Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Okklumentik bei Professor Snape - Besuch bei alten Freunden

von Lilly10

Am nächsten Tag ging Marianne einigermaßen gut vorbereitet zur Prüfung. Es war die wichtigste Prüfung vor Weihnachten und sie war erleichtert, als sie endlich vorbei war. Außerdem war sie sich ziemlich sicher, dass sie bestanden hatte.
Danach ging Marianne mit Lisa, Cho und den anderen Mädchen zum wohlverdienten Mittagessen in die große Halle. Der Druck war endlich vorüber und jetzt hatte sie zum ersten Mal Zeit, ihre Freundinnen über ihre Beziehungen auszufragen. Die Mädchen erzählten natürlich bereitwillig und schwärmten von ihren Freunden. Es tat Marianne gut, über solche belanglosen Dinge zu reden und sie genoss die Zeit mit ihnen.
Als sie schließlich mit den anderen zurück ins Zimmer kam und ihren Umhang ablegte, spürte sie den Zeitumkehrer in der Tasche und erinnerte sich daran, dass sie ihn Remus zurückbringen musste. Es war die perfekte Gelegenheit, um ihn wieder einmal zu besuchen, dachte sie und deshalb machte sie sich gleich auf in sein Büro. Dort angekommen klopfte sie und hörte gleich darauf seine Stimme, deshalb trat sie ein. Remus saß an seinem Schreibtisch und sah sie an.
„Hallo Remus, ich wollte dir den Zeitumke...“
Weiter kam sie nicht, denn Remus winkte energisch ab und flüsterte:
„Nicht jetzt, Sirius ist hier.“
„Wirklich?“, fragte sie und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus.
Marianne freute sich wahnsinnig, ihn wiederzusehen, das letzte Mal war schon ewig lange her gewesen.
„Wo ist er denn?“, fragte sie, denn sie konnte ihn nirgends sehen.
Im selben Moment hörte sie ein lautes Poltern im nächsten Raum, das ihr die Antwort auf ihre Frage gab. Remus sprang auf.
„Sirius!“, rief er.
Er lief zur Tür und Marianne folgte ihm schnell. Als Remus die Tür öffnete, sah Marianne eine Gestalt mit ruß bedecktem Gesicht im Zimmer stehen.
„Jetzt weißt du, was ich mit diebstahlsicher gemeint habe.“, sagte Remus streng.
Sirius lachte und seine weißen Zähne hoben sich deutlich von seinem schwarzen Gesicht ab.
Er hob den Zauberstab und säuberte magisch sein Gesicht.
„Was hattest du denn bitte vor?“, fragte Remus.
„Ach, ich wollte nur...“ Sirius hielt inne. „Hey, wer ist denn da!?“
Er ging auf Remus zu und schob ihn zur Seite, wodurch er Marianne erblickte. Stürmisch umarmte er sie und hob sie übermütig in die Luft. Marianne lachte und freute sich, ihn wiederzusehen. Schließlich stellte er sie wieder ab und Marianne sagte:
„Ich dachte, du bist am Grimmauld Platz.“
„Er hatte die glorreiche Idee, mich zu besuchen.“, antwortete Remus statt ihm und rollte mit den Augen.
Sirius lachte bellend auf und klopfte ihr auf die Schulter:
„Hunde brauchen eben auch ihren Auslauf.“
„Ich werde ihn zum Grimmauld Platz zurück begleiten, wenn ich mit dem Korrigieren fertig bin.“, erklärte Remus. „Schließlich dürfte er überhaupt nicht hier sein.“, fügte er hinzu und warf Sirius einen strengen Blick zu. Doch der beachtete ihn gar nicht.
„Wir haben seit kurzem einen Anschluss im Flohnetzwerk. Wir können von Remus‘ Büro zum Grimmauld Platz flohen und umgekehrt.“, erklärte Sirius begeistert.
„Was eigentlich niemand außer uns und Dumbledore wissen dürfte...“, ergänzte Remus.
Sirius zuckte die Schultern
„Marianne gehört doch fast zur Familie.“
„Dumbledore hat mir die Erlaubnis gegeben, ein Flohnetzwerk einzurichten. So kann ich Sirius öfter besuchen, aber eigentlich wäre es nicht dafür gedacht, dass er plötzlich in meinem Büro auftaucht.“, erklärte Remus und sah Sirius stirnrunzelnd an.
