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Fanfiction

What they never knew... - Jahr 5

von Nitsrek

Jahr 5

Ich wusste, dass es eine gute Idee gewesen war, Harry dazu zu bringen, etwas gegen Umbridge zu tun. Auch wenn es nur im Geheimen war.

Aber Dumbledores Armee hatte sich inzwischen echt als ergiebig erwiesen, selbst Neville brachte inzwischen einigermaßen gute Verteidigungszauber zu Stande.

Es war bereits Ende Januar und bald stand der Valentinstag vor der Tür. Harry hatte sich mit Cho verabredet, würde sich jedoch mittags mit mir und (was er aber noch nicht wusste) Rita Kimmkorn treffen. Leider konnten wir keinen anderen Termin finden.

Was soll’s. Valentinstag ist sowieso ätzend. Überall diese Verliebten, die sich im Arm halten, sich küssen, sich anhimmeln… da konnte ich gut darauf verzichten.

Was Harry niemals wusste:

Ich saß am siebten Februar am Frühstückstisch und las gerade in meinem Zaubertränke-Buch, als die Eulen die Post brachten. Dieses Mal bekam ich merkwürdigerweise jedoch nicht nur den abonnierten Tagespropheten, sondern auch einen Brief.

Ich blinzelte die versiegelte Pergamentrolle überrascht an und sah mich in der Großen Halle um. Harry und Ron waren zum Glück noch nicht zu sehen, weil sie am Wochenende ja immer lange schliefen. Und die anderen Schüler aus meinem Jahrgang waren auch alle abgelenkt.

Ich brach das Siegel und rollte das Pergament auseinander.

Hermine,

bitte komm am Valentinstag zur Lichtung vor der Heulenden Hütte.

Ich weiß, dass du mittags bereits einen Termin hast, deswegen würde ich vorschlagen, dass wir uns um halb vier dort treffen.

Ich werde dir nicht verraten, wer ich bin. Es könnte unsere Beziehung nur noch ein Stück komplizierter machen.

Bitte lass mich nicht umsonst warten. Vor allem nicht am Valentinstag.

Bis bald


Mit kribbelndem Bauch rollte ich das Pergament erneut zusammen und steckte es in meinen Umhang. Eine Einladung. Für mich. Am Valentinstag. Vielleicht ist er ja doch nicht so ätzend.

Ich konnte es nicht fassen, dass Ron tatsächlich endlich den nötigen Mut aufgebracht hatte, mich um ein Date zu bitten. Vor allem am Valentinstag. Das war ja geradezu ein eindeutiger Hinweis auf seine Gefühle.

Warum ich wusste, dass Ron mir den Brief geschrieben hatte? Wer sollte es denn sonst sein? Und vor allem: Nur er wusste, dass ich mich mit Rita Kimmkorn, Harry und Luna treffen wollte.

-----
Valentinstag. Auch, wenn ich später eine Verabredung hatte, fand ich ihn noch irgendwie albern. Selbst hier im „Drei Besen“ war alles rosa dekoriert und Herz-Luftballons schwebten gemeinsam mit kleinen Amor-Figürchen an der Decke.

Zum Glück war mit Kimmkorn alles geklärt und Harry würde sein Interview am Montag im Tagespropheten und im Quibbler lesen können. Hoffentlich ging mein Plan auf.

Was weder Harry noch Ron jemals wussten:

Ich verabschiedete mich von ihm und machte mich auf den Weg zur Heulenden Hütte. Da noch relativ viel Schnee lag, war der Weg ziemlich beschwerlich. Ich sprach einen Isolationszauber auf mich, damit die Nässe nicht durch meine Schuhe und meine Hosenbeine drang.

Als ich schließlich bei der Hütte ankam, war noch niemand dort. Ich war stirnrunzelnd einen Blick auf meine Uhr und stellte fest, dass es Punkt halb vier war. Naja, Pünktlichkeit hatte noch nie zu Rons Stärken gezählt.

Ich wandte mich dem von Gespenstern heimgesuchten Gebäude zu und starrte ins Leere, bis ich plötzlich Schritte hinter mir hörte und mich umdrehte.

Das konnte doch nicht wahr sein!

„Was willst du hier?“, fragte ich einen verblüfften Malfoy, dem das Grinsen auf dem Gesicht einfror.

Sofort setzte er eine lässige Miene auf. „Ich freue mich auch, dich zu sehen, Granger. Und dir auch einen schönen Valentinstag.“

Ich rollte mit den Augen. „Klar… Valentinstag… Erstaunlich, dass Pansy nicht an deiner Seite klebt.“

Malfoy grinste selbstgefällig. „Höre ich da etwa Eifersucht?“

Ich schnaubte. „Merke ich da etwa eine Wahrnehmungsstörung?“

„Touché“, antwortete Malfoy mit einem Lachen und lehnte sich neben mir an den Zaun.

