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Fanfiction

Okklumentik bei Professor Snape - Endlich Fortschritte - oder?

von Lilly10

Nachdem Marianne den Stoff der anderen Fächer nach drei weiteren Tagen aufgeholt hatte, und auch Snape mit ihrer Leistung endlich zufrieden war, kam er wieder zurück auf Okklumentik.
„Ich hoffe für Sie, dass Sie jeden Tag geübt haben, wie man seinen Kopf von den Gedanken leert!“, sagte er.
„Stehen Sie auf, ich werde mich nun davon überzeugen, ob Sie etwas dazugelernt haben oder ob Sie in dieser Hütte versauern werden.“
Marianne stand kommentarlos auf und zog wie Snape den Zauberstab. Sie hatte es satt, auf Aussagen wie diese zu antworten und konzentrierte sich stattdessen auf ihre Aufgabe.
„Nun, wenn Sie bereit sind, versuchen wir es.“
Er hob den Zauberstab und sie versuchte, ihren Kopf zu leeren.
„Eins - zwei – drei – Legilimens!“
Marianne rannte durch den verbotenen Wald, sie sprang über Äste und kleine Büsche, so schnell sie konnte, ohne sich zu ihren Verfolgern umzuwenden. Jemand lief keuchend im Dunklen neben ihr und sie wusste, dass es Cho war. Nebeneinander liefen sie immer weiter und Marianne konnte bereits die Lichtung sehen. Sie wusste, dass sie dort in Sicherheit sein würden und rannte darauf zu, doch plötzlich wechselte die Szene. Marianne befand sich auf einem Sofa, Sirius saß ihr gegenüber und hielt sich den Bauch vor Lachen.
„Und James – er hat Schniefelus in der Luft baumeln lassen, sein Kopf hing nach unten und dann – dann ist ihm seine Schuluniform über den Kopf gerutscht! … So richtig bis nach unten, weißt du! Kannst du dir vorstellen, wie …“
„RICHIS!“
Marianne öffnete die Augen keuchte, als wäre sie tatsächlich durch den Wald gelaufen. Sie lag am Boden und Snape blickte auf sie herab. Als ihr bewusst wurde, was er gerade gesehen hatte, blieb ihr Herz für einen Moment stehen.
„Was haben Sie dazu zu sagen!“, sagte er mit gefährlich leiser Stimme. Marianne zitterte bei seinem Anblick.
„Ich... es war nicht meine Absicht...“, stotterte sie.
„Stehen Sie auf!“, fuhr er sie an und packte ihren Arm.
Grob zog er sie hoch und Marianne wich intuitiv zurück. Sein Gesicht war verzerrt vor Zorn und seine Augen weit geöffnet. Oh Gott, er war in diese Erinnerung eingedrungen, genau in diese! Langsam ging sie rückwärts, bis sie an die Vitrine stieß.
Sie konnte keinen Gedanken mehr fassen, denn Snape war so wütend, dass es ihr Angst machte.
„Vorher waren Sie noch so frech, Miss Richis, warum lachen Sie denn nicht mehr? Black hat doch eine wundervolle Anekdote aus unserem Leben erzählt, was verschlägt Ihnen denn jetzt die Sprache?“
Marianne stand nur geschockt da und antwortete nicht.
Sie zuckte zusammen, als er sie plötzlich anfuhr:
„Na los, sprechen Sie endlich, ich habe Ihnen eine Frage gestellt!“
„Es … es tut mir leid!“
„Nein, es tut Ihnen nicht Leid, lügen Sie mich nicht an!“
Snape kam ihr immer näher und Marianne rief flehend:
„Bitte, bestrafen Sie mich nicht!“
Sie versuchte, an ihm vorbei zu kommen, doch er wehrte ihren Fluchtversuch ab, indem er sie festhielt. Marianne war sich bewusst, dass er alles mögliche miti hr anstellen könnte, wenn er es beabsichtigte. Sie wusste nicht, was in ihm vorging, doch sein Zorn machte ihr Angst. Sie konnte ihm nicht entfliehen, daher hob sie schützend ihre Arme und erwartete einen Angriff, als plötzlich eine sanfte, freundliche Stimme erklang:
„Severus, lassen Sie sie jetzt gehen...?“
Marianne wandte den Kopf und sah Dumbledore in der offenen Eingangstüre stehen.
„Albus.", sagte Snape überrascht. Auch er schien ihn nicht gehört zu haben. "Du verstehst nicht, was hier …“, begann er, doch er wurde unterbrochen.
