
von niobe87
Na ihr Süßen,
da bin ich wieder.
Frisch erholt und vollgefressen. :)
Ich geb euch für die lange Abstinenz heute schon ein neues Kapitel.
Danke an Fwuuper für den lieben Kommentar.
Und jetzt geht es auch schon weiter.
Kapitel 19 – Böses Erwachen
Als Harry am nächsten Morgen erwachte, traf ihn die Ernüchterung wie ein Schlag in die Magengrube.
Aja. Die letzte Nacht. Der Sex.
Bilder von ihm selbst tauchten vor ihm auf, wie er sich in Aja versenkte, sie voller Leidenschaft küsste, ihre Haut streichelte…
„Scheiße…“, fluchte er leise und spürte, als er sich aufrichtete, wie sämtliches Blut aus seinem Gesicht wich.
„Scheiße, scheiße, scheiße…“, fluchte er weiter vor sich hin, während er sich anzog, im Bad verschwand und sich vergewisserte, dass er allein war.
Dann stellte er sich ans Fenster und fasste mit beiden Händen an seine Oberarme, als wolle er sich selbst Halt geben, um dem unter ihm einbrechenden Boden zu entkommen.
Er hatte betrogen.
Er war ein verdammter Betrüger.
Er hatte Dracos Herz gebrochen. Und seines gleich noch dazu.
Wie hatte er nur so dumm sein können?
Er starrte nach draußen auf den großen See.
Draco saß im Fenster auf dem Fensterbrett und starrte auf die kristallklare Oberfläche des Sees, an dessen Ufer sich leichte Wellen brachen, als wären sie die ersten Anzeichen für einen aufkommenden Sturm.
Er wusste, dass dieser Sturm schon sehr bald auf ihn einbrechen würde.
Er hatte Harry betrogen.
Und es hatte ihm gefallen.
Mehr als das.
Wenn er könnte, würde er das, was er mit Aja erlebt hatte, sofort wiederholen.
Aber etwas in ihm war stärker.
Es war um das tausendfache stärker als jeder Sex mit Aja.
Es war etwas, von dem er bisher geglaubt hatte, es würde einen Orkan überleben.
Doch nun glaubte er, seine Liebe zu Harry würde mit ihm zusammen im Sturm untergehen.
Was er getan hatte, war unentschuldbar. Nicht wieder zu richten. Irreversibel.
Und doch gab es einen Teil in ihm, der hoffte , das alles wieder in Ordnung kommen würde.
Dass Harry ihm vergeben würde, dass es wieder so werden würde wie vor letzter Nacht.
„Harry…“
„Draco…“
Irgendetwas in ihm war zerbrochen.
Nicht etwa seine Liebe zu Draco. Diese schien unerschütterlicher denn je.
Doch er wusste, dass er das Vertrauen von Draco auf ewig verloren hatte.
Wie konnte man ihm auch noch trauen, wenn er sich wegen ein bisschen Alkohol schon der erstbesten Frau ergab?
Harry senkte den Kopf und versuchte eine Lösung zu finden.
Doch alles, was er sagen konnte, tun konnte, würde es nicht wieder richten können.
Alles war kaputt.
Seine ganze Welt, sein Leben, lag in einem Scherbenhaufen vor seinen Füßen, jetzt wo er Draco für immer verloren hatte.
Mit einer dummen Tat hatte er alles zerstört, was er hatte.
Draco war sein Leben.
Würde es immer sein.
Und er hatte es einfach so aufs Spiel gesetzt.
Eine einzelne Träne rollte an seiner Wange hinab, über sein Kinn und tropfte dann auf sein Hemd, wo sie verschwand.
Seine Wangen wurden von Tränen überströmt, während Draco seinen Körper nicht mehr unter Kontrolle hatte.
Er zitterte unaufhörlich, seine Beine waren bleischwer und sein Herz zerbrochen.
Er hatte alles verloren.
Hastig wischte er sich mit dem Handrücken über die Augen, konnte den Tränenschwall aber nicht stoppen.
Alles brach auf ihn ein.