Neugierig blinzelte ich ihn an. „Und was wird das jetzt, wenn es fertig ist?“

Malfoy zuckte die Schultern. „Ich kann doch nicht zulassen, dass du den Valentinstag allein verbringst.“

Ich spürte, wie mir leichte Röte ins Gesicht stieg. „Werde ich nicht. Ich habe hier eine Verabredung, wenn du es genau wissen willst.“

„Wer hatte denn da Mitleid mit dir?“, fragte er spöttisch.

Ich boxte ihn in die Schulter, woraufhin er sich über die schmerzende Stelle rieb.

„Ich warte auf Ron“, erklärte ich ihm und er zog eine Augenbraue hoch.

„Wiesel? Nicht dein Ernst, oder?“

Langsam ging er mir echt auf die Nerven. „Hältst du es für sooo unmöglich, dass jemand tatsächlich etwas mit mir unternehmen will am Valentinstag? Er hat mir einen anonymen Brief geschickt, dass er mich heute um halb vier hier treffen möchte. Und darf ich dich daran erinnern – auch wenn du es sowieso sicher gleich abstreiten wirst – dass du auch einmal, zumindest scheinbar, Interesse an mir gezeigt hattest?“

Zu meiner Überraschung stritt er gar nichts ab. Er warf mir einen merkwürdigen, forschenden Blick zu und fragte leise, „Und du bist dir sicher, dass der Brief von Weasley kam?“

Was sollte die Fragerei? Leicht kleinlaut gab ich die einzige Antwort, die – traurigerweise – stimmte.

„Wer würde mich denn sonst am Valentinstag einladen?“, flüsterte ich kaum hörbar.

Malfoy schüttelte den Kopf. „Granger, ich verstehe dich wirklich nicht. Immer, wenn man euch zusammen sieht, streitet ihr. Letztes Jahr am Ball hat er dir den Abend versaut… Was findest du denn an ihm?“

Ich seufzte und spürte, wie mir Tränen in die Augen stiegen. Oh nein, ich lebte tatsächlich in einer Welt, in der ausgerechnet Malfoy Recht hatte! Wo sollte das nur hinführen?

Ich schluckte und senkte meinen Blick zu Boden. „Er war nicht der Einzige, der mir den Abend versaut hat.“

Ich spürte, wie Malfoy sich neben mir versteifte.

„Hermine…“

Mein Kopf schnellte nach oben und ich sah ihm prüfend in die Augen, suchte nach Hohn, Boshaftigkeit oder irgendetwas anderem, was eher zu Malfoy… Draco?... gepasst hätte. Doch ich fand nichts.

Zwischen uns breitete sich eine knisternde Stille aus und mir wurde seltsam warm in meinem Bauch. Draco räusperte sich.

„Weißt du, wie schwer es ist, sich Pansy vom Hals zu schaffen? Die ist schlimmer als eine Klette“, erzählte er locker und entschärfte dadurch die Stimmung ein wenig.

Ich kicherte. „Ein Blinder könnte sehen, wie vernarrt sie in dich ist. Was hast du denn anderes erwartet?“

Er rollte mit den Augen und seufzte. Dann wechselte er unerwartet das Thema. „Ist Krum tatsächlich ein so schlechter Küsser, dass du vor ihm weglaufen musstest?“ Seine Wangen färbten sich rot.

Meine glühten bereits. Nervös trat ich ein wenig Schnee zur Seite. Ein merkwürdiger, innerer Drang legte mir die Antwort in den Mund.

„Nein. Aber es war… einfach anders“, flüsterte ich.

Draco hob fragend seine Augenbrauen. „Als was?“

Ich schluckte den Kloß in meinem Hals runter. „Als deine Art, zu küssen.“

Neben mir hörte ich das Rascheln von Stoff und merkte plötzlich, wie ein Schatten auf mein Gesicht fiel. Draco stand direkt vor mir.

Er hob mein Kinn mit seiner Hand ein wenig an und trat näher. Er klang heiser, als er fragte, „Anders als das?“ und direkt danach seinen Mund auf meinen drückte.

Auch wenn die Handlung mich überraschte, war es ein vertrautes Gefühl. Wärme – nein, Hitze – durchströmte mich und mein Bauch kribbelte. Ebenso wie mein Nacken, wo Draco seine Hand unter meine wirren Locken legte und mich an sich zog.

Seine Lippen waren weich und warm und platzierten kleine, zaghafte Küsse auf meinem Mund.

Ich schlang meine Arme um seinen Rücken und genoss das Gefühl seines warmen Körpers so dicht an meinem. Erst jetzt fiel mir auf, wie breit seine Schultern im Laufe des vergangenen Jahres geworden waren.

Draco ließ seine Zunge über meine Oberlippe gleiten und ich öffnete seufzend meinen Mund. Seine Zunge fühlte sich weich und samtig an und schmeckte nach gebrannten Mandeln.

