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Fanfiction

Feuer, Eis und Blaue Augen - Kapitel 16 - Expecto Patronum

von niobe87

Sorry, I'm late.

Aber ich bin da. Dienstags. Immerhin.

Dank dir, Fwupper, für deinen Kommentar. Ich wusste, dass dir das gefällt. Harhar...

Wieder eines meiner Lieblingskapitel heute. Wenn Harry ausrastet, ist für mich der Tag gerettet. :D

So, nun aber los, oder?



Kapitel 16 – Expecto Patronum


Als Draco am nächsten Tag den kleinen Raum verließ, in dem er eben seine praktische Prüfung in Verteidigung gegen die Dunklen Künste mit einem relativ guten Gefühl abgeschlossen hatte, hingen seine Gedanken sofort wieder bei Harry.
Allerdings ging es diesmal in seinem Kopf nicht um Sex oder Knutschen, sondern eher, um dessen Worte, die er erst vor ein paar Stunden geäußert hatte.

„Ich schwöre dir, wenn sie mich heute unterfordern, dann raste ich aus!“

Immer wieder hörte er diese Worte und wusste, dass Harry sie genauso ernst gemeint hatte, wie die Liebeserklärungen, die er Draco immer wieder entgegen brachte.
Er wusste, dass Harry rasend vor Zorn war, weil alle Lehrer und Prüfer ihm mehr als einfache Fragen und Aufgaben stellten und doch verstand Draco nicht, warum Harry es nicht einfach lockerer nahm.
Vielleicht lag es daran, dass Harry in seinem Leben zu viel durchgemacht hatte, als das er jetzt nur einen Bruchteil von seinem Gelernten, seinen Kampferfahrungen preisgeben wollte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Harry nun nicht mehr wie ein kleines Kind behandelt werden wollte, nachdem er Voldemort eigenhändig und allein umgebracht hatte, sich für die gesamte Zauberergemeinschaft geopfert hatte, sich ihnen zu Liebe hatte umbringen wollen.
Auch wenn er Harrys Reaktion nicht verstand, wusste er, was für eventuelle Konsequenzen folgen könnten.
Ein Orkan Stärke 12 wäre ein Scheißdreck dagegen.
Draco hoffte nur, dass Harry wenigstens den Raum, in dem er seine Prüfung gleich haben würde, im Ganzen lassen würde.
Er machte sich auf das Schlimmste gefasst, als er, nicht wie die anderen, in dem Zwischengang zum Gelände von Hogwarts verharrte und dann ein gedämpftes „Mr Potter! Sie sind der Nächste!“ hörte.
Langsam und lautlos öffnete er die Tür zum Prüfraum einen Spalt breit und erkannte Harry, voller Selbstvertrauen, mit einer gewissen Arroganz im gesamten Ausdruck und mit Aggression in seinen Augen, der langsam vortrat und sich direkt vor die Prüfer stellte.
„Mr Potter! Wie fühlen Sie sich?“, fragte genau der Prüfer, der Draco vor einigen Augenblicken noch mit den schwierigsten von allen Fragen gelöchert hatte.
Draco schnaubte. Wenn selbst dieser Wichtigtuer es ihm jetzt schon so leicht machte, was sollten dann erst die anderen beiden tun?
Er machte sich auf das Schlimmste gefasst, jederzeit bereit, einzuschreiten, sobald Harry irgendetwas Dummes tun sollte.
„Ganz gut.“, sagte Harry mit lauter und fester Stimme.
„Gar nicht nervös?“, hakte der Prüfer nach.
„Nein.“, war die schlichte, aber bestimmte Antwort Harrys und Draco runzelte die Stirn, stellte sich unbewusst nur noch auf einen Ballen.
Zwar warfen sich die Prüfer anerkennende und amüsierte Blicke zu, doch nur Draco schien momentan der Einzige zu sein, der die Situation richtig einschätzte.
