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Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 19

von Nitsrek

Hermine stand an ihrem gewohnten Fleck, unruhig. Es war komisch, sie schnell sie sich schon daran gewöhnt hatte. Komisch und beängstigend. Sie trug das Armband erst seit fünf Tagen und es schien schon so lange her, dass sie es nicht getragen hatte. Sie wartete nervös darauf, dass Malfoy zurückkehrte, was wirklich neu war. Sie zog es normalerweise vor, wenn er nicht da war. Aber diesmal… der Blick, den Nott und er getauscht hatten, als sie das Büro verlassen hatte; es brachte sie um, nicht zu wissen, was passiert war.

Es war schon viel zu viel Zeit vergangen, aber vielleicht war er ja gar nicht die ganze Zeit bei Nott gewesen. Wahrscheinlich ist der Mistkerl zum Abendessen gegangen. Sie hatte das Mittagessen wegen einer seiner Launen verpasst, und jetzt verpasste sie auch noch das Abendessen. Sie wusste jetzt schon, dass er sie mit ihrem knurrenden Magen aufziehen würde, wenn er schließlich kam.

Als sich die Tür endlich öffnete, zuckte Hermine fast zusammen, aber sie wagte es nicht zu sprechen, während Draco seine Tasche auf den Schreibtisch fallen ließ, sich dann setzte und sie anstarrte. Das gefiel ihr nicht; es war so offensichtlich, dass Nott etwas gesagt hatte und dass er nun versuchte es nachzuvollziehen. Wenn Nott etwas Nettes gesagt hatte, würde er es nicht nachvollziehen können und vermutlich die Geduld verlieren. Hermine schluckte.

Draco stand auf und lief zu ihr, studierte sie immer noch, kniff sogar seine Augen etwas zusammen. Das gefiel ihr nicht. Das gefiel ihr ganz und gar nicht.

„Nein, ich verstehe es wirklich nicht“, hörte sie ihn murmeln, bevor er sagte, „Okay, Granger, deine Ferien sind vorbei – auf die Knie.“

Hermines Augen traten hervor. Was?

„Du hast richtig gehört“, sagte er barsch, bevor sie auch nur etwas erwidern konnte. „Gehorche!“

Sie fiel sofort auf die Knie und lehnte sich etwas zurück, als er etwas zu nahe kam und diese Position dadurch noch unangenehmer machte.

„Nein.“ Sie konnte das Grinsen in seiner Stimme hören. „Nicht auf die Fersen setzen. Bleib auf den Knien. Brav…“

Hermine tat wie geheißen und starrte ihn finster an. Er hob kaum eine Augenbraue, bevor er sich wieder abwandte und zu seinem Stuhl zurückkehrte.

„Ich hoffe, es stört dich nicht“, sagte er und griff in seine Tasche. „Wegen Theo habe ich fast das Abendessen verpasst. Zum Glück habe ich die hier noch bekommen, bevor die Tische leer geräumt wurden.“ Er fischte einen Apfel hervor und Hermine gratulierte sich dazu, dass sie vorhin Recht gehabt hatte.

Er biss in die Frucht, genoss die Saftigkeit, und Hermine wandte den Blick ab und zwang ihren Magen, nicht zu knurren. Sie fand es wirklich nicht unterhaltsam, auf den Knien und ausgehungert zuzusehen, wie Malfoy aß.

„Schau mich an“, befahl er.

Sie gehorchte und ihr Magen knurrte laut.

Er grinste. „Hungrig?“ Er nahm wieder einen Bissen.

„Ich mache Diät“, stieß sie hervor, sich weigernd, ihn gewinnen zu lassen.

Er prustete vor Lachen, erstickte fast an seinem Apfel und bekam einen Hustenanfall. Sie fragte sich, was sie sagen müsste, damit er wirklich erstickte. Es war eine nette Vorstellung.

„Mädchen wie Pansy machen Diät“, sagte er, nachdem er nicht mehr hustete. „Mädchen wie du… nicht.“

Darauf gab es nicht wirklich eine Antwort.

