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Fanfiction

The Bracelet - Kapitel 35

von Nitsrek

Sekundenlang starrte Hermine den abweisenden Slytherin vor ihrer Nase nur an.

„Das ist… unglaublich!“, stammelte sie schließlich. „Warum sagst du so etwas?“

„So sehe ich es nunmal, Granger“, antwortete Theo ruhig. „Alle Beweise deuten darauf hin, dass du es tragen willst.“

„Das ist absurd! Du weißt, wie hart es ist!“, zischte sie. „Zumindest dachte ich das.“

Er blinzelte nicht einmal. „Du hast selbst zugegeben, dass er gar nicht so übel ist, wenn ihr allein seid. Jetzt verstehe ich auch, warum.“

Sie schüttelte den Kopf. „So ist es nicht. Zwischen uns ist nichts passiert.“ Er sah sie nur an und sie räumte ein, „Außer diesem einen Mal.“

„Aber du wolltest es. Du wolltest seine Aufmerksamkeit. Was ich noch nicht weiß, ist, ob du ihn ehrlich magst oder ob du hinter seinem Geld her bist und einfach nicht weißt, dass er keinen Zugriff mehr auf das Vermögen seiner Familie hat und vielleicht auch nicht mehr bekommen wird.“

Sie blinzelte. „Malfoy ist pleite?“

„Und schon habe ich meine Antwort.“

Hermine runzelte die Stirn, ihr Schock und ihr Drang, sich zu verteidigen, wurden schnell zu Verärgerung. Anscheinend zog Theo heute sehr schnell seine Schlussfolgerungen. Sie wusste, dass er es besser wusste; dieses Verhalten war für ihn sehr untypisch. Warum er sie beschuldigte, wusste sie jedoch nicht.

„Verzeih mir, wenn es mich überrascht, dass der allmächtige Malfoy keinen Penny mehr wert ist“, sagte sie verächtlich. „Unvorstellbar, dass meine Reaktion kein Zeichen tiefer Sehnsucht, bei jeder Gelegenheit gedemütigt zu werden, ist.“

Für eine Sekunde dachte sie, Theo sah selbstgefällig aus. Als hätte er sie absichtlich geködert.

„Du wünschst dir das also nicht?“, fragte er unschuldig.

Sie kniff die Augen zusammen. „Genau das sage ich. Warum habe ich das Gefühl, dass du mich prüfst?“

„Warum sollte ich dich prüfen?“

Wirklich eine sehr gute Frage. Sie zuckte mit den Schultern. „Vielleicht wolltest du sehen, ob es nur ein Ausrutscher war oder ob ich den gut versteckten Wunsch habe, von Malfoy mit Füßen getreten zu werden?“

„Sehr gut“, murmelte er. „Sehr treffend. Vielleicht wollte ich genau das wissen.“

„Ich mochte ihn noch nie. Unter normalen Umständen wäre es nicht passiert.“ Sie lief wieder auf und ab und rang die Hände. Sie konnte nicht anders. Er machte sie nervös. „Gott weiß, dass ich niemals etwas mit Malfoy anfangen würde“, fuhr sie fort, „aber es ist eben passiert. Es war dieses Ding“ – sie zeigte auf das Armband – „soweit ich das verstanden habe. Es wirkt wie… Aphrodisiakum oder sowas. Wir wussten beide nicht, dass das passieren kann und ich bin sicher, dass wir beide keine Wiederholung wünschen.“

„Ich habe euch gesehen“, wiederholte er ruhig. „Ich kam rein, als er sich über dich beugte und ich habe darauf gewartet, dass du ihn wegstößt. Aber das hast du nicht, im Gegenteil. Ich kenne die Umstände, aber ich kann mir nicht vorstellen, was diese Reaktion in dir hervorgerufen haben könnte.“

War da Schmerz in seinen Augen? Hermine schluckte. Nott vertraute den Leuten nur langsam, und er hatte ihr und Malfoy getraut. Er hatte ihnen so weit vertraut, dass sie ihn nicht verletzen würden. Sie konnte sich nur vorstellen, wie es für ihn ausgesehen oder sich angefühlt haben musste.

