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Fanfiction

Lessons & Obsessions - Nachforschungen

von Nitsrek

Kapitel 3: Nachforschungen

Hermine hatte erwartet (in einer Kombination aus Horror und Erregung), dass Malfoy sie, sobald der Vertrag unterzeichnet war, sie auf Professor Binns' Schreibtisch werfen würde und mit ihr tat, was immer er wollte, bis sie nicht mehr genug Verstand hätte, um Schulsprecherin zu sein. Als der Zauberspruch jedoch vollständig war, hatte er nur gesagt: „Ich seh' dich dann, Granger“, und verließ den Raum.

Sie überdachte diese unerwartete Wendung am nächsten Tag in der Bibliothek. Ron und Ginny machten im Gemeinschaftsraum ihre Hausaufgaben, aber nach allem was passiert war, wollte Hermine gerne allein sein. Normalerweise war es einfach, an einem Sonntag in der Bibliothek Ruhe zu finden, und Hermine dachte, sie könnte genauso gut versuchen zu lesen, solange sie eine Gesellschaft mied.

Doch irgendwie fand man sie. Nachdem sie nur ein paar Momente über ihr Treffen mit Malfoy vergangene Nacht nachdachte und vorgab, ein Buch über Antike Runen zu lesen, wurde Hermine unangenehm bewusst, dass eine Person, die an einem Tisch hinter ihr saß, sie anstarrte. Sie legte abrupt das Buch, aus dem sie kein Wort gelesen hatte, weg und sah sich um.

„Malfoy! Was tust du hier?“, zischte sie in einem lauten Flüstern und starrte ihn düster an. Nur, weil sie zugestimmt hatte, dass er, ähm… ihr nachgehen durfte, hieß das nicht, dass sie es erlauben würde, sich von ihm vom Lernen abhalten zu lassen (obwohl seine Anwesenheit dafür nicht nötig schien).

„Ich sitze immer an diesem Tisch, Granger“, antwortete Malfoy mit leiser, neckender Stimme und lächelte sie an. „Du merkst es nur nie, weil du zu beschäftigt damit bist, bei Runen und historischen Fakten feucht zu werden.“

Tatsächlich hatte Draco seit seinem sechsten Jahr regelmäßig an diesem Tisch gesessen und Hermine beim Lernen beobachtet, bewusst ebenso wie unterbewusst. Sogar während er nach Wegen geforscht hat, Dumbledore zu töten, hatte ein Teil von ihm, sie beobachtet. Das sollte er ihr wohl eher nicht erzählen. Es könnte sie abschrecken.

Hermines Gesicht wurde leuchtend rot, als sie sich, aus Angst vor Madame Pinces Gezeter, eine wütende Antwort verkniff.

„Wie kannst du es wagen?“, stammelte sie und ging hinüber zu seinem Tisch, um ihn beschimpfen zu können, ohne selbst Ärger zu kriegen.

„Wie ich es wagen kann, dich zu beobachten oder wie ich es wagen kann, darüber zu reden, wie du feucht wirst? Denn ich denke beide Dinge wären nach den Bedingungen unseres Vertrags durchaus akzeptabel.“ Draco hätte nicht selbstgefälliger schauen können, selbst wenn er es versucht hätte.

Hermine errötete erneut und suchte nach einer Antwort als Malfoy aufstand, sanft ihre Hand griff und sie zu sich zog, während er sich verstohlen nach anderen Schülern umsah.

„Nur, weil wir beschlossen haben, dass du…“, Hermine suchte nach einer nicht-peinlichen Beschreibung, „mich lehren kannst, heißt das nicht, dass du tun kannst, was du willst und wann du es willst!“

Draco winkte ihre Proteste ab als er sie zu einer abgelegenen Ecke der Bibliothek hinter einen großen Stapel Bücher zog. „Ich glaube, Granger, dass du einen grundlegenden Bestandteil dieses Arrangements vergisst: die Tatsache, dass du tun wirst, was ich will, weil es das ist, was du willst.“

Hermine sah sich die hohen Bücherregale an, verwirrt darüber, wie sie hier gelandet war. Sie war zu beschäftigt damit gewesen, auf Malfoy wütend zu sein, um zu bemerken, wo sie hingingen.

