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Fanfiction

Wandlungen - Auffälligkeiten

von Nitsrek

Auffälligkeiten

Hermine saß am Gryffindor-Tisch und stocherte gelangweilt mit ihrer Gabel in ihrem Essen herum. Ihr Kopf lehnte in ihrer linken Handfläche und sie achtete nicht einmal darauf, was sie da überhaupt aß.

Der Tag hatte mies angefangen (sie wollte gar nicht daran denken), und war im Laufe des Vormittags auch nicht besser geworden. Ihre erste Stunde war Zaubertränke bei Professor Slughorn gewesen, und eigentlich hätte sie jetzt, wo Harry mit seinem Halbblutprinzen-Buch nicht mehr in ihrer Klasse war, wieder die Beste sein müssen. Doch aus irgendeinem Grund, und sie weigerte sich zu akzeptieren, dass ihr Traum oder die Tatsache, dass Slughorn Malfoy zu ihrem Labor-Partner gemacht hatte, dabei eine Rolle spielten, war ihr Zaubertrank nicht das zufriedenstellendste Erzeugnis gewesen.

Sie stieß einen Laut aus, der irgendwo zwischen Ächzen und Grunzen lag und steckte sich ein Stück Kartoffel in den Mund.

Auch die anderen Fächer heute waren nicht herausragend gewesen. In Verwandlung bei McGonagall hatte sie es zwar als Erste geschafft, ihre Hand zu einer Flosse werden zu lassen, und die Direktorin hatte ihre Arbeit auch gelobt, doch Hermine war mit ihrer Leistung nicht zufrieden.

Danach hatten sie Geschichte der Zauberei gehabt, und das war am schlimmsten gewesen. Sonst die Einzige, die wirklich zuhörte und sich Notizen machte, konnte sie sich diesmal keine zehn Minuten am Stück konzentrieren. Ihre Gedanken waren immer wieder zu ihrem Traum zurück gewandert. Was hatte sich ihr Unterbewusstsein dabei nur gedacht?

Ihr Blick fiel auf den Slytherin-Tisch, wo Malfoy, beinahe ebenso lustlos wie sie selbst, sein Mittagessen zu sich nahm. Ob er ihre Geschichte glaubte? Auf seine völlig unangebrachte Frage hatte sie zuerst ein wenig gestammelt und dann steif und fest behauptet, dass sie, selbstverständlich, nur auf sein Rufen geantwortet hatte. Malfoy hatte seine Stirn gerunzelt, dann aber gnädigerweise das Thema fallen lassen. Sie fragte sich, ob auch er sich bewusst war, dass sie seinen Namen zuerst geschrien hatte.

********************************
Draco spürte, dass ihn jemand beobachtete und hob seinen Kopf. Überrascht sah er gerade noch, wie ein buschiger Haarschopf durch die Luft wirbelte und das dazugehörige Gesicht konzentriert nach vorne zum Lehrertisch starrte. Er hätte mit 100-prozentiger Sicherheit sagen können, dass es Granger gewesen war, die ihn angestarrt hatte.

Während er weiter aß, hielt er seinen Blick unbewusst auf der Schulsprecherin. Seit dem Aufwachen hatte sie übelste Laune, die auch nicht dadurch gebessert worden war, dass sie nun auch noch im Unterricht mit ihm zusammenarbeiten musste. Gut, er hätte sich auch Spannenderes vorstellen können, aber irgendetwas stimmte nicht. Sie war ihm gegenüber noch barscher als gewöhnlich, und achtete peinlich genau darauf, dass er sie bloß nicht berührte.

Er erinnerte sich an die Zaubertrankstunde. Als er nach einer der Zutaten hatte greifen wollen, hatte er, wirklich versehentlich, mit seiner Handfläche ihren Arm berührt. Granger war aufgesprungen, hatte dabei ihren Hocker umgeworfen und ein Fläschchen Fledermauskrallen fallen lassen, und hatte ihren Kopf zu ihm herumgerissen, mit einem Blick, als sollte er auf der Stelle in Flammen aufgehen. Sie hatte gekeucht und ihre Wangen hatten sich tiefrot gefärbt.

Wenn Draco es nicht besser gewusst hätte, hätte er angenommen, dass er sie, auf irgendeine kranke Art und Weise, erregt hatte. Allerdings war diese Möglichkeit so unwahrscheinlich, dass er sie nicht näher in Betracht zog.

