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Fanfiction

Okklumentik bei Professor Snape - Die Feier - Teil 1

von Lilly10

Schließlich liefen die Vorbereitungen zu einer riesengroßen Feier, die sie endgültig die schweren Tage vergessen lassen sollten. Die Party sollte sich über ganz Hogwarts erstrecken, wobei die große Halle und der Hof das Zentrum sein würden.
Marianne half eifrig mit, alles zu dekorieren und arbeitete auch bei der Organisation mit, während sich Severus von dem Trubel fernhielt, so gut es ging. Er hasste die Feier, aber er verabscheute die Vorbereitungen fast noch mehr. Wenn Marianne müde war und eine Pause brauchte, schlich sie sich davon und besuchte Severus kurz auf einen Kaffee. Sie wollte ihn wenigstens besuchen, wenn er schon nicht dabei war.
Zwei Tage bevor die Party stattfand, kamen bereits viele der Gäste an. Die meisten waren ehemalige Schüler und Dumbledore hatte ihnen angeboten, im Schloss zu übernachten. Die Ravenclaws waren ziemlich aufgeregt, wieder am Ort zu schlafen, an dem sie ihre Kindheit und Jugend verbracht hatten – Marianne konnte darüber nur lächeln, schließlich schlief sie fast jede zweite Nacht hier.
Sie freute sich, als der Reihe nach ihre Freundinnen Lisa, Cho, Clarice, Lissie und Jacky ankamen. Sie begrüßten sich stürmisch und redeten aufgeregt durcheinander. Jeder wollte wissen, was die anderen so machten – außerdem waren natürlich der Tod Voldemorts und die große Schlacht ein großes Thema. Jeder hatte davon gehört, aber die meisten kannten keinen von denen, die dabei gewesen waren. Marianne hielt sich zurück und erzählte nicht, welche Rolle sie dabei gespielt hatte - keiner ahnte, wie hautnah sie es miterlebt hatte.
Nach einer Weile stellte Marianne fest, dass ihre Freundinnen sich viel öfter gesehen hatten. Sie selbst hatte nur Briefkontakt gehalten und es immer öfter vermieden, sie zu treffen. Was hätte sie ihnen denn erzählen sollen? Sie hatte nicht viele Dinge erlebt, die für ihre Ohren bestimmt waren. Die meiste Zeit hatte sie bei Severus verbracht, und wenn sie ihn nicht gesehen hatte, hatte sie an ihn gedacht. Keine ihrer Freundinnen würde sie verstehen, deshalb vermied sie die Treffen mit ihnen und die obligatorischen Fragen über Männerbekanntschaften. Nun, da das Treffen zwangsläufig stattfand, freute sich Marianne, sie wiederzusehen und merkte, wie sehr ihr die Mädchen gefehlt hatten.
Jacky war hochschwanger und sie entschieden daher, sich erst mal in der großen Halle niederzulassen um nach der langen Reise etwas zu trinken.
Lisa setzte sich neben Marianne und stieß sie an.
„Ich hab ewig nichts von dir gehört, Marianne, du kannst doch deine beste Freundin nicht einfach so sitzenlassen.“, beschwerte sie sich.
„Sorry.“, erwiderte Marianne. „Die letzten Tage waren wirklich stressig...“
„Die letzten Tage?“, meinte sie. „Pff... Den letzten Brief von dir hab ich vor drei Wochen bekommen.“
„Oh...“, machte Marianne. „Tut mir leid.“
„Na dann erzähl doch mal, was du so gemacht hast!“
„Ja, erzähl doch mal.“, kam es von der anderen Seite und als Marianne den Kopf drehte, um zu sehen, wer gesprochen hatte, erblickte sie Fred und George, die sich ungefragt bei den Mädels niederließen.
Marianne war überrascht und gleichzeitig erfreut, sie zu sehen, auch wenn sie sich sofort wieder an die Sache mit George erinnern musste. Doch er verhielt sich genauso wie früher und ließ sich nichts von der Abfuhr anmerken, die Marianne ihm gegeben hatte.
Sie unterhielten sich eine Weile, bis sie sich, erschöpft von der Reise, in ihre Zimmer zurückzogen.
Marianne flohte zurück zum Grimmauld Platz und als sie an der Küche vorbei nach oben gehen wollte, hörte sie Remus rufen.
