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Fanfiction

Wandlungen - Spielchen

von Nitsrek

Spielchen

„Was soll ich ihm denn darauf antworten?“ Hermine war ganz aufgewühlt. Gestern Nacht hatte sie es noch gut gefunden, dass Ron tatsächlich auf ihren albernen Trick reingefallen war. Wobei das, wie sie zugeben musste, nicht sonderlich für seine Intelligenz sprach.

Inzwischen war es Abend und sie hatte den ganzen Tag überlegt, wie sie reagieren sollte. Je länger sie allerdings darüber nachdachte, desto weniger wusste sie, was sie darauf antworten sollte. Sie konnte ihm schließlich nicht wirklich schreiben, was in ihrem Traum passiert war, er würde sie niemals verstehen. Und sie könnte ihm nicht länger in die Augen blicken.

Ginny beobachtete mit amüsiertem Gesichtsausdruck, wie ihre Freundin wie ein aufgescheuchtes Huhn hin- und herlief. Bald könnte man eine Furche im Boden sehen, wenn sie so weitermachte.

„Ich verstehe einfach nicht, wo jetzt das Problem sein soll“, erinnerte sie daher Hermine dran, das auch noch eine zweite Person im Zimmer anwesend war.

Hermine blieb abrupt stehen und starrte sie wortlos an, ein großes Fragezeichen auf ihrem Gesicht.

Ginny rollte mit den Augen. „Er fragt, worum es ging. Und wir können doch nicht so gemein sein und ihm das vorenthalten, jetzt, wo sein Interesse geweckt ist“, erklärte sie fröhlich.

Hermine schüttelte ungläubig den Kopf. „Das kannst du doch nicht ernst meinen! Ich kann ihm doch nicht haarklein erzählen, was Malfoy mit mir getan hat… Im Traum!“, setzte sie nach einer kurzen Pause hinzu, auch, um sich selbst ins Gedächtnis zu rufen, dass es - zum Glück - nur dort passiert ist. Trotz diesem Bewusstsein glühten ihre Wangen, als sie sich daran erinnerte.

Ein breites Schmunzeln wuchs auf Ginnys Gesicht. „Es hat dir gefallen!“, stellte sie mit einem Sing-Sang in der Stimme fest.

„Ginny!“ Hermine schlug sich die Hände vor ihr Gesicht. „Niemals!“

„Es hat dir gefallen! Es hat dir gefallen!“ Ginny hüpfte sitzend auf Hermines Bett auf und ab.

„GINNYYYYYYYYYY!“

Die Rothaarige lachte ungerührt. „Ist doch nichts Schlimmes… Ich meine, jeder hat solche Träume.“ Hermine warf ihr einen misstrauischen Blick zu. „Nur nicht von Malfoy!“, fuhr sie dann mit einer erneuten Kicherattacke fort.

Hermine schnaubte, verschränkte ihre Arme vor der Brust und wollte sich gerade erneut verteidigen, als die Tür plötzlich aufging.

Ginny blickte auf und Hermine riss ihren Kopf herum. In der Tür stand Malfoy, sein Gesichtsausdruck zeigte halb Verärgerung, halb Belustigung über die erschrockene Reaktion der beiden Mädchen.

„Stör ich?“, fragte er, obwohl er die Antwort deutlich auf Hermines Gesicht ablesen konnte.

****************************************
Er hatte eigentlich geplant, diesen Nachmittag mit der Lektüre eines neuen Buches zu verbringen. Dazu hatte er es sich in ihrem gemeinsamen Wohnzimmer bequem gemacht und sich in die Kapitel vertieft.

Wer hätte schon damit gerechnet, dass Granger so einen Radau veranstaltete? Bei dem Gekreische und dem schrillen Kichern konnte er sich einfach nicht konzentrieren.

Genervt von dem Gequietsche, das aus ihrem Zimmer kam und dem Klang nach von der Weasley-Schwester stammen musste, war er sich schließlich aufgestanden, um die beiden darauf hinzuweisen, dass sie ihr Gegacker bitte einschränken oder an einem anderen Ort fortsetzen sollten.

Als er jedoch die Tür zu Grangers Schlafzimmer öffnete, trat sofort eine Totenstille ein. Er blickte verwirrt das rothaarige Mädchen an, das zwar still auf Hermines Bett saß, nach ihrem Gesichtsausdruck zu urteilen jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit gleich in mühsam zurück gehaltenes Lachen ausbrach und anschließend zu Granger, die ihn aus weit aufgerissenen Augen anstarrte, als wäre er der Leibhaftige persönlich.

