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Fanfiction

Abseits des Pfades - No room to breathe

von Miss-Snape

„Wie oft soll ich dir denn noch sagen, dass du mich Zissy nennen sollst“, rügte sie ihn mit gespielt beleidigter Miene.
Kokett schlug sie ihre Wimpern auf und blickte ihn mit schmollenden Lippen an.
„Zissy“, schnaubte er verächtlich.
Sein herabwĂĽrdigender Blick verriet ihr, dass er immer noch nichts von diesem Kosenamen hielt.
Trotzdem ließ sie ihre Wimpern noch mal klimpern und blickte ihn mädchenhaft unschuldig an.

„Guck mich nicht wie ein Flubberwurm an. Komm endlich rein.“
Er blickte ĂĽber ihre Schulter in den Gang.
„Und benimm dich“, fügte er hinzu, bevor er sie unsanft in seine Gemächer schob.

Narzissa ließ sich sofort auf seinem Bett nieder und betrachtete ihn mit einem zweideutigen Lächeln.
Ihr Objekt der Begierde schritt mit wehenden Umhang auf sie zu.
Ja, Severus Snape schaffte es sogar mit nur wenigen Schritten mithilfe seines Umhang noch mächtiger zu wirken. Noch mehr Gefahr zu demonstrieren.
Und dies war auch der Grund, warum sich Narzissa zu ihm hingezogen fĂĽhlte.

Sein starkes männliches Auftreten zog sie an - dieses Gefühl, dass er die Macht über sie hatte... Diese herablassende Art und Weise, wie er mit ihr umging... dass er anscheinend nicht an ihr interessiert war... so undurchschaubar war. Sie musste ihm jedes Mal wieder beweisen, dass nur sie sein Begehren war – ja, das machte sie heiß.
’Das perfekte Vorspiel.’

Mit verschränkten Armen und einem undeutbaren Blick stand er vor ihr.
Sie schaut zu ihm hoch.
Sie lechzte nach seiner Zuwendung, seinem Körper.
Langsam entblößte sie - wie zufällig – ihre Schulter, ließ ihren Träger runterrutschen.
Snape bedachte diese Geste mit dem Hochziehen einer Augenbraue und grinste sie diabolisch an.
Diese Reaktion verleitete sie zu mehr. Mit einem geübten Handgriff öffnete sie ihren BH unter dem Kleid und ließ ihn an sich herabfallen.
So stand sie nun vor ihn – mit wippenden Brüsten und harten Brustwarzen, die sich durch das feine Seidenkleid abzeichneten.
Keck fixierte sie seinen Unterleib und wanderte dann hoch zu seinen Gesicht, um ihn neckisch anzulächeln.

Snape lieĂź sich davon nicht beeindrucken. Immer noch stand er mit versteinerte Miene vor ihr.
Nun glitt sie mit ihrer Hand an ihren Beinen entlang und spreizte sie, wobei ihr Kleid hoch rutschte.
Severus Augen wanderten langsam hinab und blitzten kurz auf – sie hatte keinen Slip an.

Dies schien die gewünschte Wirkung zu haben, denn nun packte er sie an der Taille und drückte sie rücklings auf sein Bett, das unter ihrem Gewicht und der plötzlichen Erschütterung laut quietschte.
Mit einer Bewegung kniete er sich über sie und beugte sich nach vorne – er umklammerte mit einer Hand ihr Kinn und zog es abrupt in die Höhe. Mit der anderen Hand fuhr er an der Innenseite ihrer Oberschenkel entlang.
Narzissa stieĂź einen wolllustigen Seufzer auf.
„Still!“, bellte er.
’Sein Wunsch ist mein Befehl... ich liebe dieses Spiel’, und krallte ihre Finger begierig in seinen Po.
„Oh, wir sind heute also angriffslustig.“, schnurrte Severus mit einem gefährlich klingenden Unterton und packte ihre Hände, riss sie von seinem Hintern und presste sie mit aller Gewalt gegen ihre Hüfte.
Narzissa wand sich unter ihm.
„Öffne meine Hose!“, bellte er.
„Nichts lieber als das, mein Liebster“, und fingerte an seinem Hosenbund herum.
Sie fĂĽhlte wie sein hart gewordenes Glied unter dem Stoff pochte. Severus war schon dabei mit seinem Finger in sie zu dringen.
Sie zuckte vor Erregung.

’Gott, er macht mich verrückt.’
Und auf einmal musste sie an Lucius denken.
’Früher hat er mich genauso verrückt gemacht. Früher...’
Narzissa schnaubte verbittert, was ihr einen fragwĂĽrdigen Blick von Severus einbrachte.
’Er hat doch selber Schuld, dass ich mich mit jemand anders vergnüge... immerhin hat er mich auch einfach durch irgendwelche Nutten eingetauscht.’
Wütend presste sie ihren Kiefer zusammen – ihre Lippen wurden zu schmalen Strichen. Wieder bemerkte Severus ihre veränderte Mimik.

„Verdammt Narzissa, benimm dich oder du kannst gleich wieder gehen.“ Er hörte auf sie mit seinen Fingern zu verwöhnen.
„Ja, Sir“, flötete sie und als Bestätigung, dass sie ihm ergeben ist, packte sie seine beiden Finger, die eben noch in ihr waren und schob sie in den Mund.
Severus grinste sie dabei an und wollte gerade selber sein Glied aus der beengenden Hose befreien, als sie seine Finger wieder aus ihrem Mund nahm und sich mit ihrem Gesicht seinem näherte.