„Malfoy- Was machen wir hier hinten?“ Hermine sah ihn misstrauisch an, als er sie gegen die Wand lotste. Was konnte er in einer Bibliothek schon tun?

„Lernen“, grinste Draco, platzierte seine Hände zu beiden Seiten von Granger an der Wand und schuf damit eine Art Käfig. Er beugte seinen Kopf nach unten und drückte seine Lippen langsam und sanft gegen ihren Hals, schloss den Abstand wischen ihren Körpern.

Hermines Knie fühlten sich weich an, aber sie kämpfte darum, konzentriert zu bleiben. Das konnte nicht sein Ernst sein! „Malfoy, das geht nicht! Der Vertrag besagt, dass es niemand herausfinden darf. Hier sind Leute!“

Draco rollte mit den Augen und zog seinen Kopf von ihrem Hals zurück, um sie anzusehen. „Es ist Sonntag. Die einzige andere Person hier - abgesehen von uns - ist Pince; jeder andere hat ein Leben.“

Hermine sah sich nervös um und erkannte, dass Malfoy, obwohl seine Anspielung, dass sie ?kein Leben hatte' etwas wehtat, Recht hatte. Sie runzelte die Stirn. Sein Gesicht war unangenehm nah an ihrem und sie begann zu denken, dass es sehr viel weniger nervtötend gewesen wäre, wenn er sie einfach am Tag zuvor auf Binns' Schreibtisch genommen und es zu Ende gebracht hätte.

„Trotzdem, das hatte ich mir nicht vorgestellt -“, protestierte sie. Malfoy schnitt ihr mit einem warnenden Blick das Wort ab.

„Es interessiert mich nicht, was du dir vorgestellt hast. Wir haben uns geeinigt, dass ich es nach meiner Art tun kann. Du würdest nicht versuchen, unsere Abmachung zu umgehen, oder, Granger? Ich dachte, die kluge, süße, kleine Hermine wäre niemals unehrlich….“ Seine Stimme machte sich lustig, verführte, neckte und schmeichelte, alles auf einmal.

Hermines ganzer Körper zitterte als sie hörte, wie Malfoy ihren Vornamen aussprach. Sie konnte sich nicht daran erinnern, dass er das jemals vorher getan hatte. Sie war überrascht, dass er ihn überhaupt kannte. Die Art, wie er ihn sagte, ließ ihre Knie wieder schwach werden und es war schwer, zu denken, wenn er so nah war.

„Nein, ich… Das meine ich nicht, nur…“, stammelte sie, „Ich bin nur nervös… das ist alles.“

„Wie niedlich“, kicherte Draco düster, als Grangers Wangen rote Flecken zeigten, die ganz anders waren als die Röte, wenn sie wütend war. „Schäm dich nicht“, er brachte seine Lippen wenige Zentimeter vor ihre und flüsterte, „es ist okay, mich zu wollen.“

Seine Worte arbeiteten endlich gegen ihn. Wenn sie nur seinen Geruch und seine Nähe hätte ignorieren können, wäre sie vielleicht in der Lage gewesen, das Lachen auszustoßen, dass sich hinter ihrem benebelten Bewusstsein versteckte. Was für ein arroganter Mistkerl!

„Du weißt nicht, was ich will, Malfoy.“ Sie versuchte, soviel Hass und Verachtung wie nur möglich in seinen Namen fließen zu lassen.

Draco dachte einen Moment darüber nach und zog sein Gesicht leicht von ihrem zurück, als ihm ein Gedanke kam.

