Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 23

von Nitsrek

Hermine stolperte in Dracos Zimmer. Sie war den ganzen Weg gerannt. Es war unfair. Warum beschloss er ausgerechnet jetzt, sie zu rufen, zwei Stunden zu früh? Er musste ihre Gedanken lesen können. Irgendwoher wusste er, dass es ihr nicht schlecht ging und das wollte er ändern.

Er konnte es einfach nicht ertragen, wenn sie nicht unglücklich war, oder?

Armer Ron, sie hatte ihn sehr abrupt stehen lassen, als die Rufe stärker und lauter als zuvor in ihrem Kopf losgingen. Die Dringlichkeit hatte sie so überrascht und überwältigt, dass sie sich kaum verabschieden konnte. Er dachte jetzt wahrscheinlich, dass sie wegen dem Kuss davon lief, auch wenn nichts ferner der Wahrheit sein konnte.

„Was ist los?“, fragte Draco sofort, als Hermine nicht einmal ganz im Zimmer war und bevor er die Tür hinter ihr schloss.

Sie blinzelte. „Inwiefern?“

Er funkelte sie an. „Irgendetwas geht hier vor, und das gefällt mir nicht.“

Ihr klappte der Mund auf und sie richtete einen anklagenden Finger auf ihn. „Du kannst doch meine Gedanken lesen! Woher solltest du es sonst wissen!?“

„Sei nicht absurd“, schimpfte er. „Wenn ich deine Gedanken lesen könnte, warum sollte ich dann fragen, was los ist? Ich wüsste es doch, oder nicht?“

Sie kniff misstrauisch ihre Augen zusammen. „Aber du weißt etwas!“

„Stimmt. Ich weiß etwas, und du wirst mir die ganze Geschichte erzählen. Jetzt.“

Sie errötete. „Es ist privat.“

„Das glaube ich auch“, murmelte er und runzelte die Stirn. „Funktioniert das Ding überhaupt noch? Ich befehle dir, es mir zu sagen!“

„Ich war bei Ron“, stieß sie hervor.

„Oh.“ Er rümpfte die Nase. „Wäh. Und das löst diese warmen, kribbeligen Gefühle in dir aus? Was hat er getan?“

Hermine schloss beschämt ihre Augen. „Er hat mich geküsst“, flüsterte sie.

Dracos Augen weiteten sich und er starrte den Ring an seiner Hand finster an. Das war definitiv falsch. Es gab ein paar Dinge, die wollte er einfach nicht erfahren, und Grangers lustvolle Gefühle, wenn das Wiesel mit ihr knutschte, gehörten definitiv dazu.

„Okay.“ Er räusperte sich. „Das kannst du nicht machen.“ Er setzte sich auf seinen Stuhl.

Hermines Augen flogen auf. „Was?“

„Du hast schon verstanden. Du wirst Weasley nicht küssen, wenn du das Armband trägst.“

„Aber das ist lächerlich!“, protestierte sie. „Willst du wirklich so sehr, dass ich mich schlecht fühle?“

Draco rieb müde seine Stirn. „Wie du schon erraten hast, Granger, weiß ich manchmal mehr, als ich möchte. Es macht mich krank, diese Dinge zu fühlen, also wird dein liebeskrankes Wiesel wohl warten müssen.“

„Fühlen…“, murmelte Hermine und ihre Augen weiteten sich. „Meine Gefühle! Natürlich, warum habe ich das nicht bemerkt? Du spürst, was ich spüre, oder? Kein Wunder, dass du so ein Talent hast, mir das Leben schwer zu machen – du weißt, wann du es richtig machst!“

Draco rieb seine Schläfen. „Du bist echt nervig, weißt du das, Granger?“

„Und ich habe Recht, stimmt’s?“, fragte sie mit einem triumphierenden Grinsen. Dann runzelte sie die Stirn, als sie realisierte, was ihre Feststellung bedeutete. „Das ist ziemlich aufdringlich von dir!“

„Glaub mir, Granger, es wäre mir lieber, ich wüsste es nicht“, versicherte er ihr. „Du fühlst so verdammt viel, dass es echt anstrengend ist.“

