
von Nitsrek
„Was?“ Hermine keuchte etwas verwirrt und versuchte, sich zu erholen.
„Auf deine Knie“, klärte Draco sie auf, als ob das alles erklären würde.
„Aber -“ Hermine verstand zwar nun, machte sich allerdings Sorgen. Er hatte sie bisher noch nie von hinten genommen. Es war nicht, als ob ihr Sex völlig neu wäre, aber sie war noch weit davon entfernt, es als etwas Alltägliches zu betrachten: sie konnte die einzelnen Male, die sie Sex gehabt hatten, immerhin an einer Hand abzählen. Würde es sich auf diese Weise anders anfühlen?
„Ich glaube, ich mochte dich lieber, als du nicht sprechen konnnest“, sagte Draco halb-neckend, halb-drohend.
Die Kälte in seiner Stimme verletzte Hermine. Hatte sie etwas falsche gemacht? Doch sie entschied sich, seinen Kommentar zu ignorieren und hartnäckig zu bleiben. „Aber warum?“
Draco knurrte ungeduldig. „Wirst du dich mir bei jedem einzelnen Schritt in den Weg stellen oder wirst du darauf vertrauen, dass du wie immer bekommst, was du willst?“
Hermine schluckte zaghaft. Warum war er so komisch? Aber er war immer noch Malfoy. Man musste verrückt sein, um ihn verstehen zu können. Nachdem sie ihn einen Moment vorsichtig angesehen hatte, nickte Hermine und wandte sich, wie gewünscht, von ihm ab. Dennoch griff er mit seiner starken Hand nach ihrem Handgelenk und hielt sie einen Moment.
„Wirst du artig sein?“, fragte er warnend.
Hermine hielt inne, suchte in seinem Gesicht nach einem Hinweis auf seinen üblichen Spieltrieb. Widerwillig antwortete sie, „…Ja.“
Draco löste seinen Griff um ihren Arm nicht. „Ja, Draco“, sagte er förmlich.
Hermine war frustriert und durcheinander. „Aber du hast gesagt, du willst nicht, dass ich -“
Draco rollte mit den Augen und schlug Grangers weichen Arsch noch einmal.
Der leichte Schmerz ließ Hermine keuchen und ein Stöhnen unterdrücken. Das Verlangen, das ihr Orgasmus vorübergehend abgekühlt hatte, erwachte erneut und sie wollte, dass Malfoy aufhörte, mit ihr zu spielen und ihr einfach sagte, was sie tun sollte, damit sie ihn endlich in sich hatte.
„Tut mir leid… Draco“, sagte sie leise und kostete die Möglichkeit, den Namen zu benutzen, der ihr ein Gefühl von Nähe zwischen ihnen gab, aus. Es war sinnlos zu versuchen, herauszufinden, wieso er plötzlich wollte, dass sie ihn benutzte. Und dann fing sie an zu verstehen, wieso ihr dieser Name immer von den Lippen zu stolpern schien, wenn sie zusammen alleine waren und wieso er nicht wollte, dass sie ihn so nannte, wenn es jemand hören könnte.
Es war natürlich der offensichtliche Grund: Wenn jemand hören würde, wie sie diesen Namen sagte, würde er wissen, dass sich zwischen ihnen beiden etwas verändert hatte. Aber es war noch mehr. Malfoy war der Junge, der sie mit Spott und Sticheleien gequält hatte; der Todesser, der versucht hatte, Dumbledore zu töten; der Slytherin, der sich mit ihr nicht in einem Korridor sehen lassen oder riskieren würde, seinen Ruf zu ruinieren.
Aber Draco… Draco war der junge Mann, der sie vor Monaten in einem dunklen Gang bedrängt hatte, der sie nicht verletzen, sondern besitzen wollte. Draco war der Liebhaber, der mit ihr geduldig und sanft gewesen war, weil sie noch nie etwas in diese Richtung getan hatte, auch wenn er sich einfach hätte nehmen können, was er wollte. Draco war ihr williger Partner in einer Beziehung, derer sie sich beide schämen sollten, die sie jedoch nicht aufgeben konnten.