„Das stimmt. Ich weiß nicht, wie es dazu gekommen ist, aber ich verstehe sehr gut, dass dieses Mädchen gerade sehr eingeschüchtert ist. Und das war nicht das Ziel, nicht wahr, Severus?“, sagte Dumbledore noch immer freundlich.
Snape sah ihn bloß an.
„Komm zu mir, Marianne.“, sagte Dumbledore.
Marianne hatte es nicht gewagt sich zu bewegen, aus Angst, Snapes Aufmerksamkeit erneut auf sich zu ziehen. Nun schlüpfte sie zwischen seinen Armen hindurch und flüchtete in Dumbledores schützende Nähe.
„Geh schon mal auf dein Zimmer, ich komme gleich nach.“, sagte er zu ihr und lächelte sie gutmütig an.
Marianne war aufgelöst von der Situation, in der sie sich gerade befunden hatte, doch sie befolgte seine Worte so schnell sie konte. Sie war froh, in ihrem Zimmer zu sein und zu wissen, dass Dumbledores hier war, um sie zu beschützen.
Bedrückt setzte sie sich auf ihr Bett, zu schockiert, um einen Gedanken zu fassen. Snape hatte ihre Erinnerung mit Sirius gesehen!
In weiter Ferne hörte sie Dumbledore und Snape miteinander sprechen. Nach ein paar Minuten klopfte es an der Tür und Dumbledore trat ein. Er setzte sich zu ihr ans Bett, sah sie freundlich an und sagte:
"Alles in Ordnung?"
"Ja."
„Marianne, egal, was passiert ist, ich möchte, dass du weißt, dass dir von Professor Snape keinerlei Gefahr droht. Er würde dir niemals Leid zufügen, hörst du? Niemals – dafür bürge ich mit meinem Leben.“
Marianne sah zu Boden. Sie wusste, dass sie nicht das Recht hatte, einem Lehrer so etwas zuzutrauen, doch sie hatte durch Sirius von vielen Dingen erfahren, die Snape getan hatte. Er hatte ihr erzählt, dass Snape einst ein Todesser gewesen war und dass er Menschen gefoltert hatte. Es war nicht leicht, diese Dinge zu vergessen, wenn Snape vor ihr stand und sie anschrie. Dumbledore sah sie durchdringend an und unterbrach ihre Gedanken:
„Ich möchte auch, dass du weißt, dass die Absichten eines Todessers etwas ganz anderes sind als die von Professor Snape. Er ist besorgt um dich, er hat mit angesehen, wie leicht man zum Opfer werden kann und er möchte dich davor bewahren. Auch wenn sein Verhalten für dich oft nicht zu durchschauen ist, kannst du immer darauf vertrauen, dass er dir nichts Böses will.“
Marianne nickte. Dumbledore hatte anscheinend genau ihre Gedanken erraten und sie schämte sich dafür.
„Hast du noch etwas am Herzen, das du mir gerne sagen willst.“
Marianne sah ihn an und sagte zögerlich:
„Ja, Professor. Ich – ich glaube nicht, dass ich es schaffe, es ist zu schwer. Ich bin nicht stark genug, Professor Snape von meinen Gedanken abzuschirmen, wie soll ich es jemals bei Voldemort schaffen?“
Dumbledore hörte ihr zu und sagte dann:
„Du kannst dir sicher sein, dass du Voldemort genauso gut abschirmen wirst können, wenn du es erst bei Professor Snape gelernt hast. Wie du weißt, ist er ein Meister seines Faches und er kann dich alles lehren, was du wissen musst. Ich weiß, dass du die Fähigkeit dazu hast, du musst dich nur darauf einlassen und die Anordnungen, die Professor Snape dir gibt, befolgen.“
„Ich weiß, ich versuche es, aber er lässt mir nicht die Zeit dazu, es zu lernen.“, entgegnete Marianne.