Sein ganzes verpfuschtes Leben, dass er durch Harry hatte vergessen können. Seine verpfuschte Zukunft, die er mit Harry wieder ins Lot gebracht hatte. Sein gesamtes jetziges Sein, dass allein von Harry bestimmt war und über dem jetzt eine Leere einbrach, die Draco zu ersticken drohte.
Seine Lunge wurde von dem eisernen Band, welches Aja ihm umgelegt hatte und auf dem in Großbuchstaben BETRÜGER stand, eingequetscht, so dass er heftiger atmete, fast hyperventilierte, während er den Kopf an die kühle Fensterscheibe lehnte.
„Harry…“
„Draco…“
Harry konnte nicht mehr.
Er war noch nie der Typ gewesen, der einer Auseinandersetzung entgangen war oder der unehrlich war.
Er musste das loswerden.
Doch niemand würde von ihm etwas zu hören bekommen, als Draco selbst.
Er war fest entschlossen. Gedanken über die Konsequenzen konnte er sich machen, wenn er vor Draco stand.
Also wandte er sich schnell um, so dass ihm fast schwindlig wurde und flüchtete aus dem Turm.
Seine Gedanken, die ihn mahnten, Draco besser nichts zu sagen, ignorierend, rannte er fast durch das Schloss, um zu Draco zu gelangen.
Er durfte jetzt keinen Rückzug machen.
Das würde es nur noch schlimmer machen. Er durfte es nicht verheimlichen.
Außerdem hoffte er schon fast, dass Draco ihn für seine dumme Tat strafen würde. Vielleicht würde er dann daraus lernen.
Er stoppte in einem breiten Korridor, als er Draco sah, der um eine Ecke bog.
Er ging langsam, fast als würde er eine schwere Last tragen.
Seine Augen waren gerötet, sein Blick verklärt.
Harry war drauf und dran wieder zu verschwinden.
Was auch immer Draco bedrückte, er wollte es nicht verschlimmern.
Doch schon hob Draco den Blick.
Angsterfüllte Blicke trafen sich, als sie sich Millimeter für Millimeter weiter aufeinander zubewegten.
Für Harry wurde es von Sekunde zu Sekunde schwerer.
Jetzt in Dracos Nähe zu sein, brachte ihn fast um. Fast, als hätte er es nicht verdient, ihm näher als fünf Meter zu sein.
Er überbrückte die letzten Meter, schlang seine Arme um Draco und presste seine Lippen auf dessen.
Er wollte ein letztes Mal fühlen, ein letztes Mal genießen, ein letztes Mal leise stöhnen, wenn er Dracos Lippen berührte.
Auch Draco schien sich mehr als sonst an ihn zu klammern.
Er wusste nicht, warum er den Kuss mit voller Leidenschaft erwiderte. Er wusste nicht einmal, warum er ihn überhaupt erwiderte.
Er hatte kein Recht dazu, diese Lippen zu küssen, mit der Zunge zu spielen und die Mundhöhle ein letztes Mal zu erforschen.
Dennoch klammerte er sich an Harry, als würde sein Leben davon abhängen.
Was es im Grunde auch tat.
Harry war sein Leben und er würde alles dafür tun, ein letztes Mal Halt bei ihm zu finden.
Vor ein paar Minuten hatte er sich aufgerappelt und wollte nach Harry suchen.
Er wusste, er wäre besser dran, wenn er Harry nichts davon erzählen würde, doch es ging hier um Harry und nicht um irgendwen.
Ihre Beziehung baute auf Vertrauen und Ehrlichkeit auf.
Das eine war gebrochen, das andere würde ihn jetzt direkt in den Abgrund der Hölle befördern, doch er hielt diese Prinzipien für echt.
Und alles, was er Harry jetzt noch geben konnte, war ihm zumindest das nicht zu nehmen.
Immer wieder rollten Tränen über Dracos Wangen, die von Harrys Finger aufgefangen und weggewischt wurden.
Er wusste nicht, wie lange sie so dastanden, Dracos Lippen auf seinen, Harrys Finger an seinem Gesicht, Harrys Lippen auf seinen, Dracos Zunge in Harrys Mund, Harrys Zunge in Dracos Mund…
Es hätten Stunden sein können, Tage, Wochen…
Doch für Draco fühlte es sich für Sekunden an, als Harry sich löste und ihm in die Augen blickte.