„Draco…“, wiederholte sie sanft flüsternd, als er nicht auf ihre Entschuldigung antwortete. Er saß einfach am Bettrand und wartete. Bereit zu gehorchen, bewegte sich Hermine auf ihre Hände und Knie, sah sich dem Kopf des Bettes gegenüber. Ihre Gliedmaßen zitterten erwartungsvoll.
Draco fuhr bewundernd mit einer Hand über jede Pobacke, sehnte sich danach, in ihr zu sein, zwang sich aber, sie auszukosten. Nach heute Nacht könnte es eine Weile dauern. Es waren bald Ferien. Selbst wenn sie in der Schule bleiben würde, konnte er unter keinen Umständen seine Mutter an Weihnachten alleine lassen. Sechs Tage waren schon schwer genug gewesen. Konnte er wirklich bis Januar warten?
Er kniete sich hinter sie, strich mit einer Hand ihren Körper entlang, um ihre beiden Brüste abwechselnd zu liebkosen und grinste, als sie sich unfreiwillig schüttelte.
„Sag mir, was du willst“, sagte Draco dunkel, entschlossen, heute Nacht etwas Neues zu versuchen. Sie hatten schon längst festgestellt, dass sie schmutzige Wörter mochte, aber es war höchste Zeit, dass sie selbst am Spiel teilnahm.
Was? Hermine schüttelte ihren Kopf fast unmerklich, als sie realisierte, was er verlangte. Auf keinen Fall konnte sie diese Dinge sagen. Sie konnte ihm natürlich sagen, wie gut es sich anfühlte oder seinen Namen in der Agonie ihrer Leidenschaft schreien, aber es tatsächlich beschreiben… Allein der Gedanke ließ ihre Wangen vor Scham glühen.
„Ich sehe deine prüde, starke Röte, Granger“, sagte Draco schimpfend. „Du kannst vor mir nicht so tun, als wärst du eine Lady.“
Hermine versteckte ihr Gesicht im Kissen, aber sie fühlte eine Wärme in sich als Reaktion auf den Unterton in Malfoys Stimme. Sie konnte spüren, wie er sich neben ihr bewegte, wusste aber nicht, was sie tun sollte. Natürlich wusste sie, was sie wollte. Sie wollte, dass er sie fickte. Sie wollte seinen Schwanz, wie vorher seine Finger, in sich. Aber sie wäre nie in der Lage, diese Dinge laut zu sagen. Es war dumm, dass sie es nicht konnte, aber aus irgendeinem Grund, selbst, als sie nackt auf ihrem Bett lagen und er sie gerade erst hatte kommen lassen, dachte sie nur, dass sie diese Worte nicht sagen konnte.
„Hermine…“, flüsterte ihr heiß ins Ohr und selbst ihr Name klang schmutzig, wenn er von seinen Lippen kam. Zur Hölle mit dieser unwiderstehlichen Stimme. Sie schwor, dass er sie sogar feucht machen konnte, wenn er nur die unschuldigsten Dinge in diesem Ton sagte. Aber sie konnte immer noch nicht antworten.
Draco lag lässig neben ihr auf dem Bett, während sie sich weiter auf Händen und Knien hielt und ihr Gesicht versteckte. „Sag mir, was du willst“, wiederholte er. „Ich habe die ganze Nacht Zeit, und ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Position auf Dauer bequem ist.“
Hermine hob ihren Kopf und starrte ihn eine Sekunde böse an, bevor sie wieder ihr Gesicht versteckte. Arroganter Mistkerl. Verdammt, ihre Arme fühlten sich bereits verkrampft an.
Draco ignorierte ihre Sturheit. „Gut. Aber ich gehe nicht, bevor du es mir sagst. Du willst doch nicht, dass einer deiner kleinen Freunde mich morgen Früh hier findet, oder?“
Der Gedanke fröstelte sie, obwohl Hermine wusste, dass Malfoy wahrscheinlich bluffte. Er hätte weitaus mehr Ärger als sie, wenn er im Gryffindor-Turm erwischt würde. Sie weigerte sich immer noch, ihm zu antworten. Vielleicht würde er sich langweilen und aufgeben, wenn sie durchhielt.
Wenn sie glaubte, dass ihre Geduld ausreichen würde, lag sie deutlich falsch. Er war einen Tag früher hierher gekommen, weil er gestorben wäre, um bei ihr zu sein, aber nun, da sie nackt vor ihm war, konnte er sich beherrschen, wenn es sie dazu brachte, etwas Neues auszuprobieren. Er strich mit seiner warmen Handfläche langsam über ihre Seite, dann über ihren Bauch nach unten und wieder nach oben, um ihren warmen Rücken zu streicheln, und dabei vorsichtig ihre Brüste zu umgehen. Als seine Hand an ihren Hals glitt, sah sie ihn schwer atmend, mit halb geschlossenen Augen an.
„Niemand außer mir wird es hören“, drängte er vernünftig, als er mit seinem Daumen ihren Kiefer entlang strich.
Es war nicht fair. Wie konnte er so auf sie wirken, wenn er nur so wenig tat? Aber seine Hand war warm und seine scheinbar unschuldigen Berührungen erinnerten sie an all die anderen Male, als er sie berührt hatte und sie wollte ihn so sehr, dass es ihr schwer fiel, sich zu erinnern, warum sie widerstand.
„Okay“, sagte sie, als seine Finger über den Rand ihres Ohrs glitt.
„’Okay’, was?“, fragte Draco mit erhobener Augenbraue.
„Okay, Draco?“ Mit unschuldigem Lächeln.
Draco prustete. „Süß.“
„Na gut, na gut“, gab Hermine nach, während sie auf den Rücken rollte, nicht länger in der Lage, sich abzustützen. Es würde sowieso dauern, bis sie die Worte raus brachte. „Frag mich nochmal.“
Draco rollte mit den Augen, aber bewegte sich, sodass er an ihr lag und fragte leise, „Was willst du?“
Hermine schluckte. „Ich… ich will dich.“
„Nicht gut genug.“ Draco fuhr mit seinem Finger Kreise um ihren Bauchnabel.
„Ich will dich… in mir.“ Hermine errötete schwer. Sie schämte sich ihrer Unfähigkeit, auszudrücken, was er hören wollte. Es waren doch nur Worte!
„Was von mir?“ Seine Finger strichen träge über die Innenseite ihrer Schenkel.
Nun versuchte er aber, sie zu foltern! Hermine bekämpfte den Drang, sich zu beschweren und schluckte wieder nervös, versuchte, ihren Mund dazu zu bringen, das Geräusch zu machen. „Deinen… Schwanz.“ Ihre Stimme war leise bei diesem letzten Wort, aber es erleichterte sie, dass sie nicht stotterte.
Draco grinste, umfasst ihre Brust als kleine Belohnung und Ermutigung. „Und wohin soll mein Schwanz?“
Hermine stammelte. „In… in mich.“
„Wohin?“, knurrte Draco und knabberte an ihrer Schulter. Sie kämpfte gegen ihn, aber es gefiel ihr auch, das merkte er. Wenn er seine Hand nach unten bewegen und sie anfassen würde, wäre sie sicherlich mehr als feucht genug, um ihm zu geben, was er wollte.
„In-“, Hermine zuckte zurück und ermahnte sich selbst in Gedanken, bevor sie entschlossen behauptete: „In meine Muschi.“ Was für ein komisches Wort.
Draco kicherte und ließ seine Hand ihren Bauch herunter gleiten, um sie auf die ordentlichen braunen Locken zu legen, die den gerade genannten Körperteil verdeckten. „Und wie nennen wir das“, fragte er gönnerhaft, „wenn mein Schwanz in deiner Muschi ist?“
Hermine krümmte sich und versuchte, ihre Hüfte zu heben, so dass er ihren Kitzler berührte, aber er nahm seine Hand weg. Bitte, Draco. Du weißt, was ich will. Fick mich einfach!
