
von Chuck
Candra Lovegood Oh weh ich hoffe die anderen verzeihen mir ebenfalls so edelmĂŒtig wie du herzblatt ^^ na also da sind wir uns ja einig (sirius-lee) aber lass dir gesagt sein, das wird sicher keine romatische liebesgeschichte hier und schon gar nicht zwischen den beiden. aber dafĂŒr bekommt ihr was anderes witziges das euch doch ganz amĂŒsieren sollte. also wie du siehst fliegen meine finger nur so ;) jetzt dĂŒrfte beinahe tĂ€glich ein chap reinkommen also aufpassen und schnell reviews posten :P
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Was sollte ich noch GroĂartiges ĂŒber die Ferien erzĂ€hlen, ihr könnt euch inzwischen wahrscheinlich alles ausmalen, so gut, wie ihr mich inzwischen kennt. Tagesprogramm war schlafen, feiern, Streiche aushecken und Sachen machenâŠ
âHabt ihr schon eure Schulsachen gekauft?â fragt Kate eines schönen Abends beim Essen.
âSchulsachen?â wiederholen Sirius und ich unisono und machen begeistert unseren Handschlag. Die Potters verdrehen die Augen und grinsen, Ellen zieht eine Schnute und hĂ€lt ihrem Freund einen Löffel vor die Nase um seine Aufmerksamkeit auf sich zurĂŒck zu lenken. Der schlĂŒrft begeistert die Cremesuppe und ich tu es ihm gleich nach. NatĂŒrlich brauch ich dafĂŒr keine Hilfe. Aber bei so vielen problematischen Kindern find ich es ganz okay, dass Kate Heimhilfe geholt hat⊠Hehe kleiner Scherz am Rande. Ellen ist jetzt Siriusâ Freundin und ĂŒbernachtet auch öfters bei den Potters. Deswegen bin ich jetzt einfach mit all meinem Krempel zu James gezogen und teil mir halt ein Bett mit ihm, wenn Sirius mal keinen Besuch von seinem Schatzi hat und sich einsam in meinem alten Zimmer fĂŒhlt.
âBĂŒcher, Federn, Zutaten, Kleidung⊠Ein paar Sachen haben wir schon Mumâ meint James. âWieso?â
âĂbermorgen geht es lo-hosâ flötet sie und grinst belĂ€mmert. âNa Lee, freust du dich schon auf deinen ersten Tag in Hogwarts? Ich hoffe doch, du hast fĂŒr deine PrĂŒfungen gelernt?â
âĂh bitte was?â frage ich bedröppelt und versenke eine Brotscheibe in der Suppe.
âAber Schatz, du weiĂt, in zwei Tagen geht es ab in die Schule!â
âAhja da war sowasâŠâ erinnere ich mich. âIst das wirklich schon in zwei Tagen?â
âJa Schatz! Und freust du dich denn nicht?â
âKate, welcher SchĂŒler freut sich denn bitte auf das Ende der Ferien?â wirft Charles schmunzelnd ein. Graues, streng frisiertes Haar und ein Gesicht mit Charakter, wie man so schön sagt. Ein Mensch, der mir auf Anhieb und im Ganzen sympathisch war, genau wie bei James, wenn man ein paar unliebsame Details weglĂ€sst, aber ich bin ja nicht kleinlich.
âWie wahrâ lĂ€chelt sie. âAlso Lee, wie wĂ€rs wenn ihr drei euch morgen den Rest holt, dann könnt ihr auch noch mit Marc Muggellondon ansehen und Lyle nehmt ihr bei der Gelegenheit auch gleich mit.â
âOch neeâ maulen ich und Lyle.
âHast du Angst den falschen Zug zu nehmen, oder gibts nen anderen Grund warum du dein Sight-Seeing nicht allein erledigen kannst?â frage ich.
âWenn du ein paar Gehirnzellen hĂ€ttest, könntest du dich an den Brief von Mum und Dad erinnern, in dem sie uns beauftragen die Stadt anzusehen. Soll ich ihnen zu Hause etwa sagen, âEntschuldigt, Lee hatte keine Lustââ faucht Marc.
