
von niobe87
Niobe taucht auf.
Niobe: Bonjour, liebe Leser!
Das Licht fällt auf eine dunkle Ecke im Zimmer. Dort stehen zwei Personen und knutschen wild rum.
Niobe (räuspert sich): Chrm, chrm…
Das Paar löst sich und der Blonde stöhnt genervt auf.
Draco: Och nöööö! Nicht du schon wieder. Siehst du nicht, dass wir hier gerade bei unserer Versöhnung sind?
Niobe: Eyöööö…
Harry (lacht): Genau. Sehr angenehme Art von Therapie. Dank dir dafür.
Niobe: Na, gern. Ich bin eben sozial.
Draco (lacht böse): Du? Sozial? Und warum strafst du deine Leser dann mit einem Plot, der in hundert Jahren noch nicht auftauchen wird.
Niobe (beschämt): Ich weiß nicht, was du meinst.
Harry: Jetzt lass sie doch mal. Sie hat immerhin von vornherein mehrmals (!) erwähnt, dass es hier kaum Handlung gibt.
Niobe (trotzig): Genau!
Draco: Du kannst froh sein, dass die Story noch nicht gesperrt wurde!
Niobe: Da hast du Recht, denn sonst würde niemand mehr in den Genuss eurer Rache kommen.
Harry (böse grinsend): Murharhar.
Draco dreht sich halb belustigt, halb geschockt zu Harry um.
Draco: Erm…Was war das?
Harry: Ein böses Lachen?!
Draco: Naja, das üben wir noch. Und jetzt zu dir, Autorin.
Niobe (zeigt mit dem Finger auf sich): Ich? Was willst du?
Draco: Dir Inspiration für deine Rachegelüste geben.
Niobe: Oh oh. Scheiße…
Niobe wird von den beiden Jungs an den Armen gepackt und aus dem Raum geschleift.
Kapitel 21 – Rache ist bittersüß
Am nächsten Tag ging Aja gemütlich durch die Korridore von Hogwarts und überlegte, wie sie das, was sie angerichtet hatte, wieder in Ordnung bringen konnte.
Es tat ihr nach wie vor nicht leid, dass sie Harry und Draco gegeneinander ausgespielt hatte.
Im Gegenteil.
Allerdings lief sie Gefahr, direkt in die Arme der beiden zu laufen und somit hing ihr Leben am seidenen Faden.
Okay, das war übertrieben. Oder?
Sie hatte noch nie jemanden so aufgebracht gesehen, wie Harry gestern.
Sie hatte furchtbare Angst gehabt.
Unter normalen Umständen hätte sie es als überaus geil empfunden, wenn jemand so mit ihr geredet hätte.
So bedrohlich. So gefährlich. So dominant.
Doch in dieser Situation...
Sie hatte panische Angst vor Harry gehabt.
Wenn Draco nicht dazwischen gegangen wäre, hätte Harry sie vielleicht verprügelt oder sie verhext...
Sie hatte mit einer solch übertriebenen Reaktion gar nicht gerechnet.
Immerhin hatten sie ihr eine Nacht versprochen.
Und nichts anderes hatte sie sich genommen. Nach ihren Regeln. Warum also regte Harry sich so auf?
Eine kleine Stimme in ihrem Kopf erhob trotzig das Wort und erinnerte sie daran, dass sie die beiden rücksichtslos ausgenutzt hatte.
Aber das hatten die beiden ja auch.
Animagustraining, dieses ständige Anheizen, irgendwelche Wetten und so weiter.
Immer wieder hatten Harry und Draco sie benutzt und ihr unmissverständlich klar gemacht, dass BEIDE gleichermaßen auf sie standen und sie haben wollten (was nicht zuletzt durch die vorletzte Nacht bewiesen wurde).
Was war also falsch daran, sich das zu nehmen, was ihr sowieso zustand, wenn es beide sowieso wollten?
Wieder meldete sich die kleine trotzige Stimme in ihrem Hinterkopf und sagte, dass vielleicht die Tatsache, alles zu den Bedingungen von Harry und Draco zu erleben, eindeutig besser für ihr Gemüt gewesen wäre.
„So ein Quatsch!“, murmelte sie. Sie hatte sich schon immer das genommen, was sie wollte.
Aber vielleicht war es in dieser Situation falsch gewesen. Vielleicht hätte sie abwarten sollen. Vielleicht hätte sie es sich nicht auf diese Weise mit Harry und Draco verscherzen sollen.
Allerdings änderte dieser Anflug von Einsicht auch nichts an ihrer jetzigen Lage.
Gequält seufzte sie auf.
Eigentlich mochte sie die Nähe der beiden sehr.