„Sag es mir“, sagte er energisch. „Sag mir was du willst, und ich werde es tun.“
„… Alles?“, fragte Hermine nach einem Moment zögernd, beinahe eingeschüchtert von dem Gedanken, worum sie ihn bitten könnte. Er hatte immer die Kontrolle, wenn es um Sex ging. Er stellte immer sicher, dass sie mehr als befriedigt war, und sie hatte nicht wirklich das Bedürfnis, ein Machtgleichgewicht herzustellen, aber es könnte lustig sein, ihn um Dinge bitten zu können… wenn sie den Mut hätte.
„Alles“, bestätigte Draco, bevor er gedanklich hinzufügte im Rahmen der Vernunft. Sie hätte derzeit nicht den Mut oder die Fantasie, nach Dingen zu fragen, die Draco nicht liebend gerne mit ihr tun würde.
Hermine atmete tief ein und sah in Malfoys stählerne Augen, entschlossen, sich nicht zu schämen. „Ich will, dass du mich fickst.“
Dracos Lächeln war verschlagen und triumphierend. „Dann auf deine Knie.“
Hermine war nun bereit. Sie hatte keine Ahnung, dass es sie anmachen würde, solche Dinge zu sagen, aber nun, da sie sich gezwungen hatte, fühlte sie einen selbstbewussten Kitzel durch sich fahren. Sie brachte sich wieder auf ihre Hände und Knie und zitterte, als Mal- Draco sich hinter sie kniete und seine Hände auf ihre Hüfte legte.
„Braves Mädchen“, sagte Draco, als er ihre rechte Pobacke streichelte. „Sag es nochmal.“
Hermine schluckte, fasste sich aber wieder und sagte ruhig, „Ich will, dass du mich fickst.“
Draco grinste, als er seine Finger zwischen ihre Schamlippen tauchte, ignorierte ihr überraschtes Keuchen, als er etwas von ihrer Nässe aufnahm. Er unterdrückte ein Stöhnen, als er seine Hand über seine Länge bewegte und hoffte, sein Eindringen zu erleichtern.
„Nochmal“, forderte er.
Hermine schluchzte frustriert, wusste aber, dass sie gehorchen musste, um zu bekommen, was sie wollte. Außerdem musste sie zugeben, dass es erregend war, von ihm rumkommandiert zu werden.
„Bitte fick mich“, keuchte sie und wackelte mit der Hüfte, um ihn zu locken.
„Bitte, hm?“ Draco glitt mit seinem Mittelfinger neckend in sie, nahm mehr von ihrer Feuchtigkeit, um sich glitschig genug zu machen, um sie zu nehmen. „Nun, in dem Fall… sag es nochmal.“
Hermine war so verzweifelt, dass sie anfing, sich zu ärgern. Warum tat er das? Hatte sie ihm nicht genau das gesagt, was er hören wollte? War es nicht die Wahrheit? Er hatte versprochen, ihr zu geben, was sie wollte. Worauf wartete er? Sie konnte nicht mehr. Sie streckte ihren Hals, so dass sie sich zu ihm drehen und ihn ansehen konnte. Warum musste er immer so gut aussehen? Er strich langsam über seinen Schwanz und sie konnte ihre eigene Erregung riechen, die er benutzte, um sich vorzubereiten. Der Pony seiner jetzt-trockenen Haare fiel in sein Gesicht, aber seine Augen verschmolzen mit ihren.
„Bitte fick mich, Draco“, bettelte sie praktisch, ihre Stimme tief vor Verlangen. „Ich brauche dich. „Bitte lass mich nicht mehr warten. Bitte fick mich, Dra -“
Draco unterbrach ihr berauschendes Flehen, indem er ihre Hüfte packte und sie endlich gewaltsam in Besitz nahm. Sein kompletter Körper frohlockte, endlich wieder in ihr zu sein, und das überraschte und genüssliche Keuchen, das ihren Lippen entkam, als er in sie eindrang, war Musik in seinen Ohren.
Hermine vergaß für einen Moment, zu atmen, als ihre Hüfte nach hinten gegen seine gezogen wurde und sie sofort den Unterschied zwischen ihrer normalen Position und dieser bemerkte. Es fühlte sich an, als ob er tiefer wäre, und da war dieser Punkt… Sie versuchte, ihren Atem zu kontrollieren und zu entspannen, wissend, dass sie sich auf mehr vorbereiten musste.
Draco hielt einen Moment inne und schloss seine Augen. Definitiv das Warten wert. Er zog sich aus ihrer einladenden Wärme leicht zurück, bevor er wieder rein stieß. Er wurde mit einem genüsslichen Grunzen belohnt, mit dem offensichtlich nicht mal Granger gerechnet hätte.
Sie hatte ihn so sehr in sich vermisst, und diese neue Stellung fühlte sich einfach unglaublich an. Jedes Mal, wenn er in sie stieß, bebten ihre Beine und fremde, tierische Laute kamen ohne ihren Willen aus ihrem Mund.
Sie fühlte sich noch besser an als in seiner Erinnerung, und er wollte niemals gehen. Er griff ihre Pobacken und zog sie bei jedem Stoß an sich, bis sie anfing, sich gegen ihn zu drücken und sich seinen Rhythmus anpasste. Ihr Stöhnen, Grunzen und Keuchen füllte den Raum und drängte ihn, sich schneller, tiefer in ihr zu bewegen.
„Ich liebe die Geräusche, die du von dir gibst, Granger“, knurrte Draco mit einer Stimme, die vor Lust heiser war.
Hermine stöhnte beim Klang seiner Stimme und wiegte ihre Hüfte gegen seine, wollte im Klang seiner Stimme und dem Gefühl und dem Duft ihrer Leidenschaft ertrinken.
„Ist es das, was du wolltest?“ Er atmete die Frage aus, als er sich über sie beugte.
Sie konnte nicht sprechen. Es würde den Moment ruinieren. Sie nickte wild, konzentrierte all ihre Aufmerksamkeit auf den Rhythmus ihrer Bewegungen und die Blitz aus Vergnügen, den sie bei jedem Stoß spürte. Und dann fühlte sie noch einen Blitz, und hörte ein anderes Geräusch, als seine Hand auf ihre rechte Arschbacke schlug. Sie stöhnte unfreiwillig.
„Böses Mädchen“, schimpfte Draco und streichelte mit der Handfläche zur Beruhigung über das brennende Fleisch. „Antworte mir: Ist das, was du wolltest?“
Hermine schluckte, während ihr Körper sich weiter ohnmächtig mit seinem bewegte. Es war sinnlos, ihm zu widerstehen. „Ja, Draco… das wollte ich.“
„Braves Mädchen“, sagte Draco mit einem befriedigten Grinsen, als er zur Unterstreichung seiner Worte hart in sie pumpte. Er wurde mit einem ekstatischen Stöhnen von diesen unwiderstehlichen Lippen belohnt.
„Was willst du noch, Liebes?“ Seine Stimme war ein tiefes Grollen, so berauschend, dass Hermine der Kosename nicht störte, der sich über sie lustig machte. Er fickte sie, und es fühlte sich so gut an, dass es ihr egal war, inwiefern es sich von Liebemachen unterschied. „Sag es mir und ich werde es tun.“
Sie wusste, was sie wollte. Dieser Teil von ihr schrie eifersüchtig um Aufmerksamkeit, selbst, während ihr restlicher Körper vor Freude sang. Vielleicht konnte er in diesem Winkel…
„Ich will, dass du mich anfasst“, sagte sie mit einer sehnsüchtigen Stimme, und es ließ Draco fast Zittern.
„Wo?“, fragte er unschuldig, obwohl sie beide wussten, dass er genau wusste, wo.