„Nehmt mich doch mit.“, bat Marianne. „Ich war schon so lange nicht mehr am Grimmauld Platz.“
„Klar.“, rief Sirius.
„Kommt nicht in Frage.“, sagte Remus gleichzeitig.
Die beiden Männer sahen sich an.
„Zwei gegen einen, wir haben dich überstimmt.“, sagte Sirius und lächelte, doch Remus war nicht überzeugt.
„Ich bin Lehrer in Hogwarts, also bin ich auch verantwortlich, wenn etwas schiefläuft.“
„Ach komm, was soll schon passieren?“, drängte Sirius.
Schließlich gab Remus nach.
„Na gut, aber in zwei Stunden flohen wir zurück.“
Marianne war einverstanden. Sie stiegen nacheinander in den Kamin, streuten das Pulver ins Feuer und nannten den Ort. Gleich darauf kamen sie am Grimmauld Platz wieder heraus. Wie früher setzten sie sich auf das Sofa um einen kleinen Tisch herum und tranken Kürbissaft.
„Du bist richtig erwachsen geworden, Marianne.“, stellte Sirius fest.
„Es stimmt, du hast dich in den letzten Monaten wirklich sehr verändert.“, bestätigte Remus.
„Pass nur auf, dass du nicht zu schnell erwachsen wirst.“, sagte Sirius. „Besser, zu bleibst noch länger Kind. Für mich war jedenfalls die Schulzeit die schönste Zeit überhaupt.“
Remus nickte.
„Du solltest das letzte Jahr in Hogwarts genießen, so gut es geht.“
„Ich werd‘s versuchen.“, versprach Marianne.
Sie unterhielten sich ein wenig über die Schule und darüber, wie Sirius die Zeit am Grimmauld Platz nützte, um dem Orden zu dienen, doch Marianne brannte die ganze Zeit eine Frage auf der Zunge. Es war doch möglich, dass Remus oder Sirius etwas Näheres wussten und sie versuchte, das Thema darauf zu lenken.
„Wisst ihr zufällig etwas wegen Snape?“, sagte sie nebenbei.
Jetzt war es an Sirius, mit den Augen zu rollen.
„Da kommst du hierher und du weißt nichts besseres, als nach Schniefelus zu fragen?“, tadelte er sie.
„Was sollten wir denn über ihn wissen?“, fragte Remus und ignorierte Sirius einfach.
„Ich weiß jedenfalls, dass er sich seine Haare öfter waschen sollte, der alte Griesgram.“, antwortete Sirius trocken und lehnte sich zurück in seinen Sessel.
Unter anderen Umständen hätte Marianne gelacht, doch diesmal war ihr wichtiger, eine Antwort zu bekommen.
„Er ist nicht in Hogwarts.“, antwortete sie Remus. „Ich war gestern in seinem Büro und habe nur Dumbledore angetroffen.“
„Äh, und warum genau stört uns das nochmal...?“, fragte Sirius und zog die Augenbrauen zusammen, als ob er angestrengt nachdenken müsste.
„Dumbledore hat ziemlich besorgt gewirkt und gemeint, es werde schon alles wieder gut werden.“, erklärte sie.
„Ach ja?“, sagte Remus und Sirius lehnte sich nach vorne, sein Interesse schien wieder geweckt zu sein. Die beiden Freunde sahen sich ernst an.
„Denkst du dasselbe wie ich?“, fragte Sirius.
Remus schüttelte energisch den Kopf.
„Nein, Sirius! ... So etwas darfst du nicht denken.“
Marianne sah sie beunruhigt an.
„Was soll er nicht denken?“
„Dass er zu Voldemort übergelaufen ist.“, antwortete Sirius. „Meiner Meinung nach ist es ja nur eine Frage der Zeit, bis es ihn wieder auf die dunkle Seite zieht. Er war schon fasziniert von den unverzeihlichen Flüchen, da wusste er noch nicht einmal, wer Voldemort ist.“
Marianne fühlte die Zweifel wieder in sich aufkeimen. Sirius kannte ihn schon so lange, konnte es nicht möglich sein, dass er Recht hatte? Er war ja früher schon Todesser gewesen, das wusste sie von Sirius. Konnte es sein, dass diese Seite wieder die Überhand gewann und er Dumbledore wirklich tötete?“
„Ich für meinen Teil vertraue Severus.“, schaltete sich Remus ein. „Dumbledore hat bestimmt einen Grund...“
Marianne besann sich auf die Worte Dumbledores, als er ihr damals in der Hütte geraten hatte, Snape immer zu vertrauen. Ja, Remus hat Recht, es gab bestimmt einen Grund, sagte sie sich.