Trauer, Schmerz und Wut waren zu sehen, während Draco noch immer Harrys unglaublichen Geschmack auf seinen Lippen spürte.
Er würde diesen auf ewig in sein Gedächtnis brennen.
„Ich habe dich betrogen…“
„Ich habe dich betrogen…“
Harry wusste nicht, was er zuerst fühlen sollte.
Die innere Erleichterung, dass er es tatsächlich ausgesprochen hatte, dass er Draco offenbart hatte, was geschehen war.
Der Druck, der auf seinem Herzen lag, wurde etwas gemildert durch diese kleinen vier Worte.
Wie ein schwerer Tresor rollte die Last, die er bis eben noch getragen hatte von seinen Schultern.
Doch der Tresor wurde ersetzt durch einen Panzer.
Was hatte Draco da gerade gesagt?
Was hatte er getan?
Er hatte ihn betrogen?
Und hier setzte das zweite Gefühl ein.
Verwirrung.
Warum, zum Teufel, hatte er das getan? Warum musste ihn jeder Partner betrügen? Lag es an ihm? War er nach gewisser Zeit nicht mehr gut genug? Büßte er an Attraktivität ein?
Erst Ginny und jetzt Draco.
Sein Ein und Alles. Sein Fels in der Brandung. Sein Licht der Hoffnung in der Dunkelheit. Sein Leben.
Was, zur Hölle, war nur los?
Draco hörte Harrys Worte. Aber er registrierte sie nicht.
Was hatte er gesagt? Irgendetwas mit betrügen…
Betrügen…
Er war ein Betrüger. Und Harry anscheinend auch.
Was war nur mit ihnen beiden geschehen, dass sie ihre Beziehung so leicht auf’s Spiel setzten?
Er wusste, dass Harry sich genauso beschissen fühlte, wie er.
Es gab eigentlich keinen Zweifel daran. Und doch musste er sich die Frage stellen, warum er das getan hatte.
War ihm die Beziehung doch so wenig wert?
Nein, das konnte nicht sein.
Nicht einmal Harry konnte die Macht eines Patronus manipulieren. Und auch der Irrwicht hatte Bände gesprochen.
Irgendetwas musste geschehen sein, dass Harry alles auf eine Karte setze und Draco verletzte.
Oder eher irgendjemand.
Und dann dämmerte es ihm.
Er wusste, dass sie beide auf die selbe Person reingefallen waren.
Tränen strömten über sein Gesicht, als er bemerkte, wie dumm er war. Wie dumm Harry war.
Wie dumm sie beide waren.
Es tat weh, zu wissen, dass jemand sich hatte zwischen sie stellen können, sie zerreißen konnte und vor die wahrscheinlich schwierigste Aufgabe stellen würde.
Sein Gerüst brach, er wollte aufgeben. Er sah keine Lösung für dieses Problem.
Wie sollte man das wieder richten?
Beide hatten Vertrauen zerstört, hatten ein Herz gebrochen und waren der selben Person verfallen.
Das konnte nur schief gehen.
Seine Beine knickten ein und er wusste, dass es nur ein Reflex war, aber Harry griff sofort um seine Taille, um ihn zu stützen.
Langsam zog er ihn ein Stück näher zu sich heran.
Beide konnten sich nicht in die Augen sehen. Doch Draco musste es wissen.
„Wer?“
„Wer?“
Harry wusste, dass ihre Gedanken miteinander verbunden waren, dass sie sich verflochten wie Stränge des Gehirns.
Über diese Gedanken würden sie immer wieder zusammenfinden.
„Aja…“
„Aja…“
Sofort wurde Harry klar, was geschehen war.
„Draco…“
„Der schläft seelenruhig.“, murmelte sie. „Glaub mir...“
Das hatte Aja gesagt. Er hörte es, als würde sie direkt neben ihm stehen.
Also war Aja erst zu Draco und dann zu ihm geschlichen, um sie beide in einer Nacht rumzubekommen.
In diesem Moment sollte er Scham spüren, Reue und Trauer. Er sollte sich mies fühlen und versuchen zu erklären.
