
von Hornschwanz
Author's Note: So, zu Ostern jetzt gleich noch ein weiteres Kapitel der Sex-Comedy, es macht einfach einen Riesenspass, diesen Irrsinn zu Papier zu bringen...
Noch eine Anmerkung zum letzten Kapitel und zum Thema Sex mit Geistern: Ja, Geister sind wie beschrieben transparent und können neben dieser äußeren Erscheinungsform auch durch Dinge hindurch greifen, wenn sie es wollen. Wie Peeves mit seinen ganzen Streichen aber immer wieder beweist, können sie aber auch mit der realen Welt interagieren und mit ihrem Körper berühren . Also genug, dass Myrte mit dem armen aber heißen Snape ihren eiskalten Sex haben kann... ;-)
Kapitel 10 - Entspannung
Ginny kehrte zurück in den Gemeinschaftsraum und ihr Atem rasselte. Sie hatte sich wirklich beeilt, so schnell wie möglich zurückzukehren. In der Rechten hielt sie eine Tüte eines gewissen Produkts ihrer Brüder. Nach ihrem „Ginny raten“ war Harry so ausgelaugt gewesen und sie selber immer noch verzweifelt scharf, dass sie einfach nicht anders konnte, als dieses Zeug zu besorgen. Es hatte ein wenig an ihrem Ego gekratzt, dass sie den armen Harry mit ihrem Mund und flinken Fingern nicht wieder fit machen konnte für die nächste Runde, aber wozu gab es schließlich gewisse Hilfsmittel? Und außerdem: Sie hatte mit Harry seit gestern Abend fast ununterbrochen ihren Spaß gehabt und obendrein noch mit ein paar Freundinnen geteilt, kein Wunder also, dass er … ähm… schlapp gemacht hatte.
Mit einem genüsslichen Lächeln umfasste sie die kleine Tüte fester und ließ nun die Augen im Gemeinschaftsraum umherschweifen, doch im Gegensatz zu vorher schien der Raum nun verlassen, kein Harry, kein Neville, die Mädchen waren auch verschwunden, nichtmals Ron mit seinen Riesenpranken war noch hier; unwillkürlich rieb sie sich mit der Linken den Po, der immer noch warm von seinen Klatschern war. Nur Lavender war noch da, Ginny hätte sie beinahe übersehen, die saß unbekleidet in einem Sessel vor dem Kamin und döste erschöpft vor sich hin.
„Lavender! Aufwachen!“, Ginny rüttelte sie am Arm. Lavender schlug schläfrig die Augen auf.
„Was is'n los?“, fragte sie müde.
„Wo ist Harry hin?“, erwiderte Ginny.
„Mhmm, Harry sagte was, er wolle zu Snape oder so. Meinte, nur er könnte dahinter stecken“, kam es abwesend von Lavender.
„Wohinter stecken?“, Ginny klang niedergeschlagen, nachdem klar war, dass Harry sich wohl auch nicht im Jungenschlafsaal aufhielt.
„Na, er meinte, wir wären alle irgendwie sexbesessen und dass ganz sicher Snape was damit zu tun hätte. Er hat was von einem explodierenden Kessel oder Experiment oder so erzählt.“, Lavender wurde langsam wach und ihre Stimme klang nun fester.
Für Ginny klang das irgendwie merkwürdig. Ja, zugegeben, sexbesessen, irgendwie stimmte das schon, aber was war so schlimm daran? Und konnte Harry nicht einmal, nur ein einziges Mal aufhören, den Helden und Retter zu spielen? Gerade wenn alles so viel Spaß machte. Eine wohlige Wärme durchzog ihre Lenden bei dem Gedanken daran, wie die letzten 24 Stunden verlaufen waren.
Lavender ergriff wieder das Wort.
