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Fanfiction

Wandlungen - Zurück in Hogwarts

von Nitsrek

Zurück in Hogwarts

Nachdem der Zug in Hogsmeade angekommen und die Schüler mit den Kutschen nach Hogwarts gefahren worden waren, trafen sich alle Schüler in der Großen Halle.

Hermine hatte ein merkwürdiges Gefühl. Zum siebten und voraussichtlich letzten Mal würde sie diesen Moment erleben. Nur, dass es diesmal komplett anders werden würde. Die Halle war nicht mal zur Hälfte besetzt. Da die Lehrer dies anscheinend erwartet hatten, standen nur zwei statt der sonstigen vier Tische im Saal. Hermine bemerkte, dass viele Schüler sich verwirrt umsahen und sich schließlich zu ihren Freunden aus anderen Häusern setzten. Malfoy saß zusammen mit seinem Schoßhund am früheren Tisch der Hufflepuffs, jedoch weit entfernt von den restlichen Schülern, die den beiden trotzdem noch den Rücken zuwandten.

Sie hob die Augenbrauen. Das war sicher nicht der richtige Weg, um die Einigkeit der Häuser zu fördern. Malfoy hatte einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Er hatte ihr geholfen. Auch, wenn er es abstritt. Als sie ins Abteil zurückgelehrt war und Ginny davon berichtet hatte, hatte selbst Luna aufgehorcht. „Der Draco Malfoy, der sonst jeden piesackt, der nicht zu seinem Hofstaat gehört?“, hatte sie gefragt und Hermine musste lachen. Auch Ginny fand diese Reaktion eher seltsam, war aber der Meinung gewesen, dass er zurzeit wohl nicht wusste, was er tat.

Erstaunt bemerkte Hermine, dass Malfoy sie anblickte. Sie lächelte unsicher und er kniff argwöhnisch die Augen zusammen.

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Na toll. Jetzt ist es schon so weit, dass Granger versucht, mich aufzuheitern.

Draco griff nach seinem Kelch, trank einen Schluck und wandte sich Pansy zu, die ihm gegenüber Platz genommen hatte. Diese naive Kuh hatte ihm tatsächlich abgekauft, dass er Granger nur beschützt hatte, damit sie keinen Ärger bekam. Sie klimperte mit ihren Wimpern in seine Richtung. Ihrer Meinung nach sollte das wohl verführerisch sein. Sie hatte von nichts eine Ahnung. Erst recht nicht davon, wieso er Granger geholfen hatte. Wie auch? Das wusste er ja selbst nicht so genau, und das störte ihn. Er wollte lieber nicht darüber nachdenken.

Vorne auf dem Podium trat McGonagall vor und die Schüler verstummten augenblicklich.

„Willkommen zurück!“, eröffnete sie ihre Ansprache. „Ich freue mich, immerhin ein paar von euch wieder hier zu sehen. Nachdem ihr dieses Jahr allerdings so wenige seid, haben die Lehrer und ich…“

Dracos Gedanken schweiften ab. Er wusste schon, was sie jetzt erklären würde und hatte keine Lust zuzuhören. Er schaute den Tisch entlang und entdeckte Cormac McLaggen, der angestrengt über den Tisch starrte. Was hatte der denn hier zu suchen? War der nicht ein Jahr über Ihnen gewesen? Draco ließ seinen Blick über den Tisch schweifen und erkannte noch einige andere ehemalige Siebtklässler. Anscheinend hatten sie ihr siebtes Jahr nach Dumbledores Tod nicht durch die Prüfungen abgeschlossen und waren deshalb zurückgekehrt. Er blickte zurück zu McLaggen, der immer noch gebannt über den Tisch starrte. Neugierig folgte Draco seiner Blickrichtung und erkannte, dass McLaggen anscheinend Granger auf sich aufmerksam machen wollte. Stimmt ja. Sie hatte ihm ja letztes Jahr zu ihrem eigenen Verdruss den kleinen Finger gereicht. McLaggens Blick nach zu urteilen, konnte sie froh sein, dass ihr Arm noch dran war. Er sah aus, als würde er sie verspeisen wollen. Amüsiert bemerkte Draco, dass Granger ihm jedoch überhaupt keine Aufmerksamkeit schenkte. Entweder sie war wirklich vertieft in McGonagalls Ansprache, oder sie war eine erstaunlich gute Schauspielerin.

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Hermine starrte angestrengt zum Lehrertisch vor. Oh nein, nicht McLaggen. Was hatte sie sich damals dabei gedacht, ihn zur Weihnachtsparty von Slughorn einzuladen? Im Prinzip war sie selber Schuld an ihrer Situation. Und Malfoy schien das Ganze auch noch lustig zu finden. Er feixte unbemerkt auf seinem Platz gegenüber von Pansy, die McGonagall zuhörte.

Doch plötzlich hatte sie eine Idee. Ein Einfall, mit dem sie zwei Fliegen – zwei wirklich lästige Fliegen – mit einer Klappe schlagen würde.

Sie drehte sich in Malfoys Richtung, versicherte sich, dass beide sie auch wirklich ansahen, lächelte dann verschmitzt und zwinkerte Malfoy mit einem Auge zu.

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Draco stutze. Hatte Granger ihm gerade zugezwinkert? Er blinzelte ungläubig und beobachtete dann, wie sie seinen Blick hielt und sich über die Oberlippe leckte. Irgendetwas stimmte hier nicht. Hatte ihr vielleicht jemand was in ihren Saft gekippt? Nicht wissend, was er tun sollte, drehte er den Kopf ab und sah am Tisch entlang nach vorne. Dabei fing er McLaggens verwirrten, wütenden Blick auf. Und er verstand.

