
von Nitsrek
Als Draco beim Raum der Wünsche ankam, war Granger bereits da. Normalerweise war er zuerst da. Sie sah auf, als er die Tür hinter sich schloss, lächelte aber nicht. Vielleicht war sie wütend auf ihn. Sie fand immer den ein oder anderen Grund, um sauer zu sein, wenn es ihr gerade gefiel. Nun, dieses Mal hatte sie ihn gebeten zu kommen!
Aber sie war nicht wütend. Als er auf sie zuging, stand sie auf und kam ihm entgegen. Sie stellte sich auf ihre Zehenspitzen, klammerte sich an seinen Umhang und küsste ihn energisch. Als er sich von seiner Überraschung über ihre Direktheit erholt hatte, übernahm er wieder die Kontrolle und schlang einen Arm um ihre Taille, um sie zu stabilisieren.
Nach kurzer Zeit begannen ihre Hände, seinen Umhang zu lösen. Er revanchierte sich langsam, was sich jedoch mit nur einer freien Hand als schwierig erwies. Sie löste seine Krawatte, bevor er die Schnalle ihres Umhangs gelöst hatte. Sie hatte die ersten Knöpfe seines Hemds geöffnet, bevor er ihre Krawatte überhaupt berührt hatte. Sie war nicht mehr so stürmisch gewesen seit –
In Dracos Hinterkopf ging ein leiser Alarm los, gedämpft durch den Nebel aus Lust, der alle Gedanken ausschaltete. Irgendetwas hier war anders als sonst. Irgendetwas hier war ihm entfernt vertraut, auf eine Art, die er nicht klar fassen konnte. Er löste sich widerstrebend von ihrem Kuss.
„Nicht, dass ich mich beschwere, aber das scheint etwas untypisch für dich.“
Sie öffnete weiter sein Hemd ohne aufzusehen. „Es ist untypisch für mich, mit dir schlafen zu wollen?“
Draco bedeckte ihre Hände mit seiner einen Hand, um ihr Vorankommen zu unterbrechen. Er hob ihr Kinn mit zwei Fingern seiner anderen Hand an. „Nein. Du hast es nur normalerweise nicht so eilig. Hast du noch Termine?“
Sie wich seinen Augen aus und küsste die Finger, die sie zwangen, ihn anzusehen. Der Alarm wurde durch das Blut, das zwischen seinen Ohren rauschte, übertönt. Der Griff seiner Hand um ihre lockerte sich und sie öffnete die letzten Knöpfe. Ihre sanften Handflächen fuhren über seine Brust und er fühlte sich getröstet und erregt zugleich. Selbst nach Monaten, in denen es für ihn selbstverständlich geworden war, sie zu vögeln, wann immer er wollte, schaffte sie es immer noch irgendwie, dass er sie wollte.
Bitte“, sagte sie mit halb eifriger, halb verzweifelter Stimme.
„Wo?“, knurrte Draco gegen ihren Hals, während er ihn küsste, ihre Krawatte löste und die oberen Knöpfe ihrer Bluse öffnete, damit er ihre haut besser erreichen konnte. Er hoffte, dass sie einen interessanten Ort wählte: Betten langweilten ihn seit neuestem ein wenig.
Sie zog ihm sein Hemd von den Schultern, so dass es um seine Ellbogen hing.
„Egal.“
„Es ist dir nie egal“, konterte Draco beim Küssen.
„Hör auf zu streiten“, sagte sie mit einem verspielten Unterton in ihrer Stimme, während ihre Hände zu Dracos Gürtel wanderten.
„Ich streite nicht“, atmete er. „Bin nur neugierig.“
Er spürte ihre Lippen an seinem Ohr und ihre nächsten Worte ließen ihn wünschen, dass er nicht extra seine Hose angezogen hätte, bevor er hierher kam, da sie nun nur noch ein verdammtes Ärgernis waren.
„Wo du willst.“
Draco stürzte sie beide ohne weiteres Getue zu Boden. Er löste die restlichen Knöpfe ihrer Bluse so schnell, dass einige von ihnen fast verloren gingen. Als er auf ihren BH blickte, hielt er inne und ein gefährliches Lächeln zog sich über sein Gesicht.
Slytherin-Grün.
„Ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen Tag erlebe“, sagte er, während er ihren Rock öffnete. „Und ein passendes Höschen! Extra für mich, Granger?“
Sie biss sich schüchtern auf die Lippe und trat ihren Rock beiseite. „Bild dir nichts ein, Malfoy.“
Er kicherte. Sie hatten sich auf diese Art von Geplänkel seit – wie es schien – Monaten nicht mehr eingelassen. In letzter Zeit war alles so ernst gewesen. Es fühlte sich gut an, zu lächeln und zu lachen. Sie war einer der wenigen Menschen, in deren Gegenwart er es derzeit tun konnte.
Schuhe und Socken verschwanden so schnell er es schaffte und schließlich befreite er sich aus seiner verhassten Hose. Er kroch an ihrem Körper hoch und kniete sich über ihre Hüfte, darauf bedacht, sie nicht zu sehr mit seinem Gewicht zu belasten. Sie wirkte manchmal trügerisch zerbrechlich, obwohl Draco sich schon mehrmals am falschen Ende ihrer Stärke gefunden hatte.
Er rieb seinen Schwanz durch seine Wäsche an ihrem Höschen und ihre Augen schlossen sich langsam. Sie sah gut aus in Grün, vor allem, wenn ihre Lippen dunkel vor Erregung waren und rosa Flecken ihre Wangen und Brust zierten.
„Wo, Granger?“ Seine Hand wanderte über ihren Bauch und hoch zu ihrer linken Brust, seine Finger tanzten durch die grüne Seide darüber. „Auf dem Bett?“
Sie ließ weder Zustimmung noch Abneigung erkennen, als seine Hand über ihre andere Brust fuhr, ihre Brustwarze neckend übersah. „Auf dem Sofa?“
Ihr Rücken bog sich und sie drückte ihre Hüfte gegen seine, verzweifelt auf der Suche nach mehr Kontakt. Gut: Er wollte sie verzweifelt. „Gegen die Wand?“
Sie schüttelte hilflos ihren Kopf, als könnte sie sich nicht entscheiden.
„Hier auf dem Boden?“
Sie presste ihre Hüfte nachdrücklich gegen seine. „Interessiert mich nicht.“
„Es interessiert dich immer“, antwortete Draco, während seine Finger über ihren linken Nippel zogen. Er war hart unter der Seide.
„Bitte“, keuchte sie, während ihre Brust sich in seine Hand hob. Er hatte vergessen, wie sehr er es mochte, wenn sie bettelte.
„Bitte was?“
„Bitte, Draco.“ Sie machte ein frustriertes Geräusch, als er seine Finger wegnahm.
Draco begutachtete sie für einen Moment, wog seine Möglichkeiten ab. Es gab so viele, und er wollte auf jeden Fall etwas anderes machen, wo sie ihm schon einmal die Wahl ließ. Sie fing an, unbehaglich auszusehen und zappelte ungeduldig unter ihm. Als ihm eine köstliche Idee kam, grinste Draco und rollte von ihr runter.
„Lass uns spazieren gehen.“
Sie starrte ihn an, als wäre er verrückt geworden.
„Jetzt? Warum? Ich dachte -“
„Du hast gesagt, wo ich will“, konterte er mit einem boshaften Grinsen.
„Das kann nicht dein Ernst sein!“
Draco zuckte die Schultern und stand auf, um sich Hose und Hemd anzuziehen. Er ließ letzteres offen. Er schloss seinen Umhang und zog seine Schuhe an und sie glotzte ihn vom Boden aus immer noch ungläubig an.
„Du wirst dir etwas anziehen wollen, zumindest, bis wir aus dem Schloss raus sind.“
„Aus dem -“ Sie war anscheinend zu geschockt, um den Gedanken zu vollenden.
„Komm schon“, beharrte er.
Sie sah nicht glücklich aus, gehorchte aber. Er wusste, dass es sie reizte, sonst hätte sie mehr widersprochen. Ihr Rock und ihre Bluse wurden beiläufig angezogen und er warf ihr den Umhang über, um den Vorgang zu beschleunigen. Als sie wieder manierlich angezogen war, schien sie wieder zu Sinnen zu kommen.
