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Fanfiction

Schicksalsnacht. - Kapitel 3. - Besonderheiten.

von Elaine

Hey ihr Lieben,

hier bin ich schon wieder und in meiner Tasche ein neues Kapitelchen. Ich weiß nicht, was ihr davon haltet aber ich freue mich wieder riesig auf eure Kommentare.

Doch noch etwas vorab. Wenn ihr euch fragt, warum Harry nicht geschockt oder sonstiges ist ... das erfahrt ihr alles im nächsten Kaptitel & Auch, warum er sofort mit Harry Kross im St.Mungos - Verzeichnis steht. (:

Ihr Kennt doch Harry - er hat vielerlei Masken. Ach ja! Bevor ich es wieder ganz vergesse, die Re-Kommis sind bereits in meinem Thread erschienen. *-*

Und nun wünsche ich euch viel Spaß! Ach ja, ein riesen dank an LasVegas! Du betast super! Lieb dich!

Elaine.


~*~*~*~*~

„Hermine sah auf, ein leichtes Lächeln umspielte ihre blassrosaroten Lippen. „Harry. Harry Potter!““

Hermine lag auf ihrem Bett. Sie spürte nur zu deutlich, wie sich die rote Seide ihrem Körper anpasste. Ihre Augen waren geöffnet, starrten an die Decke. Ihr Zimmer war nur spärlich beleuchtet. Lediglich ein kleines Licht drang in den Raum. Im Gemeinschaftsraum schien noch jemand zu sitzen. Hermine ließ die letzten Stunden Revue passieren. Kurz nachdem sie mit Stolz gesagt hatte, dass ihr Begleiter Harry Potter war, hatten sich sowohl der Schulleiter, als auch Professor McGonagall festhalten müssen. Es kam nicht alle Tage vor, dass zwei Teenager aus der Zukunft in die Vergangenheit reisten. Nachdem der Schock ein wenig nachgelassen hatte, hatte Professor Dumbledore ein neues Zimmer im Gryffindorturm gezaubert. Ein großes für zwei Personen.

Und so war auch die Neugier der Gryffindors geweckt, denn immerhin war es sehr selten, dass zwei Schüler verschiedenen Geschlechts auf einem Zimmer zusammen wohnten. Hermine fuhr gedankenvoll mit ihrer rechten Hand auf die andere Bettseite. Seufzend musste sie feststellen, dass er noch immer im St. Mungos lag. Eigentlich wäre sie jetzt bei ihm, immerhin brauchte er sie, doch Professor Dumbledore hatte sie überredet eine Weile zu schlafen, immerhin war es eine lange Reise gewesen. Und er behielt Recht. Herzhaft gähnte Hermine und schloss die Augen.

Professor Dumbledore hat die sogenannte 'Notlage' genauestens erklärt. Morgen früh musste sie schon ins Büro des Schulleiters, sich ihre Namen abholen und dann würde sie zu Harry apparieren. Als Zeitreisende durften sie sich nicht ausgeben. Voldemort würde darauf anspringen und es wäre nicht auszudenken, welch eine Katastrophe es geben würde. Doch dies waren die winzigen Probleme, die Hermine beschäftigten. Eher lastete das Problem auf ihrem Herzen, wie sie es Harry sanft erklären sollte.

Qualvoll musste sie daran denken, wie es ihm ergehen würde, wenn er wüsste, dass er seine Eltern treffen würde. Und auch, wenn sie wusste, dass sich sein Herz schon so lange danach sehnte, hatte sie Zweifel. Ihre Gedanken kreisten noch um alles Mögliche. Bis endlich der wunderschöne Schlaf sie übermannte und doch verlor sie nicht die Hoffnung, dass Harry es durch die Nacht schaffen würde.

+++

„Was denkt ihr, wer die beiden Mysteriösen sind?“ Nachdenklich zuckte James mit den Schultern.
„Keine Ahnung. Aber so wie es aussah, waren es welche, die einen weiten Weg hinter sich haben..“ Sirius rieb sich die Augen. „Sie sah aber schon heiß aus … okay, auch wenn ich das jetzt nicht gerade beurteilen kann, da sie sich ja über diesen Jungen gebückt hatte...“ Hinter sich hörten die Jungs ein Fluchen. „Das war ja so klar, dass ihr nur daran dachtet! Und außerdem Sirius. Ich denke, dieses Mädchen ist eine Liga zu Hoch für dich!“ Lily stolzierte mit ihrer Freundin Alice in den Gemeinschaftsraum und baute sich vor den Jungs auf. Ihr rotes Haar war schnell nach hinten gesteckt und ihre Augen blitzten ein wenig vor Zorn.