„Du vertraust ihm doch nur, weil dir nichts anderes übrig bleibt.“, erwiderte Sirius.
„Es hat bisher keinen Grund gegeben, warum ich es nicht tun sollte.“, antwortete Remus.
„Warum bleibt ihm nichts anderes übrig?“, fragte Marianne verwirrt.
„Der Wolfsbanntrank.“, erklärte Sirius. „Schniefelus braut ihm jeden Monat den Zaubertrank.“
„Und er hat schon mehrmals angedeutet, dass ich froh sein solle, wenn er mich nicht vergiftet.“, vervollständigte Remus und zwinkerte ihr zu. „Aber ich weiß natürlich, dass er das niemals tun würde.“
„Jedenfalls nicht, solange Dumbledore Direktor ist.“, ergänzte Sirius.
„Ich denke, du solltest Feindschaft und Misstrauen trennen lernen, Sirius!“, erwiderte Remus.
Sirius lachte auf.
„Danke!“, sagte er sarkastisch und wandte sich an Marianne. „Ich glaube, er wird mich bald in eine Selbsthilfegruppe stecken: Lerne, deinem Feind zu vertrauen und werde dadurch zu einem besseren Menschen.“
Remus runzelte die Stirn.
„Du solltest besser aufpassen, dass ich dich nicht in ein Hundeasyl stecke...“
Sirius grinste.
„Wenn ich eine gutaussehende Wärterin bekomme, hab ich nichts dagegen...“
Remus schüttelte den Kopf.
„Du hast wirklich immer nur das eine im Kopf.“
Sirius lachte und man konnte ihm ansehen, dass es ihm guttat, mal Besuch zu haben.
„Hat Dumbledore noch etwas gesagt?“, fragte Remus.
Marianne verneinte.
„Schniefelus hat seine Nase immer schon in Dinge gesteckt, die ihn nichts angehen. Irgendwann wird ihm das sicher einmal zum Verhängnis werden, egal, für welche Seite er spioniert.“, verkündete Sirius. „Ich würde ihm jedenfalls keine Sekunde lang trauen.“
Marianne sah ihn geschockt an. Also dachte auch Sirius, dass es sehr gefährlich war. Was wäre, wenn ihm etwas zustoßen würde? Wenn Snape nicht mehr zurückkäme? Die Strafe, die sie bei seiner Rückkehr erwartete, war vollkommen vergessen und die Sorgen machten sich in ihr breit.
„Sirius, hör auf.“, sagte Remus streng. „Er ist immerhin mein Kollege und Mariannes Professor!“
Sirius lachte. „Ja, ein Kollege, der dich bei der ersten Möglichkeit anschwärzen und von der Schule werfen ließe.“
Marianne schlug die Augen nieder, denn sie hatte ein schlechtes Gewissen. Beinahe wäre sie der Grund gewesen, der Remus zum Verhängnis geworden wäre.
Remus seufzte.
„Hör nicht auf ihn, Marianne. Sie haben sich schon immer gehasst und ich habe die Hoffnung schon aufgegeben, dass sich das irgendwann ändern wird.“
Remus sah sie nachdenklich an und Marianne war froh, dass sie wenigstens einer von beiden ernst nahm.
„Ich kann es mir nur so erklären, dass er seiner Aufgabe als Spion wieder nachgeht. Aber mehr weiß ich leider auch nicht, der Direktor hat mir gegenüber nichts erwähnt.“, sagte Remus. „Mach dir keine Sorgen, er kommt bestimmt bald zurück.“
Marianne gab es einen Stich in ihr Herz, als sie an die Möglichkeit dachte, dass er nicht zurückkäme. Sie schwankte zwischen der Besorgnis, dass ihm etwas zustieß und der Befürchtung, dass Snape sehr wohl dazu fähig war, Dumbledore zu töten. Ihre Sorgen wuchsen und doch kam sie der Wahrheit keinen Schritt näher.
