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Fanfiction

Wenn zusammen kommt, was zusammen gehört - ...und jetzt?!

von SuperSuNnEsChIiIn

Guten Morgen/Abend/Tag... ;)
Dieses Kapitel ist fĂĽr meine unschlagbare Cousine, die mir einen genialen Titel fĂĽr dieses kapi geliefert hat, obwohl sie es gar nicht kannte... ;)
Danke Jasi... liöööb dech... *knuddliiii*

@James_Potter85: vielen dank... ;) das mit dem ändern des Verhaltens könnte etwas schwieriger werden... sind halt lily und james... ^^
@Candra Lovegood: erstmal vielen, vielen dank, dass du mir immer so viele nette kommentare schreibst!!!!!!! aber wie kommst du darauf, dass ich die ff auf's eis legen könnte..? ;) dazu liebe ich dieses geschreibsel einfach viel zu sehr... ;)
@Sunshiiine<33: wooow, so einen langen kommentar hatte ich noch nie!! vielen dank!! ;) dein kommentar war der aufsteller des tages!!! Wie lange es dauert, bis es lily erkennt, weiss ich im moment selber auch noch nicht... ;) ich schau mal, wo mich diese ff so hintreibt... ich lieeebe spontanität... ^^
@misspadfoot: ouuu jaa, das war peinlich... ^^ dieses kapitel finde ich sogar noch etwas peinlicher... ich hoffe es gefällt dir trotzdem!! und danke, dass du mir immer so regelmässig tolle kommentare hinterlässt!!!

_____________________
Jasi, för dech... x)
_____________________

Ehe ich begriff, was passierte, hatte mich Potter in die Arme geschlossen. Einfach so. Potter umarmt Evans. Potter umarmt Evans. Potter umarmt Evans. Ich konnte nichts mehr denken. Nur noch das Denkarium und Potters Arme konnten sich vage einen Weg durch meine wirren Gedanken bahnen.
Ich heulte in sein T-Shirt und wollte nur noch vergessen. Alles. Das Drama im Hogwartsexpress, die Slytherins, Dumbledores enttäuschten Blick… Ich hatte keine Ahnung, was das Mädchen wohl von uns dachte... Mein Gott, das war so peinlich. Ich schämte mich so unglaublich. Und das ich Potters T-Shirt unter Wasser setzte, machte es auch nicht wirklich besser.

Nach einer Ewigkeit lösten wir uns voneinander und sahen uns in die Augen. Zum ersten Mal in den ganzen sieben Jahren sah ich ihn richtig an. Ich probierte James zu sehen. Nicht Potter. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob es mir dann schlussendlich auch gelang.

„Wir haben es ganz schön versaut, was?“ Seine Stimme klang belegt und irgendwie ziemlich brüchig.
Ich seufzte nur unglĂĽcklich. NatĂĽrlich hatten wir es versaut. Aber was noch schlimmer war: Wir hatten es gar nie richtig probiert. Nicht mal ansatzweise. Ich hatte ihm nicht mal den Hauch einer Chance gegeben, sich zu beweisen.

Die Erkenntnis des Scheiterns ist hart. Besonders wenn man an sich selbst die höchsten Ansprüche hatte.

„James, ich glaub wir müssen unsere Taktik überdenken. So kann es nicht weitergehen. Was wir... was ich da abgezogen habe, war völlig verantwortungslos. So richtig kindisch und selbstsüchtig. Es, es tut mir… leid. Was ich da teilweise gesagt und getan habe... war wohl nicht ganz in Ordnung...“
Ich entschuldigte mich bei Potter. Wenn mir jemand vor einer halben Stunde gesagt hätte, dass ich mich bei Potter entschuldigen würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt.
„Gehen wir zurück in unseren Gemeinschaftsraum und besprechen das Ganze nochmal?“

--------------------

Wir waren zurĂĽck in unserem Gemeinschaftsraum. Das Feuer war beinahe hinunter gebrannt, sodass Lily und ich im Halbdunkeln sassen. Seit einer geschlagenen Stunde sassen wir in den bequemen Sesseln vor dem Feuer und schwiegen uns an.

Ich wusste nicht, wie ich anfangen sollte. Mir, James Potter fehlten die Worte. Gut, bei Lily Evans war das rein theoretisch nicht unbedingt neu, aber allein die Tatsache, dass ich es diesmal nicht hinter einer coolen Maske verstecken konnte, bereitete mir wahre SchweissausbrĂĽche.
An diesem Abend war ich ihr so nahe gekommen, dass ich mir im Moment nicht genau sicher war, wo sich oben und unten befand. Alles drehte sich und mein Hirn liess mich im Stich .Wir beide hatten die ganze Zeit auf ein Wort von mir gewartet, ich hätte mich entschuldigen sollen, ihr vielleicht alles erklären, aber ich hielt es für besser, meinem Sprachzentrum nur bedingt zu vertrauen. Mir schwirrte soviel im Kopf herum, das Ganze mit der Schulsprechersache, dass ich es wohl so versaut hatte, wie noch nie jemand vor mir und natürlich Lily. Das Dauerthema schlechthin in meinem Oberstübchen.
Ich wollte ihr so vieles erklären, das Desaster im Hogwartsexpress, aber ich konnte es einfach nicht.
…
„Ich muss an die frische Luft. Können wir das Gespräch auf morgen verlegen?“ Sie sah mich erstaunt an. Klar, zum ersten Mal seit einer Ewigkeit sagte ich etwas, und dann auch noch, dass ich raus wollte. Wir sassen schon lange in den Sesseln, das Feuer war längst ausgegangen. Ein Blick auf die Uhr über dem Kamin verriet mir, dass es schon nach halb 1 war.
„Du, du willst jetzt noch raus..?“
Sie sah mich an, als ob ich nicht ganz bei Trost wäre.
War ich ja wahrscheinlich auch nicht. Nicht zu 100% jedenfalls.
Ich konzentrierte mich auf den nächsten Satz und betete still, dass ich mich nicht völlig zum Deppen machen würde.
„Ja, ich ähm, ich brauch… …etwas Abstand zu ähm, all dem hier.“ Mit einer kurzen flüchtigen Bewegung deutete ich auf den Tisch, auf dem die Schulsprecherpergamente verstreut lagen.
„Okay, sprechen wir morgen darüber. Oder eher: Sprechen wir später darüber. Es ist ja schon morgen… oh Gott ich rede wirres Zeug… Tut mir leid… also dann, ähm, bis später…“
Sie war rot geworden und ich war ungemein froh, dass ich nicht der einzige mit einem eingeschränkten Sprachvermögen war.

Ich ging in mein Zimmer und zog mir meinen Quidditchmantel ĂĽber. Wenn es etwas gab, das mich beruhigte, dann war es Quidditch.
Trotz der Dunkelheit und des leichten Regens, der eingesetzt hatte, war es befreiend, wieder mal zu fliegen. Wegen dem Schulsprecherzeugs hatte ich das Quidditchtraining in der letzten Zeit ziemlich vernachlässigt.
Es war wunderschön, endlich wieder in der Luft zu sein und einfach mal aufhören nachzudenken. Wenn ich in der Luft war, war ich mir sicher, dass die ganze Welt perfekt war. Ich konnte alles um mich herum vergessen und nichts mehr wahrnehmen. Da oben gab es nur dich, denn Besen und die Bälle. Mehr brauchte ich auch nicht zum überleben, oder besser gesagt: Mit mehr im Leben kam ich gar nicht klar. Ich meine:

Schule: GenĂĽgend. Ich mogle mich halt irgendwie durch
Schulsprecherding: da bin ich die totale Vollniete
Liebe: äähm, Themawechsel..?
Quidditch: Perfekt!

Als ich zurückkam, lag Lily schlafend auf dem Sofa vor dem Kamin, sie war wohl während dem lesen eingeschlafen, denn auf ihrem Bauch lag ein aufgeschlagenes Buch. Libellensommer.
Kannte ich nicht. Nicht, dass ich viele Bücher gekannt hätte, aber Libellensommer kam mir nicht mal entfernt bekannt vor.
Nachdem ich die Beschreibung hinten gelesen hatte, war ich mir sicher, dass es ein Muggelbuch sein musste.
Ich legte es auf den Boden, sorgsam darauf bedacht, keine Seite umzuknicken, und deckte Lily mit einer Decke, welche neben ihr auf einem Sessel lag, zu.
Leise verschwand ich in mein Zimmer.

Hi Mum.
Ich hab ne Frage: Könntest du mir vielleicht das Muggelbuch Libellensommer besorgen..? Äähm, Pad hat es mir empfohlen, er meinte, es sei das einzige Buch, bei dem er mehr als den Titel gelesen hätte. Und er fand es ziemlich gut!!


Hoffentlich kam sie nicht auf die Idee, das Buch selbst zu lesen. Denn was ich bis jetzt von diesem Buch wusste, war, dass es Pad ganz sicher nicht gefallen würde…

Allerdings hat er es irgendwo verloren…Also wäre es echt super lieb, wenn du es mir schicken könntest!Ach ja, vielleicht interessiert es euch ja: Als Schulsprecher bin ich die absolute Vollniete…Wie geht’s euch? Alles im grünen Bereich?
Liebe GrĂĽsse
James


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