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Fanfiction

Wandlungen - Versuch

von Nitsrek

Versuch

Hermine saß mit Ginny zusammen in der Bibliothek, wo sie die Jüngere hingeführt hatte, um ungestört mit ihr reden zu können. Sie wollte zwar nicht ins Detail gehen, fand es allerdings nur fair, ihrer Freundin zu erzählen, dass sie doch noch ihren Rat befolgt und ihr Plan mehr als gut funktioniert hatte.

Natürlich hätte sie damit rechnen müssen, dass Ginny es nicht darauf beruhen ließ und hartnäckig einen Haufen Fragen stellte, bis Hermine schließlich aufgab und ihrer Freundin grob erzählte, was weiter passiert war.

„Was ist Cyber-Sex?“, fragte Ginny mit skeptischem Blick und musste lachen, als Hermine, panisch mit den Händen wedelnd, „PSSSSSTTTT!“ machte, obwohl sie die einzigen beiden Schüler in der Bibliothek waren.

Hermine strafte sie mit einem bösen Blick und erklärte dann: „Dein Vater hat dir doch sicher schon einmal von Computern erzählt.“

Ginny runzelte nachdenklich die Stirn und flüsterte nach einer kleinen Pause: „Diese Kästen, die Muggel benutzen, um Emils zu verschicken?“

Hermine gluckste. „Emails!“

„Meinetwegen.“ Ginny zuckte unbeeindruckt mit den Schultern.

Hermine nickte. „Aber ja, du liegst richtig. Und das funktioniert ja auch über große Entfernungen. Und es gibt Menschen, die diese Form der Kommunikation benutzen, um sich gegenseitig zu erregen… Auf die gleiche Art, wie das gestern dein Bruder und ich mit dem Pergament gemacht haben.“

Ginny nickte und kaute nachdenklich auf ihrer Unterlippe. „Das Ding hat scheinbar auch unterhaltsame Funktionen.“ Irgendetwas passte nicht. Sie hätte sich ja gerne für Hermine gefreut, aber das klang nicht wie die Reaktion ihres Bruders, die sie erwartet hätte. Sie würde bei Gelegenheit nachforschen.

Hermine grinste während Ginnys Gedankengang verschmitzt vor sich hin. „Vielleicht schreibt er mir ja bald wieder.“

Mit einem Grinsen, das sie nur zusammenbrachte, um Hermine nicht zu beunruhigen, lächelte sie der Älteren zu. Ja. Wieder.

*****************************************
Draco schwebte währenddessen weit oben über dem Quidditchfeld und trieb seine Mannschaft in den Wahnsinn. Obwohl es nur noch wenige Schüler gab, hatte McGonagall festgelegt, dass es zumindest zwei Quidditch-Mannschaften gab, damit die Schüler wenigstens ein bisschen Sport treiben könnten. Malfoy war, nachdem er der einzige Kapitän war, der von den vier ursprünglichen Teams noch da war, erneut auf diesen Posten gesetzt worden. Das andere Team leitete McLaggen.

Und wenn sein Team so weitermachte, wäre alle Mühe umsonst.

„Masters! Ich weiß, dass es viel verlangt ist, aber kannst du auch mal zur Abwechslung logisch vorgehen?“

Er hörte das Knurren, das der stämmige Junge mit dem unschönen Überbiss ausstieß, ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken.

„Los, zurück in die Kabinen, das hat heute keinen Sinn mit euch!“

Er ignorierte die genervten und wütenden Blicke seiner Teamkollegen und drehte noch ein paar Runden in der Luft, damit er in der Umkleidekabine dann wenigstens allein wäre.

Der Tag war ätzend.

Er hatte mies angefangen, war mies weitergegangen und würde wohl auch so enden.

Draco hatte diese Nacht nicht gut geschlafen. Mhm, das war übertrieben. Wenn er geschlafen hatte, hatte er gut geschlafen. Er hatte, für ihn zu diesem Moment, angenehme Träume gehabt. Aus denen er jedoch immer wieder hoch geschreckt war. Er konnte, er durfte es nicht zulassen.

Diese penetrante, kleine Hexe konnte ihn jetzt nicht auch noch im Schlaf heimsuchen. Er hatte sich, wenn er aufgewacht war, immer wieder umgedreht oder war in die Küche gegangen, um etwas zu trinken, und letztendlich hatte er sogar kalt geduscht. Denn noch schlimmer als seine Träume von Granger war der deutlich sicht- und spürbare Beweis, der von seinem Körper abstand.

Als endlich die ersten Sonnenstrahlen durch sein Fenster gedrungen waren, war er aus seinem Bett gesprungen und hatte sich, nachdem er sich angezogen hatte, auf den Weg zum Frühstück in der Großen Halle gemacht. Zum Glück war er einer der ersten Schüler gewesen, er hatte die Halle noch fast leer vorgefunden.

