf sie zuschritten.
"Hey ihr Zwei.", sagte sie freundlich, wurde aber sofort misstrauisch, als sie in die Gesichter der beiden blickte. "Was ist los?"
"Das Mädchen, mit dem du dich gestern unterhalten hast, bevor Harry mit dir gesprochen hat...", sagte Draco und Harry ließ sich nicht anmerken, dass Draco das Mädchen gestern schon einmal gesehen hatte. Abwarten war die Devise.
"Ja?", hakte Ginny nach.
"Wie heißt sie?", fragte nun Harry.
"Oh, ihr Name ist Aja. Aja Baker. Sie ist eine Ravenclaw in meinem Jahrgang.", antwortete sie prompt. "Was ist..."
Doch weiter kam sie nicht, denn Harry blickte zu Draco und sein Blick war mehr als verschwörerisch.
"Oha, dann ist die Kleine ja gerade mal süße sechszehn, wenn ich mich nicht irre.", sagte er an Draco gewandt.
"Was habt ihr vor?", fragte Ginny äußerst misstrauisch und besorgt.
"Das wird sich zeigen.", antwortete Draco mehr zu Harry als zu Ginny. Dann gingen beide schweigend davon.
Sie nahmen das erste leere Klassenzimmer, dass in ihrer Nähe war und Draco schloss die Tür sorgfältig, während Harry schon das Fenster geöffnet hatte und seinen Zauberstab gezogen hatte.
Er schloss die Augen und ließ seine Zauberstab schnippen und schon Minuten später lag die Karte des Rumtreibers in seinen Händen.
"Komm her und hilf mir, sie zu finden."
Hastig kam Draco auf ihn zu, während Harry die Karte entfaltete.
Langsam suchten sie beide jeden Winkel der Karte ab und Draco wurde schon bald auf sie aufmerksam.
"Da ist sie.", sagte er und deutete auf einen kleinen Punkt etwas weiter oben auf der Karte, der mit Aja Baker beschriftet war. Der kleine Punkt war ganz nah bei einem Punkt, der mit Roger Davis bezeichnet war.
"7. Stock, neben dem Gemälde des Sonnensystems.", sagte Harry sofort. Gut, dass er sich weitaus besser in Hogwarts auskannte, als Draco.
Mit dessen Kenntnissen hätten sie Aja in drei Tagen noch nicht gefunden.
"Gut, dann los.", sagte Draco entschieden und Harry faltete die Karte wieder zusammen und ließ sie zurück in den Schlafsaal schweben.
Beide machten sich auf den Weg in den siebten Stock und wussten doch nicht, was sie erwarten würde. Was wäre, wenn sie schon verschwunden waren?
Oben angekommen, trennte sie nur noch eine dicke Mauer von der Stelle, wo sie Aja und Davis vermuteten.
Sie gingen auf die ihnen gegenüberliegende Wand zu und schlichen ganz vorsichtig zur nächsten Ecke, um ein gutes Sichtfeld zu haben.
Als Harry den ersten Blick wagte, musste er zweimal blinzeln und sich kurz zu Draco umdrehen, um ihm zu bedeuten, auch schleunigst um die Ecke zu sehen, bevor er einen weiteren Blick riskierte.
Da war doch jemand tatsächlich genauso durchgeknallt, wie Harry und er, dachte Draco, als er sah, was da hinter der Ecke vor sich ging.
Nur ein paar Schritte von ihnen entfernt stand Aja, die von Davis an eine Wand gepresst wurde.
Gierig fiel der Kapitän der Quidditchmannschaft von Ravenclaw über das junge Mädchen her, das sichtlich Gefallen an seinem Treiben gefunden hatte.
Sie reckte den Kopf zur Decke, während Davis ihren Hals einfing und ungestüm darüber leckte, ihr sachte in die Schulter biss und einen ihrer Schenkel mit seiner Hand umschloss, um ihr Bein nach oben an seine Hüften zu drücken.
"Zu lange habe ich darauf gewartet...", flüsterte er atemlos und dennoch verständlich.
"Quatsch nicht, mach!", blaffte Aja ihn schon fast an, woraufhin Harry und Draco sich verwundert ansahen.
Wieder widmeten die beiden sich dem Treiben direkt vor ihren Augen und konnten gerade noch sehen, wie Roger Davis den olivgrünen Rock Ajas hochhob, um ihren Slip nach unten zu schieben.
Harry lehnte sich zurück und legte den Kopf an die Wand.
Dann fing er an leise zu lachen.
"Das gibt es doch nicht.", grinste er. "Die geht genauso ab, wie wir."
Seine Schultern bebten, während er die Hände an die kühle Wand lehnte und permanent den Kopf schüttelte.
Draco bekam eine Idee, die ihn dreckig grinsen ließ.
Er stemmte seine Hände neben Harrys Kopf an die Wand und lehnte sich gegen Harry.
Dieser drehte überrascht den Kopf um, ließ ihn jedoch sofort an die Wand krachen, als Draco begann, seinen Nacken zu bearbeiten.