Sie genoss es, wenn sie von Draco geküsst wurde und kostete jede Sekunde, in der Harry sie berührte, voll aus.
Ihre Gedanken machten Aja Angst. Das ging doch in die völlig falsche Richtung hier? Sie wollte doch nur Spaß. Spaß mit zwei überaus attraktiven Männern.
Aber es war nicht nur die sexuelle Anziehungskraft, die die beiden auf sie ausübten.
Auch ihre Gespräche, sofern es dererlei gab, oder ihre bloße Anwesenheit waren für ihre Gefühlswelt so aufwühlend.
Noch nie hatte sie dieses Kribbeln im Bauch gespürt, wenn sie irgendjemandem geholfen hatte, ihn angesehen hatte oder mit ihm gesprochen hatte.
Aber bei Harry und Draco war es gleichermaßen so.
Schon allein, wenn sie eine Eule bekam, die das nächste Treffen zum Training angekündigt hatte, hatte sich ihr Unterleib schmerzhaft und dennoch voller Vorfreude zusammengezogen.
So hibbelig und aufgedreht war sie seit Ewigkeiten nicht gewesen.
Unweigerlich musste sie sich nun wohl eingestehen, dass sie etwas mehr für die beiden empfand, als bisher angenommen.
Und diese Erkenntnis traf sie wie ein Faustschlag in die Magengegend und brachte die Schmetterlingspopulation in ihrem Bauch zu einem explosionsartigen Ausbruch.
Allerdings war dieser gefühlte Schlag nichts gegen den Zauber, der sie in diesem Moment im Rücken traf.
Sie hörte das verzerrte „Stupor“ gerade noch, bevor auch schon ein Ruck durch ihren Körper ging und sie einfach vornüber fiel.
Doch noch bevor sie schreien oder sich wehren konnte, ja sogar bevor ihr Körper auf dem Boden aufschlug, wurde sie ohnmächtig.
Als Aja aufwachte, dröhnte ihr Schädel.
Ein kurzes Stöhnen verließ ihren Mund, als alle Erinnerungen mit Macht zurückkehrten.
Der Schockzauber, aus dem Hinterhalt auf sie abgefeuert, ihr Sturz, dessen Ende sie nicht bemerkt hatte.
Aja stöhnte erneut auf. Diesmal, weil sie spürte, wie jeglicher Knochen in ihrem Körper vor Schmerz rebellierte.
„Verdammte Scheiße...“, hauchte sie heiser und legte den Kopf in den Nacken.
Ihr war ziemlich übel und es drehte sich alles, so dass sie die Augen öffnete und einige Sekunden blicklos auf eine steinerne Decke starrte.
Erst dann bemerkte sie, dass sie stand.
Sie stand aufrecht. Sie bemerkte, wie ihre Füße auf festem Boden hafteten, wie ihr Körper in diese aufrechte Haltung gezwungen wurde.
Und sie sah ihre Hände. Direkt unter der Decke, nach oben in die Luft gerissen.
Erst als sie diese aus reinem Instinkt bewegen wollte, hörte sie etwas.
Ein Rasseln. Ein tiefes, bleiernes Schellen.
Sie war gefesselt.
Ihre Handgelenke, so sah sie jetzt, waren an dicken, schweren Ketten gebunden, die sich in einer Art Manschette um ihre Knöchel legte.
Sie schmerzten, als sie versuchte, ihre Hände daraus zu befreien und sie spürte, wie das Metall an ihren Handgelenken rieb und auf festen Widerstand stieß.
Schmerzen über Schmerzen strömten immer wieder auf ihren Körper ein, während sie an sich herunter sah und im dämmerigen Licht erkennen konnte, dass sie nur Unterwäsche trug.
Geschockt sah sie an ihrem Körper herunter und stellte fest, dass auch ihre Füße in Schellen lagen, deren Ketten einige Zentimeter weiter im Boden verankert waren und ihre Beine ein wenig auseinanderzwangen, so dass sie in typischer Sklavenhaltung mitten in einem Raum stand, von dem sie nur Wände und einen komischen Kasten aus den Augenwinkeln erkennen konnte.
Der Raum war erfüllt von Kettengerassel und sie hatte panische Angst.
Ganz plötzlich war dieses Gefühl gekommen und preschte nun mit Wahnsinnsgeschwindigkeit durch ihren Körper, lähmte sie, bewog sie dazu, sich hektisch im Raum umzusehen, obwohl sie kaum etwas erkennen konnte, und ließ sie haltlos zittern.
Gerade als sie verzweifelt um Hilfe rufen wollte, hörte sie eine tiefe Stimme, die irgendwelche Flüche murmelte und sah, wie ein paar Kerzen entzündet wurden, die den Raum nun in spärliches Licht warfen.