„Gut, dann sagen Sie uns zum Einstieg doch bitte, mit welchem Zauber Sie jemanden fesseln würden und führen Sie diesen dann vor.“, forderte der strengste aller Prüfer.
„An wem?“, fragte Harry gelangweilt.
Alle drei Männer lachten.
„Nun, wenn Sie möchten: Versuchen Sie es bei mir.“, sagte nun der Mann, der während Dracos Prüfung gar nicht gesprochen hatte, sondern nur eifrig auf ein Klemmbrett gekritzelt hatte, sehr freundlich.
Er erhob sich von dem hohen, langen Pult, vor dem die Prüfer saßen und schritt anmutig eine kleine Treppe hinunter.
Mit ausgebreiteten Armen und einem freundlichen Lächeln stellte er sich ihm gegenüber.
Draco konnte nur ungläubig den Kopf schütteln.
„Der Zauber, der jemanden fesselt, ist der Incarnus.“, sagte Harry brav und mit noch festerer, fast schneidender Stimme.
Dann hob er seinen Zauberstab und schnippte. Sofort wanden sich dicke, lange Seile aus seinem Zauberstab, die sich um den freundlichen Prüfer wickelten und ihn zu Boden zerrten, so dass er nun so gar nicht mehr nett aussah.
Das alles geschah so schnell, dass Draco, hätte er auch nur den Bruchteil einer Sekunde geblinzelt, überhaupt nichts mitbekommen hätte.
„Finite Incantatem.“, murmelte Harry deutlich, so dass sich der Prüfer sichtlich entspannte und sich, nachdem die Seile sich aufgelöst hatten, langsam erhob.
„Perfekt. Und auch noch unausgesprochen.“, dröhnte der dickste, der drei Prüfer mit einem gewinnenden Lächeln.
Harry nickte knapp, während der Prüfer, der eben noch gefesselt am Boden lag, sich wieder auf seinen Platz begab.
Gedankenverloren rieb er seinen Arm.
Draco umklammerte den Türgriff fester. Er wusste nicht, wie Harry auf die nächste Frage reagieren würde.
„Sehr gut, Mr Potter!“, sprach nun wieder der gemeine Prüfer. „ Nun, als Nächstes würden wir Sie bitten, in diese Truhe zu sehen.“
Dieser deutete auf etwas links von Draco, so dass er den Kopf drehte.
Harry drehte sich um und besah eine alte, hölzerne Truhe, die mit einem dicken Vorhängeschloss versehen war.
„Bitte öffnen Sie sie und zeigen Sie uns, wie Sie mit dem Inhalt umgehen.“
Dracos Anspannung verstärkte sich. Er wusste, was sich in dieser Truhe befand. Und er wusste auch, dass Harry es wusste.
„Alohomora“, wisperte Harry und es klickte einmal laut. Das Schloss öffnete sich und schwang auf, während die Truhe sich knarrend öffnete.
Dracos Augen weiteten sich, als er sah, wie er selbst aus der Truhe stieg.
Nur am Rande nahm er wahr, wie die Prüfer irritiert auf den Draco-Irrwicht starrten, der sich langsam aus der Truhe erhob.
Draco blinzelte.
War er es, vor dem Harry die größte Angst hatte?
Doch plötzlich änderte sich sein Spiegelbild.
Sein Gesicht wurde schmerzverzerrt und aus jeder Pore seines Körpers schien Blut zu fließen.
Da stand er - sein vermeintliches Selbst - krümmte sich, stürzte zu Boden und verblutete.
Er starb regelrecht vor seinen eigenen Augen.
Draco war so verwirrt, dass er erst nach einigen Sekunden wahrnahm, als er seinen Blick von dem Irrwicht nahm und auf Harry richtete, dass dieser irritiert die Stirn runzelte.
„Riddikulus“, murmelte Harry mehr als abwesend und Draco sah, wie das Blut verebbte, wie die Schmerzen des Draco-Irrwichts nachließen und wie er nun aufsprang.