„Dann lass es“, rief sie aus. „Ich will es nicht! Kannst du das nicht abstellen?“

Er schüttelte mit einem schweren Seufzen den Kopf. „Ich wünschte, es ginge. Wirklich.“

Sie verschränkte die Arme und schmollte. „Interessantes Schmuckstück. Die armen Frauen, die sich so etwas von ihren Ehemännern aufzwingen lassen.“

Draco funkelte sie an. „Frauen beschweren sich doch sonst immer, dass Männer nicht wissen, was in ihnen vorgeht – ich würde sagen, das hier hilft.“

Hermine schnaubte. „Es geht ums Prinzip. Ich habe keine Privatsphäre. Du weißt, wenn ich wütend, frustriert, fröhlich oder -“ Sie brach ab, ihre Augen wurden weit und ihr Gesicht dunkelrot.

Er hob eine Augenbraue.

„Du wusstest, dass ich geküsst wurde, oder?“, murmelte sie.

„Naja, Ehefrauen sollten keine anderen Männer küssen“, bemerkte er.

„Nein“, sagte Hermine und zappelte nervös. „Aber es gibt auch… andere… Dinge…“

Er sah sie verständnislos an. Wenn sie nicht küssen durfte, galt das Verbot auch für alle „anderen Dinge“, die ihm einfielen.

„Egal!“ Sie schüttelte heftig ihren Kopf. „Nur ein Gedanke, sonst nichts.“

Jetzt war Draco neugierig. „Nein, sag es mir. Ich sterbe vor Neugier, was dich so verlegen macht.“

„Das wäre schön“, grummelte sie. „Aber du brauchst ja auch kalte Duschen.“

Er blinzelte und wunderte sich über den plötzlichen Themenwechsel, aber dann machte es Klick und er sprang auf. „Auch das nicht!“

„Und das sagst du“, murmelte sie.

Es folgte eine peinliche Stille, während der beide versuchten, die Nebenwirkungen des Rings und des Armbands zu verdauen.

„Du bist entlassen“, würgte er schließlich hervor, setzte sich wieder und starrte seine Hausaufgaben an.

Als er hörte, wie sie ging, fuhr er mit seinen Fingern durch seine Haare und lehnte seine Stirn gegen den Schreibtisch. Er brauchte diese Bilder, die derzeit durch seinen Kopf wanderten, wirklich nicht. Und warum glaubte sie überhaupt, er würde kalt duschen müssen? Er hoffte verzweifelt, dass sie keine Ahnung hatte, was in ihm vorging, wie er sich gefühlt hatte, als er an jenem Abend hierher zurück kam und sie in seinem Bett liegen sah.

+++++

Am nächsten Tag wurde Draco Zeuge der Wiedervereinigung des Trios. Es war zum Kotzen. Er war hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, eine erneute Entzweiung herbeizuführen, und seinem eigenen Wunsch, die Verzweiflung über den Ring nicht zu spüren. Am Ende entschied er, dass sie ihre Freunde haben konnte. Immerhin sollte ihre aufkeimende Beziehung mit Weasley Theo entmutigen.

Dennoch fand er zwischen den Unterrichtsstunden die Zeit, ihr zu sagen, sie solle aufhören, Weasley anzuhimmeln, weil ihm davon schlecht wurde. Sie streckte ihm die Zunge raus, musste ihm aber natürlich gehorchen.

Er konnte natürlich auch nicht widerstehen, seine angebliche Beziehung zu Granger mit diskreten Blicken und Grinsen vor Weasley auszubreiten. Es war wirklich lustig und noch vor dem Mittagessen sah Weasley aus, als würde er ihn am liebsten ermorden. Granger wirkte komischerweise weniger wütend und versuchte, Weasley zu beruhigen. Draco fragte sich, warum der andere Junge ein Mädchen wollen würde, das vermutlich mit einem anderen schlief – noch dazu mit einem, den er hasste – aber er kam nicht drauf. Er würde Gryffindors nie verstehen.

