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Fanfiction

Schicksalsnacht. - Kapitel 1. - Wie all das Schreckliche seinen Lauf nahm.

von Elaine

Soo! Das erste Kapite & ich hoffe innenständig, es gefällt euch *-*

Man bin ich aufgeregt... ach und danke für die vielen Kommis (:

Musik gefälligst?

~*~*~*~*~

" ... Der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, naht heran ... jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt ... und der Dunkle Lord wird ihn als sich Ebenbürtigen kennzeichnen, aber Er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt ... und der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt ... der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, wird geboren werden, wenn der siebte Monat stirbt ..."

Der siebzehn Jahre alte Harry Potter fuhr mit der Hand durch sein widerspenstiges Haar. Obwohl er sie nur ein einziges Mal gehört hatte, konnte er sie auswendig. Schon lange, war er nicht mehr 'der Junge der Lebt', er war jener geworden, der nicht gandelos zusah, wenn jemand starb. Er war jener geworden, der kämpfte. Für Sirius - seine Familie, für seine Freunde und für sich selbst. Er hatte in seinem sechstem Jahr in Hogwarts angefangen zu Trainieren. Dadurch entstand die Muskelmasse, die er nun besaß. Sein neuer Look, mit zerzausten Haaren, die ihm ins Gesicht fielen, die alte Riemen Brille durch verzauberte Kontaktlinsen ersetzt und der durch regelmäßiges Training schlanken aber muskulöser Körper, brachte ihm den Titel des Herzensbrechers. All diese Jahre in Hogwarts waren seine Freunde besorgt um ihn gewesen, hatten es aber für sich behalten. Stattdessen hatten sie ihn voll unterstützt. Er wollte sie nicht in diesen Kampf hineinziehen. Er hatte bereits seine Eltern und fast seinen Paten verloren und war nicht bereit, noch jemanden, der ihm nahe war, zu verlieren. Er seufzte, fuhr sich mit einer Hand durch sein schwarzes Haar und zog einmal kräftig an seiner Zigarette.

„Du weißt, dass du diese Schlechte Angewohnheit aufgeben solltest", schalt ihn die Stimme einer jungen Frau. "Sollte ich?" Harry schaute auf zu Hermine Granger, die sich neben ihm ins Gras setzte. In den letzten Jahren ist sie durchaus eine schöne junge Frau geworden. Sie war dünn, aber nicht zu sehr und sie hat aufgehört ihre Rundungen zu verstecken, wenn sie keinen Umhang trug. Ihr einst buschiges Haar war geschmeidiger geworden und nun nur noch leicht gewellt. Sie gluckste. Sein persönliches glucksen. Sie waren zusammen gekommen. Kurz vor den Sommerferien. Für Hermine war es wahllos einer der schönsten Nächte in ihrem Leben gewesen, als sie sich geliebt hatten. So sinnlich, lieblich und Leidenschaftlich. Aber auch Harry hatte diese Nacht genossen und wollte keinen ihrer sanften Berührungen missen. Sie war schon immer ein Teil seines Lebens gewesen und schon bald, nach dem Krieg, wollten sie ein gemeinsames.

"Ja, das solltest du. Sie werden dich irgendwann umbringen" Obwohl die Stimme noch immer anschuldigend klang, konnte er den Humor darin hören und er sah auch ein kleines Lächeln auf ihren Lippen. "Du solltest auch reinkommen.." Doch er schüttelte nur seinen Kopf, legte einen Arm um ihre Schulter und zog sie näher zu sich heran. In jener Nacht, lief alles verwirrend ab. Es war das Hogsmeadewochenende gewesen. Es war geplant gewesen, dass sie zu dritt gingen. Doch so kam es nicht. Ron ging kurzfristig mit Lavander. So blieben also nur Hermine und Harry übrig. Es war lustig gewesen. Er konnte sich noch lebhaft daran erinnern, wie sie sich gegenseitig mit kleinen neckereien geärgert hatten. Und urplötzlich herrschte dieses Funken zwischen ihnen. Das kribbeln im Bauch, als wenn mehr als Tausend Schmetterlinge einen Marathon fliegen würden. Und so kam es, dass sie sich küssten. Mitten in Hogsmeade. Zwischen Schülern und Erwachsenen. Zwischen Hoffnung und Furcht.

„An was denkst du...“ Hermine schmiegte sich dichter in die Arme ihres Freundes. „An unseren ersten Kuss..“ raunte Harry ihr zu und gab ihr einen sanften Kuss auf den Scheitel. Sie nickte kaum merklich. „Es war wunderschön gewesen...“ murmelte sie leise und beobachtete weiter mit Harry, die vielen Glühwürmchen, die noch unbeschwert ihre kleinen Kreise zogen. Er nickte. „Ja das war es wahrlich...“ Und dies war der letzte Abend, vor dem Großen Kampf. Vor dem alles zählenden Krieg, der über Leben und Tod entschied.

+++

Heute morgen noch, hatte er sich emotional von Sirius Black, seinem Paten, verabschiedet. Natürlich konnte er die angst von seinem Paten nachvollziehen und doch wusste er, dass man nichts ausschließen konnte und man nicht zu sehr hoffen durfte. Auch Hermine hatte krampfhaft versucht ihre Tränen zurück zuhalten. Scheiterte jedoch, als sie sich Leidenschaftlich und drängend geküsst hatten. Er hatte noch immer das Gefühl, der Machtlosigkeit, als er sie in seinen Armen gehalten hatte und wie er ihre Tränen gespürt hatte, als er sie sanft, sinnlich und drängen küsste. Und nun stand er hier, mitten auf dem Schlachtfeld, das einst Hogwarts war.

Nur wenige Mauern, der Schule standen noch. Er hatte vor gehabt, seine Kraft für Voldemort zu sparen. Aber diesmal scheiterte er. Denn all die Todesser, hatten es nur auf ihn abgesehen. So kam es, dass er verletzt aufrecht stand. Seine Blicke suchten SIE. Seine Freundin. Die Frau mit der er leben wollte. Seine Grünen Augen verfolgten jeden ihrer sachten Schritte. Er sah sie kämpfen. Ihr Braunes Haar, flatternd im Winde. Er stand noch immer reglos an der gleichen Stelle. Er bekam nicht einmal mehr mit, wie all die Todesser um ihn herum starben. Es war wie Watte, die seinen Kopf füllte. Verschleiert nahm er das dunkle Mahl am Himmel war. Und das schlimmste war, dass er nicht einmal mit bekam, dass sich Lord Voldemort ihm näherte. Sein Blick hang noch immer an Hermine. Bis sich letztendlich ihre Blicke trafen. Er sah die Angst in ihren Braunen Augen.

Ihre zarten Lippen formten Worte, doch er verstand sie nicht. Er war schwach … zu schwach. Wie oft hatte er davon geträumt. Hatte geträumt sie würde ihn ansehen. Wie verliebte es nun einmal taten. Für einen kurzen Moment, hatte er geglaubt so etwas wie Wut in ihren Augen zu sehen. Doch dies wandelte sich sofort in Sorge und Angst um. Und dann nahm er ihre seiden, weiche Stimme wahr. Die kläglich, gebrochen und ängstlich war. „Hinter dir Harry!“ Es waren nur Sekunden, in denen er sich umdrehte und in das kalte Rot seines Gegenübers starrte. Die Farbe, die seinen Tod repräsentierte. „Wie schön dich zu sehen, Potter.“ Voldemorts schnarrende Stimme lies ihn ein wenig erschauern. Doch niemals würde Harry freiwillig zugeben, dass er Angst hatte. „Lange nicht mehr gesehen...“ Sein kalter Atem stank bestialisch nach Moos und Schimmel. Für einen kurzen moment schloss er die Augen und öffnete sie wieder. Doch das Rot verschwand nicht. „Sag auf wiedersehen...“ - „Niemals!“ Es überraschte ihn selber, dass seine Stimme so fest und überzeugend klang. Seine Grünen Augen leuchteten wieder vor Kraft. Doch sein Körper war noch immer schwach.

„Wir sehen uns wieder...“ - „Ja! In der Hölle!“ Sie hoben die Stäbe, die Kämpfe um sie herum stoppten. „Avada Kedavra!“ - „Expelliarmus!“ Sie trafen auf einander. Guter Zauber gegen bösen. Gaben Farben von sich, die man nicht einmal bei einem Regenbogen sehen würde. Es kostete Harry Kraft und Mühe diesem starken Zauber stand zu halten. Voldemort hatte Kraft. Und nie hätte Harry ihn unterschätzt. Wären nur die Wunden der Todesser nicht, dann hätte er wahrscheinlich mehr Kraft. Schweiß stand ihm auf der Stirn. Er hatte Angst zu versagen. Wo war seine Starke Seite? Wo war seine Hoffnung? Er vernahm plötzlich einen starken Druck an seiner linken Hand. Er schaut zur Seite, sah wieder seine geliebten Braunen Augen. Nur schwach konnte er zurück drücken. Die Zauber lösten sich auf. Harry schnaufte und sah zu Voldemort. Dieser hatte ein diabolisches Grinsen auf dem Gesicht. „Eine gute Reise euch beiden..“ Wieder war es seine schnarrende Stimme, die Harry kaum merklich zusammen zucken lies. Auch Hermine schaute mit ängstlichem Gesicht zu ihrem größten Feind. Urplötzlich sah Harry diesen einen Schwarzen Strahl, der auf sie zu raste. Und ohne nachzudenken, stellte er sich vor Hermine und nahm sie fest in den Arm. Sie wurden in einen schwarz – weißen Strudel gezogen. Nur verschwommen nahmen sie die Bilder um sie herum wahr, die an ihnen vorbei zischten. Krampfhaft krallte Hermine sich in Harrys Umhang.

Er hatte beschützend beide Arme um sie gelegt und presste sie an seine Brust. Sie vernahm seinen rasenden Herzschlag. Schnell und rasant. Und urplötzlich, war da nichts mehr. Sein Herzschlag war weg, ihre Gedanken waren vernebelt. Letztendlich spürte sie nur noch den starken Aufprall, der sie in die Reine Ohnmacht schickte.



+++

Allwissender Erzähler.

„...Es ist seltsam auf die Welt zurückzuschauen, und jene zu beobachten, die man zurückgelassen hat. Jede auf ihre Weise so tapfer, so entschlossen, und so schrecklich verzweifelt. Verzweifelt in ihrem Bedürfnis hinauszuwagen, aber voller Angst dadurch etwas zu verpassen. Verzweifelt in ihrem Wunsch alles zu bekommen was sie will, auch wenn sie gar nicht so recht weiss was das eigentlich ist. Verzweifelt, weil das Leben wieder perfekt sein soll, obwohl ihr bewusst ist, dass es das nie wirklich war. Verzweifelt auf der Suche nach einer Besseren Zukunft, sollte sie einen Weg finden ihrer Vergangen zu entfliehen. Aber jene weiss, dass es nicht allen gelingen wird. Denn leider läuft es im Leben nun mal nicht so. Nicht jeder bekommt sein Happy End...“


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Wir müssen lernen, mit Menschen auszukommen, die anders sind als wir. Wenn sie das Herz auf dem rechten Fleck haben, spielt es keine Rolle, woher sie stammen.
David Heyman über ein Thema des vierten Harry-Potter-Films