Andererseits, ihr Verhalten heute Morgen auf seine Frage war schon auffällig und verdächtig gewesen. Er glaubte ihr nicht, dass sie ihm nur geantwortet hatte. Sie hatte ihn schließlich zuerst gerufen. Aber auch hier wusste er keine logische Erklärung.

Oder hatte sie etwa - ? War es möglich, dass die saubere, brave Schulsprecherin sich selbst befriedigte?

Nein, kaum vorstellbar. Noch weniger vorstellbar, dass sie dabei ausgerechnet an ihn dachte. Auch wenn er ihr gestern hinterhältiger Weise seinen nackten Prachtkörper gezeigt hatte. Er grinste selbstgefällig bei der Erinnerung.

Er beobachtete ihr unschuldiges Gesicht, dass sie inzwischen ihrer rothaarigen Freundin, die vor ein paar Minuten an den Tisch gekommen war, zugewandt hatte. Machte Granger es sich selbst?

Ein Lächeln streifte Dracos Gesicht, während er sich vorstellte, wie das schlanke, zerbrechliche Mädchen zaghaft und beschämt über ihre Brüste streichelte und ihre Hände tiefer, zwischen ihre Beine, gleiten ließ. Woran sie wohl dachte? Waren ihre Fantasien eher unschuldiger, romantischer Natur oder träumte sie davon, hart rangenommen zu werden?

Ohne es zu wollen, bemerkte Draco, wie ihn diese Gedanken erregten. Na klasse. Jetzt fühlte er sich auch noch von dem Bücherwurm angeturnt. Er erinnerte sich an die Nacht am Grimmauld-Platz, wo er sie, abgesehen vom Weihnachtsball damals, zum ersten Mal in etwas anderem als ihren Umhängen gesehen hatte. Sie hatte in ihrer leichten Nachtwäsche köstlich, appetitanregend, ausgesehen, als die Schatten des Feuers über ihre Haut getanzt waren. Ihre Nippel hatten sich aufgrund der kalten Luft versteift und waren durch ihr weißes, knappes Top deutlich sichtbar gewesen. Draco stöhnte innerlich und merkte, wie er hart wurde.

Er überlegte sich, ob er sich deshalb Sorgen über seinen Verstand machen musste, entschied sich dann aber dagegen. Er war ein siebzehn-jähriger, gesunder Mann und hatte auch seine Bedürfnisse. Er konnte froh sein, dass sein Körper auch in dieser Hinsicht tadellos funktionierte. Und er musste wohl oder übel zugeben, dass es schade war, dass die kleine Hexe ihren anregenden Körper viel zu oft unter ihren Umhängen versteckte.

„Wie kannst du bei dem Anblick essen? Ich würde keinen Bissen runterkriegen!“, lästerte eine vertraute, boshafte Stimme.

Draco drehte seinen Kopf zu Pansy, dankbar darüber, dass sein Umhang seine Hose verdeckte, und hob fragend die Augenbrauen.

„Ich meine das Schlammblut! Du starrst jetzt schon seit zehn Minuten zu ihr rüber. Mir wäre schon längst der Appetit vergangen!“

Draco bemerkte selbstgefällig das unterschwellige Schmollen in ihrer Stimme. „Eifersüchtig, Pansy?“, fragte er mit einem süffisanten Grinsen und trank einen Schluck Kürbissaft.

Pansys Gesichtszüge entgleisten. „Niemals wäre ich auf ein Schlammblut eifersüchtig! Außerdem: Du hast doch nichts mit ihr getan, was einem Grund zur Eifersucht gäbe, oder?“

Draco rollte mit den Augen. „Erstens, liebe Pansy, hättest du sowieso keinen Grund, eifersüchtig zu sein, da zwischen uns beiden nichts läuft.“ Sie schnaubte entrüstet. „Und zweitens: Nein, habe ich nicht.“

Pansy seufzte erleichtert, lächelte zufrieden und nahm einen Bissen.

Draco grinste. Noch nicht.

********************************
„Was für eine Laus ist dir denn heute über die Leber gelaufen?“, fragte Ginny vorsichtig ihre Freundin.

Hermine zuckte missmutig die Schultern. „Es ist einfach ein blöder erster Tag.“

Ginny nickte. „Dir fehlt wohl Ron?“

Ron? Oh. Hermine staunte darüber, dass sie bisher nicht einmal seit ihrer Ankunft an ihn gedacht hatte.