„Tja, und Ron wollte sich auf die Suche nach Hermine machen. Er war ziemlich sauer, glaubt wohl, sie habe ihm den Streich mit dem Gryffindor-Löwen gespielt. Ich hab alles versucht, ihn hier bei mir zu halten und an alte Zeiten erinnert, doch er war so wütend, das alle meine Argumente nicht gezogen haben“, sie wackelte mit dem Oberkörper und ihre Brüste bewegten sich hin und her. Ja, diese Argumentationsweise kannte Ginny und lächelte.
„Du hättest dir eine dritte Brust wachsen lassen müssen, oder sie zur vierfachen Größe anschwellen lassen, dann wäre er vielleicht geblieben“, sagte sie sarkastisch. „Für geringeres ist mein lieber, perverser Bruder nicht mehr empfänglich“, fügte sie in vorwurfsvollem Ton hinzu.
Nachdenklich wandte sich Ginny ab. Nun gut, wenn Harry zu Snape unterwegs war, wusste sie ja, wo sie ihren Geliebten finden konnte. Ein bisschen Bammel hatte sie zwar, alleine in die Kerker hinab zusteigen, speziell wenn Lavender Recht hatte und wirklich alle sexbesessen waren, inklusive der Slytherins dort unten. Halb so wild, mit denen würde sie schon fertig werden.
Sie verabschiedete sich von Lavender, zog ihren Umhang fester um ihre Schulter und verließ den Gemeinschaftsraum in Richtung der Kerker Hogwarts.
* * *
Vorsichtig schlich Ginny durch die Keller und Kerker. In Snapes Büro war niemand gewesen, nur Verwüstung. Lavender hatte wohl Recht, da drin sah es aus, als hätte eine Explosion stattgefunden. War das das missratene Experiment gewesen?
Am Ende eines Ganges erkannte sie ein großes Pappschild an einer Tür.
„Mädel, tritt ein und habe deinen Spaß!“, stand darauf in leuchtenden Buchstaben geschrieben.
Was sollte das denn bedeuten? Neugierig kam Ginny näher und horchte an der Tür. Nichts zu hören. Schließlich stieß sie sie mit einem Ruck auf - doch sie traute ihren Augen nicht bei dem, was sie nun sah.
Auf einem großen Bett lag Draco Malfoy auf seinem Rücken. Nackt und mit erigiertem Penis steil in die Höhe gereckt. Ginnys Blick klebte sofort auf ihm.
„Malfoy, … tut mir leid… ich wollte nicht…“, dann bemerkte sie, dass er sich nicht bewegte. Nur seine Augen rollten in den Höhlen verzweifelt hin und her.
Ginnys Augen lösten sich widerstrebend von dem nackten und erstarrten Malfoy und suchten vorsichtig den Raum ab, doch sonst war niemand da. Wieder auf das Bett gerichtete, erkannte sie dass zahlreiche Kerben in das hölzerne Kopfende geschnitzt waren, wohl mehrere Dutzend. Auf die Wand am Kopfende des Bettes waren annähernd ebenso viele Mädchennamen in Kreide geschrieben. Hinter manchen Namen waren mehrere Striche. Pansy Parkinson schien mit fünf Strichen eine obskure Rangliste anzuführen.
Neben dem Bett stand eine Sammeldose mit der Aufschrift „Gib eine Galeone für Dracos neuen Nimbus 2005!“.
Ginny schüttelte den Kopf, obwohl sie selbst Gelüste zwischen ihren Schenkeln plagten, wenn sie auf den blonden Draco mit seinem aufgestellten Glied hinab sah, fühlte sie irgendwie Mitleid mit ihm. Die Mädchen hatten ihm wohl übel mitgespielt. Im Moment höchster Erregung erstarren lassen und sich anschließend reihum mit ihm vergnügt. Die unverschämte Sammeldose war das i-Tüpfelchen der Unverfrorenheit - als wenn ein Malfoy jemals Geldsorgen haben müsste.