„Es tut mir leid“, flüsterte sie.

Sofort wurde sein Gesicht zu einer leeren Maske. „Entschuldige dich nicht bei mir, Granger. Du schuldest mir nichts.“

Hermine war so frustriert, dass es schon fast ein Wunder war, dass sie sich keine Haare ausriss. „Er hätte nicht gewusst, wie er mich verführen konnte, wenn er nicht über das Armband meine Gefühle gelesen hätte. Und er hätte auch nichts versucht, wenn meine Gefühle ihn nicht überwältigt hätten. Es fing wirklich total unschuldig an. Und… es ist Malfoy. Warum sollte er eine Muggel-Geborene verführen?“

Theos Augen verengten sich irgendwann während ihrer Tirade, und sie sah seinen Verstand arbeiten. „Ich wusste nicht, dass deine Gefühle ihn überwältigen könnten“, sagte er schließlich. „Das ändert die Dinge ein wenig.“

Sie atmete erleichtert aus. „Danke.“

„Ich sagte ‚ein wenig’, Granger. Ich glaube kaum, dass diese Dinger die Macht haben, euch etwas tun zu lassen, was ihr nicht wollt. Draco war vielleicht etwas überrumpelt von dem, was er in dir gefühlt hat, aber alles andere war durchaus gewollt. Ansonsten wäre euer Vertrag jetzt sicher gebrochen.“

Hermine schüttelte den Kopf. „Nein. Er hatte nicht vor, mich zu zwingen.“

„Da stand nicht, dass er es vorhaben musste. Wenn du das nächste Mal so eine Dummheit begehst, lass einen Slytherin deinen Vertrag aufsetzen. Du bist zu naiv, wenn es um Geschriebenes geht.“

„Heißt das, du glaubst mir, wenn ich dir sage, dass ich das Armband nicht tragen will?“

Er dachte ein paar Sekunden nach. „Vielleicht.“

„Bist du also immer noch sauer auf mich?“, fragte sie sanft.

Diesmal verbarg er seine Überraschung nicht einmal. „Mir war nicht bewusst, dass ich mich wütend verhalten hätte“, sagte er behutsam.

Sie sah ihn vorsichtig an. „Du bist ein Experte der psychologischen Kriegsführung“, informierte sie ihn. „Du musst wissen, wie effektiv deine Gleichgültigkeit ist.“

„Effektiv, vielleicht; unterschwellig wütend hätte ich eher nicht gedacht.“

„Ich habe dich verletzt und du hast zugemacht. Es ist nicht schwer, dahinter zu kommen.“

Er presste seine Lippen zusammen. „Ich denke nicht, dass wir diese Unterhaltung jetzt führen sollten. Was steht heute auf unserem Plan?“

„Theo…“, begann Hermine.

„Du hast die Person geküsst, die ich als meinen besten Freund bezeichne“, unterbrach er sie. „Egal, von welcher Seite du es betrachtest; du kannst kaum von mir erwarten, dass ich so tue, als wäre es nicht passiert.“

„Aber genau das versuchst du doch gerade, oder nicht?“

Er hatte ein Stück Pergament in die Hand genommen und Hermine bemerkte, dass er leicht zitterte. „Diese Notiz von McGonagall besagt, dass wir den Schülern keine Hoffnung auf ein Hogsmeade-Wochenende machen sollen, aber ich denke trotzdem, dass wir ihnen mitteilen sollten, dass die Möglichkeit besteht“, sagte er, seine Stimme kühl und kontrolliert. „Sie fragen derzeit ständig nach und ich denke, wir sollten ihnen sagen, wie viel Ärger die Lehrer damit haben, uns dieses Wochenende gewähren zu wollen. Was meinst du?“

Hermine seufzte, geschlagen. Er wollte ihr Problem eindeutig nicht weiter besprechen. „Sicher“, murmelte sie. „Wenn du das sagst.“

+++++

Extrem erschöpft verließ Hermine schließlich das Büro, nachdem sie ein paar mehr oder weniger wichtige Dinge besprochen hatten. Sie seufzte. Sie hatte das Gefühl, dass sie Theos Prüfung bestanden hatte, aber er war immer noch auf der Hut. Sie nahm an, dass sie das verdiente, nachdem sie einen besten Freund geküsst hatte.