Ungestüm lächelte dieser und breitete die Arme weit auf, um Harry in Empfang zu nehmen.
Doch Harry zwang ihn mit einem weiteren ungesagten Zauber zurück in die Truhe und verschloss diese wieder.
Draco wusste nicht, was er denken sollte. Es schien sogar so, dass er vergessen hatte zu atmen. Lange und tief holte er Luft.
Zu sehr dachte er, noch immer auf dem Boden zu liegen. Vor seinem inneren Auge sah er noch immer, wie er selbst auf dem Boden lag, die riesige Lache von Blut um sich herum und wie Harry ihn von diesem Alptraum befreite.
Er richtete seinen Blick erneut auf Harry, der immer noch mehr als verwirrt auf die Truhe sah.
„Ausgezeichnet, Mr Potter.“, rief nun der dicke Prüfer.
Angesprochener wandte sich wieder dem riesigen Pult zu und fixierte die drei Männer, die mehr als irritiert, aber dennoch hocherfreut, auf ihn hinab blickten.
„Ihre letzte Aufgabe…“, begann der gemeine Prüfer, so dass Harry verwirrt seine Augenbraue hob (Draco konnte es ihm nur nachempfinden. Nur drei Aufgaben? Alle Schwierigkeitsgrad dritte Klasse?). „…ist es, einen Patronus herauf zu beschwören.“
Bevor irgendjemand auch nur etwa s bemerken konnte, riss Draco die Tür auf.
Er wusste zwar, dass ihn noch niemand bemerkt hatte, doch er wünschte sich in diesem Moment so sehr, dass Harry ihn ansehen würde.
Doch dieser tat genau das Gegenteil.
Er starrte die Prüfer unglaublich wütend an, sein Brustkorb hob und senkte sich immer schneller und sein Körper wurde von einem gewaltigen Beben erfasst. Die Hand mit dem Zauberstab war allerdings ganz ruhig. Gefährlich ruhig.
Draco war wie gefesselt von diesem Bild, obwohl er sich schon längst hätte in Bewegung setzen müssen.
Nur er wusste, wie Harry sein konnte, wenn ihm eine Sicherung durchbrannte.
Und genau das tat sie in dieser Sekunde.
Der Blonde wusste, dass diese kleine Frage zu viel für Harry war.
„Bitte was?“, knurrte Harry gefährlich.
Aufmunternd und die Situation völlig fehlinterpretierend lächelten ihm die Prüfer zu.
„Wir würden gern einen Patronus von Ihnen sehen, Mr Potter.“, sagte der gemeine Prüfer erneut.
„Ist das ihr Ernst?“, fragte Harry und schnaubte abfällig.
Ruhig, Harry, bleib ruhig, dachte Draco.
„Natürlich. Wir können Ihnen gern auch eine andere Aufgabe stellen, wenn Sie sich nicht im Stande fühlen..“
Okay, jetzt war ein Punkt erreicht, an dem auch Draco langsam aber sicher die Kontrolle verlor.
„EINEN PATRONUS? SIE WOLLEN EINEN VERDAMMTEN PATRONUS VON MIR SEHEN???“, schrie Harry den Prüfern entgegen.
Diese bemerkten scheinbar erst jetzt, dass Harry keineswegs unsicher wegen der Aufgabe war, sondern fuchsteufelswild.
„DEN HABE ICH SCHON IN DER DRITTEN KLASSE BEHERRSCHT!!! UND SIE WISSEN DAS! WAS SOLL DAS HIER? IST DAS DER DANK DAFÜR, DASS ICH VOLDEMORT GETÖTET HABE? EINE PRÜFUNG UNTER NIVEAU?“, brüllte Harry und in seinen Augen trat das gefährlichste aller Funkeln, dass Draco jemals gesehen hatte. Er hatte alles, was ihm in den letzten Tagen schon auf der Seele lag und ihn belastete in einen Satz gepackt.
Sein Brustkorb hob und senkte sich kraftvoll und schnell und sein Zauberstabarm zuckte bedrohlich.
„Mr Potter? Beruhigen Sie…“, setzte der freundliche Prüfer an.
„ICH SOLL MICH BERUHIGEN? MICH BERUHIGEN? WARUM? IST DOCH VÖLLIG EGAL, WAS ICH HIER TUE! SIE WERDEN MICH OHNEHIN MIT EINEM „O“ BENOTEN!!!“, schrie Harry den Prüfer entgegen.
