
von Elaine
Hey ihr Lieben,
bin richtig in Fahrt und hier kommt auch schon das nächste Kapitel. Re-Kommis werden es erstmal nicht geben, da ich dafür dann doch no Time hätte. Was es mit Harry aufsich hat, werdet ihr noch früh genug erfahren (:
Liebe Grüße, E.
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James seufzte leise und fuhr sich abwesend durch sein wirres Haar. In letzter Zeit war es keine Seltenheit, dass er in Gedanken versunken war. Eigentlich war es immer eine rothaarige, schöne junge Hexe, die ihm schier den Kopf verdrehte … doch jetzt kreiste jemand anderes in seinen Gedanken. Er konnte es sich einfach nicht erklären. Diese Augen. Irgendwoher kannte er sie, sie schienen ihm so vertraut. Harry Kross kam ihm so merkwürdig bekannt vor, zumindest abgesehen von den gleichen schwarzen und wirren Haaren, hatte er diese grünen Smaragde als Augen. Aber noch etwas war an diesen Augen anders. Das waren nicht die Augen eines Jugendlichen. Nein, sie strahlten soviel Wissen und Weisheit aus. So viel … Schmerz, Leid und Trauer.
James fragte sich, was er hätte durch machen müssen, um ebenfalls solch eine persönliche Strahlung zu haben.
„...Also ich finde die Hermine echt heiß...“ James riss seinen Kopf hoch, als er Sirius’ raue und amüsierte Stimme vernahm. „Sag jetzt bitte nicht, dass du dich an sie ranmachst, obwohl sie einen Freund hat!“ Irgendwie passte der Gedanke nicht in James’ Kopf. Irgendwas störte ihn daran. Doch was? „Warum denn nicht? Du kennst mich doch! Sirius Black, the Womanizer...“ James sah, wie Remus genervt die Augen verdrehte und innerlich tat er das gleiche.
„Mann, Padfoot! Schon einmal daran gedacht, dass sie Harry liebt und ihn wahrscheinlich niemals betrügen würde?“ Der Gedanke, dass Sirius es schaffen würde, Hermine rumzukriegen, ließ James schaudern. Er wusste nicht ganz warum, aber er sorgte sich nicht nur um Hermine, sondern auch um Harry, obwohl er mit ihnen nur ein paar Sätze gewechselt hatte.
„Seit wann interessieren dich die Gefühle von Leuten, die du noch nicht einmal kennst?“ James seufzte abermals und strafte Sirius mit einem bösen Blick. „Lass es einfach, okay? Du musst nicht in jedem Leben ein Chaos hinterlassen...“ Sirius sah ihm geschockt hinterher, als er den Gemeinschaftsraum verließ.
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„Harry? Sag, hast du auch noch ein paar Gegenstände in deiner Tasche? Also ich habe hier drei verkleinerte Bücher … ähm. Dann noch ein Zettel und eh … das sieht aus wie … Briefe...“ Harry gluckste. „Hermine, du bist echt komisch. Wir waren im Krieg und du trägst drei verkleinerte Bücher mit dir und dann auch noch Briefe...“ Hermine lachte ebenfalls und ließ sich aufs Bett fallen. „Was hast du denn in deinen Taschen...?“ Harry zuckte mit den Schultern und fuhr in seine alte Jeans, die er mitten im Krieg getragen hatte. „Also … das sieht aus wie mein Besen, mein Fotoalbum und … ähm … den Anhänger, den du mir geschenkt hast...“ Hermine seufzte und fuhr sich einmal übers Gesicht.
„Dein Besen war klar, dass du den mit hast … aber ein Fotoalbum? Warum hast du ausgerechnet ein Fotoalbum in deiner Tasche?“ Harry lächelte leicht, ließ sich neben Hermine fallen und strich ihr abwesend über die Oberschenkel. „Ich glaube, weil ich etwas Besonderes bei mir haben wollte… wenn ich sterbe.“ Hermine richtete sich auf, fuhr mit ihrer Hand an seinen Nacken und zog ihn ein wenig zu sich. Ihre Stirn lehnte gegen seine und beide sahen sich einfach nur in die Augen. „Du wärst niemals gestorben, Harry. In einer Notlage .. hättest du... dich... dich... ähm... also...“ Er schnitt ihr das Wort ab. „Ja, mich verwandeln können... schon klar. Aber das will ich nicht okay?!“ er sprang auf und stellte sich ans Fenster.
„In diesem Zustand bin ich nicht ich. Ich weiß nicht was ich tue, geschweige denn die Menschen zuordnen, die mir was bedeuten, verstehst du? In dieser Gestalt würde ich selbst dich umbringen...“ Er ließ den Kopf hängen, schloss gequält die Augen und dachte nach. Sie konnte ihn so nicht sehen. Sie konnte ihn nicht leiden sehen. „Hey...“ murmelte sie leise, stand auf und legte ihm sanft eine Hand auf die Schulter. „Du kannst es aber nicht kontrollieren, Harry. Du wurdest ungewollt von diesem komischen Tier gebissen … und du bist schier machtlos dagegen...“ Als er sich zu ihr drehte, waren seine Augen orange und sie stolperte ein paar Schritte zurück. „Harry...“ murmelte sie lautlos und sah genau, wie er seinen Unterkiefer anspannte. „Kämpfe dagegen an … ich weiß, du kannst es!“ Und in diesem Moment klopfte es an der Tür.