Dennoch antwortete sie, „Ja. Es ist so anders ohne ihn… und Harry.“

„Wem sagst du das?“

Hermine biss in ein Stück Brot und kaute nachdenklich darauf rum. Sie bemerkte Ginnys fragenden Blick.

„Was ist?“

„Ist sonst wirklich nichts weiter? Du bist heute völlig abwesend“, sorgte sich die Jüngere.

Hermine seufzte. Eigentlich hatte sie keine Lust zu reden, aber sie wusste, dass Ginny praktisch ihre einzige Ansprechpartnerin hier auf Hogwarts war und wollte sie nicht vor den Kopf stoßen. Außerdem mochte sie das unauffällige Mädchen wirklich gern.

„Ach, es ist Malfoy…“, erwiderte Hermine unbestimmt.

Ginny grinste. „Das ist ja mal eine Überraschung! Malfoy nervt dich? Öfter mal was Neues!“ Sie kicherte. „Macht er dir das Leben schwer?“

Hermine überlegte kurz, ob sie Ginny wirklich erzählen sollte, was sie beschäftigte. Schließlich fasste sie sich ein Herz und erzählte ihr alles, angefangen von Malfoys Auftritt im knappen Handtuch, über seine Peep-Show bis hin zu ihrem Traum letzte Nacht, wenn auch nicht im Detail, und der Scham, die sie heute Morgen empfunden hatte, als sie auch noch ausgerechnet ihm als erstes gegenüber treten musste.

Ginnys Gesicht wechselte während Hermines Erzählung von Neugier zu Empörung, dann Überraschung, dann Verständnis. Sie verkniff sich, Hermine mit Fragen zu unterbrechen, aus Angst, dass sie dann nicht weiter reden würde. Als ihre Freundin zu Ende erzählt hatte, holte Ginny tief Luft.

„Naja, das ist nun mal Malfoy, wie er leibt und lebt, was hast du anderes erwartet? Ich denke, dein Traum war nur eine Verarbeitung der Eindrücke, die du gestern Abend zum ersten Mal gesehen hast. Da würde ich mir keine Sorgen machen. Es ist ja nicht so, als ob du jedes Mal an ihn denkst, wenn du es tust, oder?“, fragte Ginny fast beiläufig.

Hermine starrte auf den Tisch vor sich und wurde knallrot.

„Hermine?“

Die Ältere sah verlegen auf. „Ich mach sowas nicht“, flüsterte sie kaum hörbar.

Ginny musste sich anstrengen, nicht laut zu lachen. „Ach, deswegen bist du manchmal so unausstehlich!“

Hermine warf ihr einen bösen Blick zu und Ginny sah sie entschuldigend an. „War nur ein Witz. Aber mal im Ernst, bei Spannungen gibt es nichts Besseres“, sagte sie leise und verschwörerisch.

Ginny merkte, dass das Thema Hermine trotzdem peinlich war und wechselte deswegen das Thema. „Und was das andere betrifft: Du darfst dich von ihm nicht aus der Ruhe bringen lassen. Er weiß wahrscheinlich, dass du unerfahren bist, und nutzt das deswegen zu seinem Vorteil aus. Lass dir das nicht gefallen. Du bist eine Frau, und wir haben die besseren Waffen.“

Ein Lächeln huschte über Hermines Gesicht. Sie war froh, dass sie mit Ginny so offen reden konnte und die Jüngere sie nicht verurteilte. Dennoch musste sie sich eingestehen, dass die Kleine ihr anscheinend einiges an Erfahrung voraus hatte.

„Aber wieso hat sich das, was Malfoy mit mir gemacht hat, so gut angefühlt? Wieso wollte ich mich nicht wehren?“, fragte Hermine ein wenig unsicher.

Ginny tat ihre Sorgen mit einem Winken ihrer Hand ab. „Weil es sich nun mal wirklich so gut anfühlt. Gut, ich kann jetzt nicht von Malfoy sprechen, aber ich denke, dein Unterbewusstsein hätte einfach gerne Sex.“

Hermine lachte über die Erklärung. Ginny sah sie fragend an. „Gut, dann lass ich meinem Unterbewusstsein seine Wünsche, solange ich sie nicht ausleben muss.“

Nun kicherte auch Ginny. Sie hatte sich schon Sorgen um ihre Freundin gemacht. Es tat gut, zu sehen, dass ihre schlechte Laune anscheinend nachließ.

„Und nun zum eigentlichen Thema“, sagte Ginny mit einem amüsierten, neugierigen Unterton in ihrer Stimme. „Erzähl, wie sah Malfoy aus!“


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