+++++

„Du bist ein Mistkerl, weißt du das?“

„Das wird langsam alt, Granger, du langweilst mich.“

Draco versuchte halbherzig, seine Hausaufgaben zu erledigen, während Hermine ihn unabsichtlich mit ihrem Gezeter unterhielt.

„Du musstest Ron den ganzen Tag reizen!“

„Nein, musste ich nicht, ich wollte nur unbedingt.“

„Ach… du bist ein Mistkerl.“

„Du langweilst mich immer noch.“

Er war alles andere als gelangweilt. Anscheinend hatte sie beschlossen, ihn erst dann wegen seinem Verhalten Ron gegenüber anzumotzen, wenn sie allein waren. Es war hoch unterhaltsam. Es war auch wirklich interessant, dass sie sich ihm allein gegenüber völlig anders verhielt als vor anderen Mitschülern. Er musste noch herausfinden, ob das gut oder schlecht war.

Sie kniff ihre Augen zusammen. „Du machst das nur, damit es mir schlecht geht, oder? Aber das wird nicht funktionieren. Ron und ich haben eine Übereinkunft, du kannst uns nicht auseinander bringen!“

Draco hob eine Augenbraue. „Soll das eine Herausforderung sein?“

Hermine wurde leicht blass und er musste ein Grinsen unterdrücken. Er hatte wirklich kein Interesse mehr daran, sie auseinander zu bringen, aber das würde er sie natürlich nicht wissen lassen.

„Dir macht das wirklich Spaß!“, klagte sie ihn an, was ihn aufblicken ließ. „Du liebst es, in meinem Leben Gott zu spielen, oder?“

Oh, das. Er zuckte mit den Schultern. „Natürlich, Granger. Wer hätte daran keinen Spaß?“

Sie verschränkte die Arme und sah wirklich stur aus. „Nun, du kannst deinen Spaß haben“, grummelte sie. „Mir ist das egal.“

„Na klar“, widersprach er. „Deswegen macht es ja so Spaß.“

Sie blickte ihn misstrauisch an. „Du bist heute gesprächig“, bemerkte sie.

Draco lehnte sich in seinem Stuhl zurück und verschränkte ebenfalls die Arme. „Du bist die, die unermüdlich redet, Granger.“

„Ja, aber du hast nicht gesagt, ich solle den Mund halten!“ Sie forderte ihn mit ihrem Blick heraus.

Er zog eine Grimasse und suchte nach einer Antwort. „Du bist heute unterhaltsamer als meine Hausaufgaben“, sagte er schließlich.

Hermine neigte leicht ihren Kopf. „Du sitzt immer an deinen Hausaufgaben. Niemand sonst verwendet soviel Zeit darauf. Naja, außer mir.“

„Danke für den Vergleich“, murmelte er.

„Versuchst du, mich zu schlagen?“, fragte sie. „Denn das wird nichts.“

Er sah sie finster an. „Nicht alles dreht sich um dich, Granger.“

„Warum dann?“

„Was interessiert dich das?“

„Ich bin neugierig“, antwortete sie. „Du schreibst mehr Aufsätze als alle anderen. Warum?“

Er rollte mit den Augen. „Wenn du drüber nachdenken würdest, würdest du vielleicht selbst eine Antwort finden.“

„Ja, vielleicht. Aber es ist einfach, dich zu fragen.“

„Ich habe keine Lust, dir mein Herz auszuschütten“, motzte er.

Hermine verzog das Gesicht. „Wenn du es mir sagst, werde ich Nott morgen erzählen, dass du mich gut behandelst“, sagte sie langsam.

Draco starrte sie ungläubig an. „Das könnte ich dir auch einfach befehlen!“

„Ja“, räumte sie ein. „Aber bisher hast du da auch nicht dran gedacht!“

„Nun, jetzt schon. Du wirst Theo sagen, dass ich dich gut behandle… wenn er fragt. Erwähne es nicht, wenn er nicht von selbst anfängt.“

Sie streckte ihre Zunge raus. Anscheinend eine neue Angewohnheit. „Ich denke mir etwas anderes aus.“

Er hob nur eine Augenbraue.