Nun wurde es Draco zu bunt. Der Gesichtsausdruck jedes einzelnen Prüfers wechselte nun von fassungslos zu wütend, so dass Draco aus dem Türrahmen trat und hastig auf Harry zu lief.
Er griff an sein Handgelenk und mit einem gewaltigen Ruck drehte er Harry zu sich um, der ihm einen kurzen, verwirrten Blick schenkte, dann aber wieder die Prüfer fixierte.
„Harry?! Sag mal hast du sie noch alle?“, sprach Draco eindringlich. „Hör auf damit. Es bringt hier keinem was, wenn du den kompletten Raum in Schutt und Asche legst. Mach die Prüfung und dann raus hier.“
Draco sprach zwar relativ leise, wusste aber, dass die Prüfer jedes Wort mitbekamen, weil es sowieso so leise war, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören.
Doch Harry hörte ihm gar nicht zu. Er schien wie gefangen in dem Bild der Prüfer und in den Gedanken in seinem Kopf.
Blitzschnell ließ Draco eine Hand in Harrys Nacken wandern und zog ihn unsanft ein Stück in seine Richtung, so dass Harry ihn ansehen musste.
Harrys Augen waren ganz vernebelt und unklar, so sehr schien seine eigene Wut ihn zu fesseln. Sie sahen geradewegs durch Draco hindurch.
„Komm zurück.“, flüsterte Draco und legte seine Stirn an Harrys. „Komm zurück zu mir.“
Und ganz plötzlich klärten sich Harrys Augen wurden strahlend grün und fixierten Dracos.
Erleichtert atmete Draco auf.
„Und jetzt zeig ihnen, wie ein richtiger Patronus aussieht.“, sagte er noch einmal eindringlich, küsste ihn und leckte kurz aber verlangend über seine Lippen, bevor er zurück trat und sich wieder in den Türrahmen stellte.
Wie ein nasser Hund, schüttelte Harry den Kopf, als würde er jeglichen Groll und Zorn loswerden wollen und als würde ihm gerade klar werden, wie er sich eigentlich aufführte.
Mit einem tiefen Atemzug verebbte das Beben seines Körpers und mit einem festen und funkelnden Blick sah er hoch zu den Prüfern.
Diese saßen stocksteif vor dem Pult und rührten sich nicht. Man sah ihnen ihre Wut, Bestürzung und auch Furcht an, doch sie sagten kein Wort. Anscheinend waren sie noch immer viel zu überrumpelt, um einen Ton von sich zu geben.
Harrys Blick glitt zurück zu Draco und verharrte auf ihm, als er seinen Zauberstab hob.
„Expecto Patronum“, sagte Harry klar und deutlich, so dass sein Patronus aus der Spitze seines Holzstabes brach.
Doch was jetzt kam, überraschte selbst Draco.
Der Patronus war viel zu klein, um einen Hirsch darstellen zu können.
Er war winzig, zog aber einen nicht enden wollenden silbernen Schleier mit sich, der den ganzen Raum erhellte.
Nachdem sich Dracos Augen an den wohl hellsten Patronus, den er je gesehen hatte, gewöhnt hatten und nicht mehr stachen, erkannte er das Zentrum der Lichtquelle.
Ein kleiner, silberner Eisvogel rauschte durch den Raum, an den Wänden vorbei und über die Köpfe der Prüfer.
Dracos Kiefer krachte nach unten und aus den Augenwinkeln konnte er erkennen, dass auch Harrys Kinn gerade Bekanntschaft mit dem Boden machte.
Irritiert blickte er auf die detailgetreue Abbildung seiner Animagusgestalt, die noch eine kleine Runde im Raum drehte und dann verschwand. Wie ein Feuerwerk verpuffte der Patronus und zurück blieb eine drückende Dunkelheit.


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