„Marianne!"
"Ja?"
"Ich habe Abendessen gekocht.“
„Ich komme gleich.“, rief sie zurück.
Sie duschte sich kurz, da die Aufbauarbeiten anstrengend gewesen waren, und ging dann wieder hinunter in die Küche.
Als sie eintrat, erblickte sie Sirius, Remus und Tonks, die am Küchentisch saßen und eben zu essen begannen. Sie holte sich einen Teller mit Essen und aß mit ihnen, während sie sich über den Tag unterhielten.
Als sie fertig waren, verabschiedete sich Marianne, da sie Severus besuchen wollte.
„Wieder einmal auf dem Weg zu deinem Freund?“, fragte Sirius plötzlich und zwinkerte ihr zu.
Er fragte sie immer öfter, wo sie die Nächte und die vielen Stunden am Tag verbrachte, die sie nicht auffindbar war. Marianne konnte nicht mehr leugnen, dass sie einen Freund hatte, aber den Rest verschwieg sie so gut es ging.
„Möglicherweise.“, sagte sie diesmal und zwinkerte zurück.
„Ich weiß zwar nicht, wer es ist, aber richte ihm trotzdem einen schönen Gruß von mir aus.“, meinte Sirius.
Mariannes Blick flog zu Remus. Sie merkte, dass sein Gesicht ein belustigtes Lächeln umspielte, und sie wusste nicht, ob sie es genauso lustig finden sollte oder nicht.
„Äh... mach ich.“, sagte sie.
„Ich frage mich wirklich, warum du es uns verschweigst, schließlich sind wir deine Familie...“
„Sirius.“, sagte Remus warnend.
„Ja, ja, schon gut.“, erwiderte Sirius. „Solange dich der Junge gut behandelt...“
Erneut wurde Mariannes Blick von Remus‘ Gesicht angezogen. Die Tatsache, dass Sirius ohne es zu ahnen von Severus als „dem Jungen“ sprach, schien er ziemlich amüsant zu finden. Doch als er Mariannes schockiertes Gesicht sah, wurde er sofort wieder ernst. Doch es war zu spät: Sirius hatte es gesehen und er sah Remus mit großen Augen an.
„Du weißt es.“, rief er plötzlich.
„Was?“, machte Remus. „Nein, ich...“
„Du weißt schon die ganze Zeit, wer es ist!“, rief Sirius erbost.
Remus‘ Lächeln war verschwunden.
„Nein, das tue ich nicht.“
Sirius schien verstimmt zu sein, er war unglaublich neugierig und hasste es, wenn er Dinge nicht erfuhr. Besonders, wenn andere es bereits wussten.
„Remus darf es also wissen, und ich nicht?“, fragte er Marianne.
Remus seufzte.
„Sirius, dräng sie nicht dazu, wenn sie es nicht sagen will.“
Sirius blickte ihn forschend an, doch Remus ignorierte ihn einfach.
„Nun geh schon, Marianne.“, forderte er sie auf. „Ich wünsche dir einen schönen Abend.“
Marianne verschwand schnell durch die Tür.
„Sie wird schon ihre Gründe haben, Sirius.“, sagte Remus, nachdem Marianne gegangen war. „Wir sollten ihre Privatsphäre respektieren.“
„Ich frage mich nur, warum sie so ein Geheimnis daraus macht...“, meinte er, während er an dem letzten Bissen seines Abendessens kaute. „Ich meine, warum sollte sie es mir verschweigen?“
Plötzlich sah Sirius auf.
„Es ist doch wohl kein Slytherin...?!“, sagte er laut und hielt inne.
Remus seufzte.
„Kannst du das Thema nicht endlich auf sich beruhen lassen?“
„Das ist es!“, rief Sirius aufgebracht. „Er ist ein Slytherin.“
Remus saß da und bemühte sich, einen neutralen Gesichtsausdruck zu bewahren. Wenn du wüsstest, wie Recht du hast, dachte er. Aber nicht nur das, es ist noch dazu der Slytherin, den du am meisten verabscheust...
„Na los, gib es doch zu!“
„Verdammt noch mal, Sirius!", erwiderte Remus scharf. "Wie oft soll ich es dir noch sagen: Ich weiß es nicht.“

Als Marianne in das Zimmer mit dem Kamin gehen wollte, hörte sie ein Klopfen an der Tür. Überrascht hielt sie inne und fragte sich, wer sie um diese Zeit in London besuchen wollte.
Gleichzeitig mit Sirius ging sie zur Tür und als sie öffneten, stand ihr Ziehvater Aaron draußen in der Nacht.
„Marianne!“, rief er.
Sie konnte es kaum glauben, Aaron endlich wiederzusehen und fiel ihm sofort in die Arme.
Er küsste ihre Haare und drückte sie noch fester an sich.
„Ich bin so schnell gekommen, wie es mir möglich war, nachdem ich von der Schlacht erfahren habe...“, sagte er. „Ich habe mir solche Sorgen gemacht...“
„Es geht mir gut.“, beruhigte sie ihn.
"Gott sei Dank."
Während sie sich umarmten, fiel Aarons Blick auf Sirius.
„Wart ihr dabei?“, fragte er ernst.
Sirius nickte.
„Und Marianne?“
Sirius schien es etwas unangenehm zu sein, dieses Thema vor ihr anzusprechen.
„Nein... sie war während dem Kampf hier im Haus.“
Schließlich ließ Marianne ihren Ziehvater los und er bekam die Gelegenheit, auch Sirius, Remus und Tonks, die aus der Küche gekommen waren, die Hand zu geben.
„Übermorgen feiern wir ein großes Fest in Hogwarts. Kommst du auch?“, fragte Marianne mit glänzenden Augen.
Sie freute sich so, ihren Ziehvater wiederzusehen.
„Tut mir leid, Marianne, ich muss morgen schon zurück nach Frankreich – derzeit geht alles drunter und drüber.“
Er bemerkte ihren enttäuschten Blick und fuhr fort:
„Bei der Party ist bestimmt viel los und du siehst all deine Freunde, da musst du dich doch um sie kümmern.“, munterte er sie auf. „Und morgen bin ich ja hier, dann machen wir beide etwas zusammen, ja?“
Dies tröstete Marianne und sie lächelte.
„Gut.“
„Komm doch erst mal rein, Aaron.“, sagte Remus. „Du bist bestimmt müde – möchtest du etwas essen?“
Marianne verschob ihren Besuch bei Severus und verbrachte einen schönen Abend mit Aaron und ihren Freunden.

Nachdem Marianne den nächsten Tag mit ihrem Ziehvater genossen hatte, brachte sie ihn schließlich wieder zum Zug. Sie fiel abends müde ins Bett und als sie aufwachte, war endlich der Tag der Party gekommen.
Als es Mittag war, ging sie ins Bad, um sich hübsch zu machen. Sie hatte sich extra ein neues Kleid dafür gekauft – es war aus dunkelblauer Seide und umspielte leicht ihren Körper. Bevor sie nach Hogwarts flohte, drehte sie sich vor dem Spiegel und betrachtete zufrieden ihr Werk. Die Haare hatte sie etwas zurückgesteckt, aber sie fielen immer noch lang ihren Rücken hinunter. Am Schluss trug sie noch einen leicht schimmernden Lipgloss auf, schnappte ihre Tasche, schlüpfte in ihre High Heels und ging dann die knarrende Treppe hinunter.
Remus und Sirius standen bereits unten und machten große Augen, als sie sie sahen.
"Du siehst umwerfend aus!", sagte Sirius und musterte sie anerkennend.
Marianne fühlte sich geschmeichelt und dankte ihnen.
Schließlich warteten sie zu dritt auf Tonks, die noch immer nach ihren Schuhen suchte.
„Kann ich dir helfen, Schatz?“, rief Remus nach einer Weile.
„Nein, ich komme schon klar!“, kam es von Tonks zurück.
„Geht doch schon mal vor, ich komm dann mit ihr nach." Er zwinkerte ihnen zu. "Kann sein, dass es noch länger dauert.“
Sirius und Marianne flohten also zu zweit nach Hogwarts und machten sich in Richtung Festsaal auf.
Bereits lange bevor sie die große Halle erreichten, hörten sie die Musik. Marianne war aufgeregt – es würde bestimmt eine tolle Feier werden und sie war sich sicher, dass Severus gefiel, wie sie angezogen war. Sie hoffte, dass er sie bald sehen und bewundern würde. Es war Punkt drei Uhr am Nachmittag – offizieller Beginn der Feier – doch die meisten waren bereits versammelt, als sie eintraten. Nun verstand Marianne, warum die Party nicht nur hier stattfand – selbst die große Halle war diesmal zu klein, um alle Gäste fassen zu können.
Der Saal war feierlich dekoriert und alles sah wunderschön aus. Auf den Tischen lagen rote Tischdecken und standen hohe, schlanke Kerzen, an den Wänden hingen riesige Blumengestecke. Fast ehrfürchtig betrat Marianne den Saal – der Anlass war das alles wirklich wert. Sie würden heute feiern, dass sie ihre Freiheit wiedergewonnen hatten.
Als sie zwischen den Tischen entlang gingen sah Marianne, dass Severus auf sie zukam. Er war im Gespräch mit einem Mann und sah nicht, wem er entgegen ging. Wie auf Kommando begann ihr Herz schneller zu schlagen.
Erst als er wenige Meter vor ihnen war sah er nach vorne und erblickte sie. Marianne lächelte ihm leicht zu, doch gleich darauf wurde sein Blick von Sirius angezogen. Hastig wandte er sich wieder seinem Gesprächspartner zu und eilte an ihnen vorbei, ohne sie anzusehen.
„Dieser Schleimbolzen schon wieder, der hat mir gerade noch gefehlt.“, raunte Sirius gereizt.
Marianne versetzte es bei diesen Worten einen Stich.
„Sirius, hör sofort auf damit!“, fuhr Marianne ihn an.
Er sah sie von der Seite her an.
„Was ist denn mit dir los?!“
Marianne funkelte ihn wütend an, doch sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie schüttelte einfach den Kopf und ließ ihn stehen. Sollte er doch sehen, wo er blieb. Sie erblickte ihre Freundinnen, die sich bereits mit einigen Jungs an einem Tisch niedergelassen hatten, und setzte sich zu ihnen.
Die Mädchen waren bereits in guter Laune und hießen sie freudig willkommen, sodass Marianne den Vorfall schnell wieder vergaß. Sie erblickte George, der die Hand eines blonden, hübschen Mädchens hielt, das neben ihm saß. Immer wieder lächelten sie sich an und küssten sich zärtlich. Marianne war überrascht und fragte sich, wo er sie kennen gelernt hatte. Es war erst ein paar Wochen her, dass er mit ihr am Konzert gewesen war. Naja, die Weasley-Zwillinge hatten eben genug Angebote, dachte sie und schmunzelte.
Im selben Moment trat Dumbledore ans Rednerpult, um die Feier zu eröffnen.
„Liebe Gäste.", sagte er mit lauter Stimme. "Ich möchte euch nicht mit vielen Worten langweilen. Ihr wisst, was für ein besonderer Anlass uns heute hier vereint – und es ist nicht nur eine Vereinigung zu einem Fest, sondern gleichzeitig eine Wiedervereinigung der Gesellschaft."
Er ließ diese Worte kurz wirken und sprach dann weiter:
"Ich bin froh, dass ich diesen Tag noch erleben durfte. Ich könnte nicht glücklicher und stolzer sein, Direktor dieser wundervollen Schule zu sein und nun hier stehen zu dürfen... Doch es gibt eine Sache, die ich in diesem Zusammenhang hier erwähnen möchte: Ich werde heute zum letzten Mal als Direktor hier stehen. Wenn ich auch mein inneres Kind sehr gut erhalten habe - wie die meisten wissen, die mich kennen...", sagte er mit einem schalkhaften Lächeln auf den Lippen. "...bin ich doch körperlich alt geworden. Aus diesem Grund habe ich entschieden, mein Amt an jemand Jüngeren abzugeben, der, wie ich meine, die Schule nicht nur sehr gut leiten wird, sondern auch ein schöneres Bild hier vorne abgeben wird.“
Dumbledore zwinkerte den Gästen kurz zu, dann fuhr er fort:
„Ich übergebe mein Amt deshalb an Professor Minerva McGonagall, meine liebe Freundin und tapfere Kollegin.“
Ein Applaus folgte auf Dumbledores Ansprache und McGonagall stand kurz von ihrem Sessel auf, um den Leuten zuzunicken. Sie trug noch einen Verband am Kopf und zwei weitere am Körper, die sie aber gut unter ihrer festlichen Robe versteckt hatte.
