
von niobe87
Und hopp hopp! Weiter gehts!
Kapitel 18 – Schockwellen (Part II)
Harry spürte die Mengen an Alkohol, die seinen Kopf vernebelten.
Er lag allein in seinem Bett im Schlafraum der Gryffindors und wollte nichts anderes als Draco.
Der Abend hatte einen ungeahnten Verlauf genommen, als Dean zwei Flaschen Feuerwhiskey aus seiner Tasche geholt hatte.
Eigentlich hatte er einen gemütlichen Abend mit Ron und Hermine vor dem Kamin geplant, doch Dean und Seamus hatten sich dann noch dazu gesellt.
Selbst Hermine hatte zu viel getrunken.
Er hatte sie noch nie so reden hören, mit ihren knallroten Wangen und ihren funkelnden Augen.
Harry hatte sich dann mit einem flüchtigen Kuss von jedem verabschiedet und war nach oben gegangen, während Seamus meinte, er müsse unbedingt mal sehen, wo sich Blaise rumtrieb.
Dean war in eine hintere Ecke zu Ginny verschwunden und Ron war mit Hermine in ihren Schlafsaal gegangen, nachdem Harry den Zauber der Treppe gelöst hatte.
Wo Neville war, wusste Harry nicht, doch er wusste, dass er allein im Schlafsaal war und eine Geilheit ungeahnten Ausmaßes überfiel ihn.
Und als würden seine Gebete erhört, öffnete sich plötzlich die Tür zum Schlafsaal.
Doch es war nicht Draco der den langen Raum durchquerte, die Vorhänge beiseite zog und sich zu Harry unter die Decke kuschelte.
Es war Aja.
Das zweite Objekt seiner Begierde.
Zwar mahnte sein Hirn ihn kurz zur Vorsicht, da dies Aja war und eben nicht Draco, dass er erst mit Draco besprechen wollte, was sie mit Aja machen würden, dass er Draco möglicherweise betrügen würde, wenn er zulassen würde, dass Aja zu ihm kam, doch die Menge an Alkohol und die zunehmende Erregung hinderten ihn daran, mehr als drei Sekunden darüber nachzudenken.
Zudem war er gerade in eine heftige Knutscherei mit Aja verwickelt, was es ihm nicht unbedingt leichter machte.
„Was tust du hier?“, fragte er, als er sich über sie beugte und seine Lippen erneut auf ihre senkte.
„Dich küssen.“, war die kurze und ehrliche Antwort.
„Draco...“, hauchte Harry in einem Anflug von Dummheit, weil er merkte, wie sie ihren perfekten Körper an ihn drückte, ein Bein an seinen Rücken presste und ihn noch enger an sich zog.
„Der schläft seelenruhig.“, murmelte sie. „Glaub mir...“
Wäre Harry bei Sinnen gewesen, hätte er eventuell mitbekommen, wie viel Wahrheit in dieser Aussage steckte, doch Harry hatte schon so lange keinen weiblichen Körper unter sich gespürt, dass er sich einfach fallen ließ.
Er biss in ihre Lippen, strich dann entschuldigend mit der Zunge darüber und seine Hände verschwanden unter ihrem knappen Shirt, um die weiche Haut zu erkunden.
Langsam fuhren sie an ihren Seiten hinauf, spürten die Gänsehaut, die sich auf der Haut bildete und legten sich auf ihre Brüste, die er leicht knetete.
Das störende Stück Stoff zog Harry ihr kurzerhand aus und neckte dann die freigelegte Haut mit seiner Zunge, was ihr ein leises Keuchen entlockte.
„Hör nicht auf...bitte...“, stöhnte sie leise, als Harry ihre Brustwarzen mit der Zunge umkreiste, so dass Harry seine Berührungen intensivierte.
In Harrys Kopf drehte sich alles, als er ihren Slip nach unten schob, so dass er in ihren Kniekehlen landete und sie sich selbst von dem Ding freistrampelte.