„Stimmt, Granger, weiß ich nicht.“ Hermine sah zu ihm auf, verwirrt über das Ansinnen seiner Worte. „Aber ich weiß, wie ich es herausfinden kann.“

Malfoy zog langsam seinen Zauberstab aus seiner Tasche, und Hermine griff instinktiv nach ihrem eigenen, zur Abwehr bereit. Malfoy kicherte und hielt ihre Zauberstabhand sanft mit seiner linken Hand fest, bevor ihre Fingerspitzen überhaupt den Griff ihres Stabs berührt hatten.

„Ts, ts, ts, warum ist bei dir alles ein Kampf? Sei einfach ein braves kleines Mädchen und kooperiere mit mir und ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen.“

Hermine wusste plötzlich, was Malfoy tun würde, aber ihn zu bekämpfen war hoffnungslos. Harry war in Okklumentik nie gut gewesen, also hatte er auch Hermine nicht beibringen können, wie man es richtig machte. Sie wusste nicht genau, vor was sie Angst hatte, dass Malfoy finden könnte; sie wusste nur, dass sie sich wehrlos fühlte, und das erschreckte sie. Ihr verstand war ihr sicherer Zufluchtsort, und er würde dort einbrechen und sich nehmen, was immer er wollte, wie ein Dieb. Es war gemein, sogar für ihn.

Malfoy hob seinen Zauberstab und sprach die Formel „Legilimens!“

Hermine schloss fest ihre Augen, während zufällige Erinnerungen vor ihr aufblitzten, durchsucht und professionell hervorgezogen von Malfoy. Es war nicht überraschend/keine Überraschung, dass er ein ausgezeichneter Legilimens war, nachdem er so Snape so nah gewesen war. Es gab keine Möglichkeit für sie, überhaupt damit anzufangen, sich zu verteidigen. Wie hatte sie nur so dumm sein können? Sie war sich nicht einmal sicher, wieso er nach dem, was er getan hatte, zur Schule zurückkehren durfte. Er könnte immer noch ein treuer Todesser sein, und hier stand sie und ließ ihn nicht nur an ihren Körper, sondern auch an ihren Verstand. Er konnte jede Information, über den Orden, Harry, alles, was für Voldemort nützlich sein konnte, bekommen. Sie wusste, dass Harrys Leben gerade in ihrem Händen liegen könnte, und sie tat nichts, um es zu beschützen.

Draco grinste als er sich seinen Weg durch Grangers Erinnerungen navigierte, und ihr die Höflichkeit erwies, nicht bei denen zu verweilen, die er nicht sehen wollte, damit sie ein gewisses Maß an Privatsphäre behielt. Sie wehrte sich. Sie vertraute ihm nicht. Sie dachte wahrscheinlich, dass er nützliche Informationen über Potter holen würde. Sie verstand seine Situation in Bezug auf den Dunklen Lord eindeutig nicht. Und wenn er mehr tat, als nur genau das zu nehmen, was er gerade wollte, würde sie ihn nie wieder in ihre Nähe lassen. Glücklicherweise wusste er, was er tat. In diesem Moment machte er genau die jüngste Erinnerung ausfindig, auf die er gehofft hatte.

Granger lag allein in ihrem Bett und berührte sich. Malfoy ärgerte sich darüber, dass er sie durch die „Augen“ ihrer Erinnerung nicht besser sehen konnte, ging dann aber weiter zu ihren Gedanken. Sie stellte sich diesen blöden Blutsverräter Weasley vor, der ihre Brüste küsste und sie fingerte. Malfoys Lippen kräuselten sich zu einem spöttischen Lächeln bei dem lächerlichen Gedanken, dass Weasley überhaupt den Weg zu einer Muschi finden würde. Dann sah Draco eine andere Fantasie: Potter war bis zum Anschlag zwischen Grangers köstlich aussehenden Lippen und fickte ihren Mund.

Mit diesem Bild war Draco ebenso wenig glücklich. Er schlug seine Faust mit einem Knurren an die Wand, und Hermine quietschte vor Angst und Überraschung, doch er suchte weiter. Er war froh anhand einiger von Grangers anderen Erinnerungen zu sehen, dass Potter sie tatsächlich nie angefasst hatte, aber die Eifersucht stach noch immer in ihm. Wie auch immer, das nächste Bild ließ ihn vor Freude leise lachen. Das Weasley-Mädchen machte sich gerade über Grangers Kitzler her. Die Gryffindor-Prinzessin hatte wirklich eine rege Fantasie! Es würde definitiv Spaß machen, mit ihr zu spielen.

