
von Chuck
Candra Lovegood Also viel gibts ja nicht zu sagen heute, auĂer wie immer Viel SpaĂ.
Heute lernt ihr endlich Cal kennen, ein kleines FigĂŒrchen von mir und bald mischen auch wieder meine Lieblingscharas mit (auĂer Lee natĂŒrlich ;)
Und Punkt 2 der Tagesordnung wÀre eine Frage an meine gesamte Leserschaft, mehr Umfrage, ob ihr vielleicht gern mehr Bilder hÀttet und dann ist mir die Idee gekommen, dass ein paar vielleicht gern zu jedem Kapitel ein Lach-anregendes Lied vorgeschlagen hÀtten.
Wenns sonst noch WĂŒnsche gibt wisst ihr ja wie ihr mich erreicht.
Hier gleich ein Bild von Cal Hunter
(zu dem könnt ihr auch ruhig eure Meinung abgeben)
Und jetzt viel SpaĂ, heute das erste Mal mit Lee in Hogwarts :D
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Okay, heute erfahrt ihr etwas Neues ĂŒber mich und zwar: der Haarfetisch ist eine Sache, die in der Familie liegt. James hat ihn, ich habe ihn und Jamesâ Kinder werden ihn haben. Es ist eine Sache einfach nur drauf zu achten, ob die Haare nicht fettig sind und eine ganz andere total auf sie fixiert zu sein oder nicht die HĂ€nde vom eigenen Kopf lassen zu können, wie ihr es ja von James kennt. Also, wenn ich einem geilen Typen begegne, sind seine Haare der entscheidende Punkt. Nehmen wir den Typen, dem ich gerade gegenĂŒberstehe: Es ist mir vergleichsweise gleichgĂŒltig, wie gut er eigentlich aussieht, wenn seine Haare so toll sind. So zufĂ€llig perfekt, dass man weiĂ, er ist seit dem Aufstehen nur einmal mit der Hand durchgefahren. Ein glĂ€nzendes Goldbraun, das sich leicht lockt und zufĂ€llig in die Stirn fĂ€llt. Nicht, dass ich deswegen weiche Knie bekommen wĂŒrde. Ich gehöre eindeutig nicht zu dem Typ MĂ€dchen, die eines Typen wegen die Nerven wegschmeiĂen. Könnt ihr euch das denn ĂŒberhaupt bei mir vorstellen? Nein, ich auch nicht.
âHiâ begrĂŒĂe ich ihn und setze mich gegenĂŒber hin. âAuch neu?â
âJa. Bin etwas nervös und du?â
âNee hab das schon tausend Mal hinter mir. Ich wechsle beinahe jĂ€hrlich meine Schule.â
Der Typ runzelt die Stirn. Es ist ein JungeâŠMann. Ein junger Mann also.
âIch bin ĂŒbrigens Leeâ stelle ich mich vor und schĂŒttle seine Hand. KrĂ€ftiger HĂ€ndedruck.
âCal Hunterâ gibt er zurĂŒck. âDu kommst nicht von hier oder? Amerika?â
âYeah voll. Warst schon mal dort? Ich find GB ja eigentlich ganz toll, aber zehn Grad mehr wĂ€ren nicht schlecht.â
âGanz deiner Meinung und ja, ich war schon mal drĂŒben. Ăfter sogar. Ein lebhafter Kontinent.â
âNaja im Vergleich zu den verpennten Britenâ meine ich zwinkernd. âWoher kommst du?â
âWalesâ meint er zurĂŒckgrinsend und ich lache.
âHehe vergiss was ich gesagt habe.â
âSchon okay. Ich weiĂ ja wie wir in der Welt als SpieĂer verschrieen sind.â
âSag nichts! Meine besten Freunde sind auch von hier und eindeutig die coolsten Leute, die ich kenne.â
Irgendwie kommen wir ganz zufĂ€llig auf meinen GefĂ€ngnisaufenthalt zu sprechen, klagt mich nicht an, wegen âGroben Unfugsâ eingsperrt zu werden ist eindeutig etwas, mit dem man prahlen kann. Nachdem ich meine Geschichte erzĂ€hlt habe, ist Cal dermaĂen begeistert, dass ich ihm noch ein bisschen erzĂ€hle und dann seinen ErzĂ€hlungen lausche. Die sind zwar nicht so toll wie meine, aber nicht jeder kann so fabelhaft sein wie ichâŠ
âUnd, was verschlĂ€gt dich eigentlich nach Hogwarts? Meine erste Wahl ist es ja nicht gerade, aber in Amerika kursieren ĂŒberall die krassesten Geschichten unter den Lehrern, deswegen nimmt mich keine Schule mehrâŠâ
âHa! Das ist gut. Na, Dumbledore hat mich natĂŒrlich gebeten zu kommen. Hast du schon davon gehört, dass kein Lehrer lĂ€nger als ein Jahr in Verteidigung gegen die dunklen KĂŒnste unterrichtet?â
âNe. Lastet etwa ein Fluch auf dem Posten oder was?â erklĂ€re ich in einer schauderhaften Stimme.
âJa, angeblich ist das wirklich so. Mal sehen wie lange ich es aushalte.â
âĂhhâŠĂ¶hmâŠâ meine ich bedröppelt. âDu bist Lehrer?â
âJaâ schmunzelt er.
Hoppla⊠âOh naja weiĂt du, eigentlich bin ich immer ganz brav, das vorhin war total ĂŒbertrieben, meine Eltern haben mich von der letzten Schule genommen weil die da mein Talent nicht genug gefördert haben und auĂerdem sollte heuer ein ganz toller neuer Lehrer nach Hogwarts kommen und da haben sie mich gleich angemeldetâ grinse ich Cal an und er beginnt zu lachen.
Bis zum Ende der Zugfahrt quatschen wir noch weiter ĂŒber belangloses Zeug aus Cals Vergangenheit, er war selber in Hogwarts, ein Ravenclaw, ein ganz cleverer also, hat als Jahrgangsbester abgeschnitten und war dann an einer magischen Uni in den Staaten. Meiner Meinung nicht gerade der geeignetste Ort um zu studieren, aber angeblich gings ihm ja mehr um das Wetter und den Strand (und die Frauen in Bikinis, ganz sicher, auch wenn er sowas nicht gesagt hat, aber mit diesen Haaren verzeih ich ihm seine Diskretion was dieses Thema anbelangt). Er ist ĂŒbrigens gerade mal 22 Jahre alt, also ein bisschen jung fĂŒr nen Lehrer.
Er findet Joe witzig und spielt eine Weile mit ihm rum wie ein kleines Kind, ich denke: âOh weh, wie soll ich diesen Lehrer jemals ernst nehmen?â, und spiele mit.
Als wir in der Station halten, knurrt mein Magen dermaĂen, dass Cal mich ganz entrĂŒckt anschaut. Er hat mir zwar vorher was von seinem Brot abgegeben aber das hat bei einem groĂen MĂ€dchen wie mir nicht viel geholfen. âHoffentlich haben die eingekauft ich hab echt Kohldampfâ meine ich nur. Nachdem wir ausgestiegen sind, gehts ab zu einer Kutsche, die, wie Cal mir mitteilt, von Thestralen gezogen wird. Die kann ich nicht sehen, ich glĂŒckliches und vom Tod unberĂŒhrtes Kind.
Zu uns gesellen sich noch zwei andere SchĂŒler in meinem Alter, Geschwister, dem Aussehen nach zu urteilen. Haben dunkles Haar, sind ziemlich klein, der Junge ist wahrscheinlich kleiner als ich, das MĂ€dchen einen ganzen Kopf niedriger. Die Nase ist bei beiden aber gaanz weit oben. Ohne uns eines Blickes zu wĂŒrdigen setzen sie sich gegenĂŒber auf die Bank und mit einem Blick sind Cal und ich uns einig: ScheiĂe, jetzt bloĂ nicht loslachen!
Den Weg vertreiben Cal und ich uns mit dummen Witzen, um einen Grund fĂŒr GelĂ€chter zu haben. Dann folgen wir einem Weg zur Schule und da haut mich der Anblick beinahe um. Ihr habt das schon öft gehört, als spare ich die ausfĂŒhrliche Schilderung des Schlosses. Also, lasst euch nur gesagt sein, ich war mal kurz sprachlos.
Nach einer kleinen FĂŒhrung durchs Schloss zum Speisesaal und anderen wichtigen RĂ€umen landen wir dann ĂŒber den Steinadler in Dumbledores BĂŒro. Ein schrulliger alter Mann mit weiĂem Bart und durchdringendem Blick. Die Zwei neben mir sind tatsĂ€chlich Geschwister, Valentin (16 Jahre) und Nina Trimsta (17). Nach förmlichen BegrĂŒĂungszeremoniell lange ich in die Lakritzbohnen um was zwischen den ZĂ€hnen zu haben, denn mein Magen knurrt wie irre. Schon will mir jemand den Hut aufsetzen, eine Frau mit Besenstock im Arsch, eine McSoundso.
âIst ja klar, GRYFFINDOR!â brĂŒllt der Hut kaum kommt er in meine NĂ€he. âUnd wehe die kommt mit ihren Stinkbomben auch nur einen Schritt nĂ€her!â
âMiss Lee, ich haben Ihnen eine Liste mit allen verbotenen GegenstĂ€nden geschickt, was diese Sachen anbelangt habe ich mich also Ă€uĂerst klar ausgedrĂŒckt, Sie fĂŒhren doch nicht etwa einen Gegenstand dieser Liste mit sich?â
âNee sicher nicht, der Hut hat sicher nur zu viel Mottenpulver geschnĂŒffelt, ich hab gar nichts mit. Das ist sicher nur der Geruch von zu Hause, denn wissen Sie, ich wohne bei meinem Cousin und der hat die AffinitĂ€t ĂŒberall im Haus Stinkbomben hochgehen zu lassen undâŠâ
âMiss Lee!â unterbricht mich McNaseoben mit leicht entsetztem Gesichtsausdruck. âEs genĂŒgt. Da ich bestens ĂŒber ihre Verwandtschaft Bescheid weiĂ, erscheint mir das nicht einmal weit hergeholt. Doch wurde ich von ihrem frĂŒhen Lehrer Mr. Chirac ĂŒber Sie in Kenntnis gesetzt und bitte Sie jeglichen verbotenen GegenstĂ€nde noch heute unserem Hausmeister Mr. Filch zu ĂŒbergeben, dieser ist im ErdgeschoĂ neben der GroĂen Halle einquartiert. Nun, Miss Trimsta, wĂ€ren Sie so gnĂ€dig.â
Beide Trimstas kommen nach kurzem Ăberlegen nach Slytherin, ohne folgende Debatte mit McMirPasstNichts. Dumbledore entlĂ€sst uns, gĂŒtig wie er ist und wir dĂŒrfen essen gehen⊠Nur, dass keiner von uns mehr den Weg weiĂ. Also warten wir vor der TĂŒr, bis Cal nach einer Besprechung wieder rauskommt und uns hinbringt. Den Trimstas ist das wohl etwas peinlich, dass sie um Hilfe bitten mĂŒssen, denn das mĂŒssen sie, als ich provokant schweige wie ein Grab. Cal ist begeistert und setzt sich beim Essen zu mir. AuĂer ihm sind sowieso keine Lehrer in der Halle, die essen wohl alle auf ihren Zimmern. Das Essen erscheint auĂerdem einfach so aus dem Nichts vor unseren Nasen. Cal erklĂ€rt mir wie das funktioniert, mit den Tischen in der KĂŒche und ich höre gebannt ĂŒber einer HĂŒhnerkeule zu. Dann schreiten McPerfekt und ein rundlicher Mann mit dĂŒmmlichen Gesichtsausdruck durch die Tore, unsere Hauslehrer, um uns den Weg zu den SchlafsĂ€len zu zeigen. Sie nickt Cal zu, die kennen sich ja schon sehr gut und der Mann stellt sich mir als Slughorn vor, ZaubertrĂ€nke ist sein Fach. Er scheint irgendwie angeheitert und riecht aus dem Mund nach Wein. Ja, der ist ganz okay.
Ich verabschiede mich von Cal und laufe McSprint die GĂ€nge hinterher, die Frau hat ja ein ganz flottes Tempo fĂŒr ihr Alter. Noch dazu mĂŒssen wir sieben Stockwerke hoch! HĂ€tt ich nicht so ein gutes Training die Ferien ĂŒber genossen, wĂ€r ich jetzt fix und fertig. Mit dem Passwort âElfrida Claggâ gelangt man bei einer fetten, hĂ€sslichen und noch dazu in rosa gekleideten Dame in einen gemĂŒtlichen, vor roter Einrichtung nur so strotzenden Gemeinschaftraum mit Kaminfeuer und allem drum und dran. Weil ich die Erste bin, darf ich mir mein Zimmer aussuchen, natĂŒrlich in den zur Debatte stehenden Zimmern, das heiĂt nicht bei den Jungs und nicht in den Schulsprecherquartieren. Also nehm ich mir einfach irgendeines, ist ja klar, ich werd sowieso nur bei den Jungs pennen, mir doch egal wie sich der Hausdrache auffĂŒhrt. Da mir Sirius auch nicht viel mehr als das nötigste eingepackt hat, setze ich mich mit Joe runter in den Gemeinschaftsraum um schlafe dann irgendwann vor dem Feuer ein.
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