Wild umkreiste seine Zunge den winzigen Bauchnabel, der sich ihm aberwitzig entgegen streckte und streichelte Ajas Oberschenkel, krallte seine Hände in das brodelnde Fleisch und spürte das Beben, dass Aja erfasste.
Dass er bei der Menge an Alkohol in seinem Körper überhaupt noch bewegungsfähig war, überraschte ihn sehr. Doch dass er so hart wie noch nie war, schockierte ihn.
Er wollte Aja so sehr, dass seine Shorts schmerzhaft eng wurden und er sich kurzerhand deren entledigte.
Langsam glitten seine Lippen zum Zentrum ihrer Lust und küssten die Spalte, während Ajas Stöhnen bezeugte, dass sie die Kontrolle gerade abgab.
Unaufhörlich malträtierte seine Zunge ihren Lustpunkt und seine Finger glitten in ihr kleines feuchtes Loch.
Kein Gleitgel, heute, war der lachhafte Gedanke, der in seinem leergefegten Hirn umher schwirrte.
Heftig stießen seine Finger in ihre feuchte Enge, sorgten für Stöhnen und Keuchen, als er selbst seinen Schwanz kurz pumpte, um Dampf abzulassen.
Allerdings hatte dies die genau gegenteilige Wirkung, so dass er sich ungeduldig aufrichtete und sich vor Aja platzierte.
„Sag mir, was du willst…“, sagte er rau und sah in ihre tiefblauen Augen, die den Blick von der Decke nahmen und auf ihn richteten. Ein Funkeln ungeahnten Ausmaßes huschte darüber.
„Fick mich, Harry.“, hauchte sie zitternd und leckte sich über die trockenen Lippen, die Harry sofort in Besitz nahm, ehe er noch einen kurzen Blick auf ihre geröteten Wangen warf.
Mit einem glatten und langgezogenen Stoß drang er in sie ein und hatte sein Tun, nicht sofort wild in sie zu hämmern.
Feuchte Hitze schlug ihm entgegen und erst jetzt bemerkte er, wie sehr er es vermisst hatte, eine Frau zu vögeln.
„Scheiße…“, wisperte er und mahnte sich zur Kontrolle, was Aja ihm aber erschwerte, indem sie ihr Becken heftig gegen seine Lenden stieß.
Er ließ alle Vorsicht fallen und stieß kräftig, tief und schnell zu und versenkte sich in einem Höllentempo in ihr.
„Fuck, ja…“, brüllte sie und presste die Augen zusammen.
Wieder fing Harry ihre Lippen ein und begann wild rumzuknutschen, während er seinem Höhepunkt entgegen stieß.
Noch einmal erhöhte er das Tempo, spreizte ihre Beine noch weiter auseinander und spürte, wie ihm der Rücken zerkratzt wurde, weil Aja ihre Fingernägel tief in sein Fleisch grub.
Der letzte Kuss wurde von Aja unterbrochen, die laut seinen Namen brüllte, sich um ihn zusammenzog und mit sich nahm.
Von einem fast schon animalischen Brüllen begleitet preschte ein Orgasmus, wie er ihn schon lange nicht mehr erlebt hatte, durch seinen Körper und lähmte ihn für kurze Zeit.
Um Atem ringend legte er seine bebenden Lippen auf ihre und strich kurz darüber, bevor er sich zurück zog und sich neben sie fallen ließ.
„Hölle…“, murmelte er, als seine Gedanken wieder den richtigen Platz in seinem Hirn fanden und fiel in einen tiefen Schlaf.
Am nächsten Morgen setzten die Ernüchterung und der Schock ein.
Sie wusste nicht, was letzte Nacht in sie gefahren war, doch Aja lief glücklich und absolut befriedigt durch die Schule, tanzte fast, und bedankte sich im Inneren bei ihrem Ego, dass sie das hatte durchstehen lassen.
