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Fanfiction

Die Ausgestoßenene - Kapitel 1 - Es ist alles perfekt?

von pada

Hermine war überglücklich, als sie über das Schlossgelände, im Schein der untergehenden Sonne, lief. Gerade eben hatte ihr schüchterner Freund Ron ihr seine Liebe gestanden.

Innerlich ging sie noch einmal jenes Ereignis durch:
Vor wenigen Stunden war sie noch völlig ahnungslos, als sie über ihren Hausaufgaben in der Bibliothek saß. Sie war nur kurz weg, ein bestimmtes Buch holen, als sie ein Stück zusammengerolltes Pergament vor ihren Hausaufgaben fand. Neugierig entrollte sie es und fing an zu lesen:

Liebe Hermine,

diese Zeilen fällen mir nicht leicht. Dennoch möchte ich es dir nun endlich sagen, was ich für dich seit Jahren für dich empfinde. Du bist eine sehr gute Freundin, die mir in allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite steht und doch fühle ich nun mehr.
Lange Zeit wusste ich nicht, wie ich meine Gefühle für dich deuten soll. Doch nun ist alles klar und ich möchte dich daran teilhaben lassen.
Daher würde ich mich gerne mit dir über dieses sehr persönliche Thema reden. Ich werde heut Abend gegen 17:30 Uhr am Seeufer auf dich warten. Solltest du nicht kommen, weiß ich dass du keine Gefühle für mich empfindest. Ich hoffe aber dennoch, dass du erscheinen wirst.

Alles Liebe,

Ron

Hermine las diesen Brief mehrmals durch und doch faszinierten sie diese Worte immer wieder, als würde sie den Brief zum ersten Mal lesen.
Nie hätte sie solch erwachsene Zeilen von Ron erwartet. Der Brief stand genau im Kontrast zum normalerweise unreifen Ron. Dennoch war sie sehr überrasch und so wollte sie sich dieses Treffen nicht entgehen lassen.
Sie wartete die restliche ungeduldig ab und versuchte sich deswegen mit Hausaufgaben abzulenken. Doch ständig schweiften ihre Gedanken ab und sie stellte sich immer wieder das Treffen vor, indem Ron ihr seine Liebe gestand.
Sie schaute dabei immer wieder auf die Uhr, doch die Zeit wollte einfach nicht vorübergehen.

Als es endlich soweit war, packte sie ihre sieben Sachen in Windeseile ein und machte sich direkt auf den Weg zum See. In den Korridoren der Schule sah sie niemanden, da die meisten schon beim Abendessen waren.
Dennoch wollte sie direkt zu Ron. Dass sie dabei eine schwere Tasche voller Hausaufgaben trug, störte sie kaum. Es war ein warmer Frühlingsabend und es war keine einzige Wolke am Himmel. Je näher sie dem See kam, umso schneller fing an ihr Herz zu pochen.

Als sie den See erreichte, konnte sie den rothaarigen Jungen erkennen, wie am Ufer stand und auf die ruhige See starrte. So schritt sie langsam auf ihn zu und achtete darauf keine Geräusche zu machen. Als sie ihn erreichte ließ ihre Tasche zu Boden gleiten und schaute ihn an.

So standen sie nun mehrere Minuten da und nachdem eine sanfte Brise über ihre Wange strich, sah sie die Zeit gekommen und sprach den rothaarigen Jungen an: „Hey Ron.“

Ihr Herz fing daraufhin an zu pochen. Der rothaarige Junge mit dem Namen Ron erschrak zunächst, da dies nicht erwartet hatte. Dennoch fasste er seinen Mut zusammen und drehte sich um.
Er sah ihr in zunächst in die Augen, doch als Hermine dies erwiderte, schaute Ron vor lauter Verlegenheit auf den Boden.

„Hallo.. Hermine..“, kam es ihm herausgeschossen.
„Hermine…“, fing Ron an zu stammeln, „du.. hast also meinen… meinen Brief erhalten.“
„Ja, ich habe deinen Brief erhalten und nun stehe ich vor dir, wie du es wolltest.“, gab Hermine mit vorgetäuschter Selbstsicherheit zurück. Doch in ihr sah es ganz anders aus, sie hatte weiche Knie und ihr wurde flau im Magen.

Währenddessen schaute Ron ihr wieder in die Augen und sah sie an. Keiner der beiden sagte etwas und so schauten sie sich einfach nur an. Hermine wusste schon, was Ron sagen wollte, doch sie wollte diesen schönen Moment nicht zerstören.
Ohne weitere Worte zu verlieren kam es aus Ron heraus: „Hermine… ich liebe dich.“


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Zitat
Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
Rufus Beck