
von niobe87
Wisst ihr, es ist nicht so, dass ich euch absichtlich warten lasse.
Wenn ich sage, ich hatte Stress, ist das eine annehmbare Erklärung?
Vermutlich nicht.
Wie wäre es mit: Die Uni hat wieder begonnen!
Auch nicht das Wahre, oder?
Ich könnte euch auch erzählen, dass Aliens mich entführt hätten und nun, nachdem sie mich zurückgebracht haben, eine kleine Kolonie in meinem Kleiderschrank gegründet haben.
Hm...das wird euch wahrscheinlich auch nicht weiterhelfen.
Ha, ich weiß!
Bonuschaps!
Da steht ihr doch drauf, oder?
Ich bedanke mich ganz lieb bei Gini (Danke, Süße, für deinen nicht abbrechenden Kommistrom. Fühl dich geknudelt) und Fwuuper (Juhuu, du bist wieder da. Ich weiß, ich werd nach dieser Story vermutlich auch nicht mehr hier posten, sondern auf einem anderen, uns allen bekannten Portal. Verstehe also vollkommen, dass du die Story vergessen hast)!
Vielen Dank, ihr zwei Schnuckels.
So, und jetzt ist mal Schluss mit lustig.
Immerhin wollt ihr ja wissen, was die beiden da so im Gang treiben.
Kapitel 8 - "Wenn hier also jeder jeden will..."
Hastig legte er eine Hand um Harrys Bauch und zog ihn, soweit das noch möglich war, noch näher an sich heran. Über dessen Schulter schauend, öffnete er mit einem gewaltigen Ruck, die Lasche von Harrys Gürtel und zog ihn aus den Halterungen.
Er ließ ihn in seine Hand gleiten und behielt ihn dort, um dann die Knöpfe von Harrys Hemd aufzureißen. Achtlos kullerten Einige zu Boden, während Draco den Gürtel in den Mund nahm und ihm das Hemd von den Schultern streifte.
Dann öffnete er den Reißverschluss der Hose und ließ sie locker nach unten fallen.
Dessen Shorts folgten Sekunden später.
Er nahm den Gürtel wieder in die Hand und fuhr mit den zusammengelegten Falten langsam über Harrys Schlüsselbein.
"Richtig hart also?", fragte er leise und schlug den Gürtel ein paar Mal sachte auf Harrys Rücken.
Dessen Körper wurde von einem heftigen Beben erfasst und Draco bemerkte, wie seine Knie langsam nachgaben.
"Schlag nochmal zu...", keuchte Harry atemlos.
Draco tat ihm den Gefallen.
"Aahh...", stöhnte Harry, als Draco das Leder auf seine erhitzte Haut knallen ließ und Draco war froh, dass er sich nicht aufschrie, sondern noch Kontrolle über seinen Körper hatte.
"Gut so?", flüsterte er leise und fast schon besorgt, weil er Harry genau das geben wollte, was dieser im Moment so dringend zu brauchen schien, um mit der Situation klar zukommen.
"Härter...", sagte er.
Draco legte den Kopf schief, zuckte mit den Schultern und verpasste ihm noch einen Hieb, etwas schneller und härter als zuvor.
Nun zog sich ein langer, roter Striemen über Harrys Rücken, der jetzt von einer Gänsehaut überzogen war.
Das war alles ziemlich absurd, befand Draco, angesichts dessen, dass keine fünf Meter neben ihnen zwei Ravenclaws keuchten und sich in den Wahnsinn trieben, während er hier den Sadisten mimte, der Harry zusehends härter auf die nackte Haut schlug. Harrys Kopf indessen ruckte immer wieder nach oben und Draco konnte dessen angespanntes Gesicht sehen und die zutiefst erregten, leisen Schreie wahrnehmen.
Irgendwann, nachdem der erste Striemen blutig schien, nahm Draco den Gürtel und legte ihn um Harrys Handgelenke, die an der Wand lehnten.
Als würde er eine Hose um die Taille mit dem Gürtel fixieren wollen, legte er beide Hände in den Gurt und zog zu. Bevor er das Ende allerdings in die Gürtelschnalle legte, umwickelte er die Wandhalterung einer Fackel über ihnen und fixierte den Gürtel dann an der Schnalle. So gefesselt, hatte Draco wenigstens nicht die Sorge, dass Harry zusammensacken würde.
Sachte legte er seine Hände auf den Rücken des Gryffindor und fuhr mit den Händen über Harrys Wunden.
Zischend sog dieser die Luft ein, als Dracos Hände jeden einzelnen Striemen nachfuhren.
Dann legte er seine Lippen auf die glühende Haut und küsste sich schon beinahe sanft zu Harrys Schulterblättern.
"Willst du noch mehr? Oder soll ich dich jetzt ficken?", raunte er Harry ins Ohr, so dass dieser sich arg zusammenreißen musste, um halbwegs ein Nicken hervor zubekommen.
"Was jetzt?", fragte Draco gespielt irritiert und leckte einige Blutstropfen vom Rücken des Gryffindor und blies dann hart über die feuchte Stelle hinweg, so dass Harry sichtlich einknickte.
Sein von Schmerz und Erregung gezeichnetes Gesicht wandte sich unter größter Anstrengung zu ihm um.
"Fick mich."
Wieder zuckte Draco mit den Schultern und öffnete seine Hose.
Endlich bekam auch seine schmerzlich pochende Erregung Beachtung und Draco entließ sie nur zu gern aus seinen Shorts.
Langsam lehnte er sich gegen Harry, zum Einen um ihm nicht vor lauter Schmerz die Luft zum Atmen zu nehmen und zum Anderen, um ihn dennoch in den Wahnsinn zu treiben. Harry stöhnte gequält auf und drängte sich Draco entgegen. Immer wieder wandte er den Kopf über die Schulter, um zu sehen, was Draco da hinter ihm trieb.
Sachte strichen Dracos Hände über die angespannten Muskeln seines Bauches, über die Seiten hinauf zu seinen Armen, die er bis zu den Handgelenken nachfuhr, um sie dann blitzschnell an Harrys Hüften zu pinnen und sich heftig in ihm zu versenken.
Ein leiser Schrei entfuhr Harry und obwohl fast jegliche Kontrolle über seinen Körper gerade jetzt, wo er heftig in seinen Freund stieß, flöten ging, schrillten bei Draco die Alarmglocken.
Während er hart in ihn stieß, Harry damit immer wieder gegen die kalte Wand trieb, löste er den Gürtel und umfasste die angespannten Handgelenke des Gryffindor, um sie an die Wand zu stemmen und dessen Finger mit seinen zu verhaken.
Draco wagte einen kurzen Blick zu Aja und Roger Davis.
In seinen Lenden blitze es, als sah, wie Davis sie fast besinnungslos vögelte und er neigte seinen Kopf wieder Harry zu.
"Willst du noch einen letzten Blick riskieren?", flüsterte er in Harrys Ohr, der sofort vehement den Kopf schüttelte, als würde er schon genug mit den bisherigen Bildern kämpfen.
"Komm schon.", fuhr Draco fort und biss ihm leicht in die Schulter. "Sieh dir das Funkeln in ihren Augen an. Sieh zu, wie sie sich von ihm nehmen lässt. Sieh dir an, wie sie kommt."
Er vergrub seine Nase in Harrys wilden Haar und drängte ihn somit dazu, noch einmal um die Ecke zu sehen.
Auf der anderen Seite des Korridors setzte Davis gerade zu den finalen Stößen an. Aja sah zwar nicht so aus, als würde sie gleich befriedigt sein, doch Roger Davis stand wohl kurz davor.
Beide sahen zu, wie Aja die Augen schloss und wie Davis sich immer schneller in sie hämmerte.
Und dann öffnete sie die Augen und sie fing Harrys und Dracos Blick auf.
Plötzlich fingen ihre Augen an zu strahlen, wie blaue Kristalle und ihr ganzer Körper begann zu beben, während sie sich sonst nicht anmerken ließ, dass sie beobachtet wurde.
Draco war viel zu benebelt, um klar denken zu können.
Einerseits war er irgendwie eifersüchtig auf dieses Mädchen, weil Harry sie so anziehend fand und sofort über sie herfallen würde, wenn sich die Gelegenheit bieten würde. Andererseits befand sein Verstand gerade jetzt, wie aufregend Aja war und dass er Harry liebend gern einmal dabei zusehen würde, wie er sie richtig nahm.
Und gerade jetzt, als er den Orgasmus heranbrechen spürte und das vertraute Ziehen in seinem Unterleib bemerkte, wünschte er sich nichts sehnlicher, als an Rogers Stelle zu sein...
Harry stöhnte und Draco bemerkte, wie sein Blick auf der Kleinen haftete. Sie dagegen schien sich nicht entscheiden zu können, wen sie zuerst anblicken sollte.
Immer wieder huschte ihr Blick erst zu Harry, dann zu Draco, der allmählich wegdriftete und den Arm an der Wand abstützte.
Und dann kam sie. Ein gewaltiges Zittern erfasste Aja, sie verkrampfte die Handgelenke und ihre Finger gruben sich fest in die Haare von Davis.
"Fuuuuck!", schrie sie und stöhnte das erste Mal laut auf, so dass auch Harry und Draco es hören konnten. Ihre Augen waren fest auf sie beide gerichtet und sie kostete gerade die Nachwehen des Orgasmus' aus, als Harry ihn auch schon einengte und leise keuchte, um nicht auch noch Davis auf sie beide aufmerksam zu machen.
Draco folgte ihm fast sekundengenau, allerdings nicht, wie sonst, weil Harry ihn förmlich einkesselte, sondern weil Aja sich angestrengt auf die Unterlippe biss und ein kleines Lächeln wagte.
Zumindest vermutete Draco das.
Und für einen kurzen Moment wollte er sie. Mehr als Harry, mehr als alles Andere.
Doch sobald der Orgasmus abgeflaut war und Harry sich in seine Arme drehte, bekam er ein solch schlechtes Gewissen, dass es ihn drohte zu zerfressen. Er war schwul. Er liebte Harry. Er wollte keine Frauen und schon gar keine kleinen Mädchen mit blau-glitzernden Augen...
Er sollte solche Gedanken nicht haben. Das war schon fast Betrügen auf Geistesebene.
Niedergeschlagen blickte er in die Augen seines geliebten Gryffindors, vergaß die kleine Ravenclaw und verlor sich in den grünen Seelenspiegeln.
"Alles okay?", fragte dieser nicht minder besorgt und küsste ihn kurz.
Draco brachte nur ein mattes Nicken zu Stande. "Ich bin nur fertig. Lass uns irgendwo hingehen, wo wir Ruhe haben."
Auch Harry nickte nun und beide warfen einen letzten Blick auf die Ravenclaws.
Schnaubend richtete Aja ihr Wort an Roger.
"Glaub bloß nicht, dass du dafür verantwortlich bist, Davis.", sagte sie arrogant und ging erhobenen Hauptes davon, um einen ziemlich bedröppelt wirkenden Roger Davis einfach stehen zu lassen.
Als Harry unter Dusche ihres eigenen Raumes der Wünsche stand, konnte er noch immer nicht glauben, was da gerade passiert war.
Seine Gedanken rasten und drehten sich einzig und allein, um Draco und Aja.
Nicht nur, dass er tatsächlich Gefallen an Dracos Schlägen bekommen hatten, die er selbst jetzt, nachdem Draco seinen Rücken geheilt hatte, förmlich auf der Haut spüren konnte, sondern dass er auch Gefallen an Aja gefunden hatte, schockierte ihn zutiefst.
Dass er bei dem Schmerz, der durch die Hiebe auf seinen Rücken verursacht wurde, völlig abdrehte, schrieb er dem Rausch zu.
Es war, als würde er die Gefühle und Emotionen verdreifachen und als würde alles dadurch nur intensiver und berauschender.
Doch, dass er tatsächlich den Gedanken hegte, Aja zu wollen und dies Draco auch noch offen gesagt hatte, machte ihn mürbe.
Er verachtete sich für diese Gedanken, dafür, dass er vorhin wegen Aja gekommen war und nicht wegen Draco. Aber diese Augen, dieses Funkeln...
Ihr beim Sex zu zusehen war fast so gewesen, als würde er sie selbst nehmen, als wäre er es, der tief in sie stieß und sie zum Stöhnen brachte.
Er schüttelte den Kopf und hatte Angst, Draco durch diese Gedanken allein schon zu betrügen. Er wollte das nicht. Er wollte sie nicht.
Langsam stieg er aus der Dusche und legte sich ein Handtuch über die Hüften.
Dann ging er gesenkten Blickes nach nebenan, wo er Draco auf der Couch vorfand.