„Stör ich?“

„Immer!“, kiekste Ginny und fing an zu lachen.

Draco zog seine Augenbrauen missbilligend nach oben und wollte gerade antworten, als Granger ihn anfuhr.

„Kannst du nicht anklopfen?!“

Mit einem selbstgefälligen Grinsen wandte er sich seiner Mitbewohnerin zu. „Warum sollte ich?“ Er legte seine Hand auf seine Brust und sah Granger gespielt empört an. „Hast du vielleicht etwas vor mir zu verbergen?“

Draco hatte mit einer patzigen und vielleicht schlagfertigen Antwort gerechnet, jedoch nicht damit, dass Granger den Farbton einer überreifen Tomate annahm und den Blick abwandte, um ein Loch in den Boden zu starren, während sie mit ihren Fingern nervös an ihrem Umhang herum zupfte. Fast so wie neulich, als ich aus dem Bad kam. Aber warum sollte sie denn jetzt verlegen sein?

„Malfoy, verzieh dich einfach!“, sagte schließlich die kleine Weasley, weil Granger anscheinend nicht mehr sprechen konnte.

Draco zuckte mit den Schultern. „Ich wollte euch sowieso nur sagen, dass ihr gefälligst leiser sein und auf andere Leute, die ebenfalls in dieser Wohnung leben, Rücksicht nehmen sollt.“ Damit drehte er sich um und ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen.

Er ging an seinen Platz zurück und kramte in seiner Tasche.

****************************************
Das war fast zu einfach, dachte Hermine für sich. Sie wandte ihren Blick Ginny zu und seufzte.

„Gin, ich muss mich jetzt an meinen Aufsatz für Kräuterkunde setzen. Sei mir bitte nicht böse, ja?“

Ginny stand mit einem Hopser vom Bett auf und lief zu ihrer Freundin, um sie zu umarmen. „Lass dich nicht unterkriegen. Und schreib Ron zurück!“, sagte sie mit Nachdruck, während sie zur Tür ging und schließlich das Zimmer verließ.

Hermine nickte zur Antwort, obwohl sie genau wusste, dass sie das nicht tun würde. Er würde es ihr nie verzeihen.

Sie setzte sich mit ihren Büchern und ihren Schreibunterlagen auf ihr Bett und fing an zu lesen.

Gerade, als sie nach einem Blatt Pergament suchen wollte, um sich Notizen zu machen, fiel ihr Blick auf das verzauberte Stück. Sie blinzelte ein paar Mal und nahm es dann in die Hände.

Deutlich lesbar stand da immer noch die Zeile von gestern. Wovon träumst du denn? Allerdings nicht mehr alleine. Circa einen halben Zentimeter darunter standen jetzt die Worte

_Willst du es mir nicht erzählen?_

Wann hatte er ihr erneut geschrieben? Sie las die Zeilen nochmals. Sie blieben so lange lesbar stehen, bis sie ihm eine Antwort geben würde. Es musste ja nicht die Antwort sein.

Sie nahm sich ihre Feder und überlegte, wie sie es am besten formulieren sollte.

Entschuldige, dass ich dich habe warten lassen. Ich denke, es wäre besser, wenn wir das Thema dabei belassen. Ich hätte gar nicht erst davon anfangen sollen.

Sie senkte ihren Zauberstab auf das Blatt und sah, wie es wieder leer wurde. Wahrscheinlich würde er jetzt nicht mehr schreiben.

Sie widmete sich wieder ihrem Buch, nur um bereits nach zehn Minuten, während sie ihren Blick hob, um nachzudenken, eine neue Antwort zu finden.

_Ich würde es wirklich gerne wissen._

Hermine runzelte die Stirn. Warum war es ihm so wichtig?

Glaub mir, du willst es nicht wissen. Du würdest nichts mehr mit mir zu tun haben wollen.

Sie betrachtete zerstreut, wie die Worte verschwanden und schüttelte dann traurig den Kopf. Wie sollte er es verstehen können, wenn nicht mal sie es genau verstand? Außerdem war Ron schon immer schnell eifersüchtig gewesen. Sie seufzte und bemerkte die neue Antwort. Ungläubig las sie die Zeile wieder und wieder, doch an ihrer Bedeutung änderte sich einfach nichts. Sie schluckte.