„Meinen…“ Hermine keuchte, fast überwältigt von dem Gefühl, ihre Verlegenheit verdrängend. „Meinen Kitzler. Bitte.“
Sie war so süß, dass er sie nicht mehr verhöhnen konnte, und gehorsam seinen rechten Arm um ihre Taille wand. Als seine Hand ihren Kitzler fand, achtete er sorgsam darauf, seinen Rhythmus beizubehalten, seine Finger streichelten sie gleichzeitig mit der Bewegung seiner Hüfte.
Hermine keuchte und ihre Schenkel zitterten, als seine Finger sie fest streichelten. Sie wusste, es würde nicht lange dauern, bis sie kam, wenn er so weiter machte. Das war es. Sie hatte ihm gesagt, was sie wollte, und er gab es ihr. Das war ein Spiel, an das sie sich gewöhnen könnte. Von der einzigen anderen Sache, die sie wollte, wusste sie nicht sicher, ob er sie ihr geben würde, und es wäre unfair, zu fragen. Das war erstmal genug.
Er stieß und streichelte mit steigendem Tempo und Draco fragte sich, warum er es noch nicht eher mit ihr probiert hatte. Nun würde er diesen unglaublichen Sex haben und dann würde er ihm wochenlang entzogen werde, obwohl er gerade erst auf den Geschmack gekommen war. Das Leben war manchmal grausam.
Er vergaß jedoch alles, als das Mädchen unter ihm anfing, sich um seinen Schwanz zusammenzuziehen und die Reibung zwischen ihnen leicht abnahm. Sie würde gleich kommen.
Er erhöhte das Tempo seines Fingers auf ihrem Kitzler und stieß weiter grob in sie, beugte sich über sie, so dass sein Mund so nah wie möglich an ihrem Ohr war.
„Wage es nicht, dich zurückzuhalten!“
Würde sie nicht. Sie würde alles tun, was er von ihr verlangte. Ihr Körper krampfte sich um ihn und seine Finger waren glitschig auf ihrem Kitzler und es war ihr egal, was er für sie empfand, solange er ihr ein so gutes Gefühl wie in diesem Moment geben wollte. Sogar dieser Befehl ließ sie sich begehrt und sexy fühlen, und nach einem kurzen Moment schoss sie über die Klippe.
Sie krallte sich in die Laken unter ihren Händen und keuchte und schrie und stöhnte, als sie sich um seinen Schwanz klammerte. Sie verlor die Kontrolle über ihre Bewegung gegen ihn und er übernahm, bewegte sich sanft in ihre und aus ihrer Muschi, während sie versuchte, ihn in sich zu halten. „Draco!“
Nach einem Moment nahm er seine Hand von ihrem Kitzler, wissend, dass es zuviel für sie wäre, und bewegte sich weiter, langsam genug, damit sie sich von ihrem Orgasmus erholte, aber immer noch bestimmt genug, um Vergnügen dabei zu empfinden. Sie fühlte sich wunderbar an, wenn sie um ihn kam, und er wollte nun wirklich, wirklich auch in diese zufriedene nach-orgasmische Stimmung kommen, die, wie er merkte, sie bereits durchspülte. Es würde nicht lang dauern. Wo war sein Zauberstab?
„Fuck!“
„Nn… ja…“, murmelte Hermine, während sie das Gefühl genoss, wie er sich langsam in ihr bewegte.
Draco grummelte. „Nein, ich habe den verdammten Zauber vergessen!“
„Oh…“ Hermine erhob sich, versuchte, wieder Gefühl in den Armen zu bekommen. Wovon sprach er? Es war schwer, aufzupassen, wenn er immer noch gegen sie wiegte.