âĂh⊠Ja?!â meine ich. âAuĂerdem, wozu gibts ReisefĂŒhrer? Also, wenn sie nen Test ankĂŒndigen dann lieĂ dir den mal schnell durch.â
âAber Lee, Schatz, das solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen! Die Kronjuwelen von Britannien sind ganz einzigartig!â
âDie Kronjuwelen, ja?â meine ich mit erhobener Augenbraue. âNagut, wie du willst Marc. Lyle, wir machen einen Ausflug, also stell dir nen Wecker.â
âGanz ausgezeichnet. Lee, ich bringe dir spĂ€ter noch einen dieser Muggel-Fotoapparate und ein bisschen Muggel-Geld.â
âDanke Tante Kate.â
Nach weiterem Geschwafel ĂŒber die Schule machen James und ich noch einen kleinen Ausflug mit unseren Besen, ein Wettrennen und dann ist es sowieso schon spĂ€t nachts und wir fallen nur noch geschafft in unsere Betten.
âLee wach endlich aufâ mault da ein sĂŒĂes Stimmchen und zieht mir die Decke weg. Egal, die brauch ich eh nicht. âIch krieg sie nicht wach, so n Pech aber auch.â Ah, das ist James. âSieht so aus als mĂŒssten wir ohne sie gehen.â
âAhm, ja. Wie wĂ€rs, wenn wir jeweils ein Ende nehmen und sie raustragen. Ab da kann dann Kate sich um sie kĂŒmmern.â
âHa! Das wĂŒrde ihr wohl passen. Ich bekomm sie schon wach, mir egal wie ich das anstelle.â
âHabt ihr etwa Drogen genommen?â fragt eine neue Stimme.
âNee lasst michâ Ich ignoriere das Wasser, das mir jemand drĂŒberschĂŒttet und drehe mich zur Seite. Da knalle ich gegen eine harte, kalte Steinwand. Blinzelnd öffne ich die Augen. Puh, hier ists aber dunkel, ziemlich kleiner Raum, wo ich bin. Wo bin ich ĂŒberhaupt?
âNa endlich, sie ist wachâ jubelt Sirius und zerrt mich auf die Beine.
âHĂ€?â Wo bin ich? âWo bin ich? AhhâŠâ kommt mir im selben Augenblick die Erinnerung zurĂŒck. Ausflug in Muggel-London mit Lyle, Marc und James. Die Kronjuwelen⊠Haha. Unsere kleine Tour hat jede Menge SpaĂ gemacht. Am Ende sind James und ich zwar von der Muggel-Polizei verhaftet und eingesperrt worden, aber das war sowieso der beste Teil, wenn ihr mich fragt. Naja.
âLee beeil dich, du mĂŒsstest schon beim Zug seinâ drĂ€ngt mich James.
âWelcher Zug?â
âNaja du weiĂt schon, der fĂŒr die SchuleâŠâ
âArghhhâŠâ Ich knalle mir eine HandflĂ€che an die Stirn. âWarum habt ihr das nicht gleich gesagt?! Ich hab noch nicht gepackt! Meine Scherzartikel! Was machst du hier Sirius?â
âBeruhig dich, ich hab dir ein paar Sachen eingepackt. Kate wartet drauĂen mit den anderen.â
âDen anderen?â Hastig laufe ich unter den bösen Blicken der Polizisten zum Ausgang und steige hinter Sirius in einen roten Familienwagen, ja, ein Auto.
âHuch das war was, ne?â grinse ich James an, der ebenfalls grinst. âUnd, gut nach Hause gekommen?â frage ich meine BrĂŒder, die in der Reihe hinter uns sitzen. Ganz recht, das Auto hat drei Reihen mit je drei, bzw zwei Sitzen. Das ist ja eine halbe Limousine. âDanke fĂŒrs Abholen Kate, es tut mir so Leid aber die Muggel verstehen einfach keinen SpaĂ. War auch nicht das erste Mal, dass ich wegen grobem Unsinn verhaftet wurde, ich hoffe du musstest nicht viel fĂŒr unsere Freilassung zahlen.â
Von vorne und hinten kommt keine Antwort und James zuckt mit den Schultern, was so viel heiĂt wie âLass esâ.