„Minerva McGonagall wurde für den heutigen Tag aus dem Krankenhaus entlassen, um der Feier beizuwohnen. Bis sie wieder zu Kräften gekommen ist, werde ich vorerst noch die Arbeiten erledigen und gleichzeitig als Ansprechpartner für allfällige Fragen zur Verfügung stehen.“
Dumbledore sah in die Runde.
"Tja, das war auch schon alles. Jetzt lasse ich lieber denjenigen den Vortritt, die etwas wirklich Bedeutungsvolles zu sagen haben!"
Nachdem Dumbledore gesprochen hatte, trat Harry Potter ans Rednerpult. Alle Augen waren auf ihn gerichtet und es war noch leiser im Saal als vorhin. Er bedankte sich bei allen, dass sie hier waren und dass er bei dem Kampf eine solch große Unterstützung bekommen hatte. Er sprach kurz die Schlacht an, dann sprach er davon wie wichtig es ihm war, dass die Menschen nun in die Zukunft blickten, aber trotzdem nie vergaßen, was passiert war, damit so etwas nie wieder geschehen konnte.
Seine Worte waren rührend und erinnerten die Menschen daran, welch bedeutungsvolle Tage hinter ihnen lagen. Marianne bewunderte ihn für seinen Mut. Er hatte wirklich großes geleistet.
Als er geendet hatte, hielten noch ein paar Politiker kurze Ansprachen, die weniger spannend waren und auch weniger Aufmerksamkeit erhielten. Schließlich trat noch einmal Dumbledore vor und eröffnete die Feier mit wenigen Worten. Somit war der offizielle Teil erledigt.
Sie bekamen Kaffee, Tee und Kuchen und Marianne unterhielt sich mit ihren Freundinnen, während sie ein Stück Schokoladenkuchen aß. Nach einer Weile beugte sich Fred über den Tisch in ihre Richtung und rief nach ihr.
"Marianne!"
„Ja?“, erwiderte Marianne.
„Hast dus schon gesehen?“, fragte er und deutete auf seinen Kopf.
Fred trug – ähnlich wie Professor McGonagall – einen Verband um den Kopf. Er hatte schwere Verletzungen am Ohr erlitten, aber er durfte für die Party das Krankenhaus verlassen.
„Es ist schrecklich...“, sagte er.
„Ich weiß, tut mir leid.“, sagte Marianne mitfühlend.
„... jetzt kann uns jeder unterscheiden. Es macht überhaupt keinen Spaß mehr, man kann niemanden mehr an der Nase herumführen.“, jammerte er. „Ich bin so froh, wenn ich das Ding los bin.“
Marianne lachte.
"Na, wenns nur das ist."
„Oh, übrigens.", fuhr er fort. "Wo hast du denn deinen Freund gelassen?“
Marianne versuchte, ihren Schreck zu verbergen. Warum wusste er, dass sie einen Freund hatte?
Natürlich, sie hatte George gesagt, dass es einen anderen gebe - er musste es seinem Bruder erzählt haben...
„Er ist nicht hier.“, antwortete sie schnell.
Die Mädels hattend das Gespräch natürlich mitbekommen und sahen sie groß an. Oh Gott, nun würde es tausend Fragen von ihren Freundinnen geben, dachte sie und stöhnte innerlich. Sie würde ihnen die größten Lügen auftischen müssen.
"Schade. Ich hätte ihn doch so gerne kennen gelernt."
Marianne zuckte lächelnd die Schultern, aber es war ein leicht gequältes Lachen. Du musst ihn gar nicht erst kennenlernen, dachte sie bei sich, du kennst ihn bereits besser, als du ahnst. Es war wirklich nicht einfach für sie, diese Lügen aufrecht zu erhalten...


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Zitat
Luna ist auch eine Person, in die ich mich von Anfang an verliebt habe. Sie gibt der Handlung einen wichtigen, neuen Anstrich und sie lässt Harry Dinge anders betrachten. Ich war ihr wirklich von Anfang an verfallen.
Michael Goldenberg