Doch Harry spürte nur Zorn.
Er schob alle anderen Gedanken beiseite, vergrub sie in den tiefsten Tiefen seines Hirns und ließ seinem Instinkt die Oberhand.
Hart und glühend pulsierte die Wut durch seine Adern, verbrannte sein Innerstes und ließ es aus den Ascheresten auferstehen wie einen Phönix.
Sein Körper zitterte vor Wut. Er hatte kaum noch Kontrolle über sich.
Er wusste nur, dass Aja an allem Schuld war.
Dass sie es war, die ihre Beziehung zerstört hatte. Dass sie die Wurzel allen Übels ist.
Dass zu einem Seitensprung immer zwei gehörten, drang nicht mal in die Nähe seines Hirns, sondern wurde von unbändigem Zorn im Keim erstickt.
„Harry, es tut mir so leid.“, hörte er Dracos Stimme von ganz weit weg und ziemlich verzerrt. Er achtete nicht auf sie, sondern ließ der Wut freien Lauf.
Wie hatte sie beide so ausnutzen können? Wie hatte sie es wagen können, sich zwischen sie zu stellen?
Nur am Rande nahm er wahr, wie Draco den Kopf über seine Schulter hob und wie in Trance tat er es ihm nach.
Und dann sah er in ihr Gesicht.
Das Schicksal meinte es heute gut mit seiner Wut, denn er hätte sich jetzt in einer Nanosekunde in einen ausgewachsenen Löwen verwandeln können.
Aja stand mitten im Gang, vollkommen erstarrt und keine zwanzig Meter von ihm entfernt.
Ein gewaltiger Ruck ging durch seinen Körper, als er sich binnen Sekunden umdrehte und auf sie zu lief.
Er spürte Dracos Arm, der ihn aufhalten wollte, doch es war zu spät.
Er überbrückte die letzten Meter ohne es selbst zu registrieren und griff nach ihrem Oberarm.
Er krallte sich so sehr darin fest, damit sie nicht weglaufen konnte, dass er wusste, dass sie den blauen Fleck noch einige Tage lang präsentieren konnte.
Harry hatte das Gefühl, sie nur kurz anzutippen, doch sie krachte förmlich an die gegenüberliegende Wand, an der sie mit einem lauten Ächzen gelehnt blieb.
Ihr Oberkörper wippte nach oben, als der Aufprall vorbei war und sie fasste sich an den Kopf, mit dem sie sicherlich nicht ganz so sanft aufgekommen war.
„Wie kannst du es wagen, du Miststück?“, knurrte er mehr als bedrohlich und sah, dass seine Stimme ihr so tief unter die Haut ging, dass sie eine Gänsehaut bekam und ihr Körper bebte.
„Hast du geglaubt, du bekommst uns beide und läufst ungeschoren davon?“
Langsam ging er auf sie zu.
„Hast du geglaubt durch deine lächerliche Arroganz, kannst du uns trennen?“
Er stützte einen Arm neben ihrem Kopf ab, realisierte nicht, dass er fast die Wand mit seinem Schlag durchbrach, doch er bemerkte, wie Aja heftig zusammenzuckte und zu seiner Faust starrte.
Ihr Blick huschte zurück zu Harry und Harry konnte die blanke Angst sehen, riechen und schmecken.
„WIR HABEN DIR VERTRAUT!“, brüllte er jetzt keinen Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt, woraufhin sie erneut zuckte und die Augen so fest zusammenpresste, dass ihre Lider ganz weiß wurden.
„Sieh mich gefälligst an.“, sagte er mit dem gefährlichsten Schneiden in der Stimme, dass die Luft zeriss.
Langsam entspannte sie ihre Lider und öffnete sie.
„Was soll ich jetzt mit dir machen, hm?“
Seine Stimme wurde süßlich, doch nicht minder gefährlich.
Er hob seine freie Hand und strich ihr einige Locken aus dem Gesicht. Wie erstarrt ließ sie es zu.
„Ich müsste dich dafür bestrafen, für das, was du getan hast.“, sagte er leise und steckte die Strähnen, die er zwischen seinen Fingern gedreht hatte, hinter ihr Ohr.