„Leute, ich finde wir haben uns jetzt lange genug über Schniefelus unterhalten. Viel wichtiger finde ich, wie es unserer Marianne geht.“, sagte Sirius.
Marianne lächelte und schob die dunklen Gedanken zur Seite. Es tat ihr gut, ihre alten Freunde wiederzusehen.
„Mir geht’s gut, danke.“, erwiderte sie. Sie erzählte vom Konzert am Wochenende und davon, wie sie auf der Bühne gestanden war. Sirius war hellauf begeistert.
„Hätte ich das gewusst, wäre ich auch gekommen. Als Animagus wäre ich bestimmt nicht aufgefallen.“
Jetzt musste sogar Remus lachen.
„Nein, ein tanzender Hund wäre überhaupt nicht auffällig.“, sagte er sarkastisch.
„Bestimmt nicht.“, grinste Sirius.
„Aber ein Hund, der noch dazu so miserabel tanzt wie du...“, begann Remus.
Sirius schmunzelte nur.
„Na gut, ich war nicht der beste Tänzer, aber ich hatte wenigstens meinen Spaß und bin nicht nur am Rand gestanden, um ein Mädchen anzuschmachten.“, gab er Kontra.
Remus lachte.
„Lassen wir das, ja, Sirius?“, bat er dann.
„Kommst du in den Weihnachtsferien wieder zu uns?“, fragte Sirius und wechselte das Thema.
„Ich denke schon.“, erwiderte Marianne. „Mein Vater ist noch immer in Frankreich.“
„Wie geht’s Aaron eigentlich?“, fragte Remus.
„Gut. Er schreibt mir regelmäßig Briefe, aber er hat leider viel zu tun. Er sagt, die Politik ist in Frankreich noch komplizierter als hier.“
„Ich habe ihm schon immer gesagt, dass er lieber hierbleiben soll.“, sagte Sirius.
„Und es war eine gute Entscheidung, nicht auf dich zu hören. Du siehst ja, wozu wir es gebracht haben. Und Aaron ist dafür ein angesehener Politiker in Frankreich geworden.“
Marianne lachte, es war immer noch eigenartig, ihren Ziehvater als Politiker zu sehen. Für sie war er immer nur der liebende Vater gewesen. Marianne stand auf und ließ die beiden kurz alleine, um ins Badezimmer zu gehen.
„Politiker hin oder her ... er sollte sich mehr um seine Ziehtochter kümmern.“, sagte Sirius, als sie draußen war.
„Wenn Aaron sich nicht sicher wäre, dass es Marianne gut geht und sie die Ferien bei uns verbringen kann, würde er bestimmt zurückkommen.“, verteidigte Remus ihn. „Außerdem hat er gewartet, bis Marianne elf war, und ist dann erst nach Frankreich gegangen. Weißt du nicht mehr, wie traurig er war, als er gegangen ist? Er hätte Marianne damals so gerne selbst zum Zug nach Hogwarts gebracht.“
„Für mich wird es immer unverständlich sein, wie man ein Kind alleine lassen kann, das bereits ihre Eltern verloren hat.“
„Aber sie war doch die meiste Zeit des Jahres in Hogwarts, wieso sollte er deshalb in London bleiben? Und er hat sie doch oft besucht, wenn sie in den Ferien hier bei uns war.“
Sirius zuckte mit den Schultern.
„Ich werde mich jedenfalls nicht darüber beschweren. Mit wem hätte ich sonst die Ferien verbracht, wenn Marianne nicht hier gewesen wäre.“
„Siehst du.“
Die beiden Männer hörten Marianne zurückkommen und brachen ihre Diskussion ab.
„Es wird Zeit, nach Hogwarts zurückzukehren.“, sagte Remus, als Marianne eintrat.
Sie nickte und verabschiedete sich von Sirius mit einer langen Umarmung.
„Wir sehen uns zu Weihnachten.“, sagte er, dann stiegen Remus und Marianne in den Kamin und flohten zurück in sein Büro.
Jetzt konnte Marianne ihm endlich den Zeitumkehrer zurückgeben und sie holte ihn aus ihrer Tasche.