Leise keuchte Harry auf, als eine Gänsehaut seinen Hals erfasste, sich über seinen gesamten Körper legte und er haltlos zu zittern begann.
Draco legte seine Hände auf Harrys Po und strich beherzt darüber und drückte ihn noch enger an die Wand.
"Was ist, hm?", raunte Draco ihm zu. "Wir hätten uns das Ganze auch in unserem persönlichen Raum der Wünsche ansehen können."
Harry schüttelte vehement den Kopf.
"Oder willst du lieber hier zusehen und...zuhören?", säuselte er lieblich.
Diesmal nickte Harry so heftig, dass Draco ihn an den Haaren packte und dessen Kopf ein wenig nach oben zog, um mit der Zunge über seine Halsschlagadern zu fahren.
"Da werden Erinnerungen wach...", flüsterte er mit einem süffisanten Grinsen auf den Lippen und strich beherzt über die Beule in Harrys Schritt.
Beide wagten einen erneuten Blick zu den Ravenclaws am Ende des Gangs und noch während Draco das Knäul aus Armen und Beinen in seinem Kopf zu ordnen versuchte, spürte er, dass es in Harrys Hose immer härter wurde.
Seine Augen flackerten einen Moment, als er sich an das Bild gewöhnt hatte.
Davis presste Aja hart gegen die Wand.
Tief und heftig stieß er zu, während Aja unkontrolliert stöhnte, die Augen fest geschlossen hatte und sich verlangend über die Lippen leckte. Nur zu gern nahm sie den harten Rhythmus, den Davis vorgab, auf und beide fanden so etwas wie Einklang unter diesen schnellen und kräftigen Stößen. Sie klammerte sich an seinen Rücken, reckte den Hals, um ab und zu Davis Zunge darüber lecken zu spüren und hob ihr Bein, so weit es ging, an, um sich ihm entgegen zu drücken.
"Scheiße...", stöhnte Harry, während Dracos Griff fester und gezielter wurde.
Langsam rutschte seine Hand unter die Hose in seine Shorts und begann Harrys pulsierenden Schwanz zu massieren.
Dabei drückte er seinen eigenen Unterleib fest an Harrys Arsch, weil diese ganze Situation auch nicht unberührt an ihm vorbei ging. Diesem Pärchen beim Ficken zu zusehen, gemischt mit Harrys Stöhnen und dessen Erregung direkt in seiner Hand, ließ auch Draco aufkeuchen.
"Sie gefällt dir?", flüsterte er Harry mit einem rauen Ton in der Stimme zu und sah auf seinen Nacken, während Harry den Blick nicht von dem hübschen Mädchen abwenden konnte.
Harry schien nicht mehr klar denken zu können, sondern legte seine Wange an die kalte Wand und grub seine Hände in das Mauerwerk, um den Halt zu bewahren.
Er nickte.
"Willst du sie?", fragte Draco leise und leckte dabei über Harrys Ohrläppchen.
Die Hand um Harrys Schwanz zog sich fester und pumpte ihn schneller und fordernder.
"Nicht, wenn du eifersüchtig bist...", keuchte er abgehackt.
"Nehmen wir an, ich wäre nicht eifersüchtig...Würdest du sie dann wollen?", flüsterte er regelrecht in Harrys Ohr und rieb sich stärker an ihm. Die ganze Situation, Harry sichtlich erregt, Aja, die da hinten an die Wand gevögelt wurde und sein eigener Schwanz an Harrys Arsch benebelten ihn. Er würde gleich die Kontrolle verlieren, das wusste er.
"Jaah...", hauchte Harry und legte den Kopf in den Nacken.
Draco konnte das Kribbeln und Ziehen in seinem Unterleib noch eine Weile unter Kontrolle halten und wandte sich wieder Aja und Davis zu.
Er beobachtete, wie Ajas Augen blicklos Richtung Decke gerichtet waren und sie lautlos stöhnte.
Sie hatte was. Definitiv.
"Was würdest du mit ihr machen?", fragte er.
"Sie ficken...", antwortete Harry leise.
Bei diesen Worten und den Blidfetzen, die sich gerade in seinen Kopf schlichen, verlor Draco fast jegliche Selbstbeherrschung.
"Willst du sie richtig hart ficken, so wie es Davis gerade tut?"
Harry schnaubte und Draco grinste.
"Das...nennst du hart ficken?", keuchte er und lehnte sich näher an Draco.
"Nein, das nenn ich Kuschelsex.", antwortete er und seine Hand rutschte aus Harrys Hose.
Haltsuchend klammerte sich dieser immer noch an die Wand, hob jedoch eine Hand über seine Schulter und griff in Dracos Nacken, um ihn wild und ungestüm zu küssen.
"Fick mich...aber richtig hart.", flüsterte Harry mit einem Funkeln in den Augen, nachdem er sich gelöst hatte.
Und Draco fackelte nicht lange.
Oh oh oh...böser Cliff....uh uh uh....
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel