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Fanfiction

Feuer, Eis und Blaue Augen - Kapitel 11 - Wochenende

von niobe87

Huhu ihr Lieben,

ich würde sagen, wir machen einfach mal munter weiter...
Ich denke, heute kann ich euch eines meiner Lieblingskapitel präsentieren.

Viel Spaß

Ach ja, meinen Dank an Fwuuper. Für den lieben Kommentar.



Kapitel 11 - Wochenende


"Ich halte das für keine gute Idee, Harry.", sagte Draco leise, als sie zurück in den Gemeinschaftsraum gingen.
"Wieso?", fragte Harry irritiert und sah zu Draco, der schweigend seine Hand hielt und neben ihm herlief.
Nach einer Weile äußerte er sich.
"Ich habe nichts gegen eine Nacht mit ihr. Wirklich nicht."
"Wenn es nicht der Preis ist, was ist es dann?", fragte Harry.
"Der Einsatz. Ich wollte Zabini so weit es geht aus meinem Leben raushalten.", sagte Draco und meinte es so, wie er es sagte.
Er wollte nichts mehr mit Blaise zu tun haben. Mal abgesehen davon, dass Aja es niemals schaffen würde, Blaise zu etwas mit einer Frau zu überreden. Er kannte ihn so gut, wie seine Westentasche. Er würde sich niemals auf sowas einlassen. Aber das war ja gar nicht der Grund.
Es war eher die Tatsache, dass die Wunde, die Blaise hinterlassen hatte, noch immer zu groß war. Man sagte ja, dass Zeit alle Wunden heilen könnte. Aber diese heilte langsamer, als er dachte.
Blaise stand für alle, die ihm Harry wegnehmen wollten. Er hatte Harry Drogen untergejubelt. Er hatte versucht, ihm das zu nehmen, was ihm mehr bedeutete, als sein eigenes Leben. Rücksichtslos, eiskalt und ohne Umwege.
Ihn jetzt zurück in sein Leben zu lassen, wollte Draco nicht zulassen. Und dass Harry ihn ins Spiel brachte, machte ihn einfach nur wütend. Hatte er etwa vergessen?
"Es hat doch nichts mit dir zu tun. Du musst ihm nicht gegenübertreten. Du schaust nur von ganz weit weg zu und lachst dich darüber kaputt."
"Aber ich verachte ihn. Nenn es Hass, wenn du willst. Und du ziehst Aja zwischen ihn, mich und meinen Hass. Wie kannst du denken, dass das gut endet?"
"Draco? Was soll das? Es ist nur Blaise."
"Nein, es ist eben nicht nur Blaise. Hast du vergessen, was er getan hat? Hast du vergessen, wie knapp er davor stand, dir etwas anzutun?", fragte Draco absolut schockiert.
"Du hast mir auch etwas angetan.", sagte Harry daraufhin so leise, dass Draco einige Sekunden brauchte, um dessen Worte zu registrieren.
Bedrohlich knurrte er auf.
"Vergleichst du mich mit diesem Stück Dreck?"
Endlich angekommen, betraten sie schweigend den Raum mit ihrem Spion und Draco fiel erst jetzt auf, dass er sie beide nicht in den Gryffindorturm geführt hatte, sondern unbewusst diesen Raum angesteuert hatte. Wahrscheinlich wusste er, dass irgendeine Diskussion anstand, die er nicht im Schlafsaal neben Ron austragen wollte.
"Draco, es war eine ähnliche Situation. Du hast mich an diese Wand gedrückt..." Er brach ab, weil seine Stimme sich verlor. Seine Gedanken verirrten sich zu diesem einen Abend im Korridor. Es lastete eigentlich nicht mehr auf ihm. Beide hatten es ausdiskutiert, sind übereingekommen, dass es falsch war, aber dennoch dazu geführt hatte, dass sie sich beide jetzt hatten.
Draco hatte ihn damals, nachdem Harry offengelegt hatte, was ihm in diesen Momenten durch den Kopf geschossen war und wie er sich gefühlt hatte, auf Knien angefleht, ihm zu verzeihen. Zarte Tränen hatten sich ihren Weg auf seinen Handrücken gebahnt, als er seine Hand an dessen Wange gelegt hatte. Es war vorbei, es war damals nicht richtig gewesen und es war vorbei. Zumindest sollte es das. Aber momentan kehrten alle Gedanken, Bildfetzen und Worte wieder zurück.
Wieder knurrrte Draco und holte Harry aus seinen Gedanken.
"Ich habe mich, verdammt nochmal, dafür entschuldigt, was ich getan habe. Die Situation war eine völlig andere. Ich habe dir KEINE DROGEN gegeben. Ich habe nicht versucht, dich, als du völlig weggetreten warst, zu BENUTZEN, wie eine Puppe. ICH DACHTE, WIR HÄTTEN DAS VERDAMMT NOCHMAL GEKLÄRT!", brüllte er Harry ins Gesicht und sah, wie Harry ihn wütend anfunkelte.
"ABER ES GIBT DINGE, DIE MAN EBEN VERZEIHEN, ABER NICHT VERGESSEN KANN!", schrie Harry und kam der Lautstärke, die Draco an den Tag gelegt hatte, nicht im Mindesten nach.
"WAS SOLL ICH DENN NOCH TUN? WAS SOLL ICH TUN, DAMIT DU ES VERGISST?", fragte Draco lautstark und bemerkte, wie es an seinen Stimmbänder riss.
"DU KANNST GAR NICHTS TUN! IST DAS KLAR? DAMIT MUSS ICH FERTIG WERDEN, NICHT DU!"
In Dracos Kopf surrte es. Er sah einfach nur rot. Mit einem Blick auf Harry, der wutverzerrt vor ihm stand, griff er an seinen Gürtel und riss ihn achtlos aus den Schlaufen. Er schmiss ihn mit einem gepfefferten Schlag zur Seite.
"WAS, ZUR HÖLLE, TUST DU DA?", schrie Harry überrascht. "OH NEIN! DU KANNST VERGESSEN, DASS WIR JETZT VÖGELN!"
"WIR VÖGELN IMMER, WENN WIR STREITEN!", gab Draco zurück und riss sich das Hemd von den Schultern. Mit forschen Schritten trat er auf Harry zu.
"VERPISS DICH, MALFOY!", schrie Harry wutentbrannt und trat einige Schritte zurück.
Doch dieser hatte sich schon längst an Harrys Kragen festgekrallt und warf ihn mit einem kräftigen Ruck auf das große Bett.
"Einen Dreck werde ich...", knurrte er und warf sich auf ihn.

Harry erwachte und fühlte sich wie erschlagen. Seine Augen waren geschwollen und sein Körper fühlte sich an, als hätte ihn ein Zwölftonner überrollt.
"Bist du jetzt froh, dass ich geblieben bin?", nuschelte Draco neben ihm und strich mit einem Finger über die nackte Haut seines Armes.
"Ich bin immer froh, wenn du bleibst.", antwortete Harry und lächelte Draco ins Gesicht, was dieser sofort erwiderte.
Letzte Nacht war völlig außer Kontrolle geraten.
"Wie oft habe ich gesagt, dass du verschwinden sollst?", fragte Harry und ächzte, als er sich aufsetzte und sich mit den Ellenbogen auf dem Kissen abstützte.
"Nach dem zehnten Mal habe ich aufgehört zu zählen.", antwortete Draco und rollte sich auf den Rücken, um zur Decke zu blicken. "Und du hast es nicht gesagt, du hast es rausgeschrien. Mir klingelt es jetzt noch in den Ohren."
Harry stöhnte.
Nachdem Harry letzte Nacht unsachte auf dem Bett gelandet war, hatte er sich vehement gegen Draco gewehrt. Er hatte gekratzt, gebissen, getreten, um sich geschlagen, geschrien und war dann mit seinen Worten in einer Flut aus Tränen untergegangen, während Draco ihn in den Himmel gefickt hatte.
"Scheiße...", stöhnte er und stand auf, "Wie spät ist es?"
"Halb zehn, glaube ich.", antwortete Draco und bestätigte seine Worte, indem er auf seine Uhr schaute.
"Verdammt, wir werden gewaltigen Ärger bekommen, weil wir zwei Stunden verpasst haben.", fluchte Harry, stand blitzschnell und wie von der Tarantel gestochen auf und suchte seine Sachen zusammen.
"Es ist Wochenende, Schatz."
Harry hielt inne. Abrupt drehte er sich zu Draco um, der sich auf die Seite rollte und einen Arm nach ihm ausstreckte.
Er hatte tatsächlich vergessen, dass Wochenende ist.
"Schlafen...", sagte er gequält und dankbar zugleich, warf alles, was er momentan in der Hand hatte, zu Boden, krabbelte dann zu Draco zurück und kuschelte sich an dessen Arm.
Draco lächelte ihn an.
"Kann ich dich noch was fragen, bevor wir wieder schlafen?", fragte Harry müde.
"Alles, was du willst."
"Was machen wir jetzt mit Aja? Soll ich die Aufgabe zurückziehen?", fragte er leise.
"Lass sie machen. Wir mischen uns nicht ein. Wir bleiben einfach hier und schlafen.", antwortete Draco, woraufhin Harry leicht lächelte.
"Aber irgendwann müssen wir aufstehen. Ich muss mit Lernen anfangen und mit dem Animagustraining."
Jetzt war es an Draco zu lächeln.
"Das können wir machen, wenn wir ausgeschlafen haben."

Als Draco erwachte, war die Bettseite neben ihm verlassen.
Kurz rumpelte es voller Sorge in Dracos Magen, doch er hörte schon bald das vertraute Rauschen von Wasser, was ihm sagte, dass Harry unter der Dusche stand.
Mit pochendem Herzen rollte er sich auf den Rücken und starrte an die Decke, um seinen Herzschlag zu beruhigen.
Er fühlte sich irgendwie immer ganz komisch, wenn Harry nicht neben ihm lag, sobald er die Augen aufschlug.
Er wusste, dass er sich eigentlich keine Sorgen machen musste und auch sämtliche Verlustängste fehl am Platz waren, doch es gab Zeiten, in denen er sich fragte, womit er all das verdiente.
Eisprinz von Slytherin, Ex-Todesser, ewiger Schlammbluthasser (zumindest in den Augen der meisten) und gefühlskaltes Arschloch in Einem fragte er sich, warum jemand wie Harry, der die gesamte Zauberergemeinschaft gerettet hatte, der so viel Feingefühl, so viel Herz und Liebe in sich trug, sich mit ihm abgab.
Er könnte wahrlich jeden haben. Oder jede.
Aber er liebte Draco.
Und dieser wusste manchmal nicht, warum.
Er konnte keine Eigenschaft an sich selbst sehen, die ihn so liebenswert machte, dass jemand wie Harry bei ihm bleiben sollte.
"Hey...", hörte er Harry flüstern und verzog seine Mundwinkel zu einem genüsslichen Grinsen, weil es genau diese heisere, raue Stimme war, die ihn bis zu seinem Lebensende jeden Morgen auf diese Weise begrüßen sollte.
"Hey...", flüsterte er nicht minder heiser zurück und lächelte seelig vor sich hin.
"Du siehst glücklich aus...", hörte er wieder diese raue Samtstimme, die ihn zum Träumen bringen konnte, die ihn in den Wahnsinn treiben konnte und die ihn jedes Mal um den Verstand brachte.
"Das liegt daran, dass ich glücklich bin."
"Woher dieser Sinneswandel? Gestern klang es nicht so, als wärest du besonders glücklich.", fragte Harry, doch Draco hörte raus, dass Harrys Stimme erheitert klang.
"Ich freue mich jeden Tag auf's Neue, dass du bei mir bist.", antwortete Draco wahrheitsgemäß und öffnete die Augen, während er merkte, dass das Blut in sein Gesicht schoss.
Harry hatte sich gerade auf die Bettkante gesetzt und er trug nur ein Handtuch um die Hüften. Seine Haare waren nass und lagen strubbelig um sein Gesicht. Ein Anblick, bei dem Draco Harry am liebsten auffressen würde.
"Ich gehe nirgendwo hin. Ich bleibe bei dir, jeden Tag, jede Nacht, jede Stunde, Minute und Sekunde meines Lebens.", flüsterte Harry und ließ sich aufs Bett fallen, so dass Draco sofort einen Arm um seine Brust legen konnte.
Er vergrub sein Gesicht an dessen Arm, strich mit seinen Händen über jedes Fleckchen nackte Haut, dass er momentan erreichen konnte.
"Jetzt weißt du, warum ich glücklich bin.", flüsterte er und küsste Harrys Arm.
"Dann bin ich es auch.", setzte Harry hinzu.
Eine Weile kuschelten und schmusten sie, liebkosten einander mit Küssen, Berührungen und Worten, bevor Draco sich ein Herz fasste.
"Wir sollten aufstehen. Es ist schon nach Mittag.", flüsterte er ganz nah an Harrys Mund.
Dieser fing ihn zu einem Kuss ein und löste sich dann, offensichtlich schweren Herzens, von ihm.
"Ich sollte mit dem Lernen beginnen.", sagte Harry gequält und Draco bemerkte, dass er ganz anderes im Sinn hatte.
"Womit willst du anfangen?", fragte Draco.
"Hm...Zaubertränke..."
"Sagst du das, weil du es wirklich tun willst, oder weil du weißt, dass das eines der Fächer ist, bei denen ich dir helfen kann?", fragte Draco mit einem schiefen Grinsen.
"Beides.", antwortete Harry beinahe schon trotzig.
"Gut, wir fangen mit Zaubertränke an. Dann machen wir Verwandlung und dann Zauberkunst.", sagte Draco bestimmt und nicht ganz ohne Eigennutz. "Zwei Stunden für jedes Fach."
"Zauberkunst?", fragte Harry mit einer hochgezogenen Augenbraue.
"Du denkst wohl, dass ich alles aus dem FF beherrsche. Ich brauche deine Hilfe in Zauberkunst und Verteidigung gegen die dunkeln Künste. In den restlichen Fächern kann ich dir helfen.", beantwortete Draco Harrys Frage.
"Der große Malfoy will sich etwas beibringen lassen?", fragte Harry und Draco sah ihm an, dass er nur spielte.
"Ganz genau. Und als Gegenleistung helfe ich dir. Vor allem in Zaubertränke."
"Okay, okay. Lass uns damit gleich anfangen.", sagte Harry voller Zweifel.
Und so verbrachten sie den Tag damit, für ihre UTZ-Prüfungen zu lernen.
Zaubertränke war weitaus leichter, als Harry es sich jemals hätte ausmalen können. Aber das lag vielleicht auch daran, dass Draco ihn jedesmal "belohnte", wenn er die richtige Zutat in den Kessel warf oder die richtige Anweisung aus dem Kopf befolgte.
Belohnungen sahen in Dracos Augen folgendermaßen aus:
Die ganze Zeit über, während Harry fieberhaft überlegt hatte, was er tun sollte, um den Trank der lebenden Toten zu brauen, hatte Draco ihm beruhigend den Nacken gestreichelt.
Sanft fuhr er über jeden Zentimeter Haut, über die ersten Ansätze der Nackenhaare, unter den Kragen des Hemdes.
Sobald Harry alle Skepsis über Bord geworfen hatte und die richtige Zutat ausgewählt hatte, hatte Draco sich in verschiedenen Dingen probiert, die Harry, ähnlich wie ein Mantra oder ein Rezept, im Kopf behalten sollte.
Einmal hatte er ihn forsch geküsst, dann hatte er federleicht seinen Schritt massiert, dann wieder fuhr er mit seinen Händen an Harrys Seiten unter sein Hemd, bis hinauf zu seinen Achseln, die er leidenschaftlich erforscht hatte.
Somit verband Harry unterschiedliche Berührungen und Empfindungen mit einer bestimmten Zutat oder Anweisung, so dass er den Trank in der Wiederholung nahezu selbstständig brauen konnte.
In Verwandlung lief es ein wenig stressfreier ab.
Draco wusste nicht, ob es daran lag, dass die Hausleiterin der Gryffindors dieses Fach leitete und nicht Snape, aber Harry war alles in allem viel aufnahmefähiger und lernte schnell, was Draco schon seit einiger Zeit beherrschte.
In Zauberkunst dagegen legte Draco die Rolle des leidenschaftlichen Lehrers vollkommen ab und überlies Harry die Führung, der, wie Draco feststellen musste, in diesem Fach eigentlich keinen Unterricht mehr brauchte.
Draco schlug einige Zauber vor, mit denen er Probleme hatte, die Harry sofort vorführte, ohne auch nur ein Buch in die Hand zu nehmen.
Draco wurde zwar nicht belohnt für einen richtigen Zauber, doch er lernte schnell von Harry, da er sich jede Bewegung, jeden Augenaufschlag und jedes Murmeln einprägte und auf ewig in sein Hirn brannte.
Harry in der Rolle als Lehrer, erinnerte ihn an die DA.
Er hatte sich Harry nur vorstellen können, wie er Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen und aus verschiedenen Häusern unterrichtete.
Konzentriert versuchte er, so verständlich wie möglich, die Empfindungen und die Schritte zu erklären und Draco spürte, dass Harry in seinem Element war.
Das war etwas, was kein Lehrer ihm bisher beibringen konnte. Diese Lust auf das Zaubern, den Wunsch, den Zauber so korrekt wie möglich auszuführen und die Anstrengung, seinem Lehrer alles recht zu machen.
Zum Ende hin, hatte Draco sämtliche Zaubersprüche, die für die UTZe relevant waren aufgezählt, die Harry, ohne mit der Wimper zu zucken, ausgeführt hatte. Perfekt versteht sich.
"Du brauchst für Zauberkunst nicht mehr zu lernen. Du kannst schon alles.", hatte er resigniert und doch belustigt von sich gegeben, als Harry den Accio perfekt ausgeführt hatte.
"Wie? Alles?", fragte Harry irritiert, als er das Buch, das er soeben aus dem Wandschrank zu sich hatte schweben lassen, zurück brachte.
"Na alles. Du kannst alles, was du wissen musst. Zaubertränke wird ein Ohnegleichen für dich."
"Was? Aber ich kann unmöglich alle wissen."
"Doch. Du hast sie mir gerade alle in Perfektion vorgeführt.", antwortete Draco. "Wahrscheinlich kannst du noch weitaus mehr Zauber, die nicht abverlangt werden."
"Okaaaaay.", hatte Harry etwas irritiert erwidert und schien selbst überrascht, über seine Fähigkeiten.
"Aber was wundert es mich.", hatte Draco daraufhin geantwortet. "Du wirst sie alle irgendwann in deinem Leben schon mal gebraucht haben."
Lachend verließen sie das alte Klassenzimmer, dass sie zum Lernen benutzt hatten und gingen zurück in "ihren" Raum, den sie am Wochenende immer beanspruchten, da sie nur dann die Zeit hatten, sich ganz dem zu widmen, was sie beide am Leben erhielt.
Einander.


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