„Oh, komm schon!“ Sie stampfte mit dem Fuß auf. „Sag schon. Ich werde es auch niemandem sagen.“

„Warum sollte ich dir meine Geheimnisse erzählen?“, fragte er. „Das würde mir gerade noch fehlen, dass du etwas gegen mich in der Hand hättest.“

„Ich würde es nicht gegen dich verwenden“, sagte Hermine sofort. „Versprochen. Bei meiner ehre. Und wie sollte ich das auch tun? Es geht nur um Hausaufgaben; im schlimmsten Fall fällst du durch oder…“ Ihre Stimme verklang, als er erstarrte.

Draco starrte stur geradeaus und sie zappelte verlegen.

„Du fällst durch?“, fragte sie ruhig. „Wie kann das sein?“

Für einige Sekunden erwartete sie keine Antwort. „Ich habe ein Jahr verloren, Granger“, sagte er schließlich. „Letztes Jahr habe ich mich null für die Schule interessiert, weil ich… andere Dinge im Kopf hatte.“ Sie blieb ruhig, unsicher, was sie sagen sollte, und nach ein paar Sekunden fuhr er wirklich fort. „Es war eine lange Diskussion, bis sie es mir überhaupt gestatteten. Hast du dich nie gefragt, was aus Crabbe und Goyle geworden ist? Warum sie in keiner deiner Unterrichtsstunden sitzen, obwohl sie immer noch hier sind? Sie haben die Prüfung, die ich gerade so bestanden habe, vermasselt und wiederholen jetzt die sechste Klasse.“

„Oh…“ Hermine wusste nicht, wie sie darauf antworten sollte. „Aber wenn du bestanden hast, warum all diese Zusatzarbeiten?“

„Es war eine Bedingung. Ich muss das gesamte letzte Jahr nachholen, um zu den UTZen zugelassen zu werden. Zufrieden?“ Er wandte sich ab, fest entschlossen, sie zu ignorieren und mit seinen nie-enden-wollenden Aufgaben fortzufahren.

„Ich könnte dir helfen“, bot sie an.

Er erstarrte. „Ich brauche deine Hilfe nicht!“, fuhr er sie an. „Ich brauche deine Herablassung nicht. Ich bin nicht dumm. Ich bin vielleicht nicht Klassenbester, aber ich habe ein ganzes Jahr verloren, und dafür halte ich mich ganz gut.“

„Ich denke nicht, dass du dumm bist“, widersprach Hermine. „Ich meine…“ Sie zögerte, als er sie anfunkelte, hob dann aber dickköpfig ihr Kinn. „Du verwendest sehr viel zeit darauf, mich zu quälen und du bist auf deine eigene kranke und verdrehte Art ziemlich clever. Wenn du das auf deine Schularbeiten übertragen würdest, wärst du vielleicht fast so gut wie ich.“

Er runzelte die Stirn und antwortete nicht.

Warum machte sie ihm Komplimente? Das brachte seine Weltanschauung durcheinander und das gefiel ihm nicht.

„Du bist entlassen“, grummelte er. „Dein Gelaber lenkt mich ab.“

+++++

Hermine betrat das Büro der Schulsprecher und wunderte sich, wie locker der heutige Tag verlaufen war. Sie hatte Frühstück und Mittagessen gehabt und hatte sogar allen Unterricht ohne komische Unterbrechungen besuchen können. Jetzt sah es sogar fast danach aus, dass sie ihr Treffen mit Nott ohne Unterbrechungen abhalten konnte.

Sie machte sich fast Sorgen, dass Malfoy ernsthaft krank war.

„Was ist so lustig?“

Sie sah auf und bemerkte, dass Nott sie fragend ansah.

„Ähm, nichts“, antwortete sie. „Ich bin heute nur gut gelaunt.“

„Also, wie behandelt Malfoy dich?“

Du wirst Theo sagen, dass ich dich gut behandle, wenn er fragt.

Hermine spitzte ihre Lippen. „Er behandelt mich gut. Sogar beispielhaft. Wie eine Königin. Nein, warte, wahrscheinlich sogar noch besser.“

„Ah“, sagte Nott mit einem belustigten Glitzern in den Augen. „Ich sehe, dass er mit der Frage gerechnet hat. Aber schön, dass du deinen Humor zurück hast.“

„Er ist nicht grausam“, räumte Hermine ein. „Ich glaube, es geht ihm nicht gut.“

Nott lächelte und Hermine kicherte leise. Heute war so ein angenehm normaler Tag.

„Ich habe dich die ganze Woche nicht gesehen“, sagte Nott. „Was komisch ist, wenn man bedenkt, dass ich ein Auge auf dich habe.“

„Hmm, ja, stimmt“, sagte Hermine und hoffte, dass Nott den Grund erriet. Sie stand natürlich immer noch unter dem Befehl, ihn außerhalb ihrer Treffen zu vermeiden und durfte ihm das auch nicht erzählen.

„Ich vermute, dass Draco etwas damit zu tun hat. Aber das kannst du mir nicht sagen, nicht wahr?“

„Richtig“, grinste Hermine.

„Warum lachst du?“

„Weil du so klug bist! Ich verstehe nicht, wie du mit jemandem wie Malfoy befreundet sein kannst. Du bist fast normal, mal abgesehen von deiner fast gruseligen Allwissenheit.“

Notts Augen weiteten sich erstaunt. „Gruselig…“, murmelte er. „Das war nicht das, worauf ich gehofft hatte…“

Hermine legte eine Hand auf ihren Mund, als ihr auffiel, wie er es verstanden haben musste. „So war das nicht gemeint“, versicherte sie ihm eilig. „Es ist nur… Du scheinst immer alles zu wissen.“

„Ja, das ist die Definition von Allwissenheit“, murmelte er. Hermine war sich nicht sicher, da Nott selten seine Gefühle äußerte, aber sie fand, dass er leicht verletzt wirkte.

Das war nicht ihre Absicht. Er war immerhin ein seltener und sehr wichtiger Verbündeter. Sogar ein Freund. Sie zuckte zusammen.

Er lächelte sanft. „Keine Panik, Granger. So leicht bin ich nicht beleidigt.“

Sie war nicht sicher, ob das die Wahrheit war, aber sie ließ es durchgehen. Sie wusste nicht, was sie sonst hätte tun können.

„Also, was kann ich tun?“, fragte sie.

„Nichts“, sagte er ruhig. „Ich habe geglaubt, dass Draco uns unterbrechen würde, also habe ich Patil gesagt, dass du etwas Freizeit brauchst, ich hoffe, es stört dich nicht. Sie hilft mir mit den Plänen und der Beratung der Schüler. Deshalb wollte ich letzte Woche mit dir reden.“

„Oh.“ Sie lehnte sich an den Besprechungstisch. „Dann gibt es wohl keinen Grund, hierzubleiben, und ich gehe lieber in die Verliese…“

„Nein, bleib bitte“, sagte er und lief zu ihr. „Ich werde dich außerhalb unserer Treffen wohl kaum zu Gesicht kriegen, oder?“

Sie schüttelte den Kopf.

„Es wird bald vorbei sein“, sagte er sanft. „Lass den Kopf nicht hängen und es wird bald vorbei sein.“

Sie lächelte schwach. Er ließ es alles so einfach klingen.

Sie sah auf und ihr Herz setzte einen Schlag aus, ihre Lippen öffneten sich überrascht, als sie ihn so dicht bei ihr stehen sah.

Was war das?

+++++

Vorschau

+++++

Hermines Augen weiteten sich und ihr Kopf wirbelte herum. Sie fand Malfoy an den Türrahmen gelehnt. Sie schämte sich bei dem Gedanken, was er gesehen hatte, aber als hämischer Blick auf sie fiel, beschämte es sie noch mehr, dass er alle ihre Gefühle spürte. Er wusste genau, was sie gerade gefühlt hatte.
Sie verbarg ihr knallrotes Gesicht in ihren Händen.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Jo Rowling verlangte nicht von mir, den Roman buchstabengetreu umzusetzen, sondern eher dem Geist der Bücher gerecht zu werden.
Alfonso Cuarón