_Wenn du mir erzählst, was er in deinem Traum mit dir macht, kann ich es vielleicht nach unserer Rückkehr in Wirklichkeit mit dir machen._

Sie spürte, wie ihr heiß wurde. Ein leises Kribbeln breitete sich in ihrem Bauch aus, während sie ihre Möglichkeiten bedachte. Sie hatte angenommen, dass er sauer sein würde, aber anscheinend wollte er nicht aufgeben. Und sie musste zugeben, dass sie der Gedanke daran, wie er sich beim Lesen fühlen würde, ein wenig erregte. Trotzdem gab es erst noch eine Sache zu klären.

Es geht aber um Malfoy.

Sie brauchte nicht lange auf eine Antwort zu warten.

_Wir können nichts für unsere Träume und die Personen, die darin auftauchen. Bitte erzähl es mir._

Überflüssigerweise blickte Hermine sich im Zimmer um, als hätte sie Angst, dass sie beobachtet würde. Dann senkte sie ihren Blick auf das Pergament.

Ich lag in meinem Bett, im Halbschlaf und spürte plötzlich, wie etwas sanft über meine Haut streichelte. Zuerst nahm ich an, dass es Krummbein wäre, aber nachdem die Berührung nicht nachließ, schlug ich meine Augen auf, und direkt vor meinem Bett saß Malfoy.

Hermine erinnerte sich verschwommen an die Gänsehaut, die sie verspürt hatte, als sie Malfoy im Traum so dicht vor sich bemerkte.

_Was hat er mit dir gemacht?_

Auch jetzt spürte sie, wie sie eine Gänsehaut bekam.

Er hat immer wieder über meine Haut gestreichelt und ist dann mit seiner Hand an meinem Oberschenkel nach oben geglitten. Ich wollte ihn fragen, was das sollte, aber in dem Moment hat er mich geküsst.

_Wie hat sich der Kuss angefühlt?_

Hermine bemerkte erstaunt, dass sie gerade bei der Erinnerung an den Kuss sanft gestöhnt hatte. Sie legte sich erschrocken ihre Hand auf den Mund, registrierte aber dennoch, dass sie von ihrem Schriftverkehr mit Ron erregt war.

Gut. Zuerst war er sanft und vorsichtig, aber nachdem er sich dann über meinen Körper gekniet hatte und mich auszog, wurde unser Kuss immer stürmischer und heftiger. Im Traum merkte ich, wie auch er erregt war, ich konnte es an meinem Unterkörper spüren.

Unbewusst ließ Hermine ihre linke Hand an sich hinunter gleiten, bis zu der Stelle, an der sie im Traum seine Erektion bemerkt hatte.

_Ihr habt euch also nur geküsst?_

Hermine grinste. Zum Glück nicht.

Nein. Nach einiger Zeit senkte er seinen Kopf und küsste meinen Hals und nahm schließlich meine Brüste in den Mund. Er hat sie geküsst und ein wenig an meinen Brustwarzen gesaugt und geknabbert.

Sie merkte, wie ihre Atmung schwerer wurde, während sie sich deutlich an ihren Traum erinnerte.

_Hat es dir gefallen?_

Hermine blickte mit leicht verklärtem Blick auf das Papier.

Ja.

_Bist du gerade erregt? Macht dich der Gedanke daran, wie er über deine Nippel leckt, an?_

Hermine keuchte überrascht und errötete, als sie die neue Zeile las. Was hatte Ron mit ihr vor? Es war schon schwer genug für sie, ihm zu schreiben, was mit ihr im Traum passiert war. Sie wusste nicht, ob sie ihm eine ehrliche Antwort geben sollte. Doch das musste sie auch nicht mehr.

_Die Vorstellung, wie du halbnackt bist und dich hingibst, erregt mich. Ich stelle mir vor, wie ich all diese Dinge mit dir mache. Und ich streichel mich dabei._

Sie spürte, wie sich ihr Magen vor Erregung zusammenzog. Warum sollte sie es nicht auch tun? Sie erinnerte sich daran, wie Malfoys heißer Mund brennende Spuren über ihr Gesicht, ihren Hals, ihren Oberkörper gezogen hatte und fuhr mit ihrer Hand über ihre Brüste.

Sie biss sich auf ihre Unterlippe, als sie den nächsten Satz las.