Draco wollte den Zauber gerade abbrechen, weil er annahm, dass diese drei Fantasien sich wiederholen würden, und er war enttäuscht darüber, falsch zu liegen mit der Annahme, dass Granger von ihm fantasierte. Plötzlich stürzte eine Flut von Bildern über ihn herein, als hätte Granger versucht, sie vor ihm zurückzuhalten. Eine Traumversion seiner selbst hatte Granger an die Wand gepresst. Er küsste sie, griff nach ihren Brüsten, wanderte ihren Rock hinauf, fickte sie hart und schnell gegen die Wand, bis sie seinen Namen schrie und nach mehr flehte.

Das war, was Draco sich erhofft hatte zu finden. Diese kleine Fantasie bewies, dass er Granger wirklich ins Mark ging, mit kaum einer Anstrengung von seiner Seite aus. Er schnurrte praktisch, als er sah, welche Wirkung Grangers Fantasie von ihm auf sie hatte. Nun gut, wenigstens konnte es sein Traum-Gegenstück dem Mädchen besorgen.

Draco flüsterte „Finite Incantatem“ , senkte seinen Zauberstab und grinste triumphierend.

Malfoy hatte sich nichts außer ihren Fantasien angesehen. Er hatte sie nicht für Informationszwecke benutzt. Hermine zitterte in seinen Armen und fühlte sich, als wäre sie gerade einer Kugel ausgewichen. Selbst wenn er nicht nach etwas Gefährlichem gesucht hatte, wusste sie nicht, ob sie ihm dieses Eindringen vergeben konnte. Sie versuchte verzweifelt, überallhin, nur nicht zu ihm zu sehen, aber er hielt sanft ihren Hals direkt unter dem Kinn, damit sie nicht wegsehen konnte.

„Ich habe dir gesagt, du sollst dich nicht dafür schämen, was du willst.“ Malfoy kämmte ihr die Haare aus dem Gesicht, während er sie festhielt. „Ich werde dir diese törichten Fantasien von Potter und Weasley vergeben, weil du keinen echten Mann hattest, auf den du dich konzentrieren konntest, und weil ich dieses kleine imaginäre Zwischenspiel mit dem Weasley-Mädchen ziemlich unterhaltsam fand, und schließlich, weil du am Schluss doch dazu kamst an das Richtige zu denken.“

Hermine wollte verzweifelt Madam Pince zur Hilfe rufen, wollte Professor McGonagall erzählen, dass Malfoy Legilimentik bei ihr angewandt hatte, und sie wollte ihm ins Gesicht schlagen, so wie Jahre zuvor und nie wieder mit ihm sprechen.

Nie… wieder…“, Hermine bebte vor Wut, „tust du das… ohne meine Erlaubnis.“

Sie funkelte ihn zornig an, und nun war es an Draco, sprachlos zu sein. Ihre Wut hatte ihn unvorbereitet getroffen. Sogar in ihrer Wut war sie leidenschaftlich. Das hatte ihn wahrscheinlich zu ihr hingezogen. Da er trotzdem nicht übertroffen werden wollte, und auch nicht wollte, dass sie dachte, sie hätte ihn dazu gebracht sich zu fühlen, als hätte er etwas Falsches getan, sammelte er sich.

„Ich denke, dann werde ich einen Weg finden müssen“, er ließ eine Hand an ihrer Seite nach unten gleiten und auf ihrer Taille ruhen, „das nächste Mal deine Erlaubnis zu bekommen.“

Hermine blieb von seiner Berührung ungerührt. „Du hättest einfach fragen können“, sagte sie mit kalter, ruhiger Stimme.