„Also, antworte mir“, forderte er. „Hast du Hunger?“

Sie funkelte ihn an. „Du weißt, dass ich Hunger habe.“

Er schüttelte den Kopf. „So eine bissige Antwort von jemanden, der sich das eigentlich nicht leisten kann.“ Er warf den halb gegessenen Apfel in den Mülleimer.

Hermine kniff die Augen zusammen. „Dir macht das zu viel Spaß.“

„Meinst du? Nachdem du immer noch so ein freches Mundwerk hast, würde ich eher sagen, ich habe nicht genug Spaß.“

„Ich hasse dich.“ Es rutschte einfach raus, Bosheit troff von jedem Wort. Hermines Augen weiteten sich leicht, als sie bemerkte, was sie da gesagt hatte, aber dann hatte sie sich wieder unter Kontrolle. Das konnte für ihn keine große Überraschung sein. Nicht nach allem, was er sie durchmachen ließ.

Er war nicht überrascht. Nicht im Geringsten. „Sag mir etwas, das ich nicht weiß“, sagte er gelangweilt.

„Ich habe dich bisher nie gehasst“, bot sie an.

Das schien ihn zu überrumpeln. „Was?“

Hermine atmete tief ein, sammelte ihren Mut und verlagerte ihr Gewicht ein wenig. Ihre Knie taten langsam weh. Geistesabwesend bedeutete er ihr, wieder aufzustehen, und sie gehorchte ihm langsam. „Ich habe dich bisher nie gehasst“, sagte sie leise und blickte zu Boden, als sie schließlich stand. „Du hast bisher nichts getan, was das rechtfertigen würde. Deine Streiche waren meistens kindisch und gemein, und deine Beleidigungen voller Abscheu, aber du warst nicht sonderlich grausam und nichts, was du getan hast, war so schlimm, dass man nicht darüber hinwegsehen konnte.“

Sie sah Draco in die Augen, der sie nur lautlos anstarrte.

„Selbst als du die Todesser reingelassen hast, wussten wir, dass du mehr oder weniger dazu gezwungen worden warst und verurteilten dich eigentlich nur, weil du nicht um Hilfe gebeten hattest, aber auch das war irgendwo verständlich.“ Sie hielt inne, ihr Kiefer spannte sich an, ebenso wie ihr Mund. „Aber das hier? Mich so oft es geht bloßstellen; mich missbrauchen, mich bedrohen und mich aushungern lassen. Meinen Ruf ruinieren; mich meine Bildung, meine Pflichten und meine Freunde vernachlässigen lassen. Es ist nicht einmal eine Woche rum, aber du hast mich überzeugt, dass du meinen Hass wirklich verdienst und dass du nie besser sein wirst als dein Vater, der nur jene fertig macht, die sich nicht wehren können. Ich habe immer geglaubt, es gäbe eine Chance, dass du deine Augen aufmachst und siehst, dass dein Vater falsch liegt, aber jetzt weiß ich, dass du dich nicht ändern wirst. Du wirst nie etwas anderes sein als ein weiterer beleidigender, reinblütiger Vollidiot. Du wirst niemals Reue empfinden. Ich habe dich nie gehasst, aber inzwischen ist es ziemlich leicht.“

Draco war während ihrer Worte immer weißer und weißer geworden, ob vor Schock oder Wut wusste Hermine nicht genau. Als ihre Tirade zu Ende war, sprang er auf und rang darum, seine Beherrschung nicht zu verlieren.

„Glaube nicht, dass du mich kennst“, knurrte er.

„Ich weiß nur, wie grausam du anderen Menschen gegenüber sein kannst“, konterte sie. „Ich weiß, dass du kein Mitgefühl empfindest, egal, wie sehr man dich anfleht. Mehr muss ich nicht wissen.“

Seine Fäuste waren geballt und sein Kiefer mahlte. Sie war etwas überrascht, dass ihre Worte ihn doch so wütend machen konnten, aber andererseits – er hatte immer einen kurzen Geduldsfaden, wenn sie es wagte Kontra zu geben.

„Nun, in dem Fall“, sagte er und schob die Tasche vom Schreibtisch in den Mülleimer, wo sie nach einem dumpfen Aufschlag verschwand. „Isst du heute Abend eben doch nichts. Ich denke, Menschen, die keine Reue empfinden, bringen ihren Sklaven kein Essen mit.“

Sie glaubte ihm keine Sekunde, dass er ihr etwas mitgebracht hatte. „Du hattest nie etwas für mich“, sagte sie so ruhig es angesichts seiner Wut ging.

„Ach ja?“, fragte er, lief zu ihr und überragte sie bedrohlich. „Nun, das wirst du wohl nie herausfinden, nicht wahr? Geh.“

Nervös lief sie an ihm vorbei in Richtung Tür, dann eilte sie davon. Sie hätte nie so direkt sein dürfen… aber irgendwie fühlte es sich gut an. Sie hatte nur die Wahrheit gesagt.

„Bis zum Frühstück“, rief er ihr nach, seine Stimme höhnisch, als sie die Tür hinter sich schloss.

+++++

Draco lief in seinem Zimmer wie ein eingesperrtes Tier auf und ab. Er war nicht aufgebracht, weil Granger ihn hasste. Ihr Hass war Teil der Grundlage, auf der seine Existenz beruhte. Diesen Hass aber tatsächlich zu spüren und zu hören, dass er nie etwas Besseres als sein Vater werden würde… Es traf ihn an einem Punkt, der nicht hätte existieren dürfen.

Er fühlte die Wahrheit in ihren Worten. Nicht dass sie wahr waren, sondern dass sie sie als wahr empfand. Und sie hatte Recht damit, dass er einen ganzen Haufen Dinge mit ihr tun könnte und würde, ohne dabei Reue zu empfinden, auch wenn er nicht wirklich vorgehabt hatte, sie verhungern zu lassen. Egal, wie wenig er davon hielt, er konnte nicht das Mädchen verhungern lassen, das Theo mochte. Nun, er nahm an, dass er es jetzt trotzdem irgendwie tat, aber verdammt, ihre Worte hatten jede Beleidigung, die er ihr jemals an den Kopf geworfen hatte, in den Schatten gestellt!

Er wusste, dass sie es vergessen hatte. Sie hatte es tatsächlich vergessen. Sie war die Einzige, die wusste, warum er Dumbledore nicht getötet hatte, weil sie es aus ihm herausgezwungen hatte.

Er war in jenem Moment alt und wehrlos, und er war trotz dem Ruf meiner Familie immer nett zu mir gewesen.

Aber dieser Ausdruck von Mitleid seinerseits war natürlich nicht Teil ihrer durchdachten Analyse gewesen, weil sie es ihn schlicht und einfach vergessen hatte.

Es traf ihn

+++++

„Hey, Hermine!“, rief Ginny und holte das ältere Mädchen ein. „Denkst du, ich könnte mein Buch zurück haben?“

„Welches Buch?“, fragte Hermine und trat durch das Portraitloch. Sie hatte vor dem Mittagessen eine Freistunde und wollte diese zum Lernen nutzen.

Ginny folgte ihr. „Das ‚Große Hexen im Laufe der Zeit’, das du dir vor einem Monat von mir geliehen hast?“

„Oh. Das.“ Hermine errötete etwas. Sie vergaß Bücher normalerweise nicht, aber dieses war etwas… uninteressant gewesen. „Natürlich. Wir können es gleich holen.“

„Das hatte ich gehofft“, zwitscherte Ginny und folgte Hermine auf ihr Zimmer.

Während Hermine herumkramte und versuchte, sich daran zu erinnern, wo sie das Buch hingelegt hatte – ehrlich, normalerweise war sie sehr viel organisierter – betrachtete Ginny das Zimmer der Schulsprecherin, da sie noch nie zuvor hier gewesen war.