„Man wird uns sehen!“
Draco rollte mit den Augen. Er konnte sich immer wieder darüber wundern, wie eine so kluge Hexe manchmal so dumm sein konnte. Er deutete mit seinem Zauberstab auf sie und murmelte den Unsichtbarkeitszauber. Sie keuchte, und Draco stellte sich vor, wie sie spürte, was man als rohes Ei, das über ihr aufgebrochen wurde, beschreiben konnte.
Sie war fast unsichtbar, als sie ihren Arm nach ihm ausstreckte. Er beglückwünschte sich selbst für die Qualität seines Zaubers, bevor er den Stab auf sich richtete. Bald waren beide nur noch kaum wahrnehmbare Formen, die beide versuchten, den anderen im Auge zu behalten. Draco nahm ihre Hand und führte sie zur Tür. Das hier wäre sicher mal etwas anderes als Routine.
Er konnte den ganzen Weg aus dem Schloss raus ihre Atmung hören, konnte jedoch nicht sagen, ob es Aufregung oder Angst war – wahrscheinlich beides, so wie er sie kannte. Sie schafften es, ohne gesehen zu werden, aus dem Schlossportal, und sobald sie außen waren spürte er, wie ihre Hand sich in seiner entspannte.
Selbst Draco, der wenig für die Natur übrig hatte, musste zugeben, dass es ein schöner Abend war. Der Himmel war klar und die Luft enthielt einen Teil der Kälte, die für die Nächte in diesem Teil des Landes selbst im Spätfrühling charakteristisch war.
Der Verbotene Wald war zu gefährlich, um sich ablenken zu lassen, aber neben dem See war ein Haufen Bäume, der ihnen ein wenig Schutz und Privatsphäre gönnen würde. Das hatte er vor ein paar Jahren dank Pansy herausgefunden. Er war ziemlich sicher, dass niemand dort sein würde, aber er hielt den Zauber bis zu ihrem Zielort aufrecht, damit Granger sich sicher fühlte. Als sie wieder sichtbar wurde, sah sie sehr unbehaglich aus.
„Wäre es nicht besser, zurückzukehren?“, fragte sie und kaute mit ihren Zähnen auf ihrer Unterlippe herum. Es war liebenswürdig und erregend zugleich.
Draco weigerte sich, ihre Frage mit einer Antwort zu würdigen, und nahm stattdessen diese verlockende Unterlippe zwischen seine eigenen Zähne. Ihr Atem fühlte sich heiß gegen sein kühles Gesicht an, und er lächelte, als ihre Zunge seine fand. Sie wäre dankbar für diese Veränderung der Räumlichkeit, wenn alles vorbei war. Er nahm an, dass die Möglichkeit, erwischt zu werden, sie anmachte, auch wenn sie es niemals zugeben würde. Obwohl er wusste, dass sie gedemütigt wäre, wenn sie tatsächlich entdeckt werden würden.
Ihre Umhänge fielen schnell zu Boden und lagen über dem Gras. Hemden, Rock und Hose wurden wieder entfernt und unfeierlich zu Boden geworfen. Draco war vom Öffnen ihres BHs so abgelenkt, dass er den Schmerz, als sein Knie auf einem großen Stein landete, ignorieren konnte. Der Ärger mit Wurzeln und Steinchen war ein geringer Preis, wenn er sie dafür nackt sehen konnte, mit nichts außer seinem Körper als Schutz vor den Elementen oder dem Blick anderer, die sie finden könnten. Er liebte es, dass sie ihn so sehr wollte, um ihre Ängste und ihre Scham zu übergehen.
Sein Mund drückte sich auf ihre Brust und er nahm einen, von der Kälte gehärteten, Nippel zwischen seine Lippen. Sie krümmte sich an ihn und zog an seiner Hose. Er ließ sie glücklich ihre restliche Unterwäsche entfernen. Es amüsierte ihn, wie sie jedes Mal, wenn seine Zunge über ihr Fleisch schnippte, die Kontrolle über ihre Hände verlor. Zuletzt schaffte sie es doch noch. Braves Mädchen.
Der Boden war kalt und hart unter ihren Umhängen, aber sie war warm und weich wie immer. Sein Mund bewegte sich zum anderen Nippel und ihr Körper bäumte sich gegen ihn. Er ließ eine Hand an ihrer Seite nach unten gleiten und ihre Hüfte fassen. Er versenkte seine Finger gröber als nötig in ihrer Haut, aber sie stöhnte nur vor Genuss. Ihre Arme legten sich um seinen Hals und ihre Finger zogen an seinen Haaren. Seine Zähne kratzten über ihre Brustwarze und sie keuchte.
Draco lächelte vor sich hin. Sie wollte es hart. Es war so lang her, seit sie es das letzte Mal hart gewollt hatte.
Seine Lippen fanden ihre wieder und die Hand, die ihre Hüfte ergriffen hatte, wanderte zwischen ihre geteilten Beine. Sie öffnete sie bereitwillig, und seine Finger glitten über ihre Spalte und wurden feucht. Ein Laut der Bestätigung grummelte in seiner Brust. Er liebte, wie sie sich anfühlte, warm und glitschig unter seinen Fingern. Er liebte die Art, wie sie unter seinen Händen zitterte. Er wollte sie necken, sie keuchen hören, sie betteln lassen.
Einer seiner Finger umkreiste ihren Kitzler und sie bebte, als ob er sie seit Wochen nicht mehr berührt hätte. Er war so hart wie ihre Brustwarzen und ihre Hüfte bockte, wenn er mit seinem Finger dran stieß. Sein Mund lag wieder auf ihrer Brust und seine Zunge schnalzte synchron zu seinem Finger über ihren Nippel. Die Finger seiner freien Hand kämmten über den anderen, damit er sich nicht vernachlässigt fühlte.
Sie wandte sich nun unter ihm. Irgendeine Angst oder Stolz brachten sie dazu, eher auf ihre Lippe zu beißen statt laut zu schreien, aber ihre Finger zogen sich durch seine Haare und ihr Körper wölbte sich gegen seinen. Er ließ seinen Finger in sie gleiten und ein kleines Schluchzen wurde durch ein verlangendes Stöhnen ersetzt, als er seinen Finger in ihr krümmte. Sie drückte ihre Hüfte ungeduldig gegen seine, darauf beharrend, dass das, was er ihr gab, nicht annähernd genug war.
„Was willst du, Liebes?“, fragte er mit dem arroganten Grinsen, von dem er wusste, dass sie es hasste.
„Dich“, keuchte sie, während sie ihre Hüfte gegen seine Hand rieb.
Er schob einen zweiten Finger in sie und ein leises Stöhnen entkam ihren Lippen.
„Du musst schon etwas genauer sein.“
Sie zeigte ihren Frust, während sie ihren Kopf hin und her warf, aber ihre Hand glitt zwischen sie und legte sich um seinen Schwanz. Seine Augen schlossen sich für einen Moment und öffneten sich dann ihrem selbstzufriedenen Lächeln. Vielleicht hatte er ihr zuviel beigebracht, im Rückblick. Er gestattete sich eine Minute lang, ihren neckenden Griff zu genießen, schlug dann aber ihre Hand weg und entfernte seine Finger. Er konnte nicht länger warten.
Dracos erster Stoß war etwas härter als er hätte sein müssen, aber sie entgegnete ihn mit eigener Kraft. Dieser Moment aus halb Erleichterung, halb Ungeduld, der immer entstand, wenn sein Schwanz schließlich in ihr war entstand, doch er wollte so viel mehr. Sie musste es auch fühlen. Sie war beinahe verrückt in ihrem Eifer, ein schnelles Tempo anzuschlagen, und nichts schien ihr hart oder schnell genug zu sein.
Es war unwahrscheinlich, dass sie jemand hören konnte, außer wenn sie sehr, sehr laut wären, aber Hermine tat immer noch ihr Bestes, um sich zu dämpfen. Seine Arme waren auf beiden Seiten ihres Kopfes, und sie vergrub ihr Gesicht an seinem Hals und drückte ihre Lippen und Zähne bei jedem Stoß gegen seine Haut. Die Hitze ihres Mundes und die schmerzenden Stiche, als ihre Zähne glühende Spuren auf seiner Haut hinterließen, ließen Draco vor Vergnügen stöhnen, und keine Bescheidenheit ließ ihn sich zurückhalten.
Nach kurzer Zeit schmerzten seine Handgelenke von dem Aufwand, sich aufrecht zu halten. Seine Hände drückten sich schmerzhaft gegen den unebenen Boden und sie würden wahrscheinlich einige Schnitte und Kratzer davontragen, bevor sie fertig waren. Darauf bedacht, ihre Wärme nicht länger, als unbedingt nötig zu verlassen, sagte er „Auf deine Knie“ rau in ihr Ohr und zog sich ohne weiteres Zögern zurück.
Sie gehorchte seinem Befehl sofort und er gratulierte sich zu diesem Erfolg. Er erlaubte sich einen Moment um zu bewundern, wie sexy sie auf allen vieren aussah, bevor er wieder in sie stieß und sie aufgrund des neuen Winkels keuchte. Sie hatte nicht mehr länger seine Haut, um sich still zu halten, aber das schien ihr egal. Seine Finger gruben sich wieder in ihre Hüfte und das spornte sie nur an. Er trank jeden Laut, den sie machte, jedes Keuchen, Stöhnen und Schluchzen, spornte sein Tempo an.
Bald hielt sie ihr Gewicht nur noch mit einem Arm, um sich mit der freien Hand selbst zu berühren. Draco keuchte vor Anstrengung, aber seine Mundwinkel hoben sich. Sie war nie erotischer als wenn sie so von ihrem Verlangen verzehrt wurde, dass sie praktisch alles tun würde, um sich gut zu fühlen. Das gedankliche Bild ihrer Finger, die über ihren Kitzler glitten, erregte ihn sogar noch mehr als das Zusammenziehen ihrer Muskeln um ihn, während ihre empfindlichsten Nerven stimuliert wurden.
Sein Name klang in ihrem Atem und wiederholte ihn wieder und wieder, als wäre er das einzige Wort, an das sich ihr Kopf erinnerte. Es war ein Gesang, ein Gebet, und Draco stellte fest, dass er es mochte, so gepriesen zu werden. Er liebte es, dass er ihre klugen Kommentare mit dem Namen ersetzen konnte, den sie nie vor anderen Leuten benutzen durfte.
Ihr Mantra steigerte sich in Tempo und Lautstärke und Draco begann, eine Flut schmutziger Wörter und farbenfroher Erklärungen, wie gut sie sich um ihn anfühlte, zu murmeln. Sie kam mit einem erschütternden Keuchen, und während er ihr half, runter zu kommen, kam auch er. Nach ein paar Sekunden waren sie ein verschwitztes, keuchendes Chaos.
Draco entzog sich und sie stürzte praktisch neben ihm zu Boden. Ihre Körper würden sie am nächsten Morgen hassen. Er blickte auf eines der Male, die ihre Zähne auf seiner Brust hinterlassen hatten und kicherte. Sie lächelte ihn müde an, während ihr Körper als Reaktion auf einen kalten Windhauch zitterte. Sie brauchte nicht seine Erlaubnis, um sich für Wärme an ihn zu kuscheln. Er schlang einen Arm um ihren Rücken und sie küsste ihn mit der schläfrigen Zufriedenheit, die einem guten Fick folgte.
In solchen Momenten spürte er die größte Zuneigung für sie: Wenn beide entwaffnet und benebelt waren, vergesslich und sorglos. Andere Hexen hatten in ihm den Wunsch geweckt, zu gehen, sobald er bekommen hatte, was er wollte. Sie weckte den Wunsch, zu bleiben. Er hatte sich gefährlich an das Bleiben gewöhnt. Sie war vertraut und nicht langweilig, tröstend und nicht erstickend. Und sie war jedes Mal ein erstklassiger Fick.
Aber als seine Lust gestillt war, hob sich der Nebel, den sie verursacht hatte, von seinem Verstand. Sein Puls ließ nach, seine Haut wurde kalt, und er hörte den Alarm in seinem Hinterkopf anschwellen.
Er liebte es, bei ihr zu sein, wenn sie sich im Sex verlor. Er war der Meinung, dass das die einzige Zeit war, zu der sie völlig ehrlich zeigte, wer sie war und was sie wollte. Aber sie war nicht von Natur aus realitätsfern, und auch wenn er gerne von Zeit zu Zeit ihre Flucht war, wusste er, dass es nichts Gutes bedeutete. Es gab Dinge, die eine Person nicht lange verstecken konnte.
„Also“, sagte Draco mit vorsichtig kontrollierter Stimme, als er ein Blatt aus ihren Locken zog, „sagst du mir jetzt, worum es hier eigentlich geht?“
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