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Fanfiction

Okklumentik bei Professor Snape - Warten auf eine Nachricht

von Lilly10

Als Marianne am nächsten Tag aufwachte, konnte sie es kaum glauben, dass es kein Traum gewesen war. Sie war tatsächlich bei Snape gewesen, sie hatte tatsächlich mit ihm geschlafen – und nicht nur das, es war noch dazu wunderschön gewesen. Er war völlig anders als er es früher im Unterricht gezeigt hatte, kein einziges Mal hatte er ihr weh getan, weder mit Worten noch, als er mit ihr geschlafen hatte.
Marianne war überglücklich und stand sofort auf, um sich anzuziehen. Sie schaffte es kaum, stillzusitzen, als sie beim Frühstück mit Remus und Sirius saß. Andauernd wollte sich ein breites Lächeln auf ihrem Gesicht ausbreiten, aber sie zwang sich, so normal wie möglich ihr Brot zu essen. Die beiden Männer lasen die Zeitung wie immer, doch nach einer Weile sah Remus auf und blickte sie an.
„Ist irgendetwas?“, fragte er.
„Äh... nein, was sollte denn sein?“, erwiderte Marianne schnell und biss in ihr Brot.
Remus musterte sie, dann schüttelte er den Kopf.
„Ich dachte nur, du bist heute so unruhig.“
„Naja, ich habs schon etwas eilig.“, log Marianne.
„Verstehe.“
Remus lächelte kurz und vertiefte sich dann wieder in seine Zeitung. Schnell trank Marianne den letzten Schluck ihres Kaffees aus und räumte dann das Geschirr weg, um so schnell wie möglich das Haus zu verlassen. Die Sonne schien bereits und sie setzte sich auf eine Parkbank. Alles kam ihr wunderschön vor und sie schwelgte in Erinnerungen an den letzten Abend. Er war so zärtlich zu ihr gewesen und hatte ihr das Gefühl gegeben, dass er sie wirklich mochte. Jede Berührung von ihm rief sie sich in Erinnerung und spürte sie in Gedanken noch einmal.
Es war wunderschön, daran zu denken, doch gleichzeitig wünschte sie sich, er wäre auch jetzt bei ihr. Am liebsten wäre sie sofort wieder zu ihm gegangen und hätte jede Sekunde mit ihm verbracht, aber sie wusste nicht, ob er das wollte. Sie hoffte, dass er sich bei ihr melden würde, sie einladen würde, ihr ein Zeichen geben würde, dass er sie sehen wollte, aber sie war sich sehr unsicher, ob er es tun würde. Sie kannte ihn jetzt schon sehr lange und wusste, dass er nicht gerne seine Gefühle preisgab. Es blieb ihr also nichts anderes übrig als abzuwarten, wenn sie nicht selbst die Initiative ergreifen wollte. Und welches Mädchen wollte schon die erste sein, die sich meldet, nachdem sie mit einem Mann geschlafen hatte...?
Es war der Job des Mannes sich zu melden, aber würde sich Snape in eine Rolle drängen lassen und sich so verhalten, wie es sich für einen normalen Mann geziemte? Marianne wusste es nicht, doch sie dachte nicht mehr weiter darüber nach und stand auf. Sie machte sich auf den Weg zu einem Bistro, in dem sie sich mit Lisa zum Mittagessen verabredet hatte.
Sie war aufgeregt und erfreut, ihre Freundin wiederzusehen und umarmte sie freudig, als sie auf sie zukam. Am liebsten hätte sie ihr von ihrem Abenteuer erzählt und ihr alles anvertraut, aber sie hielt sich zurück. Niemand, der Snape kannte, würde sie verstehen, dachte Marianne, daher ließ sie Lisa erzählen. Sie wohnte derzeit bei Peter, aber sie suchten bereits nach einer gemeinsamen Wohnung in London. Auch die beiden wollten hier studieren und Marianne freute sich, dass sie ihre Freundin dann wieder öfter sehen konnte. Dann berichtete Marianne davon, dass sie daran dachte, in den Orden einzusteigen, und Lisa reagierte schockiert.
„Weißt du eigentlich, wie gefährlich das ist?“
„Ja, natürlich.“, erwiderte Marianne. „Aber das ist es ja gerade: Voldemort ist immer noch gefährlich – und irgendjemand muss doch etwas dagegen tun.“
„Ja, sicher, aber es gibt doch genug andere, die im Orden arbeiten, und wir sind noch so jung, wir kommen gerade erst aus der Schule.“
„Ich weiß... Deshalb rede ich einfach mal mit Dumbledore, schließlich ist es ja seine Entscheidung, ob ich eintreten kann oder nicht.“
„Das finde ich aber keine gute Idee.“, erwiderte Lisa. „Er wird dich bestimmt aufnehmen, schließlich kann er für den Orden doch nie genug Mitglieder haben.“
Marianne zuckte mit den Schultern.