_Was geschah dann?_

Sie spürte es noch, als wäre es wirklich passiert.

Ich habe… seinen Penis umfasst.

_Seinen Schwanz_

Hermine fühlte sich albern, weil sie sich wegen diesem simplen Wort schämte. Es hielt sie aber nicht davon ab, ihre Hand weiter nach unten und in ihren Hosenbund zu führen.

Ja. Aber er hat gesagt, ich solle ihn loslassen, und dass ich dran bin.

Sie wollte ihm nicht schreiben, dass sie geträumt hatte, dass Malfoy sie „Liebste“ genannt hatte. Das würde es weniger sexuell machen.

_Hat er dich geleckt? Ist er mit seiner Zunge zwischen deine Beine getaucht und hat dich um den Verstand gebracht?_

Hermine zitterte unfreiwillig. Ja, und es hatte sich so unbeschreiblich angefühlt, dass sie beinahe darüber hinwegsehen konnte, dass es ausgerechnet Malfoy war, der ihr diese Wonne bereitet hatte.

Ja.

Sie streichelte sich weiter, schämte sich ein wenig aufgrund ihres Geständnisses. Was würde Ron jetzt denken?

_Gott. Hat er über deine kleine, feuchte Muschi geleckt, und gemerkt, wie feucht du bereits bist? Hat er deinen Kitzler in den Mund genommen und daran gesaugt?_

Hermine erhöhte ihre Geschwindigkeit, mit der sie über ihre geschwollenen Lippen rieb. Ihr Mittelfinger berührte immer wieder, fast zufällig, die Stelle, die Ron zuletzt erwähnt hatte.

Ja.

_Und dann bist du gekommen?_

Sie spürte einen leichten Schweißfilm auf ihrem Gesicht, während sie nickte und erst dann merkte, dass er sie ja nicht sah.

Ja.

_Machst du es dir grad selbst?_

Hermine schluckte und stöhnte leise. Sie war schon über den Punkt hinaus, wo sie sich noch geschämt hätte, es zuzugeben.

Ja.

_Gut. Ging der Traum noch weiter?_

Nein. Malfoy hat mich geweckt. Zum Glück hat er nicht gemerkt, bei was er mich gestört hat.

_Okay, dann lass mich dir erzählen, wie es weiter gegangen wäre._

Hermine starrte ungläubig auf das Papier, während sie sich weiter streichelte, immer schneller und fester.

_Stell dir vor, wie er danach von seinem Platz zwischen deinen Beinen auftaucht, sich zu deinem Gesicht hochstemmt und dich dann küsst. Dich deinen Geschmack kosten lässt._

Bei der Vorstellung fiel ihr Kopf nach hinten in ihren Nacken und sie gab einen Grunzlaut von sich. Ihr war bereits jetzt ganz schwindelig. Mit großer Anstrengung hob sie ihren Kopf wieder an, um weiter zu lesen.

_Er weiß, wie heiß und feucht du für ihn bist. So wie wahrscheinlich auch in diesem Augenblick gerade. Während er dich küsst, spreizt er mit seinen Händen nebenbei deine Beine und hievt sich schließlich dazwischen. Er küsst deinen Hals, deine Brüste, deinen Bauchnabel. Dann hält er plötzlich inne, weil er will, dass du ihn ansiehst. Du öffnest deine Augen und erwiderst seinen Blick. In seinen und in deinen Augen steht das pure Verlangen. Noch nie habt ihr irgendeinen anderen Menschen so sehr gewollt wie den, den ihr gerade vor euch seht.

Er guckt dir sehnsüchtig in die Augen und sagt leise und sanft „Ich will dich, Hermine, mehr, als du es glauben würdest“, bevor er sich für einen neuen, feurigen Kuss auf dich stürzt und gleichzeitig zum ersten Mal in dich stößt._

Wie in einem Wahn rieb Hermine sich immer hektischer über ihr Geschlecht. Gott, woher wusste er, was er schreiben musste, um sie so aus der Fassung zu bringen? Sie keuchte schwer und spürte, dass sie immer noch feuchter wurde.

Sie nahm ihren rechten Zeige- und Mittelfinger und ließ sie in sich gleiten, um zu simulieren, was sie da las. Zwar nicht der ursprüngliche Zweck meiner Erfindung, aber auch nicht zu verachten!, schoss es ihr belustigt durch den Kopf, den sie wieder aufmerksam auf das Pergament senkte.