„Scheiße, ich komm nicht an meinen Zauberstab“, fluchte Draco, der die Idee hasste, aufhören zu müssen, um an ihn ranzukommen. Nur dieses Mädchen konnte ihn den Zauber vergessen lassen. Es ging nicht anders, er musste sich einen Moment nehmen. „Warte.“
„Mach dir keine Sorgen“, sagte Hermine, als sie herausgefunden hatte, wovon er redete. Sie streckte ihren Hals, um ihn anzusehen und drückte hartnäckig ihre Hüfte gegen ihn, drängte ihn, nicht aufzuhören.
„Was? Du bist verrückt.“ Das konnte nicht ihr Ernst sein. Draco hätte Granger nicht für den Typ gehalten, der das Schicksal herausforderte, wenn der Einsatz so hoch war.
„Es ist okay. Ich nehme eine Pille dagegen“, keuchte Hermine und versuchte, ihre Stimme klar klingen zu lassen, als ihre Augen wieder zufielen. Malfoy bewegte sich nicht richtig, weil er abgelenkt war, aber sie bewegte weiter ihre Hüfte willig gegen ihn, so dass er weiter mit einer Grobheit in sie und aus ihr raus glitt, die sie nach mehr keuchen ließ. Wie sollte sie ihm in einem solchen Moment eine Verhütungspille erklären?
„Eine Pille?“ So wie Muggel-Medizin. Das musste ein Scherz sein.
„Ich erkläre es dir später, aber hör nicht auf!“ Es fühlte sich so gut an, sie wollte nicht, dass er aufhörte, bis auch er gekommen war. Sie wollte diese Vollständigkeit fühlen.
Draco war sehr misstrauisch, aber er war sich ziemlich sicher, dass Granger mit sowas nicht spielen würde. „Gut, aber wenn das hier zu einem Draco Junior führt, übernehme ich keine Verantwortung.“
Hermine sah ihn böse über ihre Schulter an. „Wenn ich meinen Zauberstab hätte, hätte ich dich jetzt verhext.“
„Wenn du deinen Zauberstab hättest, würde ich ihn benutzen, um den dämlichen Verhütungszauber zu sprechen!“, antwortete Draco.
Hermine war genervt. „Bitte, hör bloß nicht auf.“
Wie konnte er widerstehen, wenn sie ihn anflehte, sie weiter zu ficken? Es hatte keinen Zweck. Er wollte so sehr in ihr kommen. „Nun, wenn du es so ausdrückst…“
Er packte grob ihre Hüfte und Hermine stöhnte, ein Lächeln zierte ihre Lippen, als sie sich erlaubte, ihren Kopf auf einem Kissen abzulegen und ihre Arme auszuruhen. Sie war an der Reihe, den begeisterten Geräuschen zuzuhören, die seinen Lippen entkamen, als er wieder und wieder in sie stieß. Sie genoss das Machtgefühl, dass sie spürte, als sie merkte, wie sehr er sie wollte. Sie war sich sicher, dass sie für ihn nicht einfach eine andere Hexe war. Wenn es so wäre, warum handelte er dann so gegen sein normales Verhalten, um bei ihr zu sein?
Draco kämpfte mit sich, um die Geräusche, die ihm entkamen, zurückzuhalten. Er wollte nicht ihren Namen sagen. Er hatte schon zu deutlich gezeigt, dass er ihr nicht fern bleiben konnte. Er würde diesen Namen nicht benutzen, außer, wenn er etwas von ihr wollte. Alles fühlte sich unglaublich an. Er hatte diese Muschi mehr vermisst, als er gedacht hatte. Aber er würde ihr diesen Triumph nicht gönnen.