Fast schon erleichtert atmete sie auf, als sie endlich erkannte, dass sie sich in einer Art Schlafzimmer befand, von dem sie aber nur das riesige Bett bemerkte, auf der sich zwei ihr allzu bekannte Personen räkelten.
Während sie noch versuchte, die panische Angst von sich zu schütteln, realisierte sie aber, was hier eigentlich genau los war, als sie Harry und Draco auf dem Bett sah und sofort ergriff dieses beklemmende Gefühl erneut Besitz von ihr.
Das hier würde vielleicht noch schlimmer werden, als jegliche Entführung, an die sie kurz gedacht hatte...
Das hier musste die Rache sein, für das war sie getan hatte und was Harry ihr groß und breit angekündigt hatte. Die Folter, die sie ertragen musste, um wieder gutzumachen und eventuell den Wunsch auf Vergebung erfüllt zu bekommen.
Resigniert seufzte sie.
„Hallo Jungs.“, sagte sie leise, wurde aber sofort mit beflissentlichem Ignorieren gestraft, denn die beiden, die eine Art Knäul auf dem Bett bildeten, würdigten sie nicht einmal eines Blickes.
Sie waren beide in einen leidenschaftlichen Kuss verwickelt.
Draco, der in den Kissen lag, stöhnte leise und genüsslich auf, als Harry ihm sachte in die Lippe biss und dann beruhigend noch einmal mit der Zunge darüber strich.
Unbewusst biss auch Aja sich auf die Lippen, um ein ähnliches Gefühl hervorzurufen.
Draco war sich der Macht, die sie gerade im Moment über Aja hatten, durchaus bewusst.
Er war froh, dass Harry und er sich darauf einigen konnten, ihre Rache in diese Richtung zu lenken.
Sie hätten sie zwar auch vor der gesamten Schule bloßstellen können (ihr Gewalt anzutun wäre für die beiden nicht mal im Traum in Frage gekommen), aber so wären sie Gefahr gelaufen, ihre Auseinandersetzung mit Aja vor der gesamten Schule auszutragen und das lag nicht in ihrem Sinn.
Vor allem, da Harry dieses Gefühlschaos immer noch nicht unter Kontrolle hatte.
Wenn man bedachte, wie sehr er gestern ausgetickt war und sich den enormen Kontrast zum jetzigen Zeitpunkt ansah, konnte Draco nicht ahnen, was geschehen würde, wenn Harry Aja vor der gesamten Schülerschaft zur Rede stellen würde.
So konnten sie Aja still und heimlich bestrafen (ja, anders konnte man das nicht nennen!), ohne plötzlich von Schülermassen umgeben zu sein.
Genüsslich schloss er die Augen, als Harrys sich seinen Hals hinab küsste und hier und da sanft mit der Zungenspitze über die erhitzte Haut glitt.
Ein Grinsen stahl sich auf seine Lippen.
Harry wollte also ausgerechnet hier und jetzt die sanfte Tour durchziehen?
Er wusste, dass das schon jetzt zum Scheitern verurteilt war, da das Adrenalin in seinen Adern pulsierte.
Zu wissen und zu sehen, dass Aja sie beobachtete, machte ihn halb wahnsinnig.
Vorsichtige Hände knöpften sein Hemd langsam auf, während Draco in Harrys verliebte Augen sah und seine Hände ganz automatisch an den Hüften den Gryffindor nach oben wanderten.
Der Stoff von Harrys Hemd schob sich automatisch ein wenig höher, so dass Dracos Finger, wenn auch nur kurz, in Berührung mit der erhitzten Haut seines geliebten Gryffindors kamen.
Draco schloss die Augen und fühlte, wie erregt Harry war, spürte, wie sein Atem seine Wange streichelte und er biss sich vor lauter Lust und Leidenschaft auf die Unterlippe.
„Hey…das ist meine Aufgabe…“, flüsterte Harry rau, so dass Draco die Augen öffnete und Harrys Blick verfolgte, der auf seine malträtierte Unterlippe zeigte.
Er entließ sie und sie wurde sofort von Harry geschnappt, der sie zwischen seine Lippen zog, daran saugte und sanft hineinbiss.
Völlig gefangen riss Draco sich los, klammerte sich an Harrys Rücken und stöhnte leise auf.
Sein Kopf fand den Weg in seinen Nacken, seine Finger krallten sich in Harrys muskulöses Fleisch, während dieser sich an seinen Brustwarzen zu schaffen machte.
Seine Hände lockerten sich, er legte sie wieder an Harrys Seiten, zog den Stoff höher und höher, bis Harry sich schließlich von seinen bereits harten Warzen löste und sich im Eiltempo das Shirt über den Kopf riss.