„Es muss hier irgendwo sein“, murmelte Hermine und grub sich durch eine Truhe voller Bücher. „Noch eine Sekunde.“

„Ähm, Hermine?“

„Eine Sekunde.“

„Vergiss das Buch. Was ist das?“

Hermine drehte sich um und sah, wie Ginny nahe dem Bett kniete und etwas halb Verstecktes aufhob. Als Ginny aufstand, erkannte Hermine es sofort und unterdrückte ein Stöhnen. Ginny hielt eine große grüne Socke in der Hand.

„Auch wenn wir so tun, als hätte ich diesen speziellen Grünton nicht bemerkt“, sagte Ginny im Plauderton, „ist die Socke immer noch aus teurem Stoff und sehr viel zu groß für dich oder auch jedes andere Mädchen. Was mich zu der Überlegung führt, welche Jungs Zugang zu diesen Schlafräumen haben, und das wiederum bringt mich zurück zu diesem speziellen Grünton. Dann ist da noch die sehr traumatische Tatsache, dass ich einen bestimmten Hauptverdächtigen habe, weil ich wirklich nicht will, dass es der andere ist.“

Hermine lief schnell ein paar Schritte auf Ginny zu und riss ihr den Socken aus der Hand. „Es ist nicht, wie du denkst.“

„Wirklich nicht?“, fragte Ginny. „Denn ich denke, dass ich gerade die Socke eines Slytherins auf deinem Boden gefunden habe.“

Hermine rieb müde ihre Schläfe. „Okay, dann ist es doch, was du denkst.“

„Sind die Gerüchte wirklich wahr?“

Hermine wollte „NEIN!“ schreien, war aber nicht in der Lage, die Gerüchte, die Draco gestreut hatte, abzustreiten. „Glaub mir, niemand war hier“, sagte sie stattdessen. „Ich musste das Paar ausleihen und habe vergessen, es zurückzugeben.“

„Warum musstest du dir Socken ausleihen von… einem von den beiden?“

„Ich bin… letzte Nacht in die Verliese gerufen worden, es war ein Notfall und ich bin den ganzen Weg barfuß gerannt. In den Verliesen ist es kalt, also hat er gemeint, ich solle vorsichtiger sein und das nächste Mal Socken anziehen, wenn ich nicht krank werden wollte.“ Das war eigentlich ziemlich nah an der Wahrheit. Hermine war überrascht, dass sie so viel sagen konnte, aber andererseits war es auch eine Art Notfall gewesen.

Ginny seufzte. „Immerhin schließt das Malfoy aus“, murmelte sie. „Er wäre überglücklich, wenn du krank wärst.“

Hermine machte einen neutralen Laut.

„Ich bin nur erleichtert“, fuhr Ginny fort. „Für eine Sekunde hatte ich echt Angst.“

„Es ist wirklich nichts“, versicherte Hermine ihr. „Aber sag es bitte trotzdem niemandem, okay? Es gibt schon genug Gerüchte…“
Ginny zuckte mit den Schultern. „Es gibt nichts zu erzählen, oder? Hast du mein Buch gefunden?“
+++++

Zaubertränke, Donnerstag Nachmittag. Keine allzu große Klasse. Vier Ravenclaws, vier Slytherins, drei Gryffindors und ein Hufflepuff. Sie ertrugen zusammen zweimal die Woche Slughorns merkwürdigen Unterricht, aber wirklich eine Einheit waren sie nicht.

Draco Malfoy war unter den Slytherins, aber Theodore Nott zum Glück auch, also hoben die beiden sich irgendwie auf. die anderen Slytherins waren Blaise Zabini und Tracey Davis. Zabini wirkte extrem gelangweilt und Davis sah aus, als würde sie wirklich nicht hier sein wollen. Hermine fand immer, dass die Slytherin-Mädchen entweder wie Parkinson oder Davis waren. Entweder versuchten sie permanent, ihren sozialen Status zu erhöhen, oder sie versuchten einfach… zu überleben. Sie verstand nicht wirklich, was Davis in Slytherin machte, aber sie glaubte, dass es wohl an ihrer Ambitioniertheit lag.

