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Fanfiction

Die Ausgestoßenene - Kapitel 6 - Der komische Ron

von pada

„Diese Hermine, ständig ist sie in der Bücherei!“, dachte sich Ginny erneut und lachte immer noch. Auch Neville, der noch etwas eingeschüchtert wirkte, lachte nun etwas unbeholfen mit.

Sie war nun auch mit dem Essen fertig und stand fast zeitgleich mit Neville auf. Dabei musste sie immer noch an das eben Geschehene denken. „Warum hat mich Hermine solange angestarrt? Ich glaube nicht, dass es wegen dem Quidditch war…!“

Doch wie es Ginny auch drehte und wendete, sie konnte sich keinen Reim darauf machen, was mit Hermine los war.

Sie machte sich mit Neville auf den Weg nach draußen und wieder mal herrschte dichtes Gedränge vor der Tür, da viele Schüler gleichzeitig fertig waren und allesamt auch gleichzeitig heraus wollten.

Als beide endlich die große Halle verlassen haben blieben sie am großen Portal von Hogwarts stehen. Wie es ausschaute wollte Neville hoch zum Gemeinschaftsraum, während Ginny den Entschluss gefasst hatte zum Quidditch-Feld zugehen um mit Ron und Harry über Hermine zu sprechen.

„So Ginny, ich gehe dann schon mal hoch in den Gemeinschaftsraum noch Hausaufgaben für Kräuterkunde erledigen. Tschau!“, sagte Neville ehe er sich umdrehte und auf den Weg machte.

„Tschau!“, rief im Ginny hinterher ehe er in der Schülermenge komplett verschwand.

Als Ginny auf das abendliche Schlossgelände trat, fing sie unweigerlich an zu frieren. Obwohl es mittlerweile Frühling war, war es dennoch frisch und so nahm sie ihren Zauberstab in die Hand und sagte: „Accio Umhang!“

Sie blieb kurz stehen und wartete. Kurze Zeit später schwebte auch schon ihr großer Schulumhang herbei und legte sich sanft um ihre Schultern. Ginny zog mit beiden Händen ihren Umhang um sich zu und machte sich so auf den Weg zum Quidditch-Feld.

Es wurde allmählich dunkel und es dämmerte bereits als sie das Feld erreichte. Schnell stieg sie auf die Tribüne und sah zu ihrer Überraschung einer weitere Person. Sie erkannte sofort wer diese Person war. Dort stand ihre Freundin Hermine, wie sie gebannt auf das Spielfeld schaute.

So schlich sich Ginny neben Hermine und tippte ihr auf die Schulter.


Hermine erschrak, als sie eine Berührung auf ihrer Schulter spürte. Überrascht drehte sie sich um und sah Ginny.
„Oh..Ähm.. Hi, Ginny..“, fing Hermine an zu stammeln ehe sie von Ginny unterbrochen wurde.
„Hermine, was machst du hier? Ich dachte du wärst in der Bibliothek und warum lügst mich an?“

Hermine bemerkte, dass an Ginnys Gesicht Tränen herunterkullerten. Sie hatte ihre Freundin offensichtlich verletzt. So beugte sie sich zu ihr herüber und nahm sie ganz fest in den Arm.
„Oh Ginny, es tut mir leid. Aber ich konnte nicht anders. Aber jetzt wo du da bist, kann ich es dir ja sagen. Ich und Ron sind jetzt ein Paar. Ich habe dich nur angelogen, weil ich es dir später sagen wollte. Aber ich wollte ich unbedingt sehen“, fing Hermine an sich hastig zu entschuldigen.

Ginny löste sich aus der Umarmung und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Dabei schaute sie sie ungläubig an: „Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?!“

„Doch ist es. Er hat mir vorhin seine Liebe gestanden.“

„Echt? So kenne ich meinen unreifen Bruder gar nicht.“ Beide finden bei dieser Bemerkung an zu lachen und Hermine fühlte sich erleichtert, dass Ginny es endlich wusste.
„Hätte ich nicht gedacht, dass er den Mund aufbringt und es dir sagt. Jedenfalls freu ich mich für euch“, fügte Ginny schließlich noch hinzu.

„Danke“, flüstere Hermine leise, bevor sie sich wieder umdrehte und auf das Spielfeld schaute. Ginny tat es ihr gleich und beide mussten wieder anfangen zu lachen, als sie Rons fatale Aktionen an den Ringen sahen.

Es war ja schon nicht der beste Hüter, aber heute spielte er einfach nur unterirdisch schlecht. Bälle, die direkt auf ihn geworfen wurden wich er aus und ließ sie ins Tor. Anderen Bällen schaute er zu, wie sie an ihm vorbei flogen.

„Er ist ja total ja total plemplem“, bemerkte eine erstaunte Ginny.

„Ja so ist er schon die ganze Zeit, seitdem ich hier angekommen bin. Mich wundert dies auch nicht. Er war schon so, als Harry ihn vorhin zum Training schleifte. Ron hatte vergessen, dass sie heute trainieren. Ich wollt jedenfalls nach ihm schauen. Aber er ist jetzt nur eine Lachnummer...“
Hermine brach aber je ab, als beide sahen wie Rom versuchte einem Klatscher auszuweichen und dabei fast vom Besen fiel. Das war zu viel. Hermine und Ginny prusteten vor lachen los und konnten sich nicht mehr halten. So einen tollpatschigen Ron hatten sie schon ewig nicht mehr gesehen.
Beide hatten vor lauter Lachen schon Tränen in den Augen, als Harry plötzlich auf seinem Besen neben den beiden Mädchen schwebte.


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Es gibt wunderbare Sequenzen – von der Spannung beim Trimagischen Turnier bis zum Humor und Herzschmerz beim Weihnachtsball, aber das treibende Element ist der traumhafte Thriller, in dem es ein echter Bösewicht auf Harry abgesehen hat – und nur Harry allein in der Lage ist, ihm die Stirn zu bieten.
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