âAlso, richte dem Hut aus, wenn du nicht nach Gryffindor kommst, setz ich alles mögliche Ungeziefer in Dumbledores BĂŒro aus, ja?â meint Sirius. âHier ist ĂŒbrigens deine Tasche. Den Rest nehmen wir mit, wenn wir fahren.â
âDanke. Irgendwo in meinem Tisch mĂŒssten zwei Ringe herumliegen, die nicht vergessen.â Ich untersuche den Inhalt meiner Tasche. Naja. Meine UnterwĂ€sche scheint den jungen Black ja sehr begeistert zu haben, von Shirts scheint er jedoch gar nichts zu halten. Und warum sind da nur Hosen von James drin?
âSag mal gibts nen Grund, warum du mir fĂŒnf BHâs aber nur ein Shirt eingepackt hast und Jamesâ Hosen?â
âĂhm⊠NajaâŠâ meint Sirius und James wirft ihm böse Blicke zu. Wie sĂŒĂ, wie ein groĂer Bruder! âHier hast du das. Dann ist dir nicht so kaltâ sagt er und zieht sich seinen Pullover aus. Ich verdrehe die Augen, ziehe das Teil jedoch ĂŒber. Sirius wirkt zufrieden und James ernsthaft besorgt.
âKeine Sorge, ich schaffe es noch rechtzeitig!â meine ich und er sieht mich mit erhobenen Augenbrauen an. Keine Sorge, mir ist durchaus bewusst weshalb er so dreinschaut.
Als wir bei Kings Cross einfahren, hĂŒpfen wir alle aus dem geparkten Auto und rennen James hinterher, der so ein strenges Tempo anschlĂ€gt, dass wir am Bahnsteg noch eine Weile auf Kate und meine BrĂŒder warten mĂŒssen. Der Zug mit nur einem AnhĂ€nger steht einfach nur da, es ist ganz ruhig und ich sehe einen SchĂŒler auch erst jetzt einsteigen. Hab also noch genug Zeit.
âWehe du stellst zu viel ScheiĂe ohne uns anâ meint James und umarmt mich kumpelhaft, Sirius und ich machen lediglich unseren Handschlag.
âIrgendwelche letzten Worte?â fragt James.
âWie wĂ€rs mit⊠Wir sehen uns in zwei Tagen?â schlage ich vor und grinse ihn an. âUnd wehe dir du vergisst meinen Besen.â
Da stolpern auch schon Kate, Lyle und Marc durch die Mauern. Kate ist ziemlich kĂŒhl fĂŒr ihre VerhĂ€ltnisse, das heiĂt, sie vergieĂt nur ein paar TrĂ€nen, als ich sie umarme und heult sich nicht die Seele aus dem Leib. Bei Lyle ist das gar kein Thema, dem geht das alles sowieso am Arsch vorbei, ganz mein Bruder und Marc weiĂ nicht recht was er machen soll also schlage ich ihm gegen den Arm und stecke eine Stinkbombe in seine Tasche, damit er mich auch ja nicht das kleinste Bisschen vermisst. Und um die unausgesprochene Frage zu beantworten woher ich denn schon wieder eine Stinkbombe hab⊠Da hat mir Sirius noch einige dazugepackt.
âWir sehen unsâ lauten meine Abschiedworte und schon bin ich im Zug und suche mir ein Abteil und mit einem Blick aus dem Fenster stelle ich fest, dass meine Stinkbombe losgegangen ist und Marc keift herum und ich lache sie aus, bis Sirius an mein Fenster kommt und mir deutet es aufzumachen.
âWas gibts noch?â frage ich interessiert und er hĂ€lt mir einen flauschigen Ball entgegen. âJoe!â rufe ich erfreut und packe das fiepende Ding. âWo hattest du denn den?â
âHandtasche von Kate. Und ja⊠dann viel SpaĂâŠâ
Der Zug beginnt zu Rollen und James kommt auch noch dazu. âVersau es dir nicht gleich mit allen Lehrern!â ruft er noch und ich lache noch, dann ist der Bahnsteg auch schon Vergangenheit und ich bin ganz allein⊠Jaja. Ich klemme mir die Tasche unter den Arm, dann mache ich mich auf die Suche nach dem Rest der Besatzung.
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