Die Ravenclaws waren Michael Corner, Stephen Cornfoot, Lisa Turpin und Morag McDougal. Sie spielten zusammen irgendein Spiel auf Pergament, während sie auf Slughorn warteten. Es sah interessant aus. Interessanter zumindest als das, was die Gryffindors machten, die nur leer in die Luft starrten.

Hermine warf einen Blick auf Harry und Ron, dann Ernie Macmillan, der den beiden in nichts nachstand. Sie stöhnte. Das würde eine lange, lange Unterrichtsstunde werden. Sie stieß Harry an.

„Hm?“, fragte er matt.

„Sprich mit mir.“

Er nickte. „Ich wollte sowieso mal mit dir reden… nach der Stunde?“

Der Unterricht war um halb Vier vorbei. Sie hatte keine Zeit, sie musste in ihr Zimmer eilen und dann um vier Uhr in den Verliesen sein. „Ich habe keine Zeit“, murmelte sie. „Kannst du es nicht jetzt sagen?“

„Ich dachte, du hättest Ron versprochen, dir mehr Zeit zu nehmen“, sagte Harry leise genug, dass nur sie es hörte.

„Habe ich auch, aber es geht nicht. Nur ein paar Wochen…“

„Stimmt es, was erzählt wird?“, fragte Harry. „Dass du deine Zeit mit den Slytherins verbringst?“

„Ich kann nicht darüber sprechen.“ Hermine spielte mit ihrer Feder. „Bitte vertrau mir einfach.“

Harry runzelte die Stirn. „Ich habe gehört, dass Theodore Nott für einen Slytherin fast anständig ist und immerhin ist er Schulsprecher, also sollte es mich nicht stören, wenn du mit ihm befreundet bist.“

„Aber es stört dich?“, fragte sie leise.

Er seufzte und schüttelte den Kopf. „Ich kann nicht anders, Hermine. Ich weiß, dass das ziemlich engstirnig ist, aber ich kann sie einfach nicht mögen. Ich muss erst noch einen treffen, der das wert wäre. Ich würde gerne einmal einen Slytherin sehen, nur einmal, der keinen hinterhältigen Plan ausheckt.“

Hermine wirkte eine Sekunde nachdenklich. „Ich denke nicht, dass Nott etwas plant. Oder vielleicht schon, aber immerhin nichts Schlechtes.“

„Du magst ihn also?“, fragte Harry.

„Naja, ja“, antwortete sie mit einem Stirnrunzeln. „Er hat nichts getan. Ich meine, er ist unnahbar und man kommt schwer an ihn ran, aber ich denke nicht dass er…, du weißt schon, wie die ist.“ Sie meinte damit die Todesser, konnte sich aber nicht überwinden, es zu sagen.

„Ich wünschte nur, du könntest mir sagen, was du in den Verliesen treibst, dann müsste ich mir keine Sorgen mehr machen.“

„Ich weiß, aber das ist mir leider nicht mög -“ In dem Moment trat Slughorn ein und alle Unterhaltung brach ab.

Hermine blickte zum Slytherin-Tisch und verfluchte Malfoy. Er schien es nicht zu bemerken. Er war damit beschäftigt, einen finster dreinblickenden Zabini unterm Tisch zu treten, der darauf hin ächzte. Davis rutschte eingeschüchtert mehr und mehr von ihnen ab.

Hermine schüttelte verständnislos ihren Kopf und wandte ihre Aufmerksamkeit dann dem Lehrer zu.

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Vorschau
+++++

Wir hatten schon lange kein Geknutsche mehr… Wir sollten also langsam damit anfangen, hihi.


Sie antwortete nicht. Stattdessen fuhren ihre Hände in seine Haare und hielten ihn für einen tiefen, hungrigen Kuss fest. Seine Hände legten sich auf ihre Taille und er zog sie an sich, wobei ihm ein sanftes Stöhnen entkam. Sie war so verführerisch.

Sie hob ihren Kopf ein wenig und grinste. „Nein, du scheinst nicht allzu befriedigt.“


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