„Oh, schau, da ist sie ja.“

„Hat ja Ewigkeiten gedauert.“

Hermine sah überrascht auf und entdeckte ihre beiden besten Freunde an der Wand gegenüber. Anscheinend warteten sie auf sie.

Sie sahen nicht gerade glücklich aus.

„Hey Jungs“, sagte sie und blickte beide an. „Was ist los?“ Sie hatte ein dumpfes Gefühl, dass sie es bereits wusste. Sie hatte tatsächlich gehofft, sie würden es nie herausfinden.

„Warum sagst du es uns nicht?“, fragte Ron mit untypisch steinernem Gesicht. „Anscheinend hast du Geheimnisse vor uns!“

„Ron!“, unterbrach Harry. „Wir wissen es noch nicht sicher.“

Ron lehnte sich schmollend an die Wand zurück.

„Ihr redet darüber, was nach dem Spiel passiert ist, oder?“, fragte Hermine leise.

Harry blickte sie mit einem unlesbaren Ausdruck an. „Also stimmt es?“

Sie nickte langsam.

„Hat er dich gezwungen?“, fragte Harry mit tonloser Stimme.

Sie schüttelte den Kopf. „Ich habe zuviel getrunken und ich… i-ich-“

Ron stieß sich plötzlich von der Wand ab, drehte den anderen beiden den Rücken zu und verschwand.

„Er ist verletzt“, sagte Harry mit leerer Stimme. „Wer wäre das nicht an seiner Stelle? Seit Wochen glaubt er dir, und dann erfährt er, dass du dich freiwillig auf den Schoß dieses Mistkerls setzt, ihn sogar vor allen küsst, während er krank ist vor Sorge. Und er musste es von einem anderen Slytherin erfahren. Vier Tage danach. Warum hast nicht wenigstens du es uns erzählt?“

„Was sollte ich sagen?“, fragte Hermine ruhig. „Es war Malfoy. Ich hätte nichts sagen können, was euch nicht dazu gebracht hätte, mich zu verachten.“

„Vielleicht“, räumte er ein, „aber weißt du, was besser gewesen wäre? Alles, was nicht von einem höhnischen Slytherin ein paar Tage später gekommen wäre. Wusstest du, dass Ron sich deswegen geprügelt hat? Er hat sich geweigert, diese Gerüchte zu glauben. Erst als… erst als seine Schwester ihm sagte, dass sie wusste, dass es stimmte, hat er angefangen, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen.“

Sie runzelte die Stirn. Es war komisch, wie Harry Ginny als Rons Schwester bezeichnete. Sie hoffte wirklich, dass ihr Geheimnis nicht zwischen die beiden gekommen war. „Und was denkst du?“, fragte sie.

„Ich?“, fragte Harry. „Ich bin stocksauer, wenn du das unbedingt wissen willst. Du verhältst dich merkwürdig, hast Geheimnisse, küsst Draco Malfoy. Ich erkenne dich nicht wieder. Ich verstehe es insoweit, dass er dich zu manchen Dingen zwingt, aber das jetzt? Ich weiß nicht. Mir ist eigentlich egal, mit wem du was hast, das ist deine Sache, aber du hast Ron gesehen. Er ist auch mein Freund. Du solltest deine Prioritäten klären. Bevor es zu spät ist.“

Hermine schluckte den Kloß in ihrem Hals runter. „Ich verstehe“, flüsterte sie.

Wirklich. Aber sie konnte nichts tun. Draco würde tun, was immer er wollte, egal, wie sehr sie um Einsicht bettelte. Es interessierte ihn nicht, ob sie ihre Freunde verlor. Wahrscheinlich würde er sich sogar freuen.