Vorsichtig strich ich mit meiner Zunge an seiner entlang. Ein tiefes Brummen vibrierte in seinem Mund und wanderte auch auf meinen über.

Ich nahm seine Unterlippe zwischen meine Lippen und saugte leicht daran. Als Antwort zog Draco mich noch enger an sich heran (wie auch immer das möglich war) und ließ seine Hände nun von meinem Hals meinen Rücken herunter und wieder hinauf wandern.

Ich hatte den Drang, ihm noch näher zu sein, ihn noch mehr in mich aufzunehmen, allerdings hatte ich keine Ahnung, wie ich das anstellen sollte. Es war zu kalt, um ihm seinen Mantel auszuziehen, also legte ich jedes drängende Gefühl in mir in diesen Kuss, den wir teilten.

Auch Draco küsste nun nachdrücklicher, leidenschaftlicher. Als würde er mich verschlingen wollen. Doch davor hatte ich keine Angst. Ich hatte Angst davor, dass es irgendwann vorbei sein musste.

Nach einer Zeitspanne, die sich wie die Ewigkeit anfühlte, trennten wir unsere Münder voneinander und hielten uns keuchend und nach Luft schnappend in den Armen. In meinem Kopf drehte sich alles.

Dracos Stimme war rau, als er sprach. „Das war…“

Ich nickte. „Ja…“

Auch mir fiel kein passendes Wort ein. Es schien keines zu geben, das diesem Kuss gerecht werden könnte.

Ein leichtes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er küsste mich nochmals kurz auf den Mund.

„Frohen Valentinstag, Hermine.“

Ich erwiderte sein Lächeln. „Dir auch, Draco.“

Er senkte seinen Blick auf sein Handgelenk. „Tut mir Leid, dich enttäuschen zu müssen, aber es ist inzwischen fünf Uhr. Ich fürchte, Weasley hat dich versetzt.“

Erst in diesem Moment dachte ich wieder an Ron. Gut, dann hatte er mich eben versetzt. Sei es drum. Der Nachmittag war trotzdem unerwartet angenehm gewesen.

„Ich werde es überleben“, antwortete ich mit einem schiefen Grinsen.

„Naja…“, er nahm ein paar Schritte Abstand von mir, „ich denke, wir sehen uns dann ja im Unterricht.“

Ich nickte, immer noch leicht benebelt, und sah ihm dabei zu, wie er in Richtung der Bäume lief. Kurz, bevor die Lichtung endete, drehte er sich noch einmal um und hob die Hand zum Gruß. Dann verschwand er im Wald.

Noch eine ganze Weile stand ich auf der Lichtung und dachte nach. Ich hasste es, versetzt zu werden. Aber dieses eine Mal würde ich Ron deswegen keine Szene machen. Ich war ihm sogar dankbar…

Was Hermine (weil es einfach unvorstellbar war) niemals wusste:

Draco schmunzelte, während er zurück zum Schloss lief.

Seinetwegen sollte Granger ruhig denken, dass sie eigentlich mit Weasley verabredet gewesen war. Er würde ihr diesen Glauben nicht nehmen.

Aber er hatte den Valentinstag genau mit der Person und auf die Art verbracht, wie er es von Anfang an geplant hatte.

+++++

@Hermiine-Giinny: Vielen Dank!

@Evelin1: Hat leider etwas länger gedauert, geht aber weiter, keine Sorge!

@Kairi Weasley: Freut mich, dass es dir gefällt. Wie bereits Brenda_91 richtig bemerkt hat, war es im Buch "immergrün"... aber das ist für mich eine Art türkis und türkis ist blau *g*

@Brenda_91: Vielen Dank für das Lob. Ich finde eben auch, dass manche Dinge im Film, manche im Buch besser sind. Zum Glück hat man Alternativen ;)

@Natsuko: Schön, dass es dir gefällt und ich dich zum Lachen bringe.

@morla79: Naja, natürlich würde er es im Notfall als Scherz oder Ähnliches tarnen... Aber man weiß ja nie ;)

@Krümelmonster: Meine Intuition sagt mir, dass du Malfoy toll findest *g* Schön, dass ich jetzt einen "Fan" habe *yay*

@Mieze: Ging nicht ganz so schnell, aber ich hoffe, du bist trotzdem zufrieden.

So, hier das neue Kapitel. Sorry, dass es diesmal etwas länger gedauert hat und auch ein wenig kürzer ist. Aber im fünften Jahr passiert einfach nicht genug, wo man die beiden unterbringen könnte *g*

Liebe Grüße
Nitsrek


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Er kann ausgezeichnet mit Schauspielern umgehen und schafft es, all seinen Filmen und Figuren viel Menschlichkeit einzuhauchen. Ich bin begeistert.
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