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Lessons & Obsessions - Verbrennung

von Nitsrek

Vor sechs Stunden hatte sie Malfoy Manor verlassen. Sechs quälend lange Stunden ohne ein Wort von Draco. Hermine wusste, dass sie überreagierte, aber sie konnte nicht anders, als Angst zu haben. Natürlich würde Lucius Malfoy nicht seinen eigenen Sohn verletzen, auch wenn er herausfinden würde, warum Hermine auf dem Manor gewesen war. Andererseits war der ältere Malfoy ein bekannter Todesser, und seine Rückkehr könnte für Draco, Hermine, und möglicherweise auch den Rest der magischen Welt auf alles Mögliche hindeuten.

Der Tropfende Kessel war wahrscheinlich genauso sicher wie alle anderen Orte, an denen sie, abgesehen von Hogwarts und vielleicht Grimmauld Platz 12, sein konnte. Trotzdem konnte Hermine nichts dagegen tun, dass sie sich fürchtete. Sie hatte ein gemütliches Feuer und einen haufen Decken, aber der Raum schien immer noch ein bisschen kalt, dunkel und gruselig. Vor allem fühlte er sich einsam an. Sie überlegte, dass es schon eine Weile her gewesen war, dass sie für diese Zeitspanne allein gewesen war, ohne zu schlafen. Es gab kein Schlafzimmer den Flur runter, in das sie fliehen konnte, wenn sie Albträume hatte. Natürlich hieße das, wenn sie überhaupt schlafen könnte.

Im Moment schien Schlaf weit entfernt. Es war noch nicht Mitternacht und ihr gingen so viele Dinge durch den Kopf, dass selbst sich hinlegen sinnlos erschien. Sie konnte nicht nur nicht aufhören, darüber nachzudenken, was im Moment auf Malfoy Manor passierte, sie beschäftigte sich auch mit dem Gedanken an ihre bevorstehende Rückkehr zur Schule. In drei Tagen würden sie und Draco zurück in Hogwarts sein und so tun, als würden sie nichts weiter als Verachtung für den anderen empfinden. Es war so wunderbar gewesen, für einen kleinen Moment nicht verstecken zu müssen, was zwischen ihnen lief, aber sie hatte, als sie sich darauf einließ, bereits gewusst, dass es eine kurze Erholung wäre.

Ihre Rückkehr nach Hogwarts würde auch bedeuten, dass sie ihre Freunde wieder sehen würde. Hermine realisierte mit starken Schuldgefühlen, dass sie seit Weihnachten, als sie von den beiden in ihrem Elternhaus Geschenke erhalten hatte, kaum an Harry oder Ron gedacht hatte. Sie fühlte reuige Magenschmerzen wegen der Art, wie sie sich in letzter Zeit von Ron distanziert hatte. Und der arme Harry war dort draußen auf sich gestellt und sie hatte nicht einmal daran gedacht, was ihm geschehen könnte. Sie hatte sich auch Ginny nicht anvertraut, obwohl sie die einzige Person war, mit der Hermine ihre Beziehung zu Malfoy diskutieren/besprechen konnte. Wie könnte sie von Ginny verlangen, so ein Geheimnis für sich zu behalten und dann kaum mit ihr sprechen? Wie konnte sie etwas so Bedeutsames vor ihren beiden besten Freunden verbergen? Aber sie hatte solche Angst davor, was sie von ihr denken würden, wenn sie es wüssten…

Ein scharfes Klopfen an der Tür riss Hermine aus ihren Träumen und erschreckte sie. Beim zweiten Klopfen bewegte sie sich zögernd zur Tür und fragte, „Wer ist da?“

„Auroren-Büro“, war die offiziell klingende Antwort. Die Stimme klang weiblich.

Hermine dachte einen Moment über die Situation nach. Sie war im Tropfenden Kessel. Es war höchst unwahrscheinlich, dass die Todesser versuchen würden, sie hier anzugreifen. Außerdem, wenn die Person ein Todesser wäre, gäbe es keinen Sinn, sich als Auror auszugeben, damit Hermine die Tür öffnete, wenn sie sie einfach aufsprengen könnten. Mit erhobenem Zauberstab öffnete Hermine die Tür einen Spalt und spitzte raus. Das Gesicht, das sie sah, war eines der letzten, das sie erwartet hatte.

„Tonks!“

„Hallihallo, Hermine“, sagte eine maushaarige Tonks. Ihr Ton war freundlich, ihr Gesichtsausdruck aber ernst.

Hermine grüßte lächelnd, trotz Tonks’ ernstem Gesicht. Es war nett, zu dieser Zeit jemanden zu sehen, den sie als Freund betrachtete. „Was tust du h -“

„Mad-Eye wird mich umbringen, wenn ich nicht die Sicherheitsmaßnahmen einhalte“, unterbrach Tonks. „Na gut, was will Ginny beim Abendessen immer von mir?“

Hermine blinzelte und fühlte sich dann dämlich, weil sie nicht Tonks’ Identität geprüft hatte. „Dass du deine Nase verwandelst.“

„Richtig. Jetzt frag du mich was.“ Tonks wollte scheinbar voller Ungeduld die Formalitäten hinter sich bringen und den Raum betreten.

„Ähm…“ Hermine dachte einen Moment nach. „Was machen meine Eltern beruflich?“

„Sie sind Zahn… Zähne… Sie machen Unsinn mit den Zähnen von anderen Leuten.“

„Lass ich gelten“, sagte Hermine und unterdrückte ein Lachen. „Was tust du hier?“

„Was glaubst du, was ich hier mache?“, fragte Tonks, während sie Hermine in den Raum winkte und ihr folgte, dann die Tür hinter ihnen verschloss. „Es ist schlimm genug, dass die beste Freundin von Harry Potter einen Ort wie Malfoy Manor besucht, ohne es jemandem zu erzählen, aber es ist doch nochmal etwas anderes, wenn sie sich fast von Lucius Malfoy gefangen nehmen lässt.“

Hermine setzte sich auf ihr Bett und sah Tonks mit einer Mischung aus Schock und Scham an. „Woher wusstet ihr es?“

Tonks warf ihr einen Blick zu, der Hermine zeigte, dass sie die Antwort auf ihre Frage selbst wissen sollte. „Malfoy Manor stand unter dem Schutz des Ordens. Ich bin mir sicher, dass du zumindest das weißt. Meine liebe Tante Narcissa erzählte uns persönlich, dass du bei ihnen übernachten würdest, sobald Draco es ihr mitgeteilt hatte. Wir müssen ein Auge auf dich haben, oder nicht? Es wäre ein Armutszeugnis, wenn dir etwas unter unserem Schutz zustoßen würde.“

„Ihr habt mich ausspionierte?“, fragte Hermine entrüstet.

„Wir nennen es aufpassen“, sagte Tonks, während sie sich auf einen Stuhl gegenüber ihrem Bett setzte. „Haben nur zwischendurch immer mal wieder geprüft, ob es dir gut geht.“

Hermine verschränkte schützend die Arme und sah weg. „Nun, mir geht es gut.“

„Zum Glück“, sagte Tonks ohne Bosheit. „Wie bist du entkommen? Als wir auftauchten, warst du weg. Es hat auch lange gedauert, bis ich dich gefunden habe.“

Hermine hielt inne, mied immer noch Blickkontakt mit Tonks. „Draco. Er, ähm. Er hat mich durchs Flohnetzwerk geschickt, gleich nachdem die Sirenen losgingen.“

„’Draco’, also?“, fragte Tonks mit erhobener Augenbraue.

Hermines Wangen röteten sich. „Ist er… okay?“

„Weiß nicht“, sagte Tonks mit einem gleichgültigen Schulterzucken. „Sobald Lucius Malfoy rein kam, versagten all unsere Schutzzauber und wir mussten vom Grundstück fliehen. Wir hatten gerade genug Zeit um sicher zu gehen, dass du nicht mehr da bist, bevor wir das ganze Anwesen aufgeben mussten. Scheint so, als hätte Narcissa Malfoy nur unseren Schutz gebraucht, so lange ihr Ehemann nicht in der Nähe war.“

Hermine sah schließlich auf, ihre Neugier überwältigte sie. „Wie konnte Mr. Malfoy aus Azkaban entkommen?“

„Massenausbruch“, sagte Tonks mit einem schweren Seufzer. „Wir werden die nächsten Monate eine schwere Zeit haben. Ein paar der wichtigen höheren Tiere sind heute zu Voldemort zurückgekehrt. Auch Dementoren. Ich glaube nicht, dass wir weiterhin Leute nach Azkaban schicken können.“

Hermine schluckte und wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie wusste, dass es nicht ihre Schuld war, aber sie fühlte sich schlecht, weil sie überhaupt darin verwickelt war. Sie mochte den Gedanken nicht, dass Harry irgendwo da außen war, während Voldemorts Lakaien zu ihm zurückkehrten. Vieles konnte sich schnell ändern.

Tonks schien mit Hermines Stille zufrieden zu sein. „Immerhin bist du sicher. Remus, Mad-Eye und die anderen waren nicht sehr glücklich über dein Verhalten.“

„Sie hätten es nicht wissen sollen“, sagte Hermine ruhig, unfähig, ihre Verbitterung völlig zu verbergen.

„Wir mussten sicher gehen, dass es dir gut geht, Hermine“, sagte Tonks mit einem schwachen Lächeln. „Abgesehen davon, dass Harry toben würde, wenn dir etwas zustieße, weißt du auch verdammt viel über den Orden. Wir wollen nicht, dass Du-weißt-schon-wer weiß, was in deinem Kopf ist.“

„Ich bin nicht völlig dumm, weißt du“, begann Hermine, auch wenn sie sich ein wenig wie ein Narr vorkam. Sie hatte nicht an all diese möglichen Konsequenzen gedacht. „Wenn ich gedacht hätte, dass ich in wirklicher Gefahr wäre -“

„Wir wissen, dass du nicht dumm bist, Hermine. Aber du befindest dich in letzter Zeit in merkwürdiger Begleitung.“ Tonks Gesichtsausdruck forderte Hermine heraus, während sie weiter sprach. „Ich muss Remus und Mad-Eye in einer Sache zustimmen… Eine kluge Hexe wie du lässt sich mit Lucius Malfoys Sohn ein… Es scheint einfach nicht stimmig.“

„Sag über Malfoy was du willst, er ist nicht böse“, sagte Hermine fest, trotz Tonks’ ungläubigem Gesicht. „Sicher, er hat Fehler gemacht, aber er würde mir nicht absichtlich wehtun. Er hatte nie versucht, Informationen aus mir herauszukriegen. Es hätte genug Gelegenheiten gegeben, wenn er es gewollt hätte.“

Tonks schien immer noch skeptisch. „Warum hast du dann niemandem von ihm erzählt? Wenn er sich geändert hat, könnte er uns helfen. Er könnte uns beitreten.“

Hermine stammelte einen Moment, als sie über einen Weg nachdachte, auf dem sie etwas erklären konnte, was sie selbst nicht ganz verstand. „So leicht ist es nicht. Er ist nicht böse, aber ich… Ich weiß einfach nicht, ob er bereit ist, seine Familie aufzugeben. Seine Erziehung. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Und ich habe es niemandem gesagt, weil, naja… sie würden es nicht verstehen. Das weißt du, Tonks. Ich habe es Ginny erzählt, weil ich mich furchtbar deshalb gefühlt habe, aber Harry und Ron, sie… Sie würden mich dafür hassen.“

Tonks war einen Moment still, betrachtete Hermine nachdenklich. „Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn man etwas tut, was man seinen Freunden nicht erzählen kann.“

„Wenn es anhält…Ich werde es ihnen sagen“, versprach Hermine aufrichtig. „Wenn sie es wissen müssen. Bitte lasst mir diese eine Sache für mich, Tonks. Wir kämpfen einen Krieg. Wir brauchen alle etwas, an dem wir uns festhalten können.“

„Das musst du mir nicht sagen, Hermine“, sagte Tonks ernsthaft. Sie war wieder still, bevor sie scheinbar eine Entscheidung traf. „Sei einfach vorsichtig damit, an wem du dich festhältst. Draco Malfoy ist immerhin zur Hälfte ein Black. Du kannst nie sicher sagen, auf wessen Seite wir stehen.“

*****

Draco hatte seinen Vater seit einem Jahr nicht gesehen. Er hatte vergessen, wie groß er war. Er hatte vergessen, wie schwer es war, sich wie ein Mann zu fühlen, wenn sein Vater ihn behandelte, als wäre er noch ein kleiner Junge.

„Wo ist sie?“, fragte Lucius Malfoy in einem Ton, der keine Verleumdung duldete.

Draco verfluchte sich dafür, dass er nicht gleich antwortete, während er sich in den Umhang wickelte. Die Flammen waren gerade erst wieder orange geworden. „Weg. Eine dringende Eule -“

„Lüg mich nicht an, Draco.“

Auch wenn es schwer war, blickte Draco auf und erwiderte den Blick der kalten grauen Augen mit einer lässigen, gleichgültigen Maske die ihm sein Vater und Snape gelehrt hatten. „Der Grund ist nicht wichtig. Sie ist weg.“
„Du hast uns um eine wertvolle Geisel gebracht, Draco“, sagte Lucius missbilligend. Seine Stimme verriet das Ausmaß seiner Wut. „Der Dunkle Lord wäre entzückt gewesen -“

„Ich bin mir deutlich bewusst, wofür du sie benutzt hättest“, unterbrach Draco ihn, versuchte, seine Stimme so gut es ging frei von Emotionen zu halten. Er hatte seinen Zauberstab immer noch fest in der Hand. Er ließ ihn widerwillig zurück in seinen Ärmel schlüpfen. Obwohl er wütend und ein wenig ängstlich war, hatte er nicht den Wunsch, seinen Vater anzugreifen.

Lucius beobachtete seinen Sohn abschätzend. „Du scheinst das Schlammblut beschützen zu wollen.“

„Ich will bestimmt nicht, dass sie entführt und gefoltert wird.“

„Sentimentale Gründe?“, fragte Lucius mit der Spur eines Grinsens.

„Im Prinzip“, sagte Draco, als wäre die Antwort klar. „Sie wird mir nichts mehr nützen, wenn der Dunkle Lord mit ihr fertig ist.“

Es gab eine Pause, während Lucius seinen Sohn genauer untersuchte und versuchte herauszufinden, welches Spiel Draco spielte. „Du bist nicht gekommen, als der Dunkle Lord uns gerufen hat.“

„Nein.“

Lucius’ Augenbrauen hoben sich. „Du bist also dem so genannten Licht beigetreten? Wirst du für den Orden des Phoenix kämpfen?“

„Ich bin überhaupt nichts beigetreten und ich kämpfe für niemanden“, antwortete Draco mit einstudierter, spöttischer Langeweile. „Ich würde nur gerne am Leben bleiben, obwohl du ja scheinbar entschlossen bist, alles zu zerstören, was Mutter und ich arrangiert haben, während du weg warst.“

Lucius sträubte sich. „Ich hatte angenommen, meine Familie würde der Sache, der ich folge, treu bleiben.“