„Mal sehen, es kann ja nicht schaden, mal mit ihm darüber zu sprechen.“
Lisa schüttelte verständnislos den Kopf.
„Wie kannst du dich nur freiwillig in solche Gefahr bringen?“
„Ich möchte, dass dieser Kampf irgendwann ein Ende hat.“, erklärte Marianne.
„Und du denkst, dass du das in der Hand hast?“
„Zumindest kann ich helfen...“, erwiderte Marianne und sie beließen es dabei, um nicht zum Streiten zu beginnen. Sie hatten sich schließlich getroffen, um eine schöne Zeit miteinander zu verbringen, und die wollten sie auch dafür nutzen.
Lisa wechselte also das Thema:
„Weißt du schon das Neueste? Jacky ist schwanger.“
Marianne machte große Augen.
„Was?! Ist das dein Ernst?“
„Oh ja.“, nickte Lisa und grinste. „Ich hab auch nicht gedacht, dass es so schnell geht.“
„Aber... war das geplant?“
„Wo denkst du hin? Natürlich war es ein Schock für sie, aber sie will das Kind unbedingt behalten. “
Automatisch musste Marianne daran denken, wenn sie schwanger werden würde. Würde sie sich darüber freuen, würde sie es behalten? Was würde Severus dazu sagen?
„Ich würde jetzt jedenfalls kein Baby haben wollen.“, sprach Lisa weiter. „Jetzt will ich einfach mal meine Freiheit genießen... Aber es ist ja Jackies Sache, was sie macht. Jetzt verstehe ich Jedenfalls, warum sie gegen Schulende hin immer so launisch war.“
Marianne nickte abwesend.
„Mhm.“
Lisa sprach weiter und nach einer Weile musste sie sich von Marianne verabschieden, da sie noch einen Termin bei einem Makler hatte. Die beiden Freundinnen umarmten sich und gingen dann getrennte Wege. Marianne war leicht nervös, als sie sich auf den Weg zum Grimmauld Platz machte. Würde sie eine Nachricht von Severus erwarten oder nicht? Sie trat ein und begrüßte Sirius und Remus.
„Ist Post für mich angekommen?“, fragte sie so beiläufig wie möglich.
Remus sah auf.
„Nein. Erwartest du welche?“
„Äh.. nein, nichts Bestimmtes.“, erwiderte Marianne und ging dann auf ihr Zimmer.
Sie hatte es ja geahnt, aber es verletzte sie trotzdem. Sie hätte sich so auf irgendeine Reaktion von ihm gefreut, aber er war eben Severus Snape. Sie saß in ihrem Zimmer und überlegte hin und her, ob sie ihm schreiben sollte. Mehrmals begann sie einen Brief, doch immer wieder strich sie die Worte wieder durch, bis sie es schließlich aufgab. Sie würde diesmal abwarten, sie hatte doch bereits den ersten Schritt getan, als sie ihn besucht hatte. Nun war er an der Reihe. Aber ob Severus solch ein Spiel mitspielen würde?
Sie wartete den ganzen Abend lang, aber ihre Hoffnung wurde enttäuscht. Mit einer Mischung aus Zorn und Traurigkeit legte sie sich schließlich ins Bett. Sie starrte in die Dunkelheit. Natürlich musste es so kommen, er hatte sie schon während ihrer Schulzeit andauernd verletzt, warum sollte sich das jetzt ändern? Nach einer Weile döste sie endlich leicht ein, als sie plötzlich ein Pochen aus dem leichten Dämmerschlaf riss. Sie erschrak und saß sofort im Bett.
Erneut ertönte das Klopfen und sie erkannte, dass es vom Fenster kam. Eine Eule saß davor und Marianne sprang sofort aus dem Bett. Die Hoffnung, dass es eine Nachricht von Severus war, flammte wieder in ihr auf. Es war ein kleiner, dunkler Kauz, der ihr einen Brief brachte. Marianne nahm ihm das Kuvert ab und riss sofort den Umschlag auf.

Miss Richis,

ich gehe häufig in das Restaurant „Zwei Zinken“ und es würde mich freuen, wenn Sie mich in den nächsten Tagen dorthin begleiten.

Severus Snape

Mariannes Herz raste und sie sprang vor Glück auf und ab. Er hatte ihr geschrieben! Und er wollte sie sogar zum Essen einladen! Sie machte Luftsprünge und vergaß dabei völlig auf den kleinen Kauz, der immer noch am Fensterbrett saß und sie verdutzt ansah. Als sie sich langsam wieder beruhigte war ein breites Grinsen in ihrem Gesicht und jede Müdigkeit daraus verschwunden.
Glücklich brachte sie dem Kauz viel zu viele Leckerbissen, doch er verschlang sie alle und flog dann davon. Marianne schloss das Fenster und setzte sich mit dem Brief auf ihr Bett. Strahlend betrachtete sie die wenigen Zeilen, die sie doch so glücklich machten. Nach einer Weile schlief sie erneut ein, doch diesmal mit einem Lächeln auf den Lippen.


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