„Die Welt hätte unter gehen können und ihr würdet noch immer daran denken, wie geil ein Mädchen dabei ausgesehen hat, als sie sich über einen Verletzten gebeugt hat!“ James hob abwehrend die Hände. „Lily so war ...-“ – „Das nicht gemeint?“ beendete sie seinen Satz. „Ja! Und du weißt doch, dass wir…-“ – „Nur Spaß machen?“ James hörte abrupt auf.
„Kannst du jetzt mal bitte damit aufhören, meine Sätze zu vollenden?“ Lily zuckte mit den Schultern und beugte sich gefährlich nach vorne. „Warum denn? Die enden doch sowieso immer alle gleich!“ Eine Hand legte sich auf Lilys Schulter und die Stimme ihrer Freundin Alice ertönte. „Komm schon Lils, du weißt doch das dass alles Schwachköpfe sind!“ Lily atmete ruhig ein und aus, richtete sich wieder auf und zupfte an ihrer Kleidung.

„Stimmt.“ pflichtete sie ihr mit einer ruhigen Stimme bei und stolzierte mit erhobenen Kopf an den Jungs vorbei, hoch in die Schlafsäle. Alice eilte ihr hinterher. Sirius lachte leise. „Die Evans kann man aber auch schnell aufregen, oder? Dabei dachte ich, das kann nur James...“ Remus kicherte. „Aber okay. So kennen wir sie.“ – „Oh ja! Leibhaftig...“ pflichtete James bei und lächelte verträumt. „Wir sollten auch mal hoch gehen und schlafen, immerhin haben wir morgen noch Schule...“ murmelte Remus müde und gähnte zum Beweis einmal kurz. „Ja, ich bin auch ziemlich müde...“ quiekte Peter und rieb sich die Augen. „Dann ab nach oben...“ grinste Sirius und stand auf. Die anderen folgten ihm auf Schritt und Tritt.

+++

Die Nacht was schon längst um und während die Schüler von Hogwarts am Unterricht teilnahmen, war Hermine schon früh mit Professor Dumbledore nach Hogsmeade gegangen und von dort waren sie ins St. Mungos appariert. Natürlich hätten sie auch das Flohnetzwerk nehmen können, doch Hermine hatte es schon immer gehasst auf diese Art und Weise zu reisen. Als sie mit einem leisen Knall auf den überfüllten Gängen des Zauberer-Krankenhauses landeten, brauchten sie nur wenige Sekunden um sich wieder richtig orientieren zu können. „Da, Professor Dumbledore. Ich denke, denn können wir fragen!“ Hermine zeigte auf einen jungen Heiler, der mit einer Art Klemmbrett unter dem Arm durch die Gänge schlich. „Entschuldigen Sie? Sir!“ Professor Dumbledore schritt mit wehendem Umhang auf den Heiler zu und blieb kurz vor ihm stehen.

„Ich bräuchte eine winzige Information...“ begann der Schulleiter. „Und die wäre?“ harkte der Heiler nach und hob eine Augenbraue. „Gestern … so gegen Abend müsste unsere Schulheilerin mit einem Fall eingetroffen sein..“ Der Heiler nickte bedächtig und schaute einmal kurz auf sein Klemmbrett. „In der Tat. Um den Fall handelt es sich anscheinend um Harry … Kross, ist das richtig?“ Abermals nickte der Schulleiter. „Okay. Mr. Kross müsste eigentlich im 4.OG liegen. Zimmer 225..“ – „Danke ihnen!“ rief Hermine und schnellte an dem erschrockenen Zauberer vorbei. Es dauerte nicht mal Minuten, bis Hermine oben angekommen war. Professor Dumbledore ließ ein wenig auf sich warten, doch als er kam, war es als hätte er den ganzen Weg langsam hinter sich absolviert.

„Da ist das Zimmer, Professor...“ Hermine zeigte auf eine weiße Tür, auf der ein kleines Bronzeschildchen angebracht war. „Zimmer 225“ las sie und schloss einmal kurz die Augen. Dann drückte sie langsam die Klinke hinunter und war erfreut, als sie in dem hell erleuchteten Zimmer ihren Harry vorfand. „Ahh! Harry!“ Hermine quiekte auf, sprang einmal hoch und rannte dann auf ihn zu. Vor Schock hatte Harry das Prospekt über Quidditch fallen lassen und ließ diese stürmische Umarmung über sich ergehen. „Öhm. Ja Hermine … auch schon da?“ empört schlug Hermine ihm auf die Schulter, während Harry diese sich grinsend rieb. „Nein. War Spaß! Ich bin froh, dass du da bist, babe…“ lächelte er und legte seine Lippen auf die ihre. Er spürte zu deutlich, dass Hermine ebenfalls bei diesem sinnlichen Kuss an seinen Lippen grinste.

„Chrm...“ Erst jetzt wurden sie sich beide bewusst, dass sie nicht alleine waren, sondern dass noch drei weitere Personen in diesem Raum waren. Während Hermine rot um die Nase wurde und sich versuchte mit einem Räuspern aus dieser peinlichen Situation zu retten, legte Harry ganz lässig einen Arm um ihre Taille und kniff ihr leicht in den Po. Daraufhin quiekte sie abermals nur kurz, fasste sich aber wieder recht schnell und strafte ihren Freund mit einem bösen Blick. „Wie schön, dass ich noch erleben darf, was Liebe bedeutet...“ begann Professor Dumbledore lächelnd und wandte sich dann dem Heiler und der Krankenschwester zu. „Wie haben sie es den geschafft, dass er so schnell … sagen wir aktiv ist?“ –
„Das wüsste ich jetzt aber auch gerne…!“ bestätigte Hermine und lächelte leicht vor sich hin.

„Nun. Ich denke, ich sollte mich erst einmal vorstellen. Mein Name ist Heiler Bass. Es freut mich sie kennenzulernen. Und nun kommen wir zu ihren Fragen. Es war eigentlich nur reines Glück, als Poppy ihn hier her gebracht hat. Als wir ihn in den Notraum gebracht haben, war das Loch schon fast wie von selbst verschlossen. Ich kann es mir nicht erklären. Daraufhin haben wir ihm nur noch ein paar Tränke gegeben und voilà, er ist wieder ganz. Abgesehen von der kleinen Narbe, die er jetzt davon trägt...“ Heiler Bass richtete sich mit einem Räuspern seine Brille, während die kleine Krankenschwester hinter ihm, immer mal wieder verstohlen zu Harry schaute und dann leicht rot wurde, als er ihrem Blick begegnete. Auch Hermine blieb dies nicht verborgen und sie musste sich zusammenreißen um nicht gleich laut loszulachen.

„Wenn er die Tränke in den nächste Wochen nimmt, die wir ihm auf den Weg geben, dann könnte es auch sein, dass er bald wieder Sport machen darf!“ Harry seufzte glücklich auf und seine Augen strahlten, wie nie zuvor. „Okay. Könnte ich dann mit den beiden hier anwesenden kurz alleine sprechen?“ Dumbledore schaute einmal kurz über seine Halbmondbrille, fuhr sich über seinen weißen Bart und sah den Heiler und die Krankenschwester wartend an. „Natürlich!“ nickte Heiler Bass und ging zur Tür, die Krankenschwester ihm auf dichtem Fuße. Als sich die Tür schloss, wandte sich Dumbledore mit ernster Miene zu den beiden Jugendlichen. „Nun … Ich denke, dass Mr. Potter schon mitbekommen hat, dass sie beide in die Vergangenheit gereist sind?“ Harry nickte und wedelte mit der Zeitschrift vor seiner Nase.

„Habe das Datum gelesen. Kann es noch immer nicht fassen, dass ich nach Hogwarts soll, wo doch dort meine Eltern sind...“ Hermine seufzte und setzte sich auf den Rand seines Krankenbettes. Sanft strich sie ihm ein paar Strähnen aus dem Gesicht, während er angestrengt zu Dumbledore schaute. „Ich kann sie verstehen. Ms. Granger war so nett und hat mich bereits über ihre kurzweiligen Situation aufgeklärt.“ Harry nickte nur und seufzte erleichtert. Er hatte befürchtet, alles noch einmal aus seinem Leben zu erzählen und umso erfreuter war er, dass Dumbledore auf sein Leben nicht weiter einging.

„Es wird folgendermaßen ablaufen. Sie Mr. Potter, werden ab heute Harry Kross heißen und sie Ms. Granger behalten ihren Namen. Des weiteren werden sie beide nach Gryffindor kommen, denn ich denke, dass waren Sie auch in der Zukunft. Mr. Potter, ich habe ein Zimmer einrichten lassen, dass für Sie beide bestimmt ist. Das ist Ihnen doch Recht oder?“ Harry grinste frech und seine Augen blitzten einen kurzen Moment auf.

„Mehr als nur Recht…“ grölte seine Stimme und er zwinkerte Hermine kurz zu. Während sie abermals rot wurde, betrachtete Professor Dumbledore ihren Umgang mit amüsierter Miene. „Sie werden die Sechste besuchen und am Unterricht teilnehmen. Ach ja! Bevor ich es wieder vergesse, Sie müssten dann beide leider jedoch jeden Donnerstag zu mir ins Büro kommen. Dort wollen wir dann mehr über Ihr Leben erfahren und über das, was mit Voldemort und den Restlichen geschehen wird...“ Harrys Augen weiteten sich ein wenig. „Ändert das nicht die Zukunft?“ Dumbledore nickte nachdenklich.

„In der Tat, Mr. Potter, aber ich denke, dass alleine Ihr Auftauchen schon eine Menge durcheinander gebracht hat. Dann werden die restlichen Informationen nicht sehr viel Schaden anrichten...“


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Hermine trägt ihre Uniform immer noch bis zum letzten Knopf zugeknöpft, aber sie bemüht sich wenigstens!
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