„Oh Severus, ich würde für nichts auf dieser Welt diese Nächte mit dir vermissen wollen“, flüsterte sie ihm lüstern ins Ohr.
'Außerdem törnt es mich umso mehr an je verbotener es ist...'

Fragend blickte er sie an.
„Was soll dieses gefühlsduselige Gerede?!“
„Ach Severus, ich weiß doch, dass du genauso denkst.“
Zärtlich strich sie über seinen Rücken.
„Woher willst du denn wissen, was ich denke!“, zischte er,
„Irgendwas stimmt doch nicht mit dir...“
„Was sollte denn mit mir nicht stimmen? Hach Severus, sei nicht so argwöhnisch. Mach weiter“, stöhnte Narzissa.

’Ich muss mich beherrschen’, und zog ihn näher zu sich ran.
Snape kitzelte mit seinem Finger an ihrem Bauch entlang und blickte ihr dabei tief in die Augen.
’Gut, er ist wieder bei der Sache.’ Sie fing seinen Blickkontakt auf.
’Seine Augen, ich könnte mich darin verlieren...’
Er streichelte sie weiter.

Stopp!
Seit wann streichelte er sie auf diese Weise? Seit wann fixierte er ihre Augen bei ihrem Liebesspiel?
Ein unberuhigender Verdacht stieg in ihr auf... doch es war schon zu spät.

***

Sie landete auf einem kleinen, gepflasterten Weg, ein weißer Pfau strich an ihr vorbei. Ihre Augen verweilten für einen Moment auf diesem. Als sie ihren Blick wieder hob, schaute sie auf ein pompöses Anwesen – Malfoy Manor.
Ihre Augen wanderten auf ein Fenster im dritten Stock – es war geschlossen und die Vorhänge waren zugezogen.

Wütend schnaubte sie auf, und stolzierte auf den Eingang des Herrenhauses zu, schlug die mächtige Tür auf und erstarrte.
„WO... WARST... DU!?“, donnerte es ihr von Lucius entgegen.


***

Und dann brach die Erinnerung ab. Die aufgerufene Szene löste sich in ihrem Kopf auf.
’Severus... hat er...? Er hat an mir Legilimentik angewendet. AN MIR! Das ist... dazu hat er kein Recht! Verdammt, verdammt, verdammt! Ich hätte es gleich bemerken müssen, ich hätte es gleich blocken müssen...’

Böse funkelte Narzissa ihn an.
„Was fällt dir ein?!“, giftete sie Severus an.
„Was MIR einfällt? Wie lange hattest du vor mir das zu verschweigen? Ist dir eigentlich klar in welcher Gefahr ich mich befinde? Lucius mag vielleicht so blond sein wie du, aber noch lange nicht so dumm!“ Severus Hände ballten sich zu Fäusten, seine Knöchel zeichneten sich unter der blassen, fahlen Haut deutlich ab.
Plötzlich senkte sich seine Stimme, er schien mit sich selbst zu sprechen:
„Wenn er rausfindet, dass ich derjenige bin, der...“
Binnen weniger Sekunden schien er sich wieder der Anwesenheit seiner eben noch präsenten Spielgefährtin bewusst zu werden.
„RAUS HIER! SOFORT!“, brüllte er sie mit wutverzerrten Gesicht an.
Erschrocken stolperte sie zurĂĽck.

’Ich muss ihn beruhigen.’

„Aber Severus... wir beide...“, flüsterte sie zärtlich und streckte ihre Hand nach seiner Wange aus. Sie wollte ihn berühren, seinen Zorn vertreiben.
Angewidert wich er von ihr zurĂĽck.
„Verschwinde endlich, Zissy“, zischte er.
Er spuckte ihren Kosenamen geradezu höhnisch aus.
Narzissa wollte gerade wieder ihren Mund öffnen als Severus geschwind seinen Zauberstab hervorzog und ihn in ihre Kehle bohrte.
„Und wage es nicht wiederzukommen“, fügte er mit einem bedrohlichen Unterton hinzu.

Mit feuchten Augen flüchtete Narzissa aus den Räumlichkeiten – sie kämpfte gegen die aufkommenden Tränen an.
Er hatte sie bedroht, er wollte sie nicht mehr wiedersehen... ER.
Er... derjenige mit dem sie Hunderte von Nächten verbracht hatte. Derjenige, der ihr wieder gezeigt hatte, dass sie immer noch eine attraktive Frau war. Derjenige mit dem sie ihre intimsten Wünsche ausgelebt hatte. Derjenige, den sie begehrte.

Es schnĂĽrte ihr die Kehle zu.
Und plötzlich wurde ihr Blick wild - Rachegelüste stiegen in ihr hoch wie aufkommende Galle.

’Das wird er mir büßen.’





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Danke fĂĽr die lieben Kommentare (und ich hoffe meine Schwarzleser hinterlassen mir auch mal etwas *g*)

@ minimuff, hpdm So, jetzt wisst ihr, was zwischen Narzissa und Snape läuft. Und ja, der arme Lucius... der kann das ja auch nicht auf sich sitzen lassen ;)

@_Ginny-Hermine_Freut mich, dass dir der Banner gefällt und auch aufgefallen ist. Habe nach laanger Zeit mal wieder mit einem Fotobearbeitungsprogramm gearbeitet :)


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