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Fanfiction

Okklumentik bei Professor Snape - Unverhofft kommt oft

von Lilly10

Nachdem Marianne ihr Essen hinunter geschlungen hatte, ging sie hinauf in ihr Zimmer und setzte sich zum Lernen. Sie musste heute den ganzen Stoff durchnehmen, wenn sie die Prüfung nächste Woche schaffen wollte, doch immer wieder schweiften ihre Gedanken vom Thema ab. Den Kopf in ihre Hände gestützt saß sie da und las die Zeilen in dem Buch, ohne sie zu verstehen. Die Worte verschwammen vor ihren Augen und sie musste die Absätze immer wieder von vorne beginnen.
Plötzlich klopfte es an der Tür und Marianne sah auf. Jede Unterbrechung war ihr willkommen.
„Herein.“, sagte sie laut und wartete.
Lupin öffnete die Tür und begrüßte sie mit einem Lächeln auf den Lippen. Marianne wunderte sich.
Es kam nicht oft vor, dass Lupin sie hier besuchte, schließlich war er ein Lehrer.
„Wie geht’s dir mit dem Lernen?“, fragte er.
„Nicht gut … ich komm einfach nicht weiter und ich hab keine Ahnung, wie ich das bis nächste Woche schaffen soll.“
Lupin ging zu Marianne hinter den Schreibtisch und sah ihr über die Schulter:
„Was ist denn das Thema der Prüfung?“
„Das Buch ist eine wissenschaftliche Abhandlung darüber, welche alten Zauber man früher wann und wofür verwendet hat. Schrecklich trocken und alles nur zum Auswendiglernen.“, beschwerte sie sich.
„Oh ja, ich kann verstehen, dass das schwer ist.“
Lupin richtete sich auf und ging ein paar Schritte zum Fenster. Er blickte hinaus und schien über etwas nachzudenken, doch dann drehte er sich um und sagte:
„Weißt du, ich dachte mir, ich helfe dir. Ich weiß ja wie sehr Snape dir zusetzt, aber das sollte sich nicht auf deine Noten auswirken.“
„Und wie willst du mir helfen, Remus?“
„Es ist eigentlich nicht erlaubt...“, begann Lupin, dann suchte er etwas in seiner Jackentasche und zog an einer Schnur einen kleinen Anhänger hervor.
Marianne betrachtete es und fragte sich verwundert, was das sein könnte. Es sah aus wie ein großer Ring, in dem ein kleiner hin und her schwang.
„Das ist ein Zeitumkehrer.“, erklärte er. „Du kannst damit den Tag zwei Mal erleben und ich dachte, du könntest an den Abenden bei Snape nachsitzen und gleichzeitig hier sein und lernen... Was sagst du dazu?“
Marianne sah ihn verblüfft an:
„Was ich dazu sage? Das ist großartig, Remus, das ist mehr als ich mir je hätte wünschen können!“
Lupin lächelte, als er Mariannes Begeisterung sah und sagte:
„Es darf nur niemand erfahren, nicht einmal Sirius weiß Bescheid, obwohl ich weiß, wie sehr es ihn freuen würde, dass wir Snape ein Schnippchen schlagen.“
Lupin grinste, doch dann wurde er wieder ernst:
„Du musst sehr vorsichtig damit umgehen, Marianne, ich borge es dir für dieses Wochenende, aber verwende es nur wenn es nötig ist – ich gebe es dir allein zu dem Zweck, dass du mit dem Lernen nicht zurückfällst. Außerdem ist es sehr wichtig, dass du dich nicht zur selben Zeit zwei Mal am selben Ort aufhältst und dich niemand an zwei verschiedenen Orten sehen kann.“
Damit legte er es in ihre Hände. Marianne nahm es und sah Lupin an:
„Danke, das ist wirklich lieb von dir. Ich verspreche dir, dass ich dein Vertrauen nicht missbrauchen werde.“
„Das weiß ich doch, du bist ein intelligentes Mädchen. Also dann: viel Erfolg beim Lernen!“
„Danke. Bis bald.“, sagte Marianne und Lupin schloss die Tür hinter sich, nachdem er ihr noch einmal zugeblinzelt hatte.