„Ich hatte angenommen, dass ein Mann, der in Azkaben verrotten soll und dessen Familie für seine angeblichen Fehlschläge bestraft wurde, die Sache, der er folgte, in Frage stellen würde“, sagte Draco lässig. „Mutter und ich haben festgestellt, dass wir die Art, wie unsere Familie behandelt wurde, nicht mochten.“

„Das kann sich ändern, Draco.“ Lucius Gesichtszüge wurden ein wenig weicher, und er reichte seinem Sohn seine Hand. „Ruf das Mädchen zurück. Ich bin sicher, der Dunkle Lord wird sich freuen. Genug, um dir nicht nur zu vergeben, sondern auch, um dir vielleicht das Mädchen zu überlassen, wenn sie ihren Zweck erfüllt hat, wenn du dich nicht von ihr trennen kannst.“

Draco spottete. „Ich brauche seine Hilfe nicht, um einen Fick zu kriegen.“

„Ist das wirklich alles, Draco?“, fragte Lucius seidig. „Ich hoffe es. Ich hoffe, du hast nicht irgendwelche Illusionen, das Haus weiter zu besudeln.“

Dracos Wangen erröteten leicht. „Machst du dir darum Sorgen, Vater? Dass ich sie heirate und die Blutlinie verderbe?“

„Habe ich keine Gründe, mir Sorgen zu machen?“, konterte Lucius. „Du hast sie in unser Heim gebracht!“

„Aus einer Laune heraus!“, protestierte Draco. „Sie ist ein Spielzeug, ein guter Fick!“

Lucius schüttelte seinen Kopf auf die Art, die Eltern nutzten, wenn sie von ihren Kindern enttäuscht waren. „Du hast dir also eine kleine Schlammblut-Hure zugelegt?“

Die Herablassung seines Vaters brachte Dracos Blut zum Kochen. Seine Stimme hingegen wurde eisig. „Sie ist keine Hure.“

Lucius lachte und fuhr leicht fort, „Aber du hast selbst gesagt -“

„Sie gehört mir und ich tue mit ihr, was ich will, einschließlich sie von dir fern halten!“

„Wo ist deine Loyalität, Draco? Lucius’ Ärger zog mit der seines Sohnes gleich. „Denk an deine Familie!“

„Tue ich“, sagte Draco kühl. „Aber ich kann nichts dagegen tun, dass du deins und Mutters Leben wegwirfst, um einem kranken Halbblut zu folgen und ich werde nicht mit euch untergehen.“

Lucius Stimme wurde tief, gefährlich, endgültig. „Wenn du mir das Granger-Mädchen nicht bringst, bevor du wieder zur Schule musst, verstoße ich dich aus diesem Haus.“

Draco hielt den Blick seines Vaters und war einen Moment still. Sein Vater hatte nie zuvor ein solches Ultimatum gestellt. Er konnte nur mit einem eigenen Ultimatum antworten.

„Wenn ich erst einmal wieder in der Schule bin, werde ich erst dann wieder zurückkehren, wenn du wieder bei Verstand bist.“

Lucius starrte seinen Sohn ungläubig an, dann resignierte er. „Du hast drei Tage, Draco. Verbringe sie sinnvoll. Denk gut über deine Prioritäten nach.“

Es gab nichts mehr zu sagen. Draco hatte gehofft, dass es ein nettes Wort, ein Lächeln, vielleicht sogar eine Umarmung geben würde, wenn er aus Azkaban entlassen werden würde. Vielleicht wäre es so gewesen, wenn er Granger nicht aufs Manor gebracht hätte. So viele Dinge hätten anders sein können. Aber sie waren nunmal so, wie sie jetzt waren. Er nickte verstehend und verließ das Zimmer, das so kurz Granger gehört hatte.

Ein Teil von ihm hoffte, dass drei Tage ohne sie wirklich seine Meinung ändern konnten.

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