Doch bevor er sich setzen konnte, vernahm er schon Dracos zittrige Stimme, der durch die Kanäle zappte und plötzlich steif sitzen blieb.
"Ich hab sie gefunden."
Harrys Kopf schnellte nach oben und er sah ungläubig zu Draco.
Wollte er ihn jetzt noch mehr foltern? Er wollte die Gedanken an Aja doch loswerden. Wieso musste Draco denn jetzt ausgerechnet nach ihr suchen?
Doch das leise geflüsterte "Scheiße..." seitens Draco ließ ihn dann doch aufblicken.
Seine Augen blitzten auf, als er Aja erkannte, die allein in einem Bett lag und den Kopf zur Decke reckte.
"Was tut sie da?", fragte Harry leise, während er sich lautlos neben Draco setzte.
"Nach was sieht es denn aus?", fragte Draco und schluckte.
Aus den Augenwinkeln konnte Harry erkennen, dass dessen Augen sich weiteten, als Aja die Decke beiseite schlug, die sie bis eben noch bedeckt hatte und nun auch Harry ganz genau sehen konnte, was sie da trieb.
Ihre Finger waren in ihr Höschen gerutscht und sanft massierte sie ihren Schritt.
"Scheiße...", kam es nun auch von Harry.
Beide sahen wie gebannt zu, wie sie sich unter ihren eigenen Berührungen wand und eine Hand zu ihrem Busen hinaufwandte und fest hineinkniff.
Ihr Mund war zu einem lautlosen Schrei gen Decke gerichtet und Harry fluchte innerlich, weil der Fernseher keinen Ton ausspuckte.
Immer schneller rieb sich die Hand zwischen ihren Beinen und man konnte förmlich spüren, wie ihr Atem immer abgehackter ging, da ihr Brustkrob sich kräftig hob und senkte.
Ihre freie Hand krallte sich abwechselnd in ihre Haare und das Bettlacken unter ihr.
Sie biss sich auf die Unterlippe, um ein aufkommendes Keuchen zu unterdrücken und blickte nach oben, direkt in die für sie nicht sichtbare Kamera. Das Funkeln ihrer schönen, großen Augen schlug Harry wie ein Faustschlag ins Gesicht.
Harry wusste nicht mehr, wann er die Kontrolle verloren hatte, doch plötzlich stöhnte er zutiefst erregt auf.
Er drehte den Kopf zu Draco und sichtlich ertappt wurde er rot, doch auch Draco war nicht mehr ganz so blass wie sonst, als er ihm sein Gesicht zuwandte.
"Harry, ich will sie.", hauchte er gequält und sah ihn besorgt an.
Harry war in dem Moment, wenn auch sprachlos, ziemlich dankbar dafür, dass sie offen und ehrlich über alles redeten, was sie bedrückte.
"Du auch?", fragte er atemlos, was der Slytherin mit einem furchtbar flehentlichen Gesichtsausdruck nickend quittierte.
Sofort zog er ihn im Nacken zu sich, um ihm nicht das Gefühl zu geben, dass Harry ihn jetzt verabscheute. Er küsste ihn tief und lange und sah ihm dann in die Augen.
"Ich hab Angst, dass ich dich gedanklich betrügen könnte.", setzte Draco hauchend hinzu, als sie sich lösten.
Harry überlegte.
Doch sein Blick huschte für einen kurzen Moment zum Bildschirm hinüber und blieben an Ajas Lippen hängen.
Tonlos formten diese zwei Worte, als sie sich auch schon sichtlich entspannte. Soeben schien sie ein mächtiger Orgasmus überrannt zu haben.
"Täuschen mich meine Fähigkeiten als Lippenleser oder hast du eben dasselbe gelesen wie ich?", fragte Harry überrascht.
Doch Draco nickte atemlos.
" "Harry" und "Draco" ", bestätigte er Harrys Vermutung und blickte ihm in die Augen.
Und sofort schienen sich alle Probleme in Luft aufzulösen. Zwei Worte genügten, um die trügerische, bedrückte Stimmung in eine knisternde, angespannte zu verändern.
"Sie will uns also auch.", sagte Harry mit einem dreckigen Grinsen auf den Lippen. "Wenn hier also jeder jeden will..."
Doch mehr brauchte er nicht sagen, denn Dracos Augen hellten sich zu einem silbernen Funkeln auf und auch er setzte ein böses Grinsen auf.
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