Draco spreizte die Beine, ließ Harry dazwischen Platz nehmen und spürte die erhitzte Haut, die sich sachte auf seine legte und ihn zum Zittern brachte.
Wieder begann Harry Dracos Brustwarzen zu liebkosen.
Er leckte darüber, sog sie ihn seinen Mund und blies mit einem Hauchen darüber, so dass Dracos gesamter Körper mit purer Elektrizität durchflutet wurde, die sich auf ihrem Weg in seinen Lendenbereich immer mehr konzentrierte.
Die Luft wurde von einem leisen Stöhnen zerrissen und Draco war sich sicher, dass dies nicht von ihm oder Harry stammte.
Langsam drehte er den Kopf zu Aja, die auch von Harry mit einem kurzen Blick bedacht wurde, und er erkannte, dass sie verkrampft vor ihnen stand, die Beine soweit es ging, aneinander gepresst hatte und die ihn nun völlig weggetreten ansah, während sie sich heftig auf die Unterlippe biss.
Seine Lider senkten sich kurz, als Harry mit seiner Zunge in seinen Bauchnabel eintauchte und er drückte ihm seinen Körper entgegen, um mehr davon zu erhaschen.
Ein leises Wimmern wehte von Aja zu ihnen herüber.
„Was ist?“, fragte Harry ziemlich ruppig, widmete sich aber fast zeitgleich wieder Dracos brodelnden Lenden zu.
„Bitte…“, keuchte sie völlig außer Atem.
„Was willst du?“, fragte Harry und es klang, als wäre er einfach nur genervt, so dass Draco sich ein Lachen verkneifen musste.
„Ich…ich halt das nicht aus.“, flüsterte sie erstickt.
„Und was geht uns das an?“, fragte Harry und löste langsam die Schnalle von Dracos Gürtel.
Verliebt sah er Draco an, strich mit seinen Händen beherzt über den Jeansstoff an Dracos Beinen und setzte dann kleine Küsse unterhalb von Dracos Bauchnabel.
„Aaah…“, stöhnte Draco. „Harry, Schatz…sieh sie dir an. Sie bricht gleich zusammen.“ Er wand sich leidenschaftlich unter Harrys Berührungen und krallte seine Hände in die Kissen.
Harry bedachte sie mit einem kurzen und intensiven Blick, sah genauso wie Draco, dass sie ziemlich kraftlos und aufgelöst in den Ketten hing und erhob sich dann von Draco.
Er setzte sich auf seine Knie und zog Draco hoch, der Harry noch einmal tief küsste und dann gemeinsam mit ihm aufstand.
„Wie kann man nur so scharf auf zwei Schwule sein?“, fragte Harry leise und bedrohlich, während beide langsam auf sie zu gingen.
Sie stellten sich zu ihrer beiden Seiten auf und sahen sie an.
„Antworte!“, befahl Harry etwas lauter.
Draco spürte, wie unangenehm Aja das alles war. Dass sie beiden am liebsten eine reinhauen wollte, dass sie hier verschwinden wollte und doch wusste er, dass sie nichts lieber tun würde, als zu bleiben.
„Ich…keine Ahnung.“, hauchte sie. „Ich weiß es wirklich nicht.“
„Soso…“, sagte Harry süßlich und ließ die Frage fallen, um eine andere zu stellen. „Und was genau erwartest du jetzt von uns? Das wir dir vergeben? Das wir dich mitspielen lassen?“
Aja rührte sich nicht, starrte stur zu Boden.
„Sag schon.“, befahl Harry erneut.
„An deiner Stelle würde ich ihm antworten, Aja.“, sagte nun Draco leise und versöhnlich. „Er kann sehr ungehalten werden, wenn er keine Antworten bekommt.“
Dabei schlich sich eine Hand auf ihren Rücken, kratzte über ihr Schulterblatt und sorgte für die erste sichtbare körperliche Reaktion seitens Aja.
Sie ließ den Kopf noch ein wenig weiter sinken, öffnete ihre Lippen und keuchte leise.
„Sag uns, was du willst.“, hauchte Draco erneut und küsste ihren Oberarm, begann schmetterlingsgleiche Küsse auf ihrer blassen Haut zu verteilen.
„Ich…ich…“ Aja begann heftig unter Dracos sanften Küssen zu zittern und brachte keinen Ton heraus.
„Schatz?“, fragte Draco eher beiläufig. „Sie will nicht reden.“
Harry, der bis eben mit verschränkten Armen neben Aja gestanden hatte, nickte nur und stellte sich dann hinter Aja. Draco rutschte wie zufällig vor sie.
Harrys Hände fuhren an ihren Schenkel nach oben, fuhren zwischen ihre geschlossenen Beine und drückten diese bestimmt auseinander und erlaubten es Draco somit mit seiner freien Hand zwischen ihre Beine zu rutschen.
Hatte Aja eben noch leise gewimmert, entfuhr ihr jetzt ein kleiner, erstickter Schrei, der an den Wänden abprallte.
„Oh oh oh…“, sagte Draco leise, während seine Finger über ihren Slip rutschten. „Das macht dich an, hm? Uns zu zusehen?“
Seine Finger glitten über den zarten, spitzenbesetzten Stoff und ertasteten die Feuchte in ihrem Höschen.
Aja war mehr als erregt und Draco genoss es, seine Finger heftig über ihren Schritt gleiten zu lassen.
„Baby, sie ist absolut scharf auf uns.“, sagte er leise, während er den Blick nicht von Ajas gesenktem Kopf lösen konnte.
Harrys Hände legten sich auf ihren knackigen Po und griffen sanft in ihre Backen, bevor eine Hand unter den Stoff ihres Slips rutschte, zwischen ihre Spalte glitt und weiter nach vorn fuhr, wo sie von feuchter Hitze umgeben wurde und mit Dracos Fingern in Kontakt kam.
Harry begann, ihren Hals zu lecken, biss hier und da in ihre glatte Haut, während seine Finger sich zurückzogen, noch einmal ihren Po zufassen bekamen und sich dann an ihre Hüften legten.
Aja indessen schwankte scheinbar zwischen Erregung, Leidenschaft und Ohnmacht.
Sie stöhnte unkontrolliert, drängte sich den Händen in ihrem Schritt entgegen und versuchte gleichzeitig mehr von Harrys und Dracos anderen Berührungen aufzunehmen.
„Sieh mich an.“, war es nun an Draco, zu befehlen, so dass ihr Kopf langsam nach oben fuhr und Draco in diese kristallklaren blauen Augen sah, die stumm um mehr bettelten, die danach verlangten, es zu beenden und die dennoch eine gewisse Sturheit ausstrahlten. Er hätte sich ewig darin verlieren können.
„Was jetzt, kleine Aja?“, hauchte Draco in ihr Ohr. „Hast du schon genug?“
„Nein…“, flüsterte sie heiser.
„Nein? Dann sag mir, was du willst…Vielleicht gewähre ich dir einen Wunsch.“
Hoffnung durchflutete den zierlichen Körper, der nun durch einen Ruck in Bewegung kam. Sie richtete sich weiter auf, klammerte sich an die Fesseln um ihre Handgelenke und lehnte sich Harry entgegen.
„Nimm mich…“, flüsterte sie dem Fixpunkt zu, den ihre Augen an der Wand hinter Draco ausgemacht hatten.
Harry leckte über ihre Ohrmuschel.
„Oh nein. Das kannst du gleich vergessen.“, raunte er ihr zu und dies war das Zeichen für beide sich von ihr zu lösen.
Sie warf den Kopf in den Nacken und stöhnte frustriert auf, als Harry und Draco sich in einigem Abstand wieder vor sie stellten.
„So leicht bekommst du uns nicht.“, sagte Harry bestimmt und löste ihre Fesseln mit einem Schwenk seines Zauberstabes, den er vom Nachttisch aufgehoben hatte.
Erledigt sackte sie zu Boden und sah zu beiden auf.
„Was soll ich tun, verdammt?“, sagte sie plötzlich mehr als zornig. „Mich entschuldigen? Bitte…ES TUT MIR LEID.“
Sie atmete heftig, ihr Oberkörper hob und senkte sich kräftig, während sie beide wütend anfunkelte.
Draco wäre fast über sie hergefallen, so viel aggressive Leidenschaft war zu viel für ihn.
„So einfach ist das nicht.“, sagte Harry weiterhin ruhig. „Du hast uns belogen, gegeneinander ausgespielt uns zu Betrügern gemacht.“
„Zum Betrügen gehören immer zwei.“, knurrte Aja. „Gebt mir nicht die Schuld daran, dass eure Beziehung einen Kratzer bekommen hat.“
„Vorsicht, Wolfsmädchen…“, drohte Draco nun leise, obwohl er bemerkte, wie seine Hose immer enger wurde. „Unsere Beziehung geht dich einen Dreck an. Es geht hier allein darum, dass du unser Vertrauen missbraucht hast.“
„Wenn es hierbei um mich geht, warum werde ich dann das Gefühl nicht los, dass ihr euch an mir rächen wollt, dafür, dass ich euch fast auseinandergebracht hätte?“, knurrte sie erneut und ihre Augen glitzerten so kraftvoll und animalisch, dass Draco wusste, dass sie sich gleich in einen Wolf verwandeln würde.
„Es geht eben nicht darum, dass wir dich bestrafen, weil du unsere Beziehung beeinflusst hast. Wir bestrafen dich dafür, dass du uns rücksichtslos überfallen hast und uns keine Option gelassen hast.“
„Pff…“, machte Aja überhaupt nicht überzeugt. „Die Worte „bestrafen“ und „rücksichtslos überfallen“ gefallen mir nicht. Ihr habt doch beide das bekommen, was ihr wolltet und ich, das was ich wollte.“
„Wir wollten, dass wir alle eine leidenschaftliche Nacht miteinander verbringen. Nicht, dass du uns ausnutzt, für das, was du willst.“
Blitzschnell erhob sich Aja und baute sich vor den beiden auf.
„Ausnutzen???“, fragte sie ungläubig. „Erstens habt ihr mich ausgenutzt und zweitens habe ich mir nur das genommen, was mir zustand.“
Draco lachte.
„Wir haben dich ausgenutzt? Wann?“
„Immer. Das Animagustraining, dieses ständige Aufheizen, wann immer ihr Lust dazu hattet. Ständig musste ich springen, um entweder Blaise zu erpressen oder für euch den braven Wolf zu spielen. Und was habe ich dafür bekommen? NICHTS!“
„Hast du dir schon mal überlegt, dass wir dich in unserer Nähe haben wollten?“, sagte Harry leise und beinahe erschüttert.
Eine bleierne Stille legte sich über sie, in dessen erster Minute Aja sie noch immer böse anfunkelte, sich ihr Blick aber dann klärte, als würde sie Harrys Worte nur sehr langsam aufnehmen.
„Was?“, fragte Aja haltlos verwirrt und durchbrach die Stille.
„Ist dir nicht einmal auch nur ansatzweise in den Sinn gekommen, dass wir das nicht getan haben, um mit dir zu spielen, sondern weil wir dich mögen, dich in unserer Nähe haben wollten?“, fuhr Harry fort, so dass Draco vor so viel Bitterkeit eine Gänsehaut bekam.
Er hatte vollkommen recht, dass wusste er. Aber Aja anscheinend nicht.
„Aber…aber, ich dachte…“, setzte sie an.
„Zugeben, anfangs waren wir beide einfach nur scharf auf dich. Und das wirklich nur rein körperlich. Aber wir haben dich besser kennen gelernt.“, sagte Harry fast anklagend. „Wir haben dich zu schätzen gelernt und wir haben dir vertraut.“
Aja wurde kreidebleich und sackte augenblicklich wieder zusammen. Sie fiel krachend auf den Boden und ihre Atmung wurde abgehackter.
Dann sah sie nach oben und was Draco jetzt sah, brach ihm fast das Herz.
Ajas Augen glitzerten voller Tränen. Es war, als würde ein Ozean ihre Augen in die Tiefe reißen.
„Ich…es tut mir so leid.“ Ihre Stimme war kaum mehr als ein Hauchen. „Ich hab alles kaputt gemacht.“
Sie schnappte nach Luft. „Ich dachte die ganze Zeit, ich wäre nur ein Zeitvertreib für euch. Vor allem nach der Sache mit Zabini…“
„Zabini war eine Maßnahme, die wir ergreifen mussten.“, erklärte Harry so sachlich wie möglich. „Wie hätten wir dir vertrauen können, wenn du es nicht bedingungslos getan hättest?“
Sie ließ den Kopf hängen und saß wie ein zitterndes Bündel auf dem Boden.
Draco nickte Harry zu und ging dann auf sie zu.
Er ergriff ihre Arme und zog sie nach oben.
Völlig verzweifelt und panisch sah sie ihn an.
„Kann es sein, dass du deshalb so überstürzt gehandelt hast, weil du uns mehr magst, als dir lieb ist und du dachtest, wir würden nur spielen?“
Sie nickte und sank dann an Draco Brust, klammerte sich an ihm fest und schnürte ihm fast die Luft ab.
Er nahm sie in seine Arme, presste sie, soweit es möglich war, noch enger an sich und gab ihr den Halt, den sie jetzt brauchte.
Sie weinte nicht, das spürte er. Doch sie schluchzte trocken und zitterte.
Harry stellte sich erneut hinter sie und küsste sanft ihren Nacken.
Nach einer Weile, nachdem das Schluchzen verklungen war, presste sie sich noch heftiger an Draco und wimmerte.
„Du weißt, dass mich das wahnsinnig macht…“, hauchte sie erstickt an Dracos Brust.
Draco lachte leise und sah, wie Harry immer gieriger über ihre Haut leckte, seine Hände auf ihre Arme legte und darüber strich, während er scharf die Luft einsog.
Sie hob den Kopf stöhnte leise und sah zu Draco, der langsam den Kopf neigte und ihre Lippen mit seinen berührte.
Er küsste sie erst sanft und beruhigend, dann immer leidenschaftlicher und inniger, doch er spürte, dass es nicht so war, wie vorher. Vielleicht war es eine Sache, die mit seinem Unterbewusstsein zusammenhing, aber er konnte sie nicht so küssen, wie er es eigentlich wollte.
Auch sie schien das zu bemerken.
Langsam löste sie sich von ihm, während Draco noch ihren Geschmack auskostete und sah ihn an.
„Du kannst nicht, oder?“, fragte sie leise und bemerkte, dass auch Harry sich von ihr löste.
Draco nickte und schloss die Augen, um tief einzuatmen.
„Tut mir Leid, irgendetwas blockiert mich.“
„Ich hab es verbockt.“, antwortete Aja niedergeschlagen. „Euer Vertrauen in mich ist weg.“
Draco bemerkte, wie Harry seinen Kopf auf ihre Schulter legte und sich nah an ihrem Ohr platzierte.
„Hol es dir wieder.“, hauchte er leise.
Ihr Kopf ruckte nach oben und sie sah zur Seite, um Harry auszumachen. „Aber wie?“, fragte sie hoffnungsvoll und nicht ganz überzeugt zugleich.
„Nun, wie wäre es, wenn du damit anfängst, Draco wieder dazu zubringen, dich richtig zu küssen?“, fragte Harry leise und rieb seine Nasenspitze an ihrem Hals.
Irritiert sah sie zu Draco, der wiederrum sah, wie Harry noch einmal den Duft ihrer Haare einsog und sich dann ein wenig entfernte.
Er ging hinüber zum Nachttisch, holte seinen Zauberstab und ließ einen Stuhl direkt vor dem Bett aus dem Nichts erscheinen.
Draco wusste nicht recht, was er jetzt tun sollte, als er leise Musik vernahm, die an sein Ohr drang. (A/N: Ich überlasse jedem selbst, was er jetzt für Musik hört. Ich hab da was ganz bestimmtes im Ohr!)
Langsam kletterte Harry auf das große Bett, streckte sich und stützte sich dann auf seinen Ellbogen ab.
„Tanz für ihn!“, sagte Harry bestimmt.
Draco riss die Augen auf.
Damit hatte er nicht gerechnet. Wie kam Harry nur immer auf solche Ideen?
Er hatte überhaupt keine Möglichkeit, etwas dafür oder dagegen zu sagen, denn Aja nickte Harry entschlossen zu und schubste Draco dann auf den Stuhl.
„Bleib sitzen…“, flüsterte sie rau und stellte sich vor ihn.
Kurz schloss sie die Augen und ließ sich scheinbar von der Musik mitreißen.
Gedankenverloren begannen ihre Hände über ihren Körper zu fahren.
Sie berührte ihre Brüste, dann strichen ihre Hände über ihre Seiten hin zu ihrem Bauchnabel und kurz über ihren Schritt, bevor sie ihre Augen mit einem atemberaubenden Augenaufschlag öffnete und Draco ansah.
Sie leckte sich über die trockenen Lippen, ihre Hüften bewegten sich wie automatisch und hypnotisierten Draco.
Dessen Blick huschte über ihren Körper, der sich sanft zur Musik bewegte und blieb an ihren Augen hängen, die ihn förmlich verschluckten.
In was war er nur jetzt schon wieder gerutscht? Das konnte Aja doch nicht machen oder?
Irgendwie fand er das alles mehr als peinlich.
Er versuchte nicht auf Harrys gebanntes Gesicht zu achten, sondern konzentrierte sich einzig und allein auf Aja, obwohl er nicht wusste, ob er peinlich berührt oder zutiefst erregt sein sollte.
Adrenalin pumpte erneut durch seine Adern, als er spürte, dass Aja bereit war, alles zu tun, um ihn wieder zu bekommen.
Dann spreizte sie ihre Beine, trat näher an Draco heran und setzte sich in Zeitlupe auf seinen Schoß, so dass Draco tatsächlich die Luft anhielt.
Ganz sanft setzte sie sich auf ihn, ihre Hände fuhren über seine Brust, die das geöffnete Hemd entblößte und sie sog bei dieser Berührung heftig die Luft ein.
Ihr Becken bewegte sich weiter auf seinem, ihre Hüften kreisten auf seinem Schoß, rieben sich an dem harten Jeansstoff und brachten sein Blut in Wallungen.
Eine Hand legte sich um seinen Nacken und sie beugte sich nach hinten, ganz tief nach unten, um sich dann an seinem Nacken wieder nach oben zu ziehen. Leidenschaftlich blitzen ihn ihre Augen an und er legte eine Hand an ihre Hüfte, die sie sanft aber bestimmt wegschlug.