„Ich hoffe, du konntest ihn gut gebrauchen.“, sagte Remus, als er ihn erblickte.
Marianne konnte ihm kaum in die Augen schauen. Wenn er wüsste, wozu sei ihn verwendet hatte, wäre er wohl ziemlich enttäuscht von ihr... Schnell überreichte sie ihm das silberne Stück und bedankte sich.
„Wie ist es dir eigentlich bei der Prüfung gegangen?“, fragte er.
„Ich denke, ziemlich gut.“, erwiderte sie.
„Super, dann hat es dir wenigstens etwas gebracht, dass wir die Regeln etwas gedehnt haben.“, sagte er und lächelte.
Etwas gequält erwiderte sie das Lächeln und verabschiedete sich von ihm. Sie war froh, als sie sein Büro verlassen konnte und machte sich auf den Weg zurück in den Gemeinschaftsraum. Als sie durch die Gänge wanderte, kamen ihr plötzlich die Weasley-Zwillinge entgegen. Die Beiden gesellten sich sofort zu ihr und begleiteten sie.
„Hey, weißt du schon das Neueste?“, fragte George.
„Die alte McGonagall hat eine Liebeserklärung erhalten.“, sagte Fred schmunzelnd.
„Woher wisst ihr das denn?“, sagte Marianne verblüfft.
„Naja, es war so laut, dass es das ganze Schloss mitbekommen hat.“
„Was?!“
Marianne machte große Augen.
„Es war natürlich nur ein Scherz...! Aber wer auch immer es geschafft hat, ihre Tür so zu verhexen, verdient unseren ehrlichen Respekt. Wir hätten es nicht besser gekonnt.“, grinsten sie.
„Sie selber fand es jedenfalls nicht sehr komisch und hat gemeint, sie würde schon noch herausfinden, wer es war. Sie hat sofort uns beide verdächtigt, keine Ahnung, wie sie darauf kommt. Wir waren es jedenfalls nicht, aber wir wüssten zu gerne, wer das getan hat.“
„Habt ihr denn einen Verdacht, wer es gewesen ist?“, fragte Marianne neugierig.
„Zuerst dachten wir an die Slytherins, aber die können es nicht gewesen sein. Erstens sind sie nicht schlau genug, sich so etwas auszudenken...“
„Und zweitens hätten sie nicht den Mumm dazu, es auszuführen.“, ergänzte Fred.
„Es kann also nur jemand aus Ravenclaw oder Gryffindor gewesen sein.“
„Wir tippen jedenfalls auf Gryffindor. Bestimmt will sich jemand mit unseren Scherzen messen.“
„Aber wir haben einfach die besten Ideen. Wir sind übrigens schon an einer neuen Idee dran.“
Die beiden grinsten verschwörerisch. Marianne lachte.
„Ich bin schon gespannt. Ihr müsst mir unbedingt Bescheid sagen, wenn es so weit ist.“
„Das wirst du schon bemerken, glaub mir.“, entgegnete George.
Sie verabschiedeten sich lachend von ihr und bogen an der nächsten Ecke ab, während Marianne zurück in den Ravenclaw-Gemeinschaftsraum ging. Ihre Gedanken schweiften zurück zu Snape. Immer wieder musste sie daran denken, was sie auf der Hütte in Snapes Denkarium gesehen hatte. Verlangte Dumbledore möglicherweise, dass Snape ihn nun tötete? Sie erinnerte sich, wie mitgenommen Snape gewesen war, als der Direktor ihm seinen Plan eröffnet hatte. Es musste schwierig für Snape sein, so einen Plan auszuführen, schließlich würde ihm dann niemand mehr glauben, dass er für den Orden arbeitete. Zum ersten Mal fühlte Marianne, was für eine Bürde auf ihm lastete. Er musste wirklich stark sein, wenn er mit diesem Wissen ganz alleine fertig wurde, dachte sie und konnte nicht umhin, ihn dafür zu bewundern. Er war schließlich auch nur ein Mensch mit ganz normalen Gefühlen. Oder?


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Während der vier Stunden, die ich in dem verspäteten Zug verbrachte, sprudelten mir alle diese Ideen nur so im Kopf herum.
Joanne K. Rowling