Harrys Kopf schnellte zu Lily, die diese gerade öffnete. Und Hermine war froh, als sie sah, wie schnell sich das Orange in das übliche Grün zurück verwandelte. „Hallo ihr beiden. Ich wollte mich eigentlich nur vorstellen und euch anbieten, euch Hogwarts zu zeigen...“ Während Harry sich wieder schwer atmend zum Fenster drehte, hüpfte Hermine regelrecht auf Lily zu. „Hey! Ich bin Hermine Granger und das ist mein Freund Harry Kross. Freut mich, dich kennen zu lernen!“ Lily lächelte und reichte ihr die Hand. „Lily Evans, freut mich ebenfalls!“-„Mich auch...“ Harry wandte sich ihnen wieder zu und setzte ein falsches Lächeln auf. Dann schritt er auf Lily zu und reichte ihr die Hand, während seine andere sich lässig um die Schulter von Hermine schmiegte. Lily entgegnete dieser Geste erfreut. „Nun .. soll ich euch Hogwarts zeigen?“- „Aber gerne doch!“ entgegnete Hermine, nahm Harrys Hand und tänzelte mit ihm hinter Lily hinaus. Er lachte, hob ein wenig seinen Arm und sie machte eine Drehung um die eigene Achse.
„Ich liebe dich...“ flüsterte er ganz nahe an ihrem Ohr. „Ich dich auch...“ lächelte sie und schmiegte sich an seine Brust, während sie der rothaarigen Hexe amüsiert hinterher marschierten.
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Der nächste Tag brach an und die Zeitreisenden begaben sich schon früh in die Große Halle. „Ja, und ich habe solch wirre Sachen geträumt...“ endete Hermine ihren Beitrag und Harry lachte leise, während sie noch immer Hand in Hand durch die Gänge schlenderten. „Heißt also, dass du eine sehr tolle Nacht hattest?“- „Absolut…“, grinste Hermine und tänzelte ein wenig vor und zurück. Das tat sie immer, wenn sie glücklich war und wenn Harry mitmachte, sahen sie aus, als wären sie gerade frisch verliebt. „Hermine! Warte Hermine!“ Sirius lief hetzend auf sie zu und blieb vor ihnen stehen. Ohne Harry zu beachten, wandte er sich an Hermine, die ihn verwirrt anstarrte.
„Ich wollte dich fragen, ob du mit mir ausgehst?“ Harrys Gesicht erstarrte, während er demonstrativ weg schaute. Auch wenn er von dem älteren Sirius wusste, dass er einmal ein Casanova gewesen war, so hatte er nie gedacht, dass er sich auch an Mädels ranschmeißen würde, die vergeben waren. „Öhm. Danke für das Angebot, aber ich habe Harry...“ Langsam beugte sich Sirius nach vorne und kam ihrem Ohr gefährlich nahe.
„Vergiss ihn und komm mit mir...“- „Ähm… entschuldige, aber hast du noch immer nicht mitbekommen, dass ich mit Harry zusammen bin?“, fragte Hermine empört und schubste ihn ein wenig von sich. Gerade als Sirius antworten wollte, zuckte er vor einem tiefen Grollen zusammen. Auch bei Hermine fingen alle Alarmglocken an zu schlagen und sie drückte Harrys Hand ein wenig fester. „Ich glaube du verstehst nicht ganz, Black. Sie ist meine Freundin und sie gehört zu mir...“ Harrys Stimme wurde um einiges dunkler und nahm einen drohenden Ton an. „Lass es, Harry. Ich denke, Sirius hat es jetzt verstanden...“, versuchte Hermine die Situation zu retten. Er durfte sich nicht verwandeln. Nicht hier. Und bevor seine Augen die Farbe wechseln konnte, zog sie ihn schnell an Sirius vorbei.
„Komm schon Harry. Kämpfe dagegen an. Lass diesen Dämon nicht die Überhand gewinnen. Ich weiß, du kannst es...“ flüsterte sie ihm zu und blieb in einer Ecke stehen. Sie sah ich, an, wie viel Kraft es ihn kostete und hatte ein solches Mitleid mit ihm. „Es tut mir Leid...“ murmelte Harry benommen und lehnte seine Stirn gegen die kalte Mauer.
„Ich sage es dir doch, ich kann mich nicht beherrschen. Bei der kleinsten Kleinigkeit, die mich wütend oder sauer macht, verwandle ich mich...“ Sie strich ihm beruhigend über den Rücken. „Wir müssen schnellstmöglich in den Wald, damit du es rauslassen kannst. Zweimal hintereinander, Harry, das ist nicht gut...“ Er nickte nur schwach, ehe er von Hermine weiter gezogen wurde.
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