Wie von allen guten Geistern verlassen, hatte sie gestern den Entschluss gefasst, sich das zu holen, was sie gewonnen hatte und war erst in Dracos und dann in Harrys Schlafsaal geschlichen.
Draco war er schon der absolute Wahnsinn gewesen, wie er unter ihr gestöhnt hatte, sie gevögelt hatte und ihr einen Höhepunkt beschert hatte, der alles bis dahin Gewesene in den Schatten gestellt hatte.
Doch Harry, der definitiv unter enormen Alkoholeinfluss gestanden hatte, hatte alles noch einmal getoppt.
Seine feurigen Küsse, seine tiefen, harten Stöße, seine raue Stimme, all das hatte sie zum Kommen verdammt und der zweite Orgasmus der Nacht war nicht minder geil gewesen, als der erste.
Sie wusste, dass sie die beiden gegeneinander ausgespielt hatte und dass die Rache dafür folgen würde, doch eigentlich war ihr das im Moment so ziemlich egal.
Sie hatte bekommen, was sie wollte, so wie sie immer bekam, was sie sich wünschte und über die Konsequenzen, machte sie sich erst einmal keine Sorgen.
Sollten die Beiden sich doch die Köpfe wegen ihr einschlagen. Ihr war das nur Recht. Und wenn sie für ihren Willen eine Beziehung hatte opfern müssen, dann war das eben so.
Shit happens! That’s life.
Hätten sie sich nicht darauf eingelassen.
Gedankenverloren verbrachte sie den Tag auf der Wiese vor dem Schloss, starrte Löcher in die Luft und überlegte mehr als einmal, ob sie sich selbst allein in ihrem Schlafsaal Abhilfe verschaffen sollte.
Sie beließ es aber dabei, feucht und erregt auf dem Gras zu liegen und die Gefühle, die sie gestern überrannt hatten, zu genießen.
Wer hätte geahnt, dass sie es tatsächlich schaffen würde, mit dem schwulsten Pärchen aus ganz Hogwarts zu schlafen. Und noch dazu mit einem Paar, dass als unzertrennlich galt.
Am liebsten hätte sie die Faust in die Luft gestoßen, um ihrem Stolz Ausdruck zu verleihen, doch ein paar Hufflepuffs standen in ihrer Nähe und sie wollte ihren Ruf als kaltes Miststück, den Harry und Draco noch nicht wirklich kannten, nicht riskieren.
Schweren Herzens erhob sie sich, als die Sonne hinter dem Horizont verschwand und machte sich auf den Weg in die Große Halle, um zu Abend zu essen.
Wieder tanzte sie sich förmlich durch die Gänge, als sie am Ende eines breiten Korridors auf zwei Gestalten aufmerksam wurde.
Der eine, mit dem platinblonden Haar, sah mehr als besorgt und nervös aus, seine Augen waren gerötet und er zitterte haltlos.
Der andere, mit der kreisrunden Brille und der blitzförmigen Narbe auf der Stirn, sah allerdings noch viel schockierender aus.
Blanke Wut verzerrte sein sonst so schönes Gesicht und er sah aus, als würde er demnächst einen Mord begehen.
Beide wandten sich Aja zu, die im Korridor erstarrt war und ihre Beine keinen Zentimeter mehr bewegen konnte.
Als sie realisierten, dass Aja keine zwanzig Meter von ihnen entfernt stand, ging ein Ruck durch beide Körper und Harry setzte sich schnellen Schrittes in Bewegung, direkt auf Aja zu, während Draco ihn noch aufhalten wollte.
Doch es war zu spät.
„Oh, oh…“, hauchte Aja, bevor sie grob am Arm gepackt wurde und an die nächst beste Wand geschleudert wurde.
Ich habe ein Monster erschaffen! O.o
Aber keine Sorge, die Rache folgt auf flinkem Fuß. Murharhar…
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