Sie blieb noch eine Weile so sitzen, nachdem er gegangen war. Er hatte damit all ihre Probleme gelöst und sie konnte es noch immer nicht fassen.
Glücklich betrachtete sie den Zeitumkehrer und im selben Moment kam ihr die Idee:
Sie konnte ihn auch für das Konzert am Samstag einsetzen! Sofort bekam sie ein schlechtes Gewissen, denn Lupin hatte ihr den Zeitumkehrer nicht zum Vergnügen gegeben. Aber was sollte sie sonst tun? Es war wohl immer noch besser als zu schwänzen...
Und damit war ihr Entschluss gefallen. Sie verdrängte das schlechte Gewissen und freute sich diebisch darauf, Snape zu hintergehen. Sie setzte sie sich wieder an ihren Schreibtisch und plötzlich fiel es ihr viel leichter, sich den Stoff zu merken.

Um zehn vor sieben ging sie gut gelaunt aus ihrem Zimmer und machte sich auf den Weg zu Snape. Sie klopfte an seiner Tür und ohne eine Antwort abzuwarten, öffnete sie und ging hinein. Snape stand gerade vor einem Regal und drehte sich um.
Als er Mariannes gute Laune bemerkte, meinte er spöttisch:
„Sie können es heute wohl gar nicht erwarten, nachzusitzen, was?“
Marianne wusste, dass Snape ihr heute die gute Laune nicht verderben konnte und lächelte ihn an. Wenn er gewusst hätte, dass sie einen Zeitumkehrer hatte und zur selben Zeit gerade in ihrem Zimmer war und lernte, wäre er bestimmt ausgerastet.
Marianne merkte, dass Snape ihr misstrauisch nachsah, doch sie legte seelenruhig ihren Zauberstab auf seinen Tisch und ging dann in den Lagerraum.
Zufrieden grinste sie, als sie die Türe hinter sich geschlossen hatte, und begann mit der Arbeit. Kaum hatte sie die ersten Fläschchen umgefüllt und wieder an ihren Platz gestellt, schwang die Tür auf und Snape rauschte herein.
Marianne unterdrückte ein Grinsen und sah ihn erwartungsvoll an, als er auf die zuschritt.
Dann fragte sie:
„Was ist los, Professor?“
„Ich vergewissere mich lediglich, dass Sie Ihre Arbeit auch so erledigen, wie ich es verlangt habe.“, zischte er.
„Aber natürlich, Professor. Wie sollte ich es denn sonst machen, ohne Zauberstab...!?“, erwiderte Marianne unschuldig.
Snape sah sie prüfend an, dann ließ er seinen Blick über die Regale streifen. Es wurmte ihn, dass er nichts Auffälliges bemerken konnte, schließlich spürte er ganz deutlich ihr Gefühl der Überlegenheit.
Er sah sie wieder an und sagte:
„Wie Sie meinen... ich werde es herausbekommen, wenn Sie etwas im Schilde führen, Miss Richis – und dann werden Sie sich wünschen, wieder Regale ordnen zu dürfen.“
Damit drehte er sich auf dem Absatz um und rauschte zur Türe hinaus.
Erneut grinste Marianne in sich hinein und arbeitete weiter. Sie würde ihm schon noch den Spaß daran verderben, sie andauernd nachsitzen zu lassen. Marianne wollte heute fast bis ans Ende kommen, damit sie am Wochenende nicht mehr so lange nachsitzen musste.
Als es Mitternacht schlug kam Snape jedoch herein.
„Ihr Nachsitzen ist für heute beendet. Gehen Sie.“, befahl er streng.
„Aber Professor, Sie haben doch gesagt, dass ich mir die Zeit selbst einteilen…“
„Wollen Sie, dass ich Ihnen weiteres Nachsitzen verordne?“, unterbrach er sie barsch. „Aufgrund ‚Herumwanderns in den Gängen nach 23 Uhr’!?“
„Nein, Professor.“ erwiderte Marianne schnell.
„Dann gehen Sie – sofort.“, zischte er.
„Na gut.“, sagte sie, verließ den Raum, nahm ihren Zauberstab und ging zurück in ihr Zimmer.
Sofort nahm sie den Zeitumkehrer aus ihrem Schränkchen und drehte ihn um fünf Stunden zurück. Nun war es erneut kurz vor sieben Uhr und sie hörte gerade noch, wie sie von außen die Türe schloss, auf dem Weg zu Snape.
Zufrieden setzte sie sich an ihren Schreibtisch und begann zu lernen.


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