„Finger weg…“, knurrte sie lächelnd und leckte sich erneut über die trockenen Lippen.
Ihre freie Hand wanderte an seinem Bauch nach unten, kratzte über die blasse Haut, wie Dracos vorhin über ihre.
Langsam strich sie über seine Seiten unter dem Stoff auf seinen Rücken.
Sie presste sich enger an ihn, erhöhte das Tempo.
Draco stöhnte. Das war fast schon zu viel. Er spürte, wie das sich alles Blut aus seinem Körper in seinem Lendenbereich konzentrierte, wie er hart wurde und wie er immer heftiger atmete.
Dass hier war wie ein Höllenritt ohne Anfassen.
Er hätte nie gedacht, dass ihn so etwas jemals erregen würde. Dass ihn ein Mädchen so erregen könnte.
Und doch dachte er, gleich zu vergehen, an der Lust, die durch seinen Körper preschte und sein Denken nahezu lahm legte.
Ihre Hände lösten sich von ihm, griffen an ihre Brüste, kneteten sie kurz und fuhren dann zu ihrem Nacken, den sie nach hinten fallen ließ.
Ajas Augen huschten über Dracos Körper, schienen sich jeden Muskel einzubrennen und blieben dann an seinen Lippen hängen.
Auch sie stöhnte leise und verhalten, während sie das Tempo noch einmal erhöhte und den Druck auf Draco somit auf die Spitze trieb.
„Bitte…“, hauchte er leise und ergeben. „Lass mich dich anfassen…“
Er hatte es schon lange aufgegeben, sich gegen das hier zu wehren.
Vor Ewigkeiten war es ihm peinlich gewesen. Oder war das vor Minuten gewesen?
Jetzt wollte er sie. Er wollte betteln, sie berühren, sie küssen…
Sie nahm seine Hände in ihre und führte sie auf ihren Rücken, wo sie zum Liegen kamen und sich auf ihre Haut pressten.
Wieder ließ sie sich langsam nach hinten fallen, während Draco sie festhielt und die Wölbungen ihrer Brüste fixierte, die sich in die Höhe drückten.
Es war zu viel. Eindeutig zu viel.
Er zog sie nach oben zurück, näher an sich heran und legte seine Lippen auf die Stelle zwischen ihren Brüsten. Er küsste sie, leckte sie, kratzte mit den Zähnen darüber und ließ sich einfach fallen in diesen Strudel aus Leidenschaft.
Er spürte Ajas Hände an seinem Kinn, die seinen Kopf nach oben zwangen.
Und erst jetzt kam ihm ein anderes Objekt seiner Begierde ins Sichtfeld.
Eine Hand schob sich in ihren Nacken und zog sie zu ihm herunter. Dann krachten seine Lippen unkontrolliert auf ihre.
Er küsste sie, als würde es um sein Leben gehen.
Gierig leckte er über ihren verschlossenen Mund, der sich fast schon von allein öffnete und ihm Einlass gewährte, so dass er ihre Mundhöhle schonungslos plündern konnte.
Noch nie hatte er das Gefühl verspürt, jemanden so tief und innig wie möglich zu küssen und dabei möglichst viel an dessen Lippen zu knabbern, doch genau nachdem stand ihm jetzt der Sinn.
Deshalb küsste er sie so heftig, dass er erst kurz vorher bemerkte, wie nah er seinem Höhepunkt schon war.
Er riss sich los und stöhnte ungehalten auf.
Heftig atmend, fing er ihre Lippen erneut ein und wusste, dass er genau das wollte, was jetzt kam.
Er stöhnte tief und laut in ihren Mund, spürte die dadurch ausgelöste Vibration und spritzte fast zeitgleich in seine Hose ab.
Er legte den Kopf in den Nacken, atmete heftig ein und aus, während Aja sich langsam von ihm erhob.
Er musste ganz dringend Luft in seine Lungen bekommen.
Er spürte, wie er gereinigt wurde und hob den Kopf, um seine Knie zu fixieren, die haltlos zitterten. Er legte seine Hände auf seine Beine, um sie wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Dann sah er auf, als er Stimmen vernahm.
„Ich glaube nicht, dass er so schnell wieder aufstehen kann.“, sagte Aja mit einem Seitenblick auf ihn.
Harry hatte sich vom Bett erhoben und grinste Draco dreckig an, als er nickte.
Er ging auf Aja zu, legte einen Arm um ihre Taille und zog sie an sich.
„Nicht schlecht…“, flüsterte er und senkte dann seine Lippen zu einem leidenschaftlichen Kuss auf ihre.
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