Sie musste sich zwingen, die Finger von seinem Glied zu lassen und verscheuchte alle Gedanken daran. Ja, Lavender hatte Recht, sie alle waren seit gestern sexbesessen, sie war sich nun sicher. Doch wenn, dann wollte sie ihre Lust nur mit Harry befriedigen nicht mit einem wehrlosen Malfoy, vielleicht konnte der ihr ja helfen und verraten, wo Snapes private Räumlichkeiten in den Kerkern waren. Sie selbst hatte diese bisher noch nicht gefunden.
„Malfoy, hörst du mich?“, fragte sie ihn und er blinzelte mit den Augen.
„Gut, also mein Vorschlag: Ich befreie dich und du zeigst mir, wo Snape seine privaten Gemächer in den Kerkern hat, einverstanden?“
Hektisches Blinzeln in Malfoys Augen, er schien der Verzweiflung nahe. Armer Kerl.
„OK, ich befreie dich jetzt, aber keine faulen Tricks, verstanden!“
Nochmal hektisches und diesmal auch ergebenes Blinzeln.
„Finite Incatatem“, sie deutete mit ihrem Zauberstab auf Malfoy. Der Erstarrungszauber, den Hermine vor so vielen Stunden auf ihn gesprochen hatte, löste sich schlagartig.
Ginny tratt erschrocken zurück. Eine Explosion fand in Malfoys Schoß statt. Die über zahlreiche Stunden angestaute Erregung und andauernde Stimulation durch die hier gewesenen Mädchen entlud sich nun in hohem Bogen.
Als sein zuckender Schoß endlich zur Ruhe gekommen war, bemerkte Ginny, wie Malfoy am ganzen Körper zitterte. Ein von schier endloser Anspannung erlöstes Lächeln lag auf seinem Gesicht und er stammelte die Worte „Danke, danke und nochmals danke!“. Das Zittern legte sich langsam, seine Augen schlossen sich und er schien zufrieden wegzudämmern.
„He, Malfoy, nicht einschlafen! Du hast mir was versprochen!“, rief Ginny und schüttelte ihn bei den Schultern.
Er schlug wieder die Augen auf und sah sie glücklich an.
„Ach ja, Snapes Privaträume“, sagte er matt, „Links den Gang entlang, es ist die Tür mit den geschnitzten, durchdringenden Augen...“, weiter kam er nicht und schlummerte selig und endlich entspannt ins Land der Träume.
Ginny sah wieder auf die Sammeldose sowie dutzende von Mädchennamen und gönnte es ihm tatsächlich.
Sie verließ Malfoy und machte sich auf in den beschriebenen Korridor, als sie am Ende des Ganges plötzlich Harry erkannte. Kurz hatte sie den Eindruck, als wolle er vor ihr davon laufen, doch dann blieb er stehen. Sie lief auf ihn zu und spürte ihre Brüste verlangend an der Innenseite des Umhangs scheuern. Schließlich hatte sie ihn erreicht und warf ihre Arme um seinen Hals.
„Ginny, warte, ich muss dir etwas wichtiges erzählen…!“, doch sie hörte nicht auf ihn und übersäte sein Gesicht mit Küssen.
„…Snape …. ist… ein …Experiment … missglückt ...“, brachte er zwischen ihren Küssen hervor. Sie ließ kurz von ihm ab und fingerte mit der Linken in der kleinen Tüte, die sie mitgebracht hatte. Das ließ Harry Zeit und er redete schnell weiter.
„Alle in Hogwarts sind jetzt völlig sexsüchtig, du auch! Sogar Dumbledore!“, er sah ihr prüfend in die Augen, als sie mit ihrer Linken zu ihrem Mund fuhr und etwas hineinsteckte..
„Das macht doch nichts, Liebster“, antwortete sie und küsste ihn nun auf den Mund. Er merkte, wie sie mit ihrer ungestümen Zunge etwas Süßes in seinen Mund bugsierte; dass es ein Triple D war, bemerkte er jedoch zu spät…
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