Sie zog sich absichtlich um ihn zusammen und er stöhnte. Boshaftes Mädchen. Wo hatte sie gelernt, so gut zu spielen? Ah, natürlich. Sie hatte einen guten Lehrer. Er dachte an all die Dinge, die er sie diese Nacht hatte sagen lassen und erhöhte sein Tempo, belauschte ihr Schluchzen und genüssliches Seufzen, und es war mehr als genug. Mit einem letzten Stoß zog er ihre Hüfte fest an seine und kam in ihr, biss seine Lippe, damit er nicht schrie oder etwas in der Art. Er hätte ihr seine Liebe gestehen können, als sie sich weiter gegen ihn drückte, um ihn so tief es ging aufzunehmen, als er kam. So eine schnelle Lernerin…
Hermine hatte nicht erwartet, dass er etwas sagen würde. Es verletzte sie ein wenig, aber so war ihre Beziehung eben. Es wäre unfair, es von ihm zu erwarten. Und sie fühlte sich immer noch zufrieden, fast glücklich. Er war zu ihr gekommen, und sie hatten sich gegeben, was sie wollten. Was sie brauchten. Vielleicht war es gut, es so zu haben, selbst ohne Liebe. Was immer sie hatten, fühlte sich gut an. Warum streiten?
„Hat das nicht Spaß gemacht?“, fragte Draco im Plauderton, als er sich neben ihr auf den Rücken legte und sich von der kühlen Luft den Schweiß trocknen ließ, während seine Atmung ruhiger wurde. Er fühlte sich tausend Mal besser als vor einer Stunde. Wer hätte gedacht, dass es ihn noch unausstehlicher machen würde, sich von Sex abzuhalten?
Hermine lächelte ihn an und nickte, als sie sich neben ihn legte und mit einem Jammern ihre steifen Beinmuskeln streckte. Alles war wund, aber sie fühlte sich so befriedigt. War es erst eine Woche her, als sie das letzte Mal bei ihm gewesen war? Weihnachten würde ein Albtraum werden! Sie überlegte, dass sie sich besser daran gewöhnte, ihre Leidenschaft eine kleine Weile selbst zu stillen.
„Jetzt erklär mir diese ‚Pillen’-Sache, damit ich Pläne machen kann, wie ich mein Bastard-Kind verlasse.“
Hermine lachte und rollte mit den Augen, erleichtert, als er sie angrinste. Es fühlte sich so gut an, bei ihm zu sein, völlig ausgezehrt von der besten sexuellen Erfahrung, die sie je gehabt hatte, und ihn zu sehen, wie er ihr Lächeln erwiderte. Vielleicht war es nur der Orgasmus, aber sie fühlte sich gerade völlig wohl bei ihm, und konnte nicht die Kraft aufbringen, sich über seine Proteste zu ärgern, als sie ihm ruhig erklärte, wie Muggel-Verhütung funktionierte.
*****
Er war da, als sie einschlief. Er lag neben ihr (aber nicht zu nah – nicht nah genug, um zu berühren, weil es nicht diese Art Berührung wäre) und starrte lautlos an den Baldachin ihres Bettes, nachdem sie zu müde geworden war, um ihre Unterhaltung fortzuführen. Warum war er da nicht einfach gegangen? Sie hatte seit dem Moment, als er durch ihr Fenster gekommen war, gewusst, dass er nicht bleiben würde. Aber sie hatte ihn nicht gefragt, da ein Teil von ihr gehofft hatte, dass er noch da wäre, wenn sie aufwachte. Sie hatte seinem Atem gelauscht, als sie in die Bewusstlosigkeit abdriftete und diese seltene Möglichkeit auskostete, wo sie so tun konnte, als ob sie eine echte Beziehung hätten.
Sie war wund, aber befriedigt, aufgewacht und er war fort. Seine Kleidung lag nicht beim Feuer und es gab von dem Regen, den er hereingebracht hatte, nicht einmal eine Pfütze auf dem Boden. Aber sie wusste, dass er sie finden würde, wenn er sie wollte. Und er schien sie immer zu wollen.
Er war weg, aber er würde zurückkommen. Es war keine echte Beziehung. Es war nicht einmal ein perfektes Abkommen. Aber er war hier gewesen, in ihrem Zimmer, und ihr wurde warm bei der Erinnerung. Jeder Muskel ihres Körpers schmerzte und ihre Laken rochen nach Sex und dieser würzigen Reinheit und dem Regen.
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Hallo Ihr Lieben, hier wieder ein neues Kapitel :) Freue mich über Kommis
LG
Nitsrek
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