Er hatte sein Frühstück verschlungen, ohne es groß zu genießen und hatte sich gleich im Anschluss zum Quidditchfeld begeben, wo er seitdem geübt hatte, zuerst ohne seine Mannschaft, die ja erst um zehn Uhr kam, dann mit ihnen. Es war ein Fehler gewesen. Selbst er hatte an der Art, wie er heute sein Team ständig anschnauzte und piesackte, bemerkt, dass er heute wohl jeden weiteren Kontakt zu Mitmenschen vermeiden sollte.

Er steuerte seinen Besen in Richtung Boden und prüfte, ob noch Klassenkameraden von ihm da waren. Zum Glück nicht, es war Ruhe.

Er hatte gerade seine Quidditch-Uniform ausgezogen und stand nun nur noch in der engen Trainingshose und mit freiem Oberkörper da, als er ein gekünsteltes Räuspern hinter sich hörte. Mit mit einem missbilligendem Gesichtsausdruck ob der Störung drehte er sich um und sah Pansy im Zelteingang stehen. Sie sah ihn mit glänzenden Augen und leicht rosa gefärbten Wangen an. Anscheinend hatte sie ihren Text vergessen.

„Hast du auch irgendetwas zu sagen oder willst du mich nur angaffen und sabbern?“, spottete er.

Pansy zuckte zusammen und fasste sich wieder. „Du warst nicht beim Frühstück.“, sagte sie mit leichter Besorgnis in der Stimme.

Ein boshaftes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Scharfe Beobachtungsgabe! Ich verstehe einfach nicht, warum jeder behauptet, dass du völlig hirnlos wärst.“

Das saß. Sie blinzelte ein paar Mal ungläubig und sah ihn dann verletzt an. Draco schnaubte, da sie offenbar nur seine Zeit vergeuden wollte. Er würde sich auf den Weg zu seinem Zimmer machen und dort duschen. Seufzend zog er sein Hemd an und warf sich den Quidditch-Umhang lässig über die Schulter. Gemächlich ging er auf Pansy zu, da sie nun einmal im Ausgang stand.

Als er direkt vor ihr stand und höhnisch auf sie runter blickte - die Augen dieser empfindlichen Kuh glitzerten tatsächlich vor Tränen, weil er sie gekränkt hatte - hob sie angriffslustig ihr Kinn und erwiderte auf seine Beleidigung in eiskaltem Ton: „Ach, bei dir ist jetzt Köpfchen gefragt? Das sind ja ganz neue Anforderungen. Vielleicht solltest du dann lieber zu Granger gehen!“

Damit hatte Draco nicht gerechnet. Warum musste jetzt auch noch sie mit Granger anfangen? Er funkelte sie wütend an.

Pansy grinste herablassend. „Hab ich da etwa einen Nerv getroffen? Geh ruhig zu deiner Leseratte, wenn du Lust hast, aber es gibt Dinge, die man nicht aus Büchern lernen kann!“ Sie zuckte anzüglich mit beiden Augenbrauen, war aber scheinbar trotzdem überrumpelt, als Draco sie mit seinen Händen an den Schultern packte und seinen Mund grob auf ihren presste.

Wollen wir doch mal sehen, ob ich sie nicht aus meinem Kopf kriege.

Pansy verlor ihre Anspannung und erwiderte seinen Kuss. Sie wusste bereits von früher, dass er nicht der sanfte, liebevolle Typ Mann war.

Draco drang unsanft mit seiner Zunge in ihren Mund ein und erntete ein zufriedenes Stöhnen für seine Tat. Er wusste, dass er, was das Küssen betraf, talentiert war. Zumindest hatte er schon öfter bemerkt, wie die Hexen auf ihn reagierten, nachdem sie ihn in ihren Mund gelassen hatten.

Pansy schmiegte sich eng an seinen Körper, drückte die Rundungen ihrer Brüste an seinen Oberkörper. Es gefiel ihr, dass er die harte Tour einschlug. Aber so war er eben.

Auch Granger hatte es gestern nicht gestört, dass ich so direkt gewesen war. Ich bin ja richtig mit der Tür ins Haus gefallen, und trotzdem hat es sie angemacht und nicht verschreckt. Es hat sie so erregt gehabt, dass sie sich selbst anfassen musste. Ich frage mich, wie ihre Lippen sich wohl anfühlen würden…

Er brach den Kuss ab und stieß Pansy, die offensichtlich verwirrt war, entsetzt von sich. Er sah sie keuchend an und wischte mit seinem Ärmel über seinen Mund.

Dann stürzte er an ihr vorbei und lief eilig in Richtung Schloss.

Ich krieg sie nicht aus dem Kopf. Verdammt!


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