Ihre Augen brannten sich immer noch in seine, und Draco musste ihren Blick abschütteln. „Aber du bist einfach so hinreißend, wenn du wütend bist“, schnarrte er in scheinbarer Belustigung.

Hermine ignorierte seinen Spott. „Denke nur für eine Sekunde darüber nach, was du gerade getan hast.“ Hermines Blick war wie Eis. „Du bist ein Todesser.“

Ex-Todesser“, verbesserte Draco sie ungeduldig.

„Das spielt keine Rolle! Du hättest Informationen über den Orden oder Harry stehlen können! Ich kann nicht glauben, dass ich dem hier zugestimmt habe. Ich wusste, dass ich dir nicht trauen kann, aber ich hätte nicht gedacht, dass du so weit gehen würdest -“ Worte konnten die Wut nicht erfassen, die sie ihm gegenüber, dem Orden - weil er ihn beschützte - gegenüber und sich selbst gegenüber - weil sie so dumm gewesen war - empfand. Sie hielt inne und sah zu ihm auf, während sie versuchte, die Kontrolle über sich zu behalten. „Wieso sollte ich glauben, dass du auf unserer Seite bist?“

Draco zuckte die Schultern. „Der Orden glaubt es. Das sollte dir Grund genug sein.”

„Alles, was ich habe, ist dein Wort!“, rief Hermine erschöpft aus.

„Wenn du mir nicht glaubst, rede mit einem von ihnen. Ich verstecke nichts“, antwortete Draco ruhig.

Hermine hatte eine solche schnelle, logische Antwort nicht erwartet. Tief in ihrem Verstand wusste sie, dass es Malfoy unter keinen Umständen erlaubt gewesen wäre, nach Hogwarts zurückzukehren, ohne vom Orden geprüft worden zu sein. Trotzdem versprach sie sich, dass sie später mit Professor McGonagall darüber reden würde. Sie ließ einen Teil ihres Ärgers abklingen, gab aber nicht ihren Schutz auf.

„Ist das alles? Nun, da du in meinen Verstand eingedrungen bist, kann ich gehen?“ Sie legte soviel Missachtung in diese Worte, wie sie aufbringen konnte.

Draco musste die Wogen glätten. Er würde sich nicht dafür entschuldigen, dass er wusste, wie er bekam, was er wollte. Er hatte ihr nicht wehgetan oder sich wertvolle Informationen genommen. Und am Ende würde es ihr ebenso von Nutzen sein. Sie würde ihm später dafür danken.

„Nun, die Entscheidung liegt bei dir, Schätzchen.“ Dracos Gesichtsausdruck war plötzlich sehr ernst. „Aber ich hoffe, du verstehst, dass dein Verstand nicht der einzige Teil von dir ist, in den ich ?eindringen' werde.“

Draco ließ seine Hand von Grangers Taille zu ihrer rechten Brust gleiten und massierte sie sanft durch ihre Bluse hindurch, während er zufrieden grinste, als die Augen der Schulsprecherin nicht anders konnten und vor Genuss zufielen. Er hätte das schon vor zehn Minuten tun sollen, damit sie ihren Mund hielt. Er bewegte sich näher an sie heran, bis sie zwischen ihn und die Wand hinter sich geklemmt war.

Hermine hatte Angst, ihre Augen zu öffnen, wissend, dass Malfoy sie wahrscheinlich höhnisch angrinste und sie auslachte, weil sie ihm so leicht nachgab, auch wenn sie so wütend gewesen war. Warum machte er das? Sie hatten sich bis jetzt nicht einmal geküsst. Es war so, als würde er ihr zeigen wollen, dass sie ihn alles tun lassen würde, selbst wenn sie sich über ihn ärgerte. Selbst wenn sie ihn hasste. Und ihr verräterischer Körper bewies, dass er Recht hatte.