Das hätte er ihr gar nicht zugetraut. Er grinste hinterhältig. Eine Idee, die einer Slytherin würdig wäre. Halb beeindruckt, halb belustigt, wandte er seinen Blick wieder Granger zu. Er setzte ein Lächeln auf, von dem er wusste, dass es die Mädchen schwach machte, und zuckte zweimal kurz nacheinander mit beiden Augenbrauen.

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Hermine, die gerade nach ihrem Saft greifen wollte, stieß den Kelch um. Der Kürbissaft verteilte sich auf dem Tisch und auf ihrem Umhang. Was sollte das denn? Sie schnappte nach Luft, als sie Malfoys einladende Geste sah. Oh Gott, er dachte doch hoffentlich nicht, dass das gerade ernst gemeint war? Sie merkte, wie ihr die Röte auf die Wangen kroch, während sie hektisch mit ihrer Serviette auf dem Tisch die Flüssigkeit aufwischte. Dabei hielt sie ihren Blick krampfhaft nach unten gerichtet. Es würde gerade noch fehlen, dass Malfoy jetzt auch nervte.

„Pst! Hermine!“, flüsterte Ginny über den Tisch.

Hermine hob den Kopf. „WAS?“

Ginny fuhr erschrocken zusammen, erholte sich aber schnell. „McGonagall hat dich und Malfoy aufgerufen. Du musst nach vorne gehen!“

Hermine riss ihren Kopf herum und stellte fest, dass der Rest der Halle, einschließlich Professor McGonagall und Malfoy, der bereits vorne stand, sie wartend ansahen.

Mit rotem Kopf erhob sie sich und eilte nach vorne. Sie stellte sich neben Malfoy, registrierte kurz sein spitzbübisches Grinsen und bekam absolut gar nichts von der Rede mit, die die Schulleiterin gerade zu Ende führte.

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Während die Schüler die Halle verließen, beobachtete Draco, wie Granger wie angewurzelt neben ihm stand und ins Leere starrte.

Als sie neben ihm ihren Platz eingenommen hatte, war ihm wieder eine Wolke aus Himbeere und Vanille entgegen geströmt. Sie war circa einen Kopf kleiner als er, und der Duft war sehr intensiv. Es musste ihr Shampoo sein.

Er räusperte sich, um sie in die Wirklichkeit zurückzuholen.

„Du hättest nicht gleich feucht werden müssen“, flüsterte er gerade so laut, dass sie es hören konnte.

Granger riss die Augen auf und Empörung stand deutlich in ihrem Gesicht. „Was fällt dir ein?!“

Draco grinste. „Ist doch schade um den Umhang. Kürbissaft soll angeblich schwer rausgehen.“

Einen Augenblick sah sie ihn verwirrt an, doch dann schien sie ihn zu verstehen.

„Sehr witzig, Frettchen. Du warst übrigens nicht gemeint.“

Er legte den Kopf schief und antwortete lässig, „Also, wenn deine Show für McLaggen gewesen sein sollte, lag deine Blickrichtung um circa 45 Grad falsch.“
Granger rollte mit den Augen. „Ich wusste, dass er mich anstarrt. Genau so wie du. Und ich dachte, wenn er sehen würde, wie ich einem anderen schöne Augen mache, würde ihn das vielleicht abschrecken“, rasselte sie schnell herunter.

„Ganz ruhig, Granger. Ich wusste von deinem Plan. Daher hab ich ihn unterstützt. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich dir gegenüber laszive Dinge tun würde“, grinste er.

Sie sah ihn noch einen Moment lang skeptisch an, entschied sich dann aber anscheinend, ihm zu glauben. Ein kleines Lächeln umspielte ihren rosa Mund. „Wenn du so verzweifelt bist, wie ich glaube, wäre es dir schon zuzutrauen.“ Sie zwinkerte kurz und machte auf dem Absatz kehrt in Richtung Ausgang der Großen Halle.

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Innerlich lachte sie über seinen verblüfften Gesichtsausdruck. Schön, dass sie ihn auch mal sprachlos machen konnte.

Fröhlich trat sie aus der Großen Halle heraus und drehte sich dann erstaunt um, als sie schnelle Schritte und ein „Warte mal!“ hörte.

Malfoy kam neben ihr keuchend zum Stehen und sah sie durch seine Pony-Strähnen hindurch an. „Ich komm gleich mit.“

Wie bitte? „Falls du das gerade fälschlicherweise als Einladung aufgefasst hast, tut es mir leid, dich enttäuschen zu müssen. Ich wollte dir nicht in deiner Verzweiflung helfen. Vielleicht wäre Pansy die richtige Adresse“, überspielte sie ihre Verwunderung.

„Sehr witzig, Schlammblut.“

Hermine gähnte gespielt. „Das wird langsam alt. Möchtest du dir nicht mal was Neues einfallen lassen?“

Aus irgendeinem Grund grinste Malfoy nun.

„Kann ich gerne versuchen. Wie wäre es mit ‚Lass uns in unsere gemeinsame Wohnung gehen, Mitbewohnerin.’?“, fragte er gespielt freundlich.

Hermine stöhnte und schloss die Augen. Ihr war gerade wieder eingefallen, was sie bisher erfolgreich verdrängt hatte.


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Hier also Kapitel Neun. Ab jetzt wird es sicher einige Streitpunkte zwischen den beiden geben. Draco kann sich ihr gegenüber seine Anspielungen wohl nicht wirklich verkneifen. Mal schauen, wie es weitergeht.
Freu mich weiterhin über eure Kommis.
Vielen Dank an Eponine.
Liebe Grüße
Nitsrek


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