_Fingerst du dich und stellst dir dabei seinen Schwanz vor, der hart und fest in dich stößt?_

Hermine war überfordert. Was machte er da nur mit ihr? Äußerst konzentriert schaffte sie gerade die Antwort.

Ja. Lass ihn nicht aufhören.

_Bist du gleich soweit?_

Ja. Bitte mach weiter.

_Ich komme auch gleich, bei der Vorstellung, wie du dich gerade berührst. Jedenfalls… Er nähert sich schnell seinem Höhepunkt, nicht, weil er nicht mehr Ausdauer hätte, sondern weil ihn noch nie etwas so erregt hat, wie das, was er gerade tun darf. Während er dich nimmt, beobachtet er dich und deine Reaktionen. Er sieht, wie du ihn aus halb-geschlossenen, lüsternen Augen flehend ansiehst, wie deine Haare feucht an deinem verschwitzten Gesicht kleben, und wie deine vor Erregung geschwollenen Lippen immer wieder seinen Namen aussprechen. Und schließlich spürt er, wie dein Körper sich anspannt, du im Genuss die Augen schließt und sich deine Muschi um seinen Schwanz zusammenzieht. Noch nie im Leben hat sich etwas für ihn so gut angefühlt. Deshalb kann auch er sich nicht länger zurückhalten und ergießt seinen heißen Samen in dich, während er deinen Namen stöhnt: „Hermine!“_

Und in diesem Moment kam auch sie. Ein Beben durchlief ihren ganzen Körper und sie spürte Hitze zeitgleich mit einem wohligen Schauer. Sie stöhnte und keuchte abwechselnd, und obwohl es in ihren Augen überhaupt keinen Sinn ergab, entkam ihren Lippen ein Name: Draco.

Sie fühlte sich auf der Stelle falsch, da es ja eigentlich Ron war, der sie zum Orgasmus gebracht hatte. Andererseits hatte er ja über Malfoy geschrieben, also… Sie wischte sich mit der Hand den Schweiß aus dem Gesicht und blickte wieder auf das Pergament, wo jedoch nichts Neues stand.

Sie nahm ihre Feder und fing an zu schreiben.

Bist du noch da?

_Oh Gott, Hermine, ich bin noch nie so heftig gekommen._

Trotz der Erleichterung, die sie verspürte, merkte sie, wie sie vor Scham über diese Offenheit errötete. Aber dennoch sie hatte das Bedürfnis, seine Ehrlichkeit zu teilen.

Mir geht es genauso.

Und das war immer noch weit untertrieben. Sie würde sich jetzt gerne zusammenrollen und einfach nur noch schlafen… Und hoffentlich wieder träumen.

_Ich verspreche dir, dass wir das eines Tages auch in Wirklichkeit tun werden. Also natürlich nur, wenn du es willst._

Hermine grinste in ihrem benebelten Zustand vor sich hin.

Das sollten wir wirklich :-). Mir ist noch so heiß. Und ich fühl mich so schwach.

_Dann solltest du dich jetzt wohl besser ins Bett legen und schlafen. Es ist auch schon ziemlich spät._

Hermine sah auf die Uhr und merkte, dass er Recht hatte. Es war schon bald Mitternacht.

Stimmt. Na gut…

_Ich wünsche dir schöne Träume._

Sie lächelte verschmitzt.

Danke, dir auch. Vielleicht von mir?

_Darauf kannst du wetten. Gute Nacht._

Gute Nacht.

Verträumt rollte Hermine das Pergamentstück zusammen und legte es auf ihr Nachttischchen. Was war nur mit Ron los? Er war doch sonst nicht so… direkt. Nicht, dass sie sich beschweren wollte. Sie hatte erwartet, dass er ihr Vorwürfe machen würde, aber stattdessen hatte er ihr einen unglaublichen Orgasmus beschert. Hatten Harry oder Ginny mit ihm gesprochen? Wen kümmerte es?

Sie räumte ihr Bett frei, legte sich hinein und löschte das Licht. Wenige Minuten später war sie mit einem Lächeln auf den Lippen eingeschlafen.

****************************************
Kaum, dass er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte, verfluchte er sich. Was hatte er sich dabei gedacht? Er hatte sich einen kleinen Spaß erlauben wollen, war neugierig gewesen.