Hermine war so mit ihrer Scham und ihrer Wut auf sich selbst und Malfoy beschäftigt, dass sie geschockt war, als sie plötzlich warme Lippen fühlte, die - zum ersten Mal seit sie und Viktor vor zwei Jahren aufgehört hatten, sich zu sehen - gegen ihre gedrückt wurden. Niemand so Kaltes sollte sich so warm anfühlen. Für einen Moment lang war der Kuss alles, was Malfoy nicht war: weich, warm, sanft, keusch. Und dann drängte er ihm ohne Warnung seine Persönlichkeit auf.

Draco hielt sich davon ab, triumpherend zu knurren, als er Grangers Lippen in Besitz nahm, während er seinen Körper so dicht es ging an ihren presste, ihre Brust losließ, um sie beide mit seiner einen Hand an der Wand abzustützen und die Finger seiner anderen in ihren Haaren zu vergraben. Sie stöhnte leise: ob vor Überraschung, in Protest oder vor Vergnügen konnte Draco nicht sagen und es kümmerte ihn nicht.

Sie erwiderte den Kuss zuerst nicht, und dann versuchte sie es, schüchtern. Es war wirklich süß, wie überwältigt sie war. Wie sie mit der Gier, mit der er ihre Lippen unsanft teilte und seine Zunge hinein tauchte, mithalten konnte, während er ihren Mund zum ersten Mal schmeckte. Sie würde schnell lernen müssen, mit seiner Geschwindigkeit Schritt zu halten.

Dann erholte sich Hermine von dem ersten Schock über den Kuss, der rau und fordernd geworden war. Viktor hatte sie nie so geküsst; er war immer langsam, sanft, fast beschämt. Das hier war völlig neu. Es war so derb und ursprünglich und sexuell, dass sie spürte, wie ihr Körper sofort reagierte. Sie begann, mit Malfoy zu spielen, passte sich ihm an, forderte seine Macht über sie heraus. All ihre verbleibende Wut wurde in diesen Kuss gezwungen, verwandelte sich in Leidenschaft. Sie begann, an seiner Zunge zu saugen, als er sie in ihren Mund tauchte, zwischendurch an seinen Lippen zu knabbern, als wäre sie hungrig auf mehr. Schließlich brachte sie den Mut auf, ihren Körper gegen seinen zu pressen, ihre Arme um seinen Hals zu legen und an den kurzen blonden Locken an seinem Hinterkopf zu ziehen.

Fuck, ja, das gefiel ihm schon besser. Draco stieß seine Hüften rücksichtslos gegen Grangers und ignorierte ihr peinlich berührtes Keuchen, als sie seinen steifen Schwanz durch ihrer beider Kleidung an ihrem Bein fühlte. Bei Merlin, hatte sie einen köstlichen Mund. Draco brach den Kuss abrupt ab und untersuchte befriedigt die geröteten, vom Kuss geschwollenen Lippen des Mädchens. Er war kurzzeitig erstaunt, als ihre vor Lust halb geschlossen Augen aufflogen: schwarze Pupillen, die das Honiggold beinah überschwemmten. Sie hatte sich über die Jahre wirklich gemacht. Doch Draco konnte sich nicht ablenken lassen. Er würde dafür sorgen, dass Granger ihn so sehr wollte, dass sie Wachs in seinen Händen sein würde, und das würde Zeit brauchen.

Hermine sah Malfoy verwirrt in die Augen, runzelte, enttäuscht über das Ende des Kusses, die Stirn und war benebelt von seiner Intensität. Als er sich nicht bewegte oder sprach, begann sie, sich unsicher zu fühlen.

„War ich… schlecht?“ Hermine zog eine Grimasse und verlangte nach Bestätigung auf diesem Gebiet, so als wäre es wie jedes andere.

Malfoy schüttelte ungläubig den Kopf und kicherte. „Ich wusste, dass es lustig mit dir werden würde, Granger.“

Bevor Hermine eine Antwort einfiel, hatte Malfoy sie freigelassen, seine Haare geordnet und die Bibliothek verlassen.

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Hier nun das neue Kapitel. Vielen Dank an Mareen für ihre wieder wundervolle Arbeit! Frohe Weihnachten an alle!

LG

Nitsrek


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