„Wenn du seine Anordnungen befolgst, wirst du es eines Tages schaffen.“
„Es ist nur…", sprach Marianne weiter. "Professor Snape ist in meine Gedanken eingedrungen – und er hat … meine persönlichen … Erinnerungen gesehen …“
„Nun, ein guter Grund, sich noch mehr anzustrengen, nicht wahr?“, schmunzelte Dumbledore. „Ist das alles, was ich für dich tun kann?“
„Ja... danke, Professor!“
Dumbledore nickte. „Dein Unterricht ist für heute beendet, ich brauche Professor Snape heute in Hogwarts. Guten Tag, Marianne.“
Damit stand er auf und verließ ihr Zimmer. Marianne saß noch längere Zeit auf ihrem Bett und dachte darüber nach, was vorgefallen war. Dumbledore hatte ihr versichert, dass Snape ihr niemals etwas antun würde. Sie glaubte ihm und doch fragte sie sich, was geschehen wäre, wenn Dumbledore nicht in diesem Moment durch die Tür gekommen wäre. Snape hatte so wütend gewirkt, gerade so, als könnte er ihr in diesem Moment die schlimmsten Dinge antun. Und doch fiel ihr nun auf, dass er sie zwar angeschrien und festgehalten, doch niemals den Zauberstab auf sie gerichtet hatte …
Schlussendlich nahm sie sich Dumbledores Worte zu Herzen und begann damit, ihre Konzentration zu üben. Als sie am nächsten Morgen nach unten ging, war Snape noch nicht da. Sie setzte sich an den Tisch und wartete. Sie war etwas nervös, denn sie wusste nicht, wie Snape heute mit ihr umgehen würde. War er noch wütend, weil er gestern ihre Erinnerungen gesehen hatte?
Nach einer Weile ging die Tür auf, doch es war nicht die Tür von seinem Raum, sondern die Eingangstür. Snape trat ein und verschloss sie hinter sich. War er etwa die ganze Nacht fort gewesen? Marianne konnte an seiner Kleidung sehen, dass es draußen schneite, denn es hatten sich viele weiße Flocken darin verfangen. Sie fragte sich, was er wohl gemacht hatte. Was konnte so wichtig sein, dass Snape die Nacht über fort geblieben war?
Sie erwartete, dass Snape sich zu ihr setzte und mit dem Unterricht begann, doch zu ihrer Verwunderung ging er die Treppen hinauf. Sie sah ihm nach, wie er in seinem Zimmer verschwand. Verwundert blieb sie sitzen, doch sie musste nicht lange warten, bis er wiederkam. Er hatte seinen schwarzen Mantel ausgezogen und sich von den Flocken befreit.
Als er unten ankam, zog er seinen Zauberstab und sagte:
„Stehen Sie auf, Miss Richis.“
Sie stellten sich gegenüber und Marianne hob ihren Zauberstab. Snapes Verhalten hatte sie nicht erkennen lassen, wie er heute auf sie zu sprechen war, doch sie verdrängte diese Tatsache jetzt und konzentrierte sich auf ihre Aufgabe. Wie Snape ihr aufgetragen hatte, ließ sie jegliche Gefühle los.
„Legilimens!“, hörte sie ihn zischen.
Plötzlich befand sie sich in einem anderen Raum. Als sie sich umsah, bemerkte sie, dass es der Grimmauld Platz war. Sie saß auf einer Couch und Sirius dicht ihr gegenüber. Er hob langsam seinen Kopf und ihre Blicke trafen sich. Sie sahen einander tief in die Augen und Sirius lächelte sie warmherzig an, worauf Marianne sein Lächeln erwiderte. Marianne fühlte, wie dieser Augenblick ihr Herz erwärmte, doch das Bild von Sirius vor ihr erschien ihr plötzlich immer undeutlicher. Sein Anblick begann sich zu verändern, seine Haare wurden dunkler und kürzer und seine Gesichtszüge härter. Plötzlich erkannte Marianne Snapes Gesicht vor sich und mit einem Mal wusste sie wieder, was eben passierte. Ihr wurde bewusst, dass Sirius ihre Erinnerung und Snape gerade in ihre Gedanken eingedrungen war und – dass sie sich dagegen wehren musste. Langsam hob sie den Zauberstab:
„Protego!“, rief sie mit aller Kraft.
Sie befand sich sofort wieder in der Hütte und Snape sah sie ruhig an.
„Ich sehe, Sie haben Fortschritte gemacht.“
Marianne freute sich wahnsinnig und bemühte sich gleichzeitig, es nicht zu zeigen.
„Trotzdem – Sie konnten mich nicht aufhalten, in Ihre Erinnerungen einzudringen.“, fuhr Snape fort und minderte Mariannes Freude etwas. Warum konnte er nicht einmal mit ihr zufrieden sein, dachte Marianne.
„Versuchen Sie es noch einmal!“ Er hob seinen Zauberstab und Marianne war darauf gefasst, dass er ihr auch dieses Mal keine Zeit ließ.
„Legilimens!“, hörte sie ihn rufen, doch sie hatte ihren Kopf leer gemacht und zu ihrer Verwunderung merkte sie, dass weder die Hütte vor ihren Augen verschwamm, noch Erinnerungen sich in ihr breit machten.


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