Er wusste nicht, wie es falsch laufen konnte, aber anscheinend hatte ihn gestern eine Nachricht erreicht, die ursprünglich an das Wiesel hätte gehen sollen. Draco hatte sich zwar gewundert, warum Granger Weasley freiwillig schreiben sollte, dass sie ausgerechnet von ihm geträumt hatte, dachte sich dann aber, dass es wohl so eine Frauen-Eifersuchts-Masche sein sollte. Lächerlich.

Allerdings hatte ihn interessiert, was Granger von ihm geträumt hatte. Wahrscheinlich war das der Grund dafür gewesen, dass sie neulich morgens gar so gereizt war.

Er hatte es ausnutzen wollen, dass nun zwischen ihrem und seinem Pergamentstück eine Art Tunnel entstanden war, den er nutzen konnte, um sich unbemerkt als das Wiesel auszugeben. Wer hätte jemals gedacht, dass er das freiwillig tun würde?

Sein eigentlicher Plan war gewesen, sich als der Andere auszugeben und aus Granger herauszubekommen, was passiert war.

Er begriff immer noch nicht, zu welchem Zeitpunkt sich seine Absicht geändert hatte. Er hatte nur bemerkt, dass es ihn erregte, sich von Granger erzählen zu lassen, was ihre Fantasie geschaffen hatte.

Und als sie dann schließlich zugegeben hatte, dass sie es sich gerade selbst machte, nur ein paar Meter von ihm entfernt, konnte er nicht mehr anders, als es sich bildlich vorzustellen und sich dabei selbst zum Höhepunkt zu bringen.

Was hatte er sich dabei gedacht?! Ausgerechnet Granger machte ihn derart an.

Denn es stimmte, was er geschrieben hatte: Er war wirklich noch nie so heftig gekommen.

Und das Erschreckendste war: Für den Bruchteil einer Sekunde hatte er auch die nächsten Worte ernst gemeint.

Ich verspreche dir, dass wir das eines Tages auch in Wirklichkeit tun werden. Also natürlich nur, wenn du es willst.

Zum Glück ging sie davon aus, dass er dieser armselige Potter-Sidekick war.

Er versuchte, die Gedanken an das eben Geschehene zu verdrängen, hatte aber einfach keinen Erfolg dabei.

Das Beste wäre wohl, ins Bett zu gehen und zu schlafen. Dort könnte er schlafen und musste sich nicht mehr damit beschäftigen, dass er Granger durch seine unbedachte Handlung plötzlich als sexuelles Wesen wahrnahm.

Er schüttelte sich, zog sich aus und legte sich, wie immer nackt, in sein Bett und schloss die Augen. Gleich würde jeder Gedanke an sie verschwinden. Auf jeden Fall bis zum Morgengrauen.

Wenn er sich da mal nicht täuschte.

--------------------
@mightymouse: Ich glaube, Dracos Rolle ist jetzt erstmal so weit geklärt. Hat zwar nicht geklappt mit "Ron-eifersüchtig-machen", aber erstens weiß Hermine das ja noch nicht und zweitens war es für sie ja trotzdem schön.

@morla79: Deine Intuition ist echt beeindruckend. :-) Aber net einfach vorher verraten! ;)

@miss kim johnson: Ob Ron wohl weiß, dass er sich keinen Gefallen damit tut, dass er Hermine ignoriert? Vielleicht kriegt er ja irgendwann mit, dass da was nicht stimmt.

@Rose_Weasley: Na. immerhin geht sie jetzt schon einmal ein bisschen aus sich heraus. Wer hätte gedacht, dass sie sich auf so etwas einlässt... Ganz so unschuldig wie jeder glaubt, ist sie anscheinend nicht.

@Hydra1987: Ich fürchte, er hat es schon herausgefunden ;) Hättest du mit dieser Reaktion darauf gerechnet?

Draco ist wohl etwas von sich selbst geschockt. Von seinem Standpunkt aus aber auch durchaus nachzuvollziehen. Wenn Hermine wüsste, wer da gerade mit ihr solche Dinge getan hat, wäre sie wohl auch erst einmal entsetzt. Aber das ist ja das Schöne: Sie hat keine Ahnung...noch nicht!

Bleibt dran und hinterlasst ruhig gerne weiter eure Kommis! Ich versuche, vor Weihnachten noch ein neues Chap zu bringen!

Vielen Dank an Eponine, für ihre sehr gute und hilfreiche Unterstützung!

Liebe Grüße

Nitsrek


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