„Was wäre dir am liebsten, hm?“
Sie sah zu Boden.
Er fuhr mit seiner Hand an ihrem Hinterkopf entlang, nahm dabei so viele Strähnen wie möglich auf und griff dann fest in ihr Haar, um ihren Kopf schmerzhaft nach oben zu drücken.
„Sag es mir.“, forderte er schneidend.
Erneut schloss Aja gedemütigt von Schmerz und Wort ihre Augen.
Noch einmal zog er fest an ihren Haaren, zwang sie, ihn anzusehen.
„Wag es ja nicht, uns beiden noch einmal zu nahe zu kommen, Miststück. Sonst kann ich für nichts mehr garantieren.“
Ein weiterer Ruck ging plötzlich durch seinen Körper, doch diesmal war er externer Natur.
Er wurde herumgerissen und starrte in Dracos Augen.
Draco…
Er wollte sich wieder umdrehen zu Aja, wollte sich von Draco losreißen, doch sein Klammergriff ließ nichts anderes zu, als still zu stehen und in diesen sturmgrauen Augen zu versinken.
Seine Atmung ging noch immer unregelmäßig. Die Wut war noch immer nicht abgeflaut.
Doch er hörte Draco nun deutlicher. Hörte sein leises Wispern.
„Komm zurück. Komm zurück zu mir…“
Sofort drangen die Worte in sein Hirn, zogen ihn aus dem Strudel von Emotionen heraus, holten ihn zurück aus seinem Rausch. Er wusste nicht, wie Draco das machte. Doch er wusste, dass er jetzt runterkommen musste.
Er spürte, wie sein Blick sich klärte.
Als hätte er ihn noch nie gesehen, nahm er Draco wahr, als würde er ihn zum ersten Mal ansehen.
Er blinzelte und betrachtete ihn.
Er war so schön. Wie ein Engel im Himmel.
Er sah die starke Hand, die seinen Arm festhielt. Seine Brust, die sich kraftvoll hob und senkte und sein wunderschönes Gesicht, das ihn besorgt ansah, mit den klaren, silbernen Augen, die ihn anfunkelten.
Es überkam ihn einfach, doch er musste es tun.
Er überbrückte die letzten Zentimeter zwischen ihnen und küsste Draco.
Küsste ihn, wie er ihn noch nie zuvor geküsst hatte.
Er spürte das Kribbeln und Ziehen im Bauch, dass er auch gespürt hatte, als er Draco das erste Mal geküsst hatte. Und es ließ ihn fast abheben.
Bettelnd erbat seine Zunge Einlass, was sofort gewährt wurde, so dass er Dracos Mundhöhle schamlos plünderte.
Voller Leidenschaft und gefangen in einem erneut auf ihn einbrechenden Rausch spielte seine Zunge mit Dracos, reizte sie, drängte sie zurück und ließ sie den Kampf gewinnen.
Er biss ihm in die Lippen, streichelte behutsam mit seiner Zunge darüber und leckte über dessen Mundwinkeln.
Kurz löste sich Draco zu einem kurzen Stöhnen, streckte den Kopf gen Decke und Harry nutzte das sofort aus.
Er leckte über Dracos Hals, biss auch hier kurz hinein und küsste jedes Fleckchen der hellen Haut, dass er zu fassen bekam.
Harry bemerkte, wie er herumgerissen wurde, jetzt selbst an die Wand gedrückt wurde und wie starke Hände sich unter sein Hemd schoben, über seine Haut kratzten und ihn in den Wahnsinn trieben.
Dracos Kopf drehte sich und entblößte seine Schlagader über die Harry mit seiner Zunge strich und daraufhin spürte, wie die Finger an seinen Seiten fester zugriffen.
„Du gehst jetzt besser.“, hörte er Dracos knurrende Stimme und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.
Er liebte Dracos lustdurchtränktes, leidenschaftliches Knurren, es machte ihn wahnsinnig.
Nur am Rande nahm er wahr, wie Aja fluchtartig den Korridor verließ und wie er selbst an der Wand entlang weiter in eine bestimmte Richtung gedrängt wurde.
Der geheime Raum, von dem nur Harry und Draco wusste, war hier ganz in der Nähe…
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel