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Fanfiction

Your Heart is my Sky. - Kapitel 1. - "Weißt du wo der Himmel ist?"

von Elaine

Ich kann ein paar Tränen ab und an nehmen und es einfach raus lassen.
Ich fürchte mich nicht einmal in einer Weile zu weinen.
Selbst mit dir zu gehen stört mich nicht.
Es gibt Tage, hin und wieder, da täusche ich vor okay zu sein.
Aber das ist es nicht was mich stört.


„ … dann beugte er sich hinab und küsste die Prinzessin wach...“ endete Harry mit seinem Märchen und ich musste unwillkürlich Schmunzeln, als ich sah, wie Lily Luna und James Sirius an seinen Lippen hangen. Ja. Lily und James liebten ihren Vater abgöttisch. Und ich tat es auch. Mit jeder Faser meines Körpers „Wie? Schon zu Ende?“ fragte Lily erstaunt und in Sekunden schnelle wurde ihr Gesicht traurig. Harry lachte leise. „Ja Lils. Das Märchen ist schon zu ende!“ James stand auf. „Endlich!“ jubelte er. Innerlich grinste ich. Ich wusste, ihm hatte das Märchen auch gefallen. „Ach komm schon, Jamesie! Du hingst doch an Dads Lippen!“ schmunzelte Lily und stand ebenfalls auf. James erstarrte.

„Stimmt doch gar nicht! Nächstes mal will ich eine Abenteuer Geschichte, okay Dad?“ Harry nickte nur und drehte sich dann zu mir. Er sah unverschämt gut aus. So wie immer. Seine wirren schwarzen Haare, seinen muskulösen Körper, seine Grünen Smaragde. Er war perfekt. „Babe?“ lächelte Harry und sah mich fragend an. Ich wurde leicht Rot und verfluchte ein weiteres mal meine innere Tomate dafür, dass sie in den unmöglichsten Momenten zum Vorschein kam. „Harry!“ entrüstete ich mich und strich mir meine Langen, braunen Haare zurück. „Wir gehen auf die 40 zu und du nennst mich noch immer Babe!“ Er lachte leise, stand auf und zog mich in seine starken Arme. Sein Duft vernebelte schier ihre Gedanken und Sinne. Er roch nach Weichspüler und nach Sandelholzseife.

„Babe passt zu dir!“ widersprach er und drückte seine Lippen auf die meine. Sie waren zart und weich. Sie liesen mich alles vergessen. Er gehörte einfach zu mir und ich wusste, ich gehörte zu ihm. „Boar Mom! Dad! Bitte nicht vor meinen Augen!“ jammerte James und kurz darauf, hörte man das Poltern der Treppe. Er war hinauf gerannt. Lachend löste ich mich von Harry und sah zu Lily. „Ich könnte immer und immer wieder eure Liebesgeschichte hören...“ murmelte sie verträumt und verschwand dann auch nach oben. Harry und ich mussten Schmunzeln. Mit ihren Fünfzehn Jahren, träumte Lils schon von der Großen Liebe. Sie schwärmte wahrlich dafür, dass jemand auftauchen und sie auf Händen tragen würde. James dagegen war mit seinen siebzehn Jahren lieber nur für One-Night-Stands bereit. - Und an dieser Stelle musste man erwähnen, dass er das nicht von mir hatte! Anscheinend war das die Vererbung der Namensvettern!

„Oh man...“ murmelte Harry vor sich hin und grinste leicht. Ich musste Giggeln. „Ich habe schon glatt vergessen, wie es ist, meinen Sohn aufzuziehen...“ Harry lachte kurz auf und marschierte in die Küche. Ein Blick aus dem Fenster verriet mir, dass es schon ziemlich dunkel war. „Kein Wunder .. du warst eine ganze Woche im Einsatz, Harry..“ erwiderte ich und setzte mich auf einen der vielen Küchenstühle. Ja. Harry arbeitete als Auror im Ministerium und verfolgte mit Ron die restlichen Todesser. Er nickte und gähnte leise. „War auch anstrengend genug, Hermine...“ murmelte er und setzte sich mit einem Pudding zu mir an den Tisch. „Ist Ron auch schon wieder nach hause gekehrt...“ Harry zuckte mit den Schultern. „Ich denke schon. Immerhin muss er zu seiner Lavander gehen und sie ein bisschen umgarnen...“ Mit dem Fuß unter dem Tisch trat ich ihm gegen das Schienbein. „Au!“ empörte er sich und rieb sich sein Knie. Entschieden reckte ich das Kinn.

„Das geschieht dir Recht Harry!“ Gerade wollte er zur Antwort ansetzen, als es einen lauten Knall gab. Schnell sprangen wir auf und rannten mit gezücktem Zauberstab in die Erste Etage. „Verdammt James! Du hast das Klo gesprengt!“ vernahm ich schon die schreiende Stimme von Lily und erleichtert steckte ich meinen Zauberstab zurück – Moment! Wer hat die Toilette in die Luft gesprengt? Ich glaubs' nicht! „James Sirius Potter! Bewege deinen knackigen Po sofort hier hin!“ Eine Zornes falte bildete sich zwischen meinen Augenbrauen und Harry lachte leise in sich hinein. Das gibt es wirklich nicht. Selbst in den Ferien kann James es nicht sein lassen!

„Ich weiß, dass ich einen knack Arsch habe, Mom!“ erwiderte er und kam mit einem Grinsen auf mich zu. „Was hast du jetzt schon wieder angestellt?“ fragte Harry. „Er hat das Klo in die Luft gesprengt, Daddy!“ kreischte Lily und rannte auf Harry zu. „Aber ich muss echt dringend...“ Harry prustete los, kassierte jedoch einen Schlag von mir auf den Hinterkopf. „Das ist nicht lustig, Harry James Potter! Überhaupt nicht! Reparo!“ Mit meinem Zauberstab zielte ich auf die Toilette. Sofort gingen die zerbrochenen Teile in die Luft und setzte sich wieder zusammen. „Verdammt James! Du kannst nicht immer alles in die Luft gehen lassen! Reicht schon, dass das in der Schule so ist!“ tadelte ich ihn. „Och komm schon, Mine! Wir waren in der Schule auch nicht besser!“ setzte Harry sich ein. „Ja aber auch nur, weil du und Ron mich dazu angestiftet habt!“ Er lachte leise und sofort verflog meine Wut und mein Zorn.

„Das ist nicht lustig...“ doch auch ich konnte nicht anders und musste lachen. Ich konnte schier nichts dagegen tun. „Wir sind im Bett!“ vernahmen wir nur am Rande die Stimme von James und Lily. „Komm wir gehen ein wenig auf die Terrasse...“ lächelte Harry und nahm meine Hand. Sofort durch zuckte mich einer dieser Elektroschläge. - Ein Anzeichen, dass ich ihm noch immer verfallen war. Als wir draußen standen (Ich lehnte mit dem Rücken gegen seine Brust, während seine Arme mich festhielten), sahen wir uns die Sterne an.

Plötzlich drehte ich mich einfach um. Ich wusste nicht warum, aber ich hatte diesen Drang, diesen wunderschönen Moment festzuhalten. "Weißt du wo der Himmel ist?" Ich zeigte auf ihn und flüsterte ihm zu: "In deinen Armen!" Er küsste mich leidenschaftlich. "Ich liebe dich Hermine" Verliebt sah ich ihn an und hauchte ihm in sein Ohr: "Und ich liebe dich Harry" Damals waren wir beiden glücklich. Doch was alles passieren würde konnte damals niemand ahnen. Dass alles gebrochen sein würde. Das all das Glück schwinden würde.

Was am meisten Weh tut, ist es so nah zu sein.
Und soviel zu sagen zu haben.
Und dich fortgehen zu sehen.


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