„So schwer sollte das nicht sein, Hermine.“

„Nein…“, murmelte sie. „Sollte es nicht.“ Sie seufzte. „Ich muss gehen. Ich bin spät dran.“

„Du wirst zu ihm gehen, nicht wahr?“

„Es hat sich nichts verändert. Die Abmachung steht immer noch. Ich muss gehen.“

„Sonst was?“

„Das kann ich nicht sagen.“

Und damit lief sie langsam in Richtung Kerker.

+++++

Draco runzelte die Stirn, lehnte sich in seinem Stuhl zurück und starrte finster zur Tür. Sie ließ sich heute Zeit. Sie sollte es eigentlich besser wissen, aber nach ihren Gefühlen zu urteilen, war es ihr gerade wahrscheinlich egal.

Er war verwirrt.

Sie wollte doch mit Theo zusammen sein, oder nicht? Theo hatte das auf jeden Fall gewollt. Also, warum war sie nicht ekelhaft glücklich? Er hatte auf dieses Gefühl gewartet, mit einem Rumoren im Magen und unfähig, sich auf seine Hausaufgaben zu konzentrieren, ebenso wie auf den Moment, wo endlich klar sein würde, dass Theo und Granger nun zusammen waren. Aber es kam nichts.

Sie war aufgebracht und unglücklich.

Das ergab keinen Sinn.

Sie stieß schließlich seine Tür auf und schleppte sich in sein Zimmer. Sie wirkte müde. Als würde sie gleich aufgeben. Seine Stirnfalten wurden noch tiefer.

„Was ist passiert?“, fragte er.

Sie erschrak, als hätte sie vergessen, dass er hier sein würde. Er fragte sich, wo sie mit den Gedanken war.

„Tut mir leid“, murmelte sie. „Es war… meine Freunde… sie haben mich aufgehalten. Ich kann morgen auch früher kommen und es wieder gut machen, wenn du willst.“

Er blinzelte, nicht sicher, wovon sie sprach. Nach ein paar Sekunden erkannte er, dass sie glaubte, er hätte sie gefragt, warum sie zu spät war. Vielleicht hätte er das tun sollen, aber das meinte er nicht.

„Ja, ja.“ Er winkte ab. „So machen wir’s. Wie lief es mit Theo? Anders, als ich erwartet hatte.“

„Oh.“ Ihr Gesicht wurde ausdruckslos, aber er spürte wieder ihre Abwehrhaltung. „Es lief ungefähr so, wie ich es erwartet hatte.“

„Und was hast du erwartet?“

Sie zuckte mit den Schultern. „Dass er mich für den Vorfall hassen würde.“

Er starrte sie an. „Theo hasst dich nicht.“

„Er ist wütend auf mich und denkt, dass… dass…“ Sie biss in ihre Unterlippe und er zwang sich, sich auf ihre Augen zu konzentrieren. Ihre leeren Augen.

Sein Magen zog sich zusammen. „Dass was?“, fragte er ruhig.

„Dass ich vorhatte… dich anzubaggern“, seufzte sie.

„WAS?“ Er sprang auf. „Das ist lächerlich! Du wolltest auch nicht mehr als ich, dass das passierte!“ Etwas nagte an ihm und er verdrängte es; unwillig, es zu untersuchen.

Sie zuckte mit den Schultern. „Habe ich auch gesagt. Aber er ist wohl nicht überzeugt.“

„Das kann ich nicht glauben!“, sagte er und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare. „Er hat mir die Schuld gegeben, also habe ich es wieder gutmachen wollen und habe die Regeln gelockert und jetzt will er dich nicht einmal? Weiß er denn nicht, wie -“ Er unterbrach sich mit einem gespielten Räuspern. Nein, Theo wusste nicht, wie schwer es für ihn war, das zu erlauben. Selbst Draco wusste nicht, woran es lag.

Hermine hatte die Arme vor ihrer Brust verschränkt – Augen, Draco, Augen – und blickte ihn finster an.

„Was?“, fragte er.

Sie stemmte ihre Hände in die Hüften, Wut verfärbte ihre Wangen. Er beschloss, dass dieser Punkt da hinten über ihrer linken Schulter ein guter Ort für seinen Blick war, wenn er in ihre Richtung schauen musste.

„Ich bin kein Päckchen, dass du einfach deinen Freunden weiterreichen kannst, um deine Fehler auszubügeln!“, knurrte sie. „Niemand hat mich gefragt, was ich wollte!“

Er runzelte leicht die Stirn. „Ich habe dich mit ihm gesehen. Wenn du ihn nicht willst, erweckst du den falschen Eindruck.“

„Komisch“, erwiderte sie. „Das hat Theo zu mir auch über dich gesagt.“

Er blieb stehen, sein Herz schlug in einem merkwürdigen Rhythmus. Er wagte einen Blick auf sie. Sie hatte wieder die Arme verschränkt.

„Ja… aber… da hat er Unrecht…“, murmelte er. Oder nicht?

Natürlich hat er damit Unrecht“, sagte sie und er seufzte – vor Erleichterung, natürlich. „Aber du könntest ja auch falsch liegen!“

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht falsch liege“, sagte er und schluckte. Ich weiß, wie du dich jetzt nach Theos Abfuhr fühlst.“

„Okay“, räumte sie ein. „Ich nehme an, du bist etwas besser informiert. Aber es ging nicht nur um Theo.“

Er fühlte sich müde und wollte, dass sie ging. Weit, weit weg. „Was denn dann?“, seufzte er und setzte sich wieder.

„Meine Freunde“, sagte sie, als sollte er das wissen. Er überlegte, dass sie diese Versager bereits erwähnt hatte, aber dass er nicht daran interessiert war.

„Ich dachte, sie hätten beschlossen, dass ich dich zu allem zwinge?“

„Du bist auch derjenige, der mich zu allem zwingt“, erinnerte sie ihn, „aber sie haben von… dem Vorfall… gehört und sind nicht gerade glücklich.“

„Sie wussten nichts davon?“, fragte er, aufrichtig überrascht. „Kein Wunder, dass sie angepisst sind, wenn sie gerade erst davon erfahren haben.“

Sie zuckte mit den Schultern. „Das sind sie.“ Sie seufzte und wandte den Blick ab.

Er sah sie ein paar Sekunden an. Sie wirkte todmüde. „Hast du ihnen nicht gesagt, dass ich dich gezwungen habe?“, fragte er.

„Das wäre gelogen.“

„Dann lüg doch.“

Die empörte Hexe reckte ihre Nase in die Luft. „Ich lüge meine Freunde nicht an! Und seit wann willst du meinen Fall dämpfen?“

Er kniff die Augen zusammen. „Tue ich nicht. Aber mir ist egal, was deine idiotischen Freunde über mich denken. Es wäre leichter für dich, wenn du ihnen erzählst, ich hätte dich gezwungen.“

„Seit wann willst du es mir leicht machen?“

„Gar nicht“, sagte er. „Aber die Situation ist für mich auch nicht gerade gewinnbringend, oder?“

Sie schürzte ihre Lippen, bevor sie ihn misstrauisch ansah. „Ach nein? Ich dachte, du zerstörst meine Freundschaften nur zu gerne.“

Seine Lippen öffneten sich leicht, als er bemerkte, dass sie Recht hatte. Das wollte er doch. Und daran hatte er nicht einmal gedacht.

Oh, scheiße.

+++++

Vorschau

+++++

„Also, was sollst du mir nach Ansicht des Frettchens sagen?“, fragte er mit angestrengt fröhlicher Stimme.

„Ron!“, wies Hermine ihn sanft zurecht. „Diese Beleidigung ist schon uralt.“

„Naja, es ist die netteste, die mir gerade einfällt. Die anderen haben alle mit seinen